Willst du deinen letzten Tauchgang mit anderen Teilen? Kurz erzählen ob der Tauchgang gut oder schlecht war? Wo warst du im Wasser? Wie war die Sicht? Gabs etwas besonderes zu berichten? Bestimmt. Und gerne kannst du natürlich noch ein Bild oder ein Youtube-Video hinterlegen, damit sich alle anderen noch besser vorstellen können, was du so unter Wasser erlebt hast. Also - haut rein in die Tasten.
Padangbai Bali Blue Lagoon Dropoff 19.05.2013 07:17:53
Wir tauchen von einem Auslegerboot, einer Jukung. Wir schieben das kleine Boot vom Strand ins Wasser. Die Ausleger greifen wie vier Beine einer Spinne in kleine Wellen. Wir verlassen die Bucht. Rechts von uns, bei Blickrichtung hinaus aufs Meer, ist die Anlegestelle für für die großen Fähren, die nach Lombok gehen und nach Nusa Penida. Am Ausgang der Hafenbuch, dort wo raue Felsen und wilde Wellen an Galapagos erinnern, biegen wir nach links ab, fahren an der Blue Lagoon vorbei. Die Blue Lagoon ist einer der hübschesten Plätze für eine Oberflächenpause auf Bali. Am Drop Off hält unser Steuermann. Das Dropoff ist, wie der Name andeutet, eine Steilwand, die steil nach unten geht. Dort taucht man meist tiefer als an anderen Stellen Padangbais und deshalb tauchen wir dort zuerst. Wir legen die Ausrüstung im Wasser an. Das ist bei einer kleinen Jukung einfacher als andere Möglichkeiten. Am Anfang unseres Tauchgangs krault ein kleiner Federstern mit vielen Armen durchs Wasser. Federsterne halten sich meist mit vielen Beinchen an Korallen fest. Ab und zu sieht man sie, wenn sie auf der Suche nach einem neuen Platz sind, frei schwimmend. Ich mache ein Photo. Der Blitz veranlasst das vielarmige Tierchen, das vielleicht an eine Spinne erinnert, die einem Farn ähnelt, die Bewegungen einzustellen und sich treiben zu lassen. Vorsichtig halte ich ihn mit meiner offenen linken Hand auf und mache ein weiteres Foto. Welch merkwürdiges augenloses Tierchen. Etwas weiter ein Seestern. Seesterne haben fünf Arme. Er ist in der Mitte hellorange gefärbt, nach außen hin werden die Arme weißlich, wobei die orange Färbung eine schöne Struktur zeichnet, die ganz außen wieder von durchgehendem Orange abgelöst wird. In zwanzig Metern spüre ich eine Sprungschicht, das Wasser wird deutlich kälter. Mondfische, geht es mir durch den Kopf, könnten jetzt in der Nähe sein. Wir gehen bis auf 30 Meter. Die Sicht ist in 30 Metern nicht besonders gut. Nach unten zu sieht das Wasser fast schwarz aus. Dort könnte es Mondfische geben. Aber es sind keine Falterfische zu sehen, die den großen Nomaden der Meere die lederne Haut von Parasiten befreien. Langsam tauchen wir bis auf zwanzig Meter auf. Ich mache ein paar Photos von meinem japanischen Tauchpartner. Er ist über sechzig und ein hervorragender Taucher. An der Wand des Dropoff schlägt uns Strömung entgegen. Wir erreichen die „Blue Lagoon“, sind nun ungefähr 15 Meter tief. Eine Gruppe von Tauchern umkreist einen Korallenblock. Ein Diveguide zeigt mit dem Finger auf etwas. Als die Taucher weiter geschwommen sind, besichtigen wir die Stelle. Ein weißer Leaffisch ist schwer zu übersehen. Die Leaffische sind mit den Froschfischen verwandt. Wie diese dienen die umgebildeten Flossen als Füßchen, mit denen sie sich auf dem Untergrund stabilisieren.
