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Willst du deinen letzten Tauchgang mit anderen Teilen? Kurz erzählen ob der Tauchgang gut oder schlecht war? Wo warst du im Wasser? Wie war die Sicht? Gabs etwas besonderes zu berichten? Bestimmt. Und gerne kannst du natürlich noch ein Bild oder ein Youtube-Video hinterlegen, damit sich alle anderen noch besser vorstellen können, was du so unter Wasser erlebt hast. Also - haut rein in die Tasten.

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Bennet
Spair Air, Pony Flasche  22.01.2014 18:35:21
Hallo Ihr Lieben.
Ich möchte gerne noch einmal über das Thema Spair Air reden weil ich finde das Pony Flaschen zu Unrecht verurteilt werden.
Folgende Situation:
Ein Taucher ist auf 20m. Er hat keine Luft mehr (nicht weil er vergessen hat seinen Vorrat zu checken). In dieser Situation steigt der Stresspegel schon mal deutlich an was seinen Luftverbrauch in die Höhe schießen lässt. Er überlegt schaffe ich es noch zum Buddy oder muss ich hoch. Durch das Denken geht der Verbrauch weiter nach oben. Als er merkt sein Buddy ist nicht erreichbar beginnt er den Notaufstieg und hat bis zu diesem Zeitpunkt mindestens die Hälfte seiner Luft verbraucht. Ist er kein trainierter Apnoetaucher kann ich mir nur schwer vorstellen 20m ohne Luft nach oben zu kommen und einigermaßen die 18m pro Minute einzuhalten.
Und genau für so eine Situation ist Spair Air. Mann soll damit nicht unter Wasser turnen sondern nur sicher zur Oberfläche kommen. Es wurde ja schon viel gerechnet bei vorherigen Blogs aber selbst wenn man unter Stress nur 5 Atemzüge heraus bekommt (was selbst bei 20m meiner Meinung übertrieben ist) so schluckt man doch kein Wasser. Würde dies auf den letzten Metern passieren, geht man gleich 2 Mal drauf. Einmal durch ersticken und dann bekommt man noch einen schönen Stimmritzenkrampf und die Lunge reist weil man nicht ausatmen kann.
Natürlich brauchen wir bei 30 Metern und mehr gar nicht darüber diskutieren. Aber wenn ich bei höchsten 20 bin, habe ich kein Bock noch so ein 6 oder 8 Liter Ding vor meinem Bauch zu schleppen. Und auch keine 50 Kg schwere Doppelflasche auf dem Rücken.
Übrigens, ich bin Rettungsschwimmer. Ich weiß was es bedeutet 25 Meter zu tauchen. Damit werden wir jedes Jahr gequält. Jedoch dürfen wir das im Ruhepuls machen. Geht ruhig mal in ein Schwimmbad auch die alten Hasen von euch und taucht eine Bahn das sind nämlich in der Regel 25 Meter. Und dann sagt Ihr mir ob Spair Air immer noch sinnlos ist.
Ich freue mich auf eure Kommentare und in diesem Sinne Gut LUFT ;-)

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Kommentar von struppirennfahrer am 27.01.2014 :

warum Spare Air mit nur 0,4 Liter?

besser eine Ponyflasche mit mindestens einem, besser zwei Liter, neben der Tauchflasche angebracht
Kommentar von reefconnection am 30.01.2014 :
Hi,

hatte mal was dazu Geschrieben:
http://reefconnection.wordpress.com/2013/03/05/spare-air-i-zu-unrecht-verschmht/

http://reefconnection.wordpress.com/2013/03/05/spare-air-ii-warum-nicht-gleich-eine-pony-flasche/

Speziell für Vollmasken & Solo
Kommentar von reefconnection am 30.01.2014 :
-tauchen:
http://reefconnection.wordpress.com/2014/01/11/ponyflascheausfhrung-fr-vollmasken/
Kommentar von mellowman am 16.02.2014 :
Ich finde eine alternative Luftversorgung auch sehr sinnvoll. Allerdings halte ich die Spare Air Flaschen sogar für gefährlich! 3 Liter Alu sind 600 Barliter das reicht um aus 30 Metern an die Oberfläche zu kommen und sauber auszutauchen.
Kommentar von nemofisch am 27.02.2014 :
Ganz ehrlich.... Ich tauche immer, wenn möglich, mit einem separaten Atemsystem, je nach Tiefe mit 12 oder 15 l mit zwei Abgängen und zwei ersten Stufen.... Es gehört für mich aber zum taucherischen Muss, dass ich meinen Luftverbrauch unter Kontrolle hab
Kommentar von nemofisch am 27.02.2014 :
....und ja, ich weiß, dass auch in der Flasche ein Problem auftauchen kann... Spare air o.ä. nimmt Dir nur scheinbar Deine Eigenverantwortung
Kommentar von aquanauticum am 13.03.2014 :
Ist doch ok, wenn für Dich eine 0,4L Spare Air für einen sicheren Aufstieg ausreicht. Ich finde es aber auch ok, wenn für mich eine 7L "Bail-Out" Flasche herhalten muß. Andere finden es bekloppt und nennen mich "Sport-Tekkie", hrhrhr
JEDEM DAS SEINE!
Kommentar von geba am 29.03.2014 :
Das Problem ist doch: Weshalb plötzlich keine Luft.Es kann sich eigentlich nur um ein Totalversagen des Reglers handeln (Mitteldruck-Stellfederbricht und Automat blockiert ohne Luft)Ein T-Anschluss und 2 Regler lösen das Problem.


