1. Offizielles Taucher.Net-Treffen
Endlich ist er da: Der Bericht zum Ersten Offiziellen Taucher.Net-Treffen.
Die Aktion fand vom 02.09.-05.09. auf der deutschen Seite des Bodensees
statt. Und um es direkt vorweg zu nehmen: Die Resonanz war...ERSCHÜTTERND!
Von ursprünglich 10 Interessierten blieben am Ende nur 3 übrig.
Ziemlich mager...

Donnerstag, 02.09.: Oliver Meise und ich sind mit Gasfuß in Richtung
Baden-Würtemberg gedaddelt. In Sipplingen angekommen, haben wir erst
mal unsere Klamotten ausgepackt. Die Einheimischen sind übrigens ein
merkwürdiges Völkchen: Nachdem ich bereits Monate zuvor Unterkünfte
für das verlängerte Wochenende besorgt hatte, stellte sich vor
Ort heraus, daß man uns eigentlich gar nicht so richtig erwartete.
Also schickte uns die „Dame“, die unsere „Wunschpension“ führte, einfach
zu ihrer Nachbarin. Diese nahm uns mit offenen Armen in Emfang, wir spazierten
wieder zu unserer eigentlichen Wirtin zurück, erzählten ihr,
daß ihre Nachbarin uns aufnehmen würde und ernteten dafür
böse Blicke und eisiges Schweigen. Dabei hatte sie sich förmlich
aufgedrängt, uns an eine andere Unterkunft weiterzuleiten...*grübel*
Egal, Oli und ich wollten schließlich tauchen und uns nicht mit senilen
Rentnerzicken herumärgern. Apropos Oli: Den kannte ich zwar schon
seit einiger Zeit, allerdings nur per Chat, E-Mail und Telefon. Da ich
aus Hamburg anreisen mußte, war also ein nächtlicher Zwischenstop
in Marburg (Olis Heimatstadt) angesagt. Zwei Dinge haben mich dabei besonders
schockiert: 1. Oli wollte allen Ernstes naß tauchen. 2. Oli besitzt
keine Jeans („Ich bin Rechtsanwalt! Die tragen nie Jeans!“). Obendrein
liegen die Preise für Hamburger und Fritten in Marburg deutlich unter
denen in Hamburg... Zurück zum Bodensee. Zunächst haben wir uns
eine vernünftige Tauchbasis gesucht (Adventure Diving Center in Überlingen).
Oli bewaffnete sich mit Preßluftflasche und Blei, und wir machten
uns auf den Weg nach Wallhausen. Oli ist dort schon in vergangenen Tagen
getaucht und schwärmte mir von den Steilwänden vor. Und in der
Tat: Der Tauchgang war erste Sahne! Ein kurzer Spaziergang durch den Wald
(„Welcher Idiot hat hier ein Drehgitter hingebaut?!?!“), und schon standen
wir im trüben Flachwasser des Bodensees. Langsames Vortasten bis zur
Abbruchkannte...UND AB GING DIE POST! Nachdem wir die Sprungschicht bei
ca. 20m durchstoßen hatten, bekamen wir beide einen hammermäßigen
Tritt ins Gesicht: 4°C Wassertemperatur ließen grüßen.
Wir ließen uns weiter durchfallen und zogen bei 30m die Reißleine.
Ich hatte es bis dahin vermieden, nach oben zu sehen. Ein kurzer Ausrüstungscheck,
und dann der erste Blick in Richtung Wasseroberfläche... „BOOOAAAHHHHHHHH!“
war mein erster Gedanke. Die Steilwand ragte über uns hinauf, bizarre
Felsformationen und Spalten bestimmten die Szenerie. Ein Blick nach unten,
und meine Stimmung lief auf das absolute Hochgefühl hinaus. Unter
uns war...NICHTS. Genial! Wer hier nicht ordentlich tariert, ist weg. Zugegeben,
das klare Wasser (Sichtweiten bis jenseits des Lampenkegels) und die Steilwand
waren schon sehr verführerisch für einen tieferen Tauchgang („Noch?n
Meter, noch?n Meter, noch?n Meter...Ooooch, nur noch EIN Meter...“).
Allerdings siegte der Verstand. Bei 37m war Schulz. Wir schwammen gemütlich
an der Wand lang, hingen mal auf dem Rücken, mal über Kopf im
Wasser. Bei reichlich Deko und zusehends geringer werdendem Luftvorrat
machten wir uns langsam an den Aufstieg, um schließlich an der Slipanlage
(nein, da werden keine schmutzigen Damenunterhöschen getrocknet...und
kaufen kann man dort auch keine!) wieder das Tageslicht zu erblicken. Wir
taperten in Richtung Auto und trödelten beim Umziehen vor uns hin.
Bei dieser Gelegenheit machte ich gleich ein paar Videoaufnahmen von Olis
durchtrainiertem Körper (Download bei www.ichglaubmichtritteinelch.nl).
„Ey, Dragan, mach mal krassen Strip!“ – „Alda, kriegst gleich konkret auffie
Fresse, ey! Mit Deine scheißendreck Videokamera...“. Nachdem wir
endlich unsere Klamotten im Kofferraum verstaut hatten, machten wir uns
auf die Suche nach einer konkret krassen Pizzabude (Oli und ich fanden
Gefallen an den Wörtern „kraß“, „konkret“, „scheißendreck“
und „Ascheloche“. Das sollte in den nächsten Tagen noch schlimmer
werden...voll kraß! Das "r" muß übrigens stark
gerollt werden...*kicher*).
Freitag, 03.09.: Mein Handy *protz* klingelte schon um 09.00. Am anderen
Ende war...Walter! „Stimmt ja“, dachte ich. „Heute ist der große
Tag. Walter, Armin, sein Weib und ein Kumpel Armins kommen heute.“ Dachte
ich zumindest! Walter teilte mir mit, daß sein Wagen in die Werkstatt
müsse. Daher würde er den ersten TG des Tages wohl nicht mit
uns durchführen können. Kurz darauf klingelte Armin durch. Er
könne doch erst Samstag kommen. Der Tag fing echt mies an... Oli und
ich wollten natürlich nicht bis zum Sanktnimmerleinstag warten. Also
suchten wir wieder den Adventure-Sport-Laden auf, ließen die krassen
Flaschen konkret füllen, belästigten ein wenig den Inhaber (Jürgen)
und begutachteten den von Jürgen empfohlenen Tauchspot (der direkt
vor der Tür seines Geschäfts liegt). Zuerst dachten wir ja: „Jürgen
spinnt!!!!“ Sollten wir doch tatsächlich eine genickbrecherisch aussehende
Wand von der Straße zum Einstieg runter klettern. Nach einigen Auf-
und Abstiegen in Räuberzivil entschieden wir uns dann für die
Gebirgsjägervariante: Abschleppseil aus dem Kofferraum geholt und
das Ding an einem stabilen (war er tatsächlich...er hielt nämlich
Olis Gewicht aus *harharhar*) Baumstumpf verknotet. Es leben die letzten
wahren Helden unter den Tauchern...

