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Datenbank - Basen/Shops - Italien - Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)



Basen/Shops Italien

Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Deine Basis/Shop? - dann verlinke diese Berichte!



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 Datenbank - Basen/Shops - Italien - 8 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 30016
Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)
geschrieben am 23.09.2006 von Diver_Dominik [PADI OWD, ? TG]

Hallo,

War am 21.09.06 am Gardasee Tauchen, genauer gesagt bei Athos Diving in Assenza.
Bin am vortag hin und habe alles geklärt und es war alles ohne Problem erledigt.
Deutsch war kein Problem und auch das Ausleihen der Ausrüstung ging ohne Probleme von statten. Die Preise für eine Flasche (12 liter incl. Füllung) und Automat war mit € 12.- auch sehr günstig.

Außerdem war das betuchen der Unterwasserwiese direkt vor der Basis das reinste Erlebnis. Inmitten von sovielen Fischschwärmen, von groß bis klein, bin ich selten in einem See getaucht.

Also von mir ein GROSSES PLUS!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21064
Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)
geschrieben am 03.10.2005 von dkaat [CMAS**, 151 TG]

Dieses Jahr wurde wieder einmal Athos Diving in Brenzone, und seit letztem Jahr in Malcesine (ehemals Drem Pub) angesteuert. Stefano und Loretta haben den Dream Pub in Malcesine übernommen und herausgeputzt. Die Basis ist überschaubar, hat jedoch alles was man zum Tauchgen benötigt (Sicher ist aber der, der alles mitbringt....). Zur Anmeldung genügt ein E-Mail. Da Stefano aufgrund eines schweren Motorradunfalles im Krankenhaus liegt, musste der Koch, Nikola, als Tauchguide einspringen. Mit der Barke ging es dann Richtung Isola del Olive. Ansonsten gibt es nonlimit tauchen vom Ufer aus in Brenzone sowie Malcesine. Nach dem Tauchgang sorgt die Küche für grossartige mahlzeiten für den kleine Preis (danke Loretta!!). In der näheren Umgebung gibt es weiter Seen zum betauchen, nämlich Lago di Tenno und Lago di Ledro. Der erstere ist eher eine Niete (siehe Bilder); wird aus meiner Tauchliste gestrichen. Lago di Ledro hat eine hervorragende Sicht; soll auch betauchbare Pfahlbauten irgendwo geben. Ein nacht-TG wäre sicherlich interessant. danke nochmals an Loretta und Crew, einen besonderen Dank an mein Tauchbuddy Mustafa!

Athos Diving Malcesine (ehemals Dream Pub)
Athos Diving Malcesine (ehemals Dream Pub)

Lago di Tenno
Lago di Tenno

Tauchbuddy Mustafa in Rechtskurve
Tauchbuddy Mustafa in Rechtskurve

Lago di Tenno - Taucherreste
Lago di Tenno - Taucherreste

Lago di Ledro - Pflanzenbewuchs
Lago di Ledro - Pflanzenbewuchs

Lago di Ledro - Tauchbuddy greift durch
Lago di Ledro - Tauchbuddy greift durch

Gardasee - bombenmässige Tauchgänge!
Gardasee - bombenmässige Tauchgänge!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 17925
Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)
geschrieben am 09.05.2005 von HappyTom [AOWD, 11 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren am Vatertag - Wochenende mit 13 Mann an der Tauchbasis von Steffano.
Die Organisation war perfekt, alles hat geklappt, sogar als uns kurzentschlossen die Idee kam mit einem Boot zu einer Insel zu fahren, war dieses Boot überpünklich am Einstieg bei Athos.
Die Leute super hilfsbereit.

Die Restaurants von Steffano und Loretta... gigantisch. Das Essen Frisch auf dem Tisch und nicht überteuert.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 16399
Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)
geschrieben am 25.01.2005 von F.Wieser [bald Divemaster, 80 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

also, um auf einige berichte hier einzugehen, athos-diving ist eine relativ kleine aber sehr gemütliche tauchbasis, es gibt übrigens 2 davon, eine in malcesine und eine in brenzone (Assenza ist nur ortsteil-bezeichnung)
de gesamte basis ist immerzu im aufbau, deshalb schaut es gelegentlich chaotisch aus und geht öftermal nicht so wie geplant... aber ..hallo ! das ist italien nicht deutschland ! gelassenheit sollte man im urlaub wenigstens haben !

