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Tauchplätze Philippinen Allgemein
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Datenbank - Tauchplätze - Philippinen - 9 Berichte zu diesem Eintrag!
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Allgemein geschrieben am 19.03.2008 von Michi |
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Wie kann man die Philippinen beschreiben? Ein philosophisches Unterfangen, denn den asiatischen Inselstaat allumfassend betrachten und beschreiben zu wollen und dabei die taucherischen Aspekte einfließen zu lassen... 7.107 Inseln aufeiner Fläche von etwa 1.800 auf 1.100 Kilometern, eingebettet in klangvolle Namen wie Celebes-See, Pazifischer Ozean und Südchinesisches Meer lassen sich nicht „einfach so“ beschreiben. Unterschied … das Wort trifft es vielleicht. Denn im Unterschied liegt ein Reiz der Philippinen. Der Unterschied von Land zu Meer, von grün zu blau, von modern zu urtypisch, von arm zu reich, von schön zu abstoßend. 330 Jahre dauerte die spanische Kolonialherrschaft. Von 1942 bis 1945 waren die Philippinen von Japan besetzt, Millionen von Filipinos starben während des brutalen japanischen Besatzungsregimes. Seitdem sind die Philippinen zwar offiziell unabhängig, doch die USA behielten sich jahrzehntelang wirtschaftliche und andere Sonderrechte wie z.B. Militärstützpunkte vor. Der „American Way Of Life“ prägt das Land nachhaltig und spielt bis heute eine wichtige Rolle in Politik, Wirtschaft und Lebensstil: Jeepney sei Dank! Der vollständige Bericht zu diesem Thema befindet sich in unserem Magazin DiveInside Jänner 2008.
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Allgemein geschrieben am 25.08.2004 von Tina [AOWD, 340 TG] |
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4 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir waren im März 04 mit mit unserem Tauchclub(einer Gruppe von 12 Tauchern)auf den Phlippinen und haben wärend unseres Aufenthalts 3 Inseln besucht. Zunächst muss ich sagen, dass der Urlaub dank unseres Veranstalters schon zu Hause anfing. Tauchreisen Seebär in Berlin (www.tauchreisen-seebaer.de) hatte unsere Reise so pefekt organisiert, wie wir es von einigen anderen Veranstaltern nicht einmal für eine 2 Personen-Reise kannten. Die Seebären haben sich sogar darum gekümmert, dass wir im Flugzeug alle zusammen sitzen konnten. So fing der Urlaub bereits zu Hause an, zumal die perfekte Organisation auf den Philippinen so weiter ging. Unsere 1. Station war Moalboal auf der Insel Cebu. Dort wohnten wir im Savedra Beach Resort direkt am Meer, mit herrlichen Blick über das Wasser mit tollen Sonnenuntergängen, und tauchten mit dem Savedra Dive Center. Moalboal ist ein quirliges kleines Örtchen, was auch neben dem Tauchen viel Abwechslung bietet. Einige von uns haben an einem tauchfreien Tag Canyoning (Abseilen in Wasserfällen) gemacht und waren von diesem Naturerlebnis begeistert. Die Tauchplätze, allen voran Pescador Island, lassen keine Wünsche offen. Das Hausriff, Einstieg direkt vom Ufer, bietet sich für fantastische Nachttauchgänge an. Wir hatten während unserer 8 Tage in Moalboal 2x Walhai-Begegnungen, einmal sogar am Hausriff! Das es keinen Strand gibt, haben wir keine Sekunde lang vermisst. Anschließend sind wir mit Savedra auf Tauchsafari nach Panglao Is./Bohol gefahren. Während dieser Safari taucht man u. a. bei Apo-Island, so müssen die Malediven vor 20 Jahren gewesen sein!!! Am 3. Tag der Tauchsafari sind wir am Alona Beach auf Panglao/Bohol gelandet. Dort haben wir im Bohol Divers Resort gewohnt und sind mit den Philippine Island Divers getaucht. Hier sind auch unsere Strandfreaks voll auf ihre Kosten gekommen. 1 Km langer weißer Sandstrand! Die Tauchplätze, z. B. Balicasag, bieten alles was man sich wünschen kann. An das Hausriff wird man zum Tauchen mit einem Flachboot gefahren. Nach 5 Tagen ging es für weitere 5 Tage nach Cabilao zum relaxen. Hier ist wirklich Ruhe und Einsamkeit angesagt. Das Polaris Beach Resort ist eine schöne Anlage direkt am Meer. Die Tauchplätze bei Cabilao zählen zu den schönstetn dieser Region. Eine Gruppe von uns, ich war leider nicht dabei ;-(, sahen einen Hammerhai während ihres letzten Tauchgangs auf den Philippinen. Alles in Allem war es eine perfekte Reise, die Resorts waren sehr schön, jeder von uns ist auf seine Kosten gekommen. Das Tauchen war von allen Tauchbasen, die alle unter deutscher Leitung sind, sehr gut organisert und es wurde ein super Service geboten. Alle Transfers klappten wie gewünscht. Mit Wehmut machten wir uns auf den Heimweg, aber die nächste Reise ist bereits in Planung ;-))  Blick vom Savedra Beach Resort
