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Datenbank - Basen/Shops - Philippinen - Artistic Diving, Sipalay, Negros



Basen/Shops Philippinen

Artistic Diving, Sipalay, Negros

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 Datenbank - Basen/Shops - Philippinen - 9 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 38790
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 14.10.2007 von Hampi :-) [PADI-SDI-TDI TL, 1000 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Turi, Evalyn, Kids und Staff :-), jawohl sie sind das Herz von Artistic Diving
> siehe Web-Site: www.artisticdiving.com
Für mich persönlich die beste Tauchbasis, die ich kenne ... (und ich kenne schon viele Tauchbasen
;-), glaubt mir !)
Nun ja und warum wohl die beste Tauchbasis?
Die Basis besticht durch die Einrichtung, vom Taucher für den Taucher gebaut. Jeder Gast hat seinen festen Platz für sein Tauch-Equipement/Material. Die Basis bietet alle PADI-Kurse bis zum Divemaster an und etliche Spezialkurse. Ein schöner Pool zum relaxen, auch für die Tauch-Ausbildung, ist vorhanden und das Hausriff wartet vor der Haustüre :-)Zudem kann mit Nitrox getaucht werden. Artistic Diving hat mehrere Boote und sogar ein Safari-Boot, mit welchem auch Mehrtagesausflüge mit Uebernachten auf der ´Jana´ (Safariboot) auf Anfrage, z.B. zu APO ISLAND (einfach nur geil)gebucht werden können. Ansonsten sind Tagesausflüge mit mehreren Dives üblich oder auch Dives, nur wenige Minuten von der Basis entfernt, möglich. Sogar vom Strand aus am Hausriff kann getaucht werden. Zu sehen gibt es eigentlich alles, was das Taucherherz begehrt. Vom Pygmäen-Seepferdchen (Hippocampus denise) bis zum Walhai (Rhincodon typus) kannst du mit Glück alles sehen. Vorallem Makro-Fans kommen auf ihre Kosten :-)) In nächster Nähe findest du über 40 schöne Tauchplätze. Ob Anfänger oder Profi, für alle gibts was zu finden. Sogar Wracks können betaucht werden. Neben dem Tauchen findest du Ruhe pur. Ein schönes Restaurant mit bestem und abwechslungreichem Essen ist auch da. Die Poolbar einseitig und Bar Sandstrandseitig runden das Angebot ab. Auch Ausflüge mit Motorrad usw. können unternommen werden. Die Unterkünfte sind in verschiedene Klassen von einfach bis komfortabel unterteilt. Die Tauchbasis ist sehr familiär geführt und Mann/Frau hat so auch sofort Anschluss zu anderen Gästen, die übrigens von überall aus der Welt herkommen.
Du findest die Tauchbasis in einem Palmenwald an einem weissen Sandstrand.
Einziger Wehrmutstropfen: Die Distanz zu Europa. Aber mal da, wirst du mit Sicherheit durch den Aufenthalt entschädigt. Nun ja, komm einfach vorbei und überzeuge Dich selber !!!

Aaahhh ja übrigens, ich war schon öfters im Artistic Diving (Stammgast) und fliege immer wieder hin; das nächste mal in 2 Tagen am 16. Oktober 2007 für fast 5 Wochen ... jjjjjjjuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhuuuuuuiiiiiiii :-)

Viele Grüsse und kommt auch vorbei ;-)
& schaut mal unter : www.artisticdiving.com rein ...

Hanspeter, Switzerland

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35757
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 24.06.2007 von Anke und Manfred Ebert

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Die Anreise spare ich mir, die könnt ihr auf meiner HP lesen.
Vorab, ich möchte euch warnen, denn hier gibt es den perfekten Urlaub auf Bestellung, ich gebe nicht gerne diesen Tipp ab, doch solltet ihr von diesem schönen Fleckchen Erde etwas erfahren.

Unsere Abholung wartete schon, und der letzte Abschnitt der Anreise konnte beginnen. Die Koffer verstaut, ging die Fahrt Richtung Sipalay, ca. 3-4 Stunden sollte auch diese Reise noch dauern.
Zwischendurch haben wir noch kurz etwas an einem Imbiss gegessen. Dann, es war inzwischen 23:00 Uhr kamen wir endlich an. Fertig aber doch Glücklich trafen wir noch auf Arthur, dem Besitzer des Artistic Resorts.
Wir nahmen unseren Begrüßungsdrink ein, er gab uns noch kurze ein paar Hinweise, und wir bezogen unsere Zimmer.
Leider war am Abend nicht mehr viel zu sehen, so das wir müde in das Bett fielen. Was wird uns morgen wohl erwarten? Wie sieht es am Tage aus? Fragen über Fragen stauten sich bei mir, bis ich endlich einschlief.
Als wir am kommenden Morgen die Zimmertür öffneten, empfing uns die Sonne und der Anblick des blauen Meeres.
Strahlend weißer Sand blendete unsere Augen.
Ja, an diesen Anblick konnte man sich gewöhnen. Perfekt in den Hang und die Natur gebaut liegt das Resort. Kurze Wege machen den Aufenthalt angenehm, den alles ist in wenigen Schritten zu erreichen.

Vom Zimmer zum Strand sind es wenige Meter, ebenso schnell ist der Weg zum Restaurant hinter sich gebracht. Dort angeschlossen ist die Poolbar mit dem schönen Pool, wo auf der Innenseite Stühle im Wasser intrigiert sind, so das auch der Drink im Wasser sitzend eingenommen werden kann.

Die Zimmer selber sind ausreichend ausgestattet, sehr sauber, und werden täglich gereinigt.
Die Dusche ist sehr groß und hat auch heißes Wasser, was auf den Philippinen nicht alltäglich ist. Im Zimmer selber ist eine Waschgelegenheit mit einem sehr großen Spiegel. Unter der Waschgelegenheit befinden sich noch zwei Ablagen, wo Hygieneartikel Platz finden.
Ausreichende Steckdosen sind auch vorhanden, welche mit normalen deutschen Steckern funktionieren.
Weiterhin steht ein großes Doppelbett zu Verfügung, und ein Einzelbett ist zusätzlich vorhanden, was als Ablage wunderbar genutzt werden kann. Ein kleiner offener Schrank ist auch vorhanden, wo T-Shirt und andere Sachen Platz finden.
Auf der schönen Terrasse kann man die Sonnenuntergänge wunderbar genießen.
Eine kleine Kombination aus Tisch, Stuhl und einer Bank machen den Sonnenuntergang Perfekt.
Der Service ist wirklich sehr gut, das Personal unauffällig, und immer freundlich und Nett.
Wir konnten uns wirklich nicht beklagen, alles war sehr sauber.