Daher auch der Name. Nur sind die Leaffische viel dünner als die Froschfische. Sie hängen in leichter Strömung wie Blätter im Wind. Ihre Augen sind nicht glotzig wie die vieler anderer Fische. Sie erinnern an geheimnisvolle Öffnungen und zugleich könnten sie den Eindruck erwecken, die Fische wären blind. In fünf Metern machen wir unseren Sicherheitsstopp. Ich schicke die Oberflächenmarkierung nach oben. Das ist in Padangbai ratsam, weil viele Junkungs unterwegs sind und einige Motorboote.
Ich frage den Japaner, ob er zum Strand der „blauen Lagune“ schwimmen möchte. Nein, in der Sonne, auf dem kleinen Boot, ist es ihm gerade recht. Wir unterhalten uns über sein Leben. Er erzählt, dass er sich, als typischer japanischer Angestellter nicht an der Erziehung seiner sechs Kinder beteiligt habe. Ich sage, dass ich das merkwürdig finde. Für einen Moment überlege ich, ob ihn das beleidigt. Nach einer Stunde beginnen wir unseren zweiten Tauchgang. Wir müssen mit den Wellen aufpassen, überlege ich. Nur nicht im Flachen hochkommen, weil uns das Boot nicht aus den Brechern fischen kann. Von der Blue Lagoon tauchen wir in Richtung Hafen. Ein kleiner Tintenfisch kreuzt unseren Weg. Er lässt mich ganz nahe rankommen. Ich fotografiere. Die Augen sind hübsch. Die Mitte bildet eine schwarze Sichel, die nach oben offen ist. Außen sind sie weiß und unten gibt es eine gelbe Umgrenzung. Etwas weiter eine Anemone mit einem winzigen Clownfisch, der mich anblickt, als ich fotografiere. Der Japaner zeigt mir einen Rotfeuerfisch. Unter einem Korallenblock stehen ein schöner Kaiserfisch und eine Süßlippe. Harase gibt ein Zeichen, dass er 50 bar erreicht hat. Ich lasse die Markierung nach oben sausen. Diesmal gehen wir nicht ins Flache. Wir steigen langsam im Freiwasser auf. In fünf Metern geben wir unseren Körpern drei Minuten Zeit, den überflüssigen Stickstoff abzugeben. Harase strahlt, als das Boot auf uns zukommt.
Ein Tauchgang in dreo Folgen - Folge 1 17.05.2013 19:00:55 Moinsen,
ich möchte Euch gerne meine kleine, dreiteilige Tauchdoku vorstellen. Sie ist letztes Jahr im November auf Zypern entstanden und stellt den dortigen Tauchplatz Caves vor.
Hoffe es gefällt. Die nächsten Teile kommen in den nächsten Tagen. Wer nichts verpassen will, liked am besten meine Facebookseite:
Tauchgang in Los Roques 13.05.2013 23:42:00 Vor ein paar Wochen bin ich in die Karibik geflogen. Ein Ort, an dem ich bisher noch nicht war. Mein neues Ziel war hier der Korallenarchipel Los Roques.
Im Strandhaus hatte ich mir bereits meinen Tauchanzug angezogen. Da ich allerdings nicht ständig die ganze Ausrüstung mit mir herum tragen wollte, lieh ich mir zum Tauchen immer die benötigten Teile aus. So schloss ich mich einer Tauchergruppe an, zahlte meine Ausleihgebühr und bekam, was ich noch benötigte: Druckluftflaschen und Atemregler, Bleigewichte gegen den Auftrieb und auch Signal- und Kommunikationsgeräte. Ein Tauchermesser hatte ich mir selbst mitgebracht. Ebenso die aufblasbare Tarierweste, ein Tauchseil, Tauchkompass und Taucherlampe. Diese waren nicht so unhandlich wie etwa die Druckluftflaschen und ließen sich auf Reisen gut mitnehmen.
Nachdem ich gut ausgestattet war und auch die anderen Teilnehmer in voller Ausrüstung glänzten, fuhren wir ein Stück mit dem Boot raus. Bevor wir ins Wasser eintauchten, überprüften wir noch einmal unsere Sauerstoffzufuhr und die Flaschen. Dann entließ uns der Gruppenleiter in die weite Tiefe des Meeres.
Unter Wasser fand ich mich gleich zurecht. Da ich kein Anfänger war, tauchte ich soweit es ging. Ich konnte die herrlichen Korallen bewundern. Solch ein großes Korallenriff hatte ich bisher noch nie gesehen. Ich war froh, endlich wieder tauchen gegangen zu sein.
