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Tauchplätze Malediven Bandos
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| Anfahrt/Anreise: | |  | |
| Örtlichkeit/Einstieg: | |  | |
| Wasser: | Salzwasser | Erreichbarkeit: | Boot und Lang-TG |  | |
| Max. Tiefe: | | Schwierigkeit: | Anfänger-TG |  | |
Wrack-TG | Strömung |  | |
Höhlen-TG | Bergsee |  | |
| Füllmöglichkeit: | |  | |
| Tauchregulierung: | |  | |
| Notruf/Kammer: | |  | |
| Letzte Änderung: 09.04.2006 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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Datenbank - Tauchplätze - Malediven - 4 Berichte zu diesem Eintrag!
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Bandos geschrieben am 03.11.2007 von hansj [PADI AOWD, 44 TG] |
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Unsere Familie aus der Schweiz (meine Frau, Söhne 12 und 15 Jahre alt, ich) war vom 5. bis 19. Oktober 2007 auf Bandos. Unsere erster Urlaub auf den Malediven. Wetterglück! 10 Tage Sonnenschein. Obwohl alle Bungies besetzt waren, kam nie das Gefühl von Enge auf, eher im Gegenteil. Basis ist sehr gut ausgerüstet, von einem Malediver (Tauchprofi) geführt. Team besteht u.a. aus Japanerinnen und 2 Holländern. Sprache Japanisch, English, Niederländer sprechen (auch) gut Deutsch. AOW Kurs habe ich im ´Privatunterricht´ bei Jenny (Japanerin, in English) absolviert. Mein Kollege (auch mit Familie da) machte sein OW Brevet ebenfalls alleine bei Wilco (Weltreisender in Sachen tauchen) auf Deutsch. Das ganze Team war sehr freundlich & gut gelaunt. Es war gemäss Wilco in unserer ersten Woche wenig los auf Tauchbasis, die Bootsausflüge (zB. morgens mit je 2 TGs) waren meist höchstens halb gebucht. In unserer zweiten Woche war etwas mehr Betrieb. Am meisten Japaner, dann Engländer, dann Schweizer/Deutsche/Italiener/Spanier/weitere, kurzum: Eine spannende Durchmischung. Die meisten Divespots im südlichen Teil des Nord Malé Atolls sind innert max. 35 min per Dinghi erreicht. Abfahrt 0830, Rückkehr 1200-1230. Restlicher Tag damit voll verfügbar für Familie, Strand, Bier in der Sundowner Bar. Praktisch jeden Tag gibt´s auch Nachmittagsdive und Nightdive: wer will, kommt also voll auf die Kosten. Hausriff v.a. auch für Schnorchler gut. Bester Strandabschnitt für´s Räckeln im Liegestuhl definitiv nicht wie immer wieder erwähnt bei Bungie 191, sondern 250m weiter im Uhrzeigersinn... Da es keine Sonnenschirme gibt, ist m.E. eine Palme als Ersatz sehr willkommen. Essen gut, Bedienung freundlich, Unterhaltung gut. Nicht nur ich als Taucher war begeistert, sondern die ganze Familie.