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Allgemein geschrieben am 30.05.2004 von Nicole [AOWD, 83 TG] |
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Allgemein geschrieben am 19.04.2004 von xxl [PADI Rescue, ? TG] |
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6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Im großen und ganzen schließe ich mich Michaels Bericht über die Philis an, habe aber einige - wie ich meine - erwähnenswerte Ergänzungen. Wer einen Stop-Over in Manila macht: unbedingt eine der Jeepney-Fabriken besuchen, sehr sehenswert auch die größte Bambus-Orgel der Welt. Als kombinierte Tour direkt am Flughafen (oder Hotel) bei einem Taxifahrer buchen (Dauer ca. 4 Std.; Kosten ca. 15 US$ fürs Taxi) Thema Buchung u. Transfers: Wir buchten über Harry Boer (clownfishtravel.com), ein Deutscher der am Alona Beach lebt, die Organisation war absolute Spitzenklasse - die Transfers klappten wie am Schnürchen, persönliche Betreuung vor Ort - unaufdringlich aber allen Interessen gegenüber aufgeschlossen; Harry fand grundsätzlich das beste Preis-/Leistungsverhältnis; immer und überall persönliche Begrüßung, Harry war jederzeit als Ansprechpartner verfügbar. Tauchen in den Zentral-Viages über Ostern 2004: Einfach phantastisch - spiegelglatte See, Sichtweiten Moalboal (aufgrund der Korallenblüte) nur 8-12 Meter, am Alona Beach 25-40 Meter. Philippinische Guides: Großartig - wer etwas ganz bestimmtes sehen will soll einfach fragen, der Guide zeigt es; allerdings blamiert man sich regelrecht, fragt man nach Rotfeuerfischen o.Ä. die sind so häufig, dass man schon beim Tauchen die Augen geschlossen halten muss um sie nicht zu sehen... Am Alona Beach unbedingt die Delphin-Tour am frühen Morgen bei ruhiger See (Bootsmiete 1500-2000 Pesos ~20-30 EUR abhängig von Bootsgröße - egal wieviele Passagiere) mitmachen - Hunderte von Delphinen (verschiedene Arten) sind zu sehen, die in Formation auf Fischjagd sind. Aber Waale - wie sie Jens Peters im Philippen-Handbuch schreibt - sind keineswegs die Regel, sondern die große Ausnahme. Beim Flug mit der Gulf-Air Frankfurt-Bahrein-Muskat-Manila-Cebu wird das (längste) Teilstück Muskat-Manila mit einem Airbus A340-300 geflogen, bei dem die Sitzreihen mit teilweise 31-ich 3-inch geringer als üblich sind. Trombosegefahr extrem! Auch empfehle ich beim Flug mit der Gulf-Air unbedingt die Mitnahme einer Wasserflasche, da zwischen Boarding und der ersten Getränkelieferung schon mal 3 Stunden vergehen können. Generell würde ich mit heutigem Wissen den Flug Frankfurt-Honkong-Cebu mit Cathay-Pazific vorziehen. Die Tauchbasen sowohl in Moalboal, wie auch am Alona Beach unterscheiden sich qualitativ nicht merklich voneinander, praktisch überall ist auch Nitrox (häufig aber relativ teuer) verfügbar, so dass ich mir die Tauchbasis auf jeden Fall erst vor Ort aussuchen würde. Bei SeaExplorers am Alona Beach waren mir persönlich die Gruppen zu groß (ich steh einfach nicht so aufs Rudeltauchen), während nebenan bei den Genesis-Divers 2-3 Personen eine Gruppe bildete. Das muss aber nicht immer so sein, wie man mir sagte - deshalb lieber meine Entscheidung nächstes Mal erst vor Ort. In Moalboal würde ich nächstes Mal aber auch wieder zu Savedra gehen (savedra.com); nicht nur dass die Gastlichkeit in der Basis seines Gleichen sucht, sondern auch dass man in der Basis eigentlich nur `umfallen` braucht um im Nagerfreien Bett zu liegen. Moalboal zählte für mich neben dem unvergleichlich teuereren Grenada und Carp Island (Palau) zum schönsten was man einem Taucher antun kann.
