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Datenbank - Tauchboote - Malediven - Baani Explorer



Tauchboote Malediven

Baani Explorer

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Dein Safariboot? - dann verlinke diese Berichte!



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 Datenbank - Tauchboote - Malediven - 19 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 41676
Baani Explorer
geschrieben am 19.03.2008 von Irene [CMAS***, 520 TG]

Wir sind gerade zurück von einem sehr schönen Urlaub auf den Malediven.
Wir waren zwei Wochen auf der Baani Explorer ( das 4.mal auf einem Safariboot) und waren sehr zufrieden. Da es ei 14 Tage Törn awr, konntenwir bis ins Meemu Atoll inden Süden fahren. Wobei wir im Favuu und Meemu Atoll (beiede südlich des Süd Male Atolls) vorwiegend Kanaltauchgänge gemacht haben. Das heisst viel Großfisch und viel Ströhmung.
Zur Sicherheit auf der Baani möchte ich gerne anmerken, daß das Schiff mit dem EMOS ortungsystem ausgerüstet ist. Tolle Sache!
Jedes Buddy Team bekommt auf Wunsch, kostenlos, einenSender zur Verfügung gestellt, den man im Notfall über wasser aktivieren kann, der über GPS dem Boot meldet wo man steckt. Nur für den Fall des Auslösens oder des Verlustes des Senders wären uns Kosten entstanden.
6 Flossen für die Sicherheit!
Auch auf unsere Wünsche ist die sehr nette Crew eingegangen, so wurde ein ganzer vormittag nac Walhaien gesucht, bis einer gefunden wurde!
Und wir haben dreimal versucht hmmerhaie zu finden, zweimal hats geklappt. Aber auch für die Korallenfreunde un die Liebhaber intakter riffgemeinschaften wurden zufrieden gestellt. Auch Wunschtauchplätze, wie Malos Thila (bei mir) und Maya Thila wurden angefahren.
Das das essen für die Malediven über die Massen gut ist, steht ja fast überall. Auch hier hat der Koch versucht noch jedem gerecht zu werden. Mein Mann isst nicht so gerne Fisch, er bekamm dann etwas anderes!
AuchasWasser ausdem Spender hat uns keinerlei Probleme bereitet. Das es gut gekühlt, habe ichkaum einen Unterschied zu dem einfachen, kohlensäurefreien Mineralwasser geschmeckt.
Auch die international gemischte Gästeliste war Klasse.
Wir ürden ederzeit wieder auf der Baani Exploro Urlaub machen und bedanken uns nochmal für die gute Zeit.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39376
Baani Explorer
geschrieben am 07.11.2007 von Bernd [AOWD, 200 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Divers lost - ´open water´-feeling gratis!
Da sind noch wichtige Kleinigkeiten zu ändern!

Wir waren in der letzten Oktober-Woche auf der Baani Explorer. Tolles Boot, viel Platz, prima Küche, sehr großzügige Kabinen, freundliche Crew. !!!Dafür 6 Flossen!!!

Ideal wäre, wenn ein Tour-Manager die Sache dort in die Hand nehmen würde. Der Kapitän/Manager (Hussein) ist dazu leider nicht gänzlich in der Lage. Diskussionen über den weiteren Tour-Verlauf mit unterschiedlichen Optionen endeten in der Regel mit großen Fragezeichen anstatt mit klaren Entscheidungen. Andererseits werden Entscheidungen gefällt, die wiederum sehr fragwürdig sind (bei 10 m Sicht nach Hammerhaien zu tauchen, was letztlich natürlich nur scheitern konnte. 4 von 18 Tauchern hatten sich dazu durchgerungen und ab 6:00 Uhr für 1 h im Blauwasser gepaddelt). !!!Dafür 4 von 6 Flossen!!!

Last not least gibt es kein Kontrollsystem/Listen darüber, wie viele Taucher ins Wasser gehen, und wie viele wieder an Bord gehen.
Die Situation: Süd Male Atoll, Kanal mit auslaufender Strömung, letzter Tauchgang der Safari. Wir (2) waren nach 60 min. zurück an der Oberfläche (Boje gesetzt) und konnten beobachten, wie in ca.100-200m Entfernung andere Safariteilnehmer ins Tauchdohni geholt wurden. Boje war noch gesetzt, auf unser OK kam keine Antwort. Dann konnten wir nur noch beobachten, wie das Dohni abdrehte und zur Baani Explorer zurück fuhr. Rufe und Signalpfeifen wurden von der Crew nicht gehört. Dem beherzten Eingreifen anderer Safari Teilnehmer ist zu verdanken, dass wir hier heute diese Zeilen verfassen können. Die haben irgendwann gemerkt, dass noch nicht alle an Bord sind und die Crew veranlasst, noch einmal nach uns zu suchen. Bei auslaufender Strömung am Außenriff sind die Chancen aus eigener Kraft wieder ans Riff zurück zu kommen nicht sehr groß. Das ein erheblicher Sicherheitsmangel im System steckt, hat die Crew selbst noch nicht bemerkt und ist sich keines Fehler bewusst.
!!! Dafür gibt es null von 6 Flossen !!!
Wir können die Baani Explorer wegen mangelnder Tauchsicherheit bis auf weiters keinem anderen Taucher empfehlen!