daß stefano geldgierig ist oder so muß ich ganz gewaltig zurückweisen ! er hat mir sogar mal flaschenfüllungen (danke an dieser stelle) geschenkt... wo gibts das ?!
und selbst wenn er sein geld für die geleisteten dienste verlangt ist das auch ok so, er lebt davon und hat auch eine familie zu ernähren !

die restaurants bei beiden tauchbasen sind allererste sahne !
hier wird frisch gekocht !
die preise im allgemeinen an der basis sind absolut im unteren bereich !

mit der organisation von ausfahrten ist es nicht ganz so einfach, aber das bekommen die auch noch hin !

zu dem artikel wo geschrieben wird daß die bootsausfahrt wegen wellen abgesagt wurde, kann ich sagen daß es der wahrheit entspricht, denn im gardasee sind oft strömungen die man über wasser nicht feststellen kann, stefano und seine crew aber sehr viel ahnung davon haben, ich habe seit 2003 etwa 30 tauchgänge im gardasee gemacht, und dort können gewaltige strömungen sein !

ein tauchplatz ´Isola del Olive´ (Oliveninsel) ist ein tauchplatz der mit dem boot angefahren wird, dort ist ein Wrack (Yacht) grotte und fantastische felsenformationen bewachsen von süßwasser-muscheln ! und dort kann die sicht bis auf 30 cm abfallen- bei strömung !

alles in allem, ich freu mich schon wieder auf den lago di garda (bin ca.10mal im jahr unten und geh auch fast immer tauchen).

SEHR FREUNDLICH UND SEHR ZU EMPFEHLEN!!!

p.s.: Anfänger sollten sich auf jedenfall mit stefano absprechen und auf ihn hören !

so, viel spaß beim tauchen !

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 10645
Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)
geschrieben am 29.08.2004 von Uwe [PADI Rescue, 270 TG]

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nach den Berichten hier hatte ich mich entschieden auch diese Tauchbasis aufzusuchen. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Die Freundlichkeit von Stefano und allen anderen auf der Basis war gut. Allerdings waren alle Absprachen nichts wert. Am Sonntag sollte das Boot um 11:00 Uhr fahren. Eine halbe Stunde sei Briefing. Als ich zur entsprechenden Zeit da war konnte mir keiner was richtiges sagen. Es stellte sich dann heraus, dass alles ausfällt, weil es zu wellig sei (Ich bin anschliessende mit dem Faltboot auf dem Gardasee gewesen...). Da am Montag die Basis zu hat, sagte mir Stefano, ich soll ihn am Montag Abend anrufen. Dort vereinbarten wir den Treffpunkt am Dienstag 10:00 Uhr. Da er den Ausbildungsstand der anderen Taucher nicht kannte, konnte er allerdings noch nicht sagen, welchen Tauchplatz er anfährt. Wieder war ich umsonst da. Das Boot war bereits um 9:00 Uhr abgefahren.
Etwas enttäuschend war das schon...

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6870
Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)
geschrieben am 23.04.2004 von Rüdiger Hupfer [DCSI - SSI, 970 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ostern am Gardasee!