Man merkt sofort dass hier Taucher am Werk waren, den alles ist wirklich durchdacht.
Jeder Taucher bekommt seinen Platz zugewiesen, mit ausreichend Freiraum für Anzüge, Jacket, Flossen
und Atemregler, welches alles wunderbar zum Trocknen aufgehängt werden kann.
Eine Kiste ist ebenso selbstverständlich wie eine Umkleidekabine für die Ladys.
Spülmöglichkeiten sind der eigentlichen Basis vorgelagert, wo alles zum zwischentrocknen aufgehängt werden kann.
Duschmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden, was nach dem Tauchen sehr angenehm ist.
Die Tauchplätze, 43 an der Zahl, werden täglich nach Wunsch zusammengestellt, und vier Ausfahrten
ist keine Seltenheit.
Es wird auch kein Unterschied gemacht ob nur ein Taucher oder 5 Taucher rausfahren möchten.
Der Taucher ist halt ´König´.
Vom leichten Hausriff, an dem alles Kleinzeug zu finden ist, bis zum Wrack aus dem zweiten Weltkrieg ist hier alles vorhanden.
Nitrox wird hier auch angeboten, kostet aber einen kleinen Aufpreis. Die Leihausrüstung ist in einem guten gepflegten Zustand.
Alles in allem ist ausreichend Platz um seine eigene Ausrüstung aufzuhängen und sich in ruhe Fertig zu machen.
Zur Basis gehören übrigens 4 Boote, 1 Safari oder Tagesausflugsboot, 2 Boote für den täglichen Gebrauch, sowie ein kleineres für Nachttauchgänge und Ausbildung.
Täglich werden Ausfahrten zu fast allen Tageszeiten gemacht, morgens um 7:00 Uhr findet meistens
die erste Ausfahrt statt, dann 9:00, 14:00 Uhr, sowie Nachttauchen
Ausbildungen werden im Hauseigenen Pool begonnen, und anschließend am Hausriff, welches dafür bestens geeignet ist zu Ende geführt.

Rund um Sipalay und das Artistic Dive Center sind zahlreiche Tauchplätze vorhanden, 43 an der Zahl,
die in max. 1 Std angefahren werden können.
Wracks findet man ebenso wie Blauwasserabstiege oder Flachwassertauchgänge.
Makrofans kommen hier voll auf ihre Kosten, aber auch Großfischfans sind nicht am falschen Platz.
In unserer Anwesenheit wurden Haie, Thunas, Napoleons und Schildkröten gesichtet.

Critters sind hier Haufenweise vorhanden, alles was wir bisher über mehrere Urlaube angesammelt
hatten, ist hier geballt zu sehen.
Pygmäen Seepferdchen, Blaupunktoktopus, Imperator Garnele, Geistermuräne, Feuerschwertgrundel,
Pfeilgrundeln, Oran-Uta Krabben, Stargazer, Peitschenkorallenkrebse und Grundeln, und vieles mehr.

Tauchzeitbeschränkung ist ebenfalls ein Fremdwort hier, und Tauchgänge ohne Guide können gemacht werden. Nachtauchgänge und Early-morning werden fast täglich ausgeführt. Die helfenden Hände der Bootsleute sind ebenfalls ausreichend da, so wie die guten Augen der einheimischen Guides.
Die Wracks werden auf Wunsch angefahren, sie liegen ca. 15 Min. entfernt in einer Bucht.
Dort ist die Sicht leider nicht so gut, was aber den Tauchgängen an klasse keine Abbruch tut.
Es ist schon mystisch, wenn man im Blauwasser abtaucht, und plötzlich wie aus dem nichts taucht vor einem
das Wrack der SS Pany auf, welches 1942 von einem Japanischen Torpedo versenkt wurde.
Heute sieht man immer noch die Einschusslöcher sowie zahlreiche Gasmasken, die in den Frachträumen noch zusehen sind.
Das Hausriff ist zwei Minuten von der Basis entfernt, und ein Spitzentauchplatz, der auch gerne für Nachttauchgänge genutzt wird.

Selten gibt es auf den Philippinen Essen das erstens heiß und zweiten zusammen kommt, wenn man mit min. 4 Personen gemeinsam darauf wartet.
Hier war nicht nur das Essen sehr heiß, sondern es kam alles Perfekt zusammen, keine Fehlenden oder
vergessenen Speisen, nein es war sehr gut.
Über die einzelnen Speisen möchte ich mich nicht auslassen, nur soviel, wer einmal das Schweizer Müsli oder den Rösti probiert hat wird dieses wohl nicht mehr vergessen. Gegrillter Fisch sollte man auf keinen Fall verpassen, den er ist Fangfrisch und schmeckt fantastisch. Auf der Speisekarte ist sonst alles vorhanden was das Herz begehrt. Auch die Vegetarier werden hier nicht vergessen, für sie stehen eine ganze Seite an extra Speisen zu Verfügung. Abwechslungsreich ist die Speisekarte auf jeden Fall, dazu werden täglich Menüvorschläge gemacht. Ebenso findet in regelmäßigen Abständen am Strand ein Barbecue statt, welches auf keinen Fall verpasst werden sollte. Die hier angebotenen Speisen und gegrillten Spießchen mit Hühner, Schweinefleisch und Fisch sind wirklich ein Gedicht. Die Shakes mit Mango, Banane schmecken wirklich fantastisch und lassen sich wunderbar am Strand genießen.

Wer hier Trubel und Disco möchte, ist fehl am Platz. Ruhe und Erholung stehen hier an erster Stelle. Das Internet ist auch hier vorhanden, es steht ein PC zu Verfügung, falls jemand ohne den Blick darauf nicht leben kann.

Wir haben uns jedenfalls sehr wohl gefühlt, alles hat wirklich sehr gut geklappt, Arthur hatte immer ein offenes Ohr für seine Gäste und ist meistens Abends noch auf ein Volleyballspiel oder ein Gespräch vor Ort.

Das Artistic Resort ist durch die stressige Anreise noch wirklich ein Geheimtipp, aber er ist es die lange Anreise auch wirklich wert.
Hier werden die Langnasen im Dorf nebenan noch wie Außerirdische angesehen.