Sieht harmloser aus, als es war. Die Stufen waren nämlich
nur 5cm breit...

Meine Wenigkeit seilt sich ab.
Mit dem etwas unangenehmen Gedanken im Hinterkopf, das Seil am Ende
des TG nicht mehr vorzufinden, begannen wir unseren TG an der Abbruchkante
(Nähe Seezeichen 22). Wie zu erwarten war, lag das Ende der Sprungschicht
bei ca. 20m. Bei 35m war das Ende der Steilwand, der Grund ging in eine
Halde über. Auf 37m entdeckten wir einen Baumstumpf mit einem in Folie
eingeschweißten Zettel daran :"Buchstabe S merken und zum Telefon
tauchen", oder so ähnlich. Jürgen hatte doch etwas von "einer
Überraschung" erzählt, und Oli glaubte gehört zu haben,
daß einige Taucher im Bodensee mal eine Sexpuppe versenkt haben sollen...Oli
und ich glotzten uns blöde an. Telefon?!? Muß ein Tiefenrausch
sein. Jedenfalls begaben wir uns wieder zur Steilwand und fanden dort,
unweit des wertvollen Hinweises,...tatsächlich ein TELEFON! Modell
Telekom "Berlin", geschätztes Baujahr 1987. In diesem widerlichen
Grün *bähhh*. Und neben dem Telefon hingen...Nee, das sag ich
nicht! Sonst ist es für die Ortunkundigen unter Euch ja keine Überraschung
mehr *g*. Nachdem Oli mindestens 10 Minuten mit Armin telefoniert hatte
*ggg*, warf ich einen Blick auf die Deko-Tabelle. Laut dem Plastikding
hätten wir bis Weihnachten Pause machen müssen. Zeit für
den Rückzug. Wir hatten Glück. Oder der Markt hatte zur Zeit
kein Interesse an geklauten Abschleppseilen. Jedenfalls hing unsere Kletterhilfe
noch an ihrem Platz. An der Basis wurden wir bereits von einem grinsenden
Jürgen erwartet: "Na, habt Ihr die Überraschung gefunden?"..."Yo,
ham wa." Nachdem wir die Hofffnung, Walter endlich live kennenzulernen,
schon fast aufgegeben hatten, traf er endlich an der Basis ein. Natürlich
habe ich auch dieses Event auf Video festgehalten *ggg*. Walter erwies
sich als äußerst freundlicher Typ. Allerdings sieht er in natura
wesentlich älter aus, als auf seinen Werbefotos in den einschlägigen
Tauchmagazinen *hähähä*. Die PADI-Kappe fehlte übrigens...
 
