Weltmeisterschaften im Freitauchen 2004 in Vancouver, Kanada
Die deutsche Nationalmannschaft ist auf dem Weg an die Weltspitze in dieser wohl extremsten Art des Tauchens.
Freitauchen ist Tauchen, mit angehaltenem Atem und steht an der Spitze der Extremsportarten.
Das deutsche Herrenteam im Freitauchen konnte bei der Weltmeisterschaft in Vancouver (4. bis 12. August) in der Disziplin Tieftauchen mit konstantem Gewicht den ersten Platz erreichen. Alle Athleten konnten ihre angegebenen Tauchtiefen verwirklichen. Tom Sietas (27 Jahre) stellte einen neuen deutschen Rekord mit 70 Meter Tiefe auf!
Hubert Maier (27) und Dominique Ventzke (25) tauchten jeweils 64 Meter tief.
Der Sieger der WM wird am 11. August feststehen, nachdem der Wettkampf in der Disziplin Zeittauchen ausgetragen ist. (Zeittauchen ist bewegungsloses Luftanhalten an der Wasseroberfläche. Tom Sietas hält den Weltrekord mit 8:47 Minuten.)
Tieftauchen mit konstantem Gewicht die Königsdisziplin dieses Extremsports:
Der Taucher muss mit eigener Kraft ohne Atemgerät hinabtauchen. Gewichte die den Abstieg erleichtern, und in der Tiefe zurückbleiben sind nicht erlaubt. Das Eigengewicht darf nicht verändert werden und bleibt während des Tauchgangs konstant. Als Führung dient ein Seil, daran ist in der angestrebten Tiefe eine Plakette angebracht, die der Taucher als Beweis der erreichten Tiefe mit nach oben bringen muss.
Die deutsche Nationalmannschaft liegt nun nach der ersten Disziplin hervorragend im Rennen, die Herren auf Platz 1 und die Damen auf Platz 5.
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