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Datenbankeintrag 38663
Baani Explorer
geschrieben am 09.10.2007 von RoNi [PADi DM, 500 TG]

Wir waren vom 1.-8. Oktober 2008 auf der Baani Explorer.

Das Wetter würde keine Flosse bekommen, aber darum geht es hier wirklich nicht.

Die Baani Explorer ist ein tolles Schiff, auf dem man sich rundum wohlfühlen kann. Die Crew ist sehr, sehr nett und zuvorkommend, die Organisation ist perfekt.

Tauchen:
Das Dhoni ist sehr gut, Nitrox hat fehlerfrei funktioniert und die Guides Tipey, Charlie und Moosa haben´s drauf. Mehr braucht man nicht.
Einmal hatte ich 238 bar in der Flasche - Rekord!

Schiff:
Es wurde schon mal erwähnt, dass die Betten hart sind. Das stimmt, ist aber Geschmackssache.
Die Kabinen sind gut und zweckmäßig.
Die Deckaufteilung ist sehr gut gelöst, man kann sowohl draussen als auch drinnen essen.
Das Wasser aus dem Wasserspender ist Duschwasser, man kriegt aber (für Geld) auch ´echtes´ Mineralwasser.

Küche:
Sensationell. Rinderfilet, Tuna-Filet, Sashimi, Fondue, Eis zum Nachtisch usw.
Wer hier abnehmen will, sollte sich in Acht nehmen.

Fazit:
Sehr gutes Schiff mit sehr guter Crew und Spitzen-Küche.
Eine Flosse Abzug für das Wasser aus dem Wasserspender, das kommt direkt aus der Dusche und ist halt ´nur´ aufbereitetes Wasser, aber kein Mineralwasser. Es hat zwar keinem geschadet, toll geschmeckt hat´s aber auch nicht und gerade beim Tauchen sollte man am Wasser nicht sparen.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 30546
Baani Explorer
geschrieben am 13.10.2006 von blichb [AOWD, 400 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren in der Zeit vom 17. September bis zum 1. Oktober auf der Baani Explorer. Der Reisebericht von Longi (schönen Gruß nach Süddeutschland) steht ja bereits hier, aber vielleicht kann ich ja noch ein paar sinnvolle Ergänzungen geben.

Als eingefleischte Maledivenfans kommen wir seit vielen Jahren immer wieder zu unseren Lieblingsinseln. Bereits vor einigen Jahren haben wir Tauchsafaris für uns als optimale Urlaubsform entdeckt. So landeten wir in diesem Jahr bei der Baani Explorer. Zu buchen ist das Boot über eine Reihe von Veranstaltern oder auch direkt im Internet, wir haben bei Schöner Tauchen gebucht und sind dort wie immer sehr gut betreut worden.

Wir haben uns übrigens nach einigem Überlegen für den Flug mit Emirates über Dubai entschieden, denn trotz des Aufenthalts dort ist die Verbindung eigentlich recht günstig, weil man sowohl auf dem Hin- als auf dem Rückweg einen Nachtflug hat und so schon am frühen Sonntag Nachmittag wieder in Deutschland ist. Dazu kommt, dass der Flug zumindest zu dem Zeitpunkt unserer Buchung deutlich billiger war als LTU – und nach meinen Erfahrungen sind Qualität, Platzangebot und Service bei Emirates Lichtjahre besser. Die rund drei Stunden kriegt man im Transit in Dubai auch gut rum, speziell beim Rückflug haben wir das Frühstück bei Starbucks mit einem amerikanischen Mittaucher sehr genossen.

Wir waren sehr angenehm von dem großen Platzangebot auf der Baani überrascht. Das gilt auch für die Standardkabinen, die im Vergleich zu vielen anderen Booten, auf denen wir gewesen sind, über sehr großzügigen Stauraum verfügen und – das war uns wichtig – ein vernünftiges Bad mit separater Dusche haben. Den fehlenden Duschvorhang haben wir zumindest nicht vermisst (aber die Matratzen waren auch hier hart)...

Auch in den Gemeinschaftsbereichen ist die Baani Explorer sehr großzügig geschnitten, so dass es uns selbst bei zwei Wochen Aufenthalt nicht zu eng wurde. Dies gilt selbst unter den verschärften Bedingungen der zweiten Woche mit den Party-Tauchern des TC Stingray – zum Glück kann man dann doch ausweichen. Was wir vor allem in der ersten Woche ganz großartig fanden, war die wirklich international bunt zusammen gewürfelte Truppe unserer Mitreisenden, die unter anderem aus Japan, USA, Australien, Wales, England, Irland, Spanien und Portugal kamen. Laut Cruisemanager Hussein sind allerdings die meisten Gäste Deutsche und Österreicher, dies war wohl eher die Ausnahme.

Zur Verpflegung kann ich mich nur dem Bericht von Longi anschließen, das war für ein Safariboot auf den Malediven schon große Klasse. Das aufbereitete Wasser haben wir übrigens alle getrunken und soweit ich weiß, hatte niemand Probleme mit Durchfall. Die einzigen Ausfälle beim Tauchen waren zumindest auf Ohrenschmerzen zurück zu führen.

