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Anfahrt/Anreise:
20 Minuten mit dem Bus vom Marsa Alam Airport.
Tagesausflug mit einem Basenkleinbus
Örtlichkeit/Einstieg:
Abu Dabbab Hausriff, Einstieg vom Strand oder Zodiak,
Elphinstone Riff ca. 25 Minuten mit dem Zodiak.
Abu Dabbab (Marsa Alam) Geschrieben am 18.04.2012 von fbauer [CMAS**, 45 TG]
Ich war im Januar 2012 für einen Tauchtag in Abu Dabbab. Wa das erste mal dort und muss sagen der ausflug hat sich gelohnt! wünderschöne Schildkröten Gitarenfische usw! Ein Ausflug zu diesem Tauplatz ist echt zu empfehlen wenn mann nicht all zu weeit davon entfernt ist
Für mich und meine Freundinn hat er 6 Flossen verdient
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Abu Dabbab (Marsa Alam) Geschrieben am 15.09.2010 von olli69 [OWSI, 350 TG]
Meine Frau und ich besuchten dieses Jahr im April mit den Freedom Divers aus Safaga die Basis ´Orca´ in Abu Dabbab.Es war das 2. mal und wir haben es nicht bereut, trotz langer Anreise.Nur die Seekühe(Duggongs) konnten wir wieder nicht Unterwasser erleben.Aber auch ohne dieser ersehnten Begegung haben wir wieder sehr dieses Stück Erde genießen können.Ich sag nur Danke!
Gitarrenrochen
Kofferfisch
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Abu Dabbab (Marsa Alam) Geschrieben am 17.11.2009 von Ulrike und Karsten [PADI RESCUE, 487 TG]
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Vom 08.11.-15.11. 09 waren wir (beide ca 500 Tauchgänge) in Abbou Dabbab mit der dortigen Orca Tauchbasis tauchen , untergebracht waren wir in der Diving Lodge auf der anderen Strassenseite.
1. Orca Tauchbasis: Andy leitet die Basis erst seit kurzem (seit Mai 2009) - mit Unterstützung von Chris, die auch noch biologisches Fachwissen einbringt - und setzt viele gute Ideen um; seine Leute hat er im Griff, alles ist gut organisiert, die Mitglieder der staff sind durchgehend äussert hilfsbereit, sehr aufmerksam und sehr freundlich. Es herrscht ein familärer freundschaftlicher Umgang. Alle sind sehr darauf bedacht, die Unterwasserwelt zu schützen. Die Basis ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen. 6 Flossen !
2. Hausriff: Das Hausriff ist sehr schön, allerdings tagsüber sehr voll, insbsondere durch die vielen Minibustaucher und die aus den Hotels der Umgebung herangekarrten Schnorchler, die in Horden die Seegrasswiese betauchen, die Schildkröten bewundern und z.T trotz Verbot betatschen, am besten mit Photo. Ab 15.30 Uhr ist der Spuk allerdings vorbei und die Bucht wird wieder leer.
Aber es gab auch Tauchgänge , bei denen wir bis zu 14 grosse Schildköten, 2 Gitarrenrochen und entweder einen rosa Stachelrochen oder einen Leopardenrochen sowie zutrauliche Sepien für uns ganz allein hatten, z.B mittags ist es etwas leerer (da sind die allinclusive Gäste des benachbarten Hotels am Buffet) oder wir gingen vom Zodiac aus ins Wasser, und dann gab`s abends noch einen Nachttauchgang hinterher. Wir hatten wunderschöne Erlebnisse.
Es lohnt sich auf jeden Fall, mit dem Zodiac das Südriff zu betauchen, und zwar als Drifttauchgang mit Abhohlen nach ca 60 Minuten. Die Korallenformationen sind dort einfach unbeschreiblich. Es gab Grossmaulmakrelen, Napoleonfische, Babybarracudas, grosse Fledermausfische und eine spanische Tänzerin... und natürlich Schildkröten.
Bei einer Fahrt zum Nordriff waren wir plötzlich von einer Delfinherde umringt, es waren mindestens 40 Tiere. Wir mussten also gar nicht zum Dolfinhouse fahren.....die Herde machte gerade einen Betriebssausflug nach Abbou Dabbab....
