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Datenbank - Basen/Shops - Ägypten - Safaga - Barakuda Diving Center, Port Safaga



Basen/Shops Ägypten - Safaga

Barakuda Diving Center, Port Safaga

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 Datenbank - Basen/Shops - Ägypten - Safaga - 2 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 269
Barakuda Diving Center, Port Safaga
geschrieben am 04.05.2000 von Mathae Harald

13 von 17 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 12 von 14 Usern stimmten diesem Bericht zu.

6.- 13. April 2000

Zur Basis: Sehr