Wir werden jedenfalls wiederkommen -
Anke und Manfred Ebert

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Datenbankeintrag 34722
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 15.05.2007 von Manfred Ebert ( shark13 ) [CMAS **, 400 TG]

Planung

Im Jahre des Herren 2007 ging unsere Reise wieder auf die Philippinen.
Da wir 2006 einen Tipp bekamen über den Abschnitt Sipalay auf Negros, hatten wir, nachdem 2006 Zuhause angekommen uns Infos darüber besorgt.
Im Internet gibt es nicht viel, so das die Suche recht schnell ging. Die Resorts miteinander verglichen, und kurz die Lage abgecheckt und gebucht.
Entschieden haben wir uns für das Resort von Arthur Müller, dem Artistic Dive Resort.
Die Mail’s kamen Postwendend, die Infos waren viel versprechend, und die Bilder im Netz sahen gut aus.
Der Flug ging wie in den letzten Jahren auch mit der Cathy Pacific, mir der wir sehr gute Erfahrungen hatten.

Anreise

Ab Frankfurt nach Hongkong ging es in 10,5 Std, jedoch diesmal etwas anders.
Mit der Asia-Miles Karte hatten wir schon fleißig Meilen gesammelt, so das wir am Schalter der Chathy
nachfragten, ob ein Upgrade in die Business Class möglich war.
Der freundliche Herr am Schalter schaute nach, und kurzerhand saßen wir in der Business Class auf dem
Weg Richtung Hongkong.
Gerade bei dem ersten langem Flug war es doch sehr angenehm, die Beine ausstrecken zu können, und
das man die Möglichkeit hat ein wenig zu Schlafen, ohne das die Wirbelsäule schaden nimmt.
Die 10,5 Stunden vergingen viel zu schnell, denn der Service war ausgezeichnet, das Essen hervorragend,
und wir hätten wirklich noch ohne Probleme weiterfliegen können ohne umzusteigen.
In Hongkong angekommen hieß es dann umsteigen in einen anderen Flieger Richtung Manila.
Und da wurden wir wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, denn jetzt ging es wieder in der Holzklasse weiter, und es schmerzte sehr, denn wir waren ja vorher etwas anderes gewohnt.
Aber dieser Flug war ja nur 1,5 Stunden, und diese saßen wir auf einer Po-Backe ab, da wir immer noch das Grinsen von der Business Class auf den Lippen hatten.

Bisher verging die Reise viel zu gut, alles funktionierte Perfekt, es gab nichts zu beklagen, wir hofften es bleibt so.

In Manila mussten wir unser Gepäck, welches angekommen war, nehmen und zum Nationalen ( Domestic Airport ) wechseln, denn von dort ging es weiter.

Also ein Taxi außerhalb des Flughafens genommen, die kurze Strecke zum DA und wieder die Koffer genommen und eingecheckt.
Hier kam die kleine Überraschung, Übergepäck, denn es stand nichts auf dem Ticket von Tauchgepäck.
Wir kamen nicht um das Bezahlen von dem Übergepäck drumherum und mussten ca. 12 € bezahlen, es ließ sich verkraften.

Am Airport lief es ab wie im Ameisenhaufen, man stellte sich irgendwo an, und checkte ein.
Ein Gewusel an Menschen, der Lärm der Gespräche, ein durcheinander und doch irgendwie kontrolliertes
Chaos.
Hier war unsere Wartezeit etwas länger, denn hier saßen wir 3,5 Stunden fest, nichts außer ein paar
Ständen mit Essen und Getränken.
Zu allem Unglück kam noch eine kleine Verspätung hinzu.
Aber irgendwann saßen auch wir im Flieger von Manila Richtung Bacolod, einer kleinen Stadt im Norden von Negros.
Der Flug sollte nur 45 Minuten dauern, jedoch wurden wir erstmal zum Service Team ausgebildet.
Wir hatten die Plätze an dem Notausstieg, und ohne unsere Zusammenarbeit wäre keiner bei einem Notfall aus der Maschine gekommen.
Also wurden wir kurzerhand in einem ernsten Gespräch auf das öffnen der Tür vorbereitet.
Sollte der Pilot „ Easy Victor „ in die Lautsprecher schreien, sollte wir diese Tür öffnen.
Zum Glück konnten wir unsere Kurzausbildung nicht anwenden.
Aber, es gab ja noch die Crew, die aus dem kurzen Flug eine kurzweilige Verkaufsveranstaltung, und ein Gewinnspiel machte.
Es gab vier glückliche Gewinner die sich über den Gewinn eines Schlüsselanhängers sichtlich freuten.
Kurz hoch, die schöne Landschaft und das Gewinnspiel genossen, schon waren wir wieder im Landeanflug auf Bacolod.
Die Landebahn sah ausdem Flieger so aus, als landeten wir auf dem Wasser, denn sie lag direkt an diesem.

Der Flughafen sah nicht nach Flughafen aus, denn außer ein paar Hunden die neben der Start und Landebahn spielten, gab es auch keine Richtige Abfertigungshalle.
Das Gepäck wurde von fleißigen Händen reingetragen, jeder Passagier gab die Gepäckstückabschnitte ab, und ließ sich dann sein Gepäck nach draußen tragen.

Unsere Abholung wartete schon, und der letzte Abschnitt der Anreise konnte beginnen.
Die Koffer verstaut, ging die Fahrt Richtung Sipalay, ca. 3-4 Stunden sollte auch diese Reise noch dauern.
Zwischendurch haben wir noch kurz etwas an einem Imbiss gegessen.
Dann, es war inzwischen 23:00 Uhr kamen wir endlich an. Fertig aber doch Glücklich trafen wir noch auf Arthur, dem Besitzer des Artistic Resorts.
Wir nahmen unseren Begrüssungsdrink ein, er gab uns noch kurze ein paar Hinweise, und wir bezogen unsere Zimmer.
Leider war am Abend nicht mehr viel zu sehen, so das wir müde in das Bett fielen.
Was wird uns morgen wohl erwarten.
Wie sieht es am Tage aus. Fragen über Fragen stauten sich bei mir, bis ich endlich einschlief.

Das Resort

Als wir am kommenden morgen die Zimmertür öffneten, empfang uns die Sonne und der Anblick des blauen Meeres.
Strahlender weißer Sand blendete unsere Augen.
Ja, an diesen Anblick konnte man sich gewöhnen. Perfekt in den Hang und die Natur gebaut liegt das Resort.
Kurze Wege machen den Aufenthalt angenehm, den alles ist in wenigen Schritten zu erreichen.