Dafür ist das Dugong wohl ausgewandert, in der Woche hat es jedenfalls niemand gesehen. Angeblich gibt es jetzt wohl zwei Seekühe mit einem Jungen, die das Kleine vor dem Trubel schützen wollen und die Bucht daher meiden...
3. Elphinstone: Es lohnt sich trotz des frühen Aufstehens (Treffen ist um 05.00 Uhr morgens an der Basis), der z.T - bei Wind - recht abenteuerlichen Fahrt mit dem Zodiac und dem grossen Beliebtheitsgrad des Spots. Wir haben zwar keine Haie gesehen (es ist eben kein Zoo), aber das Riff allein ist schon eine Wucht. Elphinstone ist allerdings ein Tauchplatz, bei dem mir endgültig klar wurde, dass Tauchen ein Massensport geworden ist: als wir um 06.30 Uhr dort mit dem Zodiac ankamen, lagen vor Ort bereits 7 Safariboote, ausser unserem Zodiac gab es noch mindestens 5 andere . Beim Aufstieg konnte ich meinen buddy manchmal vor lauter Luftbläschen der unter uns entlangtauchenden Kollegen kaum mehr sehen....
4. Lodge: Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Die Bungalows sind ok, alles ist sauber, das Essen ebenfalls, auch die frischen Krautsalate und das Obst. Die Nähe zur Tauchbasis und die Möglichkeit, rund um die Uhr tauchen zu gehen, ist nicht zu toppen. Einziges Manko war der wenig flexible Umgang in der Lodge mit dem Trinkwasser: Weit und breit gab es keinen Laden, wir hatten daher VP mit all inclusive in Bezug auf alle nicht alkoholischen Getränke gebucht, laut Prospekt konnte man zwischen 07.00 Uhr und 23.00 Uhr etwas zu trinken bekommen. Wir wurden jedoch - egal ob Wasser oder extra zu zahlendes Bier - strikt auf die Essenszeiten verwiesen. Wir haben es mehrfach versucht: 4 Kellner standen um den (geöffneten) Kühlschrank herum, und es wurde dann zweimal telefoniert, um dann doch festzustellen, dass es nicht möglich sei, eine Ausnahme zu machen und einmal reinzugreifen.....und das mitten in der Wüste.
Alles in allem war es ein sehr gelungener Urlaub.
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Abu Dabbab (Marsa Alam) Geschrieben am 04.05.2008 von blackbox- [PADI OWD, 37 TG]
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Meine Freundin und ich hatten vor dem Urlaub noch unter 30 Tauchgänge. Auf der Suche nach einem schönen und einfachen Tauchgebiet sind wir im Orca-Katalog auf die Abuo Dabbab Diving Lodge gestoßen. Gebucht haben wir vom 21.04. - 28.04. 2008. Wir fanden es im nachhinein eine gute Reisezeit. Am Srand fand man immer eine Liege und die Tauchbasis war auch nicht von Tauchern überfüllt. Temperatur um die 30 Grad. Total relaxt eben :-)
++ Informationen zur Unterkunft ++ Die Unterkünfte bestehen aus Bungalows, das Areal liegt nahe an der Hauptstrasse, welche man auf dem Weg zur Tauchbasis überqueren muss. Verkehr gibt aber nicht allzuviel. Wenn man auf Staßenverkehr empfindlich reagiert, sollte man aber einen Bungalow buchen, der weiter von der Straße entfernt ist. Die Zimmer wurden täglich gereinigt bzw. auch die Betten waren immer gemacht. Dabei müssen Künstler am Werk gewesen sein, denn 2x wurde auf den Bett, aus den Handtüchern, tolle Tiere erstellt (Krokodil, Pfau, ...). Wirklich eine nette Idee.
Im Urlaub soll man sich ja auch die dortige Kultur einlassen. Also sollte man es ruhig gelassen nehmen, wenn mal die Getränke ein paar Minuten mehr brauchen, bis sie den Weg zum Tisch finden. Aber störend fanden wir das nicht. Das Personal war immer überaus freundlich. Für alle die auf Luxus wie mega Pool, Fitness-Studio oder Animation verzichten können, ist die Diving Loddge die ideale Unterkunft. Zur Tauchbasis sind es ca. 3 gemütliche Gehminuten. Eines schon vorweg: Die Orca-Tauchbasis und das Hausriff sind top.
