PADI und Specialties - der Anlass kontroverser Diskussionen über Sinn und Unsinn der taucherischen "Addons". Sind Specialties tatsächlich ein echter Mehrwert, nur ein Marketing-Gag oder ein rein kommerzielles Sahnehäubchen auf dem PADI-Budget?
In Zusammenarbeit mit "digideep" stellen wir hier eine Information für den ambitionierten Digital-UW-Fotografen vor. Zugegeben - ein Specialty von PADI, dennoch echte Fortbildung im Segment der UW-Fotworkshops. Denn mit Andi Voeltz von "digideep" steht ein Freak der UW-Digi-Szene hinter dem Konzept.
Michael Böhm Redaktion Taucher.Net
Anm.: Die folgende Veröffentlichung erreichte uns von PADI Europe und Andreas Voeltz, digideep (www.digideep.com)
PADIs Zukunft ist digital.
So jedenfalls sieht es die weltweit grösste Tauchausbildungsorganisation und lanciert anlässlich der "boot 06" in Düsseldorf, also am 21. Januar 2006, den neuen PADI Digital Underwater Photographer Specialty.
PADI Specialty Logo
"Divers Paradise Becomes Digital"
Immer wieder war und ist sie in den Schlagzeilen: Gemeint ist die digitale Unterwasserfotografie. Ab Januar 2006 ist sie nicht mehr nur in den Medien, sondern auch im Ausbildungsprogramm von PADI zu finden. PADI Digital Underwater Photographer heisst der neue Specialty. Bilder schiessen à Discrétion, einfachste Bildspeicherung, Bildpräsentationen direkt ab Screen oder Ausdrucken der Aufnahmen und das alles ohne signifikante Qualitätsverluste im Vergleich zur analogen Fotografie – das alles wird ab 2006 für Fotobegeisterte lernbar. Inklusive Nachbearbeitung der Bilder notabene. Für Jean-Claude Monachon, CEO von PADI Europe, steht bereits jetzt fest: „Auf diesen Specialty hat der Markt schon lange gewartet. Die Ausbildungszahlen werden den Beweis dafür liefern.“
"Divers Paradise Becomes Digital" - unter diesem Label lanciert PADI Europe ab Januar 2006, erstmals an der "boot 06" in Düsseldorf den neuen Specialty PADI Digital Underwater Photographer"
Weiter auf Erfolgskurs
Vor knapp zwei Jahren lancierte PADI Europe das Tauchen mit NITROX. Für PADI war zuvor schon klar: Dieser Specialty würde ein Renner werden. Heute, zwei Jahre später, übertreffen die Zahlen alle Erwartungen. Die Ausbildungszahlen innerhalb des PADI Europe Territoriums sind von 5`417 im Jahre 2003 auf über 20`000 in den Folgejahren angestiegen. Die NITROX-Initiative wurde damit für PADI Europe zur erfolgreichsten Kurslancierung. Dieser Rekordwert dürfte schon bald einmal übertroffen werden, denn mit dem neuen PADI Digital Underwater Photographer Specialty richtet sich der Marktleader nicht nur an Taucherinnen und Taucher, sondern auch an Schnorchler und – vor allem – an so genannte Non Divers, konkret an fotobegeisterte Nichttaucher. Jean-Claude Monachon dazu: „Im Gegensatz zur NITROX-Offensive wird es uns mit diesem Angebot gelingen, ganz neue Zielgruppen für den PADI Digital Underwater Photographer Specialty anzusprechen. Und wir sind überzeugt: Wir werden neue Segmente erschliessen. Wir sind dran und werden schon bald darüber informieren.“
Jean-Claude Monachon
Zum PADI Digital Underwater Photographer Specialty
Der neue Specialty basiert auf einem zweistufigen Kurskonzept. Dieses System ermöglicht es, schnelle Lernerfolge zu erzielen. Die Arbeit mit der Kamera garantiert zudem zusätzliche Erfolgserlebnisse, denn die Ergebnisse, auf denen sich aufbauen lässt, sind unmittelbar sichtbar. Zu den Lernschritten im Detail:
Level 1: • Möglichkeiten von Point-and-Shoot Kameras • Weissabgleich • Farbfilter • Fotographie ohne externen Blitz
Begleitet wird das Ausbildungsprogramm durch praktische Arbeit an und mit der Kamera. Und dies natürlich zur Hauptsache unter Wasser. Voraussetzung für die Inangriffnahme des PADI Digital Underwater Photographer Specialty sind für Level 1 der erfolgreiche Abschluss eines PADI Scuba Diver Kurses (oder höher) und für Level 2 das erfolgreiche Absolvieren von Level 1. Das Mindestalter für die Kursteilnahme beträgt 10 Jahre. Die Kursdauer beträgt sowohl für Level 1 als auch für Level 2 vier Stunden. Die Kursbelegung steht auch Schnorchlern offen und zwar sowohl für Level 1 und 2. Allerdings erhalten diese nach Kursabschluss eine so genannte Non-Diver-Zertifizierung.
