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Atlantis Diving, Koh Lanta geschrieben am 15.03.2005 von Johannes Maierhofer [advanced open w, 40 TG]
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Seit 1999 mache ich auf Kho Lanta/Thailand Urlaub. Gestern bin ich wieder von so einem Urlaub auf Kho Lanta zurückgekehrt. Man merkt überhaupt nichts von einer Tsunamikatasrophe. Es gibt auch keine Engpässe. Die Infrastruktur ist voll intakt. Wenn man Thailand helfen möchte sich von der Tsunamikatastrophe zu erholen, dann am besten dadurch, daß man dort Urlaub macht. Die Leute von der Tauchbasis Atlantis in Salatan habe ich in all den Jahren besonders schätzen und lieben gelernt. Sie zeichnen sich nicht nur durch besonderes Sicherheitsdenken und Fahrten zu besonders schönen Tauchplätzen aus. Sie sind auch besonders hilfsbereit: Ich leide seit 1986 an Multipler Sklerose und schleppe auch noch beim Tauchen eine Videoausrüstung mit. Alle Diveguides haben mir immer geholfen, daß jeder Tauchgang für mich zu einem schönen Erlebnis wird und ich schon viele schöne Unterwasservideos habe - jedes Jahr mit anderen schönen Objekten. Das muß einfach einmal gesagt werden. Ich habe es auch als vorteilhaft gefunden, auf folgende Weise nach Kho Lanta zu kommen: Ich fliege von Wien aus mit der EVA-Air, da ich dann am nächsten Tag nach der Landung in Bangkok nach ca. 2,5 Std. den Weiterflug mit der Thai Air nach Krabi habe. Das buche ich bei Eurasia in 1150 Wien in der Märzstraße 5, ich habe dann auch schon die reservierten Sitzplätze im Flugzeug. In Krabi lasse ich mich von einem Taxi zum Somporn Travel Office in Krabi Pier bringen, wo ich die Schiffstickets und den Aufenthalt im Salatanresort buche, da die Angestellte, Fr. Ratree Nuanoi ebenfalls sehr freundlich und hilfsbereit ist. Sie bemüht sich sogar für die Übernachtungen einen günstigeren Preis auszuhandeln. Um 10.30 Uhr fahrt dann das Schiff von Krabi nach Kho Lanta und so habe ich die Anreise in der möglichst kürzesten Zeit erledigt. Das Salatan Resort finde ich deshalb günstig, da man zu Fuß in nicht einmal 10 Minuten in Salatan ist, wo sich sowohl die Tauchbasis Atlantis befindet, als auch Geschäfte und Restaurants. Empfehlenswert ist das Saladan Seafood mit einem der besten Köche Thailands. Nicht zu verwechseln mit dem Nachbarlokal Lanta Seafood das ich überhaupt nicht empfehlen kann. Es stimmt zwar,daß die Ebbe beim Salatan Resort sehr groß ist, doch ca. 500m weiter nördlich gibt es auch bei Ebbe genug Wasser zum schwimmen. Ich hoffe, daß in diesem Bericht einige verwertbare Infos enthalten sind.
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Atlantis Diving, Koh Lanta geschrieben am 07.03.2005 von Dirk Krienbuehl [OWSI, ? TG]
1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Atlantis-Diving, eine der ersten Tauchbasen hier auf Koh Lanta hat uns sofort gefallen. Es ist nicht so ein steriler, in weiss gehaltener Tauchpalast ohne Atmosphaere. Es herrscht hier eine gemuetliche, familiaere Stimmung und viele Gaeste verweilen noch eine Weile nach der Rueckkehr vom Tauchen, um noch einwenig miteinander zu plaudern und etwas zu trinken.
Die Lage der Tauchschule scheint mir genial. Vorne geht es in die Basis rein, man laeuft einfach durch, schnappt sich noch das Material, wenn man kein Eigenes hat und dann geht es direkt weiter ueber den eigenen Steg aufs Boot.
Mein Tauchequipment wurde von den sehr netten und zuvorkommenden Divemasterinnen sogar noch aufs Boot geschleppt, wirklich sowas habe ich noch nie erlebt.
