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Basen/Shops Portugal

Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)

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 Datenbank - Basen/Shops - Portugal - 14 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 40317
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 29.12.2007 von Atlantiktaucher
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

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Hallo Tauchergemeinde.
Zuallererst möchte ich mich auch hier nochmals bei dem Team vom „Atalaia Diving Center“ für die tolle Zeit bedanken und Euch, denjenigen die noch nicht da waren sich aber mit dem Gedanken befassen Madeira einen Besuch abzustatten, einige meiner Eindrücke und Erlebnisse schildern.
Madeira ist eine wunderschöne Insel wo man mehr als nur tauchen kann.
Hauptsächlich zum Tauchen bin ich aber über die Weihnachtstage hingeflogen, das nächste Mal muss ich mir aber auch für Land und Leute mehr Zeit nehmen wie ich es mir eigentlich vorgenommen hatte.
Während es bei uns ja recht frisch ist hatte das Wasser im Tauchgebiet Temperaturen zwischen 19 und 20 Grad Celsius und das nicht nur an der Oberfläche sondern bis auf 30 m, die Temperaturen an Land waren schön warm, ja richtig sommerlich und es wehte ein leichter Wind.
Die Betreiber der Basis, Christina und Tobias, schätze ich als sehr kompetent ein, leiten ihr Geschäft sehr souverän, sind freundlich und auf Sicherheit bedacht ohne jemanden zu gängeln.
Briefings sind ausführlich und verständlich, Ordnung wird groß geschrieben und die Leihausrüstung machte einen vernünftigen bzw. neuwertigen Eindruck.
Ich habe wohl nicht ein einziges Mal erlebt daß Christina, Tobias oder ein Diveguide schlechte Laune zeigten oder sie gar an den Gästen ausließen.
Das Gegenteil war der Fall! Christina steckt mit ihrer Freundlichkeit und Ungezwungenheit an und man fühlt sich wirklich gut aufgehoben, hat seinen Spaß und kann das Tauchen genießen.
Schon ab dem ersten Tauchgang bekamen wir öfters richtig dicke Zackis vor die Maske. Barrakudas, Muränen und Schwarmfische waren tägliche Begleiter ebenso wie Krabbelgetier der unterschiedlichsten Art.
Alles in allem wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht.
Der Transfer vom und zum Flughafen klappte problemlos, auch das Anmieten eines PKW für eine Inselrundfahrt wurde von der Tauchbasis organisiert.
Die durch die Basis vermittelte Unterkunft, das „Klenk`s Cafe“, war ok, sauber und der tägliche Service stimmte.
Das Frühstück dieser Wirtschaft verdient eine besondere Erwähnung, es war einfach Klasse. Und weil ich schon bei der Bewirtung bin; versucht das Hausbier und die wirklich guten wenn auch etwas teurer erscheinenden Gerichte. Ihr werdet bestimmt nicht enttäuscht sein.
So ende ich mit dem Vorsatz nochmals da zu erscheinen um einen schönen Urlaub auf Madeira zu verbringen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 38972
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 21.10.2007 von Schnecken-Freund [PADI AOWD, 425 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

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Vom 11.-18.10.07 waren wir mit einer sechs-köpfigen Tauchertruppe erstmals bei Christina u. Tobias zum Tauchen auf Madeira.

Gewohnt haben wir in Klenk´s Cafe - einem ca. 10 Gehwegminuten entfernt gelegenen Gasthof (preiswert mit sehr guter Verpflegung mit eigener Schlachterei und Brauerei; kleines Manko: es ist wegen der am Haus vorbeiführenden Straße recht laut; nachts muss man die Fenster schließen, so wars zumindest auszuhalten).

Zur Basis Atalaia von Christina u. Tobias:
super geplegt, fachkundige Führung - alles in Ordnung.
Die beiden haben den Laden im Griff und sind kompetent, jederzeit ansprechbar und haben immer einen Spruch mit Augenzwinkern parat.

Die Tauchplätze am Hausriff sind interessant, die Ausfahrten in den Unterwasserationalpark (ca. 10 Minuten mit dem Zodiac) sind genial (Fischreichtum, Artenvielfalt, Tiefe bis über 30 Meter).
Es gibt einiges zu sehen, u.a. Keulenanemonen mit sehr kleine Buckelgarnelen, Nacktschnecken, Barakudas, verschiedene Arten von Makrelen und Muränen, große Zackenbarsche (als Star fungiert der gelbe Makaronesenzackenbarsch, der nachweislich seit mindestens 25 Jahren dort ortstreu ist) und für mich die größte Überraschung: ein Heer von mehr als 250 Drückern, die am Kap Garajau auf die Taucher warten und sich (friedlich, aber sehr neugierig) auf sie stürzen. Ein tolles Erlebnis.

Also, nette Basis, tolle Stimmung, viel Fisch, super Tauchgänge - was will das Taucherherz mehr ?!?!
Weil alles zusammenpasst vergebe ich die Wertung von fünf Flossen für die Unterkunft Klenk`s Gasthof und satte sechs Flossen für die Basis !

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 37818
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 09.09.2007 von Sabine [PADI AOWD, 140 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

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Wir waren im August für 10 Tage auf Madeira hauptsächlich zum Tauchen. Vielen Dank an Christina, Tobias, Adrian und Soli- Ihr macht einen tollen Job.
Die Tauchschule ist super geführt, alles funkioniert wie am Schnürchen. Die Hausrifftauchgänge sind schon sehr abwechslungsreich (von Canyons bis Höhle), aber wem das nicht reicht, der kann 2 mal pro Woche an den Zodiac- Ausfahrten teilnehmen. Da gibt´s dann noch mehr Fisch!
Wer unbegleitet am Hausriff tauchen möchte, sollte sich unbedingt von Tobias vorher briefen lassen. Er weiss genau, wo welcher Hummer zu finden ist - und man findet dann wirklich alles wieder.
Einziger Wehmutstropfen könnte das Wetter sein. Bei starker Dünung und Brandung ist es nicht ganz leicht aus dem Wasser zu kommen - Sporttauchen,eben!
Eine super Basis! Macht bitte weiter so!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 30377
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 07.10.2006 von Nightsurfer [PADI OWD, 60 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Vom 21.-28.9.2006 habe ich eine Woche Urlaub auf Madeira gemacht, und während dieser Zeit insgesamt 7 geführte Tauchgänge beim ´Atalaia Diving Center´ unternommen. - Hier meine Erfahrungen:

