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Tauchplätze Indonesien

Bali Nordküste

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 Datenbank - Tauchplätze - Indonesien - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 41686
Bali Nordküste
geschrieben am 19.03.2008 von Linus

Der Bordcomputer vermeldet minus vierzig Grad Außentemperatur, während die Boeing 777 der Malaysia Airline in zehn Kilometern Höhe Richtung Nordwesten schwebt. Auf dem kleinen Bildschirm in der Rückenlehne des Vordermannes leuchtet eine Weltkarte in Grün, tiefem Blau und rötlichem Braun. Ein kleines Flugzeugsymbol ruckelt Stück für Stück voran, Zielpunkt Frankfurt am Main. Das rötliche Braun muss wohl der Himalaya sein, und obwohl wir erst ein Drittel der Strecke zurückgelegt haben macht sich bereits Wehmut breit, bestimmt durch die Sehnsucht nach dem, was wir auf Bali zurücklassen mussten.


Der vollständige Bericht zu diesem Thema befindet sich in unserem Magazin DiveInside Jänner 2008.

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Datenbankeintrag 28906
Bali Nordküste
geschrieben am 10.08.2006 von Andre

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ziel: Indonesien. / Bali
Ort: Pemuteran / Padang Bai
Tauchbasis: EasyDiver / Geko-Dive
Reisezeit: 24.06.05 – 08.07.05

Bali nicht nur zum tauchen

Meine Frau Heike, unsere Tochter und ich flogen mit der China Airline über Taipeh via Denpasar. Wir haben uns wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses für diese Fluggesellschaft entschieden. Der Nachteil ist die um ca. 2 Stunden längere Flugzeit pro Tour. Alternativ kann man auch über Bangkok fliegen.

Wir landeten gegen 15:00 Uhr. Am Nachmittag unternahmen wir den ersten Stadt- und Strandspaziergang. Der Strand ist sehr flach und hat einen sehr starken und hohen Wellengang (über 3 Meter hoch). Diese Wellen hatten es unserer Tochter angetan, dass sie nachts noch einmal mit uns an den Strand pilgerte.
Eine Nacht verbrachten wir „vor Ort“ in Legian in der Villa Nymphene. Das hatte den Vorteil die Weiterreise nach Ubud nicht während den Abendstunden durchführen zu müssen und uns nach den 16 Stunden Anreise auszuruhen zu können.

Den Aufendhalt auf Bali hatten wir im Voraus mit Hilfe des Internets geplant. So fanden wir einen deutschsprechenden Balinesen, der uns die Insel zeigte und zu den Unterkünften fuhr. Christoph war sehr nett und hatte auch eigene Vorschläge für Besichtigungen parat. Er war immer guter Laune und sein „sehr leckerrr..“ hallt uns heute noch in den Ohren.

Am nächsten Tag fuhr uns Christoph nach Ubud. Auf dem Weg dahin genossen wir einige der schönsten Ausblicke die die Insel überhaupt zu bieten hat. Ubud liegt im Gebirge und hat ein angenehmeres Klima als die an der Küste liegenden Orte. Hier wird alles geboten was der Tourist im Urlaub sucht: Kunst und Kunstgewerbe, leuchtende Reisterassen, traditionelle Gemeinden, Landleben, internationale Travellerszene, hervorragende Gastronomie, fast kitschig schöne Tropenlandschaft, einfache Hütten und sündhaft teure Hotels. Jeder kann (meistens) unverkrampft das Feilschen üben und mit den Einheimischen ins Gespräch kommen. Da der Ort zentral liegt ist er der ideale Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu Fuß oder mit einem fahrbaren Untersatz.

Unsere Unterkunft Guci wird von einem deutsch-balinesischem Paar geführt. Von hier aus waren es ca. 20 Minuten bis in das Stadtzentrum. Verpflegen konnte man sich je nach Geldbeutel und Geschmack. Ob am fahrbaren Küchenstand oder in der Gaststätte mit Blick auf die Reisterassen. Auch für Wasserratten war gesorgt. Etwa 400 m entfernt, bot ein Hotel, gegen ein kleines Entgeld, ihr Bassin mit herrlichem Blick über angelegte Reisterassen an. Und wir waren immer die Einzigsten.

