Geschrieben am 29.10.1999 von Carsten

1. Offizielles Taucher.Net-Treffen

Endlich ist er da: Der Bericht zum Ersten Offiziellen Taucher.Net-Treffen. Die Aktion fand vom 02.09.-05.09. auf der deutschen Seite des Bodensees statt. Und um es direkt vorweg zu nehmen: Die Resonanz war...ERSCHÜTTERND! Von ursprünglich 10 Interessierten blieben am Ende nur 3 übrig. Ziemlich mager...

Donnerstag, 02.09.: Oliver Meise und ich sind mit Gasfuß in Richtung Baden-Würtemberg gedaddelt. In Sipplingen angekommen, haben wir erst mal unsere Klamotten ausgepackt. Die Einheimischen sind übrigens ein merkwürdiges Völkchen: Nachdem ich bereits Monate zuvor Unterkünfte für das verlängerte Wochenende besorgt hatte, stellte sich vor Ort heraus, daß man uns eigentlich gar nicht so richtig erwartete. Also schickte uns die „Dame“, die unsere „Wunschpension“ führte, einfach zu ihrer Nachbarin. Diese nahm uns mit offenen Armen in Emfang, wir spazierten wieder zu unserer eigentlichen Wirtin zurück, erzählten ihr, daß ihre Nachbarin uns aufnehmen würde und ernteten dafür böse Blicke und eisiges Schweigen. Dabei hatte sie sich förmlich aufgedrängt, uns an eine andere Unterkunft weiterzuleiten...*grübel* Egal, Oli und ich wollten schließlich tauchen und uns nicht mit senilen Rentnerzicken herumärgern. Apropos Oli: Den kannte ich zwar schon seit einiger Zeit, allerdings nur per Chat, E-Mail und Telefon. Da ich aus Hamburg anreisen mußte, war also ein nächtlicher Zwischenstop in Marburg (Olis Heimatstadt) angesagt. Zwei Dinge haben mich dabei besonders schockiert: 1. Oli wollte allen Ernstes naß tauchen. 2. Oli besitzt keine Jeans („Ich bin Rechtsanwalt! Die tragen nie Jeans!“). Obendrein liegen die Preise für Hamburger und Fritten in Marburg deutlich unter denen in Hamburg... Zurück zum Bodensee. Zunächst haben wir uns eine vernünftige Tauchbasis gesucht (Adventure Diving Center in Überlingen). Oli bewaffnete sich mit Preßluftflasche und Blei, und wir machten uns auf den Weg nach Wallhausen. Oli ist dort schon in vergangenen Tagen getaucht und schwärmte mir von den Steilwänden vor. Und in der Tat: Der Tauchgang war erste Sahne! Ein kurzer Spaziergang durch den Wald („Welcher Idiot hat hier ein Drehgitter hingebaut?!?!“), und schon standen wir im trüben Flachwasser des Bodensees. Langsames Vortasten bis zur Abbruchkannte...UND AB GING DIE POST! Nachdem wir die Sprungschicht bei ca. 20m durchstoßen hatten, bekamen wir beide einen hammermäßigen Tritt ins Gesicht: 4°C Wassertemperatur ließen grüßen. Wir ließen uns weiter durchfallen und zogen bei 30m die Reißleine. Ich hatte es bis dahin vermieden, nach oben zu sehen. Ein kurzer Ausrüstungscheck, und dann der erste Blick in Richtung Wasseroberfläche... „BOOOAAAHHHHHHHH!“ war mein erster Gedanke. Die Steilwand ragte über uns hinauf, bizarre Felsformationen und Spalten bestimmten die Szenerie. Ein Blick nach unten, und meine Stimmung lief auf das absolute Hochgefühl hinaus. Unter uns war...NICHTS. Genial! Wer hier nicht ordentlich tariert, ist weg. Zugegeben, das klare Wasser (Sichtweiten bis jenseits des Lampenkegels) und die Steilwand waren schon sehr verführerisch für einen tieferen Tauchgang („Noch?n Meter, noch?n Meter, noch?n Meter...Ooooch, nur noch EIN Meter...“). Allerdings siegte der Verstand. Bei 37m war Schulz. Wir schwammen gemütlich an der Wand lang, hingen mal auf dem Rücken, mal über Kopf im Wasser. Bei reichlich Deko und zusehends geringer werdendem Luftvorrat machten wir uns langsam an den Aufstieg, um schließlich an der Slipanlage (nein, da werden keine schmutzigen Damenunterhöschen getrocknet...und kaufen kann man dort auch keine!) wieder das Tageslicht zu erblicken. Wir taperten in Richtung Auto und trödelten beim Umziehen vor uns hin. Bei dieser Gelegenheit machte ich gleich ein paar Videoaufnahmen von Olis durchtrainiertem Körper (Download bei www.ichglaubmichtritteinelch.nl). „Ey, Dragan, mach mal krassen Strip!“ – „Alda, kriegst gleich konkret auffie Fresse, ey! Mit Deine scheißendreck Videokamera...“. Nachdem wir endlich unsere Klamotten im Kofferraum verstaut hatten, machten wir uns auf die Suche nach einer konkret krassen Pizzabude (Oli und ich fanden Gefallen an den Wörtern „kraß“, „konkret“, „scheißendreck“ und „Ascheloche“. Das sollte in den nächsten Tagen noch schlimmer werden...voll kraß! Das "r" muß übrigens stark gerollt werden...*kicher*).