1) Kontaktaufnahme

Bei der Suche nach einer geeigneten Tauchbasis auf Madeira hier im Taucher.Net vor meinem Urlaub, kamen für mich prinzipiell drei Basen in Frage, die ich dann per E-Mail kontaktiert habe. - Von ´Atalaia´ kam weniger als 24 Stunden später eine sehr nett geschriebene, ausführliche und zudem informative Rückmeldung, in der auch konkret auf meine Fragen eingegangen wurde. Auch meine daraus resultierenden Rückfragen wurden umgehend und kompetent beantwortet. Die endgültige Entscheidung für Atalaia fiel dann aufgrund eines günstigen, auf meine Wünsche zugeschnitten ´Komplettpaketes´ zusammen mit einer Unterkunft in ´Klenk´s Cafe´ (dazu am Ende des Berichtes mehr).

2) Formalitäten

Zur Anmeldung vor Ort sind Brevet, Logbuch und ein gültiges, tauchärztliches Attest zwingend erforderlich. Alle diese Dokumente wurden auch gründlich begutachtet. Eine ´Aqua Med´ Tauch-Versicherung kann optional bei der Basis abgeschlossen werden, so dass man gleich ab dem ersten Tauchgang versichert ist, jedoch bislang nur von Tauchern aus Deutschland. Es reicht jedoch auch, auf dem Anmeldeformular die Kenntnisnahme darüber zu bestätigen, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen nach Tauchunfällen Kosten für eine ambulante Druckkammertherapie nicht bezahlen. - Eine explizite Einweisung in die allgemeinen Abläufe gab es vorab zwar nicht, was ich persönlich jedoch auch nicht als störend empfunden habe: Es wurde alles während der Tauchvorbereitung bzw. -nachbereitung ausreichend erklärt, so dass man spätestens nach dem zweiten Tauchgang genau wusste, was zu tun war. - Und selbst wenn man etwas schief ging, wurde man einfach nur freundlich darauf aufmerksam gemacht.
Bei der Bezahlung gilt ´nur Bares ist Wahres´. Abgerechnet wird jedoch erst zum Schluss, wenn feststeht, wie viele Tauchgänge man tatsächlich gemacht hat und welche Zusatzgebühren (z.B. für Bootsausflüge) dabei eventuell noch entstanden sind. Es ist also nicht notwendig, vorab ein festes ´Tauchpaket´ zu buchen.

3) Tauchbasis

Beim ersten Besuch ist die Basis nicht ganz so leicht zu finden, da sie sich in der Hotelanlage des ´Roca Mar´ befindet und der Weg nicht sonderlich gut ausgeschildert ist: Im Zweifelsfall sollte man einfach an der Rezeption nachfragen oder den Treppen in der Außenanlage möglichst weit den Hang abwärts folgen. Durch diese Hanglage bedingt ist die Basis selbst nicht sonderlich groß, dafür jedoch funktional und strukturiert eingerichtet und insgesamt in einem sehr guten Zustand: Im Hauptraum befindet sich eine Theke, an der die Formalitäten erledigt werden, sowie ein großes Regal mit nummerierten Kisten, in denen man persönliche Ausrüstungsgegenstände verstauen kann. Auch werden hier die Leihanzüge und Bleigurte gelagert, und es finden 2-3 Taucher bei Bedarf ein schattiges Plätzchen, um ihre Ausrüstung vor dem Tauchgang zusammenzubauen. Im dahinter gelegenen Kompressorraum, der während des Befüllens der Flaschen vorbildlich durch eine Vorhängekette abgesichert wird, werden weitere Ausrüstungsgegenstände wie Flossen, Masken, Schnorchel, Lungenautomaten und Jackets gelagert. Außerdem befindet sich hier eine Werkbank zur Wartung und Pflege der Ausrüstung. Vor der Basis gibt es schließlich eine große Wanne mit Süßwasser zum Spülen der Ausrüstung sowie mehrere Stangen mit Bügeln, um diese anschließend zum Trocknen aufhängen zu können. Neopren wird direkt unter einer der beiden Duschen auf dem Vorplatz gespült, wo auch weitere Taucher Platz zum Zusammenbau ihrer Ausrüstung finden. - Praktisch ist zudem, dass die direkt neben der Basis gelegenen Toiletten, Dusch- und Umkleidekabinen des Hotels benutzt werden können. Auch die Sonnenliegen und -schirme in der Hotelanlage können z.B. zum Entspannen zwischen den Tauchgängen benutzt werden: Offiziell wird hierfür zwar eine Gebühr erhoben, jedoch kommt es wohl nur sehr selten vor (eventuell während der Hauptsaison?), dass tatsächlich jemand vorbei kommt, um diese zu kassieren.

4) Leihausrüstung

Für reine ´Urlaubstaucher´ wie mich bietet Atalaia Leihausrüstung in ausreichender Zahl an, wobei ich persönlich den Aufpreis von zurzeit 11-13 Euro pro Tauchgang (richtet sich nach der Gesamtzahl der Tauchgänge) recht hoch finde. (Zum Vergleich: Bei meiner persönlichen ´Referenz-Basis´ auf Gran Canaria kostet die eine komplette Leihausrüstung derzeit lediglich 5 Euro pro Tauchgang, wobei der Zustand durchaus vergleichbar gut ist.) Zweiteilige, 5mm dicke Neoprenanzüge sind in allen gängigen Größen vorhanden und in einwandfreiem Zustand, ebenso wie der Rest der zum Verleih bereitstehenden Ausrüstung.