Die Crew können wir auch nur uneingeschränkt loben, alle sind super nett und hilfsbereit, der Service ist prima. Die Diveguides kennen die Tauchplätze sehr gut, bis auf zwei kleinere Schwimmeinsätze in der Strömung sind wir auch immer richtig gesprungen. Wir sind immer selbstständig getaucht, uns ist aber auch aufgefallen, dass gerade die Anfänger an Bord sehr gut betreut wurden.

Zum Thema Nitrox: Wir sind, nachdem der Kompressor in Betrieb genommen wurde, an 10 Tagen mit Nitrox getaucht und es gab nur bei einem Tauchgang eine Abweichung, die mehr als der zulässige Prozentpunkt war. Die Schwankungen, die Longi beschreibt, kann ich nicht nachvollziehen. Allerdings gab es am Ende noch mal Probleme mit dem Kompressor, so dass dann mit unserer Abreise erst mal wieder kein Nitrox mehr angeboten wurde. Grundsätzlich arbeitet die Crew aber sehr schnell, um solche Probleme zu beheben. Da bei vielen Tauchplätzen das Riffdach zwischen 15 und 18 Metern liegt, ist Nitrox unter Nullzeitgesichtspunkten natürlich für Taucher mit viel Luft sehr reizvoll. Wir konnten so zum Glück immer die erlaubten 60 Minuten ausnutzen.

Der einzige Kritikpunkt in Sachen Tauchen ist, dass wir in beiden Wochen ins Ari-Atoll gefahren sind, obwohl insgesamt acht Leute in diesen zwei Wochen an Bord geblieben sind. Da wäre eine Variante schöner gewesen. Immerhin wurden die Tauchplätze zum größten Teil variiert – und am Maaya Thila kann man natürlich immer wieder tauchen. Die Platzverhältnisse auf dem Dhoni habe ich übrigens nicht beengter gefunden als bei vielen Insel-Dhonis. Klar, es könnte mehr sein, aber mit etwas Routine kann man auch bei Seegang ohne Probleme aufrödeln. Außerdem ist es natürlich sehr angenehm, dass man in der Regel nur kurze Dhonifahrten hat, weil die Baani meistens schon relativ nah an den Tauchplätzen ankert.

Das Tauchen war in beiden Wochen sehr schön, wir haben unsere Wunschliste weitgehend abgearbeitet und waren sehr zufrieden.

Kurzum: Die Baani Explorer kann ich sehr empfehlen, das Preis-Leistungsverhältnis ist für meine Begriffe sehr gut und ich kann mir durchaus vorstellen, noch einmal auf die Baani zu gehen.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 30457
Baani Explorer
geschrieben am 09.10.2006 von Longi [Rescue, ? TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Baani Exporer 23.09.2006 – 01.10.2006

Am 23.09.2006 brach eine kleine Gruppe mutiger aber extrem urlaubsreifer Stingrays (www.tc-stingray.de) auf um die Malediven auch mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Abseits von Wellness, Spas und Wasserbungalows wollten wir in lockerer Atmosphäre zusammen die Unterwasserwelt genießen und unserem Lieblingshobby frönen.

Zu diesem Zweck buchten wir über ORCA die MY Baani Explorer. Der Service vorab, den ORCA uns bot war gigantisch. Obwohl wir mehrmals die Planungen elementar umgeworfen haben (Angefangen vom Plan eines Full-Charters bis hin zu unterschiedlichen Abflugdaten) war ORCA immer mit Rat und Tat zur Stelle, gab uns Tips und bastelte geduldig auch noch so abwegige Angebote zusammen.

Nach einigem Hin- und Her, Zu- und Absagen von Mitreisenden war dann der Termin gefunden: vom 23.09.2006 bis zum 01.10.2006 sollte es eine Woche auf Safari mit der MY Baani Explorer gehen. Da die Baani-Touren immer von Sonntags bis Sonntags gehen hatten wir die Wahl zwischen einem Flug mit Emirates mit Stop-Over in Dubai oder einem Non-Stop-Flug mit LTU. Da der Rückflug mit Emirates um 2:00 Uhr morgens hätte stattfinden sollen und die 5 Stunden Aufenthalt in Dubai auch nicht so prickelnd gewesen wären entscheiden wir uns Zähne knirschend für die LTU und das sollte in diesem Fall ausnahmsweise keine schlechte Wahl gewesen sein.

Wir erhielten für den Hin- und den Rückflug die komplette Sitzreihe 36 was natürlich königlich viel Platz bedeutete. Der Monitor war direkt vor uns. Gut, die Sauberkeit lies wie immer auch bei diesem Flug extrem zu wünschen übrig und die alten Marmeladen-Flecken unter’m Tisch waren ziemlich eklig. Und auch wenn ich in der Vergangenheit oft über die LTU geschimpft habe, dieses Mal hat alles gepasst: der Service war prima, die Stewardessen waren super nett und es gingen keine Gepäckstücke verloren.

Wir landeten bei strömenden Regen in Male. Ein Wetterzustand, der sich auch innerhalb der nächsten Tage nicht wirklich ändern sollte. Soviel zum Thema „Wetter“ während der Regenzeit… Nach dem üblichen Check-Inn wurden wir von unseren zukünftigen Diveguides Hussen und Anuu direkt am Ausgang abgeholt von wo man uns zum Dhoni der Baani brachte. Ruck-Zuck war das Gepäck verladen und wir schipperten am Airport entlang zu Ankerstelle der Safariboote wo unser „schwimmendes Hotel“ auf uns wartete. Erster Eindruck von aussen: wow – die ist ja viel grösser als es auf den Bildern wirkt.

