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Datenbank - Basen/Shops - Malediven - Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll



Basen/Shops Malediven

Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll

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 Datenbank - Basen/Shops - Malediven - 24 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 16397
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 25.01.2005 von Ethan [PADI Rescue, 139 TG]

Hallo zusammen,

jetzt muß ich mich doch mal über den ´Bericht´ von Jochen und Sabine auslassen!

Also, so ganz versteh´ ich den nicht.
Ich hab im ganzen Bericht keine einzige Beschreibung gefunden, die eine Bewertung von nur 1 Flosse rechtfertigen würde.
Folgendes möchte ich zu manchen der Punkte mal bemerken:

- Die Überprüfung der geloggten Tauchgänge im Logbuch und des Brevets halte ich für absolut ok und dient letztlich der Sicherheit aller.

- Die Regel, dass ein OWD´ler nur bis max. 20m tauchen darf, halte ich ebenfalls für i.O. Wieso darüber ´diskutiert´ werden muß oder soll, kann ich nicht einsehen. Mach´ halt nen AOWD-Kurs, dann haste das Problem nich! Auch diese Regelung dient letztlich der Sicherheit. Ich kann mich da einem meiner Vorredner (Bsp. Führerschein) nur anschließen!

- Wieso regt Ihr Euch eigentlich über die Situation unter Wasser auf? Bei Strömungstauchgängen halte ich das Beschriebene für völlig normal, d.h. da wird die Gruppe halt auch mal durcheinandergewirbelt und man muß gegen die Strömung kicken, um zum Riff zurückzukommen. Wieso ist das ein Problem für Euch, wenn Ihr so ´erfahrene OWD´s´ seid? Oder ist doch ein AOWD-Kurs anzuraten...?

- Zu der beschriebenen Pfütze vor dem Spülbecken schreib ich nix. Das ist ja albern....

- Übrigens bin ich durchaus gewöhnt, dass an anderen Tauchbasen auch die Zeit, Luftverbrauch und Tiefe notiert und unterschrieben werden müssen. Dies dient als Absicherung der Tauchbasis, denn schließlich ist jeder für sich selbst verantwortlich und sollte daher ruhigen Gewissens dafür einstehen können. Wieso habt Ihr da ein Problem? Oder doch ´n AOWD-Kurs... oh, ich wiederhole mich!

So, ich hab jetzt genug Dampf abgelassen.

Gut Luft,
Ethan.



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Datenbankeintrag 16074
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 30.12.2004 von Daniela [OWD, 13 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich bin mit meinem mann im Novemebr diesen Jahres für 14 Tage auf Kandooma gewesen. Dass die Insel keine Luxusinsel ist wussten wir, es hat uns trotzdem gefallen.
Nicht teilen kann ich den Bericht von Sabine und Jochen, die offenbar zur annähernd gleichen Zeit dort waren wie wir. Für uns waren es die ersten Tauchgänge nach der Ausbildung und wir haben uns dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Tauchlehrer hatten stets eine Auge auf die OWD´s und waren jederzeit für Fragen offen und haben auch gelegentlich mal Tipps gegeben, so dass man gemerkt hat, dass die schon schaeun, was man macht. Wir haben beim Briefung (auf Englisch udn Deutsch) keine Verständigungsprobleme gehabt. Auch wir durften nur bis 20 m tauchen und wurden auf die entsprechende gesetzliche Regelung hingewiesen. Ich finde es o.k., wenn solche Dinge kontrolliert werden. Schließlich trägt die Tauchschule auch die Verantwortung und die Konsequenzen.

Super fanden wir, dass man alle Ausrüstungeteile problemlos leihen konnte und diese in einem guten Zustand waren. Die Tauchbasis ist gut geführt und dass mann manchmal warten muss, ist einfach dem Ansturm geschuldet. Ich hatte den Eindruck, dass sich das Team wirklich bemüht, es allen Recht zu machen, was bekanntlich aber eine Kunst ist, die keiner kann.
Alles in allem fand ich das Tauchschulteam super und wir haben ganz viele schöne Eindrücke beim Tauchen gewonnen. Macht weiter so - wir fanden es o.k. und haben dem Team zum Abshcluss auch eien Flasche Wein spendiert.

Nun hoffe ich, dass nach der Flutwelle alle wohlauf sind. Derzeit kann man auf die Website von Kandooma nicht drauf.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15911
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 19.12.2004 von Thomas [Padi Rescue, 210 TG]

11 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 16 von 16 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hai auch,

ich habe zwar keinen aktuellen Bericht zur Basis zu bieten, aber zu dem Bericht vom 14.12. muss ich einfach etwas loswerden: Da ich bereits 2x auf Kandooma war und der nächste Kandooma-Urlaub bereits gebucht ist, denke ich schon, dass ich weiß wovon ich rede.

Also: die Sache mit der Pfütze vor dem Spülbecken: HALLO!! Das ist eine tropische Insel, da regnet es auch ab und an mal, außerdem ist das Spülbecken dort, dieser Teil der Basis wird also stark beansprucht, Was ist so schlimm daran, wenn da diese Pfütze ist????? Man kann doch einen Bogen drumrum machen, bzw. einen großen Schritt drüber. Wo ist das Problem?? Wenn auch zu der Zeit grad viele Taucher da waren (3 Dhonis im Einsatz lassen dies vermuten), meine Güte dann trinkt man halt schon mal an der Bar ein Dekobier und lässt die Spülfanatiker erst mal gewähren und macht das dann in Ruhe später. Wir sind doch alle da im Urlaub; wer hat da schon groß Termine????