++ Nun aber zum Hausriff ++ Das Hausriff ist sehr sehenswert. Das Leben spielt sich schon knapp unter der Wasseroberfläche ab. Auch das Schnorcheln wird zum Erlebnis. Wir hatten bei den Tauchgängen schon auf 2 Metern tolle Begegnungen mit Feuerfischen und einer großen roten Krake. Das Riff teilt sich in das Nord- und Südriff. Man kann vom Strand aus tauchen. Hier muss man, in geringer Tiefe (ca. 2-3 Meter) die zentrale Seegraswiese durchqueren. Oder man fährt ca. 3 Minuten mit dem Zodiak zum Riff hinaus um dann Richtung Strand zu tauchen. In der Bucht gab es keine Strömungen, die Sicht betrug um die 15 Meter. Das Wasser war im April, mit 24 Grad auch sehr angenehm. Die Wassertiefe beträgt in der Bucht max. 35 Meter, wobei sich die Tauchgänge bei max. 18 Metern abspielten, durchschnittliche Tauchtiefe war bei uns um die 10 Meter. Von den Lebewesen bekommt man einiges geboten. In der Bucht leben 11 Meeresschildkröten und eine schon sehr bekannte Seekuh (Dugong). Ansonsten sahen wir noch Pagageienfische, Kugelfische, Blaupunktrochen, einen Kraken, Feuerfische, Muränen, Krokodilsfische, einen großen Zackenbarsch, Falterfische, Anemonenfische, Quallen und viele Fischschwärme. Das waren zumindest die Fische, welche wir identifizieren konnten :-)
Es werden auch Ausflüge mit dem Boot oder Bus angeboten. Das Elphinstone-Riff ist ca. 25 Minuten mit dem Zodiak entfernt. Hier sollte man aber schon etwas Taucherfahrung mit Strömungen mitbringen. Wir durften aufgrund unserer Anzahl von Tauchgängen nicht mit. Wir hatten aber einen Tagesausflug zum Dolphin House (Samadai) gebucht und das wird uns als zusätzliches Highlight in Erinnerung bleiben. Man kann dort 2x tauchen gehen oder 1x schnorcheln und 1x tauchen. Das Gebiet ist unter Naturschutz und es wird auch streng darauf geachtet. Vor Ort sind Ranger, die die Regeln beim Schnorcheln überwachen und auch die Liegezeiten der Schiffe. Um 15 Uhr müssen dort alle Schiffe wieder abgelegt haben.
Da es beim schnorcheln die Chance gab auf Delphine zu stoßen, haben wir uns für die 2. Variante entschieden. Jede Schnorchelgruppe konnte 1 Stunde im Wasser bleiben. Wir sahen die Delphine auch einige hundert Meter vor uns immer wieder aus dem Wasser springen. Als wir nach 45 Minuten den Mut verloren, dass wir die Delphine aus der Nähe zu sehen bekommen, wurden die Rückenfinen der Tiere immer größer. Und plötzlich waren sie da! Nicht nur einige wenige sonder mindestens 50 Tiere. Rundherum und unter uns, zum greifen nahe. Wirklich ein faszinierender Moment.
Der anschließende Tauchgang war auch toll. Zu Beginn tauchten wir auf 4 Meter in eine langgezogene Höhle ein, die stellenweise eingebrochen war. Eigentlich ist es eine Mischung aus Canyon und Höhle. Die Sonne leuchtete durch diese Einbrüche und gestaltete so beeindruckende Impressionen. Auch sonst gab es viel zu sehen (Fische und Riffe).
++ Orca-Tauchbasis ++ Von der Tauchbasis zum Meer sind es ca. 30 Meter. Man lagert seine Ausrüstung in einer zugewiesenen Kiste, die Anzüge können an Bügeln aufgehängt werden. Auch abschließbare Fächer für das Logbuch oder den Tauchcomputer gibt es. Alle Mitarbeiter der Tauchbasis waren immer ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Leihausrüstung ist ausreichend vorhanden.
