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Tauchen in der Antarktis ist Tauchen der besonderen Art. Es ist ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis, auf den Spuren von Amundsen, Scott und Shackleton Tauchgänge in jenem kältesten, stürmischsten und trockensten Kontinent zu unternehmen, der noch im 17 Jahrhundert als „terra australis nondum cognita“ die Weltkarten zierte.
Ein Bericht zu diesem faszinierenden Tauchziel befindet sich in unserer 56. Redaktionsausgabe.
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Antarktistour - M.V. Grigoriy Mikheev Geschrieben am 10.06.2005 von Ruth + Adrian
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Tauchen in der Antarktis ist Tauchen der besonderen Art. Es ist ein einmaliges
und unvergessliches Erlebnis, auf den Spuren von Amundsen, Scott und Shackleton
Tauchgänge in jenem kältesten, stürmischsten und trockensten
Kontinent zu unternehmen, der noch im 17 Jahrhundert als „terra australis
nondum cognita“ die Weltkarten zierte.
Nach knapp 1500 Tauchgängen im Süsswasser und tropischen Riffen
dachten wir, es sei nun an der Zeit, mal an was „anderes“ zu denken. Den
eigentlichen Kick für eine Tauchreise in die Antarktis gab uns der Törn
mit der M.V. Professor Molchanov im Juni 2003 nach Spitzbergen, wo wir es
schafften, noch knapp unterhalb des 80. nördlichen Breitengrades unserm
Hobby zu frönen.
Doch was wir in der Antarktis im Februar 2005 unter wie auch über
Wasser vorfanden, war um Welten besser. Die Unterwasserwelt ist unerwartet
farben- und artenreich. Seeanemonen (z.B. die leuchtorange-farbene isotealia
antarctica), Schlangensterne, Seesterne (vorab die roten odontaster validus),
Sonnensterne, Nacktkiemenschnecken (z.B. die doris kerguelensis), Tri-tonschnecken,
Garnelen, Schwämme, Leuchtquallen und sogar kleinste weisse Weichkorallen,
daneben riesige Gebiete mit kniehohen Kelpwäldern (cystosphaera jacquinotii),
auf und unter deren Blätter sich ein wahres Makroparadies (Amphipoden)
befindet.
Die Tauchgänge an den riesigen, und schier endlos senkrecht abfallenden
kolossalen Eisbergen sind schlichtweg der Hammer. Gleich mehrmals hatten
wir das Glück, Seeleoparden unter Wasser anzutreffen (ehrlich gesagt:
ein mulmiges Gefühl...). Besonders in Erinnerung blieb uns der Tauchgang
vor der ehemaligen Walfänger-Station Alice Creek, wo die Überreste
der industriell verwerteten Blauwale ins Meer entsorgt wurden und wo noch
intakte 20 m und längere Wirbelsäulen zu bestaunen sind. Tauchen
in der Antarktis ist Tauchen auf einem anderen Planeten. Denn die Kulisse
(Eisberge, Gletscher, Packeis) und die Bewohner (Pinguine, Robben, Wale
etc.) sind für uns ebenso unwirtlich wie fremdartig.
Wer im ewigen Eis seinem Hobby Tauchen frönen will, muss sich in einer
gesundheitlich und finanziell sehr guten Konstitution befinden. Die zwei
Tauchgänge pro Tag im bis zu –2° C kalten Wasser teilweise bei Sturm
und Schneefall zehren ebenso an der Substanz wie die Kosten von über
EUR 7‘000.- pro Person (inkl. Flug). Dazu kommt die 48-stündige Überfahrt
von Ushuaia/Feuerland zum Kontinent durch die stürmische Drake-Passage
(bis Windstärke 12!) und zurück, die für die meisten Passagiere
zur Höllenqual wurde. Dennoch kann eine solche Reise der Extraklasse
für Hardcore Divers nur empfohlen werden. Auf der M.V. Grigoriy Mikheev
(Schwesterschiff der Molchanov), einem ehemaligen russischen Forschungsschiff
mit russischer Besatzung, waren wir bestens aufgehoben. Sicherheit wird gross
geschrieben.
Die Diveguides Mike (Kanada) und François (Frankreich) als Eiswasser-Spezialisten
bzw. Meeresbiologen kennen die Tücken und die Gefahren des Packeises,
der treibenden Eisberge und der Strömungen. Ausrüstung, Technik,
Elektronik, Ver-sorgung etc.: alles ist auf hohem Niveau.
Den 45 Passagieren (davon 20 Taucher aus aller Herren Länder, Anzahl
stetig abnehmend...) fehlte es an nichts. Sogar ein Arzt war vorschriftsgemäss
mit an Bord. Wer nicht tauchen gehen wollte (oder zufolge Tauchverbots nicht
mehr durfte, auch das gab es!), konnte sich einer Landtour anschliessen.
Maximal 5 bis 6 Taucher waren auf einem Zodiak (4.5 m Länge, fester
Boden, Aussenborder mit 200 PS) unter-wegs, welches mit den Tauchausrüstungen
beladen vom Deck mittels Kran behutsam ins und aus dem Wasser gehievt wurde
(kein Schleppen der schweren Ausrüstungen und Bleigurte). Fazit: eine
einmalige Reise, die uns lange in Erinnerung bleiben wird und ihr Geld und
die Strapazen (Überfahrt) wert war.
Adrian und Ruth
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Lütschetalsperre, Frankenhain (21.05.2012) Ich hätte es wissen sollen, als mich mein Tauchkumpel am Freitag euphorisch anrief und mir sogar ein Bild vom klaren Wasser im Uferbereich auf´s Handy schickte und von Top Sichtverhältnissen (mehr) Steinbrüche Löbejün (21.05.2012) Wir waren am Wochenende mit einer größeren Tauchgruppe dort tauchen. Nachdem ich vor 2 Jahren schon einmal in Löbejün getaucht bin und super Sichtweiten hatte, waren die Erwartung natürlich sehr (mehr) Hitdorfer See, Leverkusen (20.05.2012) Wir waren heute am Hitdorfer See tauchen. Völlig überraschend war die Sicht unerwartet gut mit 4-8m. Auch das Wasser hat mittlerweile eine angenehme Temperatur, um auch Nass den See zu betauchen. (mehr)
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ich suche den als Ringbuch in DINA5 Format
herausgegebenen Tauchführer für das Rote Meer
mit den ... [mehr] Pantar Strait, Indonesien vom 15.05.2012 : Die Pantar Strait ist inzwischen meine liebste Tauchregion. Es gibt dort vier Tauchbasen, die alle einen guten Ruf haben. ... [mehr] Sichtweite Starnberger See vom 15.05.2012 : Hallo,
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