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Basen/Shops Malediven

Filitheyo, Werner Lau

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 Datenbank - Basen/Shops - Malediven - 28 Berichte zu diesem Eintrag!

           

Datenbankeintrag 6384
Filitheyo, Werner Lau
geschrieben am 03.03.2004 von Markus [CMAS*, 30 TG]
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3 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Eigentlich ist unser Urlaub schon wieder zu lange her (Ende Okt/ Anfang Nov. 2003) – der Bericht aber immer noch nicht geschrieben: Wir hatten Filitheyo wegen des allgemeinen Lobs über die gute Küche den Vorzug gegeben und kannten „Werner Lau“ von Vilamendhoo. Ergebnis: Das Essen entsprach der hohen Erwartungshaltung – Die Tauchbasis hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Es kommt eben nicht auf nur Technik, Lage und Abläufe an, sondern auf die Personen, die dahinter stehen:

Überragend die Freundlichkeit der Basis. Von wegen Snob-Insel. Wer sich einmal überlegt, mit welchem Tagespensum (so von 8.30-20.30 Uhr) die Crew 6 bis 7 Tage die Woche arbeitet, kann davor nur den Hut ziehen. Das hat nichts mit der „Service Wüste Deutschland“ zu tun. Selbst unserer quengelnder Sohn (Leonhard, 2 Jahre), der nicht immer einsehen wollte, warum Mami nun alleine mit dem Boot losfährt, hat Niemanden vom Team aus der Ruhe gebracht.

Die Basis selbst (Equipment, Organisation) ist Werner-Lau typisch und hochklassig. Zu den Tauchgebieten selbst schaut Euch einfach bei www.werner-lau.de um (Bilder sagen mehr als Worte). Großfisch ist natürlich Jahreszeitenabhängig. „Hai“lights gibt´s immer. Die Mantas hat leider nur Silke in ihrem Tauchgang gesehen. Das Basis-Team war immer für uns ansprechbar – auch beim abendlichen Bier/Cocktail. Die Ausbildung (Silke´s Advance Diver) und Nitrox für uns beide zur vollen Zufriedenheit! Schließlich ist noch die faire Abrechnung zu erwähnen: Ein Tauchgang, den Silke wegen einer Mittelohrentzündung nicht machen konnte, wurde mir gutgeschrieben. Und tröstende Worte + Schmerztabletten gab es noch gratis dazu. Weiter wurde uns der Hinweis auf einen Wiederholerrabatt gegeben, der uns auch noch nachträglich gutgeschrieben wurde. Alles in allem ein sehr angenehmer Urlaub.

Ein dickes Lob an Barbara, Karin und Marcus (und alle, die wir vergessen haben)! Wir waren sicher nicht das letzte Mal auf Filitheyo.

Markus, Silke und Leonhard

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 4394
Filitheyo, Werner Lau
geschrieben am 07.08.2003 von Juergen Lelanz
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1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht
vom 17.7 - 1.8.2003

