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Datenbank - Ausrüstungsteile - Rebreather - Ambient Pressure Diving Inspiration



Ausrüstungsteile Rebreather

Ambient Pressure Diving Inspiration

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 Datenbank - Ausrüstungsteile - Rebreather - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 25052
Inspiration, Ambient Pressure Diving
geschrieben am 01.11.2004 von kreisel stefan

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

BUDDY INSPIRATION
Die Entscheidung vom Dolphin auf`s Buddy umzusteigen, ist mir nicht leicht gefallen, da ich grundsätzlich mit dem Dolphin zufrieden war. Aber der Vorteil des Best-Mix(O2), die Trimix Tauglichkeit und die hervorragende Verarbeitung haben mich zum kaufen verleitet .Nach einigen TG kann ich nun sagen, eine gute Entscheidung, das Inspiration erfüllt alle Vorstellungen die ich an ein Tauchgerät stellen kann, robust, und bis ins kleinste durchdacht, dabei steht die Sicherheit an erster Stelle. Auch der hervorragende Servis von AP darf nicht unerwähnt bleiben. Einiges MUSS man allerdings wissen. Die Kosten eines Tauchganges liegen bei ca. 20.—Euro (fast alle Nebenkosten mit eingerechnet, wie Kalk, Sensoren, Batterien, usw.)
Und einen Fehler, straft das Inspiration gnadenlos ab.
Fazit, ein Höllengerät das süchtig macht.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 24868
Inspiration, Ambient Pressure Diving
geschrieben am 01.06.2004 von Harry

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ein Bericht zu diesem CCR befindet sich unter dem Titel `Wenn der Postmann dreimal klingelt` in unserer 43. Redaktionsausgabe.

Abstimmungsmöglichkeit nur für Nur für registrierte Benutzer registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 24439
Inspiration, Ambient Pressure Diving
geschrieben am 06.12.2002 von Ralf Scholl [CMAS**, ? TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Es gibt einen netten Vergleich:
offenes Tauchen (OC) ist wie Segelfliegen,
halbgeschlossene Kreislaufgeräte (SCR) wie Motorflugzeuge,
vollgeschlossene Kreisel (CCR) wie Düsenjets.
Da ist was dran, was das Anspruchsniveau für die Bedienung angeht! - Mit der Geräuschkulisse verhält es sich aber genau umgekehrt. :-)

Das Inspiration ist ein CCR, und wenn das Gerät richtig gewartet und überprüft ist, ist es auch nicht viel schwerer zu tauchen als ein ganz normales Pressluftgerät. (Nur anders, da es kein Tarieren mit der Lunge gibt.)
Das Entscheidende ist aber, dass man mit einem festen (optimalen) Sauerstoffpartialdruck taucht. - Normalerweise 1,3 bar.
Der Nachteil ist, dass (theoretisch) deutlich mehr schiefgehen kann durch ein Geräteversagen, und dass man die Reaktion auf alle diese Möglichkeiten beherrschen muss. (Hyperoxie, Hypoxie, Hyperkapnie)

Ich tauche jetzt seit zwei Monaten (25 Stunden Tauchzeit) mit meinem eigenen Inspiration, und das Gerät läuft genau so problemlos wie ich es von einem normalen DTG gewohnt bin.

Nichtsdestotrotz: Selbstzufriedener Leichtsinn kann tödliche enden: Aufmerksames Durchgehen sämtlicher Check-Prozeduren vor jedem TG ist ein Muss!! (Und ständige Kontrolle des Sauerstoff-Partialdrucks während des Tauchgangs ebenfalls.)

Aber spätestens, wenn mal unbeschwerte 2- oder 3-Stunden-Tauchgänge gemacht hat, ist es klar, warum man sich dafür entschieden hat, so viel Geld für ein Gerät auszugeben.

Meine Erfahrungen sind durchweg positiv.
Schade, dass es noch nicht mehr Taucher mit CCRs
gibt. Das ist das einzige Haar in der Suppe, dass man ohne Buddy mit CCR auch nicht länger tauchen kann als der längste OC-Taucher, es sei denn man ginge solo.