Freitag, 03.09.: Mein Handy *protz* klingelte schon um 09.00. Am anderen Ende war...Walter! „Stimmt ja“, dachte ich. „Heute ist der große Tag. Walter, Armin, sein Weib und ein Kumpel Armins kommen heute.“ Dachte ich zumindest! Walter teilte mir mit, daß sein Wagen in die Werkstatt müsse. Daher würde er den ersten TG des Tages wohl nicht mit uns durchführen können. Kurz darauf klingelte Armin durch. Er könne doch erst Samstag kommen. Der Tag fing echt mies an... Oli und ich wollten natürlich nicht bis zum Sanktnimmerleinstag warten. Also suchten wir wieder den Adventure-Sport-Laden auf, ließen die krassen Flaschen konkret füllen, belästigten ein wenig den Inhaber (Jürgen) und begutachteten den von Jürgen empfohlenen Tauchspot (der direkt vor der Tür seines Geschäfts liegt). Zuerst dachten wir ja: „Jürgen spinnt!!!!“ Sollten wir doch tatsächlich eine genickbrecherisch aussehende Wand von der Straße zum Einstieg runter klettern. Nach einigen Auf- und Abstiegen in Räuberzivil entschieden wir uns dann für die Gebirgsjägervariante: Abschleppseil aus dem Kofferraum geholt und das Ding an einem stabilen (war er tatsächlich...er hielt nämlich Olis Gewicht aus *harharhar*) Baumstumpf verknotet. Es leben die letzten wahren Helden unter den Tauchern...

Sieht harmloser aus, als es war. Die Stufen waren nämlich nur 5cm breit...

Meine Wenigkeit seilt sich ab.

Mit dem etwas unangenehmen Gedanken im Hinterkopf, das Seil am Ende des TG nicht mehr vorzufinden, begannen wir unseren TG an der Abbruchkante (Nähe Seezeichen 22). Wie zu erwarten war, lag das Ende der Sprungschicht bei ca. 20m. Bei 35m war das Ende der Steilwand, der Grund ging in eine Halde über. Auf 37m entdeckten wir einen Baumstumpf mit einem in Folie eingeschweißten Zettel daran :"Buchstabe S merken und zum Telefon tauchen", oder so ähnlich. Jürgen hatte doch etwas von "einer Überraschung" erzählt, und Oli glaubte gehört zu haben, daß einige Taucher im Bodensee mal eine Sexpuppe versenkt haben sollen...Oli und ich glotzten uns blöde an. Telefon?!? Muß ein Tiefenrausch sein. Jedenfalls begaben wir uns wieder zur Steilwand und fanden dort, unweit des wertvollen Hinweises,...tatsächlich ein TELEFON! Modell Telekom "Berlin", geschätztes Baujahr 1987. In diesem widerlichen Grün *bähhh*. Und neben dem Telefon hingen...Nee, das sag ich nicht! Sonst ist es für die Ortunkundigen unter Euch ja keine Überraschung mehr *g*. Nachdem Oli mindestens 10 Minuten mit Armin telefoniert hatte *ggg*, warf ich einen Blick auf die Deko-Tabelle. Laut dem Plastikding hätten wir bis Weihnachten Pause machen müssen. Zeit für den Rückzug. Wir hatten Glück. Oder der Markt hatte zur Zeit kein Interesse an geklauten Abschleppseilen. Jedenfalls hing unsere Kletterhilfe noch an ihrem Platz. An der Basis wurden wir bereits von einem grinsenden Jürgen erwartet: "Na, habt Ihr die Überraschung gefunden?"..."Yo, ham wa." Nachdem wir die Hofffnung, Walter endlich live kennenzulernen, schon fast aufgegeben hatten, traf er endlich an der Basis ein. Natürlich habe ich auch dieses Event auf Video festgehalten *ggg*. Walter erwies sich als äußerst freundlicher Typ. Allerdings sieht er in natura wesentlich älter aus, als auf seinen Werbefotos in den einschlägigen Tauchmagazinen *hähähä*. Die PADI-Kappe fehlte übrigens...