Uns ist in der Woche nichts aufgefallen, wo wir negativ berichten müssten. Somit vergeben wir für unseren Urlaub die vollen Flossenanzahl!
Wenn Fotos oder Filme von den Tauchgängen interessieren, kann diese auch gerne auf meiner Homepage http://www.born2dive.eu ansehen.
++ Was uns noch bewegt hat ++ Ägypten lebt vom Tourismus. Und die Region hat gerade für Taucher und Schnorchler viel zu bieten. Momentan ist es noch recht ruhig in dieser Region. Aber wenn man die Küstenstraße entlang fährt, sieht man schon, was sich die nächsten Jahre abzeichnen wird. Es gibt viele Baustellen .... Hoffentlich bleibt diese Region auch zukünftig in diesem Zustand erhalten.
Viele Menschen haben einfach keinen Respekt vor der Natur, dass konnte wir leider auch erleben. Wenn es beim Briefing heißt, Delphine dürfen nicht angefasst werden, dann ist das in der Praxis leider nicht so. Auch die Schildröten oder die Seekuh sind teilweise die Gejagten. Wenn sie zum Luft holen auftauchen, schwimmt eine wilde Horde Menschen hinterher, ohne Rücksicht auf Verluste und ohne respektvollen Abstand zu halten. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich als letztes.
Schöne Grüße und immer gut Luft Silvana & Christian
Hausriff-Strand in südliche Richtung
Bungalows
Hausriff
Tauchbasis
Hausriff
Hausriff
Schnorcheln mit Delphinen
Unterwassercanyon
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Abu Dabbab (Marsa Alam) Geschrieben am 29.07.2007 von Bianca [Resc, 165 TG]
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Ich war im Juli 2007 für einen Tauchtag in Abu Dabbab, weil ich das Riff bzw. die Bucht noch aus alten Zeiten (2002) gut in Erinnerung hatte und es sozusagen zu meinen TOP 10 Tauchplätzen in der Gegend zählte. Was ich allerdings dort vorfand war gruselig. Die damals naturbelassene Bucht (ausser einem Mini-Imbiss und wenigen Sonnenschirmen) ist mittlerweile total zugesperrt mit Holzzäunen, mit Sonnenschirmen und Liegen nur so zugepflastert und es gibt einen Riesenimbiss, eine Tauchbasis,eine Disco-Animations-Plattform, etc. Es wimmelt von Touris, die mittlerweile Busse-weise angekarrt werden, um von jedem 10 € Eintritt für das Spektakel abzukassieren. Sicher ist der Tauchplatz diesen Preis oder höher wert, die Frage ist nur wo das Geld bleibt. In den Schutz der Unterwasserlandschaft bzw. deren Bewohner wird es wohl kaum investiert. An diesem Tag gab es ´nur´ Verbotsschilder bzgl. des Antouchens von Schildi und Dougong. Boote lagen glücklicherweise nicht vor der Bucht. Trotzdem ist es ein Wunder, dass die Tiere noch nicht eingegangen sind, bei dem was dort passiert (Jugendliche reiten auf ihnen und ziehen an der Fluke, Schnochler halten sich an der Schildkröte fest und hindern sie so am auftauchen, Taucher kriechen dem Dugong fast ins Nasenloch beim Filmen und so weiter...).Wo bleiben die Marineranger und satte Strafgeler, Platzverweise,Tauchverbote etc ?! Auf der Nordseite hat das Riff bisher seine Schönheit erhalten können(erstaunlicherweise). Im Süden war ich leider nicht tauchen. Das große Hotel was dort im Entstehen ist und wofür der komplette Hügel, der sich dort vor wenigen Jahren noch befand, weggeebnet wurde, lässt jedoch vermuten, dass sich dort bald viele viele Badegäste tummeln werden und man dann reichlich Popofische zu sehen bekommt. Das Riff Sharm Abu Dabbab (tolle Höhlensysteme) ist derzeit von Land aus nicht mehr zugänglich, eben wegen diesem Hotel ( braucht man eine Ausweichattraktion falls das einzige Dugong sich nicht zeigt. Auf der anderen Straßenseite steht ebenfalls mittlerweile ein Hotel.