An Deck angekommen wurden wir von Tipeh einem weiteren Tauchguide begrüsst. Er erledigte die Formalitäten mit uns und sorgte dafür, dass unser Gepäck in den Kajüten verstaut wurde.

Auch das Innere des Bootes hielt mindestens was die Bilder versprechen. Alles sehr schön gemacht und sehr sauber. Vor allem im Vergleich zu manch ägyptischem Safari-Boot.
Frühere taucher.net-Berichte, die auf ein „verwohntes“ oder schäbiges Schiff hinweisen kann man getrost vergessen. Was jedem klar sein muss, der auf ein Safari-Boot kommt: man wird dort niemals die Annehmlichkeiten oder den Komfort wie in einem Resort haben. Hinzu kommt, dass sämtliche Materialien ganz anderen Belastungen ausgesetzt sind wie z.B. in einem Hotel. Daher muss man aber auch in diesem Fall sagen: in einer „reinen Hotelbewertung“ erfüllt die Baani die Ansprüche eines 3***-Domizils. Im übrigen kenne ich 5*****-Resorts deren Parkett schlimmer aussah ;) ;)


Wir hatten zwei der Suiten auf dem Oberdeck gebucht und ich kann diese nur empfehlen! Mehr Platz als in manchem Hotelzimmer und morgens einen Ausblick, der einen alles vergessen lässt. Für uns auch sehr ungewohnt für ein Safari-Boot: ein grosses Badezimmer. Komischerweise gibt es an der Dusche keinen Vorhang, so dass nach jedem Duschen das komplette Bad geschwommen ist. Dank eines grosszügig dimensionierten Ablaufs verschwand das aber sofort wieder ;-)
Einziger Nachteil dieser „Suiten“: extrem harte Matratzen. Wer das nicht gewohnt ist sollte sich gleich überlegen ob er nicht besser unterm Sternenhimmel auf einer der vielen Liegen schlafen möchte. Ich sollte mal die anderen Fragen ob die Matratzen in den „normalen“ Kajüten auch so hart waren.

Nachdem die Kajüten bezogen waren ging’s auch gleich zum ersten Briefing. Irgendwie hatten alle Neuankömmlinge dabei ein flaues Gefühl im Magen, denn schließlich hatten wir in Nacht nur ein paar Stunden geschlafen und unsere Mägen hingen irgendwo zwischen den Kniekehlen. Checkdive am „Banana Reef“, ein paar Minuten weg von Male. Tipeh führte das Briefing professionell durch und meinte auch, dass er keinen Wert auf „Schönheit“, „Tiefe“ o.ä. legt sondern er sehen will wie sicher wir tauchen und (ganz wichtig) ob wir eine Boje setzen können.

Unser Tauchzeug, dass mittlerweile in Kisten verstaut auf dem Dhoni auf uns wartete blieb die komplette Zeit auf dem Dhoni. Wer es also gewöhnt ist wie z.B. in Ägypten direkt von einer Tauchplattform zu tauchen wird enttäuscht sein. Alle Tauchgänge finden vom Dhoni aus statt, auf dem auch der Pressluft-und der Nitrox-Kompressor lagern. Das hat aber auch seinen Vorteil: die gewohnte Geräuschbelästigung durch einen Kompressor bleibt gänzlich aus. Apropos Kompressor: auf dem Dhoni wird für die Pressluft ein nagelneuer Bauer (BJ 2006) eingesetzt.
Trotzdem ist das Dhoni, das die Baani verwendet nicht unbedingt das „gelbe vom Ei. Problem Nummer 1: seit diesem Jahr wird auf der Baani Nitrox angeboten. Der Kompressor hierfür ist laut Hussen einzigartig auf der Welt was wörtlich zu nehmen ist: abweichende EAN-Werte bei allen Nitrox-Tauchern wobei die Werte zwischen 30 und 42% schwankten. Im Nachhinein waren wir froh kein Nitrox getaucht zu haben. Am letzten Tag viel der Nitrox-Kompressor dann vollständig aus. Die Pressluft gab nie Grund zur Beschwerde: die Tanks waren immer bei 200 – 220bar und aufgrund eines taucher.net-Berichts habe ich mir extra mal den Ansaugschlauch angeschaut: alles in Ordnung :-)
Das grösste Problem des Dhonis sind aber die Platzverhältnisse: es ist unglaublich eng und ein Anziehen des Jackets bei starkem Seegang wird echt zur Herausforderung. Hinzu kommt, dass es keine Möglichkeit gibt zumindest die Anzüge nach dem Tauchgang aufzuhängen. Eine kleine Wäscheleine würde dafür genügen du man hätte zum Ende der Safari nicht diesen leckeren Geruch im Anzug.

