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Basen/Shops Indonesien - Allgemein

Bajo Dive Club, Labuanbajo

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 Datenbank - Basen/Shops - Indonesien - Allgemein - 8 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 47755
Bajo Dive Club, Labuanbajo
Geschrieben am 01.12.2008 von buddy74 [CMAS*, 95 TG]

Tauchbasen in Padangbai, Bali, und Flores, Labuhan Bajo

Tauchen
Aufgrund der ziemlich intakten Riff- und Korallenwelt (sicher gibt’s, v. a. in Bali auch in paar zerstörte Korallen, auch bei Flores z. B. Karang Makassar, aber die sind mehr natürlich = wetter/strömungsbedingt „zerstört“ bzw. umgefallen etc) und des sehr großen und variierenden Fisch-, Schnecken, Shrimp-…etc. aufkommens sowie des nie zu kalten Wassers (bei extremer Strömung war´s schon mal saukalt, aber normal nie unter min. 25 Grad) nach Afrika und Mexiko nun meine Lieblingstauchplätze.

Tauchschulen
Getaucht sind wir in Flores, Labuhan Bajo, mit dem BAJO-DIVECLUB (www.komododiver.com), der wirklich einfach nur zu empfehlen ist!!! (nicht empfehlen würde ich Reefseekers, mal ohne Angabe von Gründen…I) Geführt von Anke und Frank, einem sehr netten deutschen Pärchen (mit Sohn Anton natürlich), die schon seit 11 Jahren in Indonesien leben. Zu unserer Zeit im Oktober 2008 waren dort Kira aus Berlin und Nun aus Lombok als Tauchlehrer tätig, beide sowohl sehr nett als auch sehr kompetent, sowie ein super Bootskaptain (aus Alor, hatte mit Strömungen wirklich keine Probleme). Die Tauchschule selber (hier ist meistens Sutri tätig, die auch „für alles zuständig ist“, auch Inlandsflüge für Taucher bucht und sonst bei Allem hilft) liegt im Ort (Labuhan Bajo, Fähre von Sumbawa kommt direkt dort an), Abfahrt ist am Strand vor der Unterkunft, zuerst mit einem kleiner Boot auf dann das große Tauchboot (aktuell/Nov. 2008 war Frank gerade dabei ein Boot, das ebenfalls zum Tauchboot ausgebaut werden soll, von Kalimantan herzuholen), das einschl. Spültoilette, Süsswasserdusche, Küche und Schlafplätzen und Sonnendeck alles besitzt was man zum Tauchen braucht oder nicht braucht (aber für Nichttaucher auch ganz toll ist – die Rinca-/Komodotouren/Warane erfolgen näml. meistens mit Tauchausfahrten kombiniert) – auch Medikamente/Notfallversorgung ist vorhanden – hab´s unfreiwillig getestet (-; Es ist alles gut organisiert, wohnt man im Dorf, wird man morgens abgeholt und nachmittags/abends wieder zurückgebracht. Je nach Tauchplätzen und Gezeiten fährt man zw. 8-9 Uhr los und kommt zw. 15 und 17 Uhr wieder zurück – ein perfekter Tag (((-: Tauchplätze sind z.B. Chrystal Rock, Karang Makassar, Batu Bolong (mit Mantasichtung statt Karang Makassar (-;), Tatawa Kecil, Castle Rock – einer besser als der Andere!!!