Ich gebe nur deswegen keine sechs Flossen, weil es noch keine automatische Zudosierung von Diluent beim Leeratmen der Gegenlunge und noch keinen CO2-Sensor gibt.
Das kommt angeblich mit dem Evolution.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 24411
Inspiration, Ambient Pressure Diving
geschrieben am 03.11.2002 von Andreas W. Matthes

21 von 26 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 14 von 17 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Das geschlossene Kreislaufgerät Buddy Inspiration

Eine persönliche Betrachtung warum ich auf einen geschlossenen Kreislauf wechsele

Nachdem ich 1998 / 1999 am Wakulla 2-Projekt teilgenommen hatte, war ich fasziniert von der Aussicht, ohne das Gasvolumen und die Reserven, die ich normalerweise mit offenem Kreislauf bei tieferen Höhlentauchgängen benutze, länger in tiefen Höhlen zu bleiben.
Durch eine Höhle zu driften und zu wissen, das mein Gasvorrat länger vorhält als die Fähigkeit meines Körpers, dieses Gas zu absorbieren (was in diesem Fall der Faktor wird, der die Tauchzeit limitiert), ist neben einem Gefühl der Kälte und Langeweile eine großartige Sache und hilft bei Forschungstauchgängen ungemein.
Der zweite faszinierende Umstand bei einem geschlossenen Kreislaufgerät ist der Gasverbrauch.
Weil das Gas ständig wieder aufbereitet wird, gibt es, außer beim Aufstieg, keine Blasen, lediglich der vom Stoffwechsel verbrauchte Sauerstoff wird durch clevere Elektronik und Gerätschaften dem Kreislauf wieder zugeführt.
Man sollte allerdings bedenken, dass die beste Gerätschaft permanent an Nacken und Schultern angeschlossen ist.

Warum ein Kreislaufgerät?
Als ich mit der Erforschung tiefer Höhlen im Staat Yucatan (Mexiko) begann, fielen mir schnell die Nachteile auf, die mit einem offenen System verbunden waren, nämlich die Gasmengen, die ich benötigte, um die Grundzeiten zu erreichen, die ich bei Forschungstauchgängen in Höhlen benötigte.
Ich hätte mich vielleicht an Zwölf-Liter-Flaschen und große Stage-Flaschen aus Stahl gewöhnen können, aber die Kosten von Helium und Sauerstoff hier in Mexiko trafen mich hart.
Als ich begann, bei Tauchgängen mit einer Grundzeit von fünf bis zehn Minuten 250 Dollar nur für Helium und Sauerstoff auszugeben, rechnete ich die wahrscheinlichen Gaskosten für tiefe Höhlentauchgänge in den nächsten drei bis fünf Jahren durch und verglich sie mit den Kosten eines geschlossenen Kreislaufgeräts.


Warum ein geschlossener Kreislauf und kein Halbgeschlossener, und warum das Buddy Inspiration?
Anfang 1996 machte ich einen Kurs für das Draeger Atlantis, machte auf der Messe “Tek ‘96” einen sehr kurzen Demonstrationstauchgang mit dem Prism Topas und machte 1998 den Kurs für das Cis Lunar.
Der Unterschied zwischen einem halbgeschlossenen und einem geschlossenen Kreislauf war ziemlich eindeutig.
Während ich mit dem Draeger eine beschränkte Flaschengröße. Gasvorrat und Tiefe hatte, war ich mit dem Cis-Lunar stundenlang in tiefen Höhlen unterwegs.
Als ich den Gasverbrauch dieser sechs oder sieben Stunden langen tiefen Höhlentauchgänge berechnete, hatte ich ein Lächeln im Gesicht, so ökonomisch ging das geschlossene Kreislaufgerät mit dem Gas um, zusätzlich zur Fähigkeit, tief zu tauchen und dort ein Weilchen zu bleiben.