Am ersten Abend hat sich dann noch Hussein als Manager des Bootes vorgestellt und hat eine kurze Vorstellung der Tour gegeben: es sollte vom Nord Male zum Rashdoo-Atoll gehen. Von dort ins westliche Nord- und Sür-Ari-Atoll und dann wieder zurück über das Süd-Male-Atoll nach Male. Die geplanten Dives werden immer auf einer grossen Tafel angeschrieben. Ebenso wie die bereits vergangenen Dives der Woche.
Leider kam für meinen Geschmack an diesem Abend das Boots-Briefing extrem zu kurz. Für ein Tauchboot wichtige Dinge wie: wo sind die Rettungswesten, wo ist der Sauerstoff, usw. wurden leider übergangen. Kein Problem für Safari-erprobte Leute aber Taucher, die das erste Mal auf einem Boot sind sollte auch die „Spielregeln“ kennen.

Früh (5:30) am nächsten Morgen wurden wir dann geweckt zu einer Serie von Tauchgängen wie sie nicht hätten besser sein können. Während der 7 Tage hatten wir bis auf Walhaie alles was das Taucherherz begehrt. Von „no current“ bis zu „we’ve got something like verrrry, verrry, verrry strong horrible washing maschine current“ ;-) Die Guides fanden fast alle Tauchplätze auf Anhieb und kannten die Juwelen dort aus dem „FF“. Es waren bis auf ein oder zwei Tauchgänge alle Dives anspruchsvoll was aber an der Zusammenstellung und der Erfahrung der Gruppe lag. Alle Dives waren Malediven-typisch Drift-Dives und wir haben im Wasser nie länger als 2 – 3 Minuten auf unser Dhoni warten müssen. Wirklich eine super Crew, die auch extrem hilfreich war. Unbedingt zu empfehlen ist ein Nachttauchgang am „Maaya Thila“. Zusammen mit den Manta-Tauchgängen DAS Highlight (und HAI-light) dieser Safari.

Die durchschnittliche Wassertemperatur lag bei 28°C und die Sicht zwischen 15 und 25 Metern.

Die Tauchgänge können je nach Ausbildungsstand und Erfahrung entweder hinter den Guides oder alleine durchgeführt werden. „Handschuh“-Taucher wurden vorschriftsmässig sofort ermahnt. Auch sehr angenehm war die Tatsache, dass es keine Tiefenkontrollen der Computer gab wie es auf manchen Inseln der Fall ist. Die grinsende Aussage hierzu war: „You know the rules, don’t you?“. Niemand hatte das Verlangen einen Tieftauchgang zu machen aber es war schön wenn man auf 30,1m etwas entdeckte, dass man sich das auch anschauen durfte ;-)
Auch sehr interessant: auf der Baani wurde für die Taucher, die einen Riffhaken nutzten der richtige Umgang erklärt und es ist auch durchaus vorgekommen, dass einer der Guides unter Wasser den Strömungshaken eines Tauchers neu gesetzt hat.

Es werden pro Tag zwischen 3 und 4 Tauchgängen gemacht. Der erste Tauchgang, der „Early Morning“ findet zwischen 6:30 und 7:00 Uhr vor dem Frühstück statt. Der zweite Tauchgang nach dem Frühstück. Nummer drei war immer zwischen 15 und 16:00 Uhr und die Nachttauchgänge starteten um 19:00 Uhr.

Die Mahlzeiten zwischen den Tauchgängen waren einsame Spitze. Der Koch „Vigey“ ist absolut klasse. Was er da in seiner Kombüse zaubert kann mit manchem Hotel gut mithalten und war geschmacklich als auch qualitativ absolut super! Früheren Berichten kann ich in diesem Fall nicht zustimmen. Das Essen war immer abwechslungsreich, es gab für jeden Geschmack etwas.
Leider viel das geplante Barbeque am Strand aus, da der Motor des Zodiaks kurzfristig den Geist aufgegeben hatte. War aber kein Problem – wir haben einfach an Bord gegrillt und den Sonnenuntergang genossen.
Im Preis inbegriffen sind auch Tee, Kaffee und Wasser. Allerdings wird das Wasser aus der Entsalzungsanlage gewonnen was dazu führte, dass wir aus Angst vor „Montezumas Rache“ sofort auf „Bottled Water“ zum Preis von 2,50 US-$ für 1,5 Liter umgestiegen sind. Ansonsten gibt es an Bord Getränkemässig alles was man auch im Hotel bekommen würde. Vom „San Miquel“-Bier bis zum Schweppes Tonic. Die Preise dafür sind wie auf den Hotelinseln.
Besonders lecker waren auch die kleinen Bananen, die als komplette Staude am Heck des Schiffs befestigt waren und uns während der Tauchkreuzfahrt zum Opfer fielen. Der ideale „Taucher-Snack“ für zwischendurch, wie wir fanden.

