Bahia Principe Dive Center Geschrieben am 13.10.2009 von Stefanschmidt [PADI Rescue, 140 TG]
Hallo zusammen,
ich möchte auch einen Bericht über das Bahia Principe Dive Center abgeben.
Meine Frau und ich waren insgesamt dreimal in der Hotelanlage zu Gast ( 2005, 2007, 2009 ) und haben jedesmal sehr positive Erfahrungen mit der Tauchbasis vor Ort gemacht.
Wir haben insgesamt ca. 40 TG in dieser Basis mit unterschiedlichen Dive Guides gemacht und sind rundherum sehr zufrieden. Die Angestellten sind freundlich und absolut hilfsbereit.
Das Procedere ist sehr einfach, man geht mit seinen Unterlagen vorbei zum Einchecken und kann dann normalerweise am nächten bzw. übernächsten Tag schon tauchen gehen.
Bei uns wollten die Basisleute nicht nur das Brevet sehen, sondern es wurde auch ins Logbuch geschaut, um zu sehen wann wir zuletzt tauchen waren und welche Erfahrung wir haben. Ein Checkdive wird nicht gemacht.
Danach konnten wir uns schon für die TG an den nächsten Tagen eintragen. Auch die Kulanz der Basis kann sich sehen lassen, hier ein Beispiel:
Bei unserem ersten Besuch 2005 ist der Anzug meiner Frau von einem anderen Gast, der abgereist war, versehentlich mitgenommen worden. Die Anzüge können zwar, wie in vielen Basen üblich, in einem Trockenraum aufgehangen werden, es geschieht jedoch auf eigenes Risiko, da alle Taucher Zugang zu diesem Bereich haben.
Als nun der Anzug meiner Frau weg war, hat die Basisleitung meiner Frau einen nagelneuen 5mm Anzug gekauft, den es in Europa zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht zu kaufen gab, der aber einen Wert von ca. 200 USD hatte. Fand ich klasse!!!
Ein zweites Beispiel aus 2009:
Ich mußte krankheitsbedingt einen Tauchgang morgens absagen, hab es aber leider erst eine Stunde vorher gemacht. Dies bedeutete laut den ´ AGB´s ´ der Basis hälftige Kosten.
Bei der Abrechnung ist darauf verzichtet worden, ohne daß ich ein Wort gesagt hätte.
Zu den TG:
Wir haben Bootstauchgänge, Tauchgänge auf Cozumel und Cenotentauchgänge gemacht.
Die Bootstauchgänge sind sicherlich nicht total spektakulär, aber sehr schön. Wir haben u.a. Sepias, Schildkröten, Ammenhaie, Muränen usw. gesichtet. Die Begleitung durch die Guides war absolut in Ordnung, ich möchte nicht die ganze Zeit ans Händchen genommen werden, dafür habe ich meinen Buddie ( meine Frau :-)) ). Wenn ich Fragen hatte, war immer ein Ansprechpartner da, der mir weiterhelfen konnte und auch unterwasser wurde auf uns geachtet.
Die Tauchgänge auf Cozumel sind sicherlich ein Highlight in meiner bisherigen Taucher´karriere´, ein Tauchplatz hieß glaube ich ´ the Wall ´ und war durch einen schönen Drop-off echt fazinierend, vor Allem, wenn aus dem tiefen Blau ein schöner Adlerrochen herangeschwebt kommt. Ein weiterer Tauchplatz war von einer großen Kolonie Drückerfische dominiert, also schön Abstand halten. Nur der Weg nach Cozumel ist echt anstrengend, vor allem wenn der Guide zu wenig Blei an Bord hat ( weiterer Tip, nehmt Euren eigenen INT-Adapter mit ) und wir erstmal mehrere Boote anfahren müssen, um noch Blei zu bunkern.
Für mich der absolute Höhepunkt waren aber die Tauchgänge in den Cenoten, entweder relativ eng und verwinkelt ( Dos Ojos war glaube ich der Name ) oder weit und tief ( The Pit ). Spitze und kann ich jedem nur empfehlen, eine tolle Erfahrung.
