Stimmungsvoller Nachmittag am Hafeneingang mit Burg von Girne
Fast menschenleere Sandstrände, an schaurigen Abhängen erbaute
Ritterburgen und im Frühjahr üppigste Blumenwiesen. Nordzypern
ist für Naturliebhaber ein Traum unentdeckt vom internationalen Massentourismus.
Im Gegensatz zum weitaus bekannteren südlichen Nachbarn bietet der Norden
Zyperns noch Natur und Beschaulichkeit und für Taucher Unterwasserhighlights
vom feinsten.
Oktopus-Eigelege am Ankerbojenseil (li) und Tauchen mit mächtigen
Mittelmeerschwämmen rund um die Karpaz-Halbinsel (re)
HOŞGELDINIZ!
Herzlich Willkommen in Nordzypern!
Was haben Flötenfisch, Diadem Husar, Drückerfisch und Rotmeer-Kaninchenfisch
gemeinsam?
Allesamt leben im Roten Meer und – man mag es kaum glauben – auch vor Nordzypern.
Jawohl, im Mittelmeer! Man schrieb das Jahr 1869 als mit dem letzten Spatenstich
zur Vollendung des Suezkanals auch zeitgleich das Startsignal für alle
Fische der Region gegeben war, das Artenspektrum am gegenüberliegenden
Ende der 195 km langen Wasserstrasse ein wenig zu „ergänzen“. Allzu
weit haben sich die genannten Arten zwar noch nicht ins Mare Nostrum vorgewagt,
aber Nordzypern ist ja auch nur wenige Hundert Kilometer vom nördlichen
Ende des Kanals entfernt. Und so rücken seither all die Brassen, Meerjunker
und Goldstriemen ein wenig enger zusammen für die neuen Gäste aus
dem Süden. Für die Alteingesessenen kein Problem, die beinahe legendäre Gastfreundschaft
Nordzyperns scheint sich offenbar auch unter Wasser nahtlos
fortzusetzen. Aber es ist nicht nur die exotische Note, die uns hier am Paradise
Reef ein paar Kilometer westlich von Girne staunen lässt, es ist vor
allem die abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft mit ihren prickelnden
Steilabbrüchen, Sandflächen und Seegraswiesen gepaart mit einer
erstaunlich guten Sichtweite von über 30 Metern. Angetan haben es uns
auch die bis zu einem halben Meter langen leuchtend gelben Baumschwämme
und die wenig scheuen Zackenbarsche, die hier überraschend zahlreich
und teils in beeindruckender Größe herumlungern. Fast könnte
man meinen, dass hier die Unsitte des Harpunierens nicht mehr gepflegt würde...
Unter wirklich strengstem Schutz stehen dagegen die grünen „Loggerhead“
Schildkröten und die „Unechten Karettschildkröten“, die nirgendwo
im Mittelmeerbereich häufiger vorkommen als hier vor Nordzypern. Vor
allem in den Monaten Mai bis Juni nähern sie sich in beachtlicher Zahl
der Küste, um dort an 88
gezählten Stränden bzw. Strandabschnitten für Nachwuchs zu
sorgen. Einfach sensationell! Fast kommt man angesichts solcher Begegnungen
in Versuchung, all den wunderschönen kleinen Lebewesen des Meeres gar
keinen Blick mehr zu widmen. Hier naschen zierliche Leoparden- und Fadennacktschnecken
an bunten Schwämmen, dort wiegen Schraubensabellen ihren Tentakelkranz
in der kaum wahrnehmbaren Strömung. Hastig flüchtet eine Mittelmeermuräne
in ihren Unterschlupf, während gleich nebenan ein kaum 5 cm großer
Schleimfisch aus seiner winzigen Behausung heraus neugierig die Taucher beäugt.
