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Datenbank - Basen/Shops - Mosambik - AFRICAN DIVE ADVENTURES, Inhambane, Walhai Expedition (siehe auch Südafrika/Margate)



Basen/Shops Mosambik

AFRICAN DIVE ADVENTURES, Inhambane, Walhai Expedition (siehe auch Südafrika/Margate)

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 Datenbank - Basen/Shops - Mosambik - 2 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 28191
AFRICAN DIVE ADVENTURES, Inhambane, Walhai Expedition (siehe auch Südafrika/Margate)
geschrieben am 10.07.2006 von Andreas

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Mozambique 2006 – magic moments

Wer einmal eine Reise tut, der kann was erzählen – doch wer darüber gar nichts schreibt, der kann auch nichts empfehlen

So ging es meiner Frau Gudrun und mir vor etwas mehr als einem Monat, denn hinter uns liegt ein etwas anderer Urlaub und die Eindrücke möchte ich gerne all denen weitergeben, die auch daran Interesse haben, solch eine Tour zu machen.
Da wir beide eine kleine Tochter haben, was für uns von vorne rein klar, dass uns nicht mehr als insgesamt 12 Tage zur Verfügung standen und diese galt es, möglichst effektiv zu nutzen.

Beulah und Roland Mauz von African Dive Adventures  und Andy Cobb, der bekannte Haiforscher mit seiner Familie haben sich zusammengetan, um einen gemeinsamen Urlaub in Mozambique mit Freunden zu verbringen.
Dabei sollte auch Tauchen und das Schnorcheln mit Walhaien nicht zu kurz kommen.
Ich hatte beide zuvor in Shelly Beach in Südafrika beim Haitauchen kennen gelernt  und hatte dann das Privileg, zusammen mit meiner Frau zum Selbstkostenpreis mitfahren zu dürfen.
Diesen Touren bietet African Dive Adventures übrigens auch regulär unter Walhaiexpedition an (übrigens auch buchbar über den Bruder von Roland Mauz, Reisebüro Günter Mauz in Sigmaringen mit der Emailadresse reisebueromauz@yahoo.de ) und ich kann nur empfehlen – MACHT ES – ES IST JEDEN CENT WERT !

Von Frankfurt via Johannesburg in Maputo angelangt wurden wir von Andy Cobb abgeholt und mit seinem Kleinbus ging es dann ca. 50 Kilometer raus aus der 4 Millionen Einwohnerstadt in eine Unterkunft mit dem Namen „Casa Lisa“, malerisch gelegen und genau das Richtige, um sich nach den anstrengenden Flugstrecken etwas zu erholen.


Schlummerdrunk in der Casa Lisa            kurz vor dem Schönheitsschlaf

Am nächsten morgen lagen dann weitere 6 Stunden Fahrt auf teilweise sehr holprigen und mit Schlaglöchern übersäten Pisten vor uns.
Wer die Zeit mit einem Schläfchen überbrückt ist selber Schuld, denn die Fahrt durch das Land bietet eine tolle Chance, einen sehr persönlichen Eindruck zu gewinnen. Das Leben spielt sich in Mozambique auf und an der Straße ab und der stete Blick aus dem Fenster bietet tolle Erlebnisse.

Mit eben diesen Erlebnissen, einem Vesper, ein paar Pausen und viel Spaß im Auto war die lange Fahrt durchaus okay und schließlich gelangten wir dann am Nachmittag zur Barra Lodge, einem sehr ursprüngliches Ressort inmitten einer Kokospalmen-Plantage direkt am Meer, ein paar Kilometer entfernt von Inhambane.
 
Über die genaue Lage gibt die Hompage eine übersichtliche Auskunft, untermalt mit vielen Bildern.
Die Unterkünfte sind echte Palmenhütten, ausgestattet mit allem, was man für einen gemütlichen und entspannenden Urlaub braucht. WC, Bad und auch der Rest der Hütten wird einmal am Tag geputzt und ist somit also sauber und gepflegt.
Auch das Ressort selber inkl. der Verpflegung ist top und lässt keine Wünsche offen. Wer allerdings goldene Wasserhähne, Aircondition und kinderfreie Zonen braucht, der sollte besser in das sehr luxuriös ausgestattete „Flamingo-Resort“ gehen, das dem gleichen Besitzer gehört und nur ca. 3 Kilometer entfernt ist. Aber, wir sind ja in Mozambique und nicht in St.Moritz, oder?


die Hütte mit Terrasse


….und Blick aus Meer             Ein Teil der Anlage

So, wie ging es weiter ? Angekommen und schon etwas akklimatisiert haben wir die Hütten bezogen und uns mit der Umgebung über Wasser vertraut gemacht.

