Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira) Geschrieben am 20.04.2006 von UBöttchen [PADI AOWD, 41 TG]
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Eigentlich wollten wir nur die Winter - Wartezeit bis zur Eröffnung der Tauchsaison in unseren heimischen Gewässern verkürzen, und suchten einen in akzeptabler Flugzeit für einige Tage zu erreichenden Tauchspot. Die gruppen(wir sind drei Taucher)dynamische Entscheidung zu Gunsten Madeira akzeptierte ich mit Skepsis, die jedoch nach Kennenlernen der Insel im Allgemeinen und der Tauchbasis im Besonderen in begeisterte Zustimmung umschlug.
Die Insel selbst werden Strand- und Sonnenbader hassen (sie ist eine Felsklotz im Atlantik) und Wanderer und Taucher lieben. Wir haben im März 2006 angenehme ca. 18 bis 20 Grad Luft- und 18 Grad Wassertemperatur vorgefunden. Die Sicht unter Wasser differierte rund um die 8 bis 10 m, was jedoch vorhergehenden stärkeren Regenfällen geschuldet war. Im Sommer und Herbst sollen Sichtweiten zwischen 20 bis 30m drin sein. Die UW-Landschaft war an unserem Tauchspot geprägt von Felsen, Canyons, einer geräumigeb Höhle (mit einer Mönchsrobbe als Teilzeitbewohnerin) sowie bis auf 15m Tiefe wahrnehmbare Wellenbewegung. Der Atlantik vor Madeira steht unter tropischem Einfluss, was die Fischwelt bunt und das Kleingetier vielzählig macht. Der Ein- und Ausstieg via Sprung von bzw. Leiter an einem Felsensteg mag für einen Anfänger wie mich - insbesondere bei auflandigem Wind Stärke 4 - eine Herausforderung sein, wurde aber letztendlich mit etwas Übung und sachkundiger Anleitung und Unterstützung durch das Basisteam zum herausragenden Spassfaktor.
Und da sind wir auch schon bei der Basis und dem Team. Kristina und Tobias - unser Basisteam - haben eine perfekte Betreungsleistung hingelegt. Freundlich - konsequent in der Sache, wenn es um Tauchsicherheit und Schutz der UW - Welt geht und hervorragende Guide`s auf den Tauchgängen: wir hatten eine Menge Erlebnisse, die wir nur der speziellen Führung durch die beiden zu verdanken hatten. Im übrigen habe ich den Verdacht, dass wir die lustigste Tauchbasis weit und breit waren, jedenfalls hatte mein Zwerchfell nach unserer Madeira - Woche Muskelkater.
Die Tauchbasis ist klein, aber ausgesprochen fein. Alles ist wohlsortiert, am rechten Platz und in Schuss. Sehr angenehm empfanden wir, dass uns kein Sand an und in der Tauchausrüstung plagte. Mein spezieller Bonuspunkt gilt dem Umstand, dass die sanitären Einrichtungen in direkter Nähe zur Basis aufzufinden waren. Die Unterbringung und Verpflegung in Joe Klenks Appartmenthaus bzw.Lokal waren erstklassig.
Alles in allem - ein erstklassiger Tauchurlaub ohne Abstriche - wir werden wiedrekehren, und dass ist die beste Bewertung, die man treffen kann.
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Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira) Geschrieben am 23.09.2005 von danj0 [AOWD, 43 TG]
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Ich war vom 15.09.05 bis zum 22.09.05 bei Christina, Tobias und Felix zum tauchen. Es war für mich das erste mal im Atlantik und ich stand der Sache recht skeptisch gegenüber im Bezug auf Wassertemperaturen, Fischreichtum sowie Sichtweiten. Keine meiner Bedenken stellte sich letztendlich als begründet heraus, dies vorneweg.