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Allgemein geschrieben am 01.03.2004 von Redaktion |
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2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Stationen: Palawan, Insel Popotuan, Evergreen Resort Tauchen mit Evergreen Cebu, Insel Malapascua, Cocobana Beach Resort Bohol, Insel Cabilao, La Estrella Bohol, Insel Panglao, Alona Beach Tropical Cebu, Moal Boal, Love´s Lodge Überall hier Tauchen mit Sea Explorers befindet sich in unserer 40. Redaktionsausgabe.
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Allgemein geschrieben am 20.02.2004 von Oland-air [AOWD, 60 TG] |
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6 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Tipps für einen Tauchurlaub auf den Phillipinen Ich empfehle jedem, der zum Tauchen (oder auch nicht) auf die Phillipinen reist, vorher nicht fest zu buchen oder wenn, dann nur einen Startpunkt. In Tauchmagazinen werden Reisen angeboten, die den Reisenden für zwei oder drei Wochen an einen Ort binden und somit an nur ein Tauchrevier. Dafür sind die Phillipinen zu schade und man verpasst sicher einiges. Inlandflüge oder jede andere Art zu Reisen sind sehr günstig. Mein Phillipinenurlaub verlief so: Billigflüg nach Manila, d.h. Zwischenstopps im Oman und Bahrein (kann auch ganz winzig sein...). Eine Nacht in Manila verbracht und am nächsten Tag (via Inlandflug und Bötchen) auf Boracay, wo ich mit einem Kumpel verabredet war. Eine Woche mit einigen sehr schönen TG`s (u.a. drei Mantas) dort verbracht. Dann (wieder Inlandsflug und Fähre, etc.) über Cebu nach Panglao bzw. Bohol (auch ausser den Chocolatehills tolle Landschaften), wo es neben den TG`s viel Kultur gab. Dann über Negros (Fähre) nach Süd-Cebu und natürlich Moalboal (auch gute TG`s, besonders Pescador und sunken island). Von dort (mit Jeepneys, Bussen und Bötchen) auf Malapascua (siehe Bericht). Malapascua war nicht nur wegen den genialen Tauchspots (diverse Haiarten, Makro-Action, Manta...eigentlich alles) ein krönender Abschluss. Insgesamt drei Inlandsflüge, 7 - 8 verschiedene Locations,über 30 TG`s ...trotzdem war dieser Urlaub faszt günstiger als eine Woche Malediven. Zudem war die Unterwasserwelt auf den Phillipinen besser als Thailand, Aegypten und sogar die Malediven. Und die Leute sind unkompliziert und äussertst freundlich... Also, ernster Tipp: nicht buchen und nicht planen, einfach hingehen und alles gescgehen lassen. Wir sind nach Empfehelungen, die wir uns vor Ort geholt hatten gereist. Andy
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Allgemein geschrieben am 10.01.2003 von Michael |
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22 von 23 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Mal ehrlich... in der derzeitig angespannten Weltsituation kommt wohl so schnell niemand auf die Idee, die Philippinen zu bereisen, allzu gut sind uns die Berichte über das Schicksal der Fam. Wallert im Gedächtnis. Auch wir haben eine Reise in ein Krisengebiet kategorisch abgelehnt. Als wir dann den Informationsstand des Veranstalters `Schöner Tauchen` auf der Boot besucht haben, sprachen wir mit einigen Mitarbeitern und vor allem mit Dirk Fahrenbach, dem Besitzer des `Dugong Dive Center` im Club Paradise. Obwohl wir zunächst dachten, `was soll der uns auch anderes erzählen`, informierten wir uns anschließend beim Auswärtigen Amt über die Situation auf den Philippinen. Und siehe da, die Informationen deckten sich: es kommt drauf an, wohin genau auf den Philippinen man reisen möchte! Die Situation auf den Philipinen... ist im wesentlichen nicht anders als in anderen sogenannten `Drittwelt-Ländern`: Europäer gelten als reich und allerorten wird die Hand aufgehalten, im katholischen Norden ebenso wie im moslemischen