Vom Zimmer zum Strand sind es wenige Meter, ebenso schnell ist der Weg zum Restaurant hinter sich gebracht. Dort angeschlossen ist die Poolbar mit dem schönen Pool, wo auf der Innenseite Stühle im Wasser intrigiert sind, so das auch der Drink im Wasser sitzend eingenommen werden kann.

Die Zimmer selber sind ausreichend ausgestattet, sehr sauber, und werden täglich gereinigt.
Die Dusche ist sehr groß und hat auch heißes Wasser, was auf den Philippinen nicht alltäglich ist.
Im Zimmer selber ist eine Waschgelegenheit mit einem sehr großen Spiegel. Unter der Waschgelegenheit
befinden sich noch zwei Ablagen, wo Hygieneartikel Platz finden.
Ausreichende Steckdosen sind auch vorhanden, welche mit normalen deutschen Steckern funktionieren.
Weiterhin steht ein großes Doppelbett zu Verfügung, und ein Einzelbett ist zusätzlich vorhanden, was als Ablage wunderbar genutzt werden kann.
Ein kleiner offener Schrank ist auch vorhanden, wo T-Shirt und andere Sachen Platz finden.
Auf der schönen Terrasse kann man die Sonnenuntergänge wunderbar genießen.
Eine kleine Kombination aus Tisch, Stuhl und einer Bank machen den Sonnenuntergang Perfekt.
Der Service ist wirklich sehr gut, das Personal unauffällig, und immer freundlich und Nett.
Wir konnten uns wirklich nicht beklagen, alles war sehr sauber.

Die Tauchbasis

Man merkt sofort dass hier Taucher am Werk waren, den alles ist wirklich durchdacht.
Jeder Taucher bekommt seinen Platz zugewiesen, mit ausreichend Freiraum für Anzüge, Jacket, Flossen
und Atemregler, welches alles wunderbar zum Trocknen aufgehängt werden kann.
Eine Kiste ist ebenso selbstverständlich wie eine Umkleidekabine für die Ladys.
Spülmöglichkeiten sind der eigentlichen Basis vorgelagert, wo alles zum zwischentrocknen aufgehängt werden kann.
Duschmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden, was nach dem Tauchen sehr angenehm ist.
Die Tauchplatze, 43 an der Zahl, werden täglich nach Wunsch zusammengestellt, und vier Ausfahrten
ist keine Seltenheit.
Es wird auch kein Unterschied gemacht ob nur ein Taucher oder 5 Taucher rausfahren möchten.
Der Taucher ist halt „ König „.
Vom leichten Hausriff an dem alles Kleinzeug zu finden ist, bis zum Wrack aus dem zweiten Weltkrieg ist hier alles vorhanden.
Nitrox wird hier auch angeboten, kostet aber einen kleinen Aufpreis.
Die Leihausrüstung ist in einem guten gepflegten Zustand.
Alles in allem ist ausreichend Platz um seine eigene Ausrüstung aufzuhängen und sich in ruhe Fertig zu machen.
Zur Basis gehören übrigens 4 Boote, 1 Safari oder Tagesausflugsboot, 2 Boote für den täglichen gebrauch, sowie ein kleineres für Nachttauchgänge und Ausbildung.
Täglich werden Ausfahrten zu fast allen Tageszeiten gemacht, morgens um 7:00 Uhr findet meistens
die erste Ausfahrt statt, dann 9:00, 14:00 Uhr, sowie Nachttauchen
Ausbildungen werden im Hauseigenen Pool begonnen, und anschließend am Hausriff, welches dafür bestens geeignet ist zu Ende geführt.


Tauchgebiet

Rund um Sipalay und das Artistic Dive Center sind zahlreiche Tauchplätze vorhanden, 43 an der Zahl,
die in max. 1 Std angefahren werden können.
Wracks findet man ebenso wie Blauwasserabstiege oder Flachwassertauchgänge.
Makrofans kommen hier voll auf ihre Kosten, aber auch Großfischfans sind nicht am falschen Platz.
In unserer Anwesenheit wurden Haie, Thunas, Napoleons und Schildkröten gesichtet.

Critters sind hier Haufenweise vorhanden, alles was wir bisher über mehrere Urlaube angesammelt
hatten, ist hier geballt zu sehen.
Pygmäen Seepferdchen, Blaupunktoktopus, Imperator Garnele, Geistermuräne, Feuerschwertgrundel,
Pfeilgrundeln, Oran-Uta Krabben, Stargazer, Peitschenkorallenkrebse und Grundeln, und vieles mehr.

Tauchzeitbeschränkung ist ebenfalls ein Fremdwort hier, und Tauchgänge ohne Guide können gemacht werden.
Nachtauchgänge und Earlymorning werden fast täglich ausgeführt.
Die helfenden Hände der Bootsleute sind ebenfalls ausreichend da, so wie die guten Augen der
Einheimischen Guides.
Die Wracks werden auf Wunsch angefahren, sie liegen ca. 15 Min. entfernt in einer Bucht.
Dort ist die Sicht leider nicht so gut, was aber den Tauchgängen an klasse keine Abbruch tut.
Es ist schon mystsich, wenn man im Blauwasser abtaucht, und plötzlich wie aus dem nichts taucht vor einem
das Wrack der SS Pany auf, welches 1942 von einem Japanischen Torpedo versenkt wurde.
Heute sieht man immer noch die Einschusslöcher sowie zahlreiche Gasmasken, die in den Frachträumen noch zusehen sind.
Das Hausriff ist 2 Minuten von der Basis entfernt, und ein Spitzentauchplatz, der auch gerne für Nachttauchgänge genutzt wird.

Essen und Trinken

Selten gibt es auf den Philippinen Essen das erstens heiß und zweiten zusammen kommt, wenn man mit mind. 4 Personen gemeinsam darauf wartet.
Hier war nicht nur das Essen sehr heiß, sondern es kam alles Perfekt zusammen, keine Fehlenden oder
vergessenen Speisen, nein es war sehr gut.
Über die einzelnen Speisen möchte ich mich nicht auslassen, nur soviel, wer einmal das Schweizer Müsli
oder den Rösti probiert hat wird dieses wohl nicht mehr vergessen.
Gegrillter Fisch sollte man auf keinen Fall verpassen, den er ist Fangfrisch und schmeckt fantastisch.
Auf der Speisekarte ist sonst alles vorhanden was das Herz begehrt. Auch die Vegetarier werden hier nicht vergessen, für sie
stehen eine ganze Seite an extra Speisen zu Verfügung.
Abwechslungsreich ist die Speisekarte auf jeden Fall, dazu werden täglich Menüvorschläge gemacht.
Ebenso findet in regelmäßigen Abständen am Strand ein Barbecue statt, welches auf keinen Fall verpasst werden sollte. Die hier angebotenen Speisen und gegrillten Spießchen mit Hühner, Schweinefleisch und Fisch sind wirklich ein Gedicht.
Die Shakes mit Mango, Banane schmecken wirklich fantastisch und lassen sich wunderbar am Strand genießen.

