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MantaFest in Yap

Seit dem 26. August wird im Manta Ray Bay Resort auf der mikronesischen Insel Yap scharf geschossen. Bis zum 9. September treffen zum fünften Mal in Folge ambitionierte Hobbyfotografen auf Profis und Fachjournalisten – diesmal sind der legendäre Haifotograf Marty Snyderman (US), Ray Bullion (US), Masa Michishiro (JP) und Frank Schneider (D) mit von der Partie.

Wir berichten live von dem großen Event aus Yap!

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Hier die bisherigen Einträge in diesem Blog:


Herbert
6. Manta Fest  21.09.2012 15:37:39
Freunde des runden Leders kennen das - nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Mit dem MantaFest schaut's nicht anders aus. Für die 2013er-Auflage des Kombi-Events aus Unterwasserfotografie-Wettbewerb und Workshop mit Profi-Betreuung stehen die ersten Details!
Die Veranstaltung findet vom 24. August bis 8. September im Manta Ray Bay Resort statt. Mit acht komfortablen Booten, einem Kameracenter, einer professionellen mehrsprachigen Basisleitung und 26 Jahren Erfahrung ist das Inhaber-geführte Tauchhotel von Yap-Pionier Bill Acker die beste Adresse der Insel. 
Mit dabei sind der renommierte Wildlife-Fotograf David Fleetham (USA - Bild 1), die Haifotografie-Legende Marty Snyderman (USA) und der bekannte Fachjournalist und Unterwasserfotograf Frank Schneider (D - Bild 2) und sein Kollege Ray Bullion (USA - Bild 3) –die drei letztgenannten waren mindestens schon drei Mal mit dabei und kennen die Mantas, Haie und Mandarinfische von Yap praktisch beim Namen.

Es gibt keine Teilnahmegebühren – wer zu Gast ist darf teilnehmen und geht definitiv als Gewinner nach Hause. Im schlimmsten Fall eben nicht wie die aktuelle Gesamtgewinnerin Anke mit ihrer Tauchkreuzfahrt von Indonesien bis Mikronesien, sondern „nur“ als besserer Fotograf.
Schon jetzt sind die ersten Sponsoren bestätigt: mares, Pelican, Henderson Wetsuits, Armor Bags.

Die passenden Gruppenreise-Ausschreibungen werden im November angekündigt. Weitere Informationen: www.mantafest.com, www.mantaray.com, www.facebook.com/mantaraybay

Link : www.mantafest.com 
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Herbert
MantaFest: "Und die Gewinner sind..."  19.09.2012 17:02:32
Nein, Verletzte gab es innerhalb der Jury nicht... wohl aber einige „angeregte Gespräche“.
Marty Snyderman, Frank Schneider, Ray Bullion und Masa Michishiro hatten es sich nicht leicht gemacht, was die Preisvergabe angeht.
Die Ausbeute war wirklich nicht von schlechten Eltern - und angesichts der reichlichen Hai-, Manta-, Delfin- und Barrakuda-Begegnungen (mal ganz zu schweigen vom "Kleinzeug") trat schon so jeder glücklich den Heimweg an.
Noch besser getroffen hatten es dann natürlich die Damen und Herren in der folgenden Übersicht!

Kategorie „Digitale Spiegelreflexkamera“:

Best of Show: Anke Rohrbach – Serie (16 Tg. Indonesien-Yap-Kreuzfahrt auf der "Dive Damai")
1. Platz: Ken Sutherland – freischwimmender Strudelwurm (Mares Icon HD)
2. Platz: Uwe Nie – „Relaxed“ Strandszene (1 Woche im Manta Ray Bay Resort, Yap)
3. Platz: Judy Bennett – Schwarzspitzenhai im Regen (Henderson Aqua Lock-Tauchanzug)

Kategorie „Kompaktkamera“:

1. Platz: Borris Mitchell – Steingeld-Formation (Mares Icon HD)
2. Platz: Michael Martini – Peitschenkorallen-Grundel (1 Woche im Manta Ray Bay Resort, Yap)
3. Platz: Diane Bullion – Manta am Stammtisch (Henderson Aqua Lock-Tauchanzug)

Inselausflüge, Kayaktrips, Vogel- und Flughundbeobachtung, Strand-Shootings, Kultur-Trips und die gelinde gesagt sympathische „Was würdet ihr heute gern machen - alles geht“-Politik im Manta Ray Bay Resort waren die Grundlage für etliche Motive.
Nur kann eben nicht alles gezeigt werden...