Das 2-stoeckige Boot macht einen professionellen Eindruck, es scheint alles da zu sein, Kompressor, Sauerstoff, Notfallausruestung, europaeische Toilette, Schatten- und Sonnenplaetze usw. Woran man sich allerdings gewoehnen muss, ist die niedrige Hoehe im Unterdeck, wo man sich aber eh nur kurz vor und nach dem Tauchgang aufhaelt.
Zuerst gibt es mal reichlich Fruehstueck, so mit allem was man will, Schinken, Kaese, Honig, Marmelade, Toast, Baguette, Butter, Kaffee, Tee, usw. auch das Mittagessen war vorzueglich und sehr abwechslungsreich. Einmal hatten wir sogar Spaghetti mit einer Tomatensauce, wie sie nicht mal meine italienische Schwiegermutter hinkriegt. An Getraenken konnte man sich einfach bedienen, Wasser, Pepsi, Sprite, Kaffee, Tee usw. soviel man wollte und auf der Rueckfahrt gab es dann noch eine grosse Platte mit diversen Fruechten. Alles war selbstverstaendlich im Preis fuers Tauchen mit inbegriffen.
Aber das Beste kommt noch, die hatten doch tatsaechlich noch eine eigene Masseurin an Bord, die man allerdings extra bezahlen musste.
Der Service, den man da geboten bekommt ist rundum zufriedenstellend. Auch ein Shuttle-Service vom und zum Hotel ist mit drin und uebertrifft an Puenktlichkeit sogar die Schweizer.
Die Briefings vor den Tauchgaengen waren ausfuehrlich, die Tauchplatzkarten und Beschreibungen waren sehr gut und reichten uns voellig, so dass ich die Unterwasserwelt alleine mit meiner Frau geniessen konnte. Denn als Tauchlehrer habe ich keine Lust einem Guide hinterher zu schwimmen. Die anderen Gaeste, welche nicht soviel Erfahrung hatten, wurden in 4er Gruppen einem Guide zugewiesen.
Getaucht wird mit den Traummassen 30-60-30:
maximale Tiefe 30 Meter maximale Tauchzeit 60 Minuten Minimale Restluft 30 Bar
Nun ja, wir haetten die Flaschen doch gerne bis auf 30 Bar leer gemacht und waeren noch gerne etwas laenger getaucht, aber aus Ruecksicht auf die anderen Gaeste und das bevorstehende, immer wieder leckere Mittagessen habe wir uns dann doch an die 60 Minuten gehalten.
Die etwas langen Anfahrtszeiten haben uns nichts ausgemacht, wir haben die Zeit auf dem Boot genossen und halt ein Buch gelesen, uns mit den anderen Gaesten unterhalten oder einfach nichts gemacht, schlussendlich waren wir ja dort um zu Relaxen und Ferien zu machen.
Auf jeden Fall lohnt es sich hier zu tauchen, denn hier findet man mit unter einige der besten Tauchplaetze in Thailand.
Hin Daeng (roter Felsen) gerade die Wasseroberflaeche erreichend, ist unter Wasser ein riesiger Tauchplatz, mit Tiefen weit über das Erholungstauchen hinaus. Die Suedwestseite faellt steil ab, anfangs noch mit Weichkorllen bewachsen ist es hier bis ueber 60 m tief. Die Ostseite hat den besten Korallenwachstum und zwei Bergruecken, die mit leichtem Gefaelle in die Tiefe gehen. Grosse Barsche sind hier ansaessig und halten sich nahe der Felsen auf. Auch ein Blick weg vom Riff kann einige Ueberraschungen mit sich bringen, denn hier kommen des oefteren Walhaie oder Mantas vorbei, was hier keine Seltenheit ist.