Alles in allem haben wir uns als Taucher in dieser Basis dreimal sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt, ich kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.
Liebe Grüße Stefan
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Bahia Principe Dive Center Geschrieben am 01.05.2009 von yipman [AOWD, 220 TG]
Wir waren vom 18.04. bis 28.04.2009 im Bahia Principe Coba. Zum Hotel können wir nur die besten Rückmeldungen geben. Sehr schöne und sehr große Anlage. Top Verpflegung. Wir waren rundum zufrieden. Einziger Wehrmutstropfen ist wenn überhaupt der Strand bzw. die Möglichkeiten zum Schnorcheln.
Eigentlich war der Plan auch ausgiebig zu tauchen. Leider wurde es uns durch das dort ansässige Tauchcenter doch ziemlich verdorben.
Das Tauchcenter liegt zwischen dem Strandabschnitt Coba und Tulum. Es macht einen guten Eindruck. Die Leute sind sehr freundlich. Gesprochen wird englisch und spanisch. Zur Leihausrüstung können wir nichts sagen. Wir hatten unserer eigenes Equipment dabei.
Angebot: Das Dive-Center bietet täglich 3 Tauchgänge vom Strand aus an. Jeweils um 9.00, 11.30 und 14.30 Uhr, wobei sich der 1. TG am tiefsten mit um die 25m und der letzte bei 10-12m liegt. Es werden auch TG´s in Cenoten und nach Cozumel sowie Schnorcheltouren angeboten. Das Dive-Center hat am Strand 3 Boote liegen mit denen die Ausfahrten gemacht werden. Die Flaschen haben DIN und INT Anschlüsse.
Sicherheit: Man wollte von uns nur die Brevets sehen. Keine Nachfrage nach Logbuch, Tauchtauglichkeit oder sonstigem. Es wurde nur in einen Nebensatz nach dem letzten Tauchgang gefragt. Es gibt auch keine Checkdives oder sonst irgendwas in dieser Richtung. Das mag den einen oder anderen erfreuen, der das für eher lästig ansieht. Es besteht aber damit auch die Gefahr, das Taucher in der Gruppe sind, die unter Wasser auf einmal Probleme bekommen. Auch der Hinweis das meine Frau nur einen OWD hat wurde mit einen Nicken zur Kenntnis genommen. Bei den Tauchgängen ist das den Diveguides aber herzlich egal. Briefing findet kurz vor der Abfahrt auf dem Boot statt. Keine Infos zum Tauchplatz. Kurze Durchsprache zu den Handzeichen. Das wars. Auch bei den Ausfahrten nach Cozumel wurde nicht mehr gemacht. Cenoten haben wir mit dem Dive-Center aufgrund der Erfahrungen nicht mehr gemacht.
Tauchplätze: Plan war ursprünglich deutlich mehr zu tauchen. Wir haben für den Anfang zwei Locals gebucht. Die Locals kosten 40$ pro TG und werden mit steigender Anzahl billiger (2TG 75$, 3TG 110$, 4TG 140$ usw.). Die Plätze waren ´Fin del mundo´ und ´Lobster´. Man sollte sich schon vor der Losfahrt anziehen und alles herrichten. Am Tauchplatz angekommen geht es sofort ins Wasser. Beim ´Fin del mundo´ hat der Name der Örtlichkeit alle Ehre gemacht. Es war wirklich wie am Ende der Welt. Nichts zu sehen. Sehr wenig Fische. Wir hatten den Eindruck es geht nur darum, die Leute ins Wasser und auf Tiefe zu bringen. Am Ende des Tauchganges sahen wir eine Schildkröte. Mehr leider nicht. Der Tauchplatz Lobster war deutlich besser. Schöne Korallen. Mehr Fische und sehr viele Schildkröten. Der Guide hat sich aber auch hier nicht sonderlich angestrengt der Gruppe irgendwas zu zeigen sondern ist nur vor der Gruppe hergeschwommen. Ich habe das woanders schon deutlich besser erlebt. Grade Taucher mit wenig Erfahrung haben oft nicht den Blick für die Sehenswürdigkeiten. Der Platz soll bekannt für Hummer und Tintenfische sein. Wir haben keinen gesehen.
