Aegean Diving College, Paros Geschrieben am 06.07.2007 von Henning Eifler [CMAS**, 250 TG]
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Im Rahmen unseres Griechenland-Urlaubs im Juni, bin ich bei der Basis vorstellig geworden für 2 Boots-TG inkl. kompletter Ausrüstung und Schnorchelausrüstung für meine Freundin. € 15 für Schnorchel-Ausrüstung & Bootsfahrt absolut ok. Nach Auskunft des Tauch-Assi Sara 60 - 80 € je nach Entfernung zum Tauchspot. Alles klar, nächsten Tag mit 3 Leuten + Tauchassi + Bootsführerin los. Anzug gab es in meiner Größe nur 1x, den hatte aber schon der deutlich kleinere Kollege an. Ich musste mich also in die Pelle eine Nr. kleiner zwängen. Meine Anmerkung, das mein heimatlicher Neopren auch so eng sei, fassten die Damen als Zustimmung und ´Passt´ auf....nur trage ich meinen nicht mehr aus dem Grund... Flossen in 46 nicht da, angeblich aber 3 Paar vorhanden. Naja, ich wollte ja tauchen, Nr. kleiner musste es auch tun... ´Mhhh, wo ist der Tiefenmesser?´ ´Brauchst Du nicht, hat der Tauchführer und tiefer als 20 m gehen wir auch nicht....´ ´ok.???!!!´ Also alles an und dann die 150 m bis zum Strand gelaufen und bis Brusthöhe durchs Meer waten, dichter konnte das Schnellboot (RIP) nicht ´ran. Tauchgänge jeweils 1 h , der zweite TG lag auf dem Rückweg zur Basis. Kein Sonnenschutz, kein Erfrischungsgetränke, keine Buddy-Check, Briefing ok., Alles zurückschleppen, spülen, zahlen, .... € 130!!! Häähhh? siehe oben! Ja, ja 70 € für den ersten und 60€ für den zweiten...! Hatte ich doch extra am Vortag nach dem Preis für 2 TG gefragt! Also widerwillig bezahlt und meiner Ummut nach dem Urlaub per Email an den Inhaber Luft gemacht (sachlich). Ganz schlechtes Krisenmanagement. Er war über alles erhaben, wenn Preis das KO - Kriterium sei, dann soll ich doch mit den ´Neandertalern´ (Zitat) der anderen Basen tauchen, die das Ganze nebenbei betreiben würden und ständig Unfälle und Murks provozieren würden. Dafür das ers ich Archaeologie und Ökologie als Motto auf die Fahne gechrieben hat, wird auch reichlich unbedarft der Anker geworfen. Von Moorings keine Spur...sollen kommen! Ist schon 10 Jahre im Geschäft!!!
Fazit: ABHAKEN! und zum Tauchen nach Antiparos fahren.
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Aegean Diving College, Paros Geschrieben am 30.10.2005 von Hildegard und Stefan [PADI AOWD, 102 TG]
Auch dieses Jahr waren wir im September auf Paros. Zu unserer großen Freude konnten wir wieder mit Peter tauchen und möchten euch ein paar weitere Tauchplätze wärmstens empfehlen:
Nord-Ost von Makronisi: Ein sehr unberührter schöner Tauchplatz, der auch bei starkem Süd-Wind ruhig zu betauchen ist. Unter Wasser sieht man unglaublich viel marines Leben. Die Felsen sind mit allem Möglichem bunt bewachsen und auch an Fischen ist diese Stelle reich. Das halbe Mittelmeer-Bestimmungsbuch ist hier anzutreffen.
Untiefe vor Naxos: Hier finden sich sehr große Granit-Felsen, die zu römischen Zeiten wohl etlichen Schiffen zum Verhängnis wurden. In vielen Spalten zwischen den Felsen finden sich Bruchstücke von Vorrats-Amphoren jeder Größe. An so einem Platz bekommt man ein regelrechtes Schatzsuche-Fieber. Vor allem, wenn man sich klar macht, dass diese Sachen seit ca. 2500 Jahren dort liegen. Schön waren hier auch die riesigen Fisch-Schwärme, die im Bereich der Felsen kreisten.
Alter Hafen von Pirghaki: Hier konnte Peter uns mit Abstand die meisten Amphoren zeigen. In Pirghaki liegt schon seit Jahrtausenden der Hafen in derselben Bucht. Man taucht gar nicht tief, nämlich so zwischen 7 und 10 Metern und man sieht unglaublich viel aus allen Epochen. Neben den Amphoren konnten wir einen alten türkischen Helm und das Bruchstück eines römischen Glases bestaunen. Die Strömung hatte auch alte Holzplanken freigelegt, die von Bohrwürmern ausgehöhlt waren. Das Holz hatte eine gummiartige Konsistenz und war sicherlich schon Ewigkeiten dort. Peter wird eine Probe auf ihr Alter messen lassen. Neben den vielen Schätzen, vergisst man völlig, dass auch das übliche Mittelmeer-Programm drum herum sehr schön ist. Alles in allem dauerte der Tauchgang 90 Minuten und gehört im Mittelmeer zu den absoluten Highlights.