So da sind wir wieder in Deutschland gelandet, nach unserem 2.Traumurlaub auf Filitheyo. Wir, das sind meine Eltern Jürgen und Marita und ich Stephanie (14 Jahre).
Der Hinflug von München mit Condor war ganz angenehm, wobei ein Nachtflug immer irgendwie nervig ist. In Male haben uns dann erst mal Wolken begrüßt, aber es war wie immer warm. Passkontrolle etc. lief richtig gut und dann waren wir auch schon auf dem Weg zum Wasserflugzeug. Dazu kann man nur sagen: einfach umwerfend, wenn man die ganzen Inseln von oben sieht.
Nach einem ¾ Stundenflug mit Zwischenlandung auf Vilamendhoo und einer 15 minütigen Dhonifahrt zur Insel wurden wir freundlich mit einer frischen Kokosnuss und einem Erfrischungstuch begrüßt. Nach unserem Einzug in einen Doppelbungalow ging es zur Tauchschule.
Aber erst mal kurz was zu den Bungalows. Alle sind sehr schön eingerichtet, mit Fernseher, Sitzecke..., aber der Höhepunkt ist das große, halboffene Bad. Beim Duschen Flughunde beobachten ist schon ziemlich toll. Zu den Doppelbungalows muss man sagen, dass sie zwar etwas hellhörig sind (wenn man Nachbarn hat), aber dafür an der schöneren Seite der Insel liegen. Der Strand ist etwas größer und von Einstieg 5 - 8 kann man am besten tauchen und Schnorcheln.
So nun aber zurück zur Tauchschule! Die Tauchschule ist, Gott sei Dank, genauso spitze wie letztes Jahr. Die Ausrüstung, die Beratung... war einfach top. Nach kurzen Erkundigungen zum Schnuppertauchen und dem CMAS* Kurs ging es zurück in den Bungalow, eine Runde schlafen. Am Sonntag hat dann für mich der Tauchkurs begonnen. Uwe (mein Tauchlehrer) war einsame Spitze, genauso wie Karin, Jack und alle anderen. 3 Tage zeitig aufstehen und für die „schwere“ Prüfung lernen, lohnt sich wirklich.
An alle Nichttaucher: Lernt tauchen. Es ist einfach faszinierend und viel, viel schöner als Schnorcheln.
Am Donnerstag stand dann der 1. Tauchgang mit meinen Eltern (ohne Tauchlehrer) am Hausriff auf dem Plan. Das Hausriff ist toll. Man sieht viele große Fischschwärme, jagende Makrelen, Schildkröten, Haie... . kleiner Tipp für alle Taucher, die bald nach Fili fliegen: zwischen Einstieg 5 - 6 auf ca. 12m befindet sich ein Steinfischpärchen, Farbe: lila - violett.
Man kann aber auch sehr gut Schnorcheln und mit etwas Glück kann man vom Strand aus Stachelrochen und einen kleinen Schwarzspitzenriffhai beobachten. Noch kurz was zu den Tauchausfahrten mit dem Dhoni. Morgens um 9 Uhr und nachmittags um 14.30 Uhr werden wunderschöne Tauchgebiete angefahren, sehr empfehlenswert. Die Giris, Farus und wie die Riffe alle heißen, sind teilweise schon wieder sehr schön bewachsen und wenn man Karin als Begleitung hat, sieht man sehr viele seltene und bunte Schnecken + Garnelen und mikroskopisch kleine Fische. Jetzt aber genug vom Tauchen!! Zum Essen!
Als erstes würden wir sagen, dass Halbpension vollkommen ausreichend ist, obwohl man von diesem leckeren Essen nie genug bekommen kann.
Zum Frühstück gibt es alles was das Herz begehrt, wie Müsli, Obst, Waffeln, Omelett vom Eierkoch... und natürlich American pancakes. Mmh!!
Wenn man morgens tauchen will, muss man sich schon ganz schön zurückhalten. Dafür kann man dann abends umso mehr zuschlagen. Es gibt eine riesige Salatauswahl mit Sushi, asiatischen Salaten, grünem Salat..., außerdem Suppe, Fisch und noch vieles, vieles mehr. Wer scharfes Essen mag ist in der Curryecke genau richtig und für die Fanatiker von deutschem Essen gibt es regelmäßig Kassler und manchmal auch Schnitzel.
Selbst wenn wir uns nur kleine Portionen geholt haben, haben wir es nie geschafft alles zu kosten!! Zum Nachtisch kann man nur sagen, probiert die Kalorienbomben (sehr lecker) mit dem Gedanken, dass ihr alle Kalorien beim schwimmen bzw. beim tauchen oder Schnorcheln wieder verbrennt.
Ehe ich es vergesse, das Spa wurde von jedem in höchsten Tönen gelobt. Also den Gutschein, den ihr zu Beginn des Urlaubs bekommt, auf jeden Fall nutzen.
Da fehlen eigentlich nur noch die abendlichen Barbesuche, wo man oft die Tauchlehrer und die restlichen Taucher trifft und die Cocktails sind auch einen kleinen Abstecher dorthin wert.
Zum Schluss müssen wir noch loswerden, dass dieses Jahr auffallend viele Urlauber zu einen reinen Strand + Poolurlaub auf die Insel gekommen sind. Auf den Malediven muss man einfach tauchen und Schnorcheln, sonst verpasst man was!! Leider gab es auch Dauermeckerer, aber auf der Insel gibt es absolut keine Beschwerdegründe. Noch eine kleine Bitte: lasst eure (Absatz)Schuhe zuhause, ihr braucht sie erstens nicht und außerdem brecht ihr euch mit solchen Schuhen die Füße. Ihr könnt ohne Probleme überall hin barfuss laufen.