Abends war an Bord immer eine super Stimmung: nachdem wir den Guides die UNO-Spezialregeln beigebracht hatten und uns Roger aus Irland erklärt hatte was ein „Mini-Guiness“ ist stand einem lustigen Abend nichts mehr im Weg. Ich fürchte ein paar der Gäste fühlten sich durch unsere allabendliche „Party“ etwas gestört :;-)

Nochmals kurz zum Boot und den beanstandeten Mängeln einiger taucher.net-Berichte:
Technische Probleme gab es während der ganzen Safari eigentlich keine. Es gab einmal das Problem, dass die Wasserpumpe den Geist aufgegeben hatte und wir für ein paar Stunden kein fließend Wasser hatten. Mittels Airtaxi waren die benötigten Ersatzteile aber schon am gleichen Nachmittag am Boot und wurden sofort eingebaut. Dadurch ging zwar das fliessende Wasser wieder, zeitweise war dies aber nur in kaltem Zustand. Warmes, fliessendes Wasser war an manchen Abenden Mangelware wobei man fairerweisse dazu sagen muss, dass das „kalte“ Wasser lauwarm war ;-)

Fazit: gerne gehen wir wieder auf die Baani. Es war eine unvergessliche Woche mit unglaublichen Tauchgängen, tollen Mittauchern aus aller Welt, einer fantastischen Crew und einem sehr schönen Boot! Vielleicht klappt’s ja das nächste Mal mit dem „Full Charter“ ;-)

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 29536
Baani Explorer
geschrieben am 05.09.2006 von Nici [DM, 617 TG]

Vom 21.8.-3.9.06 haben wir unvergeßliche 14 Tage auf der Baani Explorer verbracht.
Am Flughafen wurden wir von unseren Guides Aanu und Tipey ´eingesammelt´ und zur Baani gebracht. Das Einchecken erfolgte im gemütlichen Aufenthaltsraum mit einem Begrüßungsdrink. Nachdem alle Kabinen (das Boot war mit 18 Gästen ausgebucht) bezogen waren, ging es gleich zum ersten Tauchgang. Abends stellte sich Hussen als Bootsmanager vor und teilte uns die grobe Planung der nächsten 14 Tage mit. Wünsche und Ideen konnten jederzeit geäußert werden und wurden konstruktiv diskuttiert. Am besten fährt man, wenn man einfach der erfahrenen Crew vertraut!
Unsere Route führte uns vom Süd Male Atoll ins südliche Ari Atoll, ins nördliche Ari Atoll, ins Rasdhoo Atoll und zurück nach Nord Male. Wir haben fast ausschließlich spitzenmäßige Tauchgänge erlebt und alles gesehen, was wir uns gewünscht hatten: Walhai, Mantas, Hammerhaie aber auch Schaukelfische, Geisterfetzenfisch, Anglerfische etc. Vieles davon haben wir Aanu und Hussen zu verdanken, die immer bemüht waren uns die besonderen Tiere zu zeigen.
Entgegen vorheriger Berichte können wir nichts schlechtes über die Ausstattung und Funktionsfähigkeit der Baani und des Dhonis zu berichten. Wenn mal Kleinigkeiten nicht funktionierten wurden diese in kürzester Zeit behoben.
Die Kajüten waren sehr geräumig, sauber und absolut ausreichend.
Dem Essen und damit den beiden sri lankesischen Köchen, besonders Chefkoch Vigey gebührt ein Riesenlob: das Essen war klasse!!!
An Drumherum wurde uns ebenfalls viel geboten. Außer an Channel Crossing Tagen konnte man jederzeit den Jakuzzi benutzen, es konnte Kanu gefahren werden. Wir hatten einen tollen Abend auf einer unbewohnten Insel mit Beach BBQ, wer wollte konnte auch auf der Insel übernachten. Am letzten Tag waren wir für ein paar Stunden auf einer Picknickinsel. Allseits beliebt waren die Fußballspiele Malediver gegen Deutsche. Wer im Sand, bei dreißig Grad Hitze gewonnen hat, kann sich wohl jeder denken ;-)
Alles in allem war es ein sehr gelungener Urlaub. Ich hoffe, dass ich irgendwann nocheinmal meinen Urlaub auf der Baani verbringen kann.
An dieser Stelle daher nochmal ein dickes Dankeschön an die gesamte Baani Crew, an unsere Mitreisenden und an Michael Christ vom Tauchertraum (www.tauchertraum.de) für einen rundum gelungenen Urlaub!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 29037
Baani Explorer
geschrieben am 17.08.2006 von Sylvie  [CMAS **, 200 TG]

Letzte Woche haben wir eine einwöchige Reise auf der Baani Explorer verbracht. Es war bereits unser zweiter Aufenthalt auf diesem Schiff und mit dieser Crew.

Wir haben die Ferien sehr genossen, hatten wunderbare Tauchgänge und behalten das Unterwasserleben in allerbester Erinnerung.
Was das Schiff angeht, müssen wir allerdings zugeben dass es eine Menge technischer Probleme gab- dieses mal wie auch bei den letzten Ferien auf diesem Schiff.
Einer der Generatoren war defekt, der Kompressor ebenfalls, Klimaanlage war defekt, das Jakkuzzi war nicht funktionsfähig und warmes Wasser gab es auch keins.
Das Essen war hervorragend, allerdings immer etwas scharf und täglich Thunfisch... Jedoch gab es extra Menüs für Vegetarier oder jene die kein Fisch essen...
Die Crew war super, die Diveguides freundlich und nett und der Manager etwas überfordert...
Wenn wir aber bedenken dass Hussen (der Manager) es vertigbrachte 2 am Flughafen verlorengegangene Koffer zurückzufinden und zum Ari-Atoll senden zu lassen so dass auch der Italiener tauchen konnte... BRAVO, das hätte ich nicht gedacht.