Meine eingeschränkte Erfahrung mit offenen Systemen, insbesondere dem Draeger Atlantis, gab mir nicht genug Freiheit, um tiefe Tauchgänge mit Trimix oder Heliox zu machen, obwohl ich von Leuten hörte, die das taten.
Ich kenne hier in der Nähe niemanden, der ein Halcyon-Kreislaufgerät besitzt; ich kenne noch nicht einmal jemanden in den USA, den ich danach fragen oder es sogar ausprobieren könnte.
Das andere halbgeschlossene Kreislaufgerät, das mehr oder weniger auf dem Markt war, aber nie wirklich herausgebracht wurde, war der K2 Semi Closed Rebreather, den ich sehr mochte.
Was also tun, wenn Du ein Gerät brauchst, mit dem Du tief gehen kannst?
Ich betrachtete geschlossene Kreislaufgeräte, weil ich mit dem Cis-Lunar sehr positive Erfahrungen gemacht hatte, konnte mir aber keines leisten.
Das nächst beste Gerät das ich ansehen und anfassen konnte, bevor ich es kaufte, war das Buddy Inspiration.
Ich entschied mich für das Buddy Inspiration, weil ich ein Gerät brauchte, mit dem man tief tauchen konnte; außerdem war es verfügbar und für mich erschwinglich.


Ich entschied mich, den spezifischen Inspiration-Kurs in unserem Tauchladen in Puerto Aventuras zu machen. Steve Bogaerts aus dem U.K. war mein Instruktor.
Weil alle Kreislaufgeräte ihre Eigenheiten haben und ich nur Erfahrung mit dem Draeger Atlantis und dem Cis-Lunar hatte, hielt ich es für eine gute Idee, das Gerät und den Umgang damit sehr genau zu erlernen.
Wir bauten das Gerät auseinander und wieder zusammen, wobei ich alle Komponenten sah und was mir half, kleinere Reparaturen auszuführen.
Während der Trainingstauchgänge übten wir alle möglichen Notfallmaßnahmen und Arten, wie sich das Gerät verwenden lässt.
Einige Tauchgänge im Ozean zu machen war eine Herausforderung, aber glücklicherweise wurde ich trotzdem nicht seekrank.
Es dauerte nicht allzu lang, bis ich mich wieder an ein Kreislaufgerät gewöhnt hatte, speziell an das Tarierverhalten, denn bei einem Kreislaufgerät hat die Atmung keinen Einfluss auf die Tarierung, weil das ausgeatmete Gas im System verbleibt und in die Gegenlunge wandert.
Außerdem ließ es sich aus diesem Gerät sehr angenehm atmen.
Es gibt eine wichtige Sache, die man stets wissen muss, und das ist der Partialdruck des Sauerstoffs im System.
Kenne jederzeit deinen Sauerstoff-Partialdruck!
Das andere wichtige Ding, das stets beobachtet werden muss, ist Wohlbehagen, denn Wohlbehagen tötet.

Meine Absicht und mein Grund, dieses Gerät zu benutzen, sind tiefe Höhlentauchgänge.
Das Problem beim Höhlentauchen ist, dass man Probleme vor Ort, also unter Wasser, lösen muss, bevor man wieder sicher zur Oberfläche aufsteigen kann.
Falls in einer Höhle ein Problem mit dem Kreislaufgerät auftritt, braucht man einen alternativen Weg zur Oberfläche, eine “Bail-out”-Lösung; in diesem Fall ist das ein offenes Tauchgerät, inklusive aller Gase für die Dekompression.


Das klingt, als bräuchte ich trotzdem die Gasmengen für ein offenes System, warum sich also mit einem Kreislaufgerät herumschlagen?
Der Vorteil ist, dass man die Bail-Out-Flaschen immer wieder benutzen kann, ohne das Gas darin aufzubrauchen – es sei denn, es tritt ein Notfall auf.
Mein ultimativer Plan ist es, ein Bail-Out-Kreislaufgerät dabei zu haben, in dem sich mein Atemgas für den Notfall befindet, und offene Systeme komplett aufzugeben.
Um dies noch einen Schritt weiter zu führen, hätte ich gerne drei unabhängige Kreislaufgeräte dabei, so dass ich bei einem (unwahrscheinlichen) Totalausfall eines Geräts auf ein zweites wechseln kann und immer noch ein Reservegerät dabei habe.
Dann kann ich so lange unten bleiben, bis mir wieder Haare wachsen.

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08.09.2008 06:03 Taucher Online : 46
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