Drei Tage später fuhren wir in den Nordwesten der indonesischen Insel nach Pemuteran.. Es ist ein Dorf mit ursprünglichem Charakter in dem kein Touristenrummel, wie an anderen Orten der Insel herrscht.
Der Ort liegt ca. 3 ½ Autostunden von der Hauptstadt Denpasar entfernt. Der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen. Pemuteran hat ein breiter Sandstrand, der sich ganz allmählich ins blaue Wasser absenkt. Am Ortsrand im Osten beginnt ein natürliches Riff mit hellem Sandstrand und endet mit einem künstlichen Riff im Westen, dessen Strand aus dunklem Vulkansand besteht. Das künstliche Riff ist das weltweit größte Projekt (2 Hektar) und wurde von der Global-Coral-Reef-Alliance initiiert. Es besteht aus verschiedenen Konstruktionen, durch die Strom in einer geringen Stärke geleitet wird. Das sorgt dafür, dass das Wachstum der Korallen um ein vielfaches erhöht wird. Zusätzlich dienen die Konstruktionen als Zufluchtstätte für Krokodilsfische, Skorpionsfische, Harlekinsfische, Nacktschnecken, Plattwürmer, Rotfeuerfische, bunte Federsterne und bsw. für Einsiedlerkrebse, deren Schneckengehäuse mit Annemonen bewachsen sind.

Wir haben uns vor allem wegen der Insel Menjangan für diese Gegend entschieden. Eine von Jacques-Yves Cousteau 1963 durchgeführte Korallenzählung hat ergeben, dass hier mehr Korallenarten als in der ganzen Karibik leben. Aufgrund ihrer geschützten Lage sind die Tauchplätze leicht zu betauchen.

In Pemuteran kann man unter verschiedenen Tauschulen wählen. Wir suchten eine kleine Tauchschule in der wir uns gut aufgehoben fühlen können. Auch der Internetauftritt von EasyDiver hat uns gut gefallen. Deshalb buchten wir nicht nur unserer Tauchgänge über sie, sondern auch eine 200 Meter weit entfernte private Unterkunft. Diese war erst vor kurzem fertig gestellt und genügt auch den höchsten Ansprüchen.

EasyDiver entsprach voll unseren Erwartungen. Wir waren sehr überrascht, als am ersten Tag unsere Ausrüstung entgegengenommen und gekennzeichnet wurde. Ebenso wurde diese zu den Booten oder an den Strand sorgsam transportiert und nach den Tauchgängen gesäubert. Für mich waren die Tauchgänge rund um Menjangan einer der Höhepunkte auf Bali. Jeder Ausflug mit EasyDiver war ein voller Erfolg. Auch weil die balinesischen Tauchguide ihre Tauchplätze mit den wechselnden Strömungen sehr gut kannten. Leider reichte die Zeit nicht aus alle Hotspots zu betauchen. So mussten wir auf die berühmte SecretBay verzichten, in der alle Makro Freunde auf ihre Kosten kommen sollen.

Vier Tage und 10 Tauchgänge später fuhren wir Richtung Osten, immer auf der nördlichen Küstenstraße, vorbei am berühmten Wrack US.Liberty. Padang Bai unsere nächste Station ist eine kleiner Fischerort. Hier fahren rund um die Uhr, alle zwei Stunden, Fähren zu den benachbarten Inseln.
Im Gegensatz zu einigen Orten im Süden von Bali, gibt es hier keine großen Hotelanlagen, sondern kleine Hostels und Pensionen, die auch bei Backpackern beliebt sind. Es bietet eine Reihe kleiner Restaurants mit preiswerten maritimen, balinesischen und internationalen Köstlichkeiten. An der Strandstrasse befinden sich drei Tauchschulen. Tauchkurse werden in den Sprachen englisch, deutsch, niederländisch und tschechisch durchgeführt.
Der Ort verfügt über vier Strände:

-    Dorfstrand (Village Beach): Strand in der Nähe der kleinen Hotels.
-    White Sand: Traumstrand
-    Black Sand: Weitläufiger Strand, so gut wie kein Tourismus.
-    Blaue Lagune: Besonders bei Schnorchlern und Tauchern beliebt