Als nächstes: Einchecken 16.30 Uhr. Wie im Bericht steht waren 7 Guides zu dieser Zeit bei der Tauchbasis beschäftigt. Gleichzeitig 3 Donis in Betrieb. Also sind die Guides tagsüber halt beschäftigt: Mit Tauchen nämlich! Was ist also so schlimm daran bis 16.30 zu warten bis jemand da ist der eincheckt. Als ich das letzte mal angekommen bin, war das gegen Mittag. Danach war Auspacken und aklimatisieren angesagt. Ich habe es nicht als Handycap empfunden, dass Einchecken erst halb fünf war. Ok, für Leute die einen engen Terminplan auf einer Malediveninsel einhalten müssen, ist das eben inakzeptbel.

3. Zwei-Klassen-Gesellschaft - Das hat sich weder Aquanaut, noch das Kandooma-Management ausgedacht. Es ist halt maledivisches Gesetz, dass OWD nur bis 20 m dürfen (mir sind sogar nur nur 18m bekannt). Als ´Nicht-mehr-Anfänger´ sollte Euch das in der Presse nicht entgangen sein. Ob diese Regelung sinnvoll oder sinnlos ist, sei mal dahingestellt. Ich würde auch lieber ohne Führerschein Auto fahren dürfen, nur weil ich es kann - leider sieht das halt der Gesetzgeber anders - da fängt doch auch keiner das Diskutieren an. Also - akzeptieren oder Konsequenz ziehen (entweder Advanced Kurs machen oder halt das tauchen lassen, wenn die Nice and Easy Plätze nicht gefallen) - Diskutieren bringt nunmal nichts! Es wäre im übrigen schlimm, wenn sich die Basis auf so etwas einlassen würde. Stellt euch mal vor, was abgehen würde, wenn einige OWD zu den Advanced Plätzen dürften, andere aber nicht. Wo zieht man da die Grenze? Also hört halt auf mit der Diskussion. Es bringt nichts.

Selbst die 30m Regel ab AOWD finde ich persönlich auch überflüssig, muss es aber nun mal leider akzeptieren.

4. Tauchpreise - Ich habe noch nirgends auf den Malediven erlebt, dass die Dhoni-Fahrten inklusiv sind. Auf (meines Wissens nach) allen anderen Inseln zahlt man zusätzlich pro Dhoni-Fahrt 10-12 US$ extra. Rechnet das bitte mal auf einen 2 Wochen Urlaub hoch und vergleicht dann bitte noch einmal!!

Sicher läuft auch bei Aquanaut nicht alles 100%ig, aber nur eine Flosse - das haben sie nicht verdiehnt.

Also dann; Frohe Weihnachten, ein gesundes Neues Jahr Euch allen und Kandooma+Aquanauten -> wir sehen uns im April 05; bestellt schon mal zum Abschied nehmen den Walhai, dann fällt es vielleicht etwas leichter:-)

bis dahin; lasst es Euch gutgehen! Viele Grüsse aus dem verschneiten Ländle!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15820
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 14.12.2004 von Sabine+Jochen [AOWD, 102 TG]

6 von 18 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 24 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren Ende November 2004 für 12 Tage auf Kandooma, hier unser Erfahrungsbericht:

Die Insel ist recht einfach, aber vom Preis-Leistungs-Verhältnis ok.

Empfehlenswert sind Zimmer mit Klimaanlage, sonst kann es im Zimmer recht warm werden (sofern die Sonne scheint!). Wir hatten durch glückliche Umstände einen der Einzelbungalows mit den 200er Zimmernummern, die innen einfach, aber völlig ausreichend eingerichtet sind und zudem gut liegen.
Inzwischen wurde das Essen auf Büffet-Form umgestellt. Das Essen ist nicht überragend, aber uns hat es soweit gefallen. Es gibt viel Fisch und Hühnchen, die einheimischen Curry-Gerichte sind empfehlenswert, insbesondere auch das Thunfisch-Curry (das gibt´s auch schon mal zum Frühstück!). Ach so, Frühstück ist auch ausreichend, Eier muss man separat bestellen (kostet nichts), auf Rühreier sollte man verzichten (kann man auch 1x ausprobieren, wird dann aber zu dem gleichen Schluss kommen), Omelett ist gut und reichlich. Unser Kellner war eher maledivisch ´zurückhaltend´.

Preise: Soft-Drink: USD 1,50; Bier: USD 2,50; großes Wasser USD: 2,00; Glas Wein: USD 5,00; Flasche Wein: USD 15,00; Fass-Bier an der Beach-Bar: USD 2,70. Bier und Wein soweit ok.

Der Strand von Kandooma ist eher ´gewöhnungsbedürftig´, da man nicht ohne Probleme überall barfuß laufen kann. Wer einen schönen Traumstrand sucht, sollte einfach auf eine andere Insel fahren! Schattenplätze gibt es ausreichend, Strandliegen auch, allerdings sind die besseren Liegen schnell vergeben, und die reichlichen ´Halb-Schalen´ sind nicht jedermanns Geschmack. Einfach ohne Liege am Strand sonnen ist wegen des festen Bodens nahezu unmöglich. In der Bade-´Lagune´ (Kanal zwischen Kandooma und der einheimischen Nachbarinsel) ist stets mehr oder weniger Strömung, so geht man an der einen Stelle ins Wasser und kommt an einer anderen wieder heraus...

Ein Hausriff ist nicht vorhanden. Wer schön schnorcheln will, der sollte sich eine andere Insel suchen, im Kanal zur Nachbarinsel ist schon das ein oder andere Relikt der Zivilisation zu finden.

