Aktuelle News aus der Taucherszene. Die Neuigkeiten, die Taucher wirklich interressieren - sind in dieser Übersicht aufgelistet. Die Nachrichten gibts auch als RSS-Feed.
Die USS Guardian wird zum Abpumpen des Treibstoffs
vorbereitet; im Vordergrund der malaysische Schlepper
Vos Appollo der bei der Stabilisierung hilft.
Die USS-Guardian, der vor den Philippinen auf ein geschütztes
Korallenriff aufgelaufene US-Minenräumer, kann nicht am Stück
geborgen werden und muss zerlegt werden. Es gebe keine andere
Möglichkeit, das Schiff zu bergen, hieß es seitens der
US-Navy. Das 68 Meter lange Schiff war am 17. Januar auf das
Korallenriff in einem Naturschutzpark rund 600 Kilometer südlich
von Manila gelaufen.
Sollte sich das Wetter beruhigen werden die Bergungsmannschaften
nächste Woche mit der Arbeit beginnen. Bergunsspezialisten haben
alle möglichen Alternativen unter die Lupe genommen, sagte der
Sprecher der Pazifikflotte Anthony Falvo der Onlineausgabe des
Militärmagazins „Stars and Stripes“.
Die einzige vertretbare Lösung sei, das immerhin 1.300 Tonnen
schwere Schiff zu zerlegen und in Teilen abzutransportieren. Der
ursprüngliche Plan, den Minenräumer mit Kränen zu heben
und dann abzuschleppen, wurde verworfen, das Schiff hatte zu
großen Schaden genommen.
Gefahrenstoffe entfernt
Gegenüber CNN sagte Falvo, ein vergleichbares Manöver habe
zuletzt 1971 stattgefunden, als das Versorgungsschiff „USS Regulus“
nach einem Taifun in der Nähe von Hongkong auf Grund gelaufen sei.
Damals habe das Zerlegen rund einen Monat gedauert. Ansonsten habe man
zuvor nur 1916 ein Schiff auf offener See zerlegen müssen.
Keine idealen Wetterbedingungen; die Bergung wird vermutlich nächste Woche durchgeführt.
Navy-Sprecher haben in dieser Woche verlautbart, dass
umweltgefährdende Stoffe vom Schiff entfernt worden seien. Demnach
wurden rund 57.000 Liter Diesel abgepumpt und durch Meereswasser
ersetzt, um die Position des Schiffes stabil zu halten. Auch über
2.500 Liter Schmieröl, Farbe und Lösungsmittel seien vom
Schiff gebracht worden.
Navigationskarten fehlerhaft?
Wieso das Schiff überhaupt in dem Gebiet war, ist nach wie vor
unklar. Nach philippinischen Angaben ignorierte die Crew eine Warnung
der Küstenwache, dass sie auf ein geschütztes Gebiet
zusteuerte. Die Crew des Minenräumers habe die Kontaktversuche
abgewehrt und empfohlen, stattdessen die US-Botschaft anzurufen. Die
US-Marine entschuldigte sich, vermutet aber, dass die
Navigationskarten ungenau waren. Das Riff sei neun Meilen entfernt
eingezeichnet gewesen. Eine Untersuchung des Vorfalls laufe, hieß
es vonseiten der Navy.
Das Tubbataha-Riff gilt als ein
hervorragendes Tauchgebiet. Die beiden Korallenatolle sind wegen ihrer
Artenvielfalt, darunter etwa 600 Fischarten, 360 Korallenarten, elf
verschiedene Haiarten, 13 Delfin- und Walarten und mehr als 100
Vogelarten - bekannt. Durch das Unglück wurden mindestens 1.000
Quadratmeter des Korallenriffs beschädigt.
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Aruba gehört zu den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curacao) und somit zu den Niederländischen Antillen. Freies Tauchen ohne Guide, intakte Unterwasserlandschaften und ab und zu Begegnungen mit Großfischen zählen zu den Vorzügen der kleinen und ansonsten [mehr]