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Anschrift:
AFRICAN DIVE ADVENTURES
P.O. Box 1563 Margate,
4275 Kwazulu Natal,
South Africa
AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 05.04.2008 von Martin Gehring [PADI-MSDT , 3500 TG]
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African Dive Adventures Roland Mauz
Ich kann mich zum großen Teil meiner Vorrednern nicht anschließen. Wir kommen schon seit einigen Jahren nach Süd Afrika zum Tauchen. Die Tauchgebiete von Mosambique bis runter nach Kapstadt sind uns bestens bekannt und haben alle schon mehrfach betaucht zu unterschiedlichen Jahreszeiten.
Für uns ist und bleibt Protea Banks der beste und auch sicherste Platz für Haibegegnungen.
Roland und seine Frau Beulah sowie seine Crew sind hilfsbereit sehr nett und absolut professionel.
Wir hatten nie den Eindruck das es hier rein nur um Kohle geht (und wenn auch, Geschäft ist geschäft. Wir gehen hier ja auch nicht nur zum Spass arbeiten. Oder?)
Ich sehe das Problem einiger Taucher darin das sie Ihren Frust dann negativ ablassen darin: Leute nehmt euch Zeit. Wenn ihr Protea Banks tauchen wollt und wollt alles sehen (am besten gleich am ersten Tg die Big Five) könnt ihr das nicht an einem Tag bzw. einem Tauchgang erleben. Meinbe Erfahrung hat gezeigt du musst mindestens 1 Woche Protea Banks machen. Wer Süd Afrika kennt weiß das es Tage gibt da kannst du nicht Tauchen oder du siehts beim Tauchen gar nichts.
Das gleiche kann euch in Mosambique, Aliwal shoel, Kapstadt Sodwana und und und passieren. Wenn nichts geht geht nichts.
Süd Afrika ist auch nicht in 2-3 Wochen zu besichtigen man muss öffter hin oder ganz arg lange.
Da kann Roland auch nichts dafür er ist ja kein Haiflüster (obwohl manchmal schon) und wenn die Hafenmeister den Hafen dicht machen wegen angeblicher schwerer See oder sonstigem kann er auch nichts machen.
Wie gesagt für uns das beste Tauchgebiet in Süd Afrika.
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 09.03.2008 von Divejunkie69 [AOWD, 656 TG]
African Dive Adventures
Hier begannen die ersten Probleme unserer Reise, die allerdings weder der
deutsche Inhaber Roland Mauz, noch seine südafrikanische Ehefrau Beulah
zu verantworten hatten. Der Hafen wurde wegen Windes geschlossen und somit
konnte kein Boot den Hafen verlassen. Tauchen an den Protea Banks fiel somit
für 2 von 3 gebuchten Tauchtagen aus. Ob es nicht möglich ist an
anderer Stelle sein Boot zu Wasser zu lassen, wie z.B. in Scottburgh, Umkomaas
und Sodwana Bay kann ich nicht beurteilen, den Wind allerdings schon. Wenn
ich in meinem Leben bei dieser recht leichten Brise nicht tauchen gegangen
wäre, wären bestimmt 1/3 meiner TG nicht zustande gekommen. Es
war einfach lachhaft. Am dritten Tag kamen wir dann endlich raus zu den Protea
Banks. Das Vorspiel, sprich das Briefing war allerdings eine 30-minütige
One Man Show von Roland. Sicher wurde nichts Falsches gesagt, alle wichtigen
Dinge wurden angesprochen, aber ehrlich gesagt bin ich taucherisch noch nie
so wenig mit einem Guide warm geworden, wie mit Roland. Er hat einen nicht
unfreundlich behandelt, aber alles kam mir mehr geschäftstüchtig,
als alles andere vor. Auch die hier im taucher.net oft gepriesene Freundlichkeit
seiner Frau Beulah habe ich vermisst. Die Telefonate die wir hatten, waren
geschäftsmäßig kühl und vermittelten mir eher das Gefühl,
dass ich störe. Auch am Strand/Hafen gab es nur 2-3 Sätze um das
Geschäftliche abzuschließen, das war es dann auch. Zu erwähnen
ist, dass African Dive Adventure keinen Tauchladen am Hafen hat, wo man sich
trifft, sondern nur einen Stand an der Hafenmauer mit Plastiktischen und
Stühlen und Sonnenschirm, der täglich auf und abgebaut wird. So
ist dann auch die Atmosphäre.
Zum Tauchen selbst kann ich soviel sagen, dass die Protea Banks für
Haifreunde absolut spitzenklasse sind, leider macht die Art, wie dort getaucht
wird weniger Spass. Ich bin seit jetzt 18 Jahren Taucher und rund um die
Welt gereist. Gleichzeitig bin ich Unterwasserphotograf und somit sicherlich
als Individualtaucher zu betrachten. Dies findet hier nicht statt. Wegen
angeblich extremer Strömungen (die wir allerdings nicht hatten) wird
hier hinter dem „Boss“ hergetaucht. Verliert man Ihn oder die Gruppe, weil
man vielleicht auch mal ein paar Minuten einige Bilder machen möchte
und die Sicht nicht als optimal zu bezeichnen ist, heißt es auftauchen.
Somit ist man immer krampfhaft darauf bedacht, den Anschluss nicht zu verpassen.