Das ist Walter. In voller Lebensgröße. Nach dem Tauchgang.

Spaß beiseite, um der "Anti-Walter-Riege" direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen: Er ist tatsächlich ein sehr netter Kerl! Und der anschließende TG sollte zeigen, daß er auch Ahnung vom Tauchen hat. Ich würde jederzeit wieder mit ihm tauchen. Das sollte den Leuten, die mich in den letzten Wochen mit "Na, wie ist denn Walter so?" genervt haben, reichen. Walter hat mir für diese Zeilen übrigens keinen kostenlosen Kurs versprochen. Dafür hat er sich, als vielbeschäftiger Geschäftsmann (Zeit ist Geld), immerhin "aufraffen" können (nee, aufraffen ist falsch. Er war von Anfang an begeistert und hat sich an seine Zusage gehalten), zum Treffen zu kommen (kleiner Seitenhieb auf alle, die sich mit blöden Ausreden gedrückt haben). Der Mann hat meinen Respekt (das meine ich ernst!). Ich gehe mal davon aus, daß er mich auch in den nächsten Jahren bei der Organisation zukünftiger Taucher.Net-Treffen zumindest moralisch und durch Anwesenheit unterstützen wird. :-) Damit genug der "Werbung". Ach ja, Dank an seine Frau, die einen großen Teil der Fotos geschossen hat.

Der TG war hingegen nicht so prickelnd. Das lag allerdings an den überwiegend "schlechten" Sichtverhältnissen am Seezeichen 22. Teilweise sank die Sicht auf unter 2m. Außer dem Wrack eines kleinen Segelbootes und einer Trüsche gab es nicht viel zu sehen. Die Steilwand lief auch schon nach wenigen Metern aus. Die maximale Tiefe betrug 30m. Eigentlich wollte Walter eine UW-Kamera mitnehmen. Am Einstieg stellte er jedoch fest, daß das Ding ihm den Gehorsam verweigerte *grummel*. Daher mußte ich mit meiner Kodak-Einwegkamera selbst ein paar Aufnahmen schießen...

Ich in 87m Tiefe am Wrack eines von uns entdeckten Flugzeugträgers.

Meine Ex trägt unsere Klamotten zum Boot.

Nach einem gemütlichen Plausch in Jürgens Basis bei Kaffee und alten Keksen rauschte Walter mit seiner Frau wieder ab. Termine, Termine, Termine...(blöde schnellebige Zeit!).

Walter sieht aus, als ob er sich auf ?nen Lokus setzen will, Oli tippelt wie eine Bordsteinschwalbe durchs Wasser, und ich kratze mir die Läuse aus dem Haupthaar. Diese Foto ist eigentlich nur albern.