Einen ´Punkt-Abzug´ gibt es von mir jedoch für die Flossen, da hier (angeblich aus hygienischen Gründen) grundsätzlich keine Geräteflossen plus Füßlinge, sondern lediglich Schnorchelflossen verliehen werden. Dadurch bedingt hatten neben mir selbst auch mehrere weitere Gäste, schon nach wenigen Tauchgängen zum Teil größere, schmerzhafte Abschürfungen an den Zehen. Auch blieben Schrammen an den Knöcheln bei ungewolltem Kontakt mit Felsen unter Wasser, die sonst durch die Füßlinge verhindert werden, nicht aus, und die ´Bodenhaftung´ (z.B. beim Ausstieg über glatte Leitersprossen oder beim Einstieg ins Schlauchboot) ist deutlich schlechter! - Wenn ich bedenke, dass es erst kürzlich bei ´Lidl´ einfache Füßlinge schon für nur 10 Euro pro Paar zu kaufen gab, kann ich nicht nachvollziehen, warum es nicht möglich sein sollte, so etwas als Leihausrüstung einzukaufen und dann etwas häufiger zu ersetzen, oder aber - falls eine ausreichende Desinfizierung tatsächlich nicht möglich sein sollte (womit andere Basen offenbar keine Probleme haben!?) - diese im Zweifelsfall zum Selbstkostenpreis weiterzuverkaufen und dann dazu passende Geräteflossen zu verleihen.

Optional lassen sich auch Unterwasserlampen oder Tauchcomputer gegen eine Zusatzgebühr ausleihen, wobei auch dies leider kein ganz billiges Vergnügen ist, da die Gebühr von derzeit 5 Euro für jeden einzelnen Tauchgang erhoben wird. Beim geführten Bootstauchgang wurde zudem darauf bestanden, dass jeder einzelne Taucher einen Tauchcomputer dabei hat, so dass ich mir hierzu zwangsweise einen solchen ausleihen musste, was dann inklusive des ´Bootsaufschlages´ (8 Euro) und der ´Nationalparkgebühr´ (2 Euro) zu einem Aufpreis von immerhin 15 Euro pro Ausfahrt führte, und ein Höhlentauchgang ohne Lampe ist sowieso nicht möglich. - Übrigens wurde ich vorab nicht auf die Höhe dieser zusätzlichen Leihgebühren hingewiesen; lediglich auf der Homepage findet sich ein entsprechender Hinweis. (Auf anderen Basen habe ich zusätzliches Equipment für einen einzelnen Tauchgang, bei dem dies zwingend erforderlich war, bisher meist kulant, d.h. ohne gesonderte Berechnung erhalten, selbst wenn dafür offiziell Zusatzkosten auf der Homepage ausgewiesen waren.)

5) Team

Geleitet wird die Basis kompetent und gewissenhaft von Christina und Tobias. Die beiden sind ein gutes Beispiel für das Sprichwort, dass sich Gegensätze anziehen: Während Christina oft nur so ´drauflossprudelt´ und um einen ´frechen´ (aber lieb gemeinten) Spruch nie verlegen ist, bleibt Tobias meistens eher norddeutsch-kühl und ruhig. Beide beantworten Fragen jedoch jederzeit geduldig und kompetent. Auch unter Wasser sind beide hervorragende Dive-Guides, die wissen, wo sich diverse Meeresbewohner ´verstecken´ und entsprechend aufspüren, so dass es auf allen geführten Tauchgängen immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.

Eine ´halbe Flosse´ muss ich trotzdem abziehen, da ich als vergleichsweise unerfahrener ´Gelegenheitstaucher´ bei Tauchgängen mit Tobias mehrfach leicht verunsichert war: Beim Briefing erwarte ich zumindest eine ungefähre Angabe, wie der Tauchgang abläuft und nicht nur eine Aussage wie ´wo es lang geht, entscheide ich dann spontan´. Wenn ich gebeten werde, 100 bzw. 50bar Luftdruck anzuzeigen, wäre es schön, wenn der Dive Guide sich dann auch in geeigneten Abständen mal zur Gruppe umdreht und mir dadurch die Gelegenheit dazu gibt. Beim Verlassen einer Höhle kann es sicher sinnvoll sein, dass der Dive Guide hinter der Gruppe bleibt, bis alle wieder sicher im Freien sind, jedoch nicht so weit, dass die Gäste nachher mehrere Minuten am Ausgang auf ihn warten müssen und er später stolz erzählt, was er sich in dieser Zeit noch alles (alleine) angesehen habe. Und bevor ein Dive Guide nach einem geführten Tauchgang das Wasser verlässt, sollte er sich meiner Ansicht nach zumindest bei der Gruppe abmelden, entsprechende Anweisungen geben (Buddy-Teams mit genügend Luftreserve können dann z.B. noch weiter in der Nähe des Ausstiegs selbständig weiter tauchen) und dann möglichst warten, bis alle das Wasser verlassen haben, jedoch nicht einfach so ´verschwinden´ und sich bereits umziehen, um schon mal den Kompressor anzuwerfen... - Um nicht falsch verstanden zu werden: Tobias ist ohne Zweifel ein erfahrener Tauchlehrer, mit dem man sich unter Wasser sicher fühlen kann, und die oben aufgeführten Beispiele waren lediglich einzelne Ausnahmen von ansonsten einwandfreiem Verhalten, aber die Häufung solcher Kleinigkeiten führt hier zu einem ´Abzug in der B-Note´.

6) Tauchgänge

Geführte Tauchgänge am Hausriff werden zweimal täglich, um 9:30 Uhr und um 13:30 Uhr angeboten, wobei es nicht notwendig ist, sich vorher anzumelden: Wer kommt, der kommt, d.h. Tauchgruppen und plätze werden dann spontan zusammengestellt. - Lediglich zur Teilnahme an zusätzlichen Bootsausflügen, die unregelmäßig ca. 1-2x pro Woche angeboten werden (das Boot liegt sonst im Hafen von Funchal und wird hierzu vorher extra geholt), muss man sich vorab in eine Liste eintragen, wobei maximal 8 Personen pro Ausfahrt teilnehmen können. Selbständige Tauchgänge im Buddy-Team können (ein qualifizierendes Brevet vorausgesetzt) ganztägig während der Öffnungszeiten der Basis durchgeführt werden, wobei man sich in einer ausliegenden Liste zur eigenen Sicherheit ab- und wieder anmeldet. Beim ersten Tauchgang wird jedoch grundsätzlich unter Wasser ein kurzer Sicherheits-Check (Maske ausblasen und Oktopus vom Dive-Guide übernehmen in tariertem Zustand) durchgeführt. Sollte jemand zu wenig Blei dabei haben, gibt es am Einstieg noch ein kleines Depot mit zusätzlichen Gewichten. Die Ausrüstung wird generell jedoch direkt an der Basis zusammengebaut und auch dort angelegt (Ausnahme: ganztägige Ausflüge an die Ostküste). Von dort aus geht es über breite, rutschfeste Treppen entweder zu einem von zwei Stegen, von denen aus 5 verschiedene Tauchplätze am Hausriff angesteuert werden können, oder aber zum Schlauchboot, mit dem man in etwa 10-15 Minuten Fahrzeit 2-3 weitere Tauchplätze erreicht. Trotz der vielen Treppen habe ich den Einstieg im Vergleich zu anderen Tauchgebieten übrigens als sehr einfach und komfortabel empfunden, da der Weg wirklich nicht sehr lang und gut begehbar ist. Zudem bleibt durch diese Vorgehensweise die Ausrüstung sehr sauber.