Gewohnt haben wir in Klenk´s Kafe (oder auch Cafe Rustico), eine urige sehr familiäre Unterkunft mit sauberen Zimmern und super Essen, wie man schon vom Namen vermuten kann unter deutscher Führung. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet und verfügen auch über TV. Man kann Ü/F buchen oder gegen geringen Aufpreis auch Ü/HP. Buchbar auch im Tauchpaketpreis über die Seite der Tauchbasis (Link s.u.). Das Essen muß hier nochmals hervorgehoben werden, Joe Klenk, der Koch leistet hier wirklich eine super Arbeit, danke nochmal an dieser Stelle. Das Angebot reicht von hausgemachten Würsten, Leberkas und Schnitzeln bis hin zu einheimischen Fischgerichten. Fantastisch und immer lecker. Die Preise sind günstig, wir waren nie wo anders essen und das heißt bei uns schon etwas.
Die Tauchbasis liegt etwas oberhalb des Meeres, welches über Treppen zu erreichen ist. Die Leihausrüstung machte einen ordentlichen und gepflegten Eindruck soweit ich das mit eigenem Equipment beurteilen kann. Ein Süßwasserbecken, welches immer Frischwasser enthielt, sowie Süßwasserduschen stehen direkt vor der Basis zur Verfügung. Das Team (Tobias, Christina und Felix) leistet eine super Arbeit und ist immer für einen Spaß zu haben. Es herrscht eine sehr familiäre Stimmung vor, zumindest habe ich es so empfunden. Mitwochs wird ein BBQ organisiert, welches einsame Spitze ist, es werden die schon genannten Würste, Schweinesteaks, Spieße und aus Anfrage auch Fisch gegrillt. Es kann bei der Gelegenheit auch zu vermehrtem Alkoholkonsum kommen, hat man mir zumindest erzählt ;).
Die Tauchplätze liegen zum Teil direkt an der Basis und sind zu Fuß erreichbar. Da man einige Treppenstufen in angerödeltem Zustand überbrücken muß kann man schon einmal ein wenig ins Schwitzen kommen, aber dies ist erträglich, auch wenn man nicht der top austrainierte Sportler ist (so wie ich zB.). Es gibt eine Höhle die zu betauchen sich wirklich lohnt, es war ein super Erlebnis, mit Auftauchen in mehreren luftgefüllten Domen. Manchmal ist hier auch eine Mönchsrobbe anzutreffen, welche in dieser Woch auch gesichtet wurde, leider nicht von mir :-/. Es gibt Schlauchbootausfahrten in den UW-Naturschutzpark wo wirklich beeindruckende Zackis zu bewundern sind unter anderem ist hier zeitweise auch ein wandernder ´gelber´ Zacki zu beobachten, welcher eine pigmentstörung hat, wodurch es zu dieser seltenen gelbfärbung gekommen ist, ein sehr schönes Fotomotiv. Da hier nicht gefischt werden darf gibt es wirklich sehr viel Fisch, zB. sehr große Barakudas und Fischschwärme wohin man schaut. Mit etwas glück auch sehr imposante Rochen von einer größe die mir noch nicht untergekommen ist. Des weiteren werden auch Tagesausfahrten mit einem Kutter angeboten welche man auch nicht auslassen sollte, hier gibt es wieder alles oben genannte sowie schwarze Korallen zu bewundern. Wenn man sich mit ´einheimischen´ Tauchern unterhält ist es sogar bei Strömung an exponierten Plätzen schon zu Hammerhaisichtungen gekommen, worauf man sich aber nicht unbedingt versteifen sollte, da diese Plätze wetterbedingt nicht oft, und auch nur mit einer erfahrenen Truppe, angefahren werden. Die Wassertemperaturen lagen zwischen 21-23°C und es gab keine Sprungschichten, wohl aber mal eine etwas kältere Strömung. Diese für den Atlantik eher untypischen Temperaturen kommen durch die Nähe zum Golfstrom zustande. Die Sichtweiten waren durchweg gut, zwischen 10m und 25 m würde ich schätzen. Die Tauchgänge sind meist relativ tief (bis an die 40m Marke heran), da die Riffe nicht bis unter die Wasseroberfläche reichen, sondern meist erst auf ca. 12-14m beginnen. Die Höhle sowie manche Hausrifftauchplätze machen hier eine Ausnahme. Es kann also schonmal zu Deko-Tauchgängen kommen. Die Preise für die Tauchgänge sind moderat und Tauchpakete sind buchbar. Lampen und Tauchcomputer (andere Ausrüstungsteile Anzug, Jacket ect. verstehen sich von selber) können ausgeliehen werden, Fotoausrüstung habe ich nicht zum Verleih gesehen.