Leider ging unsere Hoffnung ohne Stau - weil Nachtfahrt - zum Gardasee zu kommen nicht ganz in Erfüllung.Am Karfreitag waren wir dann endlich nach zehnstündiger Fahrt vor Ort.Unser Ziel:Assenza di Brenzone , das Athos - Diving - Center.
Vorab hatten wir hervorragenden Kontakt per E - Mail.Täglich wurden unsere Zimmerbestellungen nochmalig präzisiert.Unsere Tauchgruppe , schlußendlich nur 5 Taucher , war von der Umgebung und den taucherischen Möglichkeiten sofort begeistert.Nur wenige Schritte und man kann sofort auf größere Tiefen tauchen!
Die Tauchbasis ist nicht groß , bietet aber einen umfassenden Service.Es wird Bootstauchen angeboten und ein vielfältiges "Gaseallerlei"
Auf Wunsch werden die Tauchgänge auch geführt.
Das Briefing und alle sonstigen Hinweise wurden netterweise auch in DT. gegeben.Land - TG beinhalten einen Rundkurs, direkt am strand der Basis , werden verleint , ein "Topolino" , eine Madonna - Statue , Tauchplattformen auf 5m bzw. 30m usw. erreicht.
Dieser Tauchplatz ist auch gut für Anfängerausbildung und Spezialkurse geeignet.
Per Boot sind insgesamt ca. 12 Tauchplätze erreichbar .In der Kürze der Zeit kamen für uns nur die nächstgelegenen , wie z.B. die "Oliven - Insel " mit Steil - und Überhängen und einem Wrack ( Vorderkajütboot ca. 15m lang) auf 17m , in Frage.Die Sichtweiten waren an diesem Tag richtig toll - so ca. 15m !!!
Ein anderer Boots - TG führte uns zu einem UW - Berg "JUMP".Auf 4m erreicht man den Grund und kann dann je nach angestrebtem Schwierigkeitsgrad bis in größere Tiefen (40m) an tollen Steilwänden , Überhängen und Canyons tauchen.
Stefano hat uns mit seinem 225 PS starken Schlauchboot stets pünktlich und zuverlässig an die Plätze gebracht.Der Ein - und Ausstieg ist dabei kein Problem und auch 10 Taucher behindern sich nicht.
Untergebracht waren wir in der Villa "ELENA".
Loretta ist bemüht eine hervorragende Küche anzubieten.Die Zimmer sind zwar sehr einfach , aber für einen Tauchurlaub o.K.Warmes Wasser und Heizung sind selbstverständlich , auch für Wünsche der Gäste hat man immer ein offenes Ohr.Ein Geheimtip sind die ofenfrische Pizza , Spaghetti mit Meeresfrüchten und verschiedene Salate.
Das angenehme Klima im Inneren des Restaurants setzt sich auch auf der großen Terasse fort.Die Bedienung ist sehr höflich und aufmerksam.
Alles in allem ein gelungener Jahresauftakt?
Ja , wenn nicht plötzlich ein vereiterter Zahn mich zu "Quasimodos Zwillingsbruder"
gemacht hätte.
Flugs nach Dt. und dank meines sehr engagierten Zahnarztes sofort unters Messer.
P.S. Es gibt noch vieles , was wir in der Kürze der Zeit weder an Land noch im Wasser erkunden konnten .Aber der Blick von der Wasseroberfläche über den See zu den in der Sonne gleißenden schneebedeckten 2000-ern , der hat sich eingebrannt.
Was sollte man auf der Tauchbasis nicht suchen ?
-einen Equipmentraum
-einen großen Parkplatz ...

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6417
Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)
geschrieben am 07.03.2004 von Gerald [CMAS***, 710 TG]

11 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Sonic-Diver schrieb am 03.11.2003 eine „Warnung“?!?!? bezüglich Tauchbasis Athos-Diving, Assenza/ Brenzone (Gardasee)