Spaß unter Wasser ist für mich etwas anderes. Und wer z.B. in
den Kanälen bei einlaufender oder auslaufender Strömung auf den
Malediven, oder bei schlechtem Wetter bei den Brothers im Roten Meer getaucht
ist, der weiß was Hammerströmungen sein können. Dies fanden
wir bei den Protea Banks nicht vor, was allerdings nicht heißen soll,
dass es diese dort nicht gibt. Wenn hier so eine große Angst herrscht
einen Taucher zu verlieren, sollte man vielleicht mal in ein „Never Lost
System“ investieren, dann findet auch Individualtauchen statt. Der Tauchplatz
wäre es allemal wert. Für die Protea Banks kann ich locker 6 Flossen
für speziell die diversen Haiarten und das häufige Aufkommen vergeben.
Für African Dive Adventure erspare ich mir wie meine Vorschreiberin
AnnegretG eine Flossenvergabe, da ich durch die ganzen Vorkommnisse (schlechtes
Wetter, TG-Ausfall, kein Individualtauchen möglich) und einer Disharmonie
zwischen Basenbetreiber und mir, sicher keine halbwegs objektive Bewertung
zustande bekomme.
Es sei klar gesagt, dass Roland mir nichts getan hat und die Tauchplätze
absolut klasse sind, lediglich die Art und Weise des Tauchens entspricht
nicht meinen Vorstellungen, sowie die fehlende Sympathie zwischen uns. Das
kann halt mal vorkommen. Ich werde sicher bei meinem nächsten Südafrikabesuch
noch mal zu den Protea Banks fahren, versuche hier dann aber eine andere
Tauchmöglichkeit zu nutzen.
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 06.01.2008 von AnnegretG [600 TG]
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Wir sind im November mit African Dive Adventures in Shelly Beach getaucht. Die Tauchgänge laufen wie in den Vorberichten geschildert ab. Wir hatten etwas Pech mit schlechten Sichtweiten und ungünstigen Tauchbedingungen, so dass wir eigentlich gar nichts gesehen haben. Dafür kann natürlich niemand etwas. Für Freundlichkeit und Kundenservice schon, diese Haltung haben wir bei Roland und Beulah Mauz leider nicht erfahren. So erlebten wir 2007 eine Tauchreise der anderen Art. www.tauchfilmreise.de
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 27.07.2007 von Mantaandreas [PADI MSCD, 280 TG]
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Nach dem Motto „never change a running system“ haben sich mein Buddy Jochen und ich vom 01. bis 12.Juni erneut auf den Weg nach Südafrika an die Ostküste 100 Kilometer südlich von Durban nach Shelly Beach zu Roland Mauz und African Dive Adventures (www.africandiveadventures.co.za - !! Hinweis: nehmt die englische Version, denn der Link zur deutschen Seite funktioniert noch nicht. Die „alte Hompage“ www.africandiveadventures.com wird nicht mehr regelmäßig aktualisiert ) gemacht.
Wir waren im November 2005 schon einmal vor Ort und mehr als begeistert. Nun wollten wir die Protea Banks zu einer anderen Jahreszeit betauchen um so weitere Eindrücke zu gewinnen. Diesmal mit der wagen Hoffnung auf den eventuell vorbeikommenden Sardinenrun, der Chance auf ein „Deepsea-Adventure“, das Betauchen eines neuen Riffs, das Erleben von Rolands neu eingeführtem gebaiteten Tauchen (www.divingwithtigersharks.com) und einen Abstecher nach Umkomaas zum angefütterten Tigerhaitauchen bei Walter Bernardi (www.africanwatersports.com).
Doch der Reihe nach: Jede gute Reise fängt mit einem gut organisierten Flug an. Den hatten wir über ein sehr kompetentes Reisebüro in Freiburg (www.aktivreise.de) gebucht. Hier bekommt man neben einer guten Beratung und Top-Infos auch die Möglichkeit eingeräumt, zumindest 10 Kg freies Tauchgepäck bei der Southafrikan Airline zu bekommen und evtl. Übergewicht (natürlich nur auf das Gepäck bezogen) durch eine Sonderregelung mit nur € 8,- pro zusätzliches Kilo (normal sind € 30,- pro Kilogramm) abzugelten. Das für den Trip sehr empfehlenswerte Mietauto für die Woche haben wir gleich bei Aktivreisen mitgebucht.
Wer anspruchsvoll taucht möchte auch ebenso untergebracht sein. Auch hierfür gibt es nur eine vernünftige Antwort: Die Breakerview-Appartements (www.breakerview.co.za). Top Preis– Leistungsverhältnis, eine tolle Ausstattung und eine ideale Lage machen die Appartements zum idealen Basis-Camp für alle Unternehmungen – über und unter Wasser. Neben den großzügigen und sehr freundlichen Räumlichkeiten runden eine tolle Veranda mit Meerblick, ein sauberer Pool, eigene Parkplätze und der Grill vor der Haustüre das Ambiente perfekt ab. Von dort aus sind es übrigens zum Kitup-Area,wo die allmorgentlichen Tauchtrips starten ca. 100 Meter und man kann also voll angerödelt über den Parkplatz laufen.
