Basen/Shops Mexiko

Aquaworld, Cancun

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 Datenbank - Basen/Shops - Mexiko - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 46490
Aquaworld, Cancun
Geschrieben am 09.10.2008 von Silvia [Rescue Diver, 120 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war vom 17.09. - 01.10.08 in Mexiko in Urlaub und hatte zwei Tauchbasen sozusagen getestet:

eine der Basen war Aquaworld in Cancun.
Meinen ersten Tauchgang bei Aquaworld bucht ich in meinem Hotel, da dort ein Stand vertreten war, der unter anderem Wassersportaktivitäten verkaufte.
Der erste Kontakt war durch Adriana ganz nett und vermittelte mir den Eindruck das alles leger sei, aber auch, dass man hier großen Wert auf Bezahlung legt.

Ich fragte hier, ob man einen „Transfer“ zu Aquaworld bekommen könnte, weil ich meine eigene Ausrüstung dabei hatte, und mir wurde gesagt, dass die Basis nur fünf Minuten zu Fuß entfernt wäre (es waren 10 Minuten).
Ich fragte nochmals nach wegen meiner Ausrüstung, weil ca. 20 kg bei 32°C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 80% doch ziemlich beschwerlich sind. Daraufhin wurde mir geantwortet, dass ich halt meine Ausrüstung im Hotel lassen solle und ich eine leihen könnte (?).

Nun gut, ich schleppte und schwitzte!

Dort angekommen war der nächste Kontakt nicht sehr herzlich. Man kam an den Empfang und es wurde gesagt, dass sie noch 2 USD für Nationalparkgebühren bekämen. Kein Problem! Anschließend hieß es, dass man durch den Shop gehen sollte und draußen das Check-In für die Taucher ist.

„Brevet vorzeigen, Haftungsauschlusserklärung unterschreiben und dann hinsetzen und warten bis man dich holt“, das waren die Worte am Stand dieser Basis.

Es kam dann eine Angestellte die meine Ausrüstung kontrollieren wollte. Ich sagte ihr, dass das nicht notwendig sei. Sie bat dann um mein Jacket und meinen Regler und nahm beides mit aufs Boot. Dort wurde die Ausrüstung an der Flasche montiert.

Man kann sagen dass das ein guter Service ist, aber ich persönlich mache das lieber selber. Ich ließ sie machen, kontrollierte aber anschließend auch noch selbst die Montage.
Weiter ging es mit einer Diskussion über mein Messer, aber ich wollte nicht streiten und nahm es ab.

Wir fuhren mit einem schönen großen Boot dann ca. 30 Minuten zum Tauchplatz (hatte einen Riff-TG gebucht). Auf diesem Boot fehlten allerdings die Toiletten und auf Nachfrage wurde man aufs Meer hingewiesen !?!

Beim Briefing hieß es dann: Tauchtiefe max. 12m, Tauchzeit max. 35 Min.

Als Tauchgruppe auf dem Boot waren wir eine 4er-Gruppe von höher zertifizierten Tauchern und wollten etwas länger den TG genießen. Wir fragten nochmals nach und es wurde geantwortet, dass der TG nicht länger gehen sollte wie im Briefing erwähnt, weil die Guides auch ihre Pause bräuchten ?!?

Bei zwei aufeinanderfolgenden TG´s hatten wir zwei verschiedene Guides und tatsächlich waren wir nach 41 Min. inkl. Sicherheitsstop wieder auf dem Boot.

Beim zweiten TG ging es mir nicht so gut und ich wollte nach kurzer Zeit den Tauchgang beenden. Die Guidin hängte mir ihre Boje an mein Jacket. Ich versuchte dieses Ding zu entrollen und stellte dann fest, es war nur eine Oberflächenboje und das bei sehr rauen Wasserbedingungen.
In dem Moment hoffte ich wirklich, dass kein anderes Boot meinen Aufstieg kreuzen würde.

Vom Hotel aus schrieb ich auf Anraten von Adriana einen Beschwerdebrief. Eigentlich wollte ich nicht mehr dorthin zum Tauchen, entschied mich aber dann doch anders.

Tauchtag 2 Wracktauchen:
War sehr interessant und schön, bis auf die Sache, dass der Guide ein Divemaster war, der wohl sein Brevet irgendwo gekauft hatte!