Hallo Sonic-Diver,

welche Probleme haben Dich dazu getrieben einen so vermurksten Bericht (Warnung) von Dir zu geben?
Es ist schon starker Tobac, den Du da von Dir gibst. Super aber, das es Dich an den schönen Gardasee verschlagen hat; schade nur, dass Du versuchst Deine Ungeduld in einen negativen Bericht über die Basis packst und andere Taucher „warnen“ willst. Was sind für Dich „keine Urlauber in dem Sinne“??? Es hat jeder das Recht seinen Sport auszuüben, auch wenn es nur die Italiener sind. Ihnen gehört dieser See und es gab Zeiten, da wurden am Gardasee zu viele Deutsche gesehen; gut das es wieder anders ist. Warum erwartest Du von den Einheimischen, dass sie Deine Sprache sprechen! Mit der richtigen Einstellung klappt auch die Verständigung, außerdem……. Sport verbindet. Unverständlich für mich, eine Basis derart in Verruf zubringen nur weil Du im Urlaub keine Zeit mitgebracht hast. Es gibt nicht nur den „Sonic-Diver“, sondern auch die Gäste, die vor Dir ihre Bestellung abgegeben haben.
Die Basis – Stefano mit Familie und seinem Team – sind OKAY, nur Dein Bericht,
wie schreibst Du doch gleich……. leider muss ich mal einen sehr schlechten Bericht über eine Basis loslassen usw.
Mir und meiner Partnerin hat die Gastfreundschaft und der Service von und bei Stefano zugesagt, gerade waren wir von der Basis gekommen, die Du danach in „Malcesine“ aufgesucht hast (siehe anliegenden Bericht).
Kurzfristig ist Ingrid und mir eingefallen noch ein paar Tage in den Süden zu fahren. Als erstes steuern wir den Gardasee an, hier kennen wir uns aus und fahren ohne vorherige Buchung los. Wir haben Glück, weit über Malcesine in den Bergen bekommen wir ein Zimmer mit Seeblick in einer Super Villa.
Gleich geht es nach Francos „Dream Pub“, eine Tauchbasis, die wir von den Jahren zuvor kennen. Aber kein Franco ist zu sehen, er hat die Basis und den Pub verpachtet und ist aus familiären Gründen nach Bozen gegangen. Egal, wir wollen tauchen, da ist es wurscht wer uns die Luft in die Flaschen füllt.
Der Tauchplatz fällt hier schräg bis auf 50 und dann auf 250 Meter ab. Tiefe wollen wir nicht, hier kann man gut im 3 - 8 m Bereich in riesigen Seegras- und Wasserpflanzenwiesen große Schwärme Fische beobachten. Teilweise sind diese Schwärme so groß (nicht die Fische), das mir schummrig vor den Augen wird. Wir suchen vergebens die Sonnenbarsche, die ich letztes Jahr beim Laichen beobachten konnte. Sie hatten auf dem Boden, zwischen den Pflanzen in einer selbstgebauten Mulde ihre Nester und haben diese gegen die riesigen Taucher ohne Furcht verteidigt. Wir haben trotzdem Glück, an einer großen Baumwurzel kommt uns ein kleiner Schwarm Sonnenbarsche (in der Größe von 2 € Stücke) entgegen. Neugierig und ängstlich versuchen sie herauszufinden, was da so vor ihnen im Wasser blubbert.
Obwohl dieser Tauchplatz nur in die linke Richtung interessant ist, tauchen wir ab und an nach rechts, vorbei an den ankernden Booten. Die Sicht ist durch die wechselnde Strömung nicht gut, ich sehe im 8 Meter Bereich vor mir etwas längeres im Wasser stehen. Langsam (wie immer) tauchen wir weiter, jetzt bewegt sich dieses längliche Teil, ein Hecht ca. 1 Meter kurz. Er lässt mich auf Armlänge herankommen, um dann gemächlich davon zu schwimmen, wir auch hinterher und der nächste Hecht ist in Sicht. Dieses wiederholt sich (kein Angler- oder Taucherlatein), bis sechs Hechte fast auf einer Stelle zusammen sind. Tja Pino, jetzt hätte ich gerne deine Kamera dabei. Der größte ist ca. 1,3 Meter, dieses kann ich feststellen, weil ich meine Armlänge vergleiche. Ab jetzt tauchen wir jeden Tag nach rechts zu den Booten und die Hechte lassen mich bis auf einen ½ Meter an sich heran. Wenn ich die Hechte, durch die teilweise nicht so gute Sicht (ändert sich je nach Strömung von jetzt auf gleich) nicht gleich ausmachen kann, so schwimmt von rechts oder links einer mir direkt vor die Maske, um die Richtung zu zeigen, wo die anderen sind. Es ist schon gail so etwas erleben zu dürfen. Als ehemaliger Angler kommt es mir aber immer noch komisch vor, dass so viele Hechte auf einem so kleinen Standort zusammen sind; auch sollen Hechte Aasfresser sein, aber zwei größere Barsche und ein Aal, liegen die gesamten zwei Wochen an der gleichen Stelle und verpilzen.