MES
kleines Sauerstoffequipment  08.11.2013 16:35:49
Hallo,
ich war vor kurzem das erste mal scuba Tauchen und ich fand es eines der besten Dinge, die ich je gemacht habe. Vorher war ich eher mit Brille und Schnorchel unterwegs. Nun ist mir die Idee gekommen, dass es doch toll wäre für Schnorchler eine kleine Sauerstoffeinheit zu haben, mit der der Schnorchler für kurze Zeit ein paar Meter abtauchen kann, um Fotos am Riff, Videoaunahmen zu machen oder einfach entspannt unter Wasser zu sein, aber auf eine schwere Ausrüstung verzichten kann. Was haltet ihr davon?
Danke für euer Feedback!
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Kommentar von Diving dude am 10.11.2013 :
Hallo, es gibt doch kleine Pressluftflaschen die man für so etwas benutzen könnte
Kommentar von Bodensee_CH am 11.11.2013 :
Mumpiz!! Gefährlich!! Keine Gute Idee!!
http://www.taucher.net/forum/Spare_Air_equip15548.html

E schön's Tägli
Kommentar von tinkatinka am 18.11.2013 :
sehe ich auch so ! gefährlich!!! wer unter wasser aus einer pulle luft holt, sollte auch wissen das er beim auftauchen langsam druck ablassen muß. sonst lungenriss!
Kommentar von Diving dude am 20.11.2013 :
ich bin natürlich davon ausgegangen das die gesundheitlichen Aspekte und auch die Stickstoffsättigung berücksichtigt werden. Ein Apnoekurs wäre sicherlich die bessere idee


Laie
Anfrage an Sport/Profitaucher 60m tiefe  25.08.2013 16:48:02
Hallo,
Guten Tag! Anfrage an die Sport/Profitaucher.
Streitgespräch 60m Tauchgang.
Mein Onkel war im Urlaub und soll dort auch getaucht haben(Ich war nicht dabei bin auch kein Taucher eher ist Schnorcheln angesagt)
Er sagte mir das er >>60m Tauchgang hatte (hat Tauchschule im Urlaub besucht kein Profi)Mir kommen die 60 m Tauchgang etwas zu viel vor. ?

Danke!! Im voraus
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Kommentar von nandersen am 25.08.2013 :
...jeder Taucher hat ein Logbuch, frag halt ob du mal reinschauen darfst...
Kommentar von Laie am 25.08.2013 :
Hallo,
Danke ! An nandersen

Logbuch ? Was ich gesehen hab war ein Notizbuch wo irgend welche Daten drinnen
standen mitunter die 60 m .MfG
Kommentar von Bergi79 am 26.08.2013 :
Hallo,
Sporttaucher Grenze sollten 40 m sein.
Natürlich kann er auf 60 m auch gewesen sein. Gesundheitlich bedenklich wird es ab 72 m. Aufgrund des Partitaldrucks vom Sauerstoff der dort dann giftig wird für den Körper.
lg
Bergi
Kommentar von Laie am 26.08.2013 :
Danke!

An Bergi79

MfG

Laie
Laie
Kommentar von joemurr am 30.08.2013 :
Auch wenn da 60m drin stehen, heißt das noch lange nicht, dass er auch auf/jenseits dieser Tiefe war. :-)

Aber: so ungewöhnlich finde ich das jetzt nicht. Da ist mir schon ganz anderes zu Ohren bzw. Augen gekommen. ;-)
Gruß
Joe
Kommentar von Laie am 02.09.2013 :
Ja,ich war leider nicht dabei.Und so ein richtiges Logbuch hat man auch nicht gesehen. Na ja, es gibt hin und wieder mal jemand der doch ein wenig übertreibt.
Und Tauchgänge macht man doch eigentlich zur eigenen Sicherheit 60m zu zweit?
Danke! joemurr
Kommentar von tinkatinka am 18.11.2013 :
60m sind durchaus möglich.ich würde die nicht alleine und auch nicht ohne stage machen.sicher empfohlene tiefe im sporttauchen sind max. 40m, und anfänger sollten sich schon an diese richtlinien halten.glaube nichtdas ein tl mit einem neuling auf 60m geht
Kommentar von Laie am 08.12.2013 :
Danke! an tinkatinka

Das ist doch mal eine klare Aussage.
Da sollte man doch zu zweit sein.

MfG
Laie


nodiveforyou
Schildkrötensuppe  03.08.2013 16:47:06
Wer Lust hat Tauchgänge in "Schildkrötensuppe" zu machen, der sollte mal in APO vorbeischauen. Ein kleiner Video von heute gibt es hier: http://gik.ch/GIK_Foto_Ausfluege_82.html
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nodiveforyou
Walhai für alle!!  28.07.2013 07:51:38
Wer schon lange sucht aber noch keiner gesehen hat, der sollte mal mit GIK.ch tauchen oder schnorcheln gehen. No-Limit Tauchen und Walhaie für alle. Vor 2 Tagen waren 12 Stück zu sehen.

Kleiner Video gefällig? http://gik.ch/GIK_Foto_Ausfluege_81.html

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mondfischtaucherin
Der freundliche Tintenfisch in Padangbai  28.06.2013 06:55:51
Es hatte etwas Magisches. Er stand ruhig im Wasser, seine Ärmchen in meine Richtung gestreckt. Er sah ein wenig abweisend aus, wenn ich das so sagen kann. Aber vielleicht hab ich das nur in ihn hineingelegt. Vielleicht hatte er von Anfang Interesse an mir, vielleicht war er nicht abweisend, sondern prüfend. Schließlich machen Tintenfische nicht die allerbesten Erfahrungen mit uns Menschen. Ich bin auf ihn zugeschwommen. Er änderte seine Farbe, um mir etwas Mitzuteilen. Aber was? Oder war ihm etwas peinlich, war er unsicher? Entspricht der Farbenfluss auf seinem Körper dem Erröten eines unsicheren jungen Mannes, der von einer allzu schönen jungen Frau um eine Auskunft gebeten wird? Er spielte Farben. Und ließ mich nah an sich heran. Seine Auge erinnert mich an das Auge eines Pferdes, auch wenn es in der Struktur anders ist. Vielleicht ist es das Gutmütige, das aus dem Auge herausscheint (oder ich, wahrscheinlich in es hineinlege), das mir die Ähnlichkeit mit dem Pferdeauge naheliegend sein lässt. 
Ich war noch nie so nah an einem Tintenfisch. Das Blasloch an seiner Unterseite öffnet und schießt sich ein wenig, nicht ganz. Damit kann der vielarmige neue Freund mit einem Wasserstoß, einem Wasserrückstoß rückwärts davonflitzen. Ich käme ihm mit meinem Flossenantrieb nie und nimmer hinterher. Aber er will nicht weg. Er hat Interesse an mir. Vielleicht haben es ihm die Lampen angetan, von denen er wohl nichts versteht, kleine Unterwassersonnen sind ihm vielleicht noch nicht oft begegnet. Seine Ärmchen zeigen in meine Richtung. Einmal sind sie ganz dicht am Unterwassergehäuse. Ich strecke ihm vorsichtig einen Zeigefinger hin. Ich rechne damit, dass er nun den Rückzug antritt. Da berühren wir uns. Weich fühlen sich seine Ärmchen an. Ich freue mich, Vegetarier zu sein. Man darf doch neue Freunde nicht einfach aufessen.
Link : www.blupdivingbali.com/dropoff-video-kalamar.html 
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well
Kurz Safari auf den Philippinen  18.06.2013 12:57:30
Wir wahren ende Mai mit dem Auslegerboot des Wellbeach Dive Resort auf einer kurz Safarie auf die kleinen unbekannten Inseln Aliguay und Silinog und am Schluss noch bei Apo Island vorbei. Wetter wahr ausgezeichnet, rugiges Meer, super Crew. Wahren die einzigen Taucher weit und breit.
Touristisches Neuland.
Beste Zeit 1.März bis ende Juni.