Das ist Walter. In voller Lebensgröße. Nach dem Tauchgang.
Spaß beiseite, um der "Anti-Walter-Riege" direkt den
Wind aus den Segeln zu nehmen: Er ist tatsächlich ein sehr netter
Kerl! Und der anschließende TG sollte zeigen, daß er auch Ahnung
vom Tauchen hat. Ich würde jederzeit wieder mit ihm tauchen. Das sollte
den Leuten, die mich in den letzten Wochen mit "Na, wie ist denn Walter
so?" genervt haben, reichen. Walter hat mir für diese Zeilen
übrigens keinen kostenlosen Kurs versprochen. Dafür hat er sich,
als vielbeschäftiger Geschäftsmann (Zeit ist Geld), immerhin
"aufraffen" können (nee, aufraffen ist falsch. Er war von
Anfang an begeistert und hat sich an seine Zusage gehalten), zum Treffen
zu kommen (kleiner Seitenhieb auf alle, die sich mit blöden Ausreden
gedrückt haben). Der Mann hat meinen Respekt (das meine ich ernst!).
Ich gehe mal davon aus, daß er mich auch in den nächsten Jahren
bei der Organisation zukünftiger Taucher.Net-Treffen zumindest moralisch
und durch Anwesenheit unterstützen wird. :-) Damit genug der "Werbung".
Ach ja, Dank an seine Frau, die einen großen Teil der Fotos geschossen
hat.
Der TG war hingegen nicht so prickelnd. Das lag allerdings an den überwiegend
"schlechten" Sichtverhältnissen am Seezeichen 22. Teilweise
sank die Sicht auf unter 2m. Außer dem Wrack eines kleinen Segelbootes
und einer Trüsche gab es nicht viel zu sehen. Die Steilwand lief auch
schon nach wenigen Metern aus. Die maximale Tiefe betrug 30m. Eigentlich
wollte Walter eine UW-Kamera mitnehmen. Am Einstieg stellte er jedoch fest,
daß das Ding ihm den Gehorsam verweigerte *grummel*. Daher mußte
ich mit meiner Kodak-Einwegkamera selbst ein paar Aufnahmen schießen...

Ich in 87m Tiefe am Wrack eines von uns entdeckten Flugzeugträgers.

Meine Ex trägt unsere Klamotten zum Boot.
Nach einem gemütlichen Plausch in Jürgens Basis bei Kaffee
und alten Keksen rauschte Walter mit seiner Frau wieder ab. Termine, Termine,
Termine...(blöde schnellebige Zeit!).