Cozumel: Nachdem die Locals nicht so berauschend waren haben wir uns für eine Fahrt nach Cozumel entschieden, da die Insel für ihre Tauchplätze sehr berühmt ist. Die Fahrt nach Cozumel kostet 150$ pro Person. Verpflegung (bis auf Wasser auf dem Boot) ist nicht mit inbegriffen. Der Ablauf der Fahrt schaut folgendermaßen aus. Treffpunkt ist das Dive-Center um 7.30 Uhr. Die Guides waren teilweise noch nicht da, so dass wir erst um 8.20 Uhr endlich los gefahren sind. Alle Taucher und Schnorchler wurden in einen Minivan gepackt. Dann ging es auf die 30 Minuten Fahrt nach Playa del Carmen. Dort auf die Fähre. Die Tickets werden von den Guides gekauft und an die Teilnehmer verteilt. Die Überfahrt nach Cozumel dauert ca. 25 Minuten. Dort angekommen ging es dann zu Fuss zur Tauchschule Black Shark. Ich hatte schon im Hotel angemerkt, das wir beide Atemregler mit DIN-Anschluss benutzen und ich nur einen Adapter dabei habe. Daraufhin hieß es, dass wir in Cozumel einen Adapter erhalten und dies kein Problem wäre. Bei der Tauchschule in Cozumel angekommen war dann davon keine Rede mehr. Ein Adapter war nicht vorhanden und konnte oder wollte auch nicht aufgetrieben werden. Der Diveguide hat für mich dann einen Leihautomaten (Typ uralt und ungepflegt) mit einen nicht richtig funktionierenden Finimeter mitgenommen. Mein schöner eigener Regler blieb dann im Rucksack. Nach ca. 20 Minuten Aufenthalt in der nicht wirklich einladenden Tauchschule (echt heruntergekommen und dreckig) sind wir dann mit dem Taxi zum Hafen gefahren worden. Dort hat uns ein winziges Boot (alt und ungepflegt) erwartet. Unsere Tauchsachen wurden verladen und los ging es. Wir waren mit Captain und Guide 9 Personen an Bord und hatten da schon fast keinen Platz mehr. Das hat aber scheinbar noch nicht gereicht, weshalb wir kurz vorm Tauchplatz vom Strand aus noch ein weiteres Paar aufgenommen haben. Wie bei den Locals ein sehr bescheidenes Briefing. Die Tatsache, das wir (mit meiner Frau) drei OWD´s an Bord hatten wurde ignoriert. Der erste Tauchgang (La Francia) sollte an einer Riffwand sein. Die fing aber erst bei 30m an! Das sollte eigentlich auch das Tiefenlimit sein. Hat aber (bis auf uns) keinen interessiert. Manche waren sicher auf deutlich über 40m tief. Zu sehen gab es überhaupt nichts. Keine Fische, kaum Korallen. Wir sind dann langsam mit der Strömung in flacheres Wasser. Kurzum ein echt mieser TG. Nach dem Auftauchen sammelt das Boot die Taucher ein. Da es keine Möglichkeit gibt, sich irgendwo vernünftig festzuhalten muss man sehr aufpassen nicht durch die Strömung zum Heck getrieben zu werden, wo munter die beiden Aussenborder weiter laufen. Die Oberflächenpause (1h) findet im Boot ca. 300m vom Strand entfernt statt. Aufgrund der fehlenden Toilette gibt es nur die Möglichkeit während der Oberflächenpause ins Wasser zu springen um zu pinkeln oder dies dann während des zweiten TG´s im Wasser zu machen. Vielleicht lustig. Wir fanden es nicht so toll. Wer sich dort einen Anzug ausleiht sollte das im Hinterkopf behalten. Der zweite TG fand am gleichen Platz im flacheren Teil statt. Dieser TG war entgegen dem 1. deutlich besser. Ein Ammenhai, Schildkröten und jede Menge Barakudas (bis 1,5m). Warum man da nicht gleich taucht und dann noch einen zweiten schönen Platz anfährt ist uns nicht begreiflich. Scheinbar wollen die Mehrzahl der kanadischen und amerikanischen Gäste hauptsächlich in die Tiefe und es ist denen auch ziemlich egal ob sie was sehen. Das Paar, das wir noch zusätzlich aufgenommen haben war auch aus Deutschland und taucht seit 8 Jahren bei Cozumel. Die waren ausser sich vor Ärger und meinten sie hätten in all den Jahren nie so schlechte Guides und Plätze gehabt. Da haben wir scheinbar Pech gehabt. Nach dem Tauchen hat man dann noch 1h Zeit sich Cozumel anzusehen, bevor es zurück geht.