Fazit:
Die Insel ist ruhig und richtig klasse. Man wird von vorn bis hinten verwöhnt.
Das Essen, die Tauchschule + Lehrer verdienen ein extra großes Lob.

Gut Luft an alle Taucher!
Viele Grüße an Karin, Uwe, Jack und alle anderen!
Bis bald,
Jürgen, Marita und Stephanie Lelanz!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3579
Filitheyo, Werner Lau
geschrieben am 02.05.2003 von Conny [PADI AOWD, 165 TG]
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3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren im März/April 2003 auf Filitheyo zum Tauchen und in einem Satz gesagt: Es hat uns sehr gut gefallen und wir waren sehr zufrieden!
Über die Insel selbst möchte ich hier keinen riesigen Bericht abgeben, dieser ist unter www.malediven.net zu finden. Doch dass Filitheyo eine Luxusinsel sein soll, kann ich nicht sagen. Sie ist sehr schön, naturbelassen und natürlich hochwertig ausgestattet, doch unter einer Luxusinsel verstehe ich etwas anderes. Die Atmosphäre ist locker und legere, auch abends beim Essen, nichts schicki-micki..., wer will kommt auch barfuss abends in das mit Sandboden versehene, schöne Restaurant. Die Angestellten sind zuvorkommend und höflich, der Service also wirklich gut.
Aber nun zum Tauchen:
Die Basis von Werner Lau wird momentan von Barbara geleitet, alle anderen vom Tauchteam sind bis auf eine Ausnahme alles Tauchlehrer und kommen aus Deutschland, Österreich und Japan, nicht zu vergessen sind die einheimischen Flaschenboys. Alle sind sehr nett und zuvorkommend, man kann jeden ansprechen und sie sind gerne bereit, jede Frage zu beantworten.
Dass hier nur auf die Kohle geachtet wird, finde ich überhaupt nicht. Die Tauchpreise sind generell auf den Malediven sehr hoch, die Lau-Basen liegen mit deren Preisen im mittleren Preisniveau, es gibt durchaus teurere Basen mit schlechterem Service! Wer billig tauchen will, sollte dann lieber nach Ägypten reisen. Es sei auch noch nebenbei erwähnt, dass ich selbst einige Tage sehr krank war und nicht tauchen konnte (hatte alle Tauchgänge im voraus ab Deutschland gebucht) und man sich bei der Endabrechnung durchaus sehr kulant und fair verhalten hat. Wenn man hier nur auf Kohle achten würde, wäre es anders abgelaufen!!!
Das Hausriff bietet diverse Möglichkeiten zum Tauchen und ist sicherlich einige Tauchgänge wert.
Man muss manchmal ein wenig aufpassen mit den Strömungen, doch nach zwei Tauchgängen hat man es dann raus und es ist wunderschön. Wir haben am Hausriff sehr viel gesehen, dadurch dass es ein Kanalriff ist, sehen die Korallen eigentlich relativ gut aus, von Geröllwüste und Schrotthalden kann nicht die Rede sein! Es gibt dort Fischschwärme ohne Ende, manchmal war es eine richtige Fischsuppe. Es gibt kleine Schwarzspitzenriffhaie, ausgewachsene Weißspitzen, Schildkröten, Lobster, große Napoleons, Marlins usw.
Die Bootstauchgänge sind, wie eigentlich der komplette Tauchbetrieb der Basis, sehr gut organisiert.
Es gab während wir da waren, immer drei Boote, die um 9:oo und um 14:30 rausfuhren. Die Ziele lagen entweder im Innenrif oder am Außenriff, so dass für alle Könnerstufen etwas dabei war.
Die Werbung von Werner Lau "Großfischbegegnungen satt" ist sichrlich etwas übertrieben und ich würde sie auch vielleicht mal ändern. Doch muss man sich immer wieder bewusst machen: "Wir sind nicht im Zoo", die Begegnungen mit großen Fischen ist generell echt eine Glückssache. Doch ist es auch auf Filitheyo immer wieder möglich! Was erwarten die Leute? Dass sie bei jedem Tauchgang Großfische sehen?, das ist wohl unmöglich. Der angefahrene Mantapoint garantiert zu 90% Mantas, die Ausfahrten zu den strömungsreichen Tauchplätzen große Napoleons, graue Riffhaie, Weißspitzenriffhaie, wahnsinnige Fischschwärme, Adlerrochen und, und, und. Also, was will man mehr?!