Als idyllische Insel kann man Kandooma nicht bezeichnen: Am Strand in der Nähe vom Gebüsch gibts Mücken (das ist ja noch normal), sonst nerven die zahlreichen Krähen mit ihrem Geschrei (das vermutet man auf den Malediven auch nicht so), und man sollte am Strand nichts herumliegen lassen, was eventuell als fressbar interpretiert werden kann, wie z.B. eine geschlossene Plastiktüte. Naja, und das während einer Badepause unbeaufsichtigte Strandtuch kann man ja auch wieder auswaschen...
An einigen Strandabschnitten hört man das Brummen des Generators der Insel ähnlich wie auf einem Kreuzfahrtschiff, und nachts wird der Müll verbrannt, was man natürlich nur nach einer längeren Disco-Nacht oder bei einem offenen Badbereich mitkriegt.

Was ist nun Gutes von der Insel zu vermelden? Der Service der Hotelanlage ist professionell (betrachten wir mal einige Kellner positiv als ´Ausrutscher´). Die Beach-Bar ist ok und die angrenzende Disco (2x wöchentlich) ist gut bestückt, d.h. die Anlage und die Musikauswahl ist gut und reichlich, das kann schon mal bis tief in den Morgen gehen...

Da das idyllische Flair sich nicht so recht einstellen wollte, kann man die Insel mit gutem Gewissen als reine Taucherinsel betrachten.

Tauchbasis:

Die Preise sind ´maledivisch´ hoch und entsprechen dem Karibik-Niveau: USD 33,00 pro Tauchgang (bei 10 und mehr Tauchgängen und eigenem Equipment), bei Vorausbuchung bei Aquanaut 340,00 Euro für 12 Tauchgänge bzw. 260,00 Euro für 10 Tauchgänge bei Neckermann, jeweils inkl. Boot und zzgl. einer Servicegebühr von USD 4,00 pro Woche.AOWD-Kurs liegt bei USD 250,00 zzgl. ca. USD 75,00 Prüfungsgebühr.

Die Tauchbasis ist von der Anlage mittelprächtig. Schulungen finden in der Coffee-Bar angrenzend an die Beach-Bar statt. Sein eigenes Equipment kann man auf der Basis in einem kleinen Raum lassen, der abgeschlossen wird, wenn die Basis nicht besetzt ist. Dann kommt man auch nicht an seine ABC-Ausrüstung ran, wenn man schnorcheln will. Anzug und Bleigürtel bzw. -taschen bleiben draußen und werden nicht weggeschlossen. Hochwertige Ausrüstungsgegenstände, wie Automaten und Computer, können nicht separat weggeschlossen werden, sollte man also mit aufs Zimmer nehmen. Wie gut das Leih-Equipment ist, können wir nicht beurteilen, da wir ´Selbstversorger´ sind. Leih-Equipment kostet natürlich alles etwas, Tauch-Computer ist Pflicht (das kannten wir bereits von unserer letzten Malediven-Insel). Strömungs-Boje gab es kostenlos zum Ausleihen. Die Umgebung der Tauchbasis ist recht sandig, so muss man mit seinem Equipment etwas vorsichtig sein (nett war auch die dauerhafte Riesen-Pfütze im Sand direkt vor dem Raum, wo das Equipment gelagert ist). Im Bereich der Waschbecken und des Equipment-Raumes kann es schon einmal recht wuselig sein, wenn zwei Boote mit voller Besetzung und 50 Tauchern zurückkommen. Da darf man nicht unter Platzangst leiden.

Die Basis war zum Zeitpunkt unseres Urlaubs mit 7 Leuten besetzt. Es gab 3 Tauch-Dhonis. Die Boote waren häufig mit ca. 25 Tauchern zzgl. 2-3 Tauchguides belegt. Da wir ja nun leider nur den normalen PADI OWD haben, allerdings auf der Insel bereits unseren 100. Tauchgang gefeiert haben, darunter Nacht- und Höhlen-Tauchgänge und diverse 30-Meter-Tauchgänge, betrachten wir uns nun nicht mehr als reine Anfänger. Doch weit gefehlt, auf der Insel herrscht ein strenges Zwei-Klassen-System, das zwischen Open-Water-Diver und Advanced Open-Water-Diver unterscheidet. Dabei spielt die Erfahrung keinerlei Rolle. So kommt es zu den absonderlichen Situationen, wie wir es erlebt haben, dass Taucher mit einem AOWD und einer Erfahrung von 15 Tauchgängen zu den Advanced Tauchgängen mitgenommen werden, wir hingegen ´durften´ dann an den Nice-and-Easy Tauchgängen teilnehmen. Kein Wunder, wenn man da etwas stinkig ist. Die Auswahl der Tauchplätze
ist dann doch etwas eingeschränkt und wiederholt sich irgendwann. Ich will nicht behaupten, dass man hier zu einem AOWD-Kurs genötigt werden soll, um zusätzlich ´Kasse´ machen zu können (immerhin wird bei einem Kurs so etwa um die USD 100,00 mehr verdient als mit normalen Tauchgängen). Doch dazu später mehr.

Die ganze Tauchbasis wirkt doch stark reglementiert. Das kann zwar auch Vorteile haben, wirkt manchmal doch befremdend. Das fängt schon damit an, dass man den ´Papierkram´ mit Kontrolle von Ausweis und Logbuch sowie die obligatorische Unterschrift, dass man gesund ist und auf eigene Verantwortung taucht, nur einmal am Tag, nämlich um 16:30 Uhr machen kann. Da haben wir bei anderen Tauchbasen doch schon lockerere Vorgehensweisen erlebt.