Alles in allem ein sehr gelungener Tauchurlaub für den ich mich an dieser Stelle nochmal bei allen beteiligten bedanken möchte (Unterkunft und Basis). Ihr werdet mich wohl bald wieder ertragen müssen o.0
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Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira) Geschrieben am 13.06.2005 von Weltverbandsschaf [PADI OWSI, ? TG]
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Ich habe Ende Mai ein Paket aus Unterkunft und Tauchen direkt bei Atalaia gebucht. Die gesamte Organisation ist sehr professionell, die Basis ist sehr gut durchdacht aufgebaut und freundlich gestaltet. Auch die Atmosphäre war immer freundlich und lustig. Leihausrüstung, die ich zwar nicht brauchte aber angeschaut habe war ziemlich einheitlich auf überraschend neuem Zustand. Ich glaube das Älteste auf der Basis ist die eigene Ausrüstung von Christina und Tobias =8-) Die Anzüge hängen tagsüber auf dem gut gelüfteten Ständer draussen, das Spülbecken wird oft geleert und die Flaschen sehen alle wie neu aus - der 2. Platz bei Tauchen kommt nicht von ungefähr!
Auch wenn das Wetter nicht immer klasse war konnte man doch an jedem Tag ins Wasser - und die Sichtweiten waren für meinen Geschmack gut (10-20 m) - man kann nicht immer und überall kristallklares Wasser haben. Die Tauchspots sind abwechslungsreich und auch an den Hausspots kann man sich Tage- oder Wochenlang vergnügen - schade, dass ich nur eine Woche hatte... Die Vielfalt an Fischen ist gut - in allen Grössenlagen - und auch Muckdiver kommen auf ihre Kosten wenn es an die 8 mm grossen Seescheiden geht. Es wird einem alles gezeigt, was interessant ist - und die Begeisterung ist auch bei Christina und Tobias nach jedem Tauchgang zu merken.
Ihr seht mich wieder! (Ob das Versprechen oder Drohung ist müsast Ihr selber wissen...)
Mit einem braunen Zackenbarsch auf Tuchfühlung
Viele Garnelenarten leben an den Keulenanemonen
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Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira) Geschrieben am 04.05.2005 von Armin
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Stellungnahme der Basis zum Bericht von Thomas:
Die Basenleiter Tobias und Christina leiten jetzt das 3. Jahr das Atalaia Diving Center auf Madeira! Die Basis ist komplett neu renoviert und umgestaltet worden und wir haben seit 2004 komplett neue Ausrüstung (2 Boote, Anzüge, Jackets, Atemregler, ABC und Flaschen...!)
Des weiteren hat die Basis 2004 den 2. Platz beim Tauchen Award gemacht.
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Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira) Geschrieben am 15.05.2003 von Johannes Beck [CMAS*, 87 TG]
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Scuba Atalaia, Hotel Roca Mar, 9125-028 Caniço de Baixo, Madeira, Portugal Tel. 00351/291934330 atalaiadiving@mail.telepac.pt www.atalaia-madeira.com
Etwas skeptisch waren wir ja schon: Tauchen am Hausriff. Immer an der gleichen Stelle ins Wasser und das einen ganzen Tauchurlaub lang. Ob das nicht langweilig werden könnte? Wird es nicht. Am Hausriff der Basis Scuba Atalaia in Caniço de Baixo haben wir ein Duzend wunderschöner Tauchgänge erlebt. Dazu der Komfort, sich nicht auf engen Booten "anrödeln" zu müssen, sondern gemütlich an Land in der Basis. Und das auch noch garantiert ohne seekrank zu werden! Da lassen sich auch die ca. 15 m Höhendifferenz zwischen der Basis und der Einstiegsstelle gut überwinden, die man mit angelegter Ausrüstung über gut befestigte Treppenstufen hoch- bzw. hintergeht.