Hin Muang (violetter Felsen) ist ein langer, felsiger Bergruecken einige hundert Meter von Hin Daeng entfernt. Beginnend bei 8-9 m sind es bis zum Grund 60-70 m und er ist tatsaechlich, mit Hin Daeng verbunden. Allerdings in Tiefen, die weitere Tauchausruestung und Ausbildung verlangt, außerdem koennen Stroemungen ueber dem Grad recht stark sein. Die Oberflaeche von Hin Muang ist mit violetten Weichkorallen und Anemonen bedeckt. Schwaerme von kleinen Fischen werden staendig von Makrelen und Thunfischen attackiert. Leopardenhaie halten sich auch hier auf und auch Walhaie werden hier viele gesichtet. Auch wenn man keinen Grossfisch sehen sollte, ist Hin Muang ein wunderschoener Tauchplatz, mit farbenpraechtigen Korallen und Steilwaenden.
Koh Ha liegt zwischen Hin Daeng und der bekannten Insel Phi Phi. Dort gibt es 6 kleine Inseln (Ha steht im Thai fuer Fuenf, die haben sich wohl verzaehlt) mit verschiedenen Tauchmoeglichkeiten. Die Beste ist bei Koh Ha Yai, mit zwei riesigen Hoehlen, deren Hoehleneingang bei 10-14 m beginnt. Am besten beginnt man den Tauchgang westlich der Hoehlen, wo sich einige schoene Korallen befinden. Wer genau hinsieht, entdeckt Anemonen-Krebse, Garnelen und Roehrenaale. Die maximale Tiefe betraegt hier 20-25 m und das Highlight ist natuerlich die Hoehle, in der sich auftauchen laesst. Von der Decke haengen Stalaktiten und das einfallende Licht sorgt für schoene Fotoaufnahmen. Am Ende der oestlichen Hoehle ist ein kleines Loch, welches in einen gut 25 m langen Tunnel fuehrt, der in einer Kammer endet. Dieses sollte jedoch nicht ohne angemessener Ausbildung und Ausruestung versucht werden.
Die beiden Bida Inseln liegen suedlich von den Phi Phi Inseln und bieten ideale Bedingungen fuer Anfaenger und erfahrene Taucher. Flache Hartkorallenriffe und steile Waende bis 28 m, mit Weichkorallen und Gorgonien machen diese Tauchplaetze so vielseitig. Leopardenhaie lassen sich hier oft beobachten und wer etwas Glueck hat, kann frueh morgens noch Schwarzspitzenriffhaie sehen.
Ko Rok Nok und Ko Rok Nai sind sehr schoene Korallengaerten mit zahllosen Korallenfischen, immensen Barracudaschwaermen, Schildkroeten und Langusten. Die Straende die man hier findet, gehoeren zu den schoensten die Thailand zu bieten hat.
Es gaebe noch unzaehlige andere Tauchplaetze aufzuzaehlen und zu beschreiben, die von Koh Lanta aus erreichbar sind. Hier noch ein paar davon, Sharkpoint, Anemone Reef, Wrack der King-Cruiser, Phi Phi Island, Ko Waen, usw.
Unser Fazit: Ein top organisierter Tauchbetrieb mit erstklassigen Guides und wer Thailand mit seinen Menschen, Kultur und Natur kennen lernen moechte ist hier bei Atlantis-Diving auf Koh Lanta aller bestens aufgehoben. Absolut Empfehlenswert, hier werden wir jeder Zeit wieder buchen.
:-) Dirk
http://www.atlantis-diving.net/
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Atlantis Diving, Koh Lanta geschrieben am 24.08.2004 von Johannes Beck [CMAS**, 190 TG]
4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Eine schier unüberschaubare Zahl an Tauchbasen erwartet die Reisenden, wenn sie den Ort Saladan betreten, das Touristenzentrum auf der südthailändischen Insel Ko Lanta. Wer allerdings erst Ende April/Anfang Mai ankommt, findet nur noch wenige offene Basen. Die meisten Tauchshops schließen pünktlich zu Beginn des Südwestmonsuns. Der bringt höhere Wellen und regelmäßige Gewitter am Nachmittag, ist aber nicht wirklich ein Problem für das Tauchen. Denn, wenn man beispielsweise im Nordost-Atlantik die gleichen Maßstäbe wie die meisten Tauchbasen in Ko Lanta anlegen würde, dürfte man dort fast das ganze Jahr über nicht tauchen. Bei Sichtweiten von teilweise mehr als 40 Metern an den Tauchplätzen um Ko Lanta fragt man sich wirklich, warum Ende April auf Ko Lanta die meisten Basen schließen.