Die besten Dive-Spots rund um Girne
Fred’s Place: Der Namengeber, ein beeindruckender Zacki von über
1,5 Metern lebt nicht mehr, aber seine mittlerweile ebenfalls sehr stattlichen
Nachkommen tummeln sich hier in ganzen Heerscharen – wegen der gelegentlich
stattfindenden Fütterungen ohne jegliche Scheu. Auch Brassenschwärme
und sogar Drückerfische lassen sich in diesem nur maximal 18 Meter tiefen
Flachriffzwischen Fels und Seegras gerne blicken. Paradise: Schönster Spot am mächtigen Zephyros Riff mit
scharfen Drop-Offs bis 40 Meter Tiefe und kleinen Seegraswiesen. Artenreiches
Spektrum vom Papageien- und Kaninchenfisch bis hin zu Zackis und Muränen,
dazu leuchtend gelbe Schwämme bis zu einem halben Meter Länge und
winzig kleine Faden- und Leopardennacktschnecken. Power Station: Spitze eines Unterwassergebirges, das bis 11 Meter
unter die Oberfläche ragt. Großartige Felslandschaft mit scharfen
Drop-Offs, schönen Fischschwärmen, großen Zackis und gelegentlich
Schildkröten. Wreck Site: Archäologische Ausgrabungsstätte in knapp 30
Metern Tiefe. Das dazugehörige antike Schiffswrack aus dem Jahr 300
v. Chr. gilt als das älteste jemals gefundene. Es wurde zwischen 1968
und 1975 geborgen und kann heute im Museum der Burg von Girne bestaunt werden.
Vor Ort geblieben sind Arbeitsplattformen, in denen einige freundliche Muränen
leben, kleinere Überreste nebst Amphorenscherben und ein bald 20 m breites
Loch in Schiffsform inmitten einer ausgedehnten Seegraswiese. The Wall: Multi-Level-Tauchgang bis auf 30 Meter mit vielfältiger
Fauna und Flora und einem mächtigen Anker nebst Kette.
Die besten Dive-Spots rund um den Karpaz
Karpaz-Wrack: Seit der mächtige liberianische Frachter „Città
de Alessandria“ 1972 den Klippen am Kap Andreas (am Lighthouse Harbour, am
nordöstlichsten Ende Zyperns) zum Opfer gefallen ist, liegt er zur Seite
geneigt auf Sand in einer taucherfreundlichen Tiefe von nur maximal 15 Metern.
Die Sicht ist zumeist hervorragend, mit Strömung ist aber zeitweise
zu rechnen. Karpaz Arch: Spektakuläre Natursteinbrücke integriert in
eine dramatisch abfallende Felsenwand. Frühmorgens in der aufgehenden
Sonne beinahe mystische Lichtspiele. Neben einem schön bewachsenen uralten
Anker finden sich Zackenbarsche, Soldaten-, Drücker- und Flötenfische(!!!)
und in größeren Tiefen auch mächtige Becherschwämme. St. Andreas Wall: Deep-Dive in einer abwechslungsreichen Szenerie
mit einzigartigen bald mannsgroßen schwarzen Schwämmen, Felsen
und Seegraswiesen aber auch spektakulären Steilabbrüchen hinab
ins Unergründliche. Wasser zumeist glasklar. Incirler Plateau: Canyonartige Bilderbuchlandschaft mit üppig
bewachsenen Felsblöcken, scharfen Drop-Offs, kleinen Sandflächen
und phantastischen Sichtweiten. Zackenbarsche, Drückerfische und gelegentlich
auch Adlerrochen gehören zu den Begleitern. Bis über 40 Meter tief
und damit weniger anfängertauglich. Incirler Caves: Kaminähnlich sich später kathedralenartig
erweiternde und vom Sonnenlicht in bunte Farben getauchte Höhle unmittelbar
vor der Kirchenruine von Agois Filon. Einstieg am Fuß einer senkrechten
Felswand in 12 Metern Tiefe. Spektakulär, aber nichts für klaustrophobe
Naturen.
Zu hunderten durchziehen Wildesel die wunderschöne
Naturlandschaft der Karpaz-Halbinsel
AMPHORA DIVING
Zu Recht gilt das Paradise Reef als einer der Topspots im Großraum
Girne, dem bedeutendsten Urlauber- und Wassersportzentrum Nordzyperns. Von
massentouristisch überfüllten Stränden oder gar Rudeltauchern
ist dennoch weit und breit nichts zu sehen. Nur eine handverlesene Anzahl
Neptunsjünger hat bislang den Geheimtipp Nordzypern für sich entdeckt.