Zu meiner Freude begegneten mir viele der hier heimischen Fische. Ich entdeckte Trompeten- und Kugelfische, sah ein paar Seeigel in der Ferne und auch ein paar Schwämme.
Ich fühle mich so wohl in dem türkisfarbenen Wasser, dass ich gar nicht wieder weg wollte. Doch unser Gruppenführer gab bereits das Signal zum auftauchen. Schade, dabei wollte ich noch so viel mehr sehen. Ein anderes Mal also.
Als ich abends in meinem Hotelzimmer saß, lass ich in einem Buch über die Bewohner des Korallenarchipels. Demnach hatte ich wohl die Langusten und Molluske verpasst.
Nusa Penida Bali 24.04.2013 07:52:37 Ein japanischer Gast feierte seinen 200 sten Tauchgang. Er arbeitet in Jakarta und kommt regelmäßig nach Bali. Er wollte sein Jubiläum unbedingt mit den Mantas vom Mantapoint auf der Südwestseite Nusa Penidas feiern. Eine hübsche Idee, Mantas sind schöne Gäste für ein Tauchjubiläum. Kusanosan erinnert vor den Tauchgängen an einen Weihnachtsbaum, an den Geschenke für Unterwasserfotographen gehängt sind. Zwei Kompaktkameras, eine mit Blitzen und Vergrößerungsgläsern für Makroaufnahmen ausgestattet, die andere für die erhofften großen Flieger der Meere.
Die Dünung am Mantapoint war auch unter Wasser deutlich zu spüren. Ein schweizer Taucher hat schon an der Oberfläche die Fische mit seinem halbverdauten Frühstück gefüttert, sich dann aber tapfer an der Suche nach den Mantas beteiligt. Die Sicht ist für den Tauchplatz o.k. So ungefähr 10 Meter. Ossi ein ehemaliger Open Water Schüler, mit nur sechs Tauchgängen, kommt mit dem hin - und her schiebenden Wasser nicht zurecht und erhält die Erlaubnis, sich an meiner Weste festzuhalten. Wir suchen die großen Felsblöcke ab, um die die fliegenden Teppiche sonst ihre Kreise ziehen. Sie sollten hier sein, zu 90% sind sie hier. Das kann doch nicht sein, dass sie heute woanders sind, wo sich der Japaner so auf diese besonderen Geburtstagsgäste gefreut hat. Nach fünfzig Minuten treten wir den Rückweg an. Ich bin mit Ossi, dem Finnen aus Tampere, ein wenig voraus. Die Oberflächenmarkierung fliegt nach oben wie ein Torpedo. Wir tauchen auf. Der Japaner und Atsuko lassen auf sich warten. Grinsend teilen sie uns auf dem Schnellboot mit, dass unter ihnen ein Manta durchgeschwommen ist. "In welche Richtung", will ich wissen. In Richtung auf die Cleaning Station. Wir anderen sind baff. Alle zusammen beschließen wir noch einen Tauchgang an das Mantaprojekt zu hängen.
Beim zweiten Tauchgang ist die Dünung noch stärker geworden, zieht uns zwei Sekunden in eine Richtung und drückt uns nach zwei Sekunden in eine andere. Nach fünfzig Minuten habe ich genug. Da, die Taucher hinter mir, machen mit ihren Flaschenklopfern wildes Gehämmer. Ossi tappt mich auf die Schulter, zeigt nach oben. Einen Meter über mir fliegen zwei Mantas. Ich beeile mich, die kleine Kamera aus der BCD - Tasche zu kriegen und fotographiere. Sie verschwinden hinter einem fünf Meter hohen Felsen. Dann kommen sie zurück. Manchmal kreisen sie eine halbe Stunde um den Felsen. Diesmal waren sie nur kurz da, um Kusanosan zu gratulieren. Er freut sich wie ein Schneekönig und zeigt uns beeindruckende Aufnahmen.
Den dritten Tauchgang machen wir in der Crystal Bay. Das Wasser ist mit 24 Grad relativ kalt für Anfang April. "Mondfische", geht mir durch den Kopf. Mola Mola lieben das kühle Wasser, halten sich im August in Gruppen in der Crystal Bay auf, wenn ihnen nicht zu viele Taucher nachstellen. Aber sie sind nicht da.