Obwohl ich eine schöne Woche erlebt habe (ohne zu sehr auf die Beschwerden der anderen Gäste zu hören), kann ich nur sagen dass ich die Banni Explorer NICHT wieder buchen würde, weil ich denke dass die technischen Probleme nie behoben werden...
Dazu muss ich noch ein grossen Lob aussprechen,denn war diese Jungs auf dem Boot leisten ist der helle Wahnsinn. Die können jedes Zauchmaterial reparieren, ebenso wie den Motor des Dhoni (das fast abgesoffen wäre) und den Kompressor (wenn auch nur provisorisch)... Wenn man bedenkt dass diese Crew (und auch die von anderen Schiffen) an 7 Tagen die Woche arbeiten (ohne Pause), auf dem Schiff leben und erst dann auf den Bänken schlafen können, wenn wir alle zu Bett gegangen sind...
Ich finde das sollte man auch nicht aus den Augen verlieren.
Sylvie und Mike aus Luxemburg

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27082
Baani Explorer
geschrieben am 25.05.2006 von Astrid [Padi AOWD, 131 TG]

Nochmal ein ´Hai´,

ich habe festgestellt, daß ich bei meinem Bericht von gestern vor lauter Euphorie einen natürlich sehr wichtigen Punkt vergessen habe, nämlich die Baani Explorer selbst. Das Schiff ist großzügig konzipiert, man muß sich wirklich nicht auf der Pelle hängen. Die Suiten fand ich sehr komfortabel, vor allen Dingen auch durch ihre Grösse. Aber auch die anderen Kabinen waren bis auf eine ( in Kabine 1 war der Kompressor extrem zu hören und es roch ziemlich stark nach Öl )ohne jegliche Beanstandungen.Die Kabinen wurden immer super gründlich gereinigt, ebenso die Bäder. Man bekam genügend Handtücher, die alle 2 Tage oder auf Wunsch gewechselt wurden. Es war auch auf dem ganzen Schiff immer sehr sauber und gepflegt. In einigen Berichten habe ich gelesen die Baani sähe alt und überholungsbedürftig aus. Sie mag älter aussehen als sie ist, aber das ist doch bei den Klima-u. Wetterverhältnissen normal,oder!?! Ich war schon auf einigen Inseln zum Tauchen und da verhält es sich mit den Bungis auch nicht anders. Das Einzige, was ich oder wir an den Kabinen zu bemängeln hatten, war die Klimaanlage. Die müsste wirklich mehr Power haben, aber soweit wir gehört haben soll dieses Problem in naher Zukunft behoben werden. Abschließend möchte ich sagen, daß die Baani ein sehr zu empfehlendes Tauchschiff mit toller Besatzung ist.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27077
Baani Explorer
geschrieben am 24.05.2006 von Astrid [Padi AOWD, 131 TG]

Hai!!!

wir sind gerade von einer 1 wöchigen Tour auf der Baani Exlorer zurückgekehrt (14.05.-21.05.2006)und es war einfach nur SUPER!!! Wir waren 12 Gäste auf dem Schiff, 6 verschiedene Nationalitäten, hatten einen riesen Spaß und waren allesamt der Meinung, daß es eine phantastische Woche war. Entgegen einiger Anmerkungen bezüglich der Crew in vorangegangen Berichten, kann ich auch im Namen der restlichen Tauchgäste nur folgendes anmerken: Die beiden Tauchguides waren klasse; sehr wohl kompetent; wir sind IMMER richtig ins Wasser gesprungen und die Strömung wurde IMMER richtig vorhergesagt. Hussein, der Bootsmanager, war sehr freundlich,entgegenkommend und bemüht uns eine tolle Safari zu gestalten, was auch ohne Einschränkungen gelungen ist. Die Dhoni sowie die Bootscrew waren jederzeit hilfsbereit und freundlich. Das Essen war spitzenmässig, der Küchenchef ein Genie und der Service einwandfrei.
Leider sind in dieser Woche einige Aktivitäten ausserhalb des Tauchens wortwörtlich ins Wasser gefallen (z.B das Beach-Barbecue), aber für das Wetter kann nun mal keiner etwas und wir haben einfach das Beste daraus gemacht. Keiner hat rumgenöhlt und der Stimmung zwischen allen Beteiligten hat das keinen Abbruch getan.
Die Tauchgänge haben sehr viel Spass gemacht. Die Sicht ist um diese Jahreszeit leider eher schlecht, aber in der Monsunzeit auch nicht anders zu erwarten. Wahlhai und Manta haben sich uns diese Woche bedauerlicherweise nicht gezeigt( dafür hatten die Gäste eine Woche zuvor das Glück)
aber dafür konnten wir uns über Schaukelfisch, Fetzengeisterfisch und Anglerfisch und noch vieles Schöne mehr freuen.
Fazit ist: Es war eine rundherum gelungene Woche.Nochmal ein dickes Lob an die komplette Baani-Crew. Wir hatten einen riesen Spass und kommen bestimmt nächstes Jahr wieder.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23600
Baani Explorer
geschrieben am 22.02.2006 von Bill Hunter [CMAS TL**, 1020 TG]