In Padangbai, Bali, war die beste Tauchschule die „OK-Divers“, www.divingbali.cz, direkt in Padangbai (kleiner Ort, Fähre zu den Gilis etc, das sich als Ausgangsort für fast alle Tauchgebiete wirklich super eignet - ca. 1,5 Std Fahrt von Kuta), die sind „WIRKLICH RICHTIG OK“. Ausrüstung (bleiintegrierte Jackets, Anzüge ohne Löcher, Regler etc. ohne Bläschen) und Boote (alle mit denen wir waren, werden geliehen) wirklich gut, Abfahrtszeiten etc. werden auch eingehalten. Die Besitzer (Adam und Radka, Tschechen) tauchen auch selbst, oder ihr geht mit Christian oder Julian (der jetzt allerdings glaub wieder in der Schweiz ist). Christian ist ein deutscher TL, der schon ein paar Jahr in Bali lebt und somit dort viel Taucherfahrung hat, d. h. fast alles zeigen kann, was man sich wünscht. Wer gerne mal ein bisschen Strömung taucht, kann das beruhigt mit ihm mit Spaß tun (-; - evtl. auch mal unter blue-bubble.com gucken, Christian wollte sich selbständig machen, tauchen und touren/Land sehen etc. (sollte dann werden: www.bluebubble-balil.com)
 mehr hierzu unter „Tauchplätze“, da hab ich die Tauchschule auch schon „mitbeschrieben“ Ich werde nächstes Jahr jedenfalls wieder nach Indonesien (nicht nur) zum Tauchen fahren (((-:

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35936
Bajo Dive Club, Labuanbajo
Geschrieben am 01.07.2007 von Nessi [PADI OWD, 20 TG]

Hallo,

ich habe diese Website eben erst entdeckt, aber da ich im Juni 2006 ziemlich schlechte Erfahrungen mit dem Labuan Bajo Dive Club und besonders mit dem Tauchlehrer Frank gemacht habe hier mein Bericht:

Ich wollte den Padi OWD machen und da im Labuan Bajo Dive Club deutschsprachige Tauchlehrer waren, hab ich mich leider für sie entschieden...

Ich fand das Equipment sehr heruntergekommen und alt. Einmal klemmte mein Inflator stark, was ich als Anfängerin erst unter Wasser bemerkte! Außerdem war Frank der Tauchlehrer sehr ungeduldig und lästerte über schlechte Schwimmleistungen der Schüler. Unter Wasser verlor er mich einmal und ich war beim dritten Tauchgang völlig auf mich allein gestellt, bei ungefähr gar keiner Sicht und stärkerer Strömung! Auch der Theorieunterricht war mehr als schlecht und wurde im Schnellgang abgehandelt. Das ging soweit, dass ich oft überhaupt nicht wusste wie ich mich unter Wasser verhalten sollte. Einige wichtige Dinge erfuhr ich erst nach dem Auftauchen (z.B. dass man beim Auftauchen Luft aus dem Jacket ablassen muss). Das mag eigentlich selbsterklärend sein, aber wenn man es nicht vermittelt bekommt, kann man das unter Wasser auch nicht anwenden...

Von Anke kann ich dagegen nur Gutes berichten. Sie ist sehr geduldig und ruhig und ich würde jederzeit wieder mit ihr tauchen. Jedoch war sie leider meist nur als zusätzliche Begleitung dabei und blieb oft auch an Bord...

Was mir auch negativ aufgefallen ist, war, dass Frank einen immer zu noch weiteren teuren Tauchausflügen drängeln wollte. Erstens hatten wir nicht so viel im Budget und zweitens war das letzte was ich mir vorstellen konnte ein weiteres Tauchwagnis mit Frank!

Generell muss ich leider sagen, dass ich nach dem Kurs zwar meinen OWD Schein hatte, aber so viel Angst vor dem Tauchen, dass ich fast nicht mehr ins Wasser wollte. Zum Glück sind wir aber im Laufe unserer Reise noch an bessere Tauchschulen gelangt, so dass ich die wichtigsten Dinge nochmal woanders üben konnte. Aber so einen Einstieg ins Tauchen wünsche ich keinem!

Ich kann nicht beurteilen wie es jetz dort ist und wenn man vielleicht erfahrener Taucher ist, spielen diese Dinge auch nicht so eine Rolle. Ich kann nur allen raten, wenn ihr einen Tauchkurs machen wollt, MACHT IHN WOANDERS!