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Bandos geschrieben am 28.09.2006 von OliverN [CMAS** + Rescue, 550 TG] |
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Ich war mit meiner Familie - zwei Kinder 9 und 17 Jahre - vom 25.8. bis zum 8.9.2006 auf Bandos. Wir waren bereits vor vier Jahren schon einmal auf Bandos gewesen, als noch Axel Horn die Basis führte. Wir sind nochmals nach Bandos gefahren, weil diese Insel eher zu den preiswerteren Inseln gehört, für Nichttaucher ein relativ gutes Sport- und Abendprogramm anbietet und für ´Nur´-Schnorchler ein attraktives Hausriff anbietet, bei dem man regelmäßig Schwarzspitzenriffhaie, Schildkröten, Muränen und Schwarmfische sehen kann. Die Nähe zu Male ermöglicht außerdm einen Ausflug dorthin und erspart einen teueren Transfer. Mein Bericht wäre weitgehend überflüssig, da ich den Bericht von Bernd Blaser vom Dez.(?)2005 / Jan. 2006 weitgehend bestätigen kann, wenn da nicht noch der Bericht von Rainer Tewes vom 9.4.2006 wäre. Deshalb noch einige Bemerkungen von mir: 1. Man muss nicht auf teurere Inseln wie Thulagiri oder andere Nachbarinseln von Bandos. Alle fahren die gleichen Tauchplätze an, die auch von Bandos aus angefahren werden. 2. Die Tauchplätze sind relativ schön, aber nicht unberührt. Das Korallensterben ist immer noch sichtbar, wenngleich das Korallenwachstum wieder eingesetzt hat. Einige Tauchplätze in der Nähe von Male lassen auch deutliche Umweltsünden über und unter Wasser erkennen (Müll bzw. Müllverbrennung). Im Sommer gibt es - meiner Erfahrung nach (6 Maledivenaufenthalte) - hier im Nordmaleatoll mehr Chancen auf Mantas zu stoßen. Ich habe auch in diesen Ferien mehrfach große Exemplare aus nächster Nähe gesehen. 3. Tauchbasis: Die Tauchbasis wird gut geführt, das Material ist - soweit ich das sehen konnte - in Ordnung. Zwei Ausfahrten am Tag, eine morgens um 8h30 mit zwei Tauchgängen, eine mittags um 14h30 mit einem Tauchgang. Nitrox ist umsonst. Getaucht wird mit 12l Alu-Tanks. Bei jeder Ausfahrt erhält man ein trockenes Handtuch und 0,5l Wasser gratis. Vieltauchern würde ich trotzdem empfehlen zsätzlich eine 1,5l Wasserflasche auf eigene Rechnung mitzunehmen; - der Körper dankt es. Die Bootscrew ist sehr erfahren und hat uns auch in größerer Entfernung und bei Seegang immer sicher gefunden. Wie das bei Rainer Tewes anders sein konnte, ist mir schleierhaft; - war die ´Stammbesatzung´ in Urlaub? Im übrigen pflege ich meine Ausrüstung immer selbst anzulegen und auch das Jacket selbst am Tank zu befestigen. Es ist meine Ausrüstung und meine Sicherheit, da soll jeder andere die Finger von lassen. Natürlich half die Crew beim anhelegen und abnhemen der Tanks. Die Ausrüstung kann auf der Basis in Körben bzw. auf Bügeln gelagert werden. die Körbe werden von der Crew aufs Boot gebracht. Lungenautomaten und Computer sollte man natürlich nicht dort lassen. Die Basis ist Tag und Nacht frei zugänglich. Die Basis wird von Maledivern geführt, die z.T. bereits unter Axel Horn hier gearbeitet haben. (Ali + Teile der Bootscrew). Hotel und Basis gehören einem Malediver, nicht etwa Chinesen. (Auskunft Taucherarzt der Insel). Während unseres Aufenthalts waren allerdings keine europäischen Tauchlehrer da. Drei maledivische Tauchlehrer, 1 Japanerin, 1 Chinesin. Das Briefing auf Englisch ist trotzdem ordentlich. Was etwas fehlt ist aber der gemütliche Plausch nach dem Tauchen. Die Tauchbasis versucht den Wünschen der Kunden entgegenzukommen. Als ich mir kurz