Die Tauchplätze am Hausriff liegen in ca. 15 - 30m Tiefe und sind, solange keine starke Strömung besteht, alle auch für Anfänger geeignet. Dazu zählt auch eine recht große (ca. 35m lange, 15m breite und 7m hohe) Höhle mit einer luftgefüllten Kuppel am Ende, in der man auftauchen kann. Christina und Tobias wählen im Zweifelsfall einen der Erfahrung der Gruppe und den Strömungsverhältnissen entsprechenden Platz aus bzw. sagen auch deutlich, wenn sie jemandem vom Tauchen an einer bestimmten Stelle abraten. Ansonsten wird aber nach Möglichkeit auch gerne auf die Wünsche der Teilnehmer eingegangen; Wracktauchen wird von Atalaia jedoch leider nicht angeboten. - Wer im Atlantik taucht sollte nicht die Farbenpracht es Roten Meeres erwarten: Die Unterwasser-Vegetation ist (wie auf den Kanaren) eher spärlich. Fische und viele weitere Meeresbewohner gibt es jedoch auch hier zahlreich und vielfältig zu bewundern: Zackenbarsche, verschiedene Arten von Muränen, Trompetenfische, Barrakudas, Rochen, Tanzgarnelen, Einsiedlerkrebse, ... - die Bildergalerie auf der Homepage des Atalaia Diving Centers bietet hier einen guten Überblick, was es alles zu entdecken gibt.

Nach dem Tauchgang verlässt man das Wasser bequem über tief ins Wasser reichende Leitern, an denen unten zudem noch ein langes Seil befestigt ist. So kann man auch bei stärkerem Seegang noch problemlos unter Wasser die Flossen ausziehen. Mit der kompletten Ausrüstung geht es dann die Treppen aufwärts zurück zur Basis, wo man sich zunächst zum ersten Abspülen der Ausrüstung unter eine Dusche stellt. Anschließend wird das Equipment in einer großen Wanne mit sauberem Süßwasser gespült bzw. alles Neopren noch einmal unter die Dusche gehalten, bevor es zum Trocknen auf die reichlich vorhandenen Bügel gehängt wird. Bis zum nächsten Tauchgang kann man es sich dann auf den Liegen der Hotelanlage gemütlich machen, bzw. am Ende des Tages seine eigene Ausrüstung in einer nummerierten Kiste verstauen, die man dann für den gesamten Aufenthalt behält. Leihausrüstungen und die getrockneten Anzüge werden später vom Basis-Team weggeräumt.

Eine halbe Flosse Abzug gibt es hier von mir für die fehlende Gemütlichkeit beim ´Après Dive´: Zwar veranstaltet die Tauchbasis gelegentlich gemeinsame Grillabende (in der Woche, als ich dort war, jedoch leider nicht), allerdings endet ein gemeinsamer Tauchgang sonst üblicherweise mit der Reinigung der Ausrüstung, während Tobias schon beginnt, die Flaschen neu zu befüllen und die Basis zu reinigen und Christina am Computer E-Mails beantwortet und im Internet surft. - Dass man sich nach dem letzten Tauchgang noch für eine halbe Stunde in der Gruppe zusammensetzt, um sein Logbuch zu schreiben, Eindrücke des Tauchgangs auszutauschen, die gesehenen Fische in einem Bestimmungsbuch zu suchen und dabei gemeinsam ein ´Deko-Bier´ (oder eine ´Deko-Cola´) zu sich nimmt, wie ich das von anderen Basen her kenne, wurde vom Team leider überhaupt nicht gefördert: Wenn nicht einer der Gäste selbst die Initiative ergriff, gingen meist alle direkt auseinander, zumal ein größerer Tisch mit Sitzgelegenheit oder ähnliches, was zu einem längeren Verweilen dort animieren würde, leider fehlt.

Mein persönliches Fazit:

Das ´Atalaia Diving Center´ ist auf jeden Fall eine kompetent geführte, deutschsprachige Basis, bei der ich mich insgesamt gesehen gut aufgehoben gefühlt habe. Die Aussage von ´Superguppy´ in einem früheren Bericht, laut dem die Betreiber “genervt und überfordert“ gewirkt hätten, kann ich zumindest für die Zeit meines Aufenthaltes dort ebenso wenig bestätigen, wie die Behauptung, es gäbe dort nichts zu sehen. (Vielleicht hätte er doch lieber an den geführten Tauchgängen teilnehmen sollen?) - Andererseits kann ich leider im Vergleich mit anderen mir bekannten Basen auch keine 6 Flossen vergeben, sondern muss (wie oben erläutert) jeweils eine halbe Flosse abziehen für die Schnorchelflossen bei der Leihausrüstung, meine gelegentliche Verunsicherung bei den von Tobias geführten Tauchgängen, sowie die fehlende Gemütlichkeit auf der Basis nach dem Tauchen, so dass unterm Strich 4,5 Flossen übrig bleiben. Da ich als Gesamtbewertung jedoch keine halben Flossen vergeben kann, runde ich aufgrund meines insgesamt positiven Gesamteindrucks auf 5 Flossen auf, zumal Taucher mit eigener ABC-Ausrüstung, die keinen Wert auf gemeinsame ´Après-Dive´ Aktivitäten legen, hier sicher sehr gut aufgehoben sind. Darüber hinaus scheinen meine Kritikpunkte den Berichten anderer Taucher hier zufolge leider auch auf andere beliebte Basen auf der Insel zuzutreffen, so dass das Atalaia Diving Center auf Madeira sicher eine sehr gute Wahl ist.