Wie auch die Jahre zuvor, konnte ich mehrere Leute, die tauchen wollten, aber keinen Tauchpartner haben, diesen super Tauchplatz zeigen. Leider haben wir nur einmal, durch die vielen Tauchbegleitungen, die Möglichkeit nach Riva in den Hafen zu fahren, um Steilwandtauchen zu genießen. In Riva ist für mich einer der besten Tauchplätze, den man ohne Boot erreichen kann. Hier ist die Möglichkeit im Flachbereich mit sehr viel Pflanzen und Fischen, sowie Steilwand- oder Tieftauchgänge zu machen. Für Taucher, die sich nicht auskennen, sind Seile zu verschiedenen Plätzen und Tiefen gespannt. Hier habe ich tauchen bei einem sehr erfahrenen CMAS-Instrukteur gelernt. Aldo ist jetzt über 65 Jahre, hat 40 Jahre als Berufstaucher hinter sich und bringt immer noch den Tauchwilligen sicheres Tauchen bei. Allerdings nicht so ruhig wie wir es gewohnt sind, sondern mit dem richtigen italienischen Temperament.
Einige italienischen Taucher nutzen hier so richtig die Tiefe aus (hier die max. Tiefe = 90 Meter) werden mit normaler Luft betaucht. Na, ja! Zum Gedenken der tödlich verunglückten Taucher wurde eine 5 m große Madonna im See versenkt.
Wir bleiben bei max. 40 m, hier ist das Wasser super klar, aber sehr dunkel. Man merkt bei jedem Meter tiefer, wird das Wasser klarer. Ist das der Grund, der die Italiener so tief und lebensmüde abtauchen lässt?
In den Steilwänden verstecken sich Aale und Aalquappen, die sich aber langsam zurückziehen, wenn sie angeleuchtet werden. Wir finden auf den Felsnasen unter Wasser viele Granaten und kleinere Bomben aus den Kriegen, am besten lässt man diese aber links liegen.
Uns gefällt es nicht mehr so sehr beim „Dream Pub“ (nicht der Tauchplatz), nein vor 11.00 Uhr können wir keine neue Luft tanken, das ist für den ersten Tauchgang zu spät.
Bevor wir weiterziehen, wollen wir noch die „Roma“, ein größeres Schiff, das in einer Bucht bei „Val di Sogno“ im Sturm versank, von Land aus betauchen, dies ist nicht gestattet. Wir nehmen eine Boje mit, die wir bei 15 m zurücklassen. Es geht weiter, wir haben eine super Sicht. Dies hatte ich zuletzt hier, als ich mit Frank Husemann meinen ersten Tauchgang zu der "Roma" machte.Wir genießen die Sicht und betauchen die „Roma“ von oben bis unten (max. Tiefe 33 m). Jetzt zeigt es sich was O.T. ist, wir treffen genau auf das Blei, an dem unsere Boje hängt. Das war ein toller Tauchgang.
Wir entschließen uns, etwas südlicher zu fahren, nach „Assenza“, hier haben wir vor Tagen eine Tauchbasis entdeckt. Nur einmal umsehen wollen wir uns, um dann weiter an die Adria Richtung „Caorle“ zu fahren. Daraus wird nichts, wir lernen Stefano, dem die Tauchbasis gehört, kennen. Genau wie damals bei Franco, haben wir gleich einen guten Draht zueinander. Der Tauchplatz wird getestet, es geht schräg nach unten, es gibt zwei große Plattformen und die typischen Sehenswürdigkeiten, wie Madonna, einen Autobianchi und einen Löwenkäfig.
Eigentlich wollen wir ja zur Adria, aber es gibt Arbeit, ich darf einige Male den Tauchführer machen. Stefano drängt mir dann noch seinen Scooter auf, den soll ich unbedingt ausprobieren. Super! Habe ich noch nie gemacht. Ziemlich anstrengend den richtigen Halt zu finden, aber es macht Gaudi. Dann fängt die Strömung an, von Süden zu drücken und ich komme nur noch mit dem Scooter und gleichzeitigem Flossenschlag gegen die Strömung an. Was jetzt…… die Batterie ist leer. Macht nichts, es hat viel Spaß gemacht.
Heute wollen wir weiter, Richtung Adria, Stefano meint: „Kommt noch mit, einen Bootstauchgang machen“, also bleiben wir. Der Tauchgang wird richtig geil, zu Viert fahren wir raus. Ich tauche mit Stefano, hat den Vorteil, das ich mich nur an seine Flossen hängen brauch. Super Steilwände mitten im See, auch Grotten und eine Höhle wird betaucht. Auf dem Rückweg will Stefano noch ein Seil von der Ankerboje befestigen. Ich halte mich wegen der Strömung an einem Stein fest und bekomme gleichzeitig einen Angelhaken in meine gerade reparierten Trockentauchhandschuhe. Ist aber trotz alledem ein wunderbarer Tauchgang. Am Ufer angekommen, schlägt Stefano uns vor, doch am nächsten Tag ein Wrack auf der anderen See-Seite bei „Gargano“ zu betauchen.. Gesagt – getan, die Hinfahrt ist affengeil, wir haben ein Schlauchboot, auf dem können ca. 15 Taucher Platz finden. Das Wasser ist fast platt, Stefan beschleunigt den Motor bis auf 85 kmh . Ingrid kann sich nirgends festhalten, sie hüpft wie ein Spielball auf und ab. Stefano macht es richtig Gaudi uns zu zeigen, was sein Boot kann.
Wir: das sind drei Taucher, Stefano, ein Italiener, der nur ein Bein hat und ich.
Langsam geht es bis auf 40 m am Seil hinunter, von oben sehen wir schon den Schaufelraddampfer, der nach getaner Arbeit bei einem Sturm absoff. Es sind viele verzweigte Aufbauten, durch die wir hindurchtauchen. Ab und an müssen wir den einbeinigen Italiener nachziehen, er hat in der Enge nicht so viel Kraft, uns mit einem Bein zu folgen. Stefano, bleibt, wie es seine Art ist, in jeder Ritze hängen, um nachzusehen, ob nicht irgendetwas zu finden ist. Wir kommen leicht in die Deko, haben aber beim Aufstieg bei 5 m eine Sauerstoffflasche hängen, die wir auch genüsslich aussaugen.