Süden. Ich persönlich würde auch nicht nach Einbruch der Dunkelheit durch die Armenviertel Manilas ziehen, das würde ich in Mexico-City oder Mumbay ganz gewiss auch nicht. Wie dem auch sei, das Auswärtige Amt rät nicht generell von Reisen in die Philippinen ab, zumal seit kurzem auch die öffentliche Sicherheit in den Blickpunkt der philippinischen Regierung geraten ist. Der moslemische Süden Palawans jedoch und natürlich die Insel Mindanao (seit dem Mindanao-Konflikt Heimat vieler Moslem-Rebellen) sind Brennpunkte, die man nicht bereisen sollte. Wenn man also nicht nach Busuanga fliegen will, dann ist das etwa so, als wolle man nicht nach Helgoland, weil es in Nordirland kriselt. (Oder nicht nach Mallorca, weil die baskische ETA in Madrid traurige Schlagzeilen macht.) FRA - KUL - MNL ...wie im Kino! Von Frankfurt ging es mit einer 777 nach Kuala Lumpur, von dort nach Manila. Eine Übernachtung im Midtown-Hotel war notwendig, denn ab dort ging es weiter, als befände man sich in einem `Indiana-Jones`-Film oder in `Das Juwel vom Nil`. Am Domestic-Airport stiegen wir in eine 20 Jahre alte tschechische `Turbolet LET-410` Turboprop-Maschine mit < 20 Sitzplätzen. Nach knapp einer Stunde landeten wir auf einer roten Schotterpiste auf einer Farm auf Busuanga. Von dort ging es weiter im `Jeepney`, einer Hinterlassenschaft des US-Militärs: alte Jeeps, die auseinandergesägt und verlängert wurden, oft mit bunten Malereien. Wir fuhren durch Rinderherden über abenteuerliche Pisten, bis wir nach ca. 30 min. an einem Bootssteg mitten in den Mangroven ankamen. Ab hier ging es per `Banka`, der landestypischen Ausleger-Bootsform, weiter bis zu dem kleinen Eiland, auf dem sich nebst einiger Ferienbungalows nur noch das Restaurant und der Dive-Shop befinden. Allein wegen der Übernachtung in Manila kann man den `Trip` wunderbar geniessen. Die Abgeschiedenheit bekommt der Umwelt... der Tourismus aber auch! (Hier zumindest) Die Tierwelt der Insel ist selbst über Wasser unglaublich artenreich: Warane, Schildkröten und ein Paradies für Ornitologen erwarten den Besucher. Janet, die Biologin (und die Frau von Dirk, dem Dive-Center-Besitzer) ist für den Naturschutz auf der Insel zuständig, und der wird hier wirklich groß geschrieben. U.a. hat Sie mit den `Insulanern` zwei Schildkr&oml;tennester, welche zu nah am Wasser angelegt waren und darum bedroht waren, umgebettet und zum Schutz vor den Vögeln einen Verschlag gebaut. Wenn die Schildkröten dann schlüpfen, werden sie eingesammelt und in einem Bassin gehalten (1-2 Wochen lang). Während dessen kann der Panzer aushärten und der Vorrat im Dottersack wird aufgebrtaucht. Erst dann werden die Jungtiere in die Freiheit entlassen. Da normalerweise von 100 Eiern statistisch am Ende nur ein Junges überlebt, wird so die Reproduktionsrate dieser bedrohten Spezies enorm gesteigert. Unterwasser gings rund! Neben zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten ist das Apo-Riff fü Taucher eine der beeindruckendsten. Auf einer sehr geräumigen Banka ging es ca. vier Stunden Richtung Norden zur Apo-Insel. Dabei wurden wir zeitweise sogar von Delphinen begleitet. Dort machten Anja, Dietmar, Gabi und ich einen kombinierten Strömungs-Tieftauchgang. Ich als Neuling unter den Tauchern war so aufgeregt, daß meine Druckluft am schnellsten verbraucht war: um die letzten 10 m in Ruhe aufsteigen zu können, habe ich bei drei weiteren Tauchern unserer Gruppe am Octopus Luft `geschnorrt`. (Joe! Danke für die mindestens 30 bar!) Abgesehen von diesen abenteuerlichen (und technischen) Details gab es aber eine Menge zu sehen: Weißspitzen-Riffhaie, Riesen-Thunfische, zwei Barakuda-Schulen, Tausende von gelben Pyramidenfalterfischen, Fusiliere, eine Karett-Schildkröte und alles in einer farbeprächtigen Korallen-Landschaft. Sicher