Oli und ich ließen die Flaschen erneut voll husten und grübelten über das Ziel unseres 3. TG des Tages nach. Wir entschieden uns für das Wrack einer Lädine in Ludwigshafen. Jürgen war so freundlich, uns den Spot aufzuzeichnen. Da der Herr Rechtsanwalt aus Marburg und ich zwei wahre Experten sind, wollten wir die Wracksuche natürlich bei Nacht durchziehen. Ein uns unbekanntes Wrack in einem uns unbekannten Teil des Sees zu dunkler Stunde. Kinder, das ist nicht zur Nachahmung empfohlen! Die Strafe folgte natürlich auf den Fuß: Wir haben den ollen Lastenfrachter nämlich nicht gefunden. Dafür aber eine alte Waschmaschinentrommel, Konservendosen, einen recht ansehnlichen Aal und kleine Barsche, wir haben einen wunderschönen Sternenhimmel betrachtet, Sternschnuppen gezählt und die Mücken vor dem Verhungern gerettet. By the way: Schon mal versucht, sich im dicken Neoprene zu kratzen? Nicht das es bei mir das erste Mal wäre...aber der Aufwand und die damit verbundenen Qualen erstaunen mich immer wieder aufs Neue... Trotz unserer erfolglosen Suche nach dem Wrack konnten wir dem TG doch einige positive Seiten abgewinnen. Wir lernten nämlich ein paar Rettungsataucher der DLRG kennen, die uns auch prompt erzählten, wie man Wasserleichen mit Hilfe eines Riggs sucht. Diese einheimische Taucher wollten übrigens auch zum Wrack...und haben es ebenfalls nicht gefunden (so viel zu unserer Ehrenrettung).

Samstag, 04.09.: Samstag wollten wir nach Meersburg an den Fähranleger. Haben wir auch gemacht. Allerdings plagte uns seit geraumer Zeit das schlechte Gewissen. Wir hatten nämlich keine Code-A Flagge dabei. Wenn die Wasserschutzpolizei einen am Bodensee ohne diesen blau-weißen Aufmerksamkeitserreger vorfindet, kostet das richtig Asche. Da junge, enthusiastische Taucher finanziell grundsätzlich minderbemittelt sind, entschlossen wir uns kurzerhand dazu, eine Flagge selbst zu basteln. Als regelmäßiger Zuschauer der Sendung "Hör?mal wer da hämmert" bilde ich mir ein, ein richtiger Kerl zu sein. Also nötigte ich Oli, mit mir den nächsten Baumarkt aufzusuchen und die nötigen Zutaten zu beschaffen. Man nehme 1m Plastiktischdecke von der Rolle (diese billigen Senfabweiser, mit denen Dieter G. aus Castrop-Rauxel seinen Klapptisch auf dem Campingplatz ziert), 1m blaue Klebefolie, eine Dose Nägel und zwei Besenstiele aus Holz, klebe und schneide die Folie zurecht (mein Leinenschneider ist sein Geld echt wert), nagel mit einem Bleistück den Kram zusammen und erfreue sich des Resultats.

Kleine Flagge für kleinen Oli...große Flagge für großen Carsten *g*. (Sorry, Oli...die Bildbearbeitung hat nicht ganz geklappt.)

Der Einstieg in Meersburg erwies sich als gnadenlos überlaufen. Nachdem wir unsere Klamotten ausgepackt hatten, wurden wir von einer Gruppe Tauchschüler einfach weggedrängt ("Macht mal Platz! Da muß unser Anhänger hin!"). Als wir einmal kurz am Auto waren ("Wo ist mein Blei? Noch im Kofferraum??? Mist!"), haben sich die Penner doch tatsächlich erdreistet, unsere Ausrüstung anzufassen. Schade, daß wir die Leute nicht unter Wasser getroffen haben. Ich dreh doch so gerne Ventile zu... Merke: Lasse Deine Ausrüstung nicht eine Sekunde aus den Augen!!!

Es ist mein Lieblingsfoto. Ich nenne es "Impressionen". Wäre auf der Bad Art Austellung bestimmt der absolute Renner...