Neu ist, dass die Chefin Belinda und ihr Mann eine Webcam installiert haben, die jede 2 Minuten ein Live-Bild vom Blick aus den Appartements aufs Meer liefert. Unter www.margate.co.za (dann auf Shelly Beach klicken) kann man also Vorfreude tanken und auch den Daheimgebliebenen zuwinken. Roland kann Euch auf Wunsch je nach Verfügbarkeit Zimmer bei Belina organisieren. Taucher bei AfricanDiveAdventures bekommen natürlich eine Specialrate bei Belinda.
Das Tauchen selbst wurde ja schon eindrucksvoll in vielen Berichten dargestellt und es wiederholt sich immer wieder, was auch ich nur wieder bestätigen kann: Die Protea Banks sind Tummelplatz für alle Arten von Haien und so kann einem bei jedem Tauchgang ALLES passieren. Hier geht es um die Haibegegnung und nicht um Korallengärten und Riffformationen. Gleich vorneweg: es gab KEINEN Tauchgang ohne mehrfache Haibegegnung.
Nach sehr ausführlichem und kompetentem Brieving geht es über die Welle raus aufs Meer und nach ca. 20 Minuten „Ritt“ ist man vor Ort. Die Protea Banks, ein langgezogenes Riff auf ca. 35 Metern Tiefe mit einer Nord- und Südseite, die betaucht werden. Alle weiteren Details findet man auf Rolands interessanten und ausführlichen Homepage und in vielen Berichten im Tauchernet.
Was bestimmt interessieren wird, ist das selbst Erlebte und die persönlichen Haisichtungen der Tauchgänge: Mehrere verschiedene Haie bei JEDEM Tauchgang am Riff und im Blauwasser, tolle Hautnah-Begegnungen mit Sandtigerhaien in und an den Höhlen auf der Nordseite, Hammerhaie, Blacktips und Bullenhaie, die teilweise sehr nahe gekommen sind. Desweiteren Delfine sowie Mink- und Buckelwale an der Oberfläche, die man bei den Ausfahrten zum Riff bestaunen konnte.
Auch das neue Riff, welches wir bei einem Tauchgang anvisiert haben, hatte jede Menge Hai für uns parat. Hier gibt es übrigens auch schöne Felsformationen zu betrachten und bei jedem Dive entdeckt man eine neue Schönheit. Wie gesagt, Hai gibt sich dort auch die Ehre und so setzt Roland hier einen weiteren Glanzpunkt in seinem Angebot.
Ein weiteres echtes Hailight stellt das „Baiten“ dar. Ich versuche mal, das als Laie zu erklären: Hier wird ebenfalls an den Protea Banks mittels Fischöl und tiefgefrorenen Fischstücken eine Art Duftspur (Chumslick) im Wasser gelegt, die dann die Haie anlockt und so ihr Interesse an einem Bait (einer kleinen durchlöcherten Tonne mit Öl und Sardinen) anregt. Wichtig hierbei ist die klare Differenzierung zum klassischen Anfüttern, wie es in Umkomaas betrieben wird. Bei Roland wir nur gelockt und nicht gefüttert und es wird auch kein stationärer Bait wie in Umkomaas angebracht, der quasi immer am Riff ausliegt.
Wenn also nun die Duftspur gesetzt ist, wird der Bait an einer Boje ins Wasser gelassen und dann wie beim Angeln gewartet, bis die Boje außergewöhnliche Bewegungen macht. Dies bedeutet dann, dass sich in ca. 15 Metern Tiefe ein Hai am Bait zu schaffen macht und versucht, herauszufinden, was da leckeres aus der seltsamen blauen Tonne durftet (zugegebener Maßen für die normale Menschennase ein sehr intensiver Gestank, der schon machen Gast auf dem Boot zum Würgen veranlasst hat.)
Spannend ist allein schon die Phase des Wartens, denn je nach persönlicher Einschätzung innerhalb der Gruppe schätzt jeder die Bewegungen der Boje auf ruhiger oder rauer See anders ein. Wenn sich aber ein Tigerhai am Bait zu schaffen macht, dann sieht man das, denn das erinnert doch sehr an die gelben Bojen beim Spielberg-Klassiker „Der weiße Hai“.
Sobald dann also Aktivitäten am Bait zu verzeichnen sind, gehen die Taucher in etwas Abstand zur Boje ins Wasser und nähern sich langsam und vor allem behutsam dem Bait bis auf einen genau einzuhaltenden Abstand. Gemeinsam mit dem Bait treibt man dann in konstanter Tiefe mit der Strömung und beobachtet, was sich tut.
Je nach Aktivitäten am Bait kann man dann als Gruppe den Abstand zum Bait verringern, immer so, dass die Haie nicht gestört werden und so der Gruppe als Beobachtungsobjekt möglichst lange zur Verfügung stehen.
Alle Schritte werden vorher natürlich eingehend gebrievt und mit besonderer Sorgfalt erläutert. Verhaltensregeln hierzu werden auch auf Rolands Homepage dargestellt und garantieren ein tolles UW-Erlebnis.
Roland Mauz und sein Guide Graeme sind übrigens zwei der ganz wenigen „offiziellen“ Shark-Guides, die das gebaitete Tauchen gelernt haben. Ein Aspekt, den man vor Buchung eines solchen Trips in meinen Augen auch berücksichtigen sollte.
Wir haben das Baiten dreimal gemacht und es war jedes mal sehr aufregend. Zweimal gab sich – wenn auch nur kurz – ein Tigerhai die Ehre. Aber auch Hammerhaie, Blacktipps und große Bullenhaie haben sich für die blaue Tonne interessiert und besonders die Bullenhaie blieben den kompletten Tauchgang in einer herrlich nahen Entfernung um uns herum.