gab es auch noch einiges im Makrobereich, die Strömung hat uns jedoch rasant an der 600 Meter abfallenden Steilwand vorbeigejagt. Dirk hat den ganzen Tauchgang auf Video festgehalten, zum Glück, denn davon werde ich noch lange zehren. Kurz nach dem Abendessen an Bord haben Gabi und ich unseren ersten Nachttauchgang gemacht: spooky! An einem sandigen Fleck haben wir uns dann gesammelt und haben unsere Lampen ausgemacht. Nach ein paar Sekunden haben wir uns an die Dunkelheit gewöhnt und konnten bei jeder unserer Bewegungen das Noctoli-Plankton leuchten sehen. Diese winzigen Tierchen bewohnen alle Weltmeer und sind für das Meeresleuchten verantwortlich. Die Nacht wahr einzigartig! Das Oberdeck der Banka war mit Matratzen und frischem Bettzeug zu einer großen Schlafwiese umfunktioniert und wir verbrachten die Nacht unter der Milchstraße, denn auf hoher See ankernd fernab von jedwedem Streulicht und bei allerklarstem Himmel ist die Sicht erschreckend gut. Am nächsten Tag gabs noch zwei Tauchgänge und zwei Malzeit (Joe, sonst Tauchbegleiter, hat vorzueglich gekocht) zu geniessen. Dann gings erschöpft aber glücklich zurück zur Insel in den Sonnenuntergang hinein. Romantik und Luxus pur... Ich dachte mir: sowas gibt es doch gar nicht?!?!? Und wie kam es dazu? Nun eines abends deutete reges Treiben im Restaurant darauf hin, daß etwas Besonders bevorstand. Das Personal machte deutlich, daß diesen Abend ein Grillfest auf der winzigen Nachbarinsel (die wie ein Elefant aussieht) stattfinden wird. Also wurden alle Gäste des Resorts in Vierergruppen mit einem kleinen Motorboot auf die neuste Banka transferiert, mit Ihnen auch allerlei Kram, aus welchem später am Abend das Barbecue bereitet werden sollte. Es war sooo urromantisch, daß selbst mir Erzrationalisten warm ums Herz wurde... Ganz rational betrachtet war es ein umfangreiches Mal aus allerlei Gemüse, Rind, Schwein, Fisch, Garnelen (wie so oft in diesem Urlaub), gekühlte Getränke, frische Fruchtsäfte, Kuchen, Obstsalate und diverse Kleinigkeiten. Gloria (Gesang) und Jenny (Gitarre und Gesang) erfreuten das schwelgende Publikum vor Reisekatalogskulisse. Mehr war eigentlich nicht... vergessen werde ich es aber niemals. Tagestour nach Calauit Calauit ist die ca. eine Bootsstunde entfernte Nachbarinsel in südliche Richtung. Das Besondere an ihr ist, daß dort noch zu Zeiten des Diktatoren Marcos geschlechtreife Pärchen typischer Afrikanischer Tiere als Staatsgeschenk einer Afrikanischen Regierung ausgesetzt wurden. Diese vermehrten sich ungestört und heute kann man eine echte Safari über diese Insel unternehmen. Leider ist der Preis mit ca. $40 fü eine Halbtagestour vergleichsweise unangemessen: der Bootsanleger ist ungepflegt bzw. nicht vorhanden. Leider ist auch nicht ganz transparent, wieviel des Obulus in die Erhaltung und Unterstützung des Wildreservats geht. Auf jedenfall gab es neben `klassischen` afrikanischen Tieren wie Zebras, Giraffen und Impalas auch einige Tierarten zu sehen, die es nur auf Calauit gibt, wie beispielsweise den "Bearcat", einem nachtaktiven katzenartigen Bären, der Bananen aus der Hand der Besucher frißt. Außerdem ein Mini-Rotwild (Mousedeer) welches auch nur dort existiert. Service rund um die Uhr Die Bungalows waren alle sehr abgeschieden voneinander und hatten alle Meeresblick. Es gab zwar auch günstigere Kategorien mit `Hillview`, die waren aber nicht verbucht: Seit den Wallerts brummt der Tourismus auf den Philippinen nun mal nicht mehr so sehr. Trotzdem, die Bungalows waren alle sehr gepflegt und die Ausstattung mehr als nur zweckmäßig. Wenn man sich nicht grade unter der Dusche befand, suchte man eine frische Brise auf der Veranda, deren mit Bootslack behandelten Holzdielen übrigens immer blitzeblank waren (s. Fotos). Da selbst unter