vor Ende des Aufenthalts nochmals einen Tauchgang am ´Paradise Rock´ wünschte, wurde kurzfristig der ganze - bereits aushängende - nach meinen Wünschen Tauchplan abgeändert. Man merkt allerdings, dass auf Bandos viele Taucher ´durchgeschleust´ werden. Die herzliche Atmosphäre wie vor 10 Jahren noch auf manchen Basen kommt nicht auf. Man reist halt irgendwann ab. 3. Taucher: Die meisten Taucher waren Japaner; es folgen einige Briten und Schweizer und wenige Italiener. Ich war der einzige deutsche Taucher an Bord! (Ich denke das liegt daran, dass es eben keine ´deutsche´ Tauchbasis mehr ist. - ´Was der Taucher nicht kennt, das mag er nicht.´) 4. Die Insel: Die Insel ist für Maledivenverhältnisse relativ groß, mit Palmen bewachsen. Allerdings findet man hier nicht den urwüchsig dschungelartigen Eindruck von Filitheyo oder Vilamendhoo, sondern eher eine gepflegte Gartenanlage. Durch die Renovierung vor zwei Jahren hat die Insel sehr gewonnen. Die Standardbungalows sind vom Komfort her völlig ausreichend. Abzuraten ist von den teureren Bungalowsweeten. Sie liegen an einem ungünstigen Abschnitt der Insel, weit entfernt von der Tauchabis. Ich würde die Bungalows 140-200 empfehlen. 5. Die Gäste: Japaner (kurz), viele Italiener (i.d.R. Nichttaucher), Briten einige Deutsche und andere. Im Juli sollen auch mehrere deutsche Familien da gewesen sein. Trotz hoher Gästezahl findet man immer einen ruhigen Strandplatz. Etwas störend: die laute Musik abends in der Bar. Wer das nicht mag, kann aber ganz ruhig in der Sundowner-Bar sitzen. Sehr interessant: Gespräche mit den Taucherärzten. 6. KINDER: Man sollte sich verschiedenes klar machen: a) Für viele Familien sind die Malediven zu teuer. Wenn schulpflichtige Kinder mitfahren, können sie nur in den Schulferien fahren. Das heißt: Wer in der Nebensaison fährt oder an dn Ferienrandzeiten, darf sich nicht wundern, wenn er keine anderen Kinder vorfindet. b) Bandos hat eine Kinderbetreuung. Auf Wunsch gibt es - gegen Extrabezahlung - auch Babysitter. Aber natürlich spricht das Personal dort nur Englisch. Meine Tochter war trotzdem gerne ab und zu dort. c) Kleine Kinder sind keine Gegenstände zum abgeben. Mama und Papa gehen tauchen, das Kind muss / darf - am besten noch ganz allein und in völlig fremder Umgebung - in einen fremden Kindergarten. Juchu!!! Das geht bei japanischen Kindern - dort gehen Kinder ab dem zweiten Lebensjahr in den KiGa - aber auch dort keinesfals immer. Die deutsche Inselärztin konnte da schöne Geshichten erzählen. Das geht vielleicht auch zusammen mit anderendeutschprachigen Kindern, wenn sie sich ein bisschen kennegelernt haben. Aber ansonsten: Mama und Papa - wechselt Euch doch bitte beim Tauchen ab! Das Personal ist sehr kinderfreundlich; wenn genug Kinder da sind, werden auch Kinderfeste veranstaltet. Aber Kinder sind nicht zum Abgeben. Insgesamt hat uns der Urlaub - trotz durchwachsenem Wetter - auch dieses Jahr wieder gut gefallen. Bandoos ist sicher nicht die beste Taucherinsel, aber für Familien mit maßvollem Geldbeutel sicher attraktiv.
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Bandos geschrieben am 09.04.2006 von Rainer Tewes [CMAS***, 640 TG] |