Gruß, Nessi

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27689
Bajo Dive Club, Labuanbajo
Geschrieben am 19.06.2006 von Stefan und Natalie [AOWD, 236 TG]

Neues vom Bajo Dive Club in Labuan Bajo

Zunächst einmal möchten wir den beiden Basisbesitzern Anke und Frank für zwei wundervolle Wochen auf Labuan Bajo danken.

Vorhergehende negative Berichte können wir nicht bestätigen.

Unter Wasser:
Die Unterwasserwelt des "Komodo Nationalpark" ist wie in vielen vorhergehenden Berichten wirklich einzigartig. Der Bewuchs der Riffe ist außergewöhnlich schön und nahezu unbeschädigt.
Sowohl große Attraktionen wie Mantas mit Ansage, sehr häufig Schildkröten, Weißspitzenriffhaie, Napoleons, Delfine vom Boot aus, als auch unendlich viele Makrolebewesen (für mich als Makrofotograf natürlich äußerst wichtig) wie z.B.Pygmäenseepferdchen, Porzellankrabben, Blasenkorallenkrabben und vieles mehr.
Viele der kleinen Dinge hätte ich allerdings niemals ohne die Adleraugen des neuen Divemasters John gesehen.
Die Briefings waren sehr genau mit Strömungsangabe, Tiefe, Tauchzeiten und Sehenswürdigkeiten, außerdem wurden Handzeichen, Buddys und Tauchprofil vor dem Tauchgang genau durchgesprochen.
Ingesamt kann ich als Unterwasserfotograf die Tauchbasis, den Tauchguide und die Einrichtungen als sehr "Unterwasserfotografenfreundlich" einstufen.

Auf Sicherheit wird auf dem fast neuen (zwei Jahre alt) Tauchboot (Länge ca. 25 m) sehr großen Wert gelegt. Sauerstoff und Erste Hilfe-Ausrüstung sind ständig mit an Bord.

Außer einem riesigen Sonnendeck und wirklich ausreichend Platz bietet das Boot eine europäische Toilette mit Spülung und Kajüten für Safaris und Livaboards. Die Küche und sonstigen Aufenthaltsplätze sind dabei sehr geräumig.
Wichtig ist auch, dass auch bei rauher See genügend trockene Plätze auf dem Boot vorhanden sind.
Auch das Dingi ist fast neu und besitzt einen Außenbordmotor.

Ich habe mit meiner eigenen Ausrüstung getaucht, kann also nur bedingt etwas zum Equipment der Basis aussagen.
In den zwei Wochen, in denen ich dort getaucht bin, gab es allerdings keinerlei Vorfälle mit geliehenen Ausrüstungsgegenständen von anderen Tauchern. Da ich Nitroxuser bin, kann ich lediglich aussagen, dass die angegebenen Mischungen immer gestimmt haben.
Außerdem ist erwähnenswert, dass für indonesische Verhältnisse das Boot immer pünktlich abgelegt hat.


Über Wasser:
Die Hotelanlage Cendana liegt ein wenig außerhalb von Labuan Bajo, zum Strand läuft man ca. 3 Minuten, die Doppelbungalows sind sehr sauber und im Gegensatz zu Hotels in der Stadt traumhaft ruhig.
Der große Vorteil des Hotels besteht darin, dass morgens das Tauchboot direkt am Strand ablegt.

Die Küche des Hotels ist im Übrigen sehr gut.
Außer der Hotelküche können wir das Gardena Restaurant in Labuan Bajo sehr empfehlen.
Auch ein Tagestrip nach Rinca zu den Komodowaranen in Verbindung mit einem Tauchgang ist sehr empfehlenswert.
Den Trip zu den Kraterseen von Labuan Bajo haben wir aus Zeitgründen nicht gemacht, soll aber laut anderen Tauchern wirklich eine Reise wert sein.

Mit dem Moped oder Taxi (Preise zwischen 0,30 € Mopedtaxi oder ca. 1,80 € Taxi) ist man in ca. 10 Minuten in der Stadtmitte.

Die Tauchbasis des Bajo Dive Clubs liegt in der Stadtmitte.