Die Rückfahrt ist wieder Super, erst noch tanken in „Toscolano“ und dann rauschen wir wieder mit 85 kmh übers Wasser.
Endlich ist es soweit, wir fahren zur Adria. Unterwegs wird uns erzählt, das eine schlechte Sicht herrscht und der Untergrund nur Sand ist. Trotz genauer Adresse finden wir die Tauchbasis nicht, die wir ansteuern wollen. Unmöglich ans Wasser zu kommen, alles voll mit Sonnenbadenden und Touristen. Wir beschließen den Ort „Eracela Mare“ aufzusuchen, den habe ich schon in den 60ern Jahren unsicher gemacht. Ein längerer Spaziergang, eine Pause und es geht weiter nach Österreich.
Als erstes wollen wir den „Grundlsee“ betauchen, den angeblich schönsten See in Österreich (lt. Internet), als erstes suchen wir uns einen Parkplatz und das am Wochenende. An der Tauchbasis erkundigen wir uns, wie am besten vorzugehen sei. Uns wird erzählt, das hier vor der Basis der beste Tauchplatz am See sein soll. Unter Wasser dann die Entäuschung, egal in welcher Richtung und Tiefe wir tauchen, nichts als Müll, ob aus der Neuzeit oder aus vergangenen Tagen. Der Untergrund besteht fast nur aus Schlamm, am Ufer kleinere Seegraswiesen und zur Freude, große Schwärme Barben.
Nachmittags spazieren wir durch den Wald zum sogenannten „Hitlersee“ , dem „Toplitzsee“. Eine Waldgaststätte lädt zum Essen ein und wir haben einen großartigen Blick über den See. Das war es dann auch schon, der See ist nicht zu betauchen, zu dunkel, zu gefährlich, verboten.
Am nächsen Tag sind wir am „Traunsee“, wir haben Schwierigkeiten die versteckte Basis zu finden. Auch hier lassen wir uns die Tauchmöglichkeiten erklären. Genau wie beim „Grundlsee“ wird uns erklärt, der beste Tauchplatz ist genau vor der Basis. Parkmöglichkeiten gibt es aber leider keine (wegen des Hotelbetriebes), also fahren wir ein paar Meter weiter, hier wird auch eingestiegen. Die Sicht ist gut, teilweise stark abfallende Steilwände bis über 40m Tiefe. Im oberen Bereich große Stellen von Wasserpflanzen mit Barschschulen und ein paar kleineren Hechten. Der zweite Tauchgang führt uns in Richtung der Tauchbasis, hier das gleiche Bild wie im „Grundlsee“. Von den oben liegenden Hotels und Gaststätten wurden Stühle, Tische, Sonnenschirme, Geschirr sowie Bauschutt in den See geworfen. Vor der Basis sind zwei Plattformen, die eine hat einen geschlossenen Deckel, mit einer Luftblase, man kann sich darin unterhalten wenn man mag. Auf dem Rückweg sind wir im 2 – 3 m Bereich, hier sind alle möglichen Tiere, Krebse, Aale, und ein paar die ich nicht kenne. Auch sind unter den Ästen kleine Hechte, die trotz unserer Anwesenheit nach Futter jagen.
Weiter geht es zu den „Traunfällen“, wir wollen noch ein bißchen Flußtauchen. Erst erkundigen wir uns nach den Eintrittspreisen, denn der Zugang zum Fluß geht nur über das basiseigene Grundstück. Das Tauchen bezahlt werden muß, ist Okay, aber bei den Preisen verschlägt es uns die Sprache. In „Hemmoor“ zahlen wir dagegen „Aldi – Preise“. Auch die Flaschenfüllung hat einen stolzen Preis von 10,- €. Wenn wir schon hier sind, dann wollen wir uns den Tauchplatz wenigstens von oben ansehen, der Weg ist lang und geht steil bergab. Auch in diesem Fluß ist momentan sehr wenig Wasser, er ist aber glasklar und es ist bestimmt sehr interessant ihn zu betauchen.
Es geht zum nächsten See, dem „Attersee“, hier kann ich erst einmal eine Flasche mit 100% Sauerstoff befüllen. Dann fragen wir nach einem geeigneten Tauchplatz, denn der letzte Tauchgang soll nicht so tief werden. Wir wählen die „Liebesbrücke“, hier soll eine interessante Unterwasserlandschaft mit mehreren Canyons sein. Eine Brücke haben wir gefunden, getaucht sind wir auch, aber außer einer sehr steil abfallende Sand- und Geröllhalde, haben wir nichts gefunden. Der zweite Tauchgang führt uns zur anderen Seite der Brücke, in der Hoffnung, die versprochenen Unterwassercanyons zu finden, aber auch hier das gleiche Bild, wir haben wohl an der falschen Brücke geparkt. Nicht so schlimm, wir kommen noch mal wieder, schließlich ist die erworbene Genehmigung 1 Jahr gültig für die „Steierischen Seen“.
So, jetzt geht es erst einmal nach Hause, damit wir neue Wäsche einpacken und den „Bodensee“ unsicher machen können.
Wer jetzt noch nicht genug gelesen hat, der kann mit einem Klick auf unsere Homepage www.tsv-espelkamp.de kommen und da weiter lesen.