Stattdessen eine tolle Sicht, alle Arten bunter Rifffische, wunderschöne Korallen . Wieder haben wir Strömung, diesmal eine die gleichmäßig von der Selat Toyapakeh in die Bucht drückt, aus der wir ein Stück weit hinaus wollen. Unter Korallenblöcken erhoffe ich Wobbegong Haie. Nein, auch die sind nicht zu sehen. Ossi kommt mit der konstanten Strömung gut zurecht. Strahlende Gesichter auf dem Schiff. Die Riffe der Crystal Bay sind auch ohne Mondfische schön.
Gili Biaha Bali 22.04.2013 15:39:45 Hans und ich entschieden uns für einen “late bird”. Wir starten manchmal spät. Denn
um einen Tauchplatz zu kennen, muss man ihn zu verschiedenen Tageszeiten betauchen. Morgens dümpeln auf der Ostseite der kleinen Insel, die manchmal “Pulau Kambing” (Ziegeninsel), manchmal Gili Biaha genannt wird, etliche Tauchboote. Es gibt eine Haihöhle, was das Tauchen immer interessant macht. Die Strömungen können ziemlich stark sein, was das Tauchen sowohl interessant und spannend, als auch ermüdend machen kann.
Ein paar Kilometer hinter Candi Dasa fahren wir rechts ab. Der Strand – pasir putih – ist ein kleines Paradies. Wir schleppen die Flaschen zu einem Warung in der Nähe, danach die Lungenautomaten, Tauchwesten etc. und die Videokamera in dem durchsichtigen Ikelitegehäuse.
Das kleine Auslegerboot braucht nur ein paar Minuten, um die Ostseite der Insel zu erreichen. Das Wasser ist sauber, die Sicht hervorragend. Wir lassen uns auf 35 Meter fallen und steuern die Inselwand mit unserem Kompass an. Die Korallen sind spärlich, wie wir es von den strömungsumspülten Stellen Mimpangs und Tepekongs kennen. Im Strömungsschatten sind dort wie hier Steinkorallen zu finden, in der Strömung kleine hartgesottene, an Entbehrungen und Kampf gewöhnte Wasserwesen.
Die Haihöhle ist leer, abgesehen von den Irrlichtern der Dunkelheit, den großköpfigen, rotäugigen und auch sonst im Schein der Lampe rot leuchtenden Fischen, die auf unser Erscheinen mit aufgeregtem Hin-und-Herschwimmen reagieren. Und abgesehen von goldenen, dickbäuchigen kleinen Fischen. Der Druckunterschied in der Insel geht ganz schön auf die Ohren und entlädt sich über uns in einem Blowhole.
Draußen werde ich Zeuge des Angriffs eines großen grünen Drückerfisches auf eine Schildkröte. Ich ergreife Partei für die Schildkröte, weil ich diese Amphibienart mehr liebe als die agressiven Drücker, die mich auch schon angegriffen haben und schwimme so schnell mich meine Flossen durchs Wasser schieben können, auf die beiden Kontrahenten zu. Der Angreifer lässt von der Schildkröte ab, sieht mich mit seinem ihm eigenen schiefen Blick aus runden Glubschaugen an, als überlege er, mich aufs Korn zu nehmen. Dann scheint er sich anders zu entscheiden und verschwindet, während die Schildkröte in meine und dann weiter in die Richtung von Hans schwimmt, als fühle sie sich dort sicher.
Große Kaiserfische ziehen ihre unregelmäßigen Zick-Zack-Kurse durch das Riff. Zwei Flötenfische umgarnen sich verliebt. Hunderte von kleinen blauen Drückerfischen schwimmen in der Strömung auf und ab. Manche liegen schlafend auf dem Grund und flüchten aufgeregt, wenn ich ihre faule Behaglichkeit filme und sie durch meine blendenden Lampen aufgewacht sind.
Wir tauchen zufrieden auf. Am Horizont hat sich der große Vulkan in Wolken gehüllt. Wir lieben die kleine Insel und werden bald wieder hier sein.