Eine tolle Naturerfahrung, noch sehr ursprünglich und mit allen möglichen Überraschungen versehen. Hier sind echte Interaktionen mit den tollen Tieren in Ihrer natürlichen Umgebung möglich
Was Roland als Deepsea-Adventure bezeichnet, ist übrigens auch ein Baiten, allerdings in ca. 30 Kilometer Entfernung vor der Küste im Deep Blue bei den Kontinentalplatten. Hier kann ja auch ALLES möglich sein und wer weiß, was einem da unter Wasser begegnet. Leider konnten wir wegen der Wetterbedingungen dieses Experiment nicht durchführen – Schade, aber wir kommen ja bestimmt wieder.
Ganz anders läuft das Tigerhaitauchen in Umkomaas ab. Hier werden die Haie bewusst und regelmäßig (an)gefüttert, was natürlich Auswirkungen auf ihr Verhalten am Bait und den Taucher gegenüber hat.
Köder liegen 24 Stunden fest mit dem Riff verbunden an Bojen aus und werden bei den Dives dann noch um einen zusätzlich ins Wasser gesetzten Bait ergänzt.
Wo an den Protea Banks noch die natürliche Scheu der Tiere vorherrscht, haben die Tiere in Umkomaas jeglichen Respekt und jegliche Zurückhaltung und auch jeden inneren Kreis (soweit wie ich das als Amateur beurteilen kann) gegenüber den Tauchern im Wasser verloren. Dies führt natürlich zu einem Nervenkitzel und erhöhten Adrenalinausstoß unter Wasser. Entsprechend intensiv und nervenaufreibend ist alleine schon das Brieving, welches dem Dive vorausgeht. So manch eine(r) ist nach dem Brieving wieder abgesprungen (…aber in Richtung Land…)
Man muß sich immer vor Augen halten: Wir sind Gast in der Welt dieser herrlichen Tiere und sollten uns auch so verhalten. Man stelle sich vor, man werfe eine tote Kuh in mitten von 40 Hyänen und einer Hand voll Löwen und setzt sich dann ins Gras direkt vor die Kuh um das „große Fressen“ aus nächster Nähe zu betrachten.
Natürlich wird auch in Umkomaas alles Menschenmögliche für die Sicherheit der Taucher getan, damit der Beobachter zwischen den Löwen und Hyänen nicht zur Kuh wird.
Grundsätzlich gilt bei beiden Bait-Dives: Augen auf, gut austariert die vorgeschriebene Tiefe und den entsprechenden Abstand zum Bait halten und in jeder Situation ruhig bleiben.
Ich möchte hier keine Wertung abgeben, welches Baiten „besser“ ist. Was ist besser ??? Sicherheit, Erfolg, Naturerfahrung, Nervenkitzel oder Anzahl und Entfernung der gesehenen Haie – das muß jeder für sich entscheiden !
Für meinen Buddy und mich ganz persönlich war Umkomaas eine aufregende Erfahrung, aber das Baiten und das „normale“ Tauchen an den Protea Banks hat uns besser gefallen.
WICHTIGER HINWEIS: In Kürze werde ich in der Video-Datenbank einen kleinen UW-Film über den Tauchtrip einstellen – Viel Spaß schon jetzt beim Anschauen !
An dieser Stelle noch einen ganz kurzen Exkurs zum Thema: „Was kann man über Wasser machen.“ Da in der Regel 2 Dives morgens ab 7 Uhr stattfinden, hat man Mittags noch genügend Zeit, sich das Umland anzusehen. Hier stehen die verschiedensten Optionen im Umkreis von Shelly Beach zur Verfügung. Shopping-Malls, Krokodilfarm, Wanderschluchten, Rundflüge, kleine Nationalparks o.ä. sind relativ schnell erreichbar und daher immer eine tolle Abwechslung nach einem erlebnisreichen Tauchvormittag. Alle Infos dazu geben Euch Belinda und Ihr Mann vom Breakerviews sowie Beulah und Roland gerne. Darüber hinaus ist auch in dem Shopping-Mall hinter dem Breakerviews ein Tourist-Information-Desk, wo Ihr alles findet und wo Euch die netten Ladies auch gerne weiterhelfen.
Abschließend Dank an meinen Buddy Jochen, an Diana Hilbert von Aktivreisen, an Belinda und Ihren Mann vom Breakerview-Appartement, an Beulah und Roland Mauz, an seinen Guide Graeme, den Skipper Spike und Brian, sowie den Rest der Crew und ALLE, die ich jetzt vergessen habe.
African-Dive ist echt ein Adventure !!!
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 09.05.2007 von JuergenG. [CMAS ***, 400 TG]
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Hallo miteinander, ich möchte kurz von unserem Aufenthalt in Südafrika, Protea Banks, Shelly Beach im April 2007 berichten. Nachdem wir (meine Frau CMAS**, 250TG) 1 Woche in Mosambique bei den Walhaien (Bericht folgt)und 3 Tage im Krüger Nationalpark bei den Löwen waren haben wir noch 3 Tauchtage bei Roland Mauz und seiner südafrikanischen Frau Beulah verbracht.
