23.07.2008 18:06
Kategorie: News
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Fischfang-Stop bringt Leben ins Meer
Nur fünf Jahre führen zu massiver Aufstockung der Bestände
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Das Fischereiverbot wurde von Natural England, dem Devon Seas Fisheries Committee - der Administrationsbehörde für Fischfang - in Partnerschaft mit lokalen Fischern vor fünf Jahren ins Leben gerufen. Damals hatte man beschlossen fast die gesamte Ostküste von Lundy zu einer "No-Take-Zone" zu erklären. Die Idee dahinter war eigentlich eine Erholung der Hummerbestände zu erreichen. "Auffallend war, dass es zu einer Zunahme an besonders großen Tieren gekommen ist", so der Meeresbiologe Mike Hoskin, der von Natural England als Forschungsleiter berufen wurde. In den vergangenen Jahren sei es zudem zu einer deutlichen Zunahme an kleineren Hummern gekommen - das haben die Untersuchungen an fünf Stellen - davon eine im Fischereisperrgebiet, zwei in der kommerziell genutzten Region der Insel sowie zwei Vergleichsstellen an der Nordküste von Devon und in Süd-Wales - ergeben.
Das Interessante an der Untersuchungsergebnissen - es wurden etwa mit Hummerkörben Tiere gefangen und vermessen - war, dass es in den weiter entfernt gelegenen Regionen keine Veränderung der Bestände gab, während selbst in den kommerziell befischten Plätzen rund um Lundy mehr Jungtiere gezählt wurden. Offensichtlich wanderten diese vom Schutzgebiet weiter. Um die Untersuchungen noch weiter fortzuführen erhielten die gefangenen Tiere vor ihrer Freilassung Markierungen. Nun werden die Fischer gebeten, wenn sie markierte Tiere fangen, anzugeben, wo dies geschehen ist. Damit soll auch untersucht werden, wie weit die Hummer wandern.
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Quelle: Pressetext Austria / Wolfgang Weitlaner