Video Gili Biaha
http://www.blupdivingbali.com/turtle-video.html
Liberty Wrack Tulamben 13.04.2013 12:26:53 Tulamben, Ostern, am Wrack der USS Liberty, die ein merkwürdiges Schicksal erlitten hat: Ursprünglich Handelsschiff, wurde sie für den Krieg gegen Japan zu einem kraftstrotzenden Wellenkreuzer umgerüstet. Ein japanischer Torpedo hat die Träume vom Schiffeversenken beendet. Die Liberty konnte von Glück sagen, dass sie nicht selber unterging. Sie wurde an den Strand des Dörfchens Tulamben geschleppt, von dem damals noch kein Taucher gehört hatte. Gut: damals war das Tauchen, das Sporttauchen zumindest, noch unbekannt. Die Liberty lag am Ufer von Tulamben sah goldene Sonnenaufgänge und das Verschwinden unseres wärmenden Gestirns hinter dem Kegel des Gunung Agung, erlebte die Hitze des Tages, die Flut der Regenfälle und rostete vor sich hin. Bis zum Jahr 1963 wo nicht nur die Sonne den Berg in goldenes Licht tauchte, sondern auch glühend heiße Lava Alles verbrannte, was ihr in den Weg kam und einen roten, gespenstischen Schimmer verbreitete. Lava, umherfliegende Felsbrocken und Erdbeben versenkten das Schiff, das glucksend und voller Scham in den Wellen versank.
Viele Jahre später eine Woche nach Karfreitag, bin ich mit zwei Finnen am Wrack. Wir sind um sechs aufgestanden. Kurz nach sieben schließt sich die Wasseroberfläche über uns. Riesige Süßlippen glotzen uns mit Angelina Jolie - Blick an. Etwas weiter hebt sich eine Schule grau blauer Büffelkopf - Papageienfische dunkel gegen die Wasseroberfläche ab. Die Finnen schwimmen in die große Fischfamilie. Ich filme. Die Menschlein schweben hinter den großen Papageienfischen und wirken nun sehr klein. Wir folgen der Schule zum tieferen Teil des Schiffs im Südwesten. Da, ein stattlicher Barrakuda fliegt an uns vorbei. Ich versuche, ihm zu folgen. Er ist zu schnell. Zackenbarsche schwimmen unter uns durch. Eine andere Gruppe von Tauchern kommt uns entgegen. Das Wrack ist voll von Fischen und Tauchern. Die Sicht ist ungewöhnlich gut. Vielleicht dreißig Meter. Am entlegensten Ende des Wracks, die "Liberty" war 140 Meter lang, kehren wir um. Im schwarzen Sand, der an die Geburtsstunde des Tauchschiffs "Liberty" erinnert, kriecht eine dünne Schleimspur. Durchsichtig. Die Sandpartikel darunter sind gut zu sehen: Eine Mischung aus Schlange und lebendigem Klebeband, das sich über den Sand schiebt und zieht.
Über dem höchsten Teil des Schiffs kreist ein Schwarm von Großaugenmakrelen. Mittendrin große Raubfische, die mit den kleinen Beutetieren die Farbe gemeinsam haben und die Form der Flossen. Die Mäuler dagegen sind auch relativ zu ihrer Körpergröße riesig. Sie sollten mühelos fähig sein, Fische mit einem Viertel ihres Gewichts zu verschlucken. Dabei haben die kleinen Großaugen nur ein Zehntel ihres Gewichts. Aber sie sind alles Andere als einfach zu erwischen. Der Schwarm ist ihr bester Schutz. Die Räuber müssen Glück haben, um Beute zu machen. Sonst können sie nur kranke oder alte Tiere erwischen.
Im Flachen wieder gelb - schwarze Süßlippen. Drei Seehasen stehen im Wasser. Als ich sie filme drehen sie mir den Rücken zu. So können sie durchstarten, falls ich versuchen sollte, sie zu erwischen.
Als wir nach 73 Minuten vor dem Puri Mada auftauchen, meint einer der Finnen: Das war mein schönster Tauchgang bisher.