Noch ein Wort zur Unterkunft:

Zwar ist dies für einen Bericht über eine Tauchbasis sicher nicht üblich, aber da Atalaia oft auch ein Komplettpaket zusammen mit einem Zimmer in ´Klenk´s Cafe´ zu einem attraktiven Preis anbietet, möchte ich auch hierzu noch ein paar Sätze schreiben: Wer im Urlaub einen Hotel-Pool mit Liegen und ein Frühstücksbuffet braucht, sollte sich lieber ein Zimmer im ´Roca Mar´ (oder einem anderen Hotel in Canico de Baixo) suchen, denn beides gibt es hier nicht. Auch für besonders lärmempfindliche Urlauber eignet sich dieses Gästehaus vermutlich nur bedingt, da es in einer Serpentine der einzigen, recht stark befahrenen Ausfallstraße liegt. (Der Verkehr nimmt allerdings gegen Abend spürbar ab und bei geschlossenen Fenstern ist dann kaum noch etwas davon zu hören.) - Wer allerdings freundlich eingerichtete Zimmer in sehr gutem Zustand sucht und ein reichhaltiges, deftiges (mit selbst gemachter Wurst!) und täglich variierendes Frühstück, bei dem man sich gerne auch ein gut belegtes Baguette für mittags mitnehmen darf (Alufolie zum Einpacken wird immer bereitgestellt!) dem ´Einheitsbrei´ der großen Hotels vorzieht, findet hier eine familiäre Unterkunft mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch von dem Angebot, für 10 Euro Aufpreis abends das ´Gericht des Tages´ (entweder Vorsuppe bzw. Salat und ein Fischgericht oder aber ein Fleischgericht plus Nachtisch) im zugehörigen Restaurant einzunehmen, habe ich mehrfach Gebrauch gemacht, weil es immer sehr lecker und reichhaltig war, und man zudem draußen auf der Terrasse mit Meeresblick bis in die späten Abendstunden gemütlich sitzen kann. Hier kommt man dann auch schnell mal mit anderen Tauchern ins Gespräch, was etwas für die fehlende Geselligkeit direkt nach dem Tauchen entschädigt. - Ich selbst habe mich in Klenk’s Cafe jedenfalls sehr wohl gefühlt!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 29816
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 16.09.2006 von Frank [CMAS**, 375 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

0 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war jetzt im September zum fünften Mal auf Madeira zum Tauchen im Atalaia. Untergebracht war ich wieder in Klenk´s Cafe, ist preiswert, und die Verpflegung dort ist einfach nur gut.
Die Tauchplätze sind abwechslungsreich und interessant. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, sei es am Hausriff oder bei den Ausfahrten mit dem Segelkutter am Ostkap. Absolutes Highlight für mich waren immer die Ausfahrten mit dem Zodiac in den Naturschutzpark, egal ob Trigger-Rocks oder Garajau, die Fischsuppe an diesen beiden Tauchplätzen beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue.
Zur Basis möchte ich nur sagen, das Tobias,Christina und Felix dort einen SuperJob verrichten, und alles in Ihrer Macht stehende tun, damit die Gäste sich wohfühlen.
Fazit: Ich komme auch zum 6ten Mal wieder.

Noch eine kleine Anmerkung zu einem weiter unten aufgeführten Bericht: Wer vor und um Malta mehr sieht als im Atlantik, sollte zu seinem Tauchsportattest auch gleichzeitig ein Augenattest vorlegen!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 29513
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 04.09.2006 von Angelote [OWD, 92 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wenn ich den Bericht von Superguppy lese, muss ich wohl mit einer anderen Basis getaucht sein... ;-) Aber nein, meine Logbuchstempel beweisen eindeutig: ich war vom 24.-31. August mit dem Team des Atalaia Diving Centers tauchen und kann dazu Folgendes berichten:
Bei meiner Anmeldung vor Ort wurde ich sehr freundlich von Christina, Tobias und Felix begrüßt, und Tobias kümmerte sich direkt um das Organisatorische: erst wurden mir die Basis und der Tagesablauf erklärt, dann prüfte Tobias Brevet und Tauchtauglichkeit, und ein Anmeldeformular musste ich ebenfalls ausfüllen.
Im vorderen Teil der Basis befinden sich eine Theke mit ausreichend Stühlen, an den Wänden hängen die verschiedensten Hinweise und Tipps für’s Tauchen sowie die einzelnen „Kurzportraits“ des Teams. An der Theke liegt zudem u.a. eine Mappe mit Skizzen zu den verschiedenen Tauchspots aus, die zur Auswahl stehen. Desweiteren werden im vorderen Basisraum die Notfallausrüstung, durchnummerierte graue Kunststoffkisten für ABC-Ausrüstung und Regler, Leihanzüge und –jackets sowie das Blei (1- und 2-kg-Stücke) gelagert. Im hinteren Teil stehen Kompressor und Pressluftflaschen (10/12/15, alle ohne Netz und in vorbildlichem Zustand) – die vollen rechts, die leeren links (den Unterschied merkt man zur Not, indem man kurz die Flasche anhebt oder beim Team nachfragt). Befüllt zeigten meine Flaschen stets 200-220 bar an.
Vor der Basis stehen den Gästen mehrere Duschen und zwei Toiletten zur Verfügung. Auch Sonnenschirme sowie Stühle und Liegen sind vorhanden. Das Neopren wird unter der Dusche gespült, für Regler, Jackets, Masken, Fotoausrüstung usw. gibt es ein ausreichend großes Spülbecken, dessen Wasser mehrmals täglich gewechselt wird. Die nassen Sachen werden draußen aufgehängt und abends vom Team eingeräumt. Selbst einzuräumen braucht man bloß seine ABC-Kiste und die leere Flasche. Weiteres Angebot der Basis: für 3,- € kann man sich einen 5-l-Wasserkanister zulegen, der vor Ort bleiben kann. Der leere Kanister wird vom Team entsorgt.
Geöffnet ist die Basis ab ca. 9h bis 17.30h, Ruhetag gibt es keinen. Zu den geführten Tauchgängen trifft man sich zur Zeit um 9.30h und um 13.30h. Wer individuell taucht, trägt sich in der Basis auf einer entsprechenden Liste ein und aus. Jeder nimmt sich eine volle Flasche seiner Wahl, baut seine Ausrüstung zusammen und rödelt sich an. Die Guides teilen die Buddyteams ein, jeder wird kurz gecheckt, und dann kann es losgehen. Was folgt, ist ein kleines Training für die Beine, denn bis zu den Einstiegen (Sprung oder Stufen) sind diverse gut befestigte Treppenstufen zu bewältigen. J Der Atlantik hat momentan ca. 24 Grad Wassertemperatur, und die Tauchplätze der Hausbucht geben auch zum wiederholten Gucken viel her. Allerdings darf man den Atlantik nicht mit dem Mittelmeer vergleichen, aber das versteht sich aufgrund der geografischen Lage von Madeira eigentlich von selbst... Es erwarten einen also das übliche „Atlantik-Ensemble“ (Muränen, Rochen, Brassen, Neonriffbarsche, Papageienfische, Eidechsenfische, Meerjunker, Meerpfauen, Trompetenfische usw.) und eine beeindruckende Unterwasserlandschaft, wenn auch nicht ganz so spektakulär wie z.B. im Atlantik um La Palma.
Was den im vorigen Bericht erwähnten „Kleinkram“ angeht: für einen Gesamtaufpreis von 20,- € bietet Dr. Peter Wirtz http://www.medslugs.de/D/Fotografen/Peter_Wirtz.htm) bei Interesse Bio-Tauchgänge an (maximal 2 Taucher); die Basis stellt gerne den Kontakt her und macht einen Termin aus. Absolut empfehlenswert und sehr kurzweilig! Ich bin immer noch hellauf begeistert, schenkte ich doch bislang eben diesem „Kleinkram“ mangels Kenntnissen nicht sonderlich viel Beachtung. Dank Peter konnte ich viel Interessantes dazulernen und werde eine schwarze Koralle nie mehr als unscheinbares Gestrüpp missachten! ;-)
Dieser Tauchgang sowie der Boots-TG nach Garajau (Fischsuppe!) waren das absolute Highlight meiner Woche. Tobias’ und Christinas unerschütterlich optimistischer und entspannter Art ist es zu verdanken, dass Leiterausstiege und Bootserklimmungen bei hohem Hub schnell ihren anfänglichen Schrecken verloren. Felix noch mal ein herzliches Dankeschön für den Hin- und Rücktransport meines Tauchgepäcks!
Fazit: Wer Wert auf eine überschaubare und persönliche Basis legt, bei der die Gäste nicht in Rudeln durch’s Wasser gezogen und auch keine Fische angefüttert werden, ist bei den Atalaias in besten Händen. Das Team beantwortet hilfsbereit auch die kleinste Frage, und auch für ein geselliges Schwätzchen oder einen üppigen Grillabend ist immer Zeit. Ich habe mich rundum wohl gefühlt und gebe daher gerne 6 Flossen. J