    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 5389
Athos-Diving, Assenza Brenzone (Gardasee)
geschrieben am 03.11.2003 von Sonic-Diver [PADI MSD, 101 TG]

4 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 13 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo an alle Taucher,

leider muß ich mal einen sehr schlechten Bericht über eine Basis loslassen, um Euch vor einem eventuellen Fehltritt zu warnen.
Ich war 2 Wochen am Gardasee in Italien vom 18.10.03 bis 31.10.03 im Ort Brenzone, der kurz unterhalb von Malcesine im Osten des Gardasees liegt. Aufgrund von einigen Infos über das Taucher.net Forum und Tauchkollegen, bin ich in den 2 km entfernten Ort "Assenza" gefahren, wo Stefano seine Basis "Athos-Diving" unterhält. Die Basis ist an eine Pizzeria angeschlossen und eine kleine Pension. Ich wollte mich für 10 Tauchgänge bei Setfano anmelden und mir die Basis anschauen; es herrschte auch reges treiben an diesem Tag (aber keine Urlauber in dem Sinne, sondern alles Italiener). Nachdem ich in der Kompressorkammer ankam, schickte man mich (weil die Person weder Deutsch noch Englisch sprechen konnte) in die Pizzeria wo Stefano am Ofen stand und Pizzen backte. Als ich in freundlich bezüglich Tauchen fragte entgegnete er nur "ich solle warten, er müsse erst noch Pizza machen". Meine Frau und ich standen ca. 15 Minuten vor ihm am Tresen und warteten. Als er fertig zu sein schien, fragte ich ihn nochmal nach der fortgeschrittenen Zeit was dann jetzt ist. Er erwiderte nur, ich solle warten. Da wurde es mir und meiner Frau zu bunt und wir beschlossen den Laden zu verlassen. Er hat uns auch gar nicht versucht aufzuhalten. Ich war sehr enttäuscht von dieser Haltung und beschloß eine andere Basis in Malcesine aufzusuchen, von der ich auch durch Taucher.net gehört hatte. Wie sich später herausstellte (Bericht stelle ich auch noch bei Taucher.net ein), war das eine super Wahl. Ferner bekam ich noch Infos über Athos-Diving von Einheimischen, das Stefano und seine Leute sehr profitgierig sind und Sie sich nicht sehr um Taucher bemühen!
Schade das es so war, aber ich denke jemand der an den Gardasee möchte, sollte was das Tauchen angeht, die Basis von Stefano meiden! Dies ist meine persönliche Meinung und real erlebte Situation.

Gruß

Sonic-Diver

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08.09.2008 00:57 Taucher Online : 58
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