Wir haben lange vor unserer Reise Kontakt zu Jürgen von Diving-Groove gehabt und sind immer auf verständnisvolle Ohren getroffen. Der Grund nach Padang Bai zu fahren war in erster Linie der Manta-Point bei der Insel Nusa Penida. Rund um diese Insel herrscht (abhängig von der Jahreszeit) eine beachtliche Strömung. Im Süden der Insel ragen bis zu 45 Meter hohen Steilküsten aus dem Wasser. Hier entstehen Dünungen die 10 Meter und tiefer reichen. Das verlangt eine gehörige Kondition von den Tauchern. Auf der nördlichen Seite der Insel liegen flache Sandstrände. Hier einmal horizontal zum Riff in einer starken Strömung „Fahrstuhl“ zu fahren war ein besonderes Erlebnis.
Leider konnten wir „nur“ einen Manta beobachten. Deshalb ist es ratsam sich vorher zu informieren wann die größte Wahrscheinlichkeit besteht sie zu beobachten (evtl. im Winter). Es wurde auch schon zwischen Padang Bai und Nusa Penida Mondfische (Mola Mola) beobachtet.
Jürgen hat uns sehr gut beraten, viele Tiere unter Wasser gezeigt und hinterher viel über deren biologischen Merkwürdigkeiten berichtet. Wir haben uns sehr gut bei ihm aufgehoben gefühlt. Jürgen arbeitet als „freier Mitarbeiter“ für Geko-Dive. Ein Nachttauchgang mit ihm ist ein „Muß“.
Leider geht die Tauchschule mit dem Equipment nicht so um wie wir es z. B. bei „EasyDiver“ erlebt haben. Beispielsweise wurde der Tauchanzug ausgebreitet, das ABC-Gerät und diverse andere Dinge darauf gelegt, zusammengeschlagen und zum Boot getragen.

Fazit:


Wer in Ruhe tauchen will und keinen Touristenrummel braucht ist in Pemuteran bestens aufgehoben. Die Basis kann sich noch ganz individuell auf ihre Gäste einstellen. Die Tauchgänge mit Jürgen in Padang Bai waren die interessantesten auf ganz Bali. Wer neben dem Tauchen auch das Land kennen lernen möchte, sollte an verschiedenen Orten tauchen und mindesten 2 Nächte in Ubud verbringen.


Heike und Andre

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Datenbankeintrag 14102
Bali Nordküste
geschrieben am 02.07.2003 von Gerog Antos

27 von 27 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Bali 2.05 bis 31.05.03

Ein Reisebericht

Flug von Wien –Rom nach KualaLumpur-Denpassar mit Malaysian Airlines.

Buchung bei Tauchreisen Lorenz –14 Tage Alamanda Ressort an der Nordostküste und 14 Tage Pondok Sari Ressort an der Nordwestküste der Insel.

Bali im Mai 2003

Die Weltpolitischen Ereignisse ,aber auch der Terroranschlag im Oktober 2002 haben unübersehbare Spuren hinterlassen..Der Touristenstrom ist zu einem dünnen Rinnsal geworden. Viele Balinesen haben dadurch ihren Job verloren und obwohl wir dadurch Vorteile lukrierten ,stimmte uns diese Situation traurig.
Abgesehen von dieser allgemeinen Situation verbrachten wir vier ganz tolle Urlaubswochen bei liebenswürdigen Menschen.

Zu den Ressorts:

AlamandaRessort:

Deutsche Besitzer- deutsche Leitung
Tauchbasis ebenfalls deutsche Leitung (Doris+Ingo seit 01.03)
Das Ressort hat 9 Bungalows die alle in Richtung Meer errichtet wurden, 2 Zimmer und noch eine ganze Villa mit eigenem Pool.
Die traditionelle Dachform Sumatras bedeckt die Bungalows, was bedeutet, daß das Dach halb offen ist und so immer eine Meeresbrise Eingang findet.
Innen ein großes Bambusdoppelbett natürlich bedeckt mit einem Moskitonetz, Bad mit Heiß Kalt Wasser. Eine große Veranda mit „Kuschelecke“(ca.2m2) und ein Garten als Distanzhalter zum nächsten Gebäude schaffen eine intensive Wohlfühlatmospähere.
Frühstücksbüffet, bis 11h dann für Langschläfer ein Al a cart Frühstück bis 18h , sind ein würdiger Einstieg in den neuen Tag.
Trinkwasser ist kostenlos –eine Tatsache die jeder Taucher sehr bald zu würdigen weiß!.
Die ganze Anlage ist überaus gepflegt, verschiedenste Pflanzen, Figuren, ein Lotosteich, Süßwasserswimmingpool, bilden das „Drumherum“.
Ein Leseraum oberhalb des Restaurants (1Stock )bietet Rückzugsmöglichkeit kombiniert mit feiner Aussicht über die Anlage.
(Für Bücherwürmer bietet das Alamanda eine ca.500 Bücher umfassende Bibliothek –alle Bücher katalogisiert!)
Essen ist spitze! Jeden Sonntag ist „Baliday“ mit 18h Coctaileinladung (gratis) und Reisbufett.