In einer Hütte hat Roland dann gleich die provisorische Tauchbasis eröffnet und dort Blei, Jackets etc. positioniert. Dort fand dann auch immer das Brieving vor den Dives statt und dort war auch die Anlaufstation für alle rund um das Tauchen.

Die folgenden Tage waren dann bestimmt von easy going und je nach Wetterlage und Seegang wurde am Vorabend oder beim Frühstück ganz individuell entschieden, wann und wie oft getaucht oder geschnorchelt wird.

Nach eingehendem Brieving, ergänzt um interessante Infos von Andy Cobb rund um die zu erwartenden Tierbegegnungen fanden die Tauchgänge dann vom Boot aus statt, welches jeden Tag auf’s Neue am Strand direkt vor dem Ressort „gewässert“ wurde.

Die Riffe liegen teilw. bis zu 12 Kilometer vor der Küste, so dass längere Bootsfahrten erforderlich sind. Ein großer Vorteil ist, dass Roland früher in Mozambique gelebt und gearbeitet hat und auch sein Skipper Spike. So kennen beide die Riffe aus dem „FF“ und auch Tauchplätze, die der Barra Lodge-eigenen Tauchbasis gänzlich unbekannt sind.


Briefing mit Andy


das „Bootwässern“                     3 – 2 – 1- GO !

Am Riff angekommen hieß es dann „3-2-1-GO“ und die Gruppe tauchte gemeinsam zum Riff ab. Der jeweilige Guide führte ein Reel mit Boje mit sich, so dass der Kontakt zum Boot an der Oberfläche zu jeder Zeit gewährleistet war.
Die Strömungsverhältnisse waren - soweit ich das auf Grund der dort zurückgelegten Dives beurteilen kann – easy und die Tauchtiefe betrug max. ca. 25 Meter.
Die Wassertemperaturen lagen bei ca. 25 Grad und mir reichte ein 2mmTropenoverall völlig aus, die Mehrheit der Gruppe zog sich allerdings 5mm Nassanzüge über.
Die Sichtverhältnisse waren gut (ca. 25 Meter), wenn viel Plankton im Wasser war konnten diese jedoch bis auf ca. 10 Meter zurückgehen. Wer also Badewannensicht wie im Roten Meer erwartet, muss hier mit Abstrichen leben bzw. tauchen.

Das die Sicht trübende Plankton im Wasser ist aber natürlich Garant für 2 großartige Begegnungen, wegen denen man ja hauptsächlich nach Mozambique zum Tauchen/Schnorcheln reist: Mantas und Walhaie.
Beide sollten wir in den kommenden Tagen intensiv kennen lernen.

Bereits der erste Tauchgang bescherte uns einen sehr großen Manta mit knapp 7 Metern Spannweite. Bei den folgenden Tauchgängen hatten wir dann mehrfach Gelegenheit, Mantas aus unmittelbarer Nähe und sehr lange zu bestaunen, aber auch Whitetipp-Haie, einen sehr seltenen Bogenmundgitarrenhai, kapitale Teufelsrochen, zahlreiche Muränen, unterschiedliche Fischschwärme so dicht und groß wie die großen Vorhänge im Petersdom, große Langusten und allerlei andere Mitbewohner des Meeres.


…im Vorbeiflug           &n bsp;   Fischsuppe


schau mal da          …und im Anflug

Die Tauchgänge wurden als Gruppe beendet und die Tauchzeiten lagen bei max. 45 Minuten.
Neben diesen eindruckvollen Unterwasserbesuchen machten wir dann in Kombination mit einem Tauchgang oder separat Ausfahrten mit dem Boot, um nach dem größten Fisch der Welt zu suchen, dem Walhai.
Hierfür war eine detaillierte und sehr kompetente Einführung durch Roland und Andy hilfreich und lehrreich und hat viel, viel Lust auf MEER gemacht.  