Deshalb nochmals die wesentlichen Regelungen kurz zusammengefasst:
Nur Taucher mit einem AOWD-Brevet können bis 30 Meter tauchen und haben die freie Auswahl der Tauchfahrten. Taucher mit OWD-Brevet sind auf 20 Meter beschränkt und werden auf die sogenannten ´Advanced´ Tauchfahrten nicht mitgenommen und obligatorisch auf die Anfänger-Tauchfahrten umgebucht. So ist die Regelung der Aquanaut-Basis auf Kandooma. Eine vernünftige Erklärung wurde uns hierfür nicht genannt. Es werden täglich um 9:00 und 14:30 Uhr je eine ´Advanced´ und eine ´Nice-and-Easy´-Tauchfahrt, einen Tag in der Woche gibts nur den Nachmittag-Tauchgang. Zuzüglich werden ´Early-Morning-Dive´ und Nacht-Tauchgänge angeboten. Tauchausfahrten, die über den ganzen Tag gehen, werden nur gelegentlich angeboten, i.d.R. ist das dann auch ein ´Advanced´-Tauchgang. Es wurden während unseres Urlaubs auch zwei Tauchfahrten zu Wracks durchgeführt, ebenfalls in der Rubrik ´Advanced´ (... Pech gehabt!). Unverständlich umso mehr, dass der eine Wrack-Tauchplatz in einem Basis-eigenen Informationsblatt als ´für Anfänger geeignet´ klassifiziert wird, das Wrack liegt halt auf 30 Meter Grund und ist somit tabu für ein OWD-Brevet. Diskussionen darüber führen nur zu Frust.

Auch die ´Nice-and-Easy´-Tauchgänge sind nicht unbedingt für Anfänger zu empfehlen. I.d.R. gibt es 2 Tauch-Guides, die mitkommen. War ein dritter Tauch-Guide mit an Bord, so war der für eine Schulung oder einen Check-Dive vorgesehen. Als Taucher muss man sich unter Wasser auch schon mal alleine zurechtfinden können. Begleitete Tauchgänge, so z.B. ein Guide vorne und ein anderer hinten, sowie eine vorbesprochene Reihenfolge der Taucher, wie wir es von anderen Tauch-Basen kennen, gibt es nicht. Beim Briefing mit laufendem Diesel und über 20 Tauchern bekommt auch nicht jeder mit, wie es denn unter Wasser so weitergehen soll. War auch egal, wegen anderer Strömungsverhältnisse fand der Tauchgang auch in die andere Richtung statt, hierfür war das Briefing sowieso nicht vorgesehen. Es kann auch schon mal vorkommen, dass die beiden Tauch-Guides dicht zusammen tauchen (naja, wenn man so frisch verliebt ist...). Man muss auch schon mal aufpassen, dass der Tauch-Guide einen wahrnimmt, wenn man aus entgegengesetzten Richtungen kommt, sonst kann es auch schon mal zu einem Zusammenstoß kommen. Aber als geübter OWD-´Anfänger´ behält man da natürlich die Übersicht und achtet auf seinen Tauch-Guide, so dass diesem kein Schaden zustößt. Sinn macht es durchaus, wenn der Tauch-Guide die Sicht unter Wasser überprüft, so kann man ggf. sich über Wasser sammeln und zum Riff schwimmen. Bei 10-12 Meter Sicht sieht man erst spät, dass es bei 35 Meter Tiefe nicht mehr weitergeht, und beim Weg bis zum Riff kann man dann schon mal gefühlte 10 Minuten quasi ohne Sicht auf das Riff paddeln. Da macht es dann Mut, wenn man unter Wasser auf zwei andere Taucher trifft. Weniger Mut macht es, dass die beiden ebenso keinen richtigen Durchblick haben. Vorteile hat da der, der einen Kompass hat, so schwimmt er wenigstens nicht im Kreis. Einen richtigen Vorteil hat der, der den Kompass dann auch schon über Wasser eingestellt hat, als das Riff noch zu sehen war...

Ungewöhnlich ist bei dieser Tauchbasis auch, dass nach Beendigung des Tauchgangs Tiefe, Zeit und Flaschendruck notiert
werden und mit eigenhändiger Unterschrift quittiert werden muss. Fehlt nur noch, dass der Tauchcomputer kontrolliert wird. So hat man denn brav die Limits von 20 Meter, 60 Minuten und 30 bar eingetragen, um ja keinen ´Anschiss´ zu kriegen, auch wenn Tiefe oder Tauchzeit über das Limit ging. Was diese unsinnige Regelung sollte (haben wir in der Form auf anderen Tauchbasen noch nie erlebt), können wir ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich vermute, die Basis-Leitung will sich hierdurch nur absichern, falls dann doch mal etwas passieren sollte. Das passt dann auch in das Bild, dass Taucher mit OWD-Brevet grundsätzlich als Anfänger eingestuft werden.

So, noch etwas zu dem Tauch-Revier:

Seit unserem letztem Malediven-Urlaub, wo die Korallen doch extrem geschädigt waren oder beim Hausriff völlig fehlten (ich hab es damals als ´Reichlich Fische in Mond-Landschaft´ genannt), hat sich die Korallenfauna doch erstaunlich gut erholt, kommt aber von den Korallen her noch nicht ganz an das Rote Meer heran. Leider können wir zu den ´Advanced´ Tauchplätzen aus verständlichen Gründen wenig sagen, deshalb ein wenig zu den ´Nice-and-Easy´-Tauchplätzen:

Empfehlenswert: ´Black Coral´ und ´Hogula Huraa´ (letzterer mit mehreren Fangschreckenkrebsen, Drachenköpfen und natürlich den obligatorischen Feuerfischen), überwiegend mit wenig Strömung und gut zum Fotografieren geeignet.