Zumeist stammen sie aus Großbritannien, der einstigen Kolonialmacht,
aber immer mehr auch aus Deutschland. Kein Wunder also, dass sich die vier
örtlichen Tauchbasen schon auf diesen Kundenkreis eingestellt haben
und entsprechend deutschsprachiges Personal angestellt haben. Wir entscheiden
uns für das „Amphora Diving Center“ an der Escape Bucht nur wenige Kilometer
westlich von Girne gleich hinter dem etwas martialisch anmutenden Luftlande-Denkmal.
Dem Leiter der Basis Asim Uygur geht der Ruf voraus, als taucherisches Urgestein
die meisten der Tauchspots im Umkreis von maximal 30 Minuten selbst entdeckt
zu haben. Eine fast rundherum geschlossene natürliche Bucht mit gepflegtem
und nur leicht abfallendem Sandstrand hat er sich für sein Center ausgesucht
– geradezu ideal zum Baden und für die Tauchanfänger- und sogar
Kinderausbildung. Mit tatkräftiger Unterstützung von Steve, Marcel,
John und Osman, dem internationalen Staff, bereitet eine Handvoll Taucher
ihre Ausrüstung vor. Von Hektik keine Spur, niemand wird angetrieben.
Es ist schließlich Urlaub. Seelenruhig verstaut Asim das Equipment
auf dem Schlauchboot. „Die See ist ruhig, da können wir uns am Tauchplatz
fertig machen. Das ist bequemer!“.
Wenige Minuten später ist das Ziel erreicht und das Boot an einer Boje
befestigt. Wir liegen unmittelbar vor dem Hafenrund von Girne, hinter dem
sich malerisch das Bespamak-Gebirge erhebt. „Hier unten habe ich etwas ganz
Besonderes für Euch“, Asim grinst und geht mit einer Rolle rückwärts
über Bord. Gemeinsam tauchen wir ab in das lichtdurchflutete Blau. Inmitten
einer üppigen Seegraswiese tut sich vor uns eine markante Vertiefung
von bald 20 Metern Länge auf. Unschwer erkennt man anhand des Umrisses
den Abdruck eines Schiffes. Hier wurde von einem Schwammtaucher im Jahr 1965
das älteste Wrack der Erde entdeckt - nicht mehr und nicht weniger.
Seit 300 v. Chr. lag es hier im Schlick, beladen mit 400 Weinamphoren und
zahlreichen Behältnissen, die bei der Bergung immer noch 9000 Mandeln
enthielten. Ein sensationeller Fund, der inzwischen im Museum der Hafenfestung
von Girne bestaunt werden kann. Unter Wasser findet man – bald 30 Jahre nach
der Bergung – immer noch zahlreiche Amphorenbruchstücke und Ausgrabungshilfsmittel.
Ehrfurchtsvoll verlassen wir das Wasser, auch wenn wir natürlich geahnt
hatten, dass die Jahrtausende lange Geschichte Zyperns auch unter Wasser
deutlich ihre Spuren hinterlassen haben muss. Wracks neueren Datums finden
sich rund um Girne nur wenige. Viele Jahre galt ein gesunkenes Flugzeug der
Marke Tupolew als Highlight. Leider ist dieses aber seit einiger Zeit in
zu tiefes Wasser abgedriftet. Fündig wird man erst wieder an der Nordostspitze
der Karpaz-Halbinsel. Mit der „Città di Alessandria“ liegt dort ein
mächtiges und schön bewachsenes Schiffswrack, das mehr als nur
einen Tauchgang lohnt und mittlerweile nicht nur von den Tauchbasen Girnes
sondern vor allem auch von der Tauchschule „Mephisto“ angefahren wird, die
als einzige direkt auf der Halbinsel angesiedelt ist.