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 28850
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 08.08.2006 von Superguppy [CMAS***, 110 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

1 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren im Juli / August 2006 auf Madeira und haben uns ebenfalls für das Atalia Diving Center entschieden. Allerdings können wir die Erfahrungen der anderen leider nicht teilen. Aus unseren Augen sind die Betreiber der Tauchbasis genervt und hoffnungslos mit der Arbeit überfordert. Obwohl die Basis ansonsten wirklich recht gepflegt erscheint.

Der negative Eindruck begann bereits bei der Anmeldung in der Tauchbasis. Hier wurde weder ein Brevet noch ein ärztliches Attest verlangt. Das einzige was interessierte war, ob man eine eigene Ausstattung habe, oder eine Leihausrüstung brauche. Offenbar enttäuscht davon, dass wir eine eigene Ausrüstung dabei hatten, wurde uns nur noch gesagt, dass wir am nächsten Tag einen Check-Tauchgang machen müssen welcher den vollen Preis kostet. Das war die Anmeldung. Kein Formular das ausgefüllt werden musste, nichts! Wir sind schon bei einigen Tauchbasen getaucht, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Es wurde weder erklärt wie der Tauchbetrieb abläuft, noch wie die Preise sind. Überhaupt nichts!!

Auch am nächsten Tag ging es genauso weiter. Alles was man wissen wollte musste man den Betreibern aus der Nase ziehen und bekam eher widerwillig Antwort. Besonders negativ fiel uns dabei der Felix auf. Auf die Frage wo denn die Flaschen gelagert sind, bekamen wir Beispielsweise nur die Antwort „da drin“, verbunden mit einem Kopfnicken auf die Tauchbasis. Wo auch sonst?? Am Pool? Es gab auch diesmal wieder keinen Hinweis darauf wo etwa die 300 bar Flaschen stehen, noch wie leere von vollen Flaschen zu unterscheiden sind. Hinzu kam dann noch, dass kaum eine Flasche wirklich richtig voll war.

Der Check-Tauchgang sah dann so aus, dass jeder mal die Maske fluten und wieder ausblasen sollte und einmal am Atemregler des Guids nuckeln durfte. Anschließend haben wir uns noch etwas damit begnügt ein paar kleine Fische und Muränen zu sehen und schon waren pro Person 20 Euro für einen total unnötigen und langweiligen Tauchgang futsch.

Die restlichen Tauchgänge haben wir dann auf eigene Faust unternommen (Zum gleichen Preis wie geführte Tauchgänge). Aber im Vergleich zu anderen vergleichbaren Tauchplätzen, wie etwa dem Mittelmeer, war Madeira leider enttäuschend. Zu sehen gab es lediglich Muränen, einige große Zackenbarsche und viel Kleinkram. Lediglich nachts konnte man auch mal einen Octopus oder Sepia finden. Auch recht große Bärenkrebse und viele Seespinnen waren zu finden. Zwar kann man mit viel Glück wohl auch auf Robben oder Mantas treffen, doch sollte man darauf besser nicht spekulieren. Auch ansonsten gaben die Tauchplätze rund um die Basis nicht viel her. Es gibt lediglich eine recht große Höhle in ca. 10 m Tiefe, aber weder Wracks noch kann man tiefer als 30 m tauchen.

Fazit: Die Basis ist recht gepflegt, das Personal aber überfordert. Zu sehen gibt es fast nichts und die Preise sind mit mindestens 20 Euro pro Tauchgang (Aufschläge für Nachttauchgänge und Bootstouren) völlig überteuert. Im Vergleich Malta: 7 Tage No-Limit-Tauchen für 75 Euro. Und es gibt viel mehr zu sehen!