Sonstiges

Wer hier Trubel und Disco möchte ist hier fehl am Platz. Ruhe und Erholung stehen hier an erster Stelle.
Das Internet ist auch hier vorhanden, es steht ein PC zu Verfügung, falls jemand ohne den Blick darauf
nicht leben kann.

Wir haben uns jedenfalls sehr wohl gefühlt, alles hat wirklich sehr gut geklappt,
Arthur hatte immer ein offenes Ohr für seine Gäste und ist meistens Abends noch auf ein
Vollyballspiel oder ein Gespräch vor Ort.

Das Artistic Resort ist durch die stressige Anreise noch wirklich ein Geheimtipp, aber er ist es die lange Anreise
auch wirklich wert.
Hier werden die Langnasen im Dorf nebenan noch wie Außerirdische angesehen.

Wir werden jedenfalls wiederkommen

Anke und Manfred Ebert
www.deepcritters.de

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 32963
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 16.02.2007 von Otto und Dorothea [PADI AOWD, 102 TG]

Bericht von Dorothea und Otto Berner
ueber den Aufenthalt vom 17. Jan. bis 15. Feb. 2007
im ARTISTIC DIVING RESORT in Sipalay City

Bei unserem letztjaehrigen Aufenthalt auf den Philippinen wurde uns unter anderem das Resort ARTISTIC DIVING empfohlen.
Nach Studium der Hompage richteten wir einige gezielte Anfragen an Arthur. Die Antwort kam prompt und ausfuehrlich, so dass fuer uns sehr rasch fest stand, unser naechster Urlaub geht nach Sipalay.

Wir haben uns nach kurzem Durchrechnen fuer ein Preispaket, siehe: www.artisticdiving.com/pauschal%2006-07_d.htm
bestehend aus: Bungalow, Vollpension und je 20 Tauchgaengen entschieden.
Durch die Bezahlung im voraus haben wir auch noch 5% Preisnachlass erhalten.
Die Bestaetigung des Zahlungseinganges kam umgehend.
Nachtraeglich hat sich diese Wahl als goldrichtig erwiesen.

Bei der Ankunft in Bacolod wurden wir sehr herzlich empfangen.
Nach dreieinhalbstuendiger Fahrt kamen wir puenktlich zum Sonnenuntergang an der Poolbar zum Willkommensdrink an.


Sonnenuntergang am Strand von Punta Ballo

Das Resort gefiel uns auf Anhieb sehr gut, es ist sehr gepflegt und sauber,
man sieht ueberall wie viel Arbeit und Herzblut investiert wurde.
Der von uns bewohnte Bungalow ist ordentlich und sauber, alle zwei Tage werden Handtuecher und Bettueberzuege gewechselt.
Die Klimaanlage brauchen wir nur selten, auf die warme Dusche moechten wir aber nicht verzichten.

Arthur ist ein besonders fleissiger und liebenswuerdiger Mensch, er ueberlaesst nichts dem Zufall.
So gibt es eine eigene gefasste Quelle mit Trinkwasser, Strom Tag und Nacht. Bei Stromausfall hat Arthur eine eigene Notstromversorgung fuers ganze Resort.

Der Schwimmingpool laedt nicht nur zum Schwimmen sondern auch zum Verweilen an der Poolbar ein.
Uns ist die haeufige Reinigung des Beckens und der Filter sehr positiv aufgefallen.

Die Speisekarte ist reichlich und vielfaeltig, es gibt asiatische und europaeische Gerichte, beide schmecken ausgezeichnet.
Die Portionen sind ausreichend. Bei der Vollpension ist jeweils ein Getraenk inbegriffen.
Das Personal ist freundlich und immer um den Gast bemueht.

Die Tauchstation ist sehr ordentlich gefuehrt. Die Wasserbecken werden immer sehr sauber gehalten.
Bei den ueber vierzig Tauchplaetzen in der Umgebung finden sich fuer jeden Taucher das Passende.
Die Tauchguides sind competent und gehen auf eventuelle Wuensche in Bezug auf Tauchplatzwahl gerne ein.
Die Bootsbesatzungen sind sehr hilfsbereit.


Haifisch am Villamore Riff

Einige Erlebnisse werden fuer uns unvergesslich bleiben.
So zum Beispiel eine Geburtstags-Beachparty bei der es herrlichen Fisch, Riesengarnelen, Fleisch , Beilagen und diverse Salate gab.
Mit einer Bowle und anderen Getraenken feierten wir ausgelassen bis in die Nacht.


Geburtstagsparty am Strand

Ein anderes Mal gab es bei einem gemuetlichen beisammen sitzen ein original Schweizer Raclette mit vielen Beilagen, alles schmeckte herrlich.


Herrlicher Schweizer Raclettekaese ( Emmi ) zum Schlemmern

Eine besondere Ueberraschung wurde uns anlaesslich unseres 100-sten Tauchganges bereitet.
Nach dem Tauchgang zur SS Panay waehrend des Sicherheitsstopps wurde vom Boot ein Tank ins Wasser geworfen. Auf einer angehaengten Tafel stand: „Herzlichen Glueckwunsch zum 100-sten Tauchgang“.

Geschenk zum 100. Tauchgang

An der Wasseroberflaeche zog Rogie ( Diveguide ) aus seiner Jackentasche eine Flasche Bier, die wir gemeinsam leerten.
Spaeter an der Bar haben wir dieses Ereignis noch begossen. Da gab es dann auch noch die naechste Ueberraschung:
ein gerahmtes Zertifakat und eine grosse schoene Torte mit einer brennenden
Zahl “100”.

Wir haben uns in den letzten vier Wochen wie zu Hause gefuehlt, die Zeit ist noch nie so schnell vergangen.

Neben dem Tauchen sind auch Ausfluege mit dem Motorrad ins Landesinnere moeglich.
Wer nur relaxen moechte, findet Liegen mit dicken Auflagen und Haengematten am teilweise auch schattigen Strand vor.
Wer sich sportlich betaetigen will, kann dies bei einem Volleballspiel tun.