Weniger zu empfehlen: ´Lion Fish´ (kaum etwas zu sehen, bis auf eine kleine Stelle mit Korallen und ein paar kleinen Feuerfischen)

Größere Fische: Gibt´s an den Tauchplätzen am Außenriff, das ist bei Kandooma gleich um die Ecke mit 5-10 Minuten
Bootsfahrt, z.B. ´Cocoa Outside´, wo man auch schon mal einen Weißspitzenhai sehen kann. Die Außenriff-Tauchplätze
ähneln sich sonst aber. Größere Fische gibt´s dann eher bei den ´Advanced´-Tauchplätzen, die u.U. aber wegen
Strömungsbedingungen, insbesondere in den Kanälen, nach Schilderungen von anderen Tauchern für Anfänger eher nicht zu empfehlen sind.

Und nun das Fazit:

Die Aquanaut-Basis auf Kandooma sollte man nur als AOWD-Taucher besuchen, für Anfänger ist die Basis nicht zu empfehlen. Auch mit AOWD-Brevet sollte man schon ein wenig Erfahrung mitbringen und allein mit seinem Buddy tauchen können. Die Tauch-Guides könnten auch insgesamt etwas lockerer drauf sein. Positive Ausreißer sind da Katherine, Medhat und insbesondere Anders, der uns auch über und unter Wasser mit seiner ´anderen´ Art überzeugen konnte.

Kandooma als Urlaubsziel sollte man meiden, da gibt es weitaus schönere Inseln auf den Malediven.

Wenn das Gerücht stimmt, was uns ein Miturlauber und Mittaucher bei seinem 13. Aufenthalt auf Kandooma erzählt
hat, war das sowieso die letzte Saison mit dem vorgefundenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Angeblich soll alles abgerissen werden und ein Luxus-Resort entstehen. Naja, dann muss aber an dem äußeren Design der Insel und des Strandes noch etwas gefeilt werden. Es sei denn, der Wellness-Bereich ist gut genug...

Zu den Traum-Urlaubszielen zähle ich Kandooma nicht, dafür ist die Summe der negativen ´Kleinigkeiten´ einfach zu groß. Einzig allein die gut gelaunten Fische können das Gesamtergebnis wieder in den positiven Bereich herausreißen. Nur hierfür gibt´s eine Flosse.


    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 10735
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 03.09.2004 von andi + christin [padi aowd, 130 TG]

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren im August für 2 Wochen auf der Insel Kandooma. Gebucht haben wir für 1250,- € (pro Person) ein Doppelzimmer superior mit Vollpension. Die Zimmer sind standardmäßig eingerichtet und verfügen zusätzlich über eine Klimaanlage. Unsere war sehr modern, man konnte die Temperatur frei wählen, andere waren aber auch alt und laut. Die komplette Insel besitz nur Kaltwasserduschen. Nun zum Essen: Zweimal in der Woche abends und zweimal nachmittags gibt es Essen in Buffetform, die restlichen Mahlzeiten werden serviert. Mittags Pizza oder überbackenen Toast, dann Fisch oder Fleisch mit Beilage und Salat und zum Nachtisch frisches Obst, am Abend sind Hauptspeise und Nachtisch gleich davor wird jedoch eine Suppe und ein Pastagericht serviert. Man kann gut essen und wird immer, man wird jedoch auf einer vier Sterne Insel sicher besseres Essen bekommen, allerdings auch nur für mehr Geld. An was man sonst noch merkt, dass die Insel Kandooma nicht so viele Sterne hat: kein Handtuchservice am Strand / Pool, billigere Getränkepreise (Heineken Dose 0,5 l 3,50 $, TigerBier 0,3l 2,50 $, Wasser 1,5l 2,00$, Softdrinks 0,3l1,50$ Wodka 0,2 2,00 $). Die billigeren Zimmer und der Speisesaal sollen bald renoviert werden – hier und da kann es sein, dass nicht alles dicht ist und es hinein regnet. Die Insel ist relativ klein und übersichtlich mit vielen jung gebliebenen und jungen Menschen die alle sehr offen waren.
GENUG ZUR INSEL NUN ZU DER TAUCHSCHULE
Am ersten Tag wurden wir sehr nett aufgenommen und in alles eingelernt, wie funktioniert was, wo kommt was hin, wo trägt man sich ein,…
Der erste Tauchgang war ein Orientierungstauchgang – ganz normaler Tauchgang mit einem Tauchlehrer der irgendwann ein paar Übungen von dir sehen will. Danach konnten wir uns eintragen für „nice and easy“ oder „advanced“ Tauchgänge. „Nice and easy“ Tauchgänge bedeuten: Tauchgang an einem Aussenriff oder um ein Giri,.. (um ein Felsblock) sie sind eher gemütlich es gibt aber auch vieles zu entdecken. Für Open water Taucher gilt die 20 m Grenze für Advanced 30 m. Für die „Advanced“ Tauchgänge kann man sich erst ab Advaced Besitzer anmelden, die Tauchgänge sind in Kanälen mit viel Strömung. Bei unserem letzten Malediven Besuch tauchte unsere Tauchschule nur an Aussenriffen, leichte Drifttauchgänge, wir kannten also diese Art von Tauchen noch nicht. Die 5 Tauchlehrer, welche alle deutsch sprachen, haben uns aber mit ihrem Briefing sehr gut in die Strömungen eingelernt und wir hatten so viel Spaß bei den Advanced Tauchgängen. Wir machten insgesamt 24 Tauchgänge und sahen bei fast allen Tauchgängen Haie und Napoleons. Es war ein unvergesslicher Urlaub, dank dem super Tauchlehrerteam und der faszinierenden Unterwasserwelt. Jeder Tauchgang war ein Erlebnis egal mit wem: dem Holländer Ed, den man auch unter Wasser immer sofort an seiner Glatze erkannte und der für jeden Spaß zu haben war, der Holländerin Rosi, mit der wir uns nie anlegen wollen, beim gegen die Strömung zu tauchen, dem Däne Anders der unter Wasser kochte als die Japaner im Riff lagen und über Wasser immer einen witzigen Spruch auf Lager hatte, mit dem Deutschen Klaus der einem super erklären konnte wie das mit der Strömung funktioniert hat und „last but not least“ die deutsche Alex, die immer ein offenes Ohr hatte für Fragen und Wünsche und die Tauchbasis super toll im Griff hat. Die Bootscrew war auch spitze. Eigentlich könnte ich jetzt noch viele tolle Personen aufzählen, aber ich glaub das wird euch Lesern dann zu langweillig, aber eins noch was ganz wichtig ist, bucht eure Tauchgänge schon in Deutschland bei der Tauchbasis Aquanaut in Frankfurt, wir haben 24 Tauchgänge gebucht und pro Tauchgang nur 20 € bezahlt und auf den Malediven kam nur noch eine Wochengebühr von 4 $ fällig.
Die 2 Wochen Urlaub sind im Nu vergangen, leider, wir wären noch sehr gerne länger geblieben.