Freizeitangebote:

Div.Rundreisen durch Bali
2x wöchentlich balinesischer Kochkurs mit einkaufen am Morgenmarkt
balinesischer Tanzkurs
Massagen(traditionell oder Ayurveda)

Tauchen:

Hausriff ganz super!!!! Erstreckt sich parallel zur Anlage ca.20 bis 100m vom Strand entfernt, 3 bis 40m tief.
Große schön bewachsene Korallenblöcke, die mit einigen Metern abstand aus dem schwarzen Sandboden emporragen.
Gesichtet: Muränen verschiedenster Arten , Geisterpfeifenfische, Fangschreckenkrebse (Schmetterer+Speerer), Schaukelfische, viele Nudibranch, Porzellankrebse, Anemonenschrimps, Tritonshorn,+,+,+,
Nachttauchgang ist ein Muß!!
Abgesehen vom Hausriff, welches zu jeder zeit betaucht werden kann, werden Ausfahrten vor allem nach Tulamben, Amed, Kubu, aber auch bei Nachfrage in den Westen Balis (Menjangan, Secret bay) durchgeführt. Die Basis besitzt ein Tauchboot mit dem ebenfalls einige Spots im nahen Küstenbereich angefahren werden.
Die Basis selber, geleitet von Doris und Ingo, beide mit langjähriger Tauchlehrer Erfahrung (&Jahre Ägypten) ausgeprägte Makrofreaks , suchen und finden, leiten und lehren, sind ständig um die wertvolle Unterwasser aber auch die Intaktheit der Oberwasserwelt bemüht.
Ja die Basis selber ist sicher ein architektonisches Kleinod und einfach perfekt.

TIPPS:

Bezahlung ist in Euro möglich oder Visa(man braucht in Bali keine Dollar mehr!!! Der Euro ist schon überall wechselbares Zahlungsmittel!
TG vorzubuchen ist nicht notwendig, Rabatte gibt’s auch so!
Genug Filme mitnehmen oder Speichermedien!
Shopping ist in dieser Gegend kaum möglich entweder am Anfang des Urlaubs oder am Ende 1-2 tage in Kuta verbringen!
Urlaub so planen, daß man zu Vollmond im Alamanda ist –super Vollmondparty!!(keine Disco!) mehr sei aber hier nicht verraten!
Eine „offene Lebenseinstellung „mitbringen, da man sehr schnell in die Urlaubergemeinschaft aufgenommen wird -Allein zu zweit- ist manchmal schwierig.

PONDOK SARI- Ressort:

Das Pondok Sari liegt in der Bucht von Permuteran (Sandstand)
in Nordwest- Bali.
Der Nordwesten Balis ist viel trockener als der Rest der Insel, daher dominieren Erdfarben, Graslandschaften, Bergketten, die mich eher an Griechenland oder Australischen Busch erinnerten, als tropischer Regenwald.
Mir persönlich gefiel diese Landschaft fast besser als die Umgebung des „Alamandas“. Außerdem – als Fan von äquatorialen Sonnenuntergängen – kann man diese täglich bewundern!(ist im „Alamanda „ ebenfalls nicht möglich). In Richtung Westen sieht man die Vulkane von Java, ein toller Anblick!

Die Anlage selber befindet sich in einer riesigen, langgestreckten Gartenlandschaft, die sich von der Hauptstraße des Dorfes bis zum Meer hinzieht. Darin verstreut liegen die Bungalows (AC oder nur mit Fan), die etwas kleiner und einfacher als die vom „Alamanda“ gebaut sind, jedoch aber ein typisches indonesisches „Mandi“ (offenes Badezimmer) haben, welches uns ebenfalls sehr gefiel. Das Restaurant liegt in unmittelbarer Strandnähe, ist offen und stellt einen allgemeinen Treffpunkt und Mittelpunkt dar. Der Koch ist ein Künstler, die Speisekarte bietet traditionelle Gerichte, aber auch europ-australische Variationen an.(wir haben dort 14 Tage jeden Tag gegessen und es war super!!)
Die neueste Errungenschaft und ganzer Stolz des Besitzers Rolf L. ist der neue Pool. Aber der ist auch sehr schön angelegt er grenzt an einen Lotosteich hat eine Gegenstromanlage und diverse Massagedüsen eingebaut und bietet so nach einem Tauchgang eine herrliche Entspannungsmöglichkeit.