Link : www.wellbeach-diveresort.com 
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mondfischtaucherin
Crystal Bay Nusa Penida Bali  04.06.2013 17:58:44
Erster Tauchgang Crystal Bay, zweiter Tauchgang Toyapakeh, dritter Tauchgang PED

Die Bucht, die Crystal Bay genannt wird, ist schön. Der Strand, zu dem wir rüberschwimmen können, wenn wir zwei Tauchgänge machen, ist von feinstem Sand. Am Eingang der Bucht, vom Meer her gesehen, stehen wuchtige Felsen, zwischen denen, wenn hohe Wellen sind, Wasser gischtig hervorschießt. 
Die Fahrt hinüber nach Nusa Penida, der kleinen balinesischen Insel, an dessen Südseit Crystal Bay liegt, ist ruhig. Wellen können den Weg zu einem spannenden Erlebnis werden lassen, bei dem man sich manchmal festhalten muss. 
Wir starten kurz nach acht und sind um neun im Wasser – eine kleine Gruppe mit Kirman, dem erfahrenen Divemaster, einem Vater mit seinem Sohn und einem bärtigen Burschen, von dem ich, außer, dass er ein guter Taucher ist, nicht viel weiß. 
Kirman kennt die Mondfische. Ich bin einmal ohne ihn losgezogen und hab sie verpasst. Wie ich mich geärgert habe!

Es ist Juni, 2008. Die offizielle Mondfischzeit beginnt im Juli. Aber es gibt auch Taucher, die sagen, dass die Mondfische das ganze Jahr in der Nähe sind. Sie sollen, wenn das Wasser im Oberflächenbereich warm ist, also über 25 Grad, tief stehen. Die Mondfischzeit ist die Zeit, in der die Tiere auch in Tiefen zu finden sind, in die man als Freizeittaucher gefahrlos kommen kann.
Am Anfang des Tauchgangs: Eine Seeschlange. Ich mag die eleganten, friedlichen Kerlchen. 
Wir folgen dem Abhang, der die Felsen, am Eingang der Bucht, nach unten fortsetzt. Dort sieht man die Mondfische häufig im August und September. Wir tauchen in Richtung Kanal (Selat Toyapakeh), die tiefe, strömungsreiche Wasserstraße, die Nusa Penida von Nusa Ceningan trennt. 
Plötzlich gibt Kirman ein Zeichen. Ich schwimme langsam, fast behutsam auf den Kerl zu. Dann an ihm vorbei. Die Videokamera läuft. Ich muss aufpassen, dass ihn meine Blasen nicht stören. 
Ein zweiter, etwas darunter. Meine Maske beschlägt andauernd. Ausgerechnet jetzt. (Selber schuld: Ich habe die Zahnpasta vergessen.) Ich hole eine kleine Kompaktkamera aus der Tauchweste und fotografiere. Dann schalte ich die Videokamera wieder ein und filme und fotografiere gleichzeitig. Im Hintergrund, schräg über mir, die anderen Taucher, die nicht so tief wollen. Ich bin jetzt auf 45 Metern. 
Ich blicke auf meinen Tauchcomputer, der mich mahnt, umzukehren. 
Auf dem Rückweg zum Boot, bin ich über den anderen Tauchern, die nun näher zu einem weiteren Mondfisch sind. Der Bärtige macht ein Foto. 
Kurz bevor wir in fünf Metern Tiefe den Sicherheitsstopp machen, schaue ich unter einen Korallenblock, unter dem ich vor ein paar Monaten einen Wobbegong – Hai gesehen habe. Nein, er ist nicht da. 
In fünf Metern Tiefe drücke ich Kirman die Hand. Danke, toll, wie du die wieder gefunden hast.
Der nächste Tauchgang ist in Toyapakeh. Die Wassertemperatur ist mit 24 Grad an der “Mondfischgrenze”. 
Ein Weißspitzenriffhai zieht mit dickem Bauch an uns vorbei. Ich schwimme ihm nach. In dreißig Metern erinnert mich mein Tauchcomputer daran, dass ich schon vorher tief war und nun schleunigst ins Flache muss. Die Korallen vor Toyapakeh sind häufig schöne Hirschkorallen.
Zum Abschluss PED, auf der Nordseite. Die Strömung ist stark. Die Wahrscheinlichkeit hier Mola Mola zu sehen, ist ziemlich gering. Aber vor Monaten habe ich hier meinen einzigen Walhai gesehen. Wir folgen der Strömung. Ein Skorpionsfisch öffnet ärgerlich sein Maul, als ich ein Foto mache. Ich schaue ab und zu schräg nach oben, um den Walhai nicht zu verpassen. Aber natürlich kommt er nicht wieder. 
Ich kann nicht lange tief bleiben. Der Stickstoff sammelt sich im Körper. Die letzten Minuten bin ich auf fünf Metern. Schön, die Anthiasbarsche über den Korallen, in deren Äste sie sich zurückziehen, wenn ich ihnen zu nahe komme. Bunte Federsterne grüßen mich, bevor ich meine Oberflächenmarkierung nach oben schicke.

Link : www.blupdivingbali.com/mantas.html 
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mondfischtaucherin
Lipah Bay  26.05.2013 08:02:32
Das kleine Wrack im tiefen Osten Balis ist ein schöner Tauchplatz und für Anfänger auch wegen der geringen Tiefe geeignet. Die Oberseite des Wracks ist nur von ungefähr zwei Meter Wasser bedeckt. Das Schiff ist lang nicht so groß wie die Liberty in Tulamben. 