Haie aus 2 m Entfernung keine Seltenheit
Haie aus 2 m Entfernung keine Seltenheit

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Datenbankeintrag 10520
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 22.08.2004 von André Buck [OWD, 6 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Auch wir (ich und meine Freundin Kamila) haben uns dieses Jahr für die Malediven entschieden. Dass wir dabei auf Kandooma gelandet sind war eher Zufall, da wir LastMinute nichts anderes mehr bekommen hatten. Doch bereut haben wir das bei weitem nicht - zumal ich eh umbedingt einmal tauchen wollte.

Die Insel:
Die Insel besteht laut Beschreibung aus groben Korallensand und deswegen besser mit Badeschuhen zu betreten. Nun ja - ich für meinem Fall habe am 2. Tag meine Flip-Flops in die Ecke gestellt und bin barfuß gelaufen. Die Lagune ist recht groß, sehr schön und bietet Schnorchlern zum Außenriff hin schon ein paar schöne Aussichten unter Wasser. Das Essen ist wirklich OK - wiederholt sich allerdings spätestens nach einer Woche irgendwann. Wer also einen Luxusurlaub mit außergeöhnlichen Speisen auf den Malediven sucht, ist in dieser Hinsicht hier fehl am Platz.
Der Service, insbesondere das Reinigungspersonal der Zimmer, fanden wir sehr gut. Die etwas besseren Zimmer sollten zwar laut ITS warmes Wasser haben, was nicht stimmt, aber das hat letztendlich nicht gestört. Die Klimaanlage ist dafür recht angenehm.
Angenehm sind auch die Nebenkosten wie Trinkwasser etc. Mit 2 US$ pro Flasche kommt man hier noch recht günstig davon.

Tauchen:
Genug zur Insel - wir wollten ja tauchen. Nachdem meine Freundin schon am Great Barrier Reef tauchen war, war für mich die Unterwasserwelt mit Pressluft noch Neuland. Wir haben also erst einmal einen Tauchgang unter Anleitung organisiert, um anschließend über einen Tauchkurs zu entscheiden. Wie hier auch schon gelesen wurden wir bei unserer Entscheidung beraten und nicht überredet.
Sprich - wir haben uns für den PADI OWD entschieden und Nagel mit Köpfen gemacht. Unser Tauchlehrer Anders aus Dänemark strahlte viel Sicherheit und Erfahrung aus (sofern wir als Anfänger das beurteilen können) und war darüber hinaus ein sehr netter, lustiger Typ - wie eigentlich alle in der Tauchschule einschließlich der Bootscrew!!!
Bei unseren letzten beiden Tauchgängen nach der Prüfung, sind wir dann ganz normal mit der Nice&Easy Gruppe abgetaucht und haben somit einen krönenden Abschluß mit mehreren Haien großen Papagei- und Napoleonfischen gehabt.

Zwar habe ich keinen Vergleich und keine große Erfahrung - dennoch kann ich Kandooma für aktive Urlauber (besonders für Taucher) empfehlen, da ich mein Geld jetzt lieber fürs Tauchen ausgebe, als für 4-Sterne Essen und Unterkunft. Insofern werden wir warscheinlich nächstes Jahr wieder dort landen, um evtl. auf den Advanced-OWD upzugraden.

Nach bestandener Prüfung ... unsere OWD Gruppe mit Tauchlehrer Andres
Nach bestandener Prüfung ... unsere OWD Gruppe mit Tauchlehrer Andres

Ich kurz vorm Sprung in die Tiefe.
Ich kurz vorm Sprung in die Tiefe.

Meine Freundin beim letzten Tauchgang ...
Meine Freundin beim letzten Tauchgang ...