Eine kleine Auswahl gibt es aber auf der Webseite www.mantaray.com/blog und auf der Facebook-Seite des Manta Ray Bay Resorts zu sehen.

Link : www.mantaray.com/blog 
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Herbert
Flotte Dreier im Geweihkorallenland  18.09.2012 09:04:15
Das Liebesleben mancher Fische hat schon was arg menschliches... Sobald die Sonne untergeht in Yap, dreht sich am Rainbow Reef vor dem Manta Ray Bay Resort alles nur noch um die schönste Sache der Welt: Während die Fotografen längst auf der Lauer liegen, kommen sie langsam zwischen den Korallenfingern empor gekrochen, die Mandarinfische. Das war's dann allerdings schon mit der Schüchternheit: Attacken auf Nebenbuhler, zaghafte Knutscher auf die Wange, Liebesbisse in die Brustflossen (von den Haien abgeschaut?!) sind nur das Vorspiel zum Grande Finale in der Wassersäule, wobei hier und da auch ein zweites Männchen seine Chance wittert. Inmitten eines der größten bekannten Bestände der vielleicht schönsten Fische der Welt kommt natürlich jeder Fotograf zu seinem Recht.
Bevor die Speicherkarten mit Fisch-Pornos gefüllt wurden, ging es noch einmal mit der Strömung im Rücken vom Yap Corner in den Mi'l Channel hinein. Die Ausbeute: Barrakuda-Schwarm, etliche Weißspitzenriffhaie, Baby-Großaugenmakrelen im Schwarm, ein Großer Barrakuda und Bonitos, die munter Glasfische aufmischen und natürlich der einsame Grauhai (keine Dating-Tipps von den Mandarinfischen?!), der schon seit vielen Jahren seine Kreise über der flachen Furt vor der Lagune zieht.
Nach einer Stippvisite bei den Sharkys hieß es Abschied nehmen von den Mantas – und die machten ihrerseits ihre Aufwartung am „Stammtisch“: Tauchgang Nummer 1 brachte 90 Minuten netto mit den Teufelsrochen und der zweite sogar 120 Minuten, womit ein neuer Grundzeit-Rekord am Ort aufgestellt sein dürfte.

Abschied nehmen hieß es dann leider auch langsam von Yap: Am Abend ließ man auf dem Restaurantschiff Mnuw die Puppen tanzen bis weit in die Nacht – bevor die Gerstenkaltschalen aus der Hausbrauerei ihre Wirkung taten, nahm Zeremonienmeister Bill Acker natürlich die Siegerehrung vor.