Der TG war wenig spektakulär. Die Steilwand neigte sich rasch dem Ende zu und ging in einen schlammigen Grund über. Die maximale Tiefe betrug 37m (und das auch nur, weil ich meinen Tauchcomputer bis zur Schulter in den Schlamm gesteckt habe). Da sieht man wieder einmal, wozu Langeweile einen verleitet. Lediglich der Flachwasserbereich konnte mit einigen Pflanzen und Fischlein begeistern. Apropos Fischlein: Im Bodensee lag eigentlich mehr toter als lebendiger Fisch im Wasser (was uns zu manch perversem Spielchen mit den Viechern veranlaßt hat *breit grins*). Bei vielen (auch lebendigen) Tieren waren die Flossen weggefault *grübel*. Natürlich wollten wir die Schmach vom letzten Abend (die erfolglose Wracksuche) nicht auf uns sitzen lassen. Also sind wir erneut nach Ludwigshafen gefahren. Erneut ein Nacht-TG. Nachdem wir den vorigen TG noch mal Revue passieren ließen und sämtliche mögliche Fehlerquellen beseitigt hatten, wurden wir tatsächlich entsprechend belohnt. Genau auf 18m lag der alte Dampfer. Die Länge betrug ca. 25m, die Breite ca. 4m. Der Kahn war sehr gut erhalten, an Bord befand sich sogar noch ein Teil der Lehmladung. In solchen Situationen ärgert es mich immer ganz besonders, daß ich nicht im Besitz eine UW-Kamera bin...

Sonntag, 05.09.: Da wir an diesem Tag wieder gen Heimat fahren wollten, kam nur ein TG in Frage. Die Entscheidung für den richtigen Spot fiel uns nicht sonderlich schwer: Wallhausen again! Wir quetschten uns wieder durch dieses taucherfeindliche Drehgitter, ließen uns die Abbruchkannte hinunter fallen und zogen erst bei 44m die Reißleine. Ja, ich weiß: Manch einer wird jetzt mit erhobenem Zeigefinger vor seinem Computer sitzen und den Kopf über so viel "Leichtsinn" schütteln *g*. Zu unserer Verteidigung sei aber gesagt, daß dieser TG einen besonderen Zweck hatte. Wir tarierten uns sauber aus und tauschten die Atemregler. Olis Mares gegen meinen Poseidon. Zusätzlich nuckelte ich noch an Olis Autoair. Dieses Teil ist eine gar nicht mal so blöde Erfindung von A.-P.Valves. Der Octopus arbeitete auch in großer Tiefe einwandfrei, der Atemwiderstand war erstaunlich gering für ein "billiges Plastikteil". Obendrein bestand auch Olis 1. Stufe den Test mit Bravour: Keinerlei Vereisungserscheinungen, trotz doppelter Belastung. Oli hingegen war, wie er hinterher erzählte, von meinem schwedischen Luftspender ebenfalls angetan:"Der atmet sich leichter, als ich dachte...". Nach so viel Glückseeligkeit über unser tolles Equipment, einer dicken Trüsche und eines kapitalen Hechts im Flachwasser, schritten wir zur wichtigsten Amtshandlung des Tages: Currywurst mit Pommes *g*. Nachdem wir unser Zimmer bezahlt hatten (30,- pro Nacht, inkl. Frühstück), ging es zurück nach Hause.

Fazit: Obwohl seit dem "Tauchern.Net-Treffen" nun schon ein Monat vergangen ist, schwelge ich immer noch in Erinnerungen. Oli (kurzfristig Walter) und ich hatten viel Spaß (eigentlich haben wir NUR gelacht *g*), rund 42.000l Luft ins Wasser geblasen, diverse krasse Dönerbuden mit konkret günstigen Preisen aufgesucht, uns über das Volksfest in Überlingen lustig gemacht und uns über den Dialekt der Einheimischen aufgeregt (Jedesmal, wenn wir uns für einen TG vorbereitet haben, kamen nervige Radfahrer vorbei, musterten uns und raunten:"Taucher!" Die Auffassungsgabe der Einheimischen war phänomenal! Um das Wort "Taucher" richtig auszusprechen, schiebe man den Unterkiefer so weit wie möglich nach vorn und belle: "Daucha!". Die Betonung muß dabei auf dem "u" liegen...). Die überwiegend genialen TG nicht zu vergesssen. Kurz, alle, die nicht da waren, haben etwas verpaßt! Die kurzfristigen Absagen eurerseits waren enttäuschend. Bessert Euch! Sonst gibt?s nichts zu Weihnachten...*g*. Das Taucher.Net-Treffen soll dazu dienen, die in Armins Forum geknüpften Kontakte zu vertiefen und sich die Leute mal live anzusehen. Deshalb werden wir jedes Jahr zu einem Treffen im September aufrufen. In der Hoffnung auf rege Beteiligung...