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Abu Dabbab (Marsa Alam) Geschrieben am 28.05.2007 von Rike [PADI OWSI, 330 TG]
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Unser Tauchurlaub in Abu Dabab/Orca Tauchbasis Wir waren vom 4.-11.5 in Abubu Dabab bei der Orca Tauchbassis unter der Leitung von Barbara und Ihrem Mann. Um 15.00 Uhr nachmittags schlugen wir dort auf und wurden von Evelyn direkt sehr gut gebrieft, die Tauchbasis ist sehr gut durchorganisiert und immer ist eine sehr freundliche Hilfe zur Stelle, wenn man sie benötigt, einfach super! Nun zu der Bucht und den Tauchplätzen, zuerst die guten Nachrichten, das Nord- als auch das Südriff sind sensationell. Das Nordriff fällt recht schnell bis auf 40m ab, während das Südriff ca. 25m tief ist, das wirkliche Leben im Riff spielt sich aber in den Erks auf ca. 5-20m ab, echt genial und traumhaft schön. Zwischen den Riffen in der Bucht ist die riesige Seegraswiese, die sehr seicht beginnt, also ist recht viel schnorcheln angesagt bis man in Tiefen von 3-4m kommt, aber dann fällt sie recht zügig auf ca. 15-20m ab. Dazwischen liegt eine große Fläche von ca. 8m Tiefe auf der sich alles tummelt, was Tachers Herz gegehrt, 12 im Riff stationär lebende Schildkröten, die große Suppenschildkröte, echte Brecher und super zutraulich, scheints an Taucher und Schnorchler gewöhnt. Der Running Gag war ´...und hast Du eine Schildkröte beim TG gesehen?´ Antwort ´...eine...???´ Und dann wäre da natürlich Dennis, die Dugong und nun kommen wir zu den nicht ganz so guten Nachrichten. Die Orca Tauchbasis bemüht sich händeringend Abhilfe zu schaffen, denn das, was mit Dennis passiert ist nicht mehr schön. Der arme Kerl kann aus der Bucht nicht raus, weil er eben auf die Seegraswiese angewiesen ist und 40kg am Tag von dem Gras fressen muß um zu überleben. Was passiert ist echt krass, bis zum 21. Mai durfen vor der Bucht (hinter einem großen Bojenseil) die Safariboote ankern, 5-6 waren es pro Tag, hoffentlich ist es jetzt wirklich verboten worden, in Ägypten weiß man ja nie....Das große Hotel in der Nachbarschaft mit direktem Badestrand an der Bucht tut sein übriges an Menschenmassen dazu, die alle, wild auf Dennis und die Schildas, die Bucht schnorchelnd und tauchend belagern (vornehmlich Italiener und Russen). Taucht Dennis auf, braucht man nur der Menschentraube zu folgen, die sich direkt an der Wasseroberfläche bildet, gleiches passiert unterwasser mit Tauchern. Es passieren solche Nettigkeiten wie ´Dennis-Reiten´ (kein Quatsch, Taucher setzten sich auf die völlig wehrlose Dugong und lassen sich UW ablichten)oder Schildkrötenreiten. Ich möchte mal wissen wie die Schnorchler reagieren würden, wenn man sie am Auftauchen hindert um Luft zu holen. Alles wird betatscht und bedrägt ohne jeglichen Respekt vor den Tieren. Die Krönung war jedoch das Verhalten eines Badegastes, der sich erschrak als Dennis vor ihm auftauchte und der Dugong erst mal kräftig eins auf die Nase gab. Nun muß sich die Tauchbasis allerdings den Schuh auch anziehen, denn mit Dennis wird kräftig in allen Tauchzeitschriften Reklame gemacht, ganz unbeteiligt an den Spektakel ist Orca also auch nicht. Man bemüht sich wirklich mit allen Kräften den Schaden zu begrenzen. Im Gespräch ist jetzt ein ähnliches Model wie im Dolphinhouse, Begrenzung der Schnorchelbereiche und Ranger, aber ob sich das so verwirlichen läßt? Dennis und seinen Schildkrötenfreunden jedenfalls würde es mehr als gut tun, denn das arme Tier tat uns gotterbärmlich leid, wir wollten ihn gar nicht mehr sehen, ihn einfach nur noch in Ruhe lassen, und doch haben wir ihn zweimal vor die Linse bekommen, mit gehörigem Abstand, versteht sich. Da trifft es sich wie ein Zufall, dass die Tauchbasis im Moment keine Erlaubnis hat mit dem Zodiak in der Bucht fahren zu dürfen, für Orca natürlich ein Wehrmutstropfen, aber für die Bucht und die dort lebenden Tiere ein guter Anfang. Die Seegrasweise selber ist übrigens auch sehr schön, das pure Leben und einige TGs wert. Alles in allem auf der einen Seite ein wunderschöner Urlaub, übrigen auch mit einem Bootsausflug zum Shaab el Alam, sehr sehenswert,aber mit einem fasen Beigeschmack behaftet, da ich befürchte, dass der Mensch wieder einmal gerade in dieser Bucht den Komerz über die Natur stellt und das auf Kosten von Tieren die ohnehin schon so gut wie ausgestorben sind, schade eigentlich! Ich stelle bewußt keine Bilder von Dennis ein, da ich ihn sehr ungerne als Werbeträger sehe.