Ob unscheinbare Gespensterkrabben, kleine Kugelfische, lange Trompetenfische oder massige makaronesische Zackenbarsche: Das Hausriff hält auf jedem Tauchgang neue Überraschungen bereit. Hinter zahlreichen Felsbrocken, in hunderter kleiner Höhlen und Vertiefungen sind immer wieder neue Arten zu entdecken. Besonders nachts überrascht das Hausriff mit einer völlig anderen Welt: Tanzgarnelen bevölkern die Steine, Glasaugen wagen sich aus ihren dunklen Verstecken und Sepias suchen den Meerboden nach Nahrung ab. An manchen Stellen macht Beleuchtung des Hotels Roca Mar eine Lampe überflüssig und ermöglicht es, die Fische zu betrachten, ohne sie anleuchten zu müssen.
Wer auf Mantas spekuliert, wird allerdings die meiste Zeit des Jahres wohl enttäuscht werden. Die "Teufelsrochen" lassen sich in erster Linie wohl nur im Herbst (vor allem Oktober) vor Madeira blicken.
Bei unserem zweiwöchigen Aufenthalt im April 2003 führten Tobias und Christina die Basis professionell und mit großem Engagement (die beiden machen dies allerdings voraussichtlich nur vertretungsweise bis Ende 2003). Die sympathischen Norddeutschen nehmen eher unerfahrene Gäste "an die Hand" und entführen sie sicher in die Unterwasserwelt Madeiras. Erfahrene Taucher können dagegen nach einigen geführten Tauchgängen auch alleine auf Entdeckungsreise an Hausriff gehen.
Die Leihausrüstung ist zwar definitiv nicht mehr neuesten Datums, wird aber von Tobias gut in Schuss gehalten. Während bisher vor allem mit 10l-Aluflaschen getaucht wurde, sind sie bereits durch einige 12l-Stahlflaschen ergänzt worden. Wer mit eigener Ausrüstung anreist, kann diese problemlos verwenden, da sie über die deutsche DIN-Anschlüsse verfügen. An Neopren sollte vor allem in der Vor- und Nachsaison ein 7mm Anzug mit Weste oder Unterzieher ins Gepäck, außerdem sind Handschuhe zu empfehlen, da nesselnde Feuerwürmer den Boden bevölkern, außerdem ist eine Gewisse Vorsicht mit den zahlreichen Seeigeln angebracht.
Besonders gut gefallen, hat uns der persönliche Einsatz von Christina und Tobias, die es geschafft haben, auch auf Sonderwünsche und spezielle Interessen der einzelnen Taucher Rücksicht zu nehmen. Und wer bei der Bestimmung der entdeckten Fischarten Hilfe benötigt, kann auf das umfangreiche Wissen von Tobias zurückgreifen. Für eine reibungslose Verwaltung sorgt Inge.
Preislich unterscheiden sich geführte und eigenverantwortliche Tauchgänge nicht. Das 10er Paket kostet dabei 190 Euro, muss aber nicht im Voraus gebucht werden, sondern man taucht eben, bis man 10 Tauchgänge erreicht. Ansonsten bezahlt man 21 Euro für den einzelnen Tauchgang (Blei, Flasche, Luft jeweils inkl.). Aufschläge bezahlt man für Nachttauchgänge sowie Bootsfahrten.
Jeden Tag wird zweimal am Hausriff getaucht (Ausnahme Sonntag, da ist geschlossen), morgens geht es um 10:30 Uhr los, nachmittags um 14:30 Uhr. Das Hausriff liegt direkt an der Grenze des Meeresnaturparks liegt, der an der Ponta da Oliveira beginnt. Wer sich unter Wasser etwas flotter bewegt kann den Park Richtung Westen tauchend in ca. 15 Minuten erreichen. Hier gibt es auch eine ca. 50 m lange Höhle zu betauchen. Da die Höhle in geringer Tiefe liegt, allerdings nur bei ruhigem Seegang ohne große Dünung.
Vor allem im Frühjahr und Herbst ist das allerdings nicht immer der Fall, dann sind im rauhen Atlantik Wellen und mittelmäßige Sichtweiten von 5 m bis 10 m angesagt. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Gerade bei schlechter Sicht, sind häufig mehr Fische zu sehen als an klaren Tagen. Das Wasser hatte bereits im April angenehme 18 Grad erreicht, die bis 30 m Tiefe nur auf 15 Grad zurückgingen. Weiter runter geht es sowieso nicht, da eine flache Sandbank das Hausriff in Richtung offenes Meer abschließt. Hier kann man hunderte Sandaale beobachten, ansonsten finden die Tauchgänge aber eher an der Felsenküste in Tiefen von 8 bis 25 m statt. Angenehm, da man so nicht in die Deko kommt.