Wir waren auf einer Tiefe von 24m, hatten das erste Wrack hinter uns und tauchten zum 2. Wrack das gleich in der Nähe lag. Ich zeigte, wie es üblich ist und wie es auch im Briefing erwähnt wurde, dass ich noch 100 bar hatte. Der Guide nickte und wir tauchten weiter. Ich wollte in dieses zweite Wrack nicht mehr hineintauchen, weil ich noch 80 bar in der Flasche hatte, zeigte dem Guide dieses auch an und er meinte, dass ich mit ihm reintauchen sollte. Auf Verneinen wollte er mich hineinziehen.
Ich wurde dann energisch, zeigte ihm meinen Finimeter und er zuckte nur mit den Schultern. Daraufhin gab ich ihm das Zeichen für „TG beenden und Auftauchen“. Wenigstens das hat er verstanden und wir tauchten auf.

Der nächste TG war in geringerer Tiefe und am Riff. Dieser Guide stellte sich überall drauf, schlug mit den Flossen gegen die Korallen, tauchte durch Höhlen wo man sich nur noch mit den Fingern im Sand bewegen konnte, weil schwimmen nicht mehr möglich war!

Ich versuchte noch ein drittes Mal mit Aquaworld zu tauchen. Es sollte ganz entspannt sein, weil noch Anfänger dabei waren. Leider hatte ich wieder diesen Guide und der meinte, er müsste für Schnelltauchen trainieren.
Wir sprangen irgendwo ins Wasser. Es war kein Riff und gar nichts an dieser Stelle, nur Sandboden.

Ich deute ihm dreimal an das er langsamer tauchen möge, er nickte und es ging in Windeseile weiter. Ich hatte endgültig die Nase voll und machte ihm klar, dass ich und mein Buddy auftauchen werden, was er akzeptierte.
Als die restliche Gruppe auf dem Boot ware, schimpfte einer nach dem anderen über dieses Tauchtempo.
Ein Taucher konnte den zweiten TG nach kurzer Oberflächenpause nicht mehr machen, weil er sich beim ersten TG zu sehr verausgabt hat.
Ich drohte dem Guide sich beim nächsten TG etwas mit dem Tempo zurückzuhalten. Es funktionierte!

Es war dann so, dass am Schluss des TG eine Höhle war, und der Guide meinte das wir da reintauchen sollten. Die Höhle war klein und dunkel und ich hatte auch keine Lampe dabei und außerdem ging meine Luft zu Ende. Er nahm mich wieder bei der Hand und wollte mit mir in diese Höhle. Nach energischem Verneinen gab er schließlich nach.
Was bei allen Tauchtagen am Ende war, dass die Trinkgeldbox herumgereicht wurde. Das Geld war wichtig!

Ebenso in der Abteilung „Wave Runner“ das mein Mann nutzte. Kaum runter vom Wave Runner wurde ihm sofort die Trinkgeldbox unter die Nase gehalten.
Bezüglich der Vorkommnisse beim Tauchen bat ich mit dem Chef zu sprechen. Er versuchte sich rauszureden und meinte das der Guide neu wäre und wegen den Anfängern… Er bot mir an, dass wenn ich nochmal bei ihm tauchen würde, er mir 20% Preisnachlass geben würde. Ich sagte ihm nur, dass ich bei ihm nicht mehr tauchen werde.

Es ist auch zur Vorsicht zu raten, da scheinbar die Staff das Zeichen für ´BAR´ nicht kennen und nur reagieren wenn das amerikanischen Zeichen für ´PSI´ gezeigt wird.

Anmeldung
Anmeldung

Montieren der Ausrüstung
Montieren der Ausrüstung

Aquaworld Cancun
Aquaworld Cancun

Staff und Crew
Staff und Crew

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 2830
Aquaworld, Cancun
Geschrieben am 13.12.2002 von Divero [SSI OWD, 2 TG]

12 von 12 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Pirates!!

Kürzlich war ich in Mexico im Urlaub gewesen und da ich erst im September meine OWD Tauchausbildung in Deutschland abgeschlossen hatte, wollte ich das gelernte dann auch in der Praxis anwenden.
Da es in meinem Hotel in Cancun einen Infostand von Aquaworld gab, an dem auch gleichzeitig verkauft wurde, entschied ich mich nach einem kurzen Gespräch, die Tauchgänge mit Aquaworld zu machen.