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Hallo an alle Tauchbegeisterten !
Vom 12.02.06 bis 20.02.06 war ich mit einigen Tauchfreunden auf der Baani Explorer.
Vorab möchte ich feststellen, daß im Ganzen gesehen, der Unraub auf der Baani ´OK´ war.Siehe Bewertung.Die üppige Fischvielfalt und -größe hat hierzu erheblich beigetragen.
Nun zur Tauchsafari selbst:
Am Ankunftstag teilte man uns mit, daß Probleme mit der Auspuffanlage der Baani leider einen weiteren Tag vor Male nötig machten, und an diesem Tag nur der Checkdive stattfinden würde.Am nächsten Tag wurde noch einmal vor Male getaucht und dann ging es endlich weiter.
Die Baani als Tauchschiff hat uns allgemein gut gefallen:geräumige Kabinen(leider nur bedingt leistungsstarke Klimaanlagen(max27,5°C))große Außenbereiche,großer Essbereich unter Deck.
Leider wurde das Platzangebot etwas geschmälert, weil 2Taucher zusätzlich aufgenommer wurden(Buchungsfehler des Veranstalters).Somit waren 20 Gasttaucher an Bord.Leider war durch diesen Umstand dann auch nicht genug Blei an Bord.
Ungeschlagene Spitze war die Verpflegung auf der Baani.Hier noch einmal ein dickes Lob an den Koch !!! Die gesamte Baanicrew war immer freundlich und hilfsbereit.Die Zimmer wurden 2-3mal am Tag gerichtet und es gab wann immer man es wollte neue Handtücher.Heißes Duschwasser dagegen mußte öfters angemahnt werden,aber dann war das auch ´OK´.
Nun möchte ich zum ´Tauchen´ kommen!
Hussein,der Tauchchef, war auf der gesamten Fahrt mit Schreibkram und Organisation beschäftigt, sodaß er nur einmal mittauchen konnte.Er machte auf uns einen arroganten Eindruck! Die beiden Tauchguides waren sehr umsichtig und kompetent!!
Die Tauchgänge wurden gut beschrieben und auch gut geführt.
Was sehr zur heftigen Kritik geführt hat war die Crew auf dem Dhoni !!!
Der junge Bootsführer(ich sage bewußt nicht ´Kapitän´)rammte auf der Fahrt 4mal die Baani beim Längsseitsgehen.Die Holzplanken krachten und splitterten,und einmal verloren ein paar Taucher den Halt auf dem Dhoni und fielen hin(durch den Aufprall).Der zweite Junge,14 oder 15 Jahre alt, war mehr mit Rauchen und Rumsitzen beschäftigt, als den wieder an Bord kletternden Tauchern den Einstieg aufs Boot zu erleichtern.Das klappte dann nur mit heftigem Zurufen!
Der Fußboden des Dhonis war die gesamte Fahrt über schmierig,ölig und rutschig!Die Auspuffgase des Kompressors bliesen auf unsere Jackets und Anzüge,die nach ein paar Tagen sehr dreckig aussahen und nach Sprit rochen!Leider waren auch keine Aufhängemöglichkeiten für die Tauchanzüge vorhanden!
Der größte Fehler war die Platzierung des Luftansaugschlauches des Kompressors unter die Decke des Dhonis ca 1,5m vom Auspuff des Kompressormotors entfernt!!Nur durch Zufall hatten wir das mitbekommen. Erst auf erhebliches Drängen unsererseits wurde dann der Schlauch nach außen an die Bordwand geführt und festgebunden. Der Kommentar von Hussein :´Wir sollten uns nicht so anstellen es wäre ein Filter im Kompressor und im Übrigen sei noch niemand gestorben´ !!(CO kann nicht ausgefiltert werden!!)
Zu erwähnen ist noch ein Tauchgang mit Strömungsstärke´oh my Good´.Das Dhoni folgte nicht sofort den Tauchern;es wurden erst die beiden Kompressoren verzurrt, und niemand schaute nach den Taucherbojen !!! Die Tauchgruppen dieses Tauchgangs waren durch die Strömung auseinander getrieben worden.Ich gehörte zu der ersten, nach ca 40 Minuten, an der Oberfläche getriebenen Gruppe, die an Bord genommen wurde. Hektik kam dann auf, weil die Crew nicht wußte wer alles noch fehlte!!!!! Eine Gruppe von 10 Tauchern inklusive Guide gingen dann nach einer Stunde Warten auf das Riffdach.Das Dhoni konnte sie erst eine weitere Stunde später aufnehmen weil das Riff umfahren werden mußte.Inzwischen war es dunkel geworden und die Suche nach den Tauchern war sehr erschwert , genauso die anschließende Fahrt ur Baani, weil nur unsere Taucherlampen als Beleuchtung vorhanden war.Der Kommentar von Hussein : Der Tauchgang sei nicht so gut verlaufen,aber alles gut gegangen, wir bekämen einen Ersatztauchgang.

Alle Ausflüge unter Wasser haben uns sehr beeindruckt durch die große Fischvielfalt.
Unsere gesamte Tauchgruppe wird bestimmt noch öfter den MALEDIVEN einen Besuch abstatten.

Sonnenuntergang im Indischen Ozean
Sonnenuntergang im Indischen Ozean

die gesamte Tour
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TIPP:Saba & St. Eustatius - ein ausgefallenes Tauchreiseziel. Was es hier zu sehen gibt erfährst Du hier.


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