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Datenbankeintrag 2512
Filitheyo, Werner Lau
geschrieben am 18.10.2002 von Michael Bartelme
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Wir kommen gerade von 14 tagen von filitheyo zuruck

Es wird sehr schwierig sein auf anderen insels oder anderen tauch basis als Werner lau zu gehen

Sie haben den Standard so hoch plaziert ! (noch nie so eine tauch basis in Franckreich gesehen )

Als Françose kann ich nuch sagen , perfekt !

Alle leute von der tauch basis und besonders Kai waren absolut professionnel und freundlich

Die insel und der service sind klasse

Die besten ferien meines leben ! !

Auf bald ! !

Michel Barthelme & Bernadette

Strasbourg, France

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 1227
Filitheyo, Werner Lau
geschrieben am 03.02.2002 von Ali
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10 von 16 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 7 von 17 Usern stimmten diesem Bericht zu.

07.01. 21.01.2002

Dem Bericht von Sabine und Wolfgang vom 05.01.2002 kann man nichts hinzufügen. Auch wir haben es fast genauso erlebt.

Die ´traumhaften´ Tauchgründe liegen ja nun wirklich in der Vergangenheit und >>Von wegen Grossfische satt !!!<<. Doch, einige der Taucher haben kleinere Haie und Adlerrochen gesehen, bei Srömungstauchgängen und dann nur mit Scooter (US $ 30,00 extra).
Das Inselmanagement und die Tauchbasis haben nur eines im Sinn : KOHLE MACHEN !!!!!!

Mein Fazit ist der anhängigen Tabelle zu entnehmen.

Trotzdem, einige Fotos. Die von den Korallen-Schrotthalden erspare ich Euch.

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Datenbankeintrag 1111
Filitheyo, Werner Lau
geschrieben am 14.12.2001 von Sven
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1 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.

ich war anfang dezember auf filitheyo und muß sagen, dass es eine richtige luxusinsel ist. sie ist die einzige hotelinsel im nord-nilandhe atoll und somit hat man beim tauchen keine anderen boote!! die tauchplätze sind zwar nicht mit vilamendhoo vergleichbar aber auch schön. die basis ist neu (eröffnung der insel november 1999) und bietet NITROX !! die basis ist prima, gut ausgestattet mit scootern(wer will...), nitrox usw. das personal ist freundlich aber man merkt, dass die meisten dort schon relativ lange auf den malediven sind und ich denke langsam einen koller bekommen. jan und melody werden nach mikronesien gehen und dort eine neue basis mit werner lau aufbauen. stefan übernimmt das regionalmanagement der werner lau basen auf den malediven. hüdü geht nach medhufuschi. monika macht dann verwaltung. somit fehlt jemand aber das wird durch steffi und jens von vilamendhoo aufgefüllt, die dort einen guten job gemacht haben.. alles in allem ist das tauchen auf filitheyo eine 4-5. das management dort eher auch durchschnittlich.. obwohl es eine der teuersten inseln ist..