Der Hafen von Girne
AUF ENTDECKERTOUR
Nach Nordzypern nur zum Tauchen? Niemals! Dazu ist das Land viel zu schade!
Vor allem im Frühling, wenn die Insel in einem Blumenmeer versinkt und
zahlreiche endemische Tulpen- und Orchideenarten ihrer Entdeckung harren,
dann ist Nordzypern für Naturliebhaber, Mountainbiker und Trekkingfreunde
geradezu ein Muss. Die wildromantischen Berglandschaften mit ihren einsam-verlassenen
Klöstern und an atemberaubenden Abgründen erbauten mittelalterlichen
Kreuzritterburgen lassen auch vielgereiste Mittelmeer-Fans ins Schwärmen
geraten. Eingebettet im östlichen Mittelmeer zwischen Orient und Okzident
blieb der Norden Zyperns im Gegensatz zum südlichen Nachbarn bislang
von Massentourismus und Bettenburgen verschont – trotz einer außergewöhnlichen
Gastfreundschaft und mehr als 300 Sonnentagen im Jahr. Grund dafür war
in den vergangenen Jahren die verlängerte Anreise mit Zwischenstopp
in Istanbul, was andererseits aber auch den touristischen Andrang in wohltuenden
Grenzen hielt und auch nach wie vor hält. Immer noch bietet Nordzypern
eine geradezu bemerkenswerte Vielfalt und eine für die gesamte Mittelmeerregion
einzigartige Ursprünglichkeit, die sich auch an den zahlreichen Wildeseln
der Karpazhalbinsel und an den fast menschenleeren kilometerlangen Sandstränden
zeigt, an denen jedes Jahr unzählige Babyschildkröten das Licht
der Welt erblicken.
Kinderstube der Schildkröten
Insgesamt 88 zumeist unverbaute Strandabschnitte werden auch heute noch von
Grünen Suppenschildkröten und Unechten Karettschildkröten
zur Eiablage aufgesucht. Vor allem in den Monaten Mai bis Juli kommen die
urzeitlichen Reptilien an Land, um ihre Eier im warmen Sand zu vergraben.
75 bis 100 Eier fasst solch ein Nest. Etwa 50 Tage später schlüpfen
dann die Jungen. Wissenschaftler schätzen, dass bis zu 30 % aller auf
nur mehr 400 Exemplare geschützten Grünen Suppenschildkröten
im Mittelmeer an den unberührten Küstenabschnitten Nordzyperns
zur Eiablage anlanden. Grund genug bereits im Jahr 1992 die „Marine Turtle
Research Group“ für einen intensiven Schutz dieser Küstenzonen
zu gründen. Ohne dass die touristische Nutzung dieser Strände stark
eingeschränkt wäre, haben Interessierte die Möglichkeit unter
wissenschaftlicher Leitung bei allen Phasen von der Eiablage bis zum Schlüpfen
der Jungen dabei zu sein.
Weitere Infos: www.seaturtle.org/mtrg
und asenol@north-cyprus.net
Die geringen Entfernungen machen es möglich, dass nahezu alle Punkte
in Tagesausflügen erreicht werden können. Wir durchqueren verträumte
Dörfer, in denen die Zeit scheinbar stehen geblieben ist, fahren bei
Korucam entlang atemberaubender Steilklippen und sehen uns in der Region
Güzelyurt von Orangenhainen umgeben, die zur Blütezeit alle Sinne
betören und bis zum Horizont zu reichen scheinen. Auf Schritt und Tritt
treffen wir auf Jahrtausende alte Relikte der wechselhaften Historie dieser
strategisch so wichtigen Insel. Vor allem in den antiken Ausgrabungsstätten
von Soli, Agios Trias und Salamis kommen Freunde alter Steine und wunderschöner
Mosaike bestens auf ihre Kosten. Wer das Stadtleben liebt, der besucht die
Orte Famagusta und Nikosia zum Sightseeing, Shopping oder Bummeln. Neuerdings
sind über die verschiedenen Checkpoints sogar Ausflüge in den griechischen
Teil der
Insel möglich. Und Sportler üben sich derweil im Paragliding oder
Segeln. Letztlich enden aber unsere Tages-Trips immer wieder an unserem Ausgangspunkt,
dem romantischen Küstenstädtchen Girne. Zum Sonnenuntergang flanieren
wir durch den Hafen vorbei an ungezählten Segeljachten und zelebrieren
mediterrane Lebensart in einem der gemütlichen Cafés. Frische
Meeresfrüchte stehen auf der Speisekarte und natürlich alle Arten
von leckeren „Mezze“-Vorspeisen, die kein Hauptgericht mehr vermissen lassen.