Matthias, ein Openwatertaucher mit wenig Erfahrung, ist mit Hans, dem Divemaster, unterwegs. Die Gorgonien in weiß und rot sind beeindruckend. An der Unterseite des Wracks bewegt sich ein Schwarm oranger kleiner Fischchen so, als wären sie ein einziger Organismus und nicht viele kleine Lebewesen. Aber vielleicht ist das ja auch der Fall und es ist nur unsere falsche Wahrnehmung, die die Trennung über die Verbundenheit stellt. 
Zur linken Seite (wenn man auf´s Wasser schaut) ziehen sich im flachen Wasser Hartkorallenfelder, über denen blau-grüne Fischchen schweben, die sich, wenn die blubbernden Taucher näher kommen, in ihre Kalkschutzmauern zurückziehen. Etwas weiter unten gibt es große bordeauxrote Schwammvasen, die von Putzerfischchen als Arbeitsräume genutzt werden. Zebrafischchen sind in Gruppen zu Gast. Schwarz-weiß gestreift schwimmen sie überrascht ins Blau, als ich mich mit der Videokamera nähere. 
Ein kleiner spitzmäuliger Pufferfisch pickt Nahrungsteilchen von einer Gorgonie. Im oberen Teil des Wracks stehen ein paar Fledermausfische. Das Licht, das zwischen den Wrackteilen seinen Weg durchs Wasser findet, ist wunderschön und vor allem sind die Farben im flachen Wasser noch gut zu sehen.


Matthias wird später sagen, dass er diesen Tauchgang von allen in Bali am schönsten fand. Wer Lust hat, auf Video, möge diesem Link folgen.

Link : www.blupdivingbali.com/lipah-video.html 
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mondfischtaucherin
Balis Liberty im Regen  24.05.2013 07:14:47
Auf der Fahrt nach Tulamben haben sich die Schleusen geöffnet. Der Himmel hatte Liebeskummer, die Sonne weinte mit Hilfe der Wolken bittere Tränen. Bäume lagen entwurzelt neben der Straße. Die Tränen hatten ihnen das Erdreich weggespült. Die Reisfelder füllten sich bis zum Rand und traten dann über die Ufer. Und dann schwoll der Strom wie in Goethes Zauberlehrling und war nicht aufzuhalten, weil die Natur mein Zauberwort nicht erkennen wollte. “Besen, Besen”, überlegte ich. Wasser floss die Straße entlang, sammelte sich in den Niederungen. 
“Seid´s gewesen”, sprach ich laut. Warum nicht, schaden konnte es nicht. 
Die Motorradfahrer konnten nicht viel sehen. Wo ich schon kaum Sicht hatte. Im Auto. 
Dann waren wir auf dem Parkplatz in Tulamben, gleich neben dem Puri Mada, wo man aufpassen muss, nicht zu weit zu fahren und vorschnell im Meer zu landen, weil der Parkplatz in eine Treppe übergeht, die ein paar Meter vor den Wellen endet.
Wir warteten im Wagen – vergeblich – auf ein Ende des Regens.
Schließlich zog ich im Wagen den Tauchanzug an, um für Wolfgang, einen flickr-Freund, der in Bangkok lebt, einen Regenschirm zu holen. Die Treppenstufen bildeten kleine Sprungbretter, von denen sich Miniwasserfälle ihre Energie holten. “Seid´s gewesen”, wiederholte ich. Aber nicht mehr mit dem Brustton der Überzeugung. Das Schauspiel war einfach zu schön. Vom Dach des Puri Mada fielen an allen Ecken Wasserfälle. Wunderbare Duschgelegenheiten. Die anderen Gäste im Restaurant lachten: Ein Ansporn, die freundlichen Blicke der anderen.
Ich stellte die beiden Flaschen, die ich getragen hatte, ab, fragte nach einem Regenschirm und machte mich auf den Weg zurück zum Wagen.
Es regnete und regnete und regnete. Der Ausdruck himmlischen Kummers nahm kein Ende. 
Bevor wir ins Wasser gingen, sahen wir, wie sich der Fluss, den der Wasserfall gespeist hatte, ins Meer ergoss: Eine braune Brühe bildete eine Straße auf blauem Wasser. Dann standen wir in der Brühe, bis zum Bauch, um die Flossen anzuziehn. Mutter Erde verband sich mit Vater Meer. Braun und Blau. Ich setzte die Maske auf, um hinunter zu schaun – braun. Man sah die Hand vor Augen. Grade noch. Mutter Erde, die unklare, die verworrene, die Dschungelgebärerin hatte sich ins helle Blau ergossen. Wir schwammen raus. Nach 50 Metern ließen wir uns in die Tiefe fallen, die dort noch relativ flach ist. Hinter uns eine braune mit Blicken undurchdringliche Wolke. 
Vor uns das geheimnisvolle Blau, das die Umrisse des versunkenen Schiffs freigab. Über uns die Jacks, die ihre eleganten Kreise zogen. Tiefer. Der rote Becherschwamm in 12 Metern. Der Durchgang neben dem großen Frachtraum. Der große Barrakuda zeigt sich uns nicht. Ein anderer Taucher wird später berichten, dass er ihn gesehen hat: “Zwei Meter, fünfzig Kilo schwer”. 
Gut, ein Meter ist näher an der Wahrheit und 15 Kilo. Zackenbarsche schwimmen selbstbewusst mit kräftigen Körpern durch das alte Schiff. Die Sicht ist gut. Vielleicht zwanzig Meter.
Als wir auftauchen, hüpfen die Regentropfen immer noch auf der Wasseroberfläche. Himmlischer Liebeskummer ist intensiv. Arme Helios, arme große glänzende Sonnengöttin. 
Manche Götter sind eben wie Menschen. Sei nicht traurig, liebe Sonne und schein bald wieder.