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27694
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 20.06.2006 von Astrid & Udo [CMAS**, 180 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nachdem wir schon einige Zeit gesucht hatten, um unsere Hobbys ...Wandern und Tauchen... unter einen Hut zu bekommen, sind wir endlich auf Madeira aufmerksam geworden. Da alles soweit klar war, mussten wir nur noch die passende Tauchbasis finden.

Wir mögen es gern, wenn alles gemütlich und familiär zugeht, ohne Hektik und Rudeltauchen. Bei unserer Suche ( auch hier im TN ) wurden wir schnell fündig und können jetzt behaupten, dass wir die absolut richtige Entscheidung getroffen haben !!!

Bei Atalaia-Diving heißt das Dream-Team : Christina, Tobias und Felix !

Schon im Vorfeld wurde alles Wichtige mit Christina geklärt... und die Mails waren so nett und lustig, wie wir sie auch persönlich kennen gelernt haben ! Sie ist einfach ein besonders lieber Mensch und hat immer ein offenes Ohr und immer ein Lächeln auf den Lippen. Ihre Insider-Tipps sind Gold wert !

Tobias ist der ruhende Pol der Basis und sorgt sich neben dem Tauchbetrieb um das Tiptop gepflegte Equipment. Sogar die Flaschen und das Blei sahen aus, wie frisch aus dem Schaufenster und in der Werkstatt hat alles seinem festen Platz.

Felix ist der Assi + Helfer an allen Fronten und ein richtig guter Diveguide. Er ist ein wenig schüchtern und ein bisschen schweigsam, aber das macht nichts, denn wir wissen ja alle, das man unter Wasser nicht viel reden braucht !

Es wird viel Wert gelegt auf Sicherheit beim tauchen und auf den Schutz der UW-Welt und nicht so sehr darauf, bei welchem Verband der Taucher seinen Tauchschein gemacht hat. Wir sagen nur : http://www.rstc-eu.org ... fragt mal Tobias !!!

Wir fanden es einfach beeindruckend, mit wie viel Einsatz und Motivation alles ablief, egal ob Briefing, Einweisungen für die Bootstouren oder die Hinweise auf UW-Schutz - besonders auf den Umgang mit den handzahmen Zacki’s oder evtl. Begegnungen mit den so seltenen Mönchsrobben.

Einmal wöchentlich wird ein „ Clean-Up „ vor der Robbenhöhle gemacht. Dies ist leider notwendig, da am WE von den Felsen aus (oberhalb der Höhle) geangelt wird. Leider ist der Umweltschutz bei den Einheimischen nicht so gut ausgeprägt. Man findet hier unzählige leere Bierflaschen, Batterien und Zündkerzen - die das Angelblei ersetzen, Angelschnüre etc., und das Woche für Woche !

Der Atlantik vor Madeira hält eine Vielzahl von Fischen und Krebstieren bereit, die man so aus den tropischen Gewässern nicht kennt. Die so scheuen Mönchrobben konnten wir leider nur von der Oberfläche aus sichten, aber das war auch ein schönes Erlebnis.

Allen Tauchern, die eine entspannte und freundschaftliche Atmosphäre suchen und interessante und spannende Tauchgänge erleben wollen, denen sei diese Basis ans Herz gelegt.

Wir haben schon viele Tauchbasen kennen gelernt, aber selten wurden wir so herzlich empfangen und haben uns vom ersten Moment an so wohl gefühlt wie hier.

Fazit: Wir haben unsere Nr.1 im Atlantik gefunden !!!

Seid ganz sicher ihr DREI...... wir kommen bestimmt wieder !

Astrid & Udo



Das Dream-Team
Das Dream-Team

Hausriff - Zacki
Hausriff - Zacki

Atlantische Tanzgarnelen
Atlantische Tanzgarnelen

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 26263
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 20.04.2006 von UBöttchen [PADI AOWD, 41 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Eigentlich wollten wir nur die Winter - Wartezeit bis zur Eröffnung der Tauchsaison in unseren heimischen Gewässern verkürzen, und suchten einen in akzeptabler Flugzeit für einige Tage zu erreichenden Tauchspot. Die gruppen(wir sind drei Taucher)dynamische Entscheidung zu Gunsten Madeira akzeptierte ich mit Skepsis, die jedoch nach Kennenlernen der Insel im Allgemeinen und der Tauchbasis im Besonderen in begeisterte Zustimmung umschlug.

Die Insel selbst werden Strand- und Sonnenbader hassen (sie ist eine Felsklotz im Atlantik) und Wanderer und Taucher lieben. Wir haben im März 2006 angenehme ca. 18 bis 20 Grad Luft- und 18 Grad Wassertemperatur vorgefunden. Die Sicht unter Wasser differierte rund um die 8 bis 10 m, was jedoch vorhergehenden stärkeren Regenfällen geschuldet war. Im Sommer und Herbst sollen Sichtweiten zwischen 20 bis 30m drin sein. Die UW-Landschaft war an unserem Tauchspot geprägt von Felsen, Canyons, einer geräumigeb Höhle (mit einer Mönchsrobbe als Teilzeitbewohnerin) sowie bis auf 15m Tiefe wahrnehmbare Wellenbewegung. Der Atlantik vor Madeira steht unter tropischem Einfluss, was die Fischwelt bunt und das Kleingetier vielzählig macht. Der Ein- und Ausstieg via Sprung von bzw. Leiter an einem Felsensteg mag für einen Anfänger wie mich - insbesondere bei auflandigem Wind Stärke 4 - eine Herausforderung sein, wurde aber letztendlich mit etwas Übung und sachkundiger Anleitung und Unterstützung durch das Basisteam zum herausragenden Spassfaktor.

Und da sind wir auch schon bei der Basis und dem Team. Kristina und Tobias - unser Basisteam - haben eine perfekte Betreungsleistung hingelegt. Freundlich - konsequent in der Sache, wenn es um Tauchsicherheit und Schutz der UW - Welt geht und hervorragende Guide`s auf den Tauchgängen: wir hatten eine Menge Erlebnisse, die wir nur der speziellen Führung durch die beiden zu verdanken hatten. Im übrigen habe ich den Verdacht, dass wir die lustigste Tauchbasis weit und breit waren, jedenfalls hatte mein Zwerchfell nach unserer Madeira - Woche Muskelkater.