Das hat sich auch Marco Wagner, der Besitzer von Atlantis Diving, gefragt und im Jahr 2004 auch in der Nebensaison geöffnet. Mir kam das sehr recht, da ich erst in der Nebensaison nach Ko Lanta reiste. Bereits im Vorfeld hatte ich über das Internet ein 12er Tauchpaket gebucht.
Mehrere Tage ging es dabei zum weit im Süden gelegenen Tauchgebiet um Hin Daeng und Hin Muang. Dieser Platz zählt zu den Höhepunkten der Andamanen-See um Ko Lanta. Es handelt sich dabei um teilweise unter Wasser liegenden Felsen, die steil auf den Meeresgrund abfallen. Sie sind sehr schön mit Anemonen bewachsen und immer wieder ein Treffpunkt für Großfische wie Walhaie, Leoparden-Haie oder Manta-Rochen.
Einziger Nachteil der beiden Felsen ist, dass die Fahrt dorthin pro Strecke mit dem normalen Tauchboot vier Stunden dauert. Aber an lange Bootstrips muss man sich in Ko Lanta gewöhnen. Die ´nächstgelegenen´ Tauchgebiete sind immerhin noch zwei Stunden pro Strecke entfernt. Dabei gestaltet sich die Fahrt auf dem Tauchboot der Basis aber sehr gemütlich. Auf dem Oberdeck ist genug Platz zum Sonnen, Lesen oder Klönen. Wer sich nicht sicher ist, was er beim Tauchgang alles gesehen hat, kann in zahlreichen Bestimmungsbüchern blättern. Dazu kann man auf dem Oberdeck ein reichhaltiges Frühstück, ein sehr leckeres Thai-Mittagessen und (nicht-alkoholische) Getränke verzehren, die alle im Preis inklusive sind.
Im Unterdeck lagert das komplette Tauch-Equipment. Zwei Kompressoren sorgen dafür, dass man die Flaschen während der Fahrt füllen kann und sie nicht zwischen Basis und Boot hin- und hertragen muss. Überhaupt ist nur wenig Schleppen angesagt, da man morgens per Jeep vom Hotel abgeholt und abends wieder zurückgebracht wird. Das eigene Equipment kann man über Nacht in der Basis lagern. Direkt vor der Tür legt dort das Boot an. Sehr bequem, vor allem wenn man Landtauchgänge an deutschen Seen gewöhnt ist. Es kann übrigens vorkommen, dass man auf dem Boot der anderen, deutsch geführten Basis Ko Lanta Tauchschule landet, da beide Basen bei geringer Zahl von Buchungen ihre Gäste zusammenlegen. Aber das ist kein Problem, da man weiter vom Tauchlehrer der Basis betreut wird, bei der man gebucht hat.
Der Service von Atlantis Diving bekommt also Höchstnoten, ebenso die umsichtige Tauchgangsführung durch den bei Atlantis angestellten deutschen Tauchlehrer Klaus. Dagegen lassen die taucherischen Fähigkeiten des Basisleiters Marco Wagner sehr zu wünschen übrig, was ich leider erst unter Wasser bei einem Tauchgang mit ihm feststellte.
Abgesehen davon, dass Marco gerade einmal mit CMAS Silber brevetiert ist, fehlt ihm unter Wasser der Blick auf seine Mittaucher. So war ich doch ziemlich überrascht, als er mir auf 30 Meter bei Hin Muang plötzlich die Führung übergab, weil er offensichtlich die Orientierung verloren hatte oder, wie er nachher sagte, ´mich selbst über die gewünschte Strecke entscheiden lassen wollte´. Beim zweiten Tauchgang kümmerte er sich nicht um die anderen Taucher in unserer Gruppe, die Probleme beim Sicherheitsstopp hatten, sondern spähte ins Freiwasser, um vielleicht noch ein paar Mantas zu entdecken. Diese Defizite geben leider zwei Flossen Abzug.