Wir werden unseren Freunden dieses Resort gerne weiterempfehlen.
Auch haben wir festgestellt, dass hier die Westkueste von Negros wetterbeguenstigt ist. Wir hatten bisher keinen einzigen Regentag.

Wir wuenschen Arthur, seiner lieben Frau Evalyn, die ihn bei seinen Aktivitaeten tatkraeftig unterstuetzt, seinen Kindern sowie seiner Mannschaft fuer die Zukunft nur das Allerbeste.



Wir kommen wieder!

Dorothea und Otto Berner

A 5071 Wals bei Salzburg
otto.berner@utanet.at

Haifisch am Villamore Riff
Haifisch am Villamore Riff

Geburtstagsparty am Strand
Geburtstagsparty am Strand

Sonnenuntergang am Strand von Punta Ballo
Sonnenuntergang am Strand von Punta Ballo

Herrlicher Schweizer Raclettekaese ( Emmi ) zum Schlemmern
Herrlicher Schweizer Raclettekaese ( Emmi ) zum Schlemmern

Geschenk zum 100. Tauchgang
Geschenk zum 100. Tauchgang

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 29757
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 14.09.2006 von Ilmary [AOWD SSI, 130 TG]

Wir waren vom 12. Februar bis zum 5. März 2006 bei Arthur und Evalyn im Artistic Diving Resort.
Im Großen und Ganzen kann man für alles ein ganz ganz großes Lob aussprechen!

Die Organisation beim Tauchen hat immer wunderbar funktioniert, die Bungalows sind sauber und haben ein traumhaften Blick auf das Meer, das Essen hat rundherum geschmeckt (wenn man auch ein wenig frisches Obst vermisste, aber wir haben auch nicht extra nachgefragt) und der Umgang im Resort miteinander ist sehr familiär und freundlich.

Nun aber zu den Details. Wir haben über einen Freund ein Jahr zuvor zum ersten Mal von Arthur gehört und je mehr wir seinen Erzählungen gelauscht und über die Philippinen und die dortigen Tauchgründe gelesen haben, desto schneller wurde klar - da müssen wir auch hin.
Die Flüge haben wir über ein Reisebüro gebucht, alles andere haben wir uns per Email mit Arthur selbst organisiert. Hier muss man ganz stark Arthurs großartige Flexibilität erwähnen, denn 5 Tage vor unserem Abflug in Wien hat sich einer aus unserer Runde sein Bein gebrochen und es war trotzdem kein Problem so kurzfristig noch die Zimmer umzuändern. Die Anreise war natürlich sehr lang und anstrengend, aber das muss man halt erwarten wenn man so weit von zu Hause weg möchte. Wir mussten einmal in Dubai umsteigen und hatten eine Nacht Aufenthalt in Manila (wovon ich jedem nur abraten kann) und sind dann am nächsten Tag nach dem Inlandsflug am Flughafen abgeholt worden (hatten wir vorher mit Arthur so abgesprochen) Weiter ging es ca. 4 Stunden die Insel hinunter in den Süden und nach ca. 48 Stunden Reise sind wir endlich an unserem Ziel angekommen.

Wie ihr schon den anderen Berichten und den Fotos entnehmen könnt ist das Resort wirklich sehr schön und praktisch eingerichtet. Arthur ist ständig am erweitern und erneuern, den Pool zum Beispiel gibt es erst seit 2005.
Sein Wasser ist aus einer eigenen Quelle und hat Trinkwasserqualität, es ist zwar nicht sehr kalt aber schmecken tut es ganz gut. Den Sonnenuntergang schaut man sich am besten an der Poolbar an, denn dort wird man nicht ganz so stark von den Moskitos gequält wie auf der Terrasse bei den Zimmern - ausser das die Stiche jucken ist das aber kein Problem, da hier kein Malaria Gebiet ist. Wir haben uns sagen lassen, das es normalerweise auch nicht so viele Moskitos gibt, aber vor unserer Ankunft hat es ungewöhnlich lange Zeit immer wieder geregnet und das dürfte den Mistviechern zu gute gekommen sein. Es empfiehlt sich deshalb (sollte es wieder einmal zu viele Stechmücken geben) das Abendessen unten am Strand einzunehmen, denn neben der angenehmen Brise vom Meer und den wenigen Moskitos ist es auch einfach viel gemütlicher, wenn man beim essen die Zehen im Sandvergraben kann, die Wellen fast bis zum Tisch kommen und man direkt unter den Sternen sitzt.

Man muss aber dazu sagen, das außer an diesem Strand (es gibt am White Beach noch eine Tauchschule - Easy Diving- und ein kleines Hotel) rundherum tiefster Urwald ist und man hier sicher kein Nachtleben mit Bars, Restaurants oder ähnlichen erwarten darf. Sipalay ist der nächste größere Ort, den man aber zu Fuss nicht wirklich erreichen kann - Außer es macht jemanden Spass bei 30 Grad schwüler Hitze mehr als 2 Stunden bergauf und bergab dorthin zu maschieren. Wer Motorradfahren kann hat aber Glück, denn bei Arthur kann man sich gegen ein wenig Geld ein paar Maschinen ausborgen. Ansonsten organisiert er auch sicher gerne ein Taxi. Sipalay selber haben wir uns aber nicht gegeben, deshalb kann ich auch nicht sagen, ob es sich auch auszahlt dem Ort einen Besuch abzustatten. Sollte das Tauchen mal langweilig werden, kann man auch durch den Dschungel eine geführte Tour zu sehr schönen Tropfsteinhöhlen oder einem Wasserfall machen. Lasst euch jetzt aber nicht von dem Begriff ´geführte Tour´ abschrecken. In den meisten Fällen geht einfach ein Diveguide mit, der euch mit Hilfe eines Buschmessers die Trampelpfade entlangführt - die man ohne dessen Hilfe sicher nicht findet - glaubt mir! Aber nach einer halben Stunde extrem schwitzen kommt man dann in den Höhlen an, die zwar noch schwüler und wärmer, aber dafür sehr schön zum ansehen und darin herum klettern sind. Wasserflaschen und Lampen sind unbedingt notwendig! Abenteuer pur.