Walter sieht aus, als ob er sich auf ?nen Lokus setzen will, Oli
tippelt wie eine Bordsteinschwalbe durchs Wasser, und ich kratze mir die
Läuse aus dem Haupthaar. Diese Foto ist eigentlich nur albern.
Oli und ich ließen die Flaschen erneut voll husten und grübelten
über das Ziel unseres 3. TG des Tages nach. Wir entschieden uns für
das Wrack einer Lädine in Ludwigshafen. Jürgen war so freundlich,
uns den Spot aufzuzeichnen. Da der Herr Rechtsanwalt aus Marburg und ich
zwei wahre Experten sind, wollten wir die Wracksuche natürlich bei
Nacht durchziehen. Ein uns unbekanntes Wrack in einem uns unbekannten Teil
des Sees zu dunkler Stunde. Kinder, das ist nicht zur Nachahmung empfohlen!
Die Strafe folgte natürlich auf den Fuß: Wir haben den ollen
Lastenfrachter nämlich nicht gefunden. Dafür aber eine alte Waschmaschinentrommel,
Konservendosen, einen recht ansehnlichen Aal und kleine Barsche, wir haben
einen wunderschönen Sternenhimmel betrachtet, Sternschnuppen gezählt
und die Mücken vor dem Verhungern gerettet. By the way: Schon mal
versucht, sich im dicken Neoprene zu kratzen? Nicht das es bei mir das
erste Mal wäre...aber der Aufwand und die damit verbundenen Qualen
erstaunen mich immer wieder aufs Neue... Trotz unserer erfolglosen Suche
nach dem Wrack konnten wir dem TG doch einige positive Seiten abgewinnen.
Wir lernten nämlich ein paar Rettungsataucher der DLRG kennen, die
uns auch prompt erzählten, wie man Wasserleichen mit Hilfe eines Riggs
sucht. Diese einheimische Taucher wollten übrigens auch zum Wrack...und
haben es ebenfalls nicht gefunden (so viel zu unserer Ehrenrettung).
Samstag, 04.09.: Samstag wollten wir nach Meersburg an den Fähranleger.
Haben wir auch gemacht. Allerdings plagte uns seit geraumer Zeit das schlechte
Gewissen. Wir hatten nämlich keine Code-A Flagge dabei. Wenn die Wasserschutzpolizei
einen am Bodensee ohne diesen blau-weißen Aufmerksamkeitserreger
vorfindet, kostet das richtig Asche. Da junge, enthusiastische Taucher
finanziell grundsätzlich minderbemittelt sind, entschlossen wir uns
kurzerhand dazu, eine Flagge selbst zu basteln. Als regelmäßiger
Zuschauer der Sendung "Hör?mal wer da hämmert"
bilde ich mir ein, ein richtiger Kerl zu sein. Also nötigte ich Oli,
mit mir den nächsten Baumarkt aufzusuchen und die nötigen Zutaten
zu beschaffen. Man nehme 1m Plastiktischdecke von der Rolle (diese billigen
Senfabweiser, mit denen Dieter G. aus Castrop-Rauxel seinen Klapptisch
auf dem Campingplatz ziert), 1m blaue Klebefolie, eine Dose Nägel
und zwei Besenstiele aus Holz, klebe und schneide die Folie zurecht (mein
Leinenschneider ist sein Geld echt wert), nagel mit einem Bleistück
den Kram zusammen und erfreue sich des Resultats.
 
Kleine Flagge für kleinen Oli...große Flagge für großen
Carsten *g*. (Sorry, Oli...die Bildbearbeitung hat nicht ganz geklappt.)
Der Einstieg in Meersburg erwies sich als gnadenlos überlaufen.
Nachdem wir unsere Klamotten ausgepackt hatten, wurden wir von einer Gruppe
Tauchschüler einfach weggedrängt ("Macht mal Platz! Da muß
unser Anhänger hin!"). Als wir einmal kurz am Auto waren ("Wo
ist mein Blei? Noch im Kofferraum??? Mist!"), haben sich die Penner
doch tatsächlich erdreistet, unsere Ausrüstung anzufassen. Schade,
daß wir die Leute nicht unter Wasser getroffen haben. Ich dreh doch
so gerne Ventile zu... Merke: Lasse Deine Ausrüstung nicht eine Sekunde
aus den Augen!!!