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Atlantis Diving, Koh Lanta geschrieben am 05.10.2003 von Rudi [PADI Rescue, 143 TG]
1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Nun, da ich vor 3 Jahren bei Atlantis war sind meine Eindrücke etwas alt. Aber ich kann mir nicht vorstellen das eine Tauchbasis rückwerts geht. Schon gar nicht bei der Crew. Das mitlerweile Walter, als zweiter Geschäftsführer eingestiegen ist, hat zwei Seiten!! Er war zu meiner Zeit noch als Tauchlehrer und Equpmentmanager angestellt. Darin ist er perfekt absolut nichtzs dagegen auszusetzen. Nur menschlich ist er halt einfach ein ruppiger Bayer!!! Salle macht seine Sache als Geschäftsführer gut. Es loht sich den Gründer ( Frank ) von Atlantis persönlich kennen zu lernen. Ein absolut gemütlicher ruhiger und spassiger Mann. Wenn man beim Tauchen sehr viel Spass haben und sich aber auf jeden Fall sicher fühlen möchte, dann sollte man sich an Harry halten. Die anderen die mitlerweile bei Atlantis als Guids arbeiten kann ich leider nicht beurteilen. Noch einen kleinen Tipp, wenn Ihr auf Lanta seid. Schaut unbedingt mal bei Frank in seiner Beachbar und bei Stefan´s ( DING DONG Lanta ) Restaurant vor bei. Also viele Grüße an alle auf Lanta und denen die schon dort waren. Es gibt auch in München eine Taucherkneipe ( Uwe´s Taucherkneipe ) für Lantaurlauber. Die Adresse findet ihr unter www.kolanta.de Hoffe das wr jetzt keine Schleichwebung!
Also Grüße nochmal und Allzeit genug Luft in der Flasche.
Rudi
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Atlantis Diving, Koh Lanta geschrieben am 28.10.2002 von carmen [PADI OWD, 83 TG]
7 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Im Februar 2001 war ich zum ersten Mal in Thailand, weil ich beim Tauchen in der Türkei Tauchlehrer kennengelernt hatte, die dort auf Koh Lanta eine eigene Basis betreiben.
Die Insel ist nicht sehr groß, aber die Andamenensee, in der sie liegt, gibt eine ausreichende Menge an Tauchplätzen in der näheren und weiteren Umgebung her, die man in seinem Urlaub ansteuern kann. An die 10 Spots mit jeweils bis zu drei Tauchplätzen haben wir in den zwei Wochen Urlaub angefahren. Die Tauchplätze sind in der Regel zwischen 1,5 und 2 Bootsstunden von Koh Lanta entfernt. Einige wenige Spots wie z. B. Ko Waen benötigen sogar noch etwas mehr Fahrtzeit. Bei Flut fuhr unser Boot sogar mal zwischen der großen und kleinen Lanta Insel zu einem Tauchplatz und wir hatten Gelegenheit, die von Mangrovenwäldern bedeckte Ostküste zu sehen.
Die Tauchbasis: eine der sechs Tauchbasen auf Koh Lanta (alle in Saladan) ist Atlantis Diving und wird von zwei Deutschen, Walter und Sali, betrieben. Daneben gibt es jede Saison zwei bis drei andere Guides, die das Boot und die Taucher begleiten. Die Basis befindet sich direkt auf der Hauptstraße von Saladan und ist leicht zu finden. Ein Preisvergleich mit den anderen Basen brachte zutage, daß sich die Preise nicht allzu sehr unterscheiden. Sympathie und vielleicht ein Blick in die Basis und auf die Ausrüstung sind dann eine gute Entscheidungshilfe. Bis auf den technischen Bereich sind bei Atlantis alle Räume zugänglich; man findet außerdem einen Schulungs- und einen Trocknungsraum für das Equipment im hinteren Bereich. Die Ausrüstung, die man sich leihen kann, ist in ausreichender Anzahl vorhanden und in gutem Zustand. Man wird am frühen Morgen an seinem Hotelresort abgeholt und nach Saladan gefahren.