Die Tauchbasis ist klein, aber ausgesprochen fein. Alles ist wohlsortiert, am rechten Platz und in Schuss. Sehr angenehm empfanden wir, dass uns kein Sand an und in der Tauchausrüstung plagte. Mein spezieller Bonuspunkt gilt dem Umstand, dass die sanitären Einrichtungen in direkter Nähe zur Basis aufzufinden waren. Die Unterbringung und Verpflegung in Joe Klenks Appartmenthaus bzw.Lokal waren erstklassig.

Alles in allem - ein erstklassiger Tauchurlaub ohne Abstriche - wir werden wiedrekehren, und dass ist die beste Bewertung, die man treffen kann.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 20877
Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira)
geschrieben am 23.09.2005 von danj0 [AOWD, 43 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war vom 15.09.05 bis zum 22.09.05 bei Christina, Tobias und Felix zum tauchen. Es war für mich das erste mal im Atlantik und ich stand der Sache recht skeptisch gegenüber im Bezug auf Wassertemperaturen, Fischreichtum sowie Sichtweiten.
Keine meiner Bedenken stellte sich letztendlich als begründet heraus, dies vorneweg.

Gewohnt haben wir in Klenk´s Kafe (oder auch Cafe Rustico), eine urige sehr familiäre Unterkunft mit sauberen Zimmern und super Essen, wie man schon vom Namen vermuten kann unter deutscher Führung. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet und verfügen auch über TV. Man kann Ü/F buchen oder gegen geringen Aufpreis auch Ü/HP. Buchbar auch im Tauchpaketpreis über die Seite der Tauchbasis (Link s.u.). Das Essen muß hier nochmals hervorgehoben werden, Joe Klenk, der Koch leistet hier wirklich eine super Arbeit, danke nochmal an dieser Stelle. Das Angebot reicht von hausgemachten Würsten, Leberkas und Schnitzeln bis hin zu einheimischen Fischgerichten. Fantastisch und immer lecker. Die Preise sind günstig, wir waren nie wo anders essen und das heißt bei uns schon etwas.

Die Tauchbasis liegt etwas oberhalb des Meeres, welches über Treppen zu erreichen ist. Die Leihausrüstung machte einen ordentlichen und gepflegten Eindruck soweit ich das mit eigenem Equipment beurteilen kann. Ein Süßwasserbecken, welches immer Frischwasser enthielt, sowie Süßwasserduschen stehen direkt vor der Basis zur Verfügung. Das Team (Tobias, Christina und Felix) leistet eine super Arbeit und ist immer für einen Spaß zu haben. Es herrscht eine sehr familiäre Stimmung vor, zumindest habe ich es so empfunden. Mitwochs wird ein BBQ organisiert, welches einsame Spitze ist, es werden die schon genannten Würste, Schweinesteaks, Spieße und aus Anfrage auch Fisch gegrillt. Es kann bei der Gelegenheit auch zu vermehrtem Alkoholkonsum kommen, hat man mir zumindest erzählt ;).

Die Tauchplätze liegen zum Teil direkt an der Basis und sind zu Fuß erreichbar. Da man einige Treppenstufen in angerödeltem Zustand überbrücken muß kann man schon einmal ein wenig ins Schwitzen kommen, aber dies ist erträglich, auch wenn man nicht der top austrainierte Sportler ist (so wie ich zB.). Es gibt eine Höhle die zu betauchen sich wirklich lohnt, es war ein super Erlebnis, mit Auftauchen in mehreren luftgefüllten Domen. Manchmal ist hier auch eine Mönchsrobbe anzutreffen, welche in dieser Woch auch gesichtet wurde, leider nicht von mir :-/. Es gibt Schlauchbootausfahrten in den UW-Naturschutzpark wo wirklich beeindruckende Zackis zu bewundern sind unter anderem ist hier zeitweise auch ein wandernder ´gelber´ Zacki zu beobachten, welcher eine pigmentstörung hat, wodurch es zu dieser seltenen gelbfärbung gekommen ist, ein sehr schönes Fotomotiv. Da hier nicht gefischt werden darf gibt es wirklich sehr viel Fisch, zB. sehr große Barakudas und Fischschwärme wohin man schaut. Mit etwas glück auch sehr imposante Rochen von einer größe die mir noch nicht untergekommen ist. Des weiteren werden auch Tagesausfahrten mit einem Kutter angeboten welche man auch nicht auslassen sollte, hier gibt es wieder alles oben genannte sowie schwarze Korallen zu bewundern.
Wenn man sich mit ´einheimischen´ Tauchern unterhält ist es sogar bei Strömung an exponierten Plätzen schon zu Hammerhaisichtungen gekommen, worauf man sich aber nicht unbedingt versteifen sollte, da diese Plätze wetterbedingt nicht oft, und auch nur mit einer erfahrenen Truppe, angefahren werden. Die Wassertemperaturen lagen zwischen 21-23°C und es gab keine Sprungschichten, wohl aber mal eine etwas kältere Strömung. Diese für den Atlantik eher untypischen Temperaturen kommen durch die Nähe zum Golfstrom zustande. Die Sichtweiten waren durchweg gut, zwischen 10m und 25 m würde ich schätzen.
Die Tauchgänge sind meist relativ tief (bis an die 40m Marke heran), da die Riffe nicht bis unter die Wasseroberfläche reichen, sondern meist erst auf ca. 12-14m beginnen. Die Höhle sowie manche Hausrifftauchplätze machen hier eine Ausnahme. Es kann also schonmal zu Deko-Tauchgängen kommen.
Die Preise für die Tauchgänge sind moderat und Tauchpakete sind buchbar. Lampen und Tauchcomputer (andere Ausrüstungsteile Anzug, Jacket ect. verstehen sich von selber) können ausgeliehen werden, Fotoausrüstung habe ich nicht zum Verleih gesehen.

Alles in allem ein sehr gelungener Tauchurlaub für den ich mich an dieser Stelle nochmal bei allen beteiligten bedanken möchte (Unterkunft und Basis). Ihr werdet mich wohl bald wieder ertragen müssen o.0

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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