Hier treffen wir auch wieder auf Asim, den Vorkämpfer in Sachen Tauchsport.
Wir berichten überschwänglich von all dem Erlebten, den Sehenswürdigkeiten
und der großen Gastfreundschaft. Asim nickt. „Ihr scheint Euch ja richtig
verliebt zu haben in die Insel! Aber vergesst nicht, hier gibt es noch unglaublich
viel zu entdecken – über wie unter Wasser!“
Sandstrände
Gleich ob im Norden, im Westen oder im Osten: Nordzypern bietet an allen
Küstenabschnitten Sandstrände, die keine Wünsche offen lassen.
Teils sind sie verschwiegen wie kostbare Kleinode, teils weitläufig
und von zahlreichen Hotelgästen frequentiert. Die Strände im Westen
von Güzelyurt sind teils nur schwer erreichbar aber wunderschön.
Viel besser erschlossen sind die Strände im Osten bei Famagusta und
im Norden insbesondere rund um den Touristenort Girne.
Fast menschenleer sind die teils kilometerlangen und nahezu jungfräulichen
Dünenstrände des Karpaz mit dem zweifellos schönsten Strand
des Landes „Golden Sands“.
Zypern - die geteilte Insel
Seit dem 20. Juli 1974 ist Zypern in den griechisch-zyprischen Süden
und den türkisch-zyprischen Norden geteilt, der Süden ist das international
anerkannte Zypern. Der Norden, die Türkische Republik Nordzypern, wird
ausschließlich von der Türkei anerkannt. Bis heute hinkt der Wirtschaftssektor
Nordzyperns der internationalen Entwicklung hinterher. Verantwortlich dafür
war zunächst das Ausbleiben von Finanzmitteln aus Drittländern
als Anschubhilfe, internationale Isolation durch Nichtanerkennung sowie das
konsequent durchgehaltene Wirtschaftsembargo.
Umgeben von einer scheinbar verständnislosen Außenwelt, müssen
die Türken Zyperns mit ihrer anhaltenden Wirtschaftsmisere leben. Helfer
in der Not ist die Türkei. Sie gleicht den chronisch defizitären
Staatshaushalt aus, gewährt zusätzliche Finanzspritzen und bezahlt
Direktprojekte im Infrastrukturbereich. Die Wirtschaftsaktivitäten sind
vor allem in der Landwirtschaft (44 % der Exporte, 21 % der Beschäftigten),
im verarbeitenden Gewerbe (Lebensmittel, Getränke, Textilien, Bekleidung)
und im Dienstleistungssektor angesiedelt. Dazu zählt auch der Tourismus,
der wie viele andere Bereiche der Wirtschaft mit den oben skizzierten Problemen
zu kämpfen hat. Während der letzten Monate greifen Projekte gefördert
von Europa. Mit viel gutem Willen und unerschütterlicher Hoffnung ist
inzwischen eine touristische Infrastruktur entstanden, die zunehmend mit
den mediterranen Standards mithalten kann. Ob die Teilung und das damit einhergehende
Wohlstandsgefälle angesichts der unterschiedlichsten politischen Befindlichkeiten
in absehbarer Zeit überwunden
werden kann, bleibt unklar. Sollte es aber zu einer Wiedervereinigung kommen,
dann sieht der nach dem UN-Generalsekretär benannte Annan-Plan die Schaffung
eines Bundesstaates Zypern mit zwei weitgehend autonomen Teilstaaten nach
Schweizer Vorbild vor. Und die EU stünde dem Norden unmittelbar mit
mehreren hundert Millionen Euro Wirtschaftsförderung zur Seite. Seit
der Ablehnung der EU-Mitgliedschaft Nordzyperns durch den griechischen Süden,
deutet Vieles aber darauf hin, dass die Trennung dauerhaft bestehen bleiben
könnte. Zumindest in Sachen Reisefreiheit hat sich aber seit der überraschenden
erstmaligen Öffnung der Grenze am 23. April 2003 viel getan. Inzwischen
können sogar Urlauber völlig uneingeschränkt über den
Süden einreisen. Somit wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis
auch die touristische Erschließung Nordzyperns abgeschlossen ist, und
damit der einzigartige Charme verloren gegangen ist. Noch aber ist es nicht
so weit.