Mit der Betreuung durch das gesamte Team während unserer Aufenthaltsdauer waren wir sehr zufrieden.
Staff und Basisleitung waren sehr nett und zuvorkommend.

Deswegen waren wir bestimmt nicht das letzte mal Gäste im Bajo Dive Club.

Nähere Infos: www.komododiver.com (siehe auch Homepagelink oben)


Tauchboot 1
Tauchboot 1

Tauchboot 2
Tauchboot 2

Toilette Boot
Toilette Boot

Cendana 1
Cendana 1

Cendana 2
Cendana 2

Manta in Makassar
Manta in Makassar

Manta 2 Makassar
Manta 2 Makassar

Muräne mit Putzergarn.
Muräne mit Putzergarn.

Pygm. Seepferd
Pygm. Seepferd

Anemonen Porzellankrabbe
Anemonen Porzellankrabbe

Office Bajo Dive Club
Office Bajo Dive Club

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27498
Bajo Dive Club, Labuanbajo
Geschrieben am 11.06.2006 von Stefan und Alexandra [AOWD PADI, 42 TG]

Wir waren im Mai 2006 mit Bajo Dive Club in den Gewässern um den Komodo Nationalpark tauchen und absolut zufrieden! Zum Tauchrevier selbst muss man nicht mehr viel sagen - es ist wunderschön: Ausserordentliche Sichtweiten, jede Menge Unterwasserleben zum Beispiel Mantas, Delphine, intakte Riffe usw.
Wir waren mit Anke, der deutschen Tauchbasisleiterin, tauchen und fühlten uns jederzeit sicher und kompetent betreut. Das Equipment war in Ordnung und auch in unseren Größen vorhanden. 2 Tauchgänge machten wir von einem relativ neuen Speedboot aus und die anderen 2 von einem größerem neu angeschafften Boot, welches auch Kabinen besaß und somit auch für Mehrtagesausflüge geeignet ist. Hinzuzufügen ist, dass die Tauchbasis auch gepflegte (ungewöhnlich für Labuan Bajo) ungezieferfreie Unterkünfte mit guter Verpflegung anbietet.
Wir können uns den vorigen negativen Kritiken nicht anschließen und sie nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich hat der Eigentümer dazu gelernt und neues Equipment beschafft und allgemein in die Tauchbasis investiert. Wir würden auf jeden Fall wieder mit ihnen tauchen gehen.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21533
Bajo Dive Club, Labuanbajo
Geschrieben am 23.10.2005 von taucherziezie [CMAS ***, 1349 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren letzten Monat im Komodo Nationalpark tauchen und ich muß sagen es waren die besten Tauchgänge die ich je gemacht habe. Zu der Basis muß ich dem vorigen Bericht anschließen. So eine chaotische Basis habe ich noch nie erlebt und ich bin schon viel herumgekommen. Wir sind mit der eigenen Ausrüstung getaucht und sind froh gewesen das wir die komplette Ausrüstung dabeihatten. Das gesamte Material ist in einem schlechten Zustand. Wir sind jeden Morgen mit einem Schlauchboot zum Taucherboot gefahren welches nur noch aus Flicken bestand und nach jeder Fahrt (ohne Motor mit 2 paddeln)aufgepumt werden muste sonst währen wir bei der nächsten fahrt abgesoffen. Es wird überhaupt nichts unternommen diese Zustände auch nur etwas zu ändern. Ich habe die ganze Woche nicht ein einziges mal den Basisleiter gesehen. Ich kann nur sagen so kann man keine Basis führen da über kurz oder lang ein Unfall vorprogramiert ist. Ich werde bestimmt noch einmal in diese Ecke der Welt zurückkehren und dort tauchen aber nicht wieder mit dieser Basis.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 20660
Bajo Dive Club, Labuanbajo
Geschrieben am 11.09.2005 von rapparlie [Divemaster, 210 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Bajo Dive Club – Flores/ Labuan Bajo - Indonesien

Berichten zuvor möchte ich kurz auf unsere (eine Gruppe von 5 Personen) dort eingehen.