Wir haben die Zeit mit teilweise spektaklären Tauchgängen sehr genossen. Roland und sein Diveguide Spark waren sehr kompetent, äußerst freundlich und zuvorkommend. Beulah hat von Land alles perfekt organisiert. Man hat unser Brevet sehen wollen, ansonsten gab es kein Gängeln (auf einen Checkdive wurde verzichtet). Getaucht wird vom Zodiac (2x85PS, guter Zustand, Sauerstoff an Bord). Die Ausfahrt ist gelegentlich etwas holperig, das Durchqueren der Brandung ist nicht ganz ohne (Schwimmwesten werden ausgegeben). Die beiden Tauchplätze werden nach 10 bis 30 min Fahrt (je nach Seegang)erreicht. Ja, es gibt nur zwei Tauchplätze, aber das reicht auch. Das Riff bzw. die Höhlen (30-35m)spielen nämlich nur eine untergeordnete Rolle. Spannend ist vor Allem der Aufstieg, der meist 45min dauert. Bei unseren 7 TG haben wir 5x große Haie gesehen: Hammerhaie, Bullenhaie, Black Tip, Dusky shark und Tigerhaie. Nicht versäumen sollte man einen ´angelockten Tauchgang´, dabei wird ein Kanister mit Makrelen, Fischblut und Fischöl an Bojen auf 6-10m herabgelassen. Nach 20min Warten dann Abtauchen zum Kanister: Wir sind gleich auf 2 Tigerhaie draufgesunken, es war super. Bei dieser Art des Anlockens kommen die Haie nicht in einen Freßrausch, Nahbegegnungen sind möglich (und spektakuläre Fotos, die in den nächsten Tagen folgen). Roland macht vor einem solchen Tauchgang ein ausführliches Sicherheitsbriefing mit wertvollen Hinweisen für alle Eventualitäten. Ein solcher TG kostet 80€ ist aber jeden Cent wert. Es wird sich streng an die Vorgaben des ´Shark Project´ gehalten. Bei kleineren Problemen (O-Ring verloren) war sofortige Hilfe und Lösung des Problems für die Mitarbeiter selbstverständlich. Hinweisen möchte ich noch darauf, daß Roland ein gutes Verhältnis zu den dort allgegenwärtigen Fischern pflegt (wir Taucher sind dort in der Minderheit), was z.B. dazu geführt hat, daß die meisten Fischer gefangene Haie wieder freilassen. Auch der Informationsfluß wird dadurch gefördert.
Wir sagen Beulah, Spark und Roland herzlichen Dank für die tollen Tauchtage, macht weiter so. Bei unserem nächsten Südafika Besuch werden wir wieder bei Euch abtauchen.
Sabine und Jürgen
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 10.11.2006 von Thomas Schliwka (Mister TS) [Advanced, 370 TG]
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Das ist etwas für die wahren Blau-Wasser-Fanatiker. Und man darf mit jeder Schwanzflosse rechnen, wenn sie nur groß genug ist, sogar mit der eines Blue Marlins. Dass es vor dem Off-Shore-Tauchen vor Shelly-Beach (und danach) ein echtes Schlauchboot-Rodeo gibt, erhöht den Spaßfaktor nur. (Eine wirksame Reisetablette vorher kann allerdings nicht schaden.)
Ein besonderes Kompliment an Roland und sein Team. Soverän und völlig uneitel wird echtes Weltklassetauchen ermöglicht.
Besonders auch das Sicherheitsniveau ist zu erwähnen. Nicht nur demjenigen, der (wie mir) schon mal die zweifelhafte Erfahrung sammeln durfte, in den Weiten des Ozeans vergessen worden zu sein, wird sehr positiv das Briefing auffallen, in dem die ´if-you-get-lost-procedure´ festgelegt wird. Sechs Flossen in jeder Beziehung, ganz ohne Frage.
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 07.07.2006 von Peter Beran [AOWD, 250 TG]
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Ich möchte vorweg schicken, dass ich den Bericht zu Rolands Basis auf Neues, bisher nicht Gesagtes, beschränken möchte. Aber zumindest in Kurzform: Roland, seine Frau und das ganze Team sind nicht nur sehr nett, sondern in Ihren Teilbereichen fachlich auch Tip-Top. Selbst die Bootsskipper sind klasse und wie man den anderen Berichten auch entnehmen kann, spielt der Seegang und die hohen Wellen bei den meisten, auch bei denen, die bisher glaubten nicht seekrank werden zu können, eine große Rolle. Und da macht es halt einen Unterschied ob man ohne Rücksicht auf Verluste durchsemmelt oder versucht möglichst taucherschonend an Ort zu Stelle zu kommen.
Auch zu dem Tauchplatz Protea Banks Nord nur in Kürze: Wir waren für 3 Wochen im Juni dort, eigentlich wegen des Sardine Runs, den wir jedoch nicht erlebten, was insgesamt betrachtet nicht tragisch war, wegen der Qualität der Tauchgänge mit den Sandtigern. Wir hatten Glück und hatten immer welche in den Höhlen. (Minimum 2, Maximal 25)Sichtweite war zwischen 15 und 30 m) Zu dem südl. Platz sind wir auch einmal, weil ein Taucher sich dies wünschte und wir auch neugierig waren, dort war aber im Juni nichts Aufregendes zu sehen.