Hin und wieder unternimmt "Scuba Atalaia" auch Ausflüge per Schlauchboot an die umliegenden Tauchplätze. Besonders das Kap von Garajau, ca. 15 Min. Bootsfahrt entfernt, ist eine lohnende Alternative: Da Garajau im Zentrum des Meeresnaturparks Parque Natural da Madeira (PNM) liegt, sind hier noch mehr Fischschwärme zu sehen als am Hausriff. Man könnte das Abtauchen dort an der Bojenkette bis zum Beginn des Riffs auf etwa 20 Metern fast mit Tauchen in "Fischsuppe" beschreiben.
Unten erwartet die Taucher ein großer, zahmer makaronesischer Zackenbarsch, der sich durch nichts irritieren lässt und den Tauchern in kürzester Entfernung folgt, sich hin und wieder gar zwischen zwei Tauchpartner "drängt". Ein etwas unnatürliches Verhalten, dass nur damit erklärt werden kann, dass andere Tauchguides die Tiere dort früher angefüttert haben.
Neben den Zackenbarschen beeindrucken dichte Schwärme von Goldstriemen, Brandbrassen, Streifenbarben, Geißbrassen und Mönchsfische. Mit Glück gibt es auch schwarze Stechrochen oder Makrelen zu sehen. Dass im Naturpark nicht mehr so intensiv gefischt werden wie früher, ist deutlich zu sehen. die Tiere sind nicht nur zahlreicher, sondern auch durchschnittlich größer als beispielsweise im überfischten Mittelmeer.
Caniço de Baixo ist übrigens verkehrstechnisch gut an die Hauptstadt Funchal angebunden. Bis spät abends etwa stündlich verkehrende Busse der Gesellschaft EACL verbinden beide Ort häufig und preiswert in ca. 20 bis 30 Minuten (Preis 1,35 € pro Fahrt). Wer also nicht in einem der Hotels des sehr touristisch geprägten Caniço de Baixo unterkommen will und beispielsweise den eher portugiesischen Flair der Altstadt von Funchal vorzieht, kann dies problemlos mit dem Tauchen in Caniço verbinden.
Fazit: Die Basis unter Leitung von Tobias und Christina und das Tauchgebiet Caniço de Baixo können von uns sehr empfohlen werden. Der Atlantik auf Madeira ist in jedem Fall eine lohnende Alternative zum Mittelmeer, dazu bietet die Insel die Möglichkeit herrliche Wanderungen zu unternehmen.
Eingang der Tauchbasis Scuba Atalaia
Blick von der Basis zur Einstiegsstelle und dem Übungsschwimmbad
Welcher Fisch ist es wohl gewesen?
Blick in die Bucht der Ponta da Oliveira
Brandung in den Felsen unterhalb der Basis
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Atalaia Diving Center, Canico de Baixo (Madeira) Geschrieben am 14.04.2003 von Thomas [CMAS ***, ? TG]
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Auf der Suche nach einer Tauchbasis in Caniço de Baixo auf Madeira bin ich nur auf Berichte über Manta Dive gestoßen. Wir hatte jedoch im Katalog des Reiseveranstalters gelesen, dass sich im Nachbarhotel (wir hatten das Royal Orchid **** gebucht) eine Tauchbasis befindet. Nach kurzer Suche vor Ort fand sich die Basis Atalaia im Hotel Roca Mar.
Geöffnet ist die Basis ab 9:30 Uhr, getaucht wird um 10:30 und um 14:30 Uhr. Zur Zeit befand sich die Basis noch im „Winterschlaf“ – sprich der Betrieb startet erst an Ostern richtig. Sonntags hat die Basis geschlossen.
Die Beschreibung der Basis unter www.atalaia-madeira.de ist gut und vollständig, nur dass der Zustand der Leihausrüstungen (aus Altersgründen und nicht aus Gründen der Pflege) aus meiner Sicht etwas zu wünschen übrig lässt. Auch das auf der Webseite offerierte Motorboot war nicht da.