dem Dielenboden noch ein Moskitonetz gespannt war, und wegen der Meeresnähe und nicht zuletzt auch wegen unseres kleinen Homelizards hatten wir nie Probleme mit Mückenstichen. Das Restaurant hatte natürlich auch Meeresblick, für besondere Abende konnte man sich aber auch ein Candle-Light-Dinner auf die eigene Veranda bestellen oder den kleinen Zeltpavillion am Strand belegen. Der Strand war wunderschön: noch nie habe ich es erlebt, daß wirklich nicht ein einziger Zigarettenstummel oder auch nur eine Getränkedose am Strand lag. Dafür gabs reichlich Muscheln und Korallenstücke, aber das Sammeln war nicht gern gesehen, Naturschutz ist hier nicht nur ein Tourismusargument sondern wird gelebt. Die `Null-Verschmutzungs-Rate` mag einerseits mit den sehr geringen Besucherzahlen zusammenhängen, aber auch mit Janets unermüdlichem Einsatz, auch den Mitarbeitern (die Bedeutung einer makelosen Umwelt für das Resort deutlich zu machen. Rettet die Dugongs Eines der `Lebensprojekte` von Janet ist aber der Erhalt und der Schutz der letzten Dugongs. Leider bekamen Gabi und ich keinen zu Gesicht. Dieses seltene Glück blieb einer anderen vierköpfigen Tauchergruppe vorbehalten... Vielleicht werde ich in meinem geplanten UW-Foto-Projekt einiges über den Dugong berichten. So ein knuddeliger Koloss hat etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Umweltschutz spielt auch in anderer Hinsicht eine Rolle: In den Gewässern rund um die Insel ist die kommerzielle Fischerei verboten, den kleinen Ortsansässigen Fischern ist es jedoch erlaubt. Die großen Schiffe, die sich dennoch blicken lassen, werden von den Sicherheitskräften `besucht` und ein Pfand wird mitgenommen (in Absprache. mit den Behörden). Erst nach einer Selbstanzeige und der quittierten Strafe wird das Stück wieder ausgehändigt. (ein-)tauchen in eine(r) andere Welt. Zu guter letzt noch ein kleines Kapitel zum Tauchen, dem eigentlichen Grund unserer Reise. Wir hatten wirklich Alles (auch wenn es mir nicht gelang, von allem ein brauchbares Foto zu liefern): Schwarz- und Weißspitzen-Riffhaie, einen Manta (Anja und Dietmar haben noch einen zweiten gesehen), Hawksbill- und Greenturtles massenweise, unglaublich zutrauliche Sepien, ein paar Mouränen, riesige Schwärme von Makrelen, Fusilieren und Pyramidenfalterfischen, Barrakudaschulen, recht große Thunfische, Pilotfische, Geisterpfeifenfische, Blaupunktrochen, Anemonenfische, Papageienfische, Süßlippen, Zackenbarsche, Wimpelfische, Hornhechte, eine sogenannte Mördermuschel, Flötenfische, Doktorfische, Nasendoktorfische, riesige Büffelkopfpapageienfische (fast 1m), Igelfische, große Kugelfische, massenweise Drückerfische, Kaisermakrelen, einen Oktopus, Korallenwelse, Putzergarnelen und eine Seenadel. Man mußte wirklich nie lange nach den Tieren suchen, im Gegenteil, es war immer so viel los, daß man auch nach 80 min. noch bedauerte, auftauchen zu müssen. Und das Beste war: All das gabs schon im Hausriff. Man tauchte 10-18m tief, setzte sich wohin und ließ die Show beginnen. Bis zu drei Vorstellungen täglich (um viermal zu tauchen war ich immer zu müde, non-limit hin oder her). Leider geht auch die schönste Zeit einmal vorbei! Aber Dirk hat bei einem unserer letzten Tauchgänge noch ein Video gedreht, mit der Absicht, uns ein Andenken an die Zeit im Club Paradise mitzugeben. Auch ohne dieses Magnetband wird mir dieser Urlaub immer in Erinnerung bleiben.  Das Gepäck neuer Gäste wird gebracht  Foto vom Grill Gabi Makrelen Turtle Michael
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7 von 17 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 20 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Tja, die Philippinen! Es war unser erster "offizieller" Besuch
in Asien (ich finde die Malediven zählen nicht eigentlich zu Asien).