Nun zu den vielleicht wichtigeren Randinformationen. Breakerview als Unterkunft ist perfekt. Alles ist gepflegt, sehr nah zum Hafen und Belinda die Eigentümerin sehr nett. Andere Taucher, die dort nicht mehr unterkommen konnten, haben uns häufig beneidet. Da Belinda aber häufig ausgebucht ist, sollte man so früh wie irgend möglich buchen.
Geflogen sind wir mit der South African Airlines, was im Vorfeld viel Ärger und Umstände auslöste. Hintergrund: Tauchgepäck wird dort nicht als zusätzliches Sportgepäck akzeptiert (im Gegensatz zu Waffen und Golf), was dazu führt, das man über die 7,5 kg Handgepäck und einer Toleranz von zusätzlichen 5 kg auf die 20 kg Reisegepäck nichts mitnehmen kann. Für mich bedeutete dies, das die Beleuchtung zum Videogehäuse zu Hause bleiben musste und daran war auch bei SAA trotz zahlreicher Gespräche mit deren Vertriebsabteilung nichts zu ändern. Hier jetzt ein vielleicht wichtiger Hinweis, den ich selbst zwar nicht verifizieren konnte, der mir aber glaubhaft erscheint. Ein Mittaucher hatte beim Bruder von Roland gebucht und dieser habe eine Sonderbedingung mit der SAA ausgehandelt und daher könnte man bei Buchung über Ihn 10 kg Tauchgepäck mitnehmen.
Meine Frau und ich hatten uns im Vorfeld Sorgen wegen der Sicherheitslage in SA gemacht und zumindest für Margate und Umgebung kann ich jetzt im Nachhinein nur Roland recht geben, der uns Schrieb: ´Hier ist die Welt noch in Ordnung´. Und auch wenn man Ausflüge macht wie z.B. in den Oribi Gorge, in die Riverbend Krokodil-Farm, den Umtavuna Nationalpark oder andere Ziele so haben wir uns niemals bedroht gefühlt, sondern im Gegenteil alle Leute immer als hilfsbereit und nett kennen gelernt.
Unser Fazit: Obwohl wir normalerweise es meiden, an einen Ort zwei Mal zu fahren, werden wir diesmal eine Ausnahme machen. Nächstes Jahr sind wir wieder bei Roland, diesmal in der Sommersaison und dann bei den Tauchgängen auf der Südseite dabei.
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 10.05.2006 von Stefan [RD, 500 TG]
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Protea Banks ------------- Tja, entweder war ich zum falschen Zeitpunkt hier - oder alle, die über Protea Banks berichtet haben, erzählen Tauchergarn .... - was ich nicht glaube. Also war´s einfach der falsche Termin; das kann passieren.
Während meiner 3-tägigen Visite in Shelly Beach - davon konnte ich immerhin 3 TG [sic] dort machen, am letzten Tag mußten wg. Wind + Welle alle Ausfahrten gecancelt werden. Keine Schuld von Roland, im Gegenteil, ihn hat´s dabei am schlimmsten getroffen - immerhin war´s der Karfreitag : Bad business !
Zum Tauchen : Montag ( 1 TG möglich ) - Protea Banks ´Nord´. Ein hübsche Grotte, eine Art ´Loch im Boden´ (*smile*) in rd. 36/38 mtr Tiefe bei recht guter Sicht + mäßiger Strömung; die Höhle ganz spannend, viel Fisch, Riesen(!)-Zackis, Gamefische etc. Ein kleiner Tunnel verbindet 2 Grotten miteinander, darin, strömungsgeschützt, der meiste Fisch. Sehr fein. In einer der Grotten jede Menge ´Raggae-Tooth´ am Boden, also wirkliche Zähne von den Haien - also gibt es sie dort ! - Unser anschl. Streifzug durchs Blauwasser war wunderbar, nur eben ohne Haie - Dienstag ( 2 TG, praktisch das Maximun, wie Roland dort taucht ) waren wir ´Protea Banks Süd´. Hach, wie schön - auch ohne Haie: Absturz in 34 mtr .... Fall ins dunkle Blau, referenzlos, der Grund war lange nicht erkennbar, dafür jede Menge Plankton als Orientierung. Ein Fall wie in (deutschen) Süßwasserseen, nur eben blau : Dunkelblau ! Herrlich ! P.B. ´Süd´ hat KEINE Grotten o.ä. mir gezeigt, dafür halt tauchen im offenen Blue - wunderschön. Einmal sehen wir eine Gruppe von 5 ´Black-tips´, also Schwarzspitzen-Riffhaie, vielleicht anderthalb oder auch zwei Meter groß, leider recht weit weg für unsere bescheidenen Sichtverhältnisse; ein anderesmal eine Gruppe von 3 ´Zambesisharks´, also also Bullenhaie. Wunderschön, auch nicht scheu, nur leider,leider viel zu kurz.-
Fazit: Protea Banks IST ein must do ! Auch wenn ich Pech hatte - Ausfahrt + Tauchen dort ist ein großes Erlebnis. Wo sonst bietet sich Chance, eine dreiviertel Stunde ( oder länger ) einfach im Blau zu schweben ??? Hai hin + her - es gibt sie dort, ich glaube fest, daß Protea Banks eine der weltbesten Spots für Haibegnungen ist, auch wenn ich einfach nur eine besch----- ( zensiert ! ) Woche dort erwischt habe.