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0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir sind gerade von Bandos zurückgekehrt. Nach Tauchbasiserfahrungen von Scapa Flow bis Neukaledonien hat der Tauchurlaub auf Bandos alle jemals gemachten schlechten Erfahrungen übertroffen. Wir hatten Bandos ausgewählt, weil es hier einen Kindergarten geben soll. So hätten meine Frau und ich die Möglichkeit gehabt zusammen zu tauchen. Unsere 2 1/2 jähige Tochter, Spielgruppen- und Kinderbetreuungserfahren wäre dort gut aufgehoben, dachten wir. Der Kindergarten mag für einheimische Kinder sehr nett sein, die Erzieherinnen sind sehr liebevoll, aber für ein europäisches Kind ist es schlichtweg ein ´dunkles Loch´. Unsere Tochter weinte zweimal eine Stunde durch. Während unseres Aufenthaltes gab kein Europäer sein Kind dort ab. Das Negativhighlight aber ist die Tauchbasis. Bei unsere Ankunft vereinbarten wir die Checktauchgänge. Meiner Frau Ex-Tauchlehrerin wurde dieser verweigert da sie 5 Jahre nicht getaucht hatte. Sie müsse einen kostenpflichtigen Refreshtauchkurs machen. Nach Intervention des Reiseveranstalters ließ man sie nach mehreren Tagen zum Cecktauchgang zu. Tauchtauglichkeitsuntersuchung wurde nicht geprüft. Nach Anlegen der Ausrüstung wollte man noch mal das Brevet sehen, es hatten nun schon dreimal vorgelegen, nur massives Auftreten verhinderte, das meine Frau sich nochmal ausziehen mußte um die Unterlagen erneut zu holen. Am nächsten Tag war seltsamerweise dann mein neuer Tropenanzug aus der Tauchbasis verschwunden. Beim Tauchgang am selben Tag verlor uns das Boot, mein Buddy und ich trieben glücklicherweise auf eine Ferieninsel zu. Erst als wir auf dem Hausriff der Insel standen und meine Tauchpartnerin schon meinte sie könne bald nicht mehr, tauchte das Tauchboot auf. Geplante Tauchausfahrten wurden kurzfristig abgesagt. Üblicherweise werden bei Tauchgängen die Jackets von der Basis an die Flasche geschnallt und die Regler montiert, bei mir dann auch nicht mehr. Mein Anzug tauchte nicht mehr auf, ich könne ja meine Ausrüstung zum Hotellzimmer tragen. 15 Minuten Weg, 20 Kilo, 32 Grad nach den Tauchgängen. Ich wäre dafür selbstverantwortlich!. Die Tauchbasis gehört zum Hotel und steht unter chinesischer Leitung.
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13 von 14 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Als wir uns Anfang Februar super-kurzfristig für einen kleinen
Malediven-Abstecher entschieden haben, war weit und breit nichts mehr zu
finden, entweder kein Flug oder keine freie Insel... Naja, über einen
bisher von mir erfolgreich vermiedenen Billig-Anbieter (NUR gut dass es
noch andere gibt :-)) gabs dann noch Restplätze auf Bandos. Mit etwas
gemischten Gefühlen ging es dann bereits 24 Stunden später vom
Franfurt International in die Lüfte, non-stop nach Male, was gut 9
Stunden brauchte. Als Malediven-Erfahrene (siehe Baros ´97) kamen wir relativ
relaxed aus dem Airportgebäude und begaben uns an den ´Bandos´-Schalter.
Den gibts, im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln, aufgrund des hohen
Gästeaufkommens tatsächlich. Dort mußten wir erstmal ein
halbes Stündchen abwarten, bis die restlichen Gäste, insgesamt
etwa 30, durch die Alkoholkontrolle kamen. Mit einer Speed-Fähre gings
dann in knapp 20 Minuten auf die Insel. Bandos ist eins der ältesten
Resorts auf den Malediven (gegründet 73), eins der größeren
(480 Betten) und eins der moderneren (www.bandos.com; eMail-Service für
die Gäste: Senden 1$, Empfang kostenlos, klappt auch gut). Allerdings:
Es ist auch eins der preisgünstigeren, vor allem scheinen die Billiganbieter
dort ihre ´Glücksreisen´-Kontingente abzuladen. Der Preis im Februar
(Maledivische Hochsaison) liegt bei etwa 2.300,- DM für 14 Tage Halbpension.
