Dieser britische Agentenfilm von 1977 besticht mal wieder durch seine exotischen Drehorte wzB. Österreich, Kanada, Schottland, Sardinien und Ägypten. Das gleiche trifft auf die Darsteller, die Handlung, die Requisite und den Kassenerlös von 185 Mio. Euro bei 13 Mio. Dollar Produktionskosten zu, weshalb man wohl sagen kann daß der Regisseur Lewis Gilbert einen guten Job gemacht hat. Die Handlung des 120 Minuten langen Films dreht sich um die Entführung sowohl eines amerikanischen wie auch eines sowjetischen Atom-U-Bootes durch den Bösewicht Stromberg, gespielt von Curd Jürgens. Zweck des ganzen: die Supermächte sollen sich gegenseitig vernichten, so daß nur noch die überlegene Rasse unterseeisch weiterlebt -repräsentiert durch ihn selbst -Stromberg. Bevor die beiden Supermächte sich dann aber atomar vernichten, wollen sie es nochmal miteinander versuchen und entsenden eine gemischte Agententruppe, die das Verschwinden der U-Boote aufklären soll. Britischer Agent ist dabei natürlich James Bond, gespielt von Roger Moore, -sowjetischer Agent ist Major Anya Amasova, gespielt von Barbara Bach. Die Spur der verschwundenen U-Boote führt beide auf den Stromberg gehörenden Supertanker Liparius. Auf dem Weg dorthin haben sie alle möglichen Gefahren zu überstehen wzB. die Attacke von ´Beißerchen´, gespielt von Richard Kiel oder einen Hubschrauberangriff. Letzterer wird abgewehrt, indem Bond seinen Karren, einen Lotus Esprit Turbo, in den Teich fährt. Auf Knopfdruck verwandelt sich das Gefährt in ein schnittiges U-Boot mit Raketenbewaffnung. Mit dieser schießt Bond dann auch den bösen Helikopter ab. Im Supertanker entdecken beide schließlich die vermißten U-Boote und können die Besatzungen befreien, so daß diese wieder mit ihren U-Booten entfleuchen können. Nun geht es dem Bösewicht in seinem Unterwasserpalast an den Kragen, was ebenfalls gelingt und das Happy End für beide Hauptspione nicht mehr allzu fern ist... Englischer Titel: The Spy Who Loved me
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