Ein Grund warum ich mich damals für Aquaworld entschied war wohl der Eindruck das es sich bei diesem Unternehmen um einen grösseren Anbieter für Wassersportaktivitäten handelt und es dann auch dementsprechend professionell organisiert ist, was sich jedoch später als Irrtum herausstellen sollte - doch später mehr dazu.

7:30 am nächsten morgen war Treffpunkt bei den raketenförmigen Aquaworld-türmen. Nachdem weitere Formalitäten (vorlage der brevets, ausleihen der anzüge(kostet extra!!)) erledigt waren, ging es nach knapp 1 1/2 stündiger Wartezeit los.

Ein wenig merkwürdig war jedoch die zusammensetzung der Leute die dort zum tauchen gingen... das war irgendwie ein sammelsurium von elitetauchern der US-Marines sowie von abgehalfterten seeräubern. es konnte leicht der eindruck entstehen als gelte es bei dieser tour nen goldschatz zu heben, wie ich mir während der wartezeit dachte.

wie gesagt, nach der jedenfalls recht langen wartezeit stiegen wir alle ins boot und brachen zu den tauchplätzen auf.

Nach einem fünfminütigen Pseudobriefing in dem kurz Tauchtiefe und Dauer und Platz erwähnt wurden war der organisatorische Teil für die Aquaworld Mannschaft abgehakt. Buddy Team Einteilung bzw Buddy Check - Fehlanzeige.
Ein erstes Unwohlsein kam auf.

Nachdem wir an der stelle ankamen wo sich ein versunkenes Schiff in 27m Tiefe befinden sollte wurde die Ausrüstung angelegt und die taucher einer nach dem anderen ins meer "gekickt".

Für mich der zuvor seine ausbildung in einem see gemacht hatte wirkten die hohen wellen schon etwas bedrohlich. jedenfalls nachdem ich mich überwand und mich hinab in die tiefe begab beruhigte ich mich schliesslich.ich wurde von einem Instructor schliesslich zu dem Wrack gelotst und bekam auch ne kleine tour durchs wrack. was meiner Meinung nach für einen der grade seinen OWD gemacht hat schon sehr herausfordernd ist. Ich dachte in dieser Situation aber nicht gross darüber nach, da ich fasziniert von den neuen eindrücken dem Instructor folgte.

Nach kurzer zeit der nächste Schreck. der Tiefenmesser war bei 12m stehen geblieben. wurde im "Briefing" nicht gesagt das wrack wäre in 27m??

Nach ca 25min war dieser Tauchgang dann vorbei. folgte der 2. der gem. Briefing 35min(17m tiefe) dauern sollte. auch hier funktionierte der tiefenmesser nicht. ich heftete mich an die flossen des instructors und verhielt mich möglichst genauso um unfallrisiken zu minimieren.

nach 35 minuten war auch dieser TG vorbei und ich fragte mich ob denn das alles so korrekt gelaufen ist?

Ca. einen Tag später bekam ich heftige schmerzen in den Armmuskeln die aber wohl vom erklettern der Bootsleiter bei dem starken seegang herrührten wie mir andere taucher sagten . Ich als unerfahrener vermutete schon Symptome der Dekokrankheit was bei der schlechten aufsicht der instructors ohne weitere hätte passieren können.

Alles in allem kann ich diese Tauchbasis niemandem empfehlen.Insbesondere nicht jemandem der gerade seine Tauchausbildung gemacht hat. Das ungenügende Briefing und die Massenabfertigung nach dem Muster "Ausrüstung Anlegen + Taucher ins Meer kicken" stingt meilenweit nach Geschäftemacherei.

Ich denke mal unabhängig davon wie schön die Tauchplätze auch sein mögen, die Sicherheit sollte schon an erster stelle stehen.