Das recht große Boot bietet bequem Platz für 16 Taucher plus Guides. Die Crew ist absolut freundlich und zuvorkommend und sehr um die Gäste bemüht. Dabei ist es sicher nicht leicht, diesen Holzkahn bei schlechtem Wetter zu steuern und heil nach Hause zu bringen. Ich kann mich an einen Tag erinnern, an dem wir in ein Sturmgewitter kamen – wir sind trotzdem unbeschadet angekommen. Die Toilette ist im Thai-Stil (Loch im Boden) – etwas gewöhnungsbedürftig. Am jeweiligen Morgen macht man seine Ausrüstung fertig und muß sie nur ein paar Schritte nach hinten über den Steg zum Boot tragen. Ganz so krasses „Tauchen für Faule“ wie auf den Malediven ist hier nicht angesagt. Meist bildet der Tauchgang eine Runde, doch wenn man danebenliegt oder in Strömung gerät, wird man vom Boot natürlich dort abgeholt, wo man auftaucht. Alle Tauchgänge werden als Tagesausflug gefahren. Auf dem Boot gibt es i.d.R. Frühstück, Mittagessen und nichtalkoholische Getränke frei.
Tauchplätze: Die Tauchplätze sind unterschiedlich zu beurteilen. Ein große Rolle spielen hier die Jahreszeit und die Sichtverhältnisse (im Herbst und ab März ist die Sicht oft schlechter). Generell ist jedoch zu bemerken, dass die Korallenbleiche hier nicht solche Schäden angerichtet hat wie beispielsweise um die Malediven herum. Überall ist eine üppige Flora und Fauna zu entdecken mit Unmengen an Weich- und Hartkorallen und ihren Bewohnern, Schwarmfischen und Weichtieren. Auch Muränen, und die üblichen größeren Fische (Kaiser-, Feuerfisch, Napoleon, Drücker u.a.) treten häufig auf. Schildkröten, Rochen oder gar Haie sind schon seltener, aber man kann auch durchaus Glück haben. Hin Daeng und Hin Muang, zwei Unterwasserfelsen sind beispielweise bekannt dafür, dass man dort oft auf Großfische trifft. Wir waren ja im Februar/März, keine Zeit für Walhaie, haben aber trotzdem bei Hin Bida etliche Leopardenhaie auf engstem Raum gesehen.
Als die schönsten und spektakulärsten Plätze könnte ich Hin Daeng und Hin Muang, den Fantasy Rock bei Ko Bida und Ko Waen nennen. Ko Waen lohnt sich schon allein deshalb, weil man bei Niedrigwasser unter dem wie ein Brocken im Meer schwimmenden Felsen hindurchtauchen kann und sich dann in einer verzauberten Welt befindet. Der runde Brocken wurde nämlich ausgehöhlt und wie in einem Topf befindet sich darin eine romantische Lagune. Schwer zu beschreiben, aber absolut sehenswert. Einen Tauchplatz muß man natürlich noch für alle Leonardo di Caprio Fans erwähnen. Bei Phi Phi Island kommt man an die Bucht, wo der Film „Der Strand“ gedreht wurde.
Tauchpreise: Die Preise sind o.k. (ich bin ja inzwischen schon schlimmeres gewöhnt). Hier einige Beispiele als Richtlinie (Preise von 2001): - Tauchtag mit 2 Tauchgängen: 1950 Baht = 96 DM - bei 5 Tagen bekommt man dann einen Tag kostenlos (nur bei aufeinanderfolgenden Tauchtagen) - Ko Waen, Ko Rok und Hin Daeng sind etwas teurer. - komplette Leihausrüstung: 400 Baht - 2-Tages-Ausflug mit 5 Tauchgängen: 4800 Baht (es wird auf Matratzen an Deck geschlafen) - Padi – Open Water Tauchkurs : 9900 Baht - PADI Advanced Kurs: 7500 Baht
Die genaue und aktuelle Preisliste kann man auf der Homepage der Basis erfahren. Nicht so gut fand ich, dass nicht alles von vornherein offengelegt wird. Uns hat die Tauchbasis vor unserer Ankunft z.B. angeboten, uns vom Flughafen abzuholen. Fanden wir super nett. Aber bei der Abrechnung am Ende wurden dann 50 DM für Transfer aufgeschlagen. Der Transfer mit dem Bus hätte gerade mal 10 DM gekostet.