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 1064
Filitheyo, Werner Lau
geschrieben am 26.11.2001 von Tom Schmiedl
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8 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 18 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Leider kann ich mich nicht unter den vielen und freundlichen Filitheyo-Berichten einreihen.
Da ich aber durch diese web-site schon für viele vorhergehende Urlaube positive Tips und Erfahrungen sammeln durfte, sehe ich mich dazu verpflichtet, anderen Urlaubern und Tauchern einige Enttäuschungen zu ersparen!
Für den Schnell-Leser sei kurz erwähnt, daß trotz der naturgegebenen Schönheit die jeder Malediven-Insel – und somit auch dieser - zugesprochen werden muß, das Preis-Leistungs-Verhältnis auf Filitheyo einfach nicht stimmt.

Zur Insel:

Bereits zu Beginn fiel uns der ziemlich ungepflegte Zustand des umlaufenden Strandes auf; da habe ich wohl die Bemerkung als „urtümlich belassene Insel“ im Reiseprospekt und Internet falsch ausgelegt! Mir ist sicherlich klar, daß dem anwachsendem Wasserspiegel durch entsprechende Aufschüttungen Einhalt geboten werden muß. Deshalb sind auch Korallenstückchen auf der ganzen Insel verständlich, obwohl sie die „Barfüßigen“ attackieren, doch herumliegende Balken mit rostigen heraussstehenden Nägeln im Uferbereich erfreuen sicherlich keine Eltern spielender Kleinkinder und gehören einfach weggeräumt!
Auch ein absolut ungepflegtes Volleyballfeld, durchsetzt mit Korallenstückchen macht da wenig Sinn, außer man hat auch bei diesem Urlaub seine Bergschuhe dabei. Vermutlich wurde dieser Umstand auch vom etwas schwerfälligen Manager erkannt und somit eine Entfernung des Volleyballnetzes während unseres Aufenthaltes angeordnet.

Womit wir bereits bei der mit Abstand netteste Person, nämlich dem Chef diese Eilands angelangt wären. Sicherlich ist es heutzutage nicht mehr notwendig, im Kolonialstil begrüßt zu werden, doch ein wenig Anstand hätte man zumindest vom Repräsentanten Filitheyo’s erwarten dürfen. Er hätte sich dabei leicht die richtigen Umgangsformen bei seinen Angestellten abschauen können, die mit Abstand zu dem besten Personal gehörten, welches mir jemals auf einer Malediven-Insel begegnet ist – und das, obwohl wegen der vielen all- inclusive-Gäste sicherlich nicht viel Trinkgeld fließt -.
Beispielhaft für gute Erziehung schreitet der Manager am Buffet vorbei an der Schlange der zahlenden Insel-Gäste um sich vorne als wirklich Erster bedienen zu können. Gezielt setzt er sich für den Erhalt der schwimmenden Tierwelt ein, indem er mit Spezial-Ködern nach Haien und großen Napoleon- Fischen Ausschau hält, um diese meisbietend gen Osten verkaufen zu können. Vielleicht hat diesem Mann ja noch keiner erzählt, daß viele seiner tauchenden Gäste gerne lebenden Vertretern dieser Arten begegenen möchten.