Der Nordzypern Artikel erschien im
Original in der Aquanaut Ausgabe März/April 2005
Scapa Flow. Wracktauchen vom Feinsten. Was dort passierte und was man dort betauchen kann - steht in unserem Scapa-Führer. Reich bebildert und mit vielen Infos zum Geschehen vor Scapa Flow findet man hier alles rund um dieses tolle Tauchgebiet.
Frohe Weihnachten! (24.12.2012)
Wir wünschen euch allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch in ein fantastisches und vor allem gesundes Jahr 2013!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei (mehr) DiveInside Neu ist online! (10.12.2012)
DiveInside Reloaded!
Here we go! Das neue DiveInside ist online und steht allen
Taucher.Net-Usern ab sofort mit tollen Reisereportagen, Technik-
Medizin- und Biothemen wie gewohnt kostenfrei (mehr) Berichtsintegration in Google (04.07.2012) Ab sofort wird die Suche nach Erfahrungsberichten in unserer Datenbank noch einfacher: Google zeigt ab sofort für die Einträge in unserer Datenbank die Anzahl der Berichte und die durchschnittliche (mehr)
Aktuelle Basenberichte:
Eriyadu, Eurodivers (19.06.2013) Eriyadu für Freitaucher: Insgesamt sehr nettes Team der Tauchbasis. Aber: mit Freedivern kann man dort aber nicht so recht was anfangen. Auch mit einem Brevet Freediving SSI hat man uns kein Blei (mehr) Extra Divers, Ras Nasrani, M.. (19.06.2013) Wir waren vom 08.06. bis 16.06.13 in der Basis der Extra Divers in Ras Nasrani. HOTEL/TRANSFER: Wir waren nicht im Melia Sinai untergebracht, sondern im ca. 13 Autominuten entfernten Gazahla Beach (mehr) Aquarius, Hotel Marriott, Hu.. (18.06.2013) Wir waren nun schön öfters zu Besuch bei Aquarius und nun auch schon zum 2 x im Mariott. Die Basis wird super geleitet und es ist fast immer jemand da der deutsch spricht; englisch geht immer. Die (mehr)
Umfrage - Ägypten als Tauchziel
Revolution, Sicherheit, nachhaltiger Tourismus, politische Lage, medizinische Faktoren - viele Punkte beeinflussen die aktuelle Wahl von Ägypten als diesjähriges Tauchziel. Wie sieht das bei dir aus?
Forum Recht
Auszug aus diesem Forum:
Flugumbuchung durch Airline auf andere Airports vom 08.03.2013 : Wir haben im Dezember 2012 für Mai 2013 Flüge gebucht Bremen - Hurghada - Bremen.
Nun haben wir eine Mitteilung von der Airline ... [mehr] DAN oder AQUA MED vom 02.03.2013 : Hallo
Meine Frau und ich sind Urlaubstaucher. Also ein bis maximal zwei mal im Jahr für maximal 2 Wochen in den Urlaub, und dort ... [mehr] Risikolebensversicherung (RL) und Sportrisiken / RL ohne Taucheinschluss vom 01.03.2013 : Ich habe mich zur Absicherung der Familie nach Risikolebensversicherungen (RL) erkundigt und dabei festgestellt, dass heute schon ... [mehr]