Freizeitangebote.

Diverse Ausflugstouren, Nationalparktrekking, Radtouren (es gibt ca. sieben Fahrräder die man kostenlos benützen kann um die nähere Umgebung (verschiedene Tempel etc.) zu erkunden.
Aromatherapiemassage
Fußreflexzonenmassage in einem eigenen Spa-Bereich
Reiten in einem Nachbarresort (25 US pro stunde)

Tauchen:

Die Tauchbasis gehört eigentlich nicht zum Hotel sondern ist eine Filiale von „Yos-Diving“ in Benoa. Von der räumlichen Ausstattung ist sie „nicht genügend“- zu klein ,nicht genug Spülbecken, kein Trockenraum,....der Ausbau ist jedoch bereits geplant.
Abgesehen von diesen Gegebenheiten war auch die Umstellung von der deutschen Organisation im“ Alamanda „ auf die indonesische bei „Yos“ mit einigen „AHA-Momenten“ verbunden.
Der indonesische Diveguide versteht sich als „Sucher“ der dem europ.Taucher die diversen Lebewesen die er eben kennt, zeigt. Wieviel Bar ich in der Flache hatte war ihm egal, denn meine Tauchsicherheit ist meine Aufgabe bzw. meines Buddys.
Aber als dies uns klar wurde, war alles bestens.
Zur Tauchbasis gehört auch ein kleines Boot mit welchem wir zu den vorgelagerten Riffen in der Bucht von Permuteran fuhren.
„Close Encounter“,“ Temple Wall“, und „Napoleon Riff“ sind die drei wichtigsten Riffe, die alle noch intakt und voller Leben sind. Vor allem „Temple Wall“ ist eine super Steilwand mit unglaublich riesigen Gorgonien und Weichkorallen .
Strandtauchgänge sind ebenfalls interessant , es gibt nämlich ein großes Reefbuilding project, welches so manches Kleinod der Unterwasserwelt anzieht.
Pulau Menjangan und Secret Bay ist eine Stunde mit dem Minibus entfernt und wird auf Wunsch ebenso täglich angefahren.
Menjangan- eine kleine unbewohnte Insel- umgeben von „steilen“ Steilwänden die ins „Blaue Nichts“ drop offen. Hier ist die Chance auf Großfische zu treffen wohl am größten, doch es ist immer wieder die selbe Entscheidung ---in das Blauwasser zu schauen ,oder den Blickwinkel zu verkleinern und das Riff nach den vielen Kleinstlebewesen abzusuchen.
Der beste Tauchplatz für uns war jedoch „Secret Bay“
„Secret Bay“ ist eine seitliche Bucht der „Bali-Strait“ die Meerenge, die Bali von Java trennt. Durchschnittlich 10-15m tief, Sandboden, keine Korallenformationen! ,mit schlechter Sicht (ca.10m), kaltem Wasser(ca.24 Grad), aber unglaublichem Leben!!! Critters, Critters, Critters!! Wir haben dort Wesen gesehen die kennen wir maximal aus Büchern bzw. nicht einmal dort haben wir einige gefunden. Vier phantastische Tauchgänge in maximal einem Hundertstel der Bucht durften wir erleben- die Bucht ist riesig mit ganzen Mangrovenwäldern (ich meine man könnte dort einen ganzen Tauchurlaub verbringen und immer wieder Neues entdecken).

Fazit:

„Pondok Sari“ ist etwas einfacher im Vergleich zum „Alamanda“ Resort, ist aber auch um einiges billiger. Wir fühlten uns genauso wohl und waren genauso zufrieden.
Puncto Tauchen, waren wir nach der kurzen Umgewöhnungsphase, ebenfalls mit den Diveguides sehr zufrieden, sie haben uns nie einen Wunsch abgeschlagen, haben die Ausfahrten sehr gut organisiert, haben uns unglaubliche Wesen gezeigt und waren immer guter Laune.
Die räumlichen Mängel haben wir dadurch ausgeglichen, daß wir unsere Anzüge, Lampen , Kamera, im Bungalow auswuschen, so war das auch okay.
Wie schon zu Beginn erwähnt , es war ein ganz toller Urlaub, auch von seiten des Reisebüro „Lorenz“ hat alles klaglos funktioniert und wir werden nächstes Jahr wieder diese faszinierenden Plätze besuchen.

Georg (Rescue Diver 309TG, Makrofan) + Brigitte (AOWD 187TG) Antos

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