Wer nun mit Sachpreisen und Reise-Gutscheinen, unter anderem mit einem Voucher für eine Tauchkreuzfahrt Indonesien-Yap im Reisegepäck und einem der beiden Mares Icon HD-Computern zurück nach Hause geflogen ist, wird dann morgen verraten.
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Herbert
Ein Quelltopf voller Haie  04.09.2012 16:41:58
Selten war blaues Wasser schöner. Vor den letzten Tauchgängen am westlichen Außenriff konnte man vom Boot aus den Clownsfischen als orange Punkte beim Tanzen zuschauen. Die Debatten zu den Sichtweiten bewegten sich irgendwo im Bereich zwischen 40 und 70 Metern. Kristallklar wie eine Quelle. Allerdings mit beständig lächelndem Fisch der Marke Grauer Riffhai und Schwarzspitzenriffhai.
Derzeit treiben sich am Vertigo um die zwanzig, dreißig Haie herum und die Damen und Herren Fotografen setzten das Wasser mit ihren Blitzen unter Strom und hielten die Tierchen mit ihren elektrischen Feldern bei bester Laune, bzw. bei bestem Interesse. Mit Tiefen zwischen sieben (Riffplatte) und dreizehn Metern (Riffkante) kamen die Taucher auf gut achtzig Minuten lange Ausflüge, und mit weniger als 400 Fotos kam da auch kaum jemand aus dem Wasser. Neben einem ausgewachsenen Adlerrochen regierten die Wölfe der Meere - Kopfporträts mit Weitwinkelobjektiv, Fisheye-Szenen mit mehr als zehn Haien im Bild, Taucher-Hai-Interaktion, Nahaufnahmen der Augen mit der Makrolinse, und und und…
Wer einmal an Vertigo tauchen war, jagt nie wieder den vier, fünf armen Grauhaien an den Brother Islands hinterher...
Dem Journalistenkollegen Frank machte es indes schwer zu schaffen, dass sein Anzug mittlerweile nach Hai roch statt nach Manta – die lieben Mitfotografen sahen es ähnlich, und da der Manta-Stammtisch ja nur zehn Minuten Fahrzeit von Vertigo entfernt ist und jeder nun mal zwei Zwölfliter-Flaschen an Bord hat... riecht Franks Anzug jetzt wieder nach Teufelsrochen, die ihm – natürlich – förmlich in die Linse krochen. Oder wie er selbst sagt: „Jetzt riecht er wieder wie vor den Haien.“

Mikronesische Luxusprobleme

"Also wirklich - ich wollte heute früh Wimpelfische fotografieren. Das ist einfach NICHT möglich, da irgendwas hinzukriegen ohne dass irgendwer durchs Bild schwimmt!!!" erklärte gestern Frank Schneider.
Immer diese verdammten Mantas am "Stammtisch". Das Problem gibt es aber auch am Hai-Spot Vertigo, ist ja nur 10 Min. entfernt: Da will man mal in Ruhe einen Korallenwächter knipsen und schon hat man einen blöden Grauhai im Bild, der einem das schöne blaue Wasser im Hintergrund versaut. .. :-)
Link : www.mantaray.com 
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Herbert
MantaFest #2: Raumgleiter, nackte zierliche Schönheiten, und die Sache mit dem falschen Objektiv zur  30.08.2012 18:45:26
Was die Riesenrochen so machen WENN kein Taucher in der Nähe ist, bleibt dann doch deren Geheimnis. Aber bei den ersten beiden Tauchgängen am „Stammtisch“ machten die fliegenden Teppiche genau das, wofür wir sie lieben: Mit einem Hauch von Flügelschlag anmutig große Kreise ziehen – von den Fotografen zur Putzerstation, von der Putzerstation zurück zu den Fotografen. Bis auf Armlänge, in drei bis zehn Metern Tiefe – etwas mehr Grundzeit gefällig? :-) 

Beim ersten Tauchgang waren es zwei, beim zweiten vier Raumgleiter. Das Fazit unserer Profis – Frank: „Mein neuer Anzug riecht schon wieder irgendwie nach...“ - ich hoffe doch, er meint Manta :-) ; Videofilmer Andy Schumacher: „Vier Mantas! Aber mach mal wer die Plankton-Schleuse dicht!“

Die Boote rollen praktisch den ganzen Tag vom Jetty zu den Tauchplätzen und zurück - und die Fotografen sind nicht schüchtern wenn es um Bills Angebot „unbegrenztes Tauchen“ beim MantaFest geht: Kommen ein, zwei Taucher, die zusammen rauswollen, so ist deren Wunsch Befehl und das Boot ist schon unterwegs.

Trotz grassierenden Großfisch-Fiebers schraubten die Damen und Herren Fotografen anschließend pflichtbewusst die Makrolinse auf die Bodys. Unmittelbar an der Südspitze der Insel ließ sich ein Weißspitzenhai auf 35 Meter die Kiemen putzen während zwei Grauhaie weiter oben Schlange schwammen und ein sechzig Zentimeter kleiner Thunfisch Schutz in Franks Nähe suche. Das schlaue Kerlchen war nicht der einzige, der einen Fotografen mit dem beliebten Problem „Du bist zu nahe – nein, jetzt bist du zu weit weg für ein gutes Bild“ zum munteren Fluchen durch's Mundstück brachte. Den Adlerrochen, der auf zwölf Meter an der Riffkante entlang zog, konnte auch niemand auf die Speicherkarte einfangen. Das kommt eben davon, wenn man im Süden von Yap mit Makro-Objektiv unterwegs ist. ;-) 