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7827
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 03.07.2004 von Tom [Padi Rescue, 196 TG]

8 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 7 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo Leute,

habe Mitte Juni 2 Wochen auf Kandooma verbracht. Trotz Monsunzeit hatten wir geniales Wetter. Tagsüber in der ganzen Zeit nur 3 x kurze Regenschauer. Sonst nur nachts. Da ich 2000 bereits 2 Wochen auf Kandooma war, wusste ich was mich erwartet. Allerdings hat sich die Insel in diesen 4 Jahren richtig verändert (Zum Vorteil). Der Pool ist zwar ganz nett, aber mal ehrlich: wer braucht den? Für 2 Wochen auf ner Liege am Pool zu liegen, braucht man wirklich keinen 10 Stunden Flug auf sich zu nehmen. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Das gefürchtete Essen hat sich wirklich sehr gebessert. Das Frühstück ist nun abwechslungsreich als Buffett gestaltet (früher gabs nur Ei+Marmelade). Auch die zum Mittag + Abend servierten Menüs sind völlig in Ordnung.

Leider kann man nicht mehr durch die Lagune nach Gurhaidoo laufen, da hat das Hotel einen kleinen Graben gebaggert um die Touries an den Insel-shop zu ´erinnern´. Angeblich kann man für 5 US$ per Boot rüberfahren. Das habe ich allerdings nur gehört, nicht gemacht.

Zum Tauchen: Die Tauchplätze ´Advanced´ sind wirklich das beste was ich bisher erlebt habe. Für relativ wenig Geld kann man hier fast 100%ig auf Großfisch vertrauen. Und seien wir doch mal ehrlich: deshalb fährt man doch auf die Malediven, oder nicht? Korallen schaut man sich lieber woanders an, dafür aber: -> Grauhaie, White-tipped, Black-tipped, Leopardenhaie, Adlerrochen, Stachelrochen, Barakudas, Mantas - was will man mehr? Irgendwann haben wir gar nicht mehr das Zeichen für Hai gegeben, sondern nur noch die Anzahl gezeigt (falls die Fingeranzahl ausreichte:-)

Wahrscheinlich werde ich im Dezember wieder nach Kandooma kommen. Also bis dahin. CU!!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6850
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 21.04.2004 von Alberto [CMAS***, 420 TG]

3 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Anfang April war Ich mit meinem Sohn (jr owd) auf Kandooma. Kann nur das Gute bestaetigen was bereits andere berichtet haben. Wer, wie wir, budgetorientiert sich entscheiden muss, kann sicherlich hier den billigen Einstieg in die Malediven erleben. Die Jungs der Tauchbasis sind erfahren und kompetent.
Einige Berichte haben mich allerdings gestoert, nicht weil Ich Italiener bin, weil man immer noch etwas engstirnig nach Staatsangehoerigkeit klassifiziert : Italiener=unordendtliches Volk, Tschechen=Chaoten, nur Deutsche haben laut dieser Auffassung immer reine Karten. Ich kann von meiner bescheidenen Warte lediglich ueber gute Taucher oder schlechte reden, wiederum ueber erfahrene und Kollegen die Unterstuetzung immer noch brauchen. Dazu gehoert Bescheidenheit , Erfahrung und Ko mpetenz in der Kommunikation. Wenn alle auf dem Dhoni nur erst reagieren wenn man sie iniziativ auf deutsch anquatscht dann kann man manches schon verstehen. Meine Meinung ist wenn man als Mensch nicht bereit ist mit anderen zu harmonieren sollte man dann als Taucher nicht international auftreten sondern weiterhin im Baggersee planschen. Ciao.

Daniel, 12 Jahre
Daniel, 12 Jahre

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Datenbankeintrag 6483
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 14.03.2004 von Birgit [AOWD, 39 TG]

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Wir waren von 27.2. - 13.3.2004 auf Kandooma und können Aquanaut als Tauchbasis nur weiterempfehlen. Schon beim Einchecken hatten wir einen sehr guten Eindruck. Anders hat sich viel Zeit genommen uns alles genau zu erklären und zu zeigen. Nach dem Orientierungtauchgang, der etwas mühsam ist, waren alle Tauchgänge sehr schön. Die Einteilung Nice&Easy und Advanced ist sehr sinnvoll, die vergebenen Sterne zur Kennzeichnung der Strömungsstärke stimmen zwar nicht immer, da wir aber gerade zu Vollmond da waren, ist es besonders schwer vorherzusagen.
Das Team ist sehr nett und professionell, beim Briefing wurde der Tauchplatz jedesmal sehr genau und ausführlich beschrieben. Man merkt, dass die Tauchguides die Plätze sehr gut kennen. Die vorangegangenen Berichte über die Tauchplätze können wir bestätigen, Großfische bei Strömungstauchgängen, kleinere Fische bei Nice&Easy.
Die Crew auf den Dhonis (besonders Ivory) ist immer gut gelaunt, sehr hilfsbereit und lustig.
Unbedingt einen Early-Morning-Dive machen, es zahlt sich aus, so früh aufzustehen!!!
Wir haben jedenfalls 2 wunderschöne Wochen auf Kandooma verbracht und viel Erfahrung gesammelt!
Vielen Dank noch einmal an das gesamte Team!
Birgit und Daniel

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6471
Aquanaut, Kandooma Tourist Resort / Süd-Male-Atoll
geschrieben am 13.03.2004 von Karsten [AOWD, 152 TG]

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Tauchurlaub auf den Malediven, Insel Kandooma,
vom 10.02.04 bis 01.03.04 (3 Wochen)


Liebe Tauchgemeinde,
diesmal möchte ich Euch mitteilen, wie es um die
Insel Kandooma und deren Tauchplätze steht.