Zur Unterbringung:

Es gibt wie auf den meisten Malediven-Inseln Strandbungalows in verschiedenen Klassen und Wasserbungalows. Die Wasserbungalows sind zwar ausstattungstechnisch sehr schön, doch auch hier wäre bei einigen Hausnummern eine bessere Pflege angebracht gewesen. Die Warmwasserversorgung (bekanntlich kühlt man nach einige Tauchgängen auch auf den Malediven aus) muß ich als die bisher schlechteste der besuchten Inseln bezeichnen, d.h. die Durchlaufzeit bis zum ersten warmen Tropfen betrug einige Minuten und tut jeder Seele weh, die gerne dieses kostbare und teure Süßwasser sparen möchte.

Zum Buffet:

Hier kann man sich nun sicher nicht beschweren und ich habe bisher noch auf keiner Malediven-Insel vergleichbar gut gegessen; auch hier ist das „normal“ angestellte Personal sehr nett und zwar vom Ober bis zum Chef-Koch . Die Küche ist äußerst vielseitig und qualitativ hochwertig!


Der „all inclusive“ Nepp:

Da wir bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur gute Erfahrungen mit dieser buchbaren Dienstleistung gemacht hatten, entschieden wir uns auch diesmal für das bereits vorab bezahlbare „Getränke“ – und „Snack-Paket“. Wirklich ärgerlich dabei ist aber, daß nicht wirklich alle Getränke bzw. Abgabeformen umsonst sind. Entnimmt man z.B. der hauseigenen Mini-Bar Getränke, die man normalerweise umsonst (in Flaschen) an jeder Bar erhält, dann wird man hier böse zur Dollar-Kasse gebeten. Da sollte man sich doch (da ja bereits bezahlt) an den jeweiligen Ausgabestellen eindecken, um die entwendeten $-Fläschchen wieder nachfüllen zu können. Besonders unverschämt zeigt sich da auch der Umgang mit Tauchern. Da Wasser nur in Gläsern abgegeben wird (welch Zufall!?), muß auch der all-inclusive-Touri seine Wasserflaschen kaufen, wenn er nach dem Tauchgang oder auf dem Zimmer nicht verdursten will.

Die Basis, das Hausriff und die Tauchgebiete:

Hätte die Basis während unseres Aufenthaltes nicht über die guten Seelen Moni, Silvie und Jan verfügt, dann wäre nicht viel Gutes zu berichten. Die Tauchtruppe machte einen inhomogenen Eindruck; der Kontakt zu den zahlenden Tauchgästen war eher kühl, abweisend und belehrend (da hörte ich permanente Reklamationen von wirklichen Tauchprofis) . Die zu leihenden Ausrüstungsgegenstände waren gut in Schuß. Unverständlich waren mir aber die Sicherheitseinstellungen: Bei probeweisem Verlangen nach Tauchbegleitung für Hausriff-TG‘s wurde auf die personelle Unterbesetzung verwiesen. Da wäre es dann schon mal möglich gewesen, daß zwei Tauchgrünlinge im nicht erwachsenen Alter, alleine hätten los können, wenn da nicht die Eltern das entsprechende Veto rechtzeitig eingelegt hätten.
Hier bewahrheitet sich einfach die Aussage, sich eine Basis zu suchen, wo der Inhaber oder Leiter persönlich vor Ort ist.

Das Hausriff, welches von ca. 7 Stellen aus zu betauchen ist, bietet nichts besonderes; einmal wurde eine Schildkröte gesichtet. Die auf Werner Lau’s homepage versprochenen
„Großfischbegegnungen satt“, sollte man doch zuverlässigerweise auf das Abend-Buffet verschieben.
Die Bootsausfahrten bieten da schon wesentlich mehr, obwohl hier auch saftig zugegriffen wird: Pro Ausfahrt (egal wie weit) werden 8$ verlangt (trotz vorab gezahltem Tauchpaket); leider waren viele Ausfahrten sehr kurz und von den angeblich über 20 oder 30 vorhandenen Tauchplätzen wurden nur sehr naheliegende und einige auch doppelt angefahren (wer soll sich da nicht wundern). Der zusätzlich verlangte ½ $ für die Kompressor-Crew tut sicherlich nicht weh – ich hätte auch gerne mehr bezahlt - wenn dafür ein wenig mehr Service gewesen wäre. Warum die Kisten einzeln Schleppen, wenn entsprechenden Transportwägen eigentlich bereit stehen.

