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Diver - Deep Water Adventures
geschrieben am 19.03.2007 von SiKAI 

Diver
Deep Water Advetures
1.Technik
Hardwareanforderungen:
Betriebssystem: Win 98/ME/2000/XP
• PIII 800 CPU
• 128MB RAM
• 2000MB HD
• 24fach CD- bzw. DVD-ROM-Laufwerk

Trotz dass mein Rechner die Anforderungen weit übererfüllt, läuft das Spiel nicht flüssig.
Bei Tauchen durch z.B. Kelpwald fängt es an zu ruckeln. Einstellmöglichkeiten zur Grafik oder Leistung fehlen gänzlich.Trotzdem ist die Grafik sehr dürftig, gerade bei den im Comicstil gehaltenen Zwischensequenzen. Die Bewegungsabläufe wirken unnatürlich. Mit der heutigen Technik ist da einiges mehr möglich, Diver hinkt da aber weit hinterher.


2.Gameplay

Um das „Abenteuer“ zu beginnen muß man erst drei „Tauchkurse“ absolvieren, Basic Diver, Fotografie und Unterwasserjagd. Im Prinzip ist das die Einführung in die Steuerung des Spiels. Über taucherische Anforderungen oder Fähigkeiten erfährt man nichts. Anschließend muß man sich im Tauchladen mit Equiment aller namhaften Hersteller ausrüsten, wobei es z.B. Atemregler nur von Scubapro gibt und z.B. nur den Suunto Cobra als Computer. Man ist auch stolzer Besitzer eines Bootes, dass einen quer über den Erdball zu den verschiedenen Missionen bringt. Aufträge erhält man per E-Mail vom Onkel oder anderen Personen. Die Missionen sind einfach gehalten und folgen immer demselben Schema. Man taucht und muß bestimmte Dinge finden, die man entweder bergen, fotografieren oder töten muß. Nebenbei tauchen immer wieder „schwarze Taucher“ auf, die einem mit Harpunen ans Leder wollen. Der Kompass bringt einen immer direkt zum Missionsziel und die Aufgaben sind einfach. Im Zusammenspiel mit der lahmen Grafik will sich keine Spielfreude einstellen, knifflige Situationen oder sogarSpannung sucht man ebenfalls vergebens. An bestimmten Plätzen, an denen man eine Mission bereits beendet hat, kann man nach Schätzen suchen, die man wiederum im Hafen von New York an das Museum verkaufen kann. Dies ist neben den Missionen die einzigen Möglichkeit an Geld zu kommen. Dies ist allerdings eine sehr langatmige Sache, da beim Suchen mit dem Metalldetektor immer wieder dieselben Objekte
An einem vorbeiziehen.








3. Look’n’Feel

Die Unterwasserwelt ist sehr trist gehalten und sehr lieblos gestaltet. Es tauchen immer wieder dieselben Fische (meist Zackis und Rotfeurfische) auf . Es wurde zwar versucht die „Highlights“ der Unterwasserwelt, wie weiße Haie, Walhaie, Mantas, etc in einige Missionen einzubauen, aber dies will trotzdem kein echtes Tauchfeeling aufkommen lassen, da sich die Missionen im Grunde genommen immer sehr gleichen. Man taucht am Missionspunkt ab, die „Highlights“ kommt auf einen zu, man fotografiert es und ab zurück aufs Boot. Es empfiehlt sich immer nur tagsüber zu tauchen da sonst die Unterwasserwelt ganz in graugehalten ist, was sich auch meist nicht mal durch eine Lampe verbessert wird. Meistens wird das grau nur heller.

Aus der Sicht eines Tauchers:
Was mich besonders stört, ist das Haie wieder als Menschenfresser dargestellt werden, die man in einigen Missionen sogar jagen und töten muss. Es wurde viel Realismus versprochen den ich so nicht entdecken kann. Was sich wiederfindet sind Dekostopps, allerdings sehr einfach gehalten und nur in Ansätzen ( max. 4-5 Dekostopps von 36 – 5m je 1 Minute), sowie in der letzten Mission den Tiefenrausch, der aber nur dadurch dargestellt wird, dass der Bildschirm rot wird und die Mission beendet ist. Es gibt nur die Tauchkurse zu Beginn, sonst gibt es keine weiteren Informationen zum Tauchen an sich. Also keine weiteren Kurse oder Erfahrungen wie in der Beschreibung so vollmundig versprochen wird.





4.Fazit

Die Vorberichterstattung war sehr vielversprechend, vor allem auf die realistische Unterwasserwelt, die detailgetreuen Tauchspots und die realen Tauchbedingungen war ich sehr gespannt. Leider gab es in allen Punkten eine herbe Entäuschung. Das Spiel wirkt sehr lieblos und überstürzt zusammengestellt, die Tauchbedingungen wurden nur im Ansatz berücksichtigt, die Unterwasserwelt amateurhaft nachgestellt. Die fehlende grafische Qualität tut ihr übriges. Für ein Tauchergame, das Taucher begeistern kann, fehlt dem Spiel die Farben, die Vielfältigkeit, sowie viele Aspekte der Tauchens. Für ein Actiongame, das einen diese Mankos vergessen lassen kann, fehlt dem Spiel die Spannung, Geschwindigkeit, Action und eine genauere Steuerung. Alles in allem kann man dieses Spiel getrost links liegen lassen


Bewertung :


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12.10.2008 15:58 Taucher Online : 158
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