Link : en.blupdivingbali.com/barracuda-liberty.html 
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mondfischtaucherin
Padangbai Bali Blue Lagoon Dropoff  19.05.2013 07:17:53

Wir tauchen von einem Auslegerboot, einer Jukung. Wir schieben das kleine Boot vom Strand ins Wasser. 
Die Ausleger greifen wie vier Beine einer Spinne in kleine Wellen. 
Wir verlassen die Bucht. Rechts von uns, bei Blickrichtung hinaus aufs Meer, ist die Anlegestelle
für für die großen Fähren, die nach Lombok gehen und nach Nusa Penida. Am Ausgang der Hafenbuch, dort wo raue Felsen und wilde Wellen an Galapagos erinnern, biegen wir nach links ab, fahren an der Blue Lagoon vorbei. Die Blue Lagoon ist einer der hübschesten Plätze für eine Oberflächenpause auf Bali. 
Am Drop Off hält unser Steuermann. Das Dropoff ist, wie der Name andeutet, eine Steilwand, die steil nach unten geht. Dort taucht man meist tiefer als an anderen Stellen Padangbais und deshalb tauchen wir dort zuerst. 
Wir legen die Ausrüstung im Wasser an. Das ist bei einer kleinen Jukung einfacher als andere Möglichkeiten. 
Am Anfang unseres Tauchgangs krault ein kleiner Federstern mit vielen Armen durchs Wasser. Federsterne halten sich meist mit vielen Beinchen an Korallen fest. Ab und zu sieht man sie, wenn sie auf der Suche nach einem neuen Platz sind, frei schwimmend. Ich mache ein Photo. Der Blitz veranlasst das vielarmige Tierchen, das vielleicht an eine Spinne erinnert, die einem Farn ähnelt, die Bewegungen einzustellen und sich treiben zu lassen. Vorsichtig halte ich ihn mit meiner offenen linken Hand auf und mache ein weiteres Foto. Welch merkwürdiges augenloses Tierchen. 
Etwas weiter ein Seestern. Seesterne haben fünf Arme. Er ist in der Mitte hellorange gefärbt, nach außen hin werden die Arme weißlich, wobei die orange Färbung eine schöne Struktur zeichnet, die ganz außen wieder von durchgehendem Orange abgelöst wird. 
In zwanzig Metern spüre ich eine Sprungschicht, das Wasser wird deutlich kälter. Mondfische, geht es mir durch den Kopf, könnten jetzt in der Nähe sein. Wir gehen bis auf 30 Meter. Die Sicht ist in 30 Metern nicht besonders gut. Nach unten zu sieht das Wasser fast schwarz aus. Dort könnte es Mondfische geben. Aber es sind keine Falterfische zu sehen, die den großen Nomaden der Meere die lederne Haut von Parasiten befreien. 
Langsam tauchen wir bis auf zwanzig Meter auf. 
Ich mache ein paar Photos von meinem japanischen Tauchpartner. Er ist über sechzig und ein hervorragender Taucher. 
An der Wand des Dropoff schlägt uns Strömung entgegen. Wir erreichen die „Blue Lagoon“, sind nun ungefähr 15 Meter tief. Eine Gruppe von Tauchern umkreist einen Korallenblock. Ein Diveguide zeigt mit dem Finger auf etwas. 
Als die Taucher weiter geschwommen sind, besichtigen wir die Stelle. 
Ein weißer Leaffisch ist schwer zu übersehen. Die Leaffische sind mit den Froschfischen verwandt. Wie diese dienen die umgebildeten Flossen als Füßchen, mit denen sie sich auf dem Untergrund stabilisieren.
Daher auch der Name. Nur sind die Leaffische viel dünner als die Froschfische. Sie hängen in leichter Strömung wie Blätter im Wind. Ihre Augen sind nicht glotzig wie die vieler anderer Fische. Sie erinnern an geheimnisvolle Öffnungen und zugleich könnten sie den Eindruck erwecken, die Fische wären blind.
 In fünf Metern machen wir unseren Sicherheitsstopp. Ich schicke die Oberflächenmarkierung nach oben. Das ist in Padangbai ratsam, weil viele Junkungs unterwegs sind und einige Motorboote.
Ich frage den Japaner, ob er zum Strand der „blauen Lagune“ schwimmen möchte. Nein, in der Sonne, auf dem kleinen Boot, ist es ihm gerade recht. Wir unterhalten uns über sein Leben. Er erzählt, dass er sich, als typischer japanischer Angestellter nicht an der Erziehung seiner sechs Kinder beteiligt habe. Ich sage, dass ich das merkwürdig finde. Für einen Moment überlege ich, ob ihn das beleidigt. 
Nach einer Stunde beginnen wir unseren zweiten Tauchgang. Wir müssen mit den Wellen aufpassen, überlege ich. Nur nicht im Flachen hochkommen, weil uns das Boot nicht aus den Brechern fischen kann. 
Von der Blue Lagoon tauchen wir in Richtung Hafen. 
Ein kleiner Tintenfisch kreuzt unseren Weg. Er lässt mich ganz nahe rankommen. Ich fotografiere. Die Augen sind hübsch. Die Mitte bildet eine schwarze Sichel, die nach oben offen ist. Außen sind sie weiß und unten gibt es eine gelbe Umgrenzung. 
Etwas weiter eine Anemone mit einem winzigen Clownfisch, der mich anblickt, als ich fotografiere. Der Japaner zeigt mir einen Rotfeuerfisch. Unter einem Korallenblock stehen ein schöner Kaiserfisch und eine Süßlippe. 
Harase gibt ein Zeichen, dass er 50 bar erreicht hat. 
Ich lasse die Markierung nach oben sausen. Diesmal gehen wir nicht ins Flache. Wir steigen langsam im Freiwasser auf. In fünf Metern geben wir unseren Körpern drei Minuten Zeit, den überflüssigen Stickstoff abzugeben. 
Harase strahlt, als das Boot auf uns zukommt.

Link : www.blupdivingbali.com/video-padangbai.html 
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Liko
Ein Tauchgang in dreo Folgen - Folge 1  17.05.2013 19:00:55
Moinsen,

ich möchte Euch gerne meine kleine, dreiteilige Tauchdoku vorstellen. Sie ist letztes Jahr im November auf Zypern entstanden und stellt den dortigen Tauchplatz Caves vor.