Ein Wort zu Roland + Belauh + ihrem Team : Erstklassig. Basta. Anrufen, fragen, bitten - alles, alles ist möglich. Und nicht nur das: Alles, alles wird gut. Sie machen + tun, wo sie nur können. Sie waren genauso traurig wie ich, der recht hai-enttäuscht´ wieder hochkommt.
Ein Top-Team in Südafrika !
Wen Roland in der ´Nolangeni Lodge´ in St. Michael-on-Sea unterbringen kann, der ist dort, bei Bev + Herbert, erstklassig aufgehoben. Freundlich, zuvorkommend... und die Lodge hat ein atemberaubendes Panorama über den Ort ;-)
Roland, ich komme wieder ! Ganz sicher. Und bleibe, bis ich ´genug´ von wilden ozeanischen Haien *smile* habe - dann also wieder nur einige Tage, oder ?!
Zur Flossenbewertung : Was soll ich bewerten ? Protea Banks als Hairevier ? ( 3 Flossen ) .. als Tauchrevier ? ( 4 Flossen ) oder die Basis an sich ( 7 Flossen ). Also der Mittelwert : 5 Flosssen von 6 möglichen......
Fragt Roland nach dem ´Tigershark´ - Diving in Umkoomas. Er organisiert es für Euch. Fahrt hin. Es lohnt sich ;-) ( s. mein Rapport über ... )
Cu there !
Stefan
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 31.10.2005 von Steve [PADI Rescue, 120 TG]
Ich war im Juli 2005 zwei Tage bei Roland Maunz in Shelly Beach, ca.100 km südlich von Durban und etwas nördlich von Margate. Es sind spektakuläre Tauchgänge dort und jeder der dort getaucht hat, wird es nie vergessen. Organisatorisch klappte alles hervorragend. Ich hatte mich bei Roland schon Wochen vorher per Email angemeldet. Kurz vorher rief ich noch einmal an und erhielt die Info, dass ich um 7.00 am Hafen sein sollte. Unsere Unterkunft lag nur 2 Gehminuten entfernt („Breakerview“, gebucht über Roland, sehr günstig und sehr gut) und so fand ich mich dann dort ein. Nach einem Check des Brevets, einer Unterschrift, Umziehen, Zusammenbau und Verladen der Ausrüstung aufs Boot gab es ein sehr ausführliches Briefing und es wurden Buddy-Teams gebildet. Alles, wie es sein soll..
Dann ging es los. Das Boot wurde in die Brandung geschoben, auf das Kommando des Skippers wuchtete man sich hinein und dann hieß es festhalten. Mit reichlich Tempo ging es durch die Brandung und nach 20-30 Minuten waren wir am Tauchplatz. Wiederum nach Kommando des Skippers gab es eine Rolle rückwärts und dann ging es direkt und zügig runter auf 35m. Unten angekommen wurde die Sicht besser (5-12m) und ich fing an mich umzuschauen. „Da ist ein Hai, da noch einer, da sind zwei, drei unter mir, einer über mir, zwei hinter mir, da kreisen fünf …“ Es ist unglaublich, ich kann nicht sagen wie viele Haie es waren (30, 50, 100 oder mehr?). Es wimmelt von ihnen und man tauchte ganz entspannt mitten hindurch und die Haie ebenso entspannt um einen herum (siehe Foto).
Sehr beeindruckend, aber entspanntes Urlaubstauchen ist insgesamt etwas anderes. Nach 15 Minuten begannen wir den Aufstieg, der noch mal 15 Minuten dauerte. Oben hing man sich mit einer Hand ans Schlauchboot, reichte Blei und Flasche rein und kletterte hinterher.
Drei mal habe ich das mitgemacht, dreimal wurde ich dabei nach dem Auftauchen Seekrank, deshalb habe ich für den geplanten vierten Tauchgang in den zwei Tagen gekniffen. Ich habe alle Tauchgänge am selben Tauchplatz gemacht (Protea Banks north), das wird immer sehr kurzfristig entschieden.
Ich hatte, außer dem Jacket, meine eigene Ausrüstung dabei und habe für drei Tauchgänge ca. 700 Rand bezahlt (ca. 85 Euro). Kartenzahlung ist nicht möglich.
Die Leihjackets waren allerdings totaler Schrott. Ich habe drei ausprobiert, keines passte, alle rutschten und die Verschlüsse waren zum Teil defekt. Und einen so lahmen Inflator habe ich auch noch nicht erlebt.
Wer in Südafrika ist, sollte sich diesen Tauchplatz nicht entgehen lassen. Aber er sollte sich auch klar machen, dass dies keine einfachen Spaßtauchgänge sind. Wellen, Strömung, Tiefe, begrenzte Sicht, Ab- und Aufstieg im Freiwasser… das alles ist nichts für Anfänger. Und nehmt lieber ein Stück Blei extra - wer lange an der Oberfläche rumhampelt, für den ist der Tauchgang beendet, bevor er beginnt. Wer ähnlich seefest ist wie ich, sollte unbedingt an eine entsprechende Prophylaxe denken … aber wie gesagt, es lohnt sich.
African Dive Adventures kann ich absolut weiterempfehlen, aber bringt Euer eigenes Equipment mit.
Rauhe Fahrt zum Tauchplatz
Es sind viele ...
... auch über Euch
Wer beobachtet hier wen?
Entspanntes Miteinander
Diesen Tauchgang werdet Ihr nicht vergessen
Oder wart Ihr Haien schon so nahe?