Es ist mein Lieblingsfoto. Ich nenne es "Impressionen". Wäre
auf der Bad Art Austellung bestimmt der absolute Renner...
Der TG war wenig spektakulär. Die Steilwand neigte sich rasch dem
Ende zu und ging in einen schlammigen Grund über. Die maximale Tiefe
betrug 37m (und das auch nur, weil ich meinen Tauchcomputer bis zur Schulter
in den Schlamm gesteckt habe). Da sieht man wieder einmal, wozu Langeweile
einen verleitet. Lediglich der Flachwasserbereich konnte mit einigen Pflanzen
und Fischlein begeistern. Apropos Fischlein: Im Bodensee lag eigentlich
mehr toter als lebendiger Fisch im Wasser (was uns zu manch perversem Spielchen
mit den Viechern veranlaßt hat *breit grins*). Bei vielen (auch lebendigen)
Tieren waren die Flossen weggefault *grübel*. Natürlich wollten
wir die Schmach vom letzten Abend (die erfolglose Wracksuche) nicht auf
uns sitzen lassen. Also sind wir erneut nach Ludwigshafen gefahren. Erneut
ein Nacht-TG. Nachdem wir den vorigen TG noch mal Revue passieren ließen
und sämtliche mögliche Fehlerquellen beseitigt hatten, wurden
wir tatsächlich entsprechend belohnt. Genau auf 18m lag der alte Dampfer.
Die Länge betrug ca. 25m, die Breite ca. 4m. Der Kahn war sehr gut
erhalten, an Bord befand sich sogar noch ein Teil der Lehmladung. In solchen
Situationen ärgert es mich immer ganz besonders, daß ich nicht
im Besitz eine UW-Kamera bin...
Sonntag, 05.09.: Da wir an diesem Tag wieder gen Heimat fahren wollten,
kam nur ein TG in Frage. Die Entscheidung für den richtigen Spot fiel
uns nicht sonderlich schwer: Wallhausen again! Wir quetschten uns wieder
durch dieses taucherfeindliche Drehgitter, ließen uns die Abbruchkannte
hinunter fallen und zogen erst bei 44m die Reißleine. Ja, ich weiß:
Manch einer wird jetzt mit erhobenem Zeigefinger vor seinem Computer sitzen
und den Kopf über so viel "Leichtsinn" schütteln *g*.
Zu unserer Verteidigung sei aber gesagt, daß dieser TG einen besonderen
Zweck hatte. Wir tarierten uns sauber aus und tauschten die Atemregler.
Olis Mares gegen meinen Poseidon. Zusätzlich nuckelte ich noch an
Olis Autoair. Dieses Teil ist eine gar nicht mal so blöde Erfindung
von A.-P.Valves. Der Octopus arbeitete auch in großer Tiefe einwandfrei,
der Atemwiderstand war erstaunlich gering für ein "billiges Plastikteil".
Obendrein bestand auch Olis 1. Stufe den Test mit Bravour: Keinerlei Vereisungserscheinungen,
trotz doppelter Belastung. Oli hingegen war, wie er hinterher erzählte,
von meinem schwedischen Luftspender ebenfalls angetan:"Der atmet sich
leichter, als ich dachte...". Nach so viel Glückseeligkeit über
unser tolles Equipment, einer dicken Trüsche und eines kapitalen Hechts
im Flachwasser, schritten wir zur wichtigsten Amtshandlung des Tages: Currywurst
mit Pommes *g*. Nachdem wir unser Zimmer bezahlt hatten (30,- pro Nacht,
inkl. Frühstück), ging es zurück nach Hause.
Fazit: Obwohl seit dem "Tauchern.Net-Treffen" nun schon ein
Monat vergangen ist, schwelge ich immer noch in Erinnerungen. Oli (kurzfristig
Walter) und ich hatten viel Spaß (eigentlich haben wir NUR gelacht
*g*), rund 42.000l Luft ins Wasser geblasen, diverse krasse Dönerbuden
mit konkret günstigen Preisen aufgesucht, uns über das Volksfest
in Überlingen lustig gemacht und uns über den Dialekt der Einheimischen
aufgeregt (Jedesmal, wenn wir uns für einen TG vorbereitet haben,
kamen nervige Radfahrer vorbei, musterten uns und raunten:"Taucher!"
Die Auffassungsgabe der Einheimischen war phänomenal! Um das Wort
"Taucher" richtig auszusprechen, schiebe man den Unterkiefer
so weit wie möglich nach vorn und belle: "Daucha!". Die
Betonung muß dabei auf dem "u" liegen...). Die überwiegend
genialen TG nicht zu vergesssen. Kurz, alle, die nicht da waren, haben
etwas verpaßt! Die kurzfristigen Absagen eurerseits waren enttäuschend.
Bessert Euch! Sonst gibt?s nichts zu Weihnachten...*g*. Das Taucher.Net-Treffen
soll dazu dienen, die in Armins Forum geknüpften Kontakte zu vertiefen
und sich die Leute mal live anzusehen. Deshalb werden wir jedes Jahr zu
einem Treffen im September aufrufen. In der Hoffnung auf rege Beteiligung...

Werbeplakat für die Neuverfilmung eines alten Klassikers:
"3 Männer im See".
Immer 30 Promille in der Flasche...
Carsten
P.S.: Armin ist natürlich auch nicht erschienen (berufliche Gründe).
Dafür hat er uns angeboten, den Schlüssel vom BAT-Gelände
zu besorgen. Armin, dafür kriegen wir unseren Nitrox-Lappen kostenlos!!!
*HARHARHAR* |