Hoffe es gefällt. Die nächsten Teile kommen in den nächsten Tagen. Wer nichts verpassen will, liked am besten meine Facebookseite:

Liko's Life & Dive

Viel Spaß beim Gucken,
Liko
Link : www.dailymotion.com/video/xzz3kb_cape-greko-zypern-eine-tauc... 
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Nicky_Richter
Tauchgang in Los Roques  13.05.2013 23:42:00
Vor ein paar Wochen bin ich in die Karibik geflogen. Ein Ort, an dem ich bisher noch nicht war. Mein neues Ziel war hier der Korallenarchipel Los Roques.
Im Strandhaus hatte ich mir bereits meinen Tauchanzug angezogen. Da ich allerdings nicht ständig die ganze Ausrüstung mit mir herum tragen wollte, lieh ich mir zum Tauchen immer die benötigten Teile aus. So schloss ich mich einer Tauchergruppe an, zahlte meine Ausleihgebühr und bekam, was ich noch benötigte: Druckluftflaschen und Atemregler, Bleigewichte gegen den Auftrieb und auch Signal- und Kommunikationsgeräte. Ein Tauchermesser hatte ich mir selbst mitgebracht. Ebenso die aufblasbare Tarierweste, ein Tauchseil, Tauchkompass und Taucherlampe. Diese waren nicht so unhandlich wie etwa die Druckluftflaschen und ließen sich auf Reisen gut mitnehmen.
Nachdem ich gut ausgestattet war und auch die anderen Teilnehmer in voller Ausrüstung glänzten, fuhren wir ein Stück mit dem Boot raus. Bevor wir ins Wasser eintauchten, überprüften wir noch einmal unsere Sauerstoffzufuhr und die Flaschen. Dann entließ uns der Gruppenleiter in die weite Tiefe des Meeres.
Unter Wasser fand ich mich gleich zurecht. Da ich kein Anfänger war, tauchte ich soweit es ging. Ich konnte die herrlichen Korallen bewundern. Solch ein großes Korallenriff hatte ich bisher noch nie gesehen. Ich war froh, endlich wieder tauchen gegangen zu sein.
Zu meiner Freude begegneten mir viele der hier heimischen Fische. Ich entdeckte Trompeten- und Kugelfische, sah ein paar Seeigel in der Ferne und auch ein paar Schwämme.
Ich fühle mich so wohl in dem türkisfarbenen Wasser, dass ich gar nicht wieder weg wollte. Doch unser Gruppenführer gab bereits das Signal zum auftauchen. Schade, dabei wollte ich noch so viel mehr sehen. Ein anderes Mal also.
Als ich abends in meinem Hotelzimmer saß, lass ich in einem Buch über die Bewohner des Korallenarchipels. Demnach hatte ich wohl die Langusten und Molluske verpasst.
Link : www.korallenarchipel.de/tauchen.html 
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Kommentar von La Palma Diving Center am 16.11.2013 :
Meine Güte, was für eine dreiste, plumpe Werbung.... Da schreibt jemand, der noch nie ein Tauchgerät gesehen hat, geschweige denn unter Wasser war - was soll der Quatsch?


mondfischtaucherin
Nusa Penida Bali  24.04.2013 07:52:37
Ein japanischer Gast feierte seinen 200 sten Tauchgang. Er arbeitet in Jakarta und kommt regelmäßig nach Bali. Er wollte sein Jubiläum unbedingt mit den Mantas vom Mantapoint auf der Südwestseite Nusa Penidas feiern. Eine hübsche Idee, Mantas sind schöne Gäste für ein Tauchjubiläum. Kusanosan erinnert vor den Tauchgängen an einen Weihnachtsbaum, an den Geschenke für Unterwasserfotographen gehängt sind. Zwei Kompaktkameras, eine mit Blitzen und Vergrößerungsgläsern für Makroaufnahmen ausgestattet, die andere für die erhofften großen Flieger der Meere.
Die Dünung am Mantapoint war auch unter Wasser deutlich zu spüren. Ein schweizer Taucher hat schon an der Oberfläche die Fische mit seinem halbverdauten Frühstück gefüttert, sich dann aber tapfer an der Suche nach den Mantas beteiligt. Die Sicht ist für den Tauchplatz o.k. So ungefähr 10 Meter. Ossi ein ehemaliger Open Water Schüler, mit nur sechs Tauchgängen, kommt mit dem hin - und her schiebenden Wasser nicht zurecht und erhält die Erlaubnis, sich an meiner Weste festzuhalten. Wir suchen die großen Felsblöcke ab, um die die fliegenden Teppiche sonst ihre Kreise ziehen. Sie sollten hier sein, zu 90% sind sie hier. Das kann doch nicht sein, dass sie heute woanders sind, wo sich der Japaner so auf diese besonderen Geburtstagsgäste gefreut hat. Nach fünfzig Minuten treten wir den Rückweg an. Ich bin mit Ossi, dem Finnen aus Tampere, ein wenig voraus. Die Oberflächenmarkierung fliegt nach oben wie ein Torpedo. Wir tauchen auf. Der Japaner und Atsuko lassen auf sich warten. Grinsend teilen sie uns auf dem Schnellboot mit, dass unter ihnen ein Manta durchgeschwommen ist. "In welche Richtung", will ich wissen. In Richtung auf die Cleaning Station. Wir anderen sind baff. Alle zusammen beschließen wir noch einen Tauchgang an das Mantaprojekt zu hängen.
Beim zweiten Tauchgang ist die Dünung noch stärker geworden, zieht uns zwei Sekunden in eine Richtung und drückt uns nach zwei Sekunden in eine andere. Nach fünfzig Minuten habe ich genug. Da, die Taucher hinter mir, machen mit ihren Flaschenklopfern wildes Gehämmer. Ossi tappt mich auf die Schulter, zeigt nach oben. Einen Meter über mir fliegen zwei Mantas. Ich beeile mich, die kleine Kamera aus der BCD - Tasche zu kriegen und fotographiere. Sie verschwinden hinter einem fünf Meter hohen Felsen. Dann kommen sie zurück. Manchmal kreisen sie eine halbe Stunde um den Felsen. Diesmal waren sie nur kurz da, um Kusanosan zu gratulieren. Er freut sich wie ein Schneekönig und zeigt uns beeindruckende Aufnahmen.
Den dritten Tauchgang machen wir in der Crystal Bay. Das Wasser ist mit 24 Grad relativ kalt für Anfang April. "Mondfische", geht mir durch den Kopf. Mola Mola lieben das kühle Wasser, halten sich im August in Gruppen in der Crystal Bay auf, wenn ihnen nicht zu viele Taucher nachstellen. Aber sie sind nicht da.
Stattdessen eine tolle Sicht, alle Arten bunter Rifffische, wunderschöne Korallen . Wieder haben wir Strömung, diesmal eine die gleichmäßig von der Selat Toyapakeh in die Bucht drückt, aus der wir ein Stück weit hinaus wollen. Unter Korallenblöcken erhoffe ich Wobbegong Haie. Nein, auch die sind nicht zu sehen. Ossi kommt mit der konstanten Strömung gut zurecht. Strahlende Gesichter auf dem Schiff. Die Riffe der Crystal Bay sind auch ohne Mondfische schön.