Insel:
Das Negative voran: Die Insel war während unseres
Aufenthaltes nicht unerheblich überbucht. Das
bedeutete für Touristen und auch für Taucher die
nach einer Safari anlandeten/gebucht waren, daß
sie auf einem Schiff übernachten mussten. Das ist
halt Geschmachssache, ob man das so akzeptiert
oder nicht.
Die Bungalows sind sauber und wir selbst fühlten
uns sehr wohl. Die Tatsache, das wir binnen 21
Nächten den Brandgeruch der Verbrennungsanlage
zeitweilig in der Nacht (ca. 5 Nächte je nach
Windrichtung) ertragen mussten, war noch so an
der Grenze.
Das vielfach bemängelte Essen war recht gut. Es
gibt eine Vielzahl von Destinationen, die klar
schlechter sind.

Tauchen:
Die Tauchbasis vor Ort ist zweckmäßig ausgestattet. Die Mitarbeiter sind erstklassig!!
Es sind alle deutschsprachig und sprachlich
gesamteuropäisch.
Absolut alle Tauchlehrer, sie sind es nunmal,
sind sehr, sehr nett. Aus Deutschland sind die
Alex, die Nirbi, der Klaus, der Ralf und der
aus Dänemark stammende Anders.
Alle, aber auch wirklich alle, sind super nett.

- Danke an Euch, für den schönen Tauchurlaub. -

Ihr habt Euch immer alle Mühe gegeben, Eure Gäste
zufrieden zu stellen.

Ein für mich wirklicher Negativaspekt war die
Tatsache, daß während meines Aufenthaltes viel
zu viele Taucher vor Ort waren.
In der ersten Woche war es noch schön, aber in
der Folgezeit war es total überlaufen. Es waren
70 - 80 Taucher vor Ort, was das Personal und
die Möglichkeiten klar überanspruchte. Das muß
man ganz klar so sagen. Die Tauchgäste aus
Italien (mit DM-Brevet und sogar Instructor)
waren schlimmer als El NINO. All diese Umstände
haben die Belegschaft von Aquanaut deutlich in
Anspruch genommen. Die Taucher verursachten mehr
Schäden als der kleine El Nino.

Die Tauchplätze für Advanced-Taucher sind auch
wirklich nur für erfahrene Taucher geeignet. Es
zieht dort mitunter gewaltig !! Ich kann allen
Tauchanfängern von diesen TG nur abraten, man ist
dort sonst überfordert.

Unterm Strich war Kandooma sehr schön. Taucherisch
muß man wissen, was man möchte/kann.
Aquanaut hat super Personal vor Ort. Ein Tauch-
paket war für mich überflüssig, da der Wechsel-
kurs Euro/Dollar so günstig war.

Kandooma ist eine Empfehlung für Taucher,
aber das Risiko kein Zimmer zu haben o.ä.
bleibt zu bedenken.

Malediven/Kandooma ist aber immer eine Empfehlung

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vom 26.04.2007 : eute Ich möchte mir in ein paar Tagen eine Digitale UW Kammera kaufen und habe 2 zur Auswahl die DX 8000G oder die Sealive Dc ... [mehr]

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vom 26.04.2007 : Hallo, hat jemand konkrete Erfahrungen mit diesem Set; bzw. kann mir jemand einen Tipp für einen günstigen Anbieter nennen? ... [mehr]

Würdiger "Nachfolger" für Olympus C7070
vom 27.04.2007 : Hallo, die C7070 war wohl in der Vergangenheit DIE Kompaktkamera für die Unterwasserfotografie. Kennt jemand eine Kompakte die ... [mehr]


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(14.05.2008) Nur für Gaste der Tauchbasis Hier gibt es ab mittags verschiedene kleine Gerichte, außerdem verschiedene kalte und warme Getränke. Abends um 18°°Uhr kann man am mit den anderen Gästen am ab dem (mehr)

Kleopatra, Nuweiba
(14.05.2008) Das Kleopatra befindet sich gegenüber des Diving Camp Nuweiba an der Hauptstraße. Die Portionen sind reichlich, das Essen schmeckt, allerdings hatte ich hinterher etwas Magengrummeln. Im Vergleich (mehr)

Dr. Shish Kebap, Nuweiba
(14.05.2008) Zehn bis 15 Gehminuten in nordwestlicher Richtung vom Nuweiba Village Hotel entfernt an der südlichen Hausfront befindet sich ebenerdig das Restaurant. Die Speisekarte bietet einheimisches Essen. (mehr)


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Amedes Diver Nautic Club
(07.05.2008) Nicht der grösste dafür sicher einer der ältesten und familiärsten TC der Schweiz. Ich tauche nun seit gut 1 1/2 Jahren und bin begeistert von diesem Club. Ich brauche mir keine eigene Flasche zu (mehr)

Aberration Dive Club, Siquij..
(07.05.2008) Um es vorweg zu sagen: so stellen wir uns einen Tauchurlaub vor! Etwas skeptisch waren wir ja schon, zumal uns das freie tauchen nur aus unserem eigenen Vereinssee bekannt war und wir noch nie auf (mehr)

Herborner Unterwasserclub
(04.05.2008) Wir sind ein Tauchverein aus Herborn mit ca.150 Mitgliedern. Tauchtraining und Tauchtermine an unserem Vereinssee in Herborn Schönbach könnt Ihr unserer Homepage entnehmen. Auch organisieren wir (mehr)




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