Tauch-Safari November 2012 auf der Donya mit Scuba College 01.12.2012 12:21:58 Hallo an alle Taucher,
möchtet Ihr mal eine tolle Safari erleben dann solltet Ihr mal umbedingt mit Petra und Mike vom Scuba College Nuweiba/Ibiza die nächste Safari in betracht ziehen. Auf unserer Tour befanden sich die Tauchplätze in der Straße von
Tiran, der Nationlapark Ras Mohamed und die Wracks Dunraven und Thistlegorm. Ihr erlebt tolle Tauchgänge, tolles Essen, tolles Team, tolle Fotos und vorallem auch viel Spass. Also ich kann nur sagen, das ich gänzlich Positiv von der ganzen Organisation beeindruckt war.
Besonders noch einen grossen Dank an das ganze Team der Donya die uns hervorragent und absolut Kompetent und sicher betreut hat. Einfach Klasse!!! Vielen Dank nochmals für die tolle Safari an Petra und Mike.
Wenn alles klappt bin ich und mein Buddy auf jedenfall nächstes Jahr wieder dabei.
Chumphon Cabana Dive Center THAILAND 30.08.2012 08:06:29 Am 16.8. fuhr ich mit einem Boot des Cabana Dive Center zu den vorgelagerten Korallenriffs:
Abgesehen davon, dass die Riffe (im Vgl. zu 2009 )nun ziemlich kaputt sind, dafür kann CABANA aber natürlich nix, gab es für mich einige sehr ärgerliches Erlebnisse: Kein Dive-Briefing.Der Thai-Dive-Guide absolut un-kommunikativ & sicher auch kein Divmaster. Er konnte so gar nicht tarieren und knallte immer wieder gegen das Riff (und die wenigen darauf noch befindlichen Korallen) Außerdem führte er eine Art "Schürhaken" mit sich, mit dem er permanent das Riff touchierte und sich davon abstieß. Was ist das für ein Ökologie-Bewußtsein. Beim TG Nummer 2 machte er sein eigenes Programm, drehte sich nie nach seinen beiden Buddies um & tauchte in großem Tempo davon. Ich habe seinem Tauchlehrer_Kollegen WERNER davon erzählt, doch dem schien das Wurscht zu sein.
Walhai 07.08.2012 02:42:36 Am 05 August wurden wieder die Walhaie von Negros aus besucht. 8 Stück wahren es mit dehnen man an diesem Tag Tauchen oder Schnorcheln konnte. Super organisiert und voll unter Kontrolle von Gino der alles sehr gut kennt. Schaut dazu auch sein Blogeintrag auf www.gik.ch. Besser noch besucht Ihn vor Ort. Ich gehe wieder mal vorbei, bin ja ganz in der Nähe.
Tauchen in der Dom. Rep. 21.06.2012 10:53:20 Hallo liebe Taucher. War vom 30. Mai 2012 bis zum 06.Juni in der Dom.Rep. Als Unterkunft war ich im Hotel Iberostar Bavaro untergebracht. Es ist eine super Anlage, hygienisch absolut top und das Angebot an Freizeitaktivitäten lässt fast keine Wünsche offen. In der Anlage ist auch die Tauchschule Dressel Divers zu finden. Es handelt sich hier um eine Basis die vor Ort taucht aber auch Ausflüge organisiert. Im Pool des Hotels finden jeden Tag Schnupper-Lektionen statt an denen man gratis teilnehmen kann. Ich und meine Freundin haben bei der Tauchschule unseren OWD-Brevet gemacht. Die Tauchschule ist sehr flexibel. Man kann sich selber einteilen in welcher Zeit man dle jeweiligen Unterrichte besuchen will. Die Instruktoren sind sehr freundlich und geben einem einen sehr kompetenten Eindruck. Ich hatte nie ein schlechtes Gefühl bei den Tauchgängen. Alles in allem kann ich Ferien kombiniert mit Tauchen in der Dom. Rep. nur weiterempfehlen!!
ich war vor kurzem im St. Leoner See tauchen.
Der See selbst war nur mittelmäßig, es hat mir aber sehr gut gefallen, dass es dort einen Umkleideraum und eine Dusche gibt.
Für Frierkatzen wie mich eine klasse Sache.
Kann ich nur empfehlen.
Tauchen Düsseldorf 17.10.2011 11:33:52 Hallo, letzten Monat habe ich einen Tauchen Kurs in Siegburg bei Düsseldorf gemacht. Sehr tolles Erlebnis! Empfehle allen!