Wir hatten bei einem Tauchshop in Würzburg, der auch Tauchreisen zu
den Philippinen organisiert, gebucht.Es hieß: Ihr werdetn vor Ort
am Flughafen abgeholt... . Niemand war da uns abzuholen, also hatten wir
da schon den ersten Streß. Dann, endlich in unserem Resort auf Negros,
der Besitzer hatte Schwierigkeiten mit seinem Partner auf Panglao, kam
Polizei ins Spiel. Wir mußten unser Resort verlassen ohne die tollen
Tauchreviere vor Negros zu sichten. In einer sehr fragwürdigen Aktion
wurden wir von besagtem Partner nach Panglao eingeladen, damit unser (nebenbei
recht teuer gebuchter) Urlaub doch noch gelingen soll. Auf der Fahrt dahin
wurden wir schiffbrüchig, vor der Insel Siquijor (niemand, ich sage
wirklich niemand, obwohl uns Fischer in der Nach sahen, half uns!! Also:
bitte nie auf den Philippinen in Seenot geraten, denn entweder man kann
sich selbst helfen, oder man geht halt leider unter - aber so richtig interessiert
das eigentlich keinen). Dann, auf Panglao wurde das wahr, was wir auf keinen
Fall wünschten - ein wirklich schöner Strand, leider durch lauter
Resorts belegt - Abends dann die männlichen Touris Arm in Arm mit
einer gekauften Philippina (sorry, Vielen macht das nichts aus, uns schon
- das hängt von wer weiß was ab - entscheidet selbst. Im übrigen:
die Boote der Tauchbasis von der wir betreut wurden hatten alle kein Funk,
sondern lediglich Handys, wobei zu sagen ist, daß das Netz auf den
Philippinen, zumindest im November ´99, mehr als nur "zufällig"
funktioniert. Während unserem Aufenthalt auf Panglao ging ein zweites
Boot der Tauchbasis kaputt, zum Glück kurz vor der Ankunft, denn auch
dieses Boot hatte keinen Funk, sondern nur ein Handy mit nicht fundtionierendem
Netz!!) Trotzdem haben wir das eine oder andere mal getaucht (wenn auch
immer mit nder Angst auch wieder zurück zur Basis gelangen zu können)-
leider waren wir doch ein bißchen enttäuscht. Trotz des Korallen-Bleichens
auf den Malediven, hatten wir im Jahr zuvor wesentlich mehr Fische zu Gesicht
bekommen - von farbenprächtigen Korallen ganz zu schweigen. Unser
Tauchshop hat natürlich vorher geschwärmt: Philippinen - so toll
wie die Malediven, usw.! Nein, nicht das was wir auf Negros und Panglao
gesehen haben, leider! Resümee: Ein verpatzter Urlaub für uns,
auch weil wir uns ungenügend informiert haben. Das wird uns nicht
mehr passieren!! Deswegen finde ich ehrliche Berichte über Tauchreisen
im Netz sehr wichtig und diese Seite sehr informativ. Sonja
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TIPP: | Leider gibt es auch immer wieder Tauchunfälle. Unsere Unfallseiten bieten die Möglichkeit, darüber zu diskutieren und aus Fehler anderer zu lernen. |
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06.07.2008 00:20 Taucher Online : 82 Heute 160, ges. 27331183 Besucher
 
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 Auszug aus diesem Forum:
 RB-80 vom 29.09.2004 : kann jemand von euch die Funktionsweise, Vor- und Nachteile des RB-80 erläutern?
... [mehr]
 Frog Rebreather vom 05.10.2004 : Was haltet Ihr vom Frog Rebreather?
www.frogdiver.com
... nur eine Gegenlunge?
... kleiner Kalkbehälter? ~ 1kg Kalk?
... [mehr]
 O2-Sensor für OXY2 vom 07.10.2004 : Hallo Zusammen,
ich benötige für meinen Oxy2 zwei neue Sensoren, bin aber nicht bereit für die überteuerten Uwatec-Sensoren ... [mehr] |
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