Nun aber zum Tauchen. Es gibt vier Süßwasser Becken zum Spülen, welche man nach belieben auslassen und neu füllen kann und jeder hat seinen eigenen Platz mit Kiste um seine Sachen aufzuhängen und zu verstauen. In jeder Speisekarte sind hinten ein paar Seiten angehängt mit den Tauchplatz Beschreibungen und man kann sich diese untertags in Ruhe durchlesen und schon einmal überlegen wohin man denn gerne möchte, denn hier wird prinzipiell auf alle Wünsche eingegangen. Man braucht nur zu sagen, ich würde gerne dort und dort hin und Arthur versucht das am nächsten oder spätestens übernächsten Tag auch anzufahren.
Wichtig ist, das man sich spätestens am Abend in die Liste mit den morgigen Tauchgängen eintragt, damit sich die Crew darauf einstellen und alles organisieren kann. Es gibt vor jedem Tauchgang ein sehr gutes Briefing mit einer Skizze vom Tauchplatz, vorgesehen Tiefen, eventuellen Strömungen, Zeichenerklärungen, wer mit wem als Buddy geht usw. Gefahren werden die ersten Tauchgänge zwischen 9:00 und 10:30 (je nach Entfernung der Plätze und Wünsche der Taucher) und der zweite Schwung dann zwischen 13:00 und 15:00.
Nachttauchgänge am Hausriff sind jeder Zeit möglich und wirklich sehr empfehlenswert. Wir haben allein bei einem Tauchgang einen Feilenfisch, mehrere schlafende Kugelfische, ganz viele wunderschöne Schnecken, Garnelen, einen roten Krebs, eine Flunder, usw. gesehen. Es war wirklich traumhaft und dabei hat man sich nur in einem Gebiet von 50 x 50m bewegt. Einfach spitze! Das waren hier mit Abstand wirklich die besten Nachttauchgänge die ich je gemacht habe.
Wer es also wirklich sportlich möchte kann ohne Probleme 3 bis 4 Tauchgänge pro Tag machen.

Eigentlich wollten wir mit Artistic Diving eine einwöchige Schiffstour nach Apo Island machen, da wir aber durch den Ausfall unseres Freundes nur zu dritt und 4 Taucher das Minimum waren fiel das leider ins Wasser.
Wir haben dafür aber einen Zweitages- und zwei Eintagesausflüge gemacht. Ist beides nur zum Empfehlen. Wobei mir der Eintagestrip zum Bulata Pier (Mad Max) am besten gefallen hat. Man taucht dort zwischen den Pfeilern eines alten Piers in ca. 10 Meter Tiefe, was soviel bedeutet wie unendlich viel Luft, und glaubt mir die braucht man dort! Denn es gibt hier soviel versteckte Tiere an den Säulen und rundherum zu entdecken das man gar nicht mehr an die Oberfläche möchte. Allein der Fischschwarm wie er den Luftblasen ausweicht und von einer Formation in die andere wechselt und ein großer orangener Frog Fisch die sich dort anscheinend immer befinden (beide waren beide Male dort) ist sehenswert. Ausserdem hatten wir einen wunderschöne kleine Clown Frog Fische, Gefleckte Igelfische, Langusten, Muränen ohne Ende und vieles vieles mehr. Ein Traum für Fotografen!
Andere Highlights sind die beiden Wracks MS JOJO und SS PANAY, sowie die Mystery Wall die aber nur für Tieftaucher geeignet ist.

Es gibt also für jeden Taucher und jedes Können etwas. Allein in unserer Gruppe hat die Erfahrung sehr variiert (100TG/500TG/30TG) was aber überhaupt kein Problem ist.

Da der Bericht hier an dieser Stelle sonst zu lang wird, könnt ihr euch genauere Tauchplatz Beschreibungen auf der Homepage von Arthur (www.artisticdiving.com) anschauen.

Es war auf jeden Fall alles in allem ein wirklich schöner Urlaub bei Arthur und wir haben für 3 Wochen nicht einmal 2000€ pro Person bezahlt. In dem Preis ist aber auch wirklich alles enthalten: Flug (ca. 1000€), abholen mit dem Taxi, Unterkunft, Essen à la Card, über 30 Tauchgänge alle Tagestouren, usw. Also ein wirklich fairer Preis für den man mehr als nur eine Dienstleistung bekommt, denn wir haben auch neue Freunde gefunden und viele wunderschöne Erinnerungen die wir mit nach Hause nehmen konnten.

Also nochmals ein großes Dankeschön an alle im Artistic Diving Resort und wir kommen sicher wieder!

lg nani, hari und assy

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 28270
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 14.07.2006 von mark  [Padi OWSI, 853 TG]

Hallo an alle Taucher!

Ich komme gerade von den Philippinen zurueck.Ja ich war in der sogenanten Regenzeit. Aber das was wir an Regen hatten das haben wir auch in Deutschland. Ich war sehr schoen Tauchen. Ich war das erste mal hir und werde gleich im Oktober nochmal fuer 3 Wochen buchen. Tauchbasis ist sehr proffessionel gefuert!!! Sicherheit steht an erster Stelle dann der Spass!!!
Es gibt NITROX die ihre sicherheit beim Tauchen erhoehen mochten oder auch mal die null Zeit verlaengern mochten. Dazu gibt es viele tauchplaetze wo sich das anbietet!!
Zimmer haben sie dort von Standard bis Luxus, insgesammt 9 Stueck.
Korallen und Fische sind in huelle und fuelle da. Vor allem keinerlei zerstoerung der Korallen ein sehr gesundes Riffleben!!!
Weiter so Evelyn un Arthur Mueller ihr macht das sehr gut!!!
Mark

Tauchschule / Basis
Tauchschule / Basis

Bucht Punta Ballo
Bucht Punta Ballo

Safari Boot
Safari Boot

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 25482
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 13.03.2006 von Rainer Lischer [PADI ADV OWD, 10 TG]

Wir waren während gut einer Woche Gäste von Arthur und Evalyn in Sipalay. Während dieser Zeit haben wir uns im Artistic Diving Resort sehr wohl gefühlt.
Das Resort liegt malerisch am schönen Strand inmitten einer tropischen Vegetation.
Die wunderschönen Sonnenuntergänge lassen sich bequem von der direkt am Strand gelegenen Poolbar bei einem Drink oder von der Speiseterrasse aus geniessen.
Die Küche ist vielfälltig und gut. Man bekommt eigentlich alles, sogar echten Schweizer Raclettekäse.
Das Personal ist sehr aufmerksam und liest dem Gast alle Wünsche von den Lippen ab.
Die Appartments - im bungalowstil - sind sehr sauber und geräumig eingerichtet. Die gebotene Meeressicht ist hinreissend.
Die Tauchbasis ist sehr gut und zweckmässig eingerichtet. Man findet sich sehr schnell zu recht. Selbst Anfänger sollten mit der Ausrüstung und den Räumlichkeiten keine Mühe haben.
Wir haben zuerst einen PADI OW Kurs absolviert. Im resort-eigenen Pool konnten wir schnell Fortschritte machen und dann ins offene Wasser zu den in Strandnähe gelegenen Korallenbänken wechseln. Die Begeisterung war so gross, dass ich noch einen PADI AOW anhängte. Wir besuchten neben einem Wrack auch diverse Korallenriffe, die an Farbenpracht und Fischvielfalt kaum zu überbieten sind. Wir sind heute noch begeistert.