Werbeplakat für die Neuverfilmung eines alten Klassikers: "3 Männer im See".

Immer 30 Promille in der Flasche...

Carsten

P.S.: Armin ist natürlich auch nicht erschienen (berufliche Gründe). Dafür hat er uns angeboten, den Schlüssel vom BAT-Gelände zu besorgen. Armin, dafür kriegen wir unseren Nitrox-Lappen kostenlos!!! *HARHARHAR*


Infos

Mit anderen Tauchern chatten? Das geht? Klar - auf unserer Chat-Seite! Hier sind regelmäßig viele Taucher versammelt, die über alle sinnvollen oder sinnlosen Themen rund ums Tauchen diskutieren. Schau doch einfach mal rein!


19.06.2013 01:10 Taucher Online : 73
Heute 494, ges. 70481194 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Aus unserer Foto-Datenbank:
Und noch über 20.000 weitere Fotos...



Aktuelle Clubberichte:

SCS Schwalbach e.V.
(23.04.2013) Der SCS Schwimmclub Schwalbach ist ein idealer Tauchclub für alle aktiven Taucher, die ihrem Hobby nicht nur im Sommerurlaub frönen möchten. 12 Tauchlehrer und Trainer C kümmern sich (mehr)

TSC Schwelm 1966 e.V.
(07.06.2013) Der TSC Schwelm verinnerlicht Gemeinschaft unter den Clubmitgliedern, in Verbindung mit einer Menge Spaß, eine sorgfältige, personenorientierte Ausbildung unter dem Gesichtspunkt, dass die (mehr)

Easydivers.at
(03.06.2013) Kurz und Knapp: Sehr gut organisierter Verein, viele Tauchausflüge, hilfsbereite und erfahrene Mitglieder! (mehr)

Aktuelle Tauchplätze:

Ghasri Valley mit Kathedrale..
(17.06.2013) Das ist ein traumhafter Tauchplatz mit anschließendem Konditionstraining. Der Rödelplatz liegt 100 unregelmäßige Steinstufen über dem Wasserspiegel, die nach dem Tauchgang wieder erklommen werden (mehr)

Double Arch Reef, Gozo
(17.06.2013) Das Double-Arch-Reef ist ein durchaus anspruchsvoller Tauchplatz. Ein und Ausstieg sind einfach zu bewältigen, aber es muss eingutes Stück geschwommen (oder getaucht) werden um ihn zu erreichen. Wer (mehr)

Billinghurst Cave, Gozo
(17.06.2013) Ich war dieses Jahr zum 2. Mal in der Billinghurst- Cave. Gewiss, es ist ein durchaus anspruchsvoller Tauchgang, zumal Ein- und Ausstieg über die Leiter nicht sicher gestellt ist. Die reißt hin und (mehr)

Aktuelle Hotelberichte:

Bohol Sea Resort, Danao Bea..
(18.06.2013) Ich war im Mai/Juni für 3 Wochen zum Tauchen im Resort ,die Zimmer waren sehr sauber und komfortabel, Essen hat super geschmeckt und es gab immer genügend Auswahl besonders das Frühstück mit (mehr)

Studio Bacho, Port d´ Andrat..
(13.06.2013) Nettes Appartementhaus mit zwei Appartements für zwei Personen und für sechs Personen. (1 bzw. 3 Schlafzimmer). Das Haus liegt am Ortsende von Port Andratx in ruhiger Lage an einem Kiefernwäldchen. (mehr)

Vista Dragonera, Port d´ And..
(09.06.2013) Das edle Ferienhaus liegt in sehr prominenter Lage direkt im Villen- und Prominentenviertel der Halbinsel Sa Mola. Von der Terrasse blickt mal über Kiefernwälder direkt aufs Meer, die Steilküste von (mehr)




MountainBIKE RoadBIKE UrbanBIKING outdoor klettern CAVALLO AnglerNetz taucher.net planetSNOW