Dieser britische James Bond-Film von 1965 ist wohl derjenige mit den meisten Unterwasserszenen. Gleichzeitg ist dieser 125 Minuten lange Streifen von Regisseur Terence Young der mit 140 Millionen US-Dollar Kassenerlös erfolgreichste James Bond-Film -und auch der einzige, der jemals einen Oscar bekommen hat. Natürlich wegen der Spezialeffekte. Für uns Taucher auch heute noch interessant: die Spezial-Tauchausrüstung von James Bond in diesem Film. Zu erwähnen wären hier die Mini-Sauerstoffflaschen in Zigarettenschachtelgröße - gewissermaßen eine Vorwegnahme der größeren Spare Air-Flaschen - und der direkt auf dem PTG aufgesetzte Scooterantrieb mit eingebauter Harpune. Die Handlung dreht sich um die atomare Bedrohung, die von der Verbrecherorganisation SCEPTRE ausgeht. Diese hat nämlich einen Atombomber entführt und diesen nach einer Notwasserung desselben um seine Atombomben erleichtert. Diese werden von SCEPTRE nun als Druckmittel eingesetzt um eine größere Menge Geld zu erpressen. James Bond, gespielt von Sean Connery, soll`s nun richten. Die Spur führt ihn zunächst nach Nassau auf den Bahamas. Dort kommt er dem lokalen SCEPTRE-Residenten Emilio Largo, gespielt von Adolfo Celi, auf die Schliche. Natürlich schäkert Bond mit der nächstbesten schönen Frau herum - Domino Derval, gespielt von Claudine Auger. Aber auch die Freundin von Bösewicht Largo, Fiona Volpe -gespielt von Luciana Paluzzi- erliegt Bond`s Verführungskünsten. Einem Entführungsversuch kann Bond entkommen. Der Showdown um die in motorisierten Unterwasserschlitten transportierten Atombomben kommt am Schluß in einer riesigen Balgerei zwischen SCEPTRE-Tauchern einerseits und Tauchern der US NAVY andererseits. Gute Unterwasserszenen und sehenswerte zeitgenössische Tauchausrüstung garantieren gepaart mit einer spannenden Handlung an exotischen Orten gute Unterhaltung. Englischer Titel: Thunderball
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