Südlich von Makronisi: Diese Stelle wird von Fischern so gut wie nie angefahren und hat deswegen ein bisschen mehr Leben als anderswo. Hier gibt es zwar auch ein paar Altertümer aber der Hauptaugenmerk liegt hier auf den vielen verschiedenen Fischen. Neben den Schwärmen kleiner Fische, die über uns kreisten, haben wir viele Barsche, Muränen und andere Einzelgänger gesehen.
Diese kurzen Beschreibungen können das Erlebte kaum vollständig wiedergeben, also schaut es euch selber an. Alles in Allem war es mal wieder wunderschön. Wir kommen bestimmt wieder. Übrigens bietet Peter Schnorchel- und Bestimmungskurse im Küsterbereich für Nicht-Taucher und Naturinteressierte an. Diese sind sehr gut auch für ganze Familien geeignet.
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Aegean Diving College, Paros Geschrieben am 16.05.2004 von Hildegard und Stefan [PADI OWD, 57 TG]
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Auf Paros sind wir in den letzten zehn Jahren ca. sieben Mal gewesen. Meist im September, wenn die Kycladen von den übermäßigen Touristen befreit und Wetter und Wasser noch schön warm sind. Seit vier Jahren Tauchen wir und haben neben dem Mittelmeer (Formentera, Korfu, Kreta) auch Korallenriffe (Malediven, Mauritius, Ägypten) kennengelernt. Unter allen Erlebnissen waren aber die Tauchgänge auf Paros mit Peter Nicolaides und Kerstin Lingk die fantastischsten. Peter ist Grieche und hat in London Meeresbiologie und Oceanographie studiert. Kerstin kommt aus Hamburg und ist Grundschullehrerin. Für mehr Infos siehe: www.aegeandivingcollege.com und octopuseatrips.com. Die Basis liegt am Golden Beach, die Tauchspots im Osten und Süden der Insel. Folgende haben wir betaucht:
Shoal of wrecks: Um eine Untiefe im Kanal zwischen Paros und Naxos liegen um 19 Meter Tiefe Wrack-Stücke aus verschiedenen Zeit-Epochen. Hier sind immer wieder Schiffe zerschellt. Von den ältesten Schiffen sind nur noch die Tonscherben und Amphoren zu finden. In großen Mengen liegen sie zwischen den Felsen. Von Schiffen jüngeren Datums findet man Schornsteine, Segelmasten etc.
Paros Naxos channel wreck: Hier handelt es sich um ein riesiges Transportschiff mit mehreren Decks (davon 4 betauchbar). Es ist 1985 gesunken und ein Schornstein des 30m hohen Schiffes reicht bis an die Wasseroberfläche. Der vordere Teil ist sehr zerstört, aber im hinteren Teil kann man in den Decks die Langusten besuchen.
Shore dive: Direkt vor dem Strand des Golden Beach, an dem auch die Tauchschule liegt, ist ein Unterwasser- Naturschutzgebiet. Hier darf nicht gefischt werden und das zeigt sich auch deutlich an der Menge und der Artenzahl des Unterwasserlebens. Hier kann man in einer Tiefe von bis zu 10m herrlich lange das Treiben beobachten und auch sehr schöne Fotos machen. U.a. findet man auch hier Ballaststeine und Amphorenbruchstücke prähistorischer Schiffe.
Thigani - The Cave: Im Süden von Paros nach ca. 30 min in Peters Rennboot liegt eine kleine Insel mit einer Karsthöhle, die nur unter Wasser zugänglich ist. Der Eingang liegt ca. 3,5 m tief. Man kann in der Höhle auftauchen und unzählige Stalaktiten bewundern. Dieser Tauchspot liegt unweit einer Stelle, welche in der Zeitschrift Unterwasser zu den TOP 100 der Welt zählt.
Fazit: Jeder Tauchgang war ein absolutes Erlebnis, weil wir sowohl naturwissenschaftliche Detail-Kenntnisse, als auch technisches Fachwissen, noch nie fundierter angetroffen haben als hier. Die Ausrüstung ist im erstklassigen Zustand und die etwas höheren Preise sind absolut angemessen.
Fazit: 6 Flossen
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