Den Link findet ihr hier: http://www.regiondo.de/tauchen-dusseldorf-businesskurs-tauchen/
Kommentar von boesewicht am 22.06.2012 : Sagt einem Siegburger da er zu Düsseldorf gehört und er wird euch kurz und schmerzlos erschlagen :)
Zu Bonn oder Köln, damit kann man dort leben, aber nie im Leben mit Düsseldorf :)
Zyndell
Sauertalsperre bald trocken ? 13.10.2011 19:56:16 Für uns Taucher aus der Großregion Luxemburg und Umgebung stehen schwere Zeiten an. Außer dem Stausee (Sauertalsperre) gibt es einfach keine anderen ordentlichen Gewässer mehr im Umkreis von gut 150 km, also sprich 2 Stunden Autofahrt. Da der besagte Stausee allerdings auch noch als Trinkreservoir für die Luxemburger genutzt wird und es über die letzten Monate kaum Niederschläge gab, ist der Wasserpegel im Stausee jetzt um über 8 Meter gefallen. Und das macht sich natürlich auch bei den Sichtverhältnisse unter Wasser bemerkbar - wo es sonst an guten Tagen 4-5 Meter waren kann man im Moment froh sein, wenn die Instrumente überhaupt noch ablesbar sind...
Wracksuche in Ostdeutschland - Einsatz eines Sidescan-Sonars 06.10.2011 12:37:47 Einfach nur tauchen und hoffen etwas zu finden - so waren wir einiger Zeit vermissten Dingen im Hohenwartestausee auf der Spur. Allerdings war das irgendwann demotivierend, so daß wir beschlossen, ein Sidescansonar einzusetzen... Diese Aktion wurde zu einem wirklich seltenen Erlebnis - wo sonst hat man die Möglichkeit, professionell nach Wracks zu suchen....
Okinawatauchen 150 Jahre Japan-Deutschland-Freundschaft 31.08.2011 13:29:02 Hier ein Kurzbericht unserer Tauchreise nach Japan: http://dj150.jp/d/archiv.html
September: Tauchen in Kroatien 08.08.2011 13:21:40
Tauchen in Kroatien
Termin: 06. - 11.09.2011
Diese geführte Tauchreise nach Istrien / Kroatien ist für Anfänger und Fortgeschrittene Taucher gleichermaßen geeignet. Sammelt Taucherfahrung an Wracks, Riffen und in Naturschutzgebieten.
Im Tauchpaket sind 12 Tauchgänge beinhaltet, davon 9 Tauchgänge vom Boot. Es werden 4 Wracktauchgänge, unter anderem an die Baron Gautsch und Hans Schmidt, durchgeführt. Zusätzlich sind in unserem Paket 2 Nachttauchgänge sowie Tauchgänge im Nationalpark Brijuni enthalten.
Alle Tauchgänge werden durch professionelle, deutsche Guides/Tauchlehrer begleitet.
Optional besteht die Möglichkeit, hier Freiwasserprüfungen für alle Kurse durchzuführen oder Sonderbrevets wie Nitrox, Wracktauchen oder Tieftauchen zu belegen.
Traumurlaub Boca Chica Dom. Rep. 06.08.2011 16:15:13 Auf Empfehlung eines Bekannten buchte ich einen Taucher Urlaub bei den Caribbean Divers in Boca Chica. Ich absolvierte den OWD und den AOWD. Diese Kurse waren sehr seriös und gut geplant und ebenso durchgeführt worden. An dieser Stelle Besten Dank an Markus, Kurt und Ronaldo. Die Ferien so wie die Unterwasser Landschaft sind einfach nur traumhaft. Hiermit möchte ich die Tauchbasis Caribbean Divers allen wärmstens weiter empfehlen. Ein Besuch lohnt sich!
Walhai bei den Negrosdivers.com 03.08.2011 18:44:36 Heute hatten wir nicht nur Schnecken, viele Geisterpfeifenfische und Krappen, sondern auch ein 5-6m langer Walhai. Da kann man schon mal die Schildkröten vergessen die daneben waren ;-) also ab in die Ferien auf die Philippinen auf die Insel Negros