Service und Kosten: Bei den Locals werden das Tauchgerät aufs Boot gebracht und zwischen den Dives wird alles gewechselt. Da passt alles. Bei der Fahrt nach Cozumel haut das meiner Meinung nicht mehr hin. Siehe oben. Zur Preispolitik ist noch folgendes zu sagen. Die Tauchschule gibt alle Preise in Dollar an. Wer dort viel taucht kommt doch relativ schnell (vor allem zu zweit) auf hohe Summen. 1000$ können schnell zusammen kommen. Wer dies nicht bar dabei hat erlebt gleich mehrere böse Überraschungen. Das Dive-Center nimmt für Kreditkartenzahlungen 5% Aufschlag. Das wär ja noch irgendwo verständlich. Jedoch wird dann auch auf Pesos umgerechnet und das natürlich zu einen Kurs, der für den Gast nicht so optimal ist. Also kommen hier auch nochmal zusätzlich Kosten dazu. Für unser beiden Tauchgänge wären in Summe 450$ zusammen gekommen (2x75$ + 2x150$). Bei Kartenzahlung wären es dann 472,5$ gewesen. Mit dem Dive-Center-Wechselkurs wären wir in Summe dann bei 560$ gelandet. Eindeutig eine Sauerei. Wir haben dann Bargeld in Playa del Carmen (Pesos) abgehoben. Auch da wurde dann immer noch der Dive-Center-Wechselkurs berechnet. Wenigstens haben wir dann die 5% gespart.
Zusammenfassend können wir die Tauchschule nicht empfehlen. Aufgrund der wirklich sehr lockeren Briefings und Einhaltung der Tiefenlimits für OWD´s haben wir auch auf einen TG in einer Cenote verzichtet. Wer weiß was da noch gekommen wäre.
5 Minuten (mit dem Minivan) in Richtung Playa del Carmen liegt Akumal. Dort ist eine Bucht, wo man super mit großen Schildkröten schnorcheln kann. Da ist auch eine Tauchschule die deutlich billiger ist und für uns einen guten Eindruck gemacht hat. Ggf. ist man da besser aufgehoben.
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Bahia Principe Dive Center Geschrieben am 14.02.2008 von holgi [PADI AOWD, 130 TG]
Wir waren vom 19.10. - 04.11.07 im Hotel Bahia Principe Tulum und haben mit dem Bahia Principe Dive Center getaucht. Die kleine Basis liegt am Ende des Hotelgeländes direkt am Strand. Da nicht gerade Hauptsaison war, war die Anzahl der Taucher dort relativ klein, so dass man keine Platzprobleme hatte. Wenn dort mehr los ist, könnte es allerdings recht eng werden. Die eigene Ausrüstung kann man in abschließbaren gemauerten Schränken unterbringen, in die jeweils eine große Platikbox passt. So eine Box ist problemlos für zwei bis drei Ausrüstungen ausreichend. Nach dem Tauchen wurden Anzug und Jacket draußen zum Trocknen aufgehängt und abends vom Personal in die Boxen gepackt. Die Qualtät und Anzahl der Ausrüstung können wir nicht beurteilen, da wir unsere eigenen Ausrüstungen dabei hatten. Das Personal war super freundlich und kompetent. Sprachen waren Spanisch und Englisch.