Gesehen haben wir leider nicht sehr viel; bis auf zwei Haibegegnungen fast vor der eigenen Haustüre (diese sind bisher dem Manager entwischt), einer Schildkröte und einem großen Napoleon war von großen Fischen nicht viel zu sehen. Die sonstige Unterwasserwelt im Nord-Nilandhe Atoll werte ich als durchschnittlich. Da hatten wir in Ägypthen bereits bessere TG‘s gehabt. Sicherlich hatten wir die Insel auch nicht zur besten Tauchzeit besucht.

Fazit: Filitheyo gehört sicherlich weltweit zu den schönsten Inselchen, doch hat man bereits andere Malediven-Inseln besucht, kommt man nicht um einen Vergleich herum und da liegt Filitheyo in einer Gesamtwertung einfach auf den hinteren Rängen.




    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 224
Filitheyo, Werner Lau
geschrieben am 24.09.2000 von Volkmar Scharfen
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Malediven - Filitheyo - Nilandhe Atoll - Tauchbasis Werner Lau

Reisebericht von Volkmar Scharfen

Zeit: 31.08.2000 - 15.09.2000
AT meist über 30 Grad Celsius
WT 27 - 30 Grad, meist 29 Grad Celsius
die letzten 3 Tage Regenwetter
Handy´s von deutschen Providern (D1,D2,E.....etc) funktionieren in Male, nicht jedoch auf der Insel.

Das Nord-Nilandhe Atoll liegt ca. 60 km südlich des Ari-Atolls. Filitheyo ist dort die einzige Hotelinsel. Die Anreise erfolgt von Male mit Wasserflugzeug (ca. 40 Minuten) und Dhoni (ca. 10 Minuten).

Hotel: Inselhotel Filitheyo 4 Sterne Weiträumige, sehr saubere und komfortable Anlage mit 2 Bars und offenem Hauptrestaurant. Swimming-Pool direkt an der "Sunset-Bar". Essen: Sehr gut, Auswahl reichhaltig. Servicepersonal sehr freundlich. Superior-Zimmer groß mit Air-Condition, Ventilator, Fernseher mit Satelliten-Empfang, HiFi-Anlage mit CD, Telefon, DU mit Warm- und Kaltwasser aus eigener Meerwasserentsalzungsanlage, WC, kostenlosem Safe. Alternativ können auch noch Deluxe-Bungalows und Wasserbungalows gebucht werden. Verschiedene Ausflüge (Einheimischen-Insel, Robinson-Insel, Nachtfischen, Schnorchelausflüge etc.) werden angeboten.

Tauchbasis: Barakuda-Tauchbasis Werner Lau geleitet von Stefan Brand

Deutsch, Englisch, Japanisch kein Problem Die Tauchgäste bestanden größtenteils aus Japanern und Deutschen, vereinzelt Engländern, Italienern und Franzosen.

Je nach Bedarf werden Dhonies für jeweils 8-16 Taucher eingesetzt.

Die Basis ist groß, sehr gepflegt und hat alles, was ein Taucher braucht. Die Leihausrüstungen sind in Top-Zustand.

Jeder Taucher erhält einen "Wäschekorb" für seine Ausrüstung. Kein PTG-Schleppen, lediglich Ausrüstung + Blei muß man die 30 Meter zum Boot tragen. Kein INT-Adapter erforderlich, es werden Flaschen mit INT- als auch DIN-Anschluß angeboten. Getaucht wird mit 12 Liter Alu-Flaschen, Füllung meist 200-220 bar. Schönes Hausriff mit 7 Ein-/Ausstiegsstellen. Tanks und Ausrüstung werden von den Boys an den gewünschten Einstieg gebracht. Der Tip wird über Basis/Hotel mit US-$ 0,50 pro Person und Hausrifftauchgang abgerechnet. Nach dem TG wird der Tank am Ausstieg zurückgelassen.