Tauchbasis 6 Punkte Tauchplätze in der Bucht 6 Punkte Umweltschutz 2 Punkte für das retliche Bemühen von Barbara und ihrem Team, entgegen allen Wiedrigkeiten für den Schutz der Tiere zu kämfen. Beste Grüße Rike
PS.: Andere Tauchbasen und Hotels in Ägypten schützen ihre Dugongs indem sie in jeglichen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Broschüren das blose Erwähnen der Tiere als Werbeträger untersagen! Mir sind da so einige bekannt, wo es so gehandhabt wird und das finde ich sehr positiv.
Suppenschildkröten bei jedem TG
Gitarrenrochen sind dort auch Zuhause
Shaab el Alam
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Abu Dabbab (Marsa Alam) Geschrieben am 11.06.2006 von Dietmar [Padi DM, 184 TG]
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Ich war im Mai 2006 in Abu Dabab und habe in der Diving Lodge mit meiner Frau gewohnt. Meine Frau ist Nichttaucherin. Daher habe ich einen Platz gesucht (und gefunden) wo wir zusammen Urlaub machen können, ohne daß ich den ganzen Tag weg bin. Das Hausriff fängt mit einer Bucht an, die einen sehr schönen Sandstrand hat und daher auch flach beginnt. Die Nordseite sowie die Südseite lassen sich bequem betauchen. Wenn eine Gruppe einen längerern Drift (45min/60min) machen will, wird mit dem Zodiac der Tauchbasis rausgefahren. Das Zodiac ist für 10 Personen ausgelegt. Zur Südseite lohnt es sich etwas weiter zu fahren um in der Höhle zu tauchen. Lohnt sich wirklich!! Es werden auch die vorgelagerten Riffe angesteuert. Etwas weiter draussen liegt Elphinstone. Je nach Wetterlage benötigt man rund 30 min. mit dem Boot. "Early-Morning-Dive" ist dann angesagt, in den Sonnenaufgang fahren (d.h. 6:00Uhr spätestens los). Ich war dreimal dort, einmal Südseite und zweimal Nordplateau. Beim Nordplateau haben wir Longimanus, Weisspitzenriffhaie und allerlei Kleinfisch gehabt. Der Tauchplatz setzt allerdings min. 30 Tg Erfahrung voraus, da dort starke Strömung herrscht und es auf mindestens 35 Meter runtergeht, wegen der Haie. Die anderen Tauchplätze werden normalerweise mit dem Kleinbus angesteuert und nach dem TG geht es wieder zur Basis zurück. In der Bucht gibt es auch eine Sehkuh (Dugong), eine Attraktion für sich, sowie die riesigen Schildkröten. Alles in allem ist dieser Tauchplatz für mich und meine Frau, die wie bereits erwähnt nicht taucht, eine gelungene Kombination für Taucher/Nichttaucher. Ganz wichtig ist, daß hier immer getaucht werden kann und nicht wie bei anderen Hausriffen, wo der Zugang über einen Steg geht, die rote Flagge raushängt. Für mich hat diese Orca Basis 6 Flossen verdient.
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