Täglich wurden drei Bootsausfahrten gemacht, die nach Tiefen gestaffelt waren (erster TG tief, letzter TG flach). Es wurden auch Tagesausfahrten nach Cozumel angeboten, die wir aber nicht mitgemacht haben. Andere Taucher haben erzählt, dass es super gewesen sein soll. Direkt vor dem Strand waren die Tauchplätze eher nicht so gut. Die Sicht war mittelmäßig und es gab auch nicht so viel zu sehen. Wenig Fische – wenig Korallen - viele Felsen. Hat ein wenig an Tauchplätze auf den Kanaren erinnert. Das Boot lag etwas 10 Meter vom Strand entfernt und wir mussten erst durchs Wasser, um dann ins Boot klettern zu können. Die Ausrüstung wurde vom Personal aufs Boot gebracht. War aber trotzdem nicht ganz ungefährlich, bei Wellengang einzusteigen. Man musste von hinten zwischen den beiden Motoren (und Schrauben) einsteigen.
Uns haben die Bootstauchgänge nicht so gut gefallen, deswegen haben wir die Gelegenheit wahrgenommen, eine Tour zu den nahen Cenoten zu machen. Mit dem Pickup geht es in etwa 20-30 Miunten zu verschiedenen Cenoten. Dabei hat es sich gelohnt, dass wir kein Hotel in Playa del Carmen oder Cancun hatten. So war unsere Anfahrt etwa eine Stunde kürzer als die von Tauchbasen aus den genannten Orten. Da wir noch nie in den Cenoten tauchen waren – geschweige denn in Höhlen – hat sich der Guide jeweils viel Zeit genommen, uns die Entstehung und Besonderheiten der Cenoten und auch die Tauchregeln zu erklären. War sehr gut. Cenoten-Touren beinhalten immer zwei Tauchgänge – entweder in der selben Cenote oder in zwei verschiedenen. Die Regeln werden penibel eingehalten, auch wenn wir – entgegen der Ansage – durchaus nicht immer den Eindruck hatten, dass wir uns in der Nähe der Eingänge aufgehalten haben. Nach den ersten beiden Tauchgängen haben wir beschlossen, lieber keine Bootstauchgänge mehr zu machen, sondern dafür lieber noch einige Cenoten-TG. Im einzelnen waren wir in den folgenden Cenoten: - Dos Ojos : zwei verschiedene Routen: Barbie Line + Bat Cave, in der Bat Cave kann man auftauchen. Große Kuppel mit einem kleinen Loch in der Decke, durch die Fledermäuse hinein und hinaus kommen. In der Höhle fliegen sie einem um den Kopf. Sehr einfacher Einstieg, Felstreppe zum Eingang, dort Holzplattform mit Leitern. - Angelita : ca. 200 Meter von der Straße entfernt im Dschungel. Sinkhole, max. 60 Meter tief. Kreisrunder See, auf dem ein Krokodil schwimmt. Man muss ca. 2 Meter tief springen. Ausstieg ist auf der gegenüber liegenden Seite, steile Schräge über Stock und Stein mit einem Seil, an dem man sich hochziehen kann / muss. Sekrechte Wände bis ca. 30 Meter. Dort eine 2-3 Meter dicke Schwefelsulfatschicht / Bakterienschicht. Bäume schauen daraus hervor, sieht surrealistisch aus. Beim Durchtauchen der Schicht stinkts nach faulen Eiern. Darunter ist es stockdunkel und geht dann schräg weiter nach unten. Da außer toten Bäumen dort nichts weiter zu sehen ist, haben wir bei 40 Meter abgebrochen. Weiter oben gibt es noch einen kleinen Tunnel zum Durchtauchen. - Grand Cenote : Ähnlich wie Dos Ojos, sehr einfacher Einstieg und eher flach. Sehr schön. - Aktun Ha / Carwash : Einstieg einfach über Holzplattform. Dann Abstieg in die Gänge. - Calavera : liegt ca. 200 Meter tief im Dschungel. Keine offene Cenote, wie die anderen, die wir kennen gelernt haben. Statt dessen Einstieg (Sprung) durch ein ca. 8-10 Meter großes Loch im Felsboden. Der Wasserspiegel liegt ca. 4 Meter tiefer. Ausstieg dann über eine Metallleiter, die senkrecht hoch geht. Die letzten Stufen kann man nur mit Ausrüstung hochklettern, wenn man sich an einem toten Baumstumpf fest hält, sonst geht es direkt retour. Sonstige Ausrüstung, wie Videokamera, musste per Seil hinab gelassen und auch wieder hochgezogen werden. Besonderheit hier: Halocline, d.h. eine scharfe Trennschicht zwischen Süßwasser oben und Salzwasser unten. Sieht toll aus und man sieht absolut nichts, wenn man mitten drin ist.