Da wir im Urlaub und nicht explizit im Tauchurlaub waren stellte es kein Problem dar, die Tauchgänge direkt am Hausriff zu absolvieren. Hier muss man allerdings eine Kletterpartie hinlegen, da die Tauchbasis auf halber Höhe zwischen Meer und Hotel gelegen ist und einige Stufen zu überwinden sind. Angezogen mit 12er Flasche und Blei eine ganz schöne Schinderei. (Ist aber anders schwer zu lösen, da die unteren Plattformen der Terrasse laut Basisleitung immer wieder durch Stürme überflutet werden, so dass dort nichts dauerhaft aufgebaut werden kann.)
Das Tauchrevier selbst erstreckt sich zu beiden Seiten des Hotels Roca Mar, auf der linken (von See her gesehen) Seite befindet sich zudem eine große Höhle, die sich mit ausreichend Licht gut betauchen lässt.
In diesem Sommer fungieren Tobias und Christina als Guides, da der eigentlich Basischef aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen ist. Beide waren im Augeblick damit beschäftigt die Winterschäden zu beseitigen und die Basis aus dem „Winterschlaf“ zu erwecken.
Bedingt durch das Wetter (wir hatten sehr gemischtes Wetter, mit einem Tag Dauerregen) war die Sicht recht eingeschränkt und erreichte nur rund 8-10 Meter. (Laut Basisleitung sollen es im Sommer und bei tagelanger Trockenheit bis zu 40 Meter werden). Die schlechte Sicht kommt durch einen neben dem Hotel Royal Orchid ins Meer mündenden Bach, der ein rötliches Wasser führt.
Einzige Gutes an diese Tatsache war, dass bedingt durch Wetter und Jahreszeit ich meine Tauchgänge als einziger Taucher absolvierte, so dass ein gemütliches Tauchen wurde.
Die Unterwasserlandschaft selbst besteht aus großen Steinblöcken, die von tausenden Seeigeln bewohnt werden (Den Stacheln nach Diademseeigel, jedoch mit blau-schwarzem und nicht mit violett-schwarzem Körper) Der Fischreichtum stand in direktem Zusammenhang mit der Sichtweite (Schlechte Sicht = viel Fisch; bessere Sicht = weniger Fisch) Ansonsten zeigt sich das Steinriff recht ruhig. Neben den Seeigeln finden sich viele freilebende Borstenwürmer sowie Seesterne. Ab und an tauchen auch Anemonen oder kleine Schwämme zwischen den Steinblöcken auf, ebenso leben dort einige Seegurken.
Alles in allem ist die Basis recht beschaulich und das Tauchrevier einmal einen Blick wert.
Gruß Thomas
Hausriff Roca Mar
Seeigel zum Ersten
Seeigigel zum Zweiten
`Feuerwurm` - Bezeichnung von Tobias !
Am Ausgang der Höhle
Bewertung :
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Wer steckt eigentlich hinter Taucher.Net? Unsere Team stellt sich vor. Hier findest Du alle Ansprechpartner unserer Portals, wie die Redaktion, die Forenmoderatoren sowie alle, die an unseren Projekt mitarbeiten. Schau mal rein!
Tauchclub Wasserbüffel, OÖ (21.05.2012) Bin über den CMAS*-Kurs zum Tauchclub Wasserbüffel gekommen und dort wegen der tollen Leute gleich Mitglied geworden. Kann diesen Club allen, die vor allem gern in heimischen Gewässern tauchen gehn, (mehr) World of Divers Club (04.05.2012) Tja, was soll ich noch sagen, außer das es jedesmal nur Klasse ist mit den Leuten was zu unternehmen und Spaß zu haben. Egal was bis jetzt an Events anstand, kam man nie ohne Lachkrämpfe nach hause. (mehr) Rosenheim Dolphins Tauchspor.. (04.05.2012) Hallo Taucher und tauchinteressierte, wir, die Rosenheim Dolphins, sind ein kleiner aber feiner Tauchclub. Mit eigenem Geräteraum, Equitment, Kompressor und von neu ausgebildeten Tauchern die (mehr)
Forum Tauchunfälle
Auszug aus diesem Forum:
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