Bewertung :
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AFRICAN DIVE ADVENTURES, Margate geschrieben am 29.09.2005 von Stefan
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Wir waren heuer zum dritten Mal bei der basis von Roland Mauz (http://www.africandiveadventures.com/) in Shelly Beach (RSA) tauchen. Es war jedes Mal traumhaft, so auch heuer.
Bis auf einen Tag (Sturm) sind wir jeden Tag bis zu drei mal auf die Protea Banks hinausgefahren.
Und schon die Fahrt war jedes Mal ein kleines Abenteuer. Der Sprung durch die Brandung, fliegende Fische, Delphine, Buckelwale. Ein paar Mal konnten wir vor dem Abtauchen mitten unter den Delphinen schnorcheln. Dannach hinunter zu den Northern oder Southern Pinnacles (die einzigen zwei Plätze die angefahren werden). Nach einem kleinen Countdown vom Skipper - ´3-2-1-go´ gehts schnurstracks zum Grund. Kein Zusammenwarten an der Oberfläche, kein langsames Abtauchen. Flott gehts kopf nach unten flosselnd in die Tiefe, damit man den Tauchplatz in der Strömung nicht verpasst. Das Riff bot je nach Bedingungen Sichtweiten von 8m - 30m. Unzählige violette Drückerfische, gelbe Barsche, Doktorfische, Moorish Idols und ander Schmetterlingsfische sorgen für farbenfrohe Stimmung. Dazu Kaiserfische, Rotfeuerfische, Netzmuränen und Kugelfische. Zwischen Klüften und Blöcken streifen die Sandtigerhaie umher, an den Northern Caves (offene Cavernen mit swimmthrough) mitunter mehrere Dutzend Stück bei einem Tauchgang. Man kann sich an den unzähligen scheinbar über- und ineinander gestapelten Haien kaum sattsehen. Sind diese Haie doch wenig scheu, und lassen ihr ´grimmiges´ Gesicht geduldig ablichten. Die Zähne die ihnen aus dem Maul stehen kann man am Sandboden auch einsammeln (Haie verlieren ja ihre Zähne laufend). Manchmal sieht man auch einen Stachelrochen, oder einen Riesenzackenbarsch.
Nach etwa 15-20 Min. Grundzeit (die Tauchplätze sind ja doch recht tief) taucht man langsam nach oben. Und es geht mit der Strömung durchs offene Wasser. Und das zwanzig Minuten lang. Langweilig? Nein - oft der Höhepunkt. Denn jetzt zeigt sich dass man weit entfernt vom Ufer ist (10km), und so tauchen Hochseehaie aus der Ferne auf. Sie schwimmen in Bögen um die Taucher, und zischen wieder davon. Wir sahen in den zwei Wochen Tigerhaie (Galeocerdo Cuvier), Hammerhaie (Sphyrna Lewini), Schwarzspitzenhaie (Carcharhinus limbatus), Bullenhaie (Carcharhinus leucas), Düsterer Haie (Carcharhinus obscurus), Spinnerhaie (Carcharhinus brevipinna), Schwarzfleckhaie (Carcharhinus sorrah), Bronzehaie (Carcharhinus brachyurus)....manchmal 5-6 Species bei einem Tauchgang. Es war kaum zu glauben. Zuerst umkreisen uns die Hochseehaie, dann zieht auch noch eine Hammerhaischule über oder unter uns Hinweg. Natürlich kann es vorkommen dass man einmal keine Haie sieht, aber es kann auch sein dass man hunderte sieht. Und wir hatten Glück, bei jedem Urlaub. Deshalb sollte man zumindest eine Woche in Proteabanks tauchen. Man kann einmal zwei drei Tage Pech haben, und dann hat man wirklich was versäumt. Wenn man Glück hat, wird man mit einem Haizirkus belohnt, in dem die Natur alleine Regie führt. Es klingt merkwürdig an einem Ort Tauchurlaub zu machen der nur 2 Riffe/Plätze hat. Aber es ist es mehr als wert. Das kann man eben z.B. mit den Malediven nicht vergleichen. Es ist was ganz eigenes, anderes. Und wie ich finde unheimlich tolles. Zum Tauchbetrieb ist zu sagen dass alle Mitarbeiter sehr kompetent und sehr nett sind. Die netteste Crew die ich je erlebt habe. Lourens und Craig - die beiden Skipper & Divemaster, und Roland der ´Boss´ sind wirklich topp und hilfsbereit. Es wird in kleinen Gruppen ausgefahren, manchmal auch mit nur zwei oder drei zahlenden Gästen. Maximal acht oder zehn taucher (was nur am Wochenende vorkam). Die Basismitarbeiter Brian und Patrick waren auch sehr nett, Brian hat z.B. meine UW Videokamera immer geradzu kunstvoll verstaut (mit aus Schwimmwesten zusammengebundenen Halterungen und Pölstern), und die Flaschen waren immer bummvoll... Besser gehts kaum mehr.
Und Angesichts des Gebotenen, und der geringen Taucheranzahl kann man über den Preis nicht meckern.
Ich sende noch als Ergänzung des Berichts Bilder (stills aus meinem Video).
Delfine
Hochseehaie
Hammerhaie
Sandtiger
Hammerhai
Hochseehai
Sandtiger
Delfine
Riff
Rochen
Sandtiger
Hai&Taucher
Kofferfisch
Drücker
Sandtiger
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