Ob´s nun daran liegt oder andere Gründe dazukommen, es kann leicht
passieren daß man am Strand zwischen die Fronten ´lustiger´ Italiener
und ´ausgelassenen´ Östereichern gerät, da hilft nur noch eins:
Abtauchen. Aber dafür war ich ja auch gekommen :-) Ein Wort noch zur
Küche und zum sonstigen Service: Das Essen ist Spitze, wirklich wahr,
sowas sucht man auf den Malediven sonst vergebens. Wir hatten, nicht zuletzt
aufgrund der letzten Erfahrungen Vollpension gebucht und hatten nun 3 üppige
Buffets täglich, ich kanns keinem empfehlen, außer er leidet
an Unterernährung. Kleine Snacks zum Mittag sind zwischen 5 und 10
$ zu bekommen, sodaß sich der Aufschlag für VP (300 DM) nicht
rechnet. Aber gut war´s allemal. Das weitere Angebot auf der Insel ist
vielfältig, Details entnehme man aus der o.g. Webseite, hier nur ein
paar Stichworte: Surfen, Segeln (Kat), Beachvolleyball, Massage, Fitness,
Federball, Squash, Snooker, Sauna, 3 Restaurants, 4 Bars, Fotolabor, Druckkammer,
Krankenstation. Es ist immer ein Druckmediziner und ein Allgemeinmediziner
vor Ort. Zum Wesentlichen: Tauchen! Die Basis ist neu gebaut, ist unter
deutschsprachiger Leitung (Wolli) und hat mehrere Tauchlehrer. Es sind
eine ganze Menge Sprachen und Nationalitäten vertreten, die Gäste
und damit zwangsläufig auch die Tauchlehrer sprechen in der Hauptsache
italienisch, deutsch, englisch und japanisch. Leihausrüstungen stehen
in großer Stückzahl zur Verfügung. Gefüllte Flaschen
können rund um die Uhr genommen werden, man muß sich nur ins
Hausriffbuch eintragen. Es finden täglich 2 Ausfahrten statt und mehrmals
die Woche zusätzlich Ganztagesfahrten. Die Boote werden nicht überfüllt,
es wird dann ein zweites oder drittes genommen! Geführte Hausrifftauchgänge
und Nachttauchgänge gibts bei Bedarf, im Zweifelsfall fragen. Die
Nacht-TGs am Hausriff waren die bislang eindrucksvollsten Tgs überhaupt
für mich! Es gibt dort eine kleine Höhle, in der verbergen sich
tagsüber Riesenlangusten, die kommen nachts raus und dann schläft
dort jede Nacht eine Schildkröte drin... traumhaft. Die Preise sind
moderat, jedenfalls im maledivischen Vergleich. Das schöne ist die
Preisgestaltung: Man taucht einfach drauflos, und am Ende wird dann geschaut
wieviel das war und wie man das am günstigsten berechnen kann. Ich
hatte z.B. einige Tage mit zwei, einige mit einer Ausfahrt, einige Nacht-
und einige Hausrifftauchgänge. Das wurde dann quasi zu Zweiergruppen
zusammengezogen und dann als 7 Tage non-Limit berechnet, was mir gegenüber
einer Einzelabrechnung 100$ gespart hat. Überhaupt zeigte man sich
großzügig, was ich auf den Malediven nicht erwartet hätte,
so stellte man mir zweimal kostenlos einen Atemregler zur Verfügung,
weil mein Oktopus mal wieder abblies, und die Lampen für einen ´privaten´
Nachttauchgang hat man auch nicht berechnet. Fazit: für Taucher eine
Spitzeninsel, der Nichttaucher kann je nach Neigung auch voll auf seine
Kosten kommen. 4 Flossen.
Noch ein Wort zum Thema Korallensterben: Als ich 1997 zum ersten Mal
auf die Malediven kam, war mir davon noch nichts zu Ohren gekommen. Ich
fand damals die Unterwasserwelt unbeschreiblich beeindruckend und berauschend
schön. Heute weiß ich, daß es mir damals hätte nicht
gefallen dürfen, weil alle Korallen tot waren. Inzwischen hat es sich
etwas erholt (meine ganz persönliche Ansicht sowie die Ansicht vieler
mit-Taucher dort), aber oberhalb von 10,15m sind die meisten Korallen tot.
Ich will dieses tragische Thema nicht bagatellisieren, die Auswirkungen
auf das gesamte Ökosystem dort sind weder erforscht noch zu übersehen,
aber der Panikmache der Journallie, immerhin wenige Jahre später losgetreten,
kann ich mich nicht anschließen. Nochmals: Die ganze Tragödie
fand bereits 1996 statt! Ich für meinen Teil hatte nach den vielfältigen
Berichten schon das schlimmste befürchtet, doch als ich kurz nach
der Ankunft ins Wasser hüpfte und ´wie immer´ von hunderten bunter
Fische ´begrüßt´ wurde, war ich ziemlich erleichtert. Die Unterwasserwelt
ist nach wie vor ein absoluter Traum und immer wieder eine Reise wert.
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05.07.2008 06:12 Taucher Online : 42 Heute 1417, ges. 27316731 Besucher
 
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