Der nächste Tag stand dagegen ganz im Zeichen der kleinen Schätze. Einst von Bill Acker und dem Team des Manta Ray Bay Resort entdeckt, gab es an dem Lagunen-Tauchplatz „Slow & Easy“ alles mögliche zu sehen: Partnergrundeln und Knallkrebse in Symbiose (drei Arten – auch die sonnengelben Grundeln!), weiße Mantis Shrimps, Schaukelfische und allerlei Garnelen auf Peitschenkorallen und wo sie sich eben so tummeln. Um mal mit dem Klischee von der ewigen Konkurrenz unter Fotografen aufzuräumen: Frank konnte man jedenfalls wild gestikulierend dabei erleben, wie er den Kollegen Marty Snyderman zielsicher zu einem Korallenblock mit der wohl kleinsten Nacktschnecke der östlichen Hemisphäre lockte.


Abends wanderte das Material natürlich schnurstraks von der Speicherkarte auf die Sechs-Meter-Leinwand und beim gemütlichen frisch Gezapften wurde unter freiem Himmel über Fotofragen philosophiert und über Reportage-Projekte doziert bis das Personal auf dem Restaurantschiff Mnuw das Handtuch warf.
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Herbert
MantaFest-Tauchgang Nummer 1: Yap Caverns  29.08.2012 07:10:16
Kollege Frank Schneider über den ersten Double Tank Dive: „Die ersten Tauchgänge kurz darauf gingen in den Süden an die Yap Caverns und waren für die Fotografinnen Anke und Judy für den ersten Tauchtag schon ganz ergiebig. Nebenbei ist uns ein großer Weißspitzenhai begegnet (ziemlich nahe), es gab Büffelkopfpapageienfische, große Süßlippen, einen Napoleon und viel Makromotive wie Feuergobis, Porzellankrabben, kleine Garnelen in Federsternen und etliches mehr.
Morgen fahren wir dann zum "Stammtisch" - dem Mantaplatz... Mal (zu)sehen was die Riesenrochen so machen ;-)“.
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Herbert
Mantafest 2012 offiziell eröffnet  28.08.2012 17:48:06
Endlich - das Mantafest 2012 ist am Abend in Yap - der Abend dort findet acht Stunden vor dem in Deutschland statt… offiziell von Bill Acker eröffnet worden. Bill, Chef und Gründer der Yap Divers und des Manta Ray Bay Hotels hielt seine kleine Eröffnungsrede auf dem Oberdeck des Restaurantschiffs Mnuw.

Unter den Gästen, die bereits in der ersten Woche angereist sind, ist die Vorjahres-Gesamtsiegerin des Fotowettbewerbs Judy Benett (sie hatte damit einen Tauchcomputer "Mares Icon HD net ready" und eine Woche Tauchen und Wohnen mit den Yap Divers gewonnen). Ebenfalls schon dabei ist Anke Rohrbach aus Deutschland. Sie nimmt das erste Mal am Mantafest und dem Fotowettbewerb teil (weitere deutsche Taucher und/oder Teilnehmer sind schon auf dem Weg nach Yap).

Daneben konnte Bill auch drei der Juroren begrüßen: die Unterwasserfotografen und Journalisten Marty Snyderman aus den USA, Masa Michishiro aus Japan und Frank Schneider, vielen durch seine Artikel in der deutschen Tauchsportpresse bekannt.

Heute früh um 9 Uhr Ortszeit findet der erste Tauchgang statt - es geht an die Südspitze der Insel zu den Yap Caverns. Der Tauchplatz bietet mit Canyons, Korallenpfeilern, Makro und Großfisch wie Büffelkopf-Papageifischen, Großen Barrakudas und Haien die ganze Motiv-Palette. Mal schauen wer was und wie auf's Korn nimmt bei der Auswahl. Es wird spannend...
Link : www.mantafest.com 
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19.06.2013 02:59 Taucher Online : 59
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