Digital fotografieren ohne signifikante Qualitätsverluste im Vergleich zur analogen Fotografie - das alles wird dank PADIs neuem Specialty ab 2006 für Fotobegeisterte lernbar.
PADI Dive Center/Resort als All-in-One Anbieter
Im Falle des PADI Digital Underwater Photographer Specialty tritt das PADI Dive Center/Resort ihren Kunden gegenüber als so genannter All-in-One Anbieter auf. Konkret bedeutet dies, dass beim Dive Center/Resort der Kurs, die Ausbildungmaterialien und die Kamera inkl. Unterwassergehäuse bezogen werden können. Das wiederum heisst, dass der Specialty ohne eigenes Equipment absolviert werden kann. Dieses kann während der Ausbildung „gemietet“ werden und – bei Interesse – im Anschluss an die Ausbildung übers Dive Center/Resort bezogen werden.
Ab Januar 2006 in den PADI Dive Centers und Resorts zunehmend zu finden: Die Olympus Digitalkamera µ 600 mit Unterwassergehäuse PT-029. Mit diesem System unterrichtet PADI Europe die Teilnehmer des PADI Digital Underwater Photographer Specialty.
Wie gewohnt professionelle Kursmaterialien
PADI ist bekannt für seine ebenso fundierten wie modernen Ausbildungsmaterialien. Ein weiteres Beispiel dafür ist das zur Zeit in Entwicklung befindliche „Digital Underwater Photographer Manual“. Ruth Beeli, Manager Product Development bei PADI Europe dazu: „Wir sind im Moment auf Hochtouren an der Entwicklung des Manuals, das, wie üblich bei PADI, in allen Sprachen innerhalb unseres Territoriums erscheinen wird. Auf die wichtigste Tauchsportmesse, die boot 06 hin, wird das Manual dann verfügbar sein.“ Im Klartext: Den Besucherinnen und Besuchern des PADI Standes wird ein Blick ins neue Manual möglich sein. Zu den einzelnen Manual-Kapiteln seien nachstehend die Überschriften schon mal verraten:
Teil 1: • Die digitale Revolution • Digitale Kameras: Drei Typen • Digitale Unterwasser-Kamerasysteme • Grundlagen der Digitalfotografie • Digitale Unterwasser Fotografie
Teil 2: • Dateiformate für digitale Bilder • Wahl der Bildauflösung (Grösse und Qualität) • Wie du deine Unterwasseraufnahmen heller oder dunkler machst • Die PADI SEA Methode • Die Belichtung unter Wasser beurteilen und einstellen • Wie man scharfe Fotos unter Wasser erhält • Bildkomposition zur Optimierung deiner Aufnahmen • Grundlagen für den Blitzeinsatz unter Wasser • Einsatz des internen Blitzes unter Wasser • Einsatz eines externen Blitzes unter Wasser • Der digitale Bildverarbeitungsablauf im Überblick • Herunterladen deiner Bilder • Sichern deiner Bilder • Ordnen und Archivieren deiner Bilder • Bearbeiten deiner Bilder • Drucken und Veröffentlichen deiner Bilder
Breitangelegte Informationskampagne
Im Rahmen des neuen PADI Digital Underwater Photographer Specialty hat PADI Europe eine breitangelegte Informationskampagne lanciert. So sind unter anderem eine ganze Reihe interner Aufklärungs- und Schulungsunterlagen in Arbeit. Andererseits sind aber auch konkrete Informationsmittel wie Broschüren, Anzeigen, Messepräsentationen und vieles andere mehr in Vorbereitung. Selbstverständlich sind parallel dazu alle Neuigkeiten zum Thema Tauchen mit PADI Digital Underwater Photographer unter padi.com abrufbar.
Digitale Fotografie: Beachtliche Beispiele der bestechenden Technologie.
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