Auch hier kann man sich ein privates Tauchvideo zusammenschneiden lassen. Der Preis liegt bei ca. 70 DM, aber so etwas lohnt sich immer. Eine bessere Erinnerung an den Tauchurlaub gibt es nicht.
Mein Fazit: Tauchen bei Koh Lanta aus bietet viele bleibende Eindrücke. Die Korallenwelt war auf jeden Fall viel schöner als auf den Malediven, aber auch von den Fischen her sehr gut.
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TIPP:
Jobangebote und -gesuche sind bei uns sehr erfolgreich. Du findest Sie auf unserer Job-Seite!
Werner Lau - Alam Anda, Bali (13.10.2008) Wir waren im August08 18 Tage auf Bali unterwegs und verbrachten 10 sehr schöne Tage im Alam Anda. Die Werner Lau Basis ist wirklich Tip Top, das Personal super freundlich und zuvorkommend. Vom (mehr) Dive Art, Gomera, San Sebast.. (13.10.2008) Hallo mein Name ist Anja und ich war mit meiner Familie 9Tage auf La Gomera bei Andy und Steffi. Wir können uns den anderen positiven Berichten über die Basis nur anschließen! Wer bei Andy bucht hat (mehr) Tauch-Kind (13.10.2008) Es gibt den Shop www.Tauch-Kind.de bzw. www.tauchkind.de nicht mehr. (mehr)
Auszug aus diesem Forum: TU Alderman Islands, NZ vom 03.12.2003 : Man dies in diving accident Police have named a man who died in a diving incident off the Coromandel Peninsula on Sunday. He ... [mehr] TU bei Filmprojekt auf Palau vom 22.12.2003 : Unbestätigenten Angaben nach tauchte Norwood Trimix (offen) und bekam Probleme in der Tiefe mit starker Strömung. Full Article: ... [mehr] Tödlicher Neujahrs-TG Okinawa vom 01.01.2004 : Danke an Gary für die Info: Information is just becoming available about a diving accident at Onna Point on Okinawa that may ... [mehr]
Freizeitcenter, Liebrüti, Ka.. (05.10.2008) Beim Freizeit-Center steht das Tauchen und das gemeinsam Spass haben im Vordergrund. Hier wird fast jedes Wochenende getaucht und es sind immer herrliche Tage mit viel Spass und Vergnügen. Auch die (mehr) Tauchclub dive and more, Obe.. (22.09.2008) Hallo, im August diesen Jahres haben wir unseren OWD bei Ulla und Peter gemacht. Aufgrund meiner Schichtarbeit hatten wir den Wunsch geäußert, den Kurs innerhalb von 2 Wochen (wg. Urlaub) (mehr) Tauchgemeinschaft Papenburg .. (22.09.2008) Die Tauchgemeinschaft Papenburg gibt es seit 1979, der Verein hat ca. 300 Mitglieder. Wir haben feste Hallenbad-Trainingszeiten, zu denen auch unsere Ausbildung nach CMAS/VDST- Richtlinien (mehr)
Kurzbewertungen in der Produ.. (22.05.2008) Ab sofort ist es möglich in unserer Produkt-Datenbank Kurzbewertungen zu Ausrüstungsgegenständen abzugeben. Es würde uns freuen wenn möglichst viele unserer User ihre eigene Ausrüstung hier kurz (mehr) DiveInside mit Rekordauflage! (10.04.2008) DiveInside mit Rekordstart! Der Frühling beflügelt nicht nur Taucher und deren Hormone, er sorgt auch dafür, dass DiveInside – das authentische Onlinemagazin von Taucher.Net – mit einer (mehr) Tauchsportschein Binnen: Tau.. (01.04.2008)
Wie viele schon vermuteten handelte es sich bei dieser Meldung natürlich um einen Aprilscherz. Viele Anrufe erreichten Barakuda, SSI und unsere Hotline, viele Mails trudelten zu diesem Thema (mehr)