Beim langsamen Cruisen des Bootes wurde auf einem eigens montierten Hochsitz Ausschau nach Schatten oder Rückenflossen gehalten, was mitunter wegen dem Stand der Sohne und Wellen nicht ganz einfach war. Doch Ausdauer und viele Augen haben dann bei JEDER Schnorchelausfahrt dafür gesorgt, dass wir die Giganten der Meere auch gespottet haben.


der Ausguck               eine Schwanzflosse


ein klarer Schatten

Immer wenn ein Walhai erahnt oder gesichtet wurde, versuchte uns Spike in die optimale Position zu bringen, um dann mit Flossen, Maske und Schnorchel in Wasser zu gleiten und mit dem Walhai zu Schnorcheln. Dabei kam es auch vor, dass wir plötzlich mit mehreren Walhaien konfrontiert wurden, die plötzlich voller Neugier aus der Tiefe kamen um zu sehen, welche „Michelin-Männchen“ sich da im Wasser tummelten. Das Gefühl, mit den Giganten der Meere Seite an Seite durch das Wasser zu gleiten ist nur sehr schwer in Worte zu fassen und ich möchte mir selbst den Versuch nicht anmaßen. Da gibt es nur eines: selber erleben !

Ein Schnorcheltauchgang hat uns dann noch ein Erlebnis der besonderen Art beschert, denn neben einem Walhai befanden wir uns plötzlich inmitten einer Schule von ca. 60 Delphinen, die wir dann auch genießen durften.

Bei 3 ausgiebigen Schnorcheltauchgängen durften wir insgesamt 20 unterschiedliche Walhaie bewundern, die sich uns teilweise bis auf einen unvermeidlichen Köperkontakt näherten.
Das ganze wurde dann immer wieder mit Andy Cobbs Informationen rund um die wunderbaren Tiere ergänzt. Ein Traum, den man gar nicht oft genug Revue passieren kann.


so nah, so schön


auch von hinten ein Traum


eindrucksvoll

Übrigens habe ich nach meiner Rückkehr beim Schneiden des Videomaterials noch etwas ganz Außergewöhnliches entdeckt: Beim Filmen zweier vorbeigleitenden Mantas in ca. 25 Metern Tiefe wird auf dem Film im Hintergrund plötzlich ein großer Schatten sichtbar.
Beim Vergrößern und näheren Betrachten war es eindeutig: Ein Walhai ist hinter den Mantas vorbeigeschwommen – unglaublich !  

Abschließend bleibt zu sagen, dass die „Roland and Friends-Tour“ ein voller Erfolg war.
Beulah, Roland und sein Team und Andy waren zu jeder Zeit mit Rat, Tat und Tipps zur Stelle. Die komplette Abwicklung der Reise, angefangen von der Fahrt, der gesamten Organisation inkl. der Wahl der Location mit Speis und Trank und natürlich der Begleitung der (Schnorchel-)Tauchgänge war perfekt und so kann man wirklich nur jedem empfehlen, sich diesen Traum zu verwirklichen.

Apropos Traum, eine Minute Eindrücke werde ich auch als Video im Tauchernet unter Tauchvideos und Mosambik einstellen. Viel Spaß beim Ansehen ! (Der Link zum Video)

Danke an ALLE, die ermöglicht haben, dass ein Traum für meine Frau und mich wahr geworden ist !

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Datenbankeintrag 18467
AFRICAN DIVE ADVENTURES, Inhambane, Walhai Expedition (siehe auch Südafrika/Margate)
geschrieben am 05.06.2005 von Björn [PADI MSD, 350 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

http://www.taucher.net/redaktion/57/index.html.05

Hier wird sehr bald ein ausführlicher Beiricht über die Walhai Expedition nach Mozamqiue erscheinen (ich arbeite noch dran).
Vorab aber schon mal 6 Flossen und ein paar Bilder. Mehr Bilder gibt es unter http://bjoern-kapoor.de und dann dem Link zum Photo Album folgen.

Roland Mauz (African Dive Adventures)
Roland Mauz (African Dive Adventures)

Walhai
Walhai

Blick aus dem Schlafzimmer
Blick aus dem Schlafzimmer

Walhai
Walhai

Wahlhai
Wahlhai

Walhai
Walhai

Manta
Manta

Mantas
Mantas

Manta
Manta

Manta
Manta

Auf dem Boot
Auf dem Boot

Einheimische Fischer
Einheimische Fischer

Muräne
Muräne

Barsch
Barsch

White Tip
White Tip

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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