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Datenbankeintrag 156
Aquaworld, Cancun
Geschrieben am 27.09.1999 von Andreas

2 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

In Cancun gibt es unzählige Tauchschulen/-basen, die meisten sind aber recht versteckt in der Hotelzone bei den grossen Hotels auf der Strandseite. Da ich selber in einem Minihotel im eigentlichen Cancun gewohnt habe, habe ich das nicht gewusst und bin zu AQUAWORLD gegangen (auch in der Hotelzone). Wie der Name schon sagt, ist es nicht nur ein Tauchunternehmen (aber irgendwie die grösste PADI Basis in Cancun), sondern bietet alles an, was man sich in Bezug auf Wasserferien vorstellen kann. Dementsprechend gross ist es. Obwohl es so eine grosse Organisation ist muss ich sagen, dass die Durchführung der TGs sehr gut war. Man muss von Cancun aus immer mit dem Boot eine Weile fahren (ca 1/2 - 1 Stunde je nach Tauchplatz). Die Boote sind recht komfortabel und haben genug Platz und sogar ein Sonnendeck. Während der Fahrt werden die Gruppen eingeteilt und für Soloreisende Buddy-Teams zusammengestellt. Ausserdem wird ein recht ausführliches Briefing gemacht, mit ! ! Erläuterung des Tauchgangs, Erwähnung was man eventuell sehen wird und Zeichenabgleich, damit alle sofort wissen, was los ist. Gegen Ende der Anfahrt wird dann noch die Ausrüstung vervollständigt (sogar Flossen & Schnorchel), dann helfen sie einem in Jacket mit Flasche und ab geht´s. Ich war natürlich noch blutiger Anfänger (jetzt bin ich nur noch Anfänger ;-), aber ich denke doch, dass sie ihre Sache wirklich gut gemacht haben. Die Führer kennen sich in den Tauchgebieten ausgezeichnet aus und weisen ihre Gruppen auf versteckte oder nicht ganz offensichtliche Tiere/Pflanzen hin und achten auf Ihre Gruppen. Obwohl man innerhalb der Gruppe in Buddy Teams taucht, schauen die Leiter nach jedem einzelnen und überprüfen z.B. Flaschendruck. Wir sind alle zusammen ausgetaucht, mit Stop in 5m (was wegen des dort unüblichen Wellengangs recht schwierig war) und wurden dann vom Tauchboot eingesammelt. Pro Boot waren es normalerweise 3 Gruppen mit 6-8 Leuten pro Gruppe, die nacheinander und im Abstand von einigen 100 Metern abgesetzt wurden. Das verhinderte, dass es Unterwasser ein zu grosses Gedränge gibt (Cancun hat 1000e Betten und dementsprechend viele Taucher). Normalerweise ist das Boot schon recht nah, aber einmal mussten wir 5-10 Minuten warten, weil die Gruppe vor uns relativ spät und wir relativ früh aufgetaucht sind. Dabei hat der Tauchguide darauf geachtet, dass wir nicht auseinanderdriften. Der Tauchg! ! ang ist zwischen 35 - 45 Minuten, abhängig von Tiefe und Luftverbrauch. Wenn alle wieder eingesammelt sind, geht es zum nächsten (weniger tiefen) Tauchplatz. Soweit ich weiss, sind alle Tauchfahrten 2 Tank Dives, was angesichts der recht langen Fahrt auch sinnvoll ist. Während der Fahrt zum nächsten Gebiet gibt es wieder ein kleines Briefing, der Abstand zwischen den Gebieten ist zwischen 20 - 30 Minuten. Auf der Rückfahrt gibt es manchmal, wenn etwas sehr interessantes gesehen wurde, oder den Guides etwas aufgefallen ist (z.B. falsches Tauchverhalten) noch ein Debriefing. Die Boote haben auch Wasser an Bord, so dass man schon der Dehydration vorbeugen kann. Die Atmosphäre auf den Boten war immer sehr nett. Die Boote fahren 3 mal am Tag: Morgens (etwas tiefer) & Nachmittags (weniger tief, da immer auch Schüler dabei sind), sowie Abends für einen Nachttauchgang (ist, glaube ich ein 1 Tank Dive) Zusammenfassung: Vorteile: - Tg-Kosten schliessen Weste, Regulator und alles andere ein, nur Anzug muss gemietet werden ($10,- / Tag) - Gutes Briefing und gute Betreuung durch die Guides - Interessante Tauchgänge - Guides kennen sich super aus - komfortable Boote (selbst bei hohem Wellengang) Nachteile: - Soweit ich weiss, nur geführte TGs möglich - Grösster Laden in Cancun, daher manchmal (aber nicht während der Fahrten) etwas anonym

Webpage: http://www.aquaworld.com.mx/

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