Boots-TG 2x täglich, 09.00 Uhr und 14.30 Uhr, nach jedem Tauchgang wird zur Basis zurückgefahren. (Ausnahme: Ganztagestouren mit US-$ 16,-- Aufpreis bei Non-Limit-Tauchpaketen, 1 Fahrt, 2 Tauchgänge mit ca. 60 Minuten Pause und Mittagessen) Wöchentlich werden auch Boots-Nachttauchgänge angeboten.

Die täglichen Tauchplätze werden in einem Turnus angeboten, nachdem es unwahrscheinlich ist, daß ein Tauchplatz 2x angefahren wird (außer man möchte es natürlich).

Unterwasser-Scooter werden zum Verleih angeboten. Tauchzeiten: Begrenzung auf 60 Minuten. Tauchtiefen: Maximal 30 Meter

Hinweis: Vorausbuchung der Tauchpakete über www.wernerlau.com ist günstiger als Vorausbuchung über Reiseveranstalter oder Vor-Ort-Abrechnung.

Tauchen: Hier hat man fast alles: Großfisch, großer Fischbestand an Drückern, Makrelen, Schnappern etc., vieles für den Makrobereich. Die Korallen machen oft keinen glücklichen Eindruck, wie überall auf den Malediven (Rhetoriker mögen mir diesen Satz verzeihen). Hier findet man häufig Korallen-Geröll. Jedoch gibt es auch viele Tauchplätze, an denen EL NINO und Stürme (fast) keine Spuren hinterlassen haben. An den Reaktionen der Fische, Schildkröten etc. merkt man deutlich, daß diese bisher kaum Taucher zu Gesicht bekommen haben. Hier liegt einer der Vorteile dieser Tauchgebiete im Nord-Nilandhe-Atoll: Sie werden ausschließlich von der Basis auf Filitheyo angefahren. Sicht 15 bis > 40 Meter.

Es werden über 28 Tauchplätze angeboten, über 20 Tauchplätze kann ich in Kurzform über persönliche Sichtungen Auskunft geben: Malediven-übliches Getier, sehr viele Schildkröten, häufig Haie (Weißspitzen mehr als graue), Adlerrochen und Stachelrochen, oft Barakudas (Einzelgänger und Schulen) und Napoleons, selten Mobulas.

Im Makro-Bereich viele Schnecken, Würmer und Garnelen.

Besondere Highlights:

Ganz-Tages-Tauchfahrten nach Minimasgali (im Nord-Westen des Nilandhe-Atolls). Hier habe ich bei einem Tauchgang mehr als 5 Weißspitzen, 2 graue, >10 Adlerrochen, Stingrays und Barakudaschulen gesehen.

Persönliches Fazit:

Aufgrund meiner positiven Erfahrung mit der Werner-Lau-Tauchbasis auf Villamendhoo vor 3 Jahren und einer hervorragenden Möglichkeit der Vorabinformation inklusive Tauchplatzbeschreibungen unter www.wernerlau.com waren meine Erwartungen sehr hoch.

Fazit meiner hohen Erwartungen:

- Kompliment -

Kompliment an Stefan, Monika, Olaf und Sato (Zato?)

Organisation, Freundlichkeit, Professionalität, Motivation, Kundenorientierung und hohe Erfahrung des gesamten Teams haben mir einen "Wohlfühl-Faktor" von "geht nicht besser" beschert.

Tauchphotos zu den Tauchgebieten sind hier zu finden !

Solltet Ihr Fragen haben, e-mailt mich unter Volkmar.Scharfen@t-online.de

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TIPP:Termine rund ums Tauchen findest Du in unserem Kalender. Ob Seminare, TV-Tipps, Messen - alles ist hier verzeichnet.


13.10.2008 21:21 Taucher Online : 214
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