Link : www.blupdivingbali.com/mantas.html 
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mondfischtaucherin
Gili Biaha Bali  22.04.2013 15:39:45
Hans und ich entschieden uns für einen “late bird”. Wir starten manchmal spät. Denn
um einen Tauchplatz zu kennen, muss man ihn zu verschiedenen Tageszeiten betauchen. Morgens dümpeln auf der Ostseite der kleinen Insel, die manchmal “Pulau Kambing” (Ziegeninsel), manchmal Gili Biaha genannt wird, etliche Tauchboote. 
Es gibt eine Haihöhle, was das Tauchen immer interessant macht. Die Strömungen können ziemlich stark sein, was das Tauchen sowohl interessant und spannend, als auch ermüdend machen kann.

Ein paar Kilometer hinter Candi Dasa fahren wir rechts ab. 
Der Strand – pasir putih – ist ein kleines Paradies. Wir schleppen die Flaschen zu einem Warung in der Nähe, danach die Lungenautomaten, Tauchwesten etc. und die Videokamera in dem durchsichtigen Ikelitegehäuse.
Das kleine Auslegerboot braucht nur ein paar Minuten, um die Ostseite der Insel zu erreichen. Das Wasser ist sauber, die Sicht hervorragend. Wir lassen uns auf 35 Meter fallen und steuern die Inselwand mit unserem Kompass an. Die Korallen sind spärlich, wie wir es von den strömungsumspülten Stellen Mimpangs und Tepekongs kennen. 
Im Strömungsschatten sind dort wie hier Steinkorallen zu finden, in der Strömung kleine hartgesottene, an Entbehrungen und Kampf gewöhnte Wasserwesen.
Die Haihöhle ist leer, abgesehen von den Irrlichtern der Dunkelheit, den großköpfigen, rotäugigen und auch sonst im Schein der Lampe rot leuchtenden Fischen, die auf unser Erscheinen mit aufgeregtem Hin-und-Herschwimmen reagieren. Und abgesehen von goldenen, dickbäuchigen kleinen Fischen. Der Druckunterschied in der Insel geht ganz schön auf die Ohren und entlädt sich über uns in einem Blowhole.
Draußen werde ich Zeuge des Angriffs eines großen grünen Drückerfisches auf eine Schildkröte. Ich ergreife Partei für die Schildkröte, weil ich diese Amphibienart mehr liebe als die agressiven Drücker, die mich auch schon angegriffen haben und schwimme so schnell mich meine Flossen durchs Wasser schieben können, auf die beiden Kontrahenten zu. Der Angreifer lässt von der Schildkröte ab, sieht mich mit seinem ihm eigenen schiefen Blick aus runden Glubschaugen an, als überlege er, mich aufs Korn zu nehmen. Dann scheint er sich anders zu entscheiden und verschwindet, während die Schildkröte in meine und dann weiter in die Richtung von Hans schwimmt, als fühle sie sich dort sicher.
Große Kaiserfische ziehen ihre unregelmäßigen Zick-Zack-Kurse durch das Riff. Zwei Flötenfische umgarnen sich verliebt. Hunderte von kleinen blauen Drückerfischen schwimmen in der Strömung auf und ab. Manche liegen schlafend auf dem Grund und flüchten aufgeregt, wenn ich ihre faule Behaglichkeit filme und sie durch meine blendenden Lampen aufgewacht sind.
Wir tauchen zufrieden auf. Am Horizont hat sich der große Vulkan in Wolken gehüllt. Wir lieben die kleine Insel und werden bald wieder hier sein.