Unser Fazit: Meer : naja Cenoten : toll.
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Bahia Principe Dive Center Geschrieben am 28.10.2007 von fzimmermannlev [PADI AOW, 10 TG]
Der Urlaub in Mexico war einfach nur geil, vor allem das Hotel Gran Bahia Principe bietet einfach unglaublich viel und ist eine super Hotelanlage. Direkt in der Anlage am Strand liegt das Tauchcenter der Bahia Divers. Der Shop hat eine Menge Leihmaterial, das recht ok aussah. ich war mit der eigenen Ausrüstung unterwegs und brauchte nur Blei und Flasche. Es gibt sowohl DIN als auch INT Anschlüsse, alles kein Problem. Das Tauchboot ist ein relativ großes, für ca. max. 12 Taucher geeignetes Boot mit 2 großen Außenbordmotoren. Wir waren meist mit 6-8 Mann tauchen. Es geht direkt vor dem Hotelstrand los, man fährt meistens nur wenige Minuten bis max. 15 Minuten und ist schon am tauchplatz angekommen. Die Sicht liegt bei ca. 8-16 m, je nachdem. Zu sehen gibt es schöne bunte Fische, wir hatten auch 2 mal einen Hai gesehen, einen Tigerhai und einen Ammenhai. Außerdem gibt es Rochen und viele Barakudas, z.T. recht große mit ca. 150 cm Länge.
Es hatte sehr viel Spaß gemacht mit den Bahia Divers, wobei ich bisher ein paar Dinge anders gewohnt war. Es gibt keine Bodychecks an Bord oder Teams unter Wasser. Es wird immer in einer Gruppe getaucht und der INstructor ist an der Spitze. Vom Boot aus geht es mit einer Rolle nach Hinten ins Nass. Ausserdem geht es meistens recht schnell wenn wir nur noch 1-2 Minuten vor dem Ziel sind sind einige schon fast im wasser und ich hatte beim erste Mal noch meine Flossen, etc. angezogen. Am besten man zieht sich bereits vor dem Abfahrt auf dem Boot alles an, Jacket, etc. dann kann man wenn man da ist in Ruhe auf die Bootskante steigen und sich nach hinten fallen lassen.
Wer in Mexico Urlaub machen möchte und mal tauchen mag, dem kann ich das Hotel und tauchcenter jedem Empfehlen. Ein tauchgang kosten 35 US$, bei 10 Tauchgängen nur noch 28US$.
Es werden auch Tauchgänge in Cozumel angeboten, dann kosten 2 tauchgänge aber 120 US$. Es ist günstiger mit einem Colectivo für 2 US$ nach Playa del Carmen zu fahren und dann für 20 US$ (Hin- und Rückfahrt) mit der Fähre überzusetzen und dort bei Aquaworld zu tauchen.
