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Dover - Calais: Im Namen der Delfine! Eingestellt von Redaktion(hg) am 13.09.2011
Achim Schlöffel übernimmt
Projektpatenschaft zum Schutz der letzten Delfine in der Nordsee Nach der Sommerpause laufen die
Vorbereitungen für den Rekordtauchgang wieder an
Im Juni 2012 will Achim Schlöffel beweisen, dass die technischen
Möglichkeiten im Tauchbereich mittlerweile ausgereift genug sind,
um den Ärmelkanal unter Wasser in einem einzigen Tauchgang ohne
Aufzutauchen von Dover nach Calais zu durchqueren. Mit der
Projektpatenschaft für den Schutz der letzten Großen
Tümmler in der Nordsee soll nun zusätzlich auf die Bedrohung
der Ozeane durch Müll und Lärm aufmerksam gemacht werden.
Nach der Sommerpause meldet Achim Schlöffel sich mit den
Vorbereitungen für den Weltrekordversuch im Tauchen durch den
Ärmelkanal zurück und hat die Zwischenzeit dazu genutzt, mit
der international tätigen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS
eine Kooperation zu vereinbaren. Im Rahmen des Weltrekordversuches
übernimmt Achim Schlöffel die Projektpatenschaft für den
Schutz einer Großen Tümmler-Population in der Nordsee und
sammelt Spenden für die renommierte gemeinnützige
Organisation WDCS.
Vor der Nordostküste Schottlands im Meeresarm Moray Firth lebt
eine kleine Population von ortstreuen Großen Tümmlern, die
noch aus etwa 130 Tieren besteht. Bereits seit 20 Jahren werden die
Delfine in dieser Region studiert, um sie vor eventuellen Bedrohungen
schützen zu können. Kleine und isolierte Populationen wie
diese sind besonders schnell vom Aussterben bedroht, wenn sie nicht
geschützt werden. Im Jahr 2005 konnte die WDCS erreichen, dass ein
Teil des Moray Firth von der EU zur „Special Area of Conservation“ und
damit zum Schutzgebiet erklärt wurde – eine Maßnahme, die
nicht nur den Delfinen, sondern auch anderen Tieren des Firth, wie
Seevögel, Otter, Seehunde, Zwerg- und Schweinswale, zu Gute kommt.
Doch trotzdem sind die Tiere durch den Schiffsverkehr, die
Wasserverschmutzung und die Ölindustrie einer ständigen
Bedrohung ausgesetzt. 2008 diskutierte die britische Regierung erstmals
wieder darüber, die Suche nach Öl- und Gasvorkommen im Moray
Firth zu gestatten, was die WDCS mehrere Jahre verhindern konnte.
Für Herbst 2011 wurde zwei Unternehmen die Genehmigung erteilt,
seismologische Untersuchungen zur Suche nach Öl und Gas in der
Region durchzuführen. Einige der Tests mit starken Schallsignalen
sollen direkt an den Grenzen des Schutzgebiets stattfinden.
Weltrekordaspirant Achim Schlöffel hofft auf umfangreiche
Unterstützung: „Die technische
Verzögerung, die wir im Mai bekanntgeben mussten, hat auch ihre
guten Seiten. Ohne sie wäre die Kooperation mit der WDCS
wahrscheinlich nicht zustande gekommen. Ich bin sehr froh, dass ich mit
der Aufmerksamkeit, die das Projekt genießt, auf die Bedrohungen
durch den Schiffsverkehr und die Wasserverschmutzung, denen die Delfine
ausgesetzt sind, hinweisen kann. Ähnliche Umgebungsbedingungen
erwarten mich bei meinem Kanaltauchgang, nur mit dem Unterschied, dass
ich nach 15 Stunden das Wasser wieder verlassen kann. Ich möchte
mit dazu beitragen, dass die Probleme, die mit der Verschmutzung der
Ozeane und der Lärmbelästigung einhergehen, einer breiteren
Bevölkerungsschicht bewusst werden. Denn ohne saubere Ozeane geht
uns allen hier die Luft aus!“
Über die privaten Unterstützer des Projektes soll ein
Spendenziel von 5.000,- € erreicht werden. Die Mittel werden von der
WDCS für dringend benötigte Sachleistungen und
Schulungsmaßnahmen eingesetzt.
Für eine einfache und transparente Überweisung der Spenden
steht ab sofort die Projektseite unter www.betterplace.org/de/groups/achim-taucht-fuer-delfine
zur Verfügung. Für national und international
tätige Firmen, die an weitergehenden Sponsoringmöglichkeiten
interessiert sind, stehen entsprechende Sponsoringpakete zur
Verfügung.
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