Video Gili Biaha
http://www.blupdivingbali.com/turtle-video.html
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mondfischtaucherin
Liberty Wrack Tulamben  13.04.2013 12:26:53
Tulamben, Ostern, am Wrack der USS Liberty, die ein merkwürdiges Schicksal erlitten hat: Ursprünglich Handelsschiff, wurde sie für den Krieg gegen Japan zu einem kraftstrotzenden Wellenkreuzer umgerüstet. Ein japanischer Torpedo hat die Träume vom Schiffeversenken beendet. Die Liberty konnte von Glück sagen, dass sie nicht selber unterging. Sie wurde an den Strand des Dörfchens Tulamben geschleppt, von dem damals noch kein Taucher gehört hatte. Gut: damals war das Tauchen, das Sporttauchen zumindest, noch unbekannt. Die Liberty lag am Ufer von Tulamben sah goldene Sonnenaufgänge und das Verschwinden unseres wärmenden Gestirns hinter dem Kegel des Gunung Agung, erlebte die Hitze des Tages, die Flut der Regenfälle und rostete vor sich hin. 
Bis zum Jahr 1963 wo nicht nur die Sonne den Berg in goldenes Licht tauchte, sondern auch glühend heiße Lava Alles verbrannte, was ihr in den Weg kam und einen roten, gespenstischen Schimmer verbreitete. Lava, umherfliegende Felsbrocken und Erdbeben versenkten das Schiff, das glucksend und voller Scham in den Wellen versank.
Viele Jahre später eine Woche nach Karfreitag, bin ich mit zwei Finnen am Wrack. Wir sind um sechs aufgestanden. Kurz nach sieben schließt sich die Wasseroberfläche über uns. Riesige Süßlippen glotzen uns mit Angelina Jolie - Blick an. Etwas weiter hebt sich eine Schule grau blauer Büffelkopf - Papageienfische dunkel gegen die Wasseroberfläche ab. Die Finnen schwimmen in die große Fischfamilie. Ich filme. Die Menschlein schweben hinter den großen Papageienfischen und wirken nun sehr klein. Wir folgen der Schule zum tieferen Teil des Schiffs im Südwesten. Da, ein stattlicher Barrakuda fliegt an uns vorbei. Ich versuche, ihm zu folgen. Er ist zu schnell. Zackenbarsche schwimmen unter uns durch. Eine andere Gruppe von Tauchern kommt uns entgegen. Das Wrack ist voll von Fischen und Tauchern. Die Sicht ist ungewöhnlich gut. Vielleicht dreißig Meter. Am entlegensten Ende des Wracks, die "Liberty" war 140 Meter lang, kehren wir um. Im schwarzen Sand, der an die Geburtsstunde des Tauchschiffs "Liberty" erinnert, kriecht eine dünne Schleimspur. Durchsichtig. Die Sandpartikel darunter sind gut zu sehen: Eine Mischung aus Schlange und lebendigem Klebeband, das sich über den Sand schiebt und zieht.
Über dem höchsten Teil des Schiffs kreist ein Schwarm von Großaugenmakrelen. Mittendrin große Raubfische, die mit den kleinen Beutetieren die Farbe gemeinsam haben und die Form der Flossen. Die Mäuler dagegen sind auch relativ zu ihrer Körpergröße riesig. Sie sollten mühelos fähig sein, Fische mit einem Viertel ihres Gewichts zu verschlucken. Dabei haben die kleinen Großaugen nur ein Zehntel ihres Gewichts. Aber sie sind alles Andere als einfach zu erwischen. Der Schwarm ist ihr bester Schutz. Die Räuber müssen Glück haben, um Beute zu machen. Sonst können sie nur kranke oder alte Tiere erwischen.
Im Flachen wieder gelb - schwarze Süßlippen. Drei Seehasen stehen im Wasser. Als ich sie filme drehen sie mir den Rücken zu. So können sie durchstarten, falls ich versuchen sollte, sie zu erwischen.
Als wir nach 73 Minuten vor dem Puri Mada auftauchen, meint einer der Finnen: Das war mein schönster Tauchgang bisher.

Link : www.blupdivingbali.com/liberty-wreck-video.html 
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joeyibiza
Tauch-Safari November 2012 auf der Donya mit Scuba College  01.12.2012 12:21:58
Hallo an alle Taucher,
möchtet Ihr mal eine tolle Safari erleben dann solltet Ihr mal umbedingt mit Petra und Mike vom Scuba College Nuweiba/Ibiza die nächste Safari in betracht ziehen. Auf unserer Tour befanden sich die Tauchplätze in der Straße von
Tiran, der Nationlapark Ras Mohamed und die Wracks Dunraven und Thistlegorm. Ihr erlebt tolle Tauchgänge, tolles Essen, tolles Team, tolle Fotos und vorallem auch viel Spass. Also ich kann nur sagen, das ich gänzlich Positiv von der ganzen Organisation beeindruckt war.
Besonders noch einen grossen Dank an das ganze Team der Donya die uns hervorragent und absolut Kompetent und sicher betreut hat. Einfach Klasse!!! Vielen Dank nochmals für die tolle Safari an Petra und Mike.
Wenn alles klappt bin ich und mein Buddy auf jedenfall nächstes Jahr wieder dabei.
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bernie69
Chumphon Cabana Dive Center THAILAND  30.08.2012 08:06:29
Am 16.8. fuhr ich mit einem Boot des Cabana Dive Center zu den vorgelagerten Korallenriffs:
Abgesehen davon, dass die Riffe (im Vgl. zu 2009 )nun ziemlich kaputt sind, dafür kann CABANA aber natürlich nix, gab es für mich einige sehr ärgerliches Erlebnisse: Kein Dive-Briefing.Der Thai-Dive-Guide absolut un-kommunikativ & sicher auch kein Divmaster. Er konnte so gar nicht tarieren und knallte immer wieder gegen das Riff (und die wenigen darauf noch befindlichen Korallen) Außerdem führte er eine Art "Schürhaken" mit sich, mit dem er permanent das Riff touchierte und sich davon abstieß. Was ist das für ein Ökologie-Bewußtsein. Beim TG Nummer 2 machte er sein eigenes Programm, drehte sich nie nach seinen beiden Buddies um & tauchte in großem Tempo davon. Ich habe seinem Tauchlehrer_Kollegen WERNER davon erzählt, doch dem schien das Wurscht zu sein.
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nodiveforyou
Walhai  07.08.2012 02:42:36
Am 05 August wurden wieder die Walhaie von Negros aus besucht. 8 Stück wahren es mit dehnen man an diesem Tag Tauchen oder Schnorcheln konnte. Super organisiert und voll unter Kontrolle von Gino der alles sehr gut kennt. Schaut dazu auch sein Blogeintrag auf www.gik.ch. Besser noch besucht Ihn vor Ort. Ich gehe wieder mal vorbei, bin ja ganz in der Nähe.
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jon69
Tauchen in der Dom. Rep.  21.06.2012 10:53:20
Hallo liebe Taucher. War vom 30. Mai 2012 bis zum 06.Juni in der Dom.Rep. Als Unterkunft war ich im Hotel Iberostar Bavaro untergebracht. Es ist eine super Anlage, hygienisch absolut top und das Angebot an Freizeitaktivitäten lässt fast keine Wünsche offen. In der Anlage ist auch die Tauchschule Dressel Divers zu finden. Es handelt sich hier um eine Basis die vor Ort taucht aber auch Ausflüge organisiert. Im Pool des Hotels finden jeden Tag Schnupper-Lektionen statt an denen man gratis teilnehmen kann. Ich und meine Freundin haben bei der Tauchschule unseren OWD-Brevet gemacht. Die Tauchschule ist sehr flexibel. Man kann sich selber einteilen in welcher Zeit man dle jeweiligen Unterrichte besuchen will. Die Instruktoren sind sehr freundlich und geben einem einen sehr kompetenten Eindruck. Ich hatte nie ein schlechtes Gefühl bei den Tauchgängen. Alles in allem kann ich Ferien kombiniert mit Tauchen in der Dom. Rep. nur weiterempfehlen!!
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01.10.2014 16:34 Taucher Online : 168
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