Das Tauchen – Das Positive:

Grandiose Unterwasserlandschaften, Korallen, Großfische und ein nur schwer zu überbietendes Makrotauchen. Wie schon in den Berichten zuvor hängt vieles von der Strömung und der Rest steht und fällt mit dem Diveguide.
Um sich selbst und andere nicht in Gefahr zu bringen, sollte man recht gute Erfahrung haben und einige Tauchgänge in einem etwas ruhigeren Gebiet zuvor durchgeführt haben, so dass man nicht gleich nach Ankunft ins „kalte Wasser“ springt (welches im Süden von Komodo und Rinca tatsächlich mit 24 bis 25°C ca. 3 bis 4 °C kälter ist als im Norden der beiden Inseln. Die sicht ist im Süden ebenso geringer (ca. 5 bis 10 Meter) als im Norden (ca. 15 bis 30 Meter). Wir hatten eher Glück mit den Strömungen und hatten keine negativen Erfahrungen. Es gibt jedoch zahlreiche Berichte, welchen einen nachdenklich machen.
Das auftauchen fällt einem wirklich schwer, bei dieser Pracht an Farben und der Vielzahl des marinen Lebens. Wer ungewöhnliches erleben möchte ist an diesem noch ruhigen Ort gut aufgehoben und wird nicht enttäuscht werden.

Der Bajo Dive Club – Das NEGATIVE!

Leider wurde uns so recht die Laune verdorben durch den Bajo Dive Club. Wie aber oben schon gesagt, hat unsere Diveguidin einiges gerettet und die Unterwasserwelt uns wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Doch wer in Labuan Bajo mit dem Bajo Dive Club eine hoch professionelle und erstklassig geleitete Tauchschule bzw. Tauchbasis erwartet wird bitter enttäuscht werden.
Leider hatten wir die Erfahrung, dass bei Giant Stepp einer unserer Gruppe ausgerutscht ist und das Ventil der Flasche eine etwas 5 cm lange Platzwunden in den Kopf gerammt wurde. Auf einem gut organisierten Tauchboot sollten immer genügend Materialien zur Erstversorgung vorhanden sein. Erstens haben Mullbinden gefehlt, sterile Tücher und Jod. Weiterhin war kein Funk an Board, welches im Extremfall wahrscheinlich sehr Hilfreich sein kann, auch wenn man ca. 3 Stunden von der Tauchbasis entfernt ist. Erstklassig betreut wurden wir von unserer Guidin, welche sich sehr große Mühe gegeben hat, die Situation zu retten.
Als wir dann am Abend in Labuan Bajo ankamen, hat der Inhaber nicht gerade seinen größten Einsatz gezeigt – es war ihm eher gleichgültig, dass etwas auf seinem Boot passiert war. Als Entschuldigung zu den fehlenden Erste-Hilfe-Utensilien mussten wir uns anhören, dass man Indonesien ja nicht mit Europäischen Standards vergleichen kann – was absoluter Quatsch ist und die Tauchbasis nicht davon entbindet höchste Sicherheitsstandards zu garantieren.

Wir hatten danach eine 3-Tägige Tour in den Süden gebucht, welche mit 95 Dollar pro Tag (inkl. Boot, Ausrüstung und Essen) nicht gerade eine der Günstigsten war, wenn man bedenkt, dass man 2 TGs pro Tag durchführt. Als wir dann das Boot sahen, auf welchem man zwei Nächte verbringen sollte, wurde einem schon klar, dass man nicht all zu viel Schlaf bekommt. Dass das Boot verschmutzt, die Toilette eine Zumutung (schmutzig, ölig, verdreckt und auf der Schüssel keine Brille, die dort nur nebenbei bemerkt, ca. 2 bis 4 Euro kostet) und bei Nacht die Kakerlaken einem unter die Decke krochen war das eine. Daneben war auch auf diesem Boot wieder kein Funk – also im Notfall kann es hier schon brenzlig werden – aber wir wollen hier dies nicht heraufbeschwören! Als wir dies nach Beendigung der Tour ansprachen, hatten wir das Gefühl, dass es hierzu schon mehrere Beschwerden gab. Von der Leitung der Tauchbasis wurde uns dann nur gesagt, dass der Guide über die Zustände berichten hätte müssen und dass die Leitung das Boot seit ca. einem Jahr nicht mehr begutachtet hätte. Nur als Anmerkung, warum nicht, will man den Dreck dem man dem Kunden bietet nicht sehen?!
Wir glauben, dass die Kunden vom Bajo Dive Club eher geneppt werden, da man in Labuan Bajo nicht gerade viele Auswahlmöglichkeiten hat!