Arthur und Evalyn haben uns mit ihrer hilfreichen und netten Art den Aufenthalt zusätzlich noch verschönert. Wir meinen, dass dieses Resort für alle Taucher ein absoluter Geheimtipp ist.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23706
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 02.03.2006 von Raini [PADI AOWD, 10 TG]

Wir waren während gut einer Woche Gäste von Turi und Evalyn in Sipalay. Während dieser Zeit haben wir uns im Artistic Diving Resort sehr wohl gefühlt.
Das Resort liegt malerisch am schönen Strand inmitten einer tropischen Vegetation.
Die wunderschönen Sonnenuntergänge lassen sich bequem von der direkt am Strand gelegenen Poolbar bei einem Drink oder von der Speiseterrasse aus geniessen.
Die Küche ist vielfälltig und gut. Man bekommt eigentlich alles, sogar echten Schweizer Raclettekäse.
Das Personal ist sehr aufmerksam und liest dem Gast alle Wünsche von den Lippen ab.
Die Appartments - im bungalowstil - sind sehr sauber und geräumig eingerichtet. Die gebotene Meeressicht ist hinreissend.
Die Tauchbasis ist sehr gut und zweckmässig eingerichtet. Man findet sich sehr schnell zu recht. Selbst Anfänger sollten mit der Ausrüstung und den Räumlichkeiten keine Mühe haben.
Wir haben zuerst einen PADI OW Kurs absolviert. Im resort-eigenen Pool konnten wir schnell Fortschritte machen und dann ins offene Wasser zu den in Strandnähe gelegenen Korallenbänken wechseln. Die Begeisterung war so gross, dass ich noch einen PADI AOW anhängte. Wir besuchten neben einem Wrack auch diverse Korallenriffe, die an Farbenpracht und Fischvielfalt kaum zu überbieten sind. Wir sind heute noch begeistert.

Arthur und Evalyn haben uns mit ihrer hilfreichen und netten Art den Aufenthalt zusätzlich noch verschönert. Wir meinen, dass dieses Resort für alle Taucher ein absoluter Geheimtipp ist.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 16608
Artistic Diving, Sipalay, Negros
geschrieben am 10.02.2005 von Gisela und Gerald

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Bericht ueber Artistic Diving, Sipalay. Management Arthur Mueller.

Die taucherische und persoenliche Betreuung bei Arthur und seiner philippinischen Frau Evelyn ist nicht nur sehr nett, sondern auch ueberdurchschnittlich professionell. Wir haben uns auch als aeltere Taucher, PADI/AOWD/ Rescue,stets wohlgefuehlt und standen nicht abseits. Die Tauch-Bankas von gross bis klein (Anzahl 3)sind sicher und der taucherischen Situation angepasst, auch nicht zuviele Taucher aufeinmal auf dem Boot. Die Mannschaften sind gut eingespielt und handeln professionell. Auch der einheimische Tauch-Guide ist sorgefaeltig und erfahren. Alle gehen mit dem Tauchgeraet sorgfaeltig um. Der einzelne Taucher bekommt jede notwendige Unterstuetzung und ggf. auch Zuspruch und Ermutigung.

Zum Tauchen
Arthur Mueller ist der Erste, der hier Tauchgebiete entdeckte und erkundete und auch weiterhin stets neue Plaetze erforscht. Er gibt seine taucherische Erfahrung in grosszuegiger Weise weiter, auch das Personal profitiert davon. Es ist ausserordentlch gut geschult, aufmerksam und hilfsbereit. Auch das Fotografieren steht nicht hintenan und wird fachgerecht betrieben. Die UW-Landschaft mit reichbestueckten Korallengaerten (viele verschiedene Arten) regen dazu an, vor allem Makro-Aufnahmen sind der Hit. Die Nacht-TG sind vom Feinsten. Die meisten Tauchplaetze sind in 5-15 Min. erreichbar. Das Hausriff ist leicht selbst betauchbar, kann aber nur mit dem Boot erreicht werden - allderdings in kuerzester Zeit. Wir haben es mehrfach zu zweit besucht, besonders zum Fotografieren. Es war stets erholsam und ergebnisreich. Daneben werden auch Tagesausfluege angeboten. Dafuer steht ein grosses, komfortables 22m langes Boot zur Verfuegung. Viele Tauchplaetze liegen im Schutz der Bucht und sind entspannt zu betauchen. Die Tiefen reichen von 5 bis 40 m und mehr. Fuer Notfaelle steht Sauerstoff zur Verfuegung. Die naechste Druckkammer befindet sich in Cebu. Das Leihequipment ist in guter Verfassung. Die Basis ist zweckmaessig und taucherfreundlich ausgestattet. Frischwasser steht immer zur Verfuegung. Das Wasser in den Spuelbecken wird oft ausgetauscht.

Resort und Restaurant
Artistic Diving bietet verschiedene Kategorien von Zimmern an. Alle Zimmer wurden letztes Jahr renoviert bzw. neugebaut und sind freundlich und zweckmaessig. Hier hat man seine Ruhe und kann entspannen. Wem Tauchen nicht reicht, kann sich beim Sonnenuntergang bei Volleyball oder Tischtennis austoben.
Das Restaurant bietet eine reichhaltige Speisekarte. Besonders hervorzuheben ist die vegetarische Seite. Alle Gerichte werden frisch zubereitet. Die Kuechencrew versteht ihr Handwerk und zaubert leckere Gerichte. Das einheimische Spezialdesert ´Halo-Halo´ sollte unbedingt versucht werden.Es gibt auch eine kleine Cocktailliste.

Wir moechten nochmals betonen, dass wir uns bei Artistic Diving immer wohlgefuehlt haben und werden sicher wiederkommen.



    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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