Mehr Bilder vom Tauchen bei den Bahia Divers habe ich unter www.flieg-raus.de
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Bahia Principe Dive Center Geschrieben am 29.11.2006 von Claudia 1377 [CMAS **, 170 TG]
1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hier eine kleine Ergänzung zu der Basis. Wir waren im November 2006 bereits zum dritten mal bei den Bahia Divers. Diesmal war einiges anders: Aus der kleinen, verträumten Basis ist eine sehr stark frequentierte geworden. Das Angebot von 3 Tauchgängen pro Tag wird bei Bedarf auf 4 erhöht, neben der Standart Cenote Dos Ochos wird jetzt auch die Grand Cenote und Angelita (Cenote) angeboten. Bei letzterer handelt es sich um einen Tieftauchgabg der an die 40 Meter beträgt. Da das (Süß-) Wasser in den Cenoten meist nur 24 Grad erreicht empfehle ich mindestens einen 5mm Anzug! Unbedingt nach Nachttauchgängen fragen! Es lohnt sich! Der Service der Basis ist nach wie vor sehr gut und die Schlepperei der eigenen Ausrüstung zum Boot entfällt auch. Nitrox-Kurse werden mitlerwile auch angeboten - die Guids sind fast alle darauf geschult. Eine Tagestour nach Cozumel sollte sich auch keiner entgehen lassen - wird 2mal pro Woche von der Basis organisiert. Ach ja, und bei fast jedem Tauchgang giebts Schildkröten!
Viel Spaß!
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Bahia Principe Dive Center Geschrieben am 14.05.2004 von Patrick74 [PADI OWD, ? TG]
3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hier wirklich nur eine Beschreibung der Basis und deren Leute. Mehr zum Tauchen mit Bahia Divers unter der Rubrik Tauchplätze
Die Basis befindet sich auf dem Gelände des Bahia Principe Akumal Hotel (www.bahiadivers.com). Meine Freundin und ich haben insgesamt 4 TG`s und ein Schnorchel-Trip absolviert (leider nur ein kurz Urlaub gewesen).
Die Basis ist etwas kleiner, bietet aber alles was man braucht. Bahia Divers stellt auch jedem einen "Spint" zur Verfügung, damit man nicht jeden Tag seine Ausrüstung zwischen Zimmer und Basis schleppen muss. Da wir unsere eigene Ausrüstung dabei hatten, war das praktisch. Zwei Becken zum Ausspülen der Ausrüstung, sowie genügend Platz um alles zum trocknen aufzuhängen, gab es auch. Diese Aufgabe übernahmen die Guides als Teil des Service. Die Guides und Besitzer haben auch die komplette Ausrüstung abends nach dem trocknen in den Spint gelegt - Schlüssel dafür hat man als Taucher behalten.
Beim Anmelden kurz vor Ladenschluss, waren nur noch die "Hivis" da. Da ihre Englischkentnisse nur ausreichend waren, hat es eine Weile gedauert, uns für alles anzumelden. Am nächsten Morgen waren aber die Guides und Besitzer wieder da, die wiederum unsere Anmeldungen bestätigten und nochmal unsere Logbücher und Brevets überprüften.
Die Boote sind etwas klein, aber da man ohnehin nur 5-10 min zum Ziel fährt, hat uns das nicht viel ausgemacht.
Bahia Divers fährt 3 Mal am Tag raus: 9:00, 11:30 und 14:30, wobei der TG um 9:00 natürlich der tiefste ist. Es handelt sich auch jedes Mal um 1-Tank Dives.
TG`s kosten $35 pro TG, oder $60 wenn man 2 an einem Tag macht. Die Fahrt zu den Cenoten kostet $90, beinhaltet aber 2 TG`s sowie Anfahrt und Naturschutz-Gebühr. Ausflüge nach Cozumel gibt es auch.
Die Guides, Matt (Meer) und Stefano (Cenoten), sind einfach Spitze. Die Briefings waren immer gut. Und obwohl sie immer für einen Spass zu haben waren, merkte man auch, dass sie ihre Aufgaben uns Taucher gegenüber sehr ernst nahmen. Wir fühlten uns immer sicher und gut aufgehoben. Grosses Lob.
Ich würde die Basis auf jeden Fall weiterempfehlen.
Patrick
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Du hast noch ein paar Fragen zu Deiner Tauchausrüstung? Dann ab ins Diskussionsforum Tauchausrüstung, hier findet sich eine Antwort auf jede Frage! Viele Mittaucher stehen dir mit Rat beiseite, und helfen dir mit Sicherheit weiter.
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