Um etwas Positives noch anzumerken, der Koch war klasse, die Crew sehr nett, auch wenn der Kapitän keine Ahnung vom Tauchen hat, was ganz hilfreich ist, wenn man einen Tauchplatz zwecks Strömung beurteilen möchte. Mit der finnischen Divemasterin hatten wir großes Glück, sie war einsame Spitze. Sollte in den nächsten Wochen/ Monaten der in Ausbildung (zum Divemaster) stehende Sohn euch guiden wollen, dann lasst es lieber, er kennt sich vielleicht gut aus, aber er ist noch weit weg von einem professionellen Taucher dem ich mein 100%-tiges Vertrauen schenken würde!!!!

Die Ausrüstung und da kann ich nur bestätigen, ist NICHT gerade das was man sich unter einer guten Ausrüstung vorstellt. Der Höhepunkt war, dass einer unseres Teams mit einem stark abblasenden Jacket tauchen musste!

Was einem dann die absolute Verständnislosigkeit ins Hirn treibt, ist das funkelnagelneue Fitnessstudio (wer geht dort hin??), welches sich der Basisinhaber gerade eingerichtet hat. Wir fragten uns, ob er das dort investierte Geld nicht besser in Ausrüstung gesteckt hätte!!!
Für uns sah es eher so aus, als wolle das Ehepaar lieber in die Fitnessbranche einsteigen und aus dem Tauchgeschäft aussteigen.

Empfehlung: ja für Erfahrene Taucher darauf stehen auf einem „basic“ Boot einen schönen Trip machen wollen. Unerfahrene Taucher sollten sich eher einen Trip von Bali/ Lombok (6 Tage auf einen sehr schönen Boot mit Kabinen und für nicht viel mehr Geld) leisten oder eine alternative Testen. Die Reefseekers können wir nicht empfehlen, da wir bei denen nicht getaucht sind, aber sie bringen ca. 15 Jahre Erfahrung aus Gili Air mit (nördlich von Lombok) und waren dort immer höchst professionell!

Fazit: Zurzeit ist der Bajo Dive Club eher kritisch zu betrachten und von einer professionellen Führung weit entfernt und eher nicht zu empfehlen!

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 16616
Bajo Dive Club, Labuanbajo
Geschrieben am 10.02.2005 von Markus Ossevorth [Padi OWD, 133 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Bajo Dive Club - Labuan Bajo - Flores - Indonesien

Die Insel Flores liegt im Osten Indonesien und ist eher schwierig zu erreichen. Am besten nimmt man den Flieger von Denpassar (Bali) nach Labuan Bajo. Wer allerdings gerne abenteuerlich reist und ein paar aussergewöhnliche Sehenswürdigkeiten sehen will, dem sei geraten nach Maumere zu fliegen. Von dort aus kann man per Bus (3 Tagestrip) nach Labuan Bajo gelangen. Ihr solltet unbedingt einen Tag in Moni halt machen, um Euch im Morgengrauen die drei farbigen Vulkanseen anzuschauen. Es ist dringend davon abzuraten, private Schiffscharter nach Labuan Bajo zu buchen. Die Gefahr betrogen zu werden liegt bei 80%. Allein in den 14 Tagen, in denen wir dort waren, gab es zwei Schiffsunglücke privater Bootsbetreiber!

Der Ort Labuan Bajo ist eher weniger schön. Es gibt lediglich ein empfehlenswertes Hotel, bzw. Bungalowanlage, die aber mit Blick auf den Hafen und die davorliegenden Inseln.

In der See vor Labuan Bajo gibt es mehr als 50 sehenswerte Dive Sides. Wir selbst haben 12 davon betaucht, und es war unglaublich.

Manta Rays mit Ansage, Haie, Delphine, Nudy Brunches, Thunfischschwärme, Tintenfische und Riffe, so wunderschön und farbenfroh, dass man nie wieder auftauchen will. Der Dive Guide des Bajo Dive Club ist ein umsichtiger und sehr gut informierter Mensch. Er kennt jede Strömung!

Die Strömungen in diesen Tauchgebieten sind zumeist sehr stark, so dass es sich empfiehlt einige Tauchgänge im Logbuch stehen zu haben, bevor man in Flores taucht.

Sämtliche Dive Sides befinden sich im Nationalpark Komodo und unterstehen daher dem besonderen Schutz der Ranger.

Die Tauchschule selbst ist ein eher familiärer kleiner Shop. Der Staff ist sehr freundlich und geht ausnahmslos auf die individuellen Wünsche der Gäste ein.

Ich war dort sehr glücklich.

Für mehr Informationen:

www.komododiver.com

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11709
Bajo Dive Club, Labuanbajo
Geschrieben am 23.10.2004 von Karin Hauk [AOWD, 50 TG]

6 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 10 von 14 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich möchte hier wirklich einen objektiven Bericht abgeben, ohne mich dabei in Emotionen zu verlieren - obwohl mir das schwer fällt. Gleich möchte ich hinzufügen, daß ich mit 50 Tauchgängen sicher nicht die Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten besitze; was sich in dieser Tauchbasis abspielt sollte jedoch einmal veröffentlicht werden.
Gleich vorweg, es handelt sich hier im Komodonationalpark um ein einmalig schönes Tauchgebiet, das unbedingt eine Reise wert ist.
Die Basis wird von einem freundlichen deutschen Ehepaar geleitet, die jedoch fern ab des Massentourismus doch die Zügel viel zu locker schleifen lassen.
Die Ausrüstung ist sehr alt und in einem miserablen Zustand. Von überall strömt Luft aus, die Knöpfe der Inflatorschläuche klemmen zum Teil - so mußte ich einmal auf 20 Meter Tiefe feststellen, daß ich einen extremen Auftrieb hatte, weil der Knopf meines Inflatorschlauches konstant klemmte und ich von einer Sekunde auf die andere, ein komplett mit Luft gefülltes Jacket hatte - ich muß sicherlich nicht erklären, wie es mir dabei auf ca. 20 Meter Tiefe erging. Die Ausrüstung wird einfach auf das Boot mitgenommen ohne es an Land ausprobieren zu können. So mußte ich mit zwei Nummern zu großen Füßlingen eine Woche tauchen - es war nicht möglich Füßlinge Größe 39 zu organisieren. Beim ersten Tauchtag wurde das Blei für eine Person vergessen (3 Bootsstunden von Land entfernt), so daß alle 1-2kg Blei abgeben mußten. 2mal verbrachten wir eine geschlagene Stunde wartend auf See, weil unser ´Tauchguide´ Domi Ausrüstungsteile an Land vergessen hatte.
Nun zum wirklich unserer Meinung gefährlichen Punkt: ´Divemaster´ Domi:
Wir bezweifeln massiv, daß er jemals eine korrekte Ausbildung erhalten hat - vielleicht hat er auch nicht einmal eine Qualifikation - fragen haben wir uns gar nicht mehr getraut. Wenn ja, muß das ein Blankozertifikat von Basenbesitzer Frank gewesen sein.
Briefing gab es mehr oder weniger keines. Er spricht nur brüchigstes Englisch. Ein typisches Briefing lautete: wir gehen hinunter, schauen woher die Strömung kommt und gehen dann mit der Strömung. Nach 45 Minuten tauchen wir dann auf, weil dann die Strömung ´dreht´. Der wahre Grund war jedoch, daß er nach 45 Minuten immer mit seiner Luft am Ende war - meist als erster der ganzen Gruppe - etwas ungewöhnlich für einen geübten Taucher - oder?
Ein Drifttauchgang lief bei ihm so ab, daß er mit der Strömung ging um dann als einer der Gruppe bei 50 Bar war umzudrehen und gegen die Strömung anzukämpfen. Erklärung: die Sicht wäre schlechter geworden...
Wir hatten einen Tauchgang der im großen und ganzen darin bestand uns gegen die Strömung von einer Koralle zur Nächsten zu hanteln, weswegen meinem Freund frühzeitig die Luft ausging - Domi deutete ihm an - er möge doch alleine von 18 Metern auftauchen!!! Die Strömung war bei diesem Tauchgang so stark, daß uns der Bootsführer andeutete normalerweise würde bei solchen Bedingungen niemals hier getaucht werden.
Bei diesem Tauchgang war es ihm auch egal, daß ein Paar mit nur 10 Tauchgängen mit war - die Frau mußte er den ganzen Tauchgang ein der Hand hinter sich herzerren...
Dies war allerdings auch seine einzige Leistung, die er als Hilfe brachte.
Als dieselbige bei exakt diesem Tauchgang ihren Bleigurt verlor, gab nicht er ihr etwas von seinem Blei - nein, ein anderer aus der Gruppe mußte ihr aushelfen und sein Blei hergeben. Auch als mein Freund unter Wasser fast seinen Bleigurt verlor, half ihm jeder beim Wiederanlegen - nur nicht unser Tauchguide - der schwebte einige Meter über uns und betrachtete in aller Ruhe das Geschehen.
Der Höhepunkt war jedoch, als am Abend von der Frau 9 Euro für den verlorenen Bleigurt verlangt wurde. Die Ursache für das Aufgehen dürfte wohl gewesen sein, daß es sich eigentlich nicht mehr um einen Bleigurt handelte, sonder um ein paar Fetzen, die einmal ein Bleigurt gewesen waren.
Vorsichtig sprachen wir die Geschehnisse des Tages auch bei der Basenleitung an, die fanden es jedoch auch nicht weiter sonderbar, alleine bei extremen Strömungen aufzutauchen. Offensichtlich war Domi fähig die Strömungen an der Oberfläche von 18 Metern Tiefe aus zu beurteilen.
Hinzufügen möchte ich, daß wir zum Teil mit einem amerikanischen Tauchlehrer und Meeresbiologen mit zirka 5000 Tauchgängen unterwegs waren, der sich sogar überlegte einen Bericht an PADI uber die Basis zu schreiben.
Erschwerend kommt hinzu, daß es auf Flores keinerlei medizinische Hilfe geben würde, wenn ein Tauchunfall passieren würde. Eine Dekompressionskrankheit wäre der sichere Tod.
Wir wollten nach zwei Tagen zu einer anderen Tauchbasis ´Reefseekers´ wechseln, die war jedoch durch eine Gruppe ausgebucht. Ich kann nur jedem raten sich dort vorher anzumelden und mit denen zu tauchen.
Diesen Bericht wollte ich besonders deswegen veröffentlichen, weil wir uns sicher sind, daß bei diesen Bedingungen einmal ein tödlicher Tauchunfall passieren wird.
Die Basenleitung - hatten wir das Gefühl - lebt auf einem anderen Stern und nimmt die Mißstände gar nicht wahr.
Gott sei Dank, waren wir immer mit anderen erfahrenen Tauchern in der Gruppe unterwegs, an die wir uns einfach gehalten haben.
Mit dem Bajo Dive Club zu tauchen empfehle ich nur sehr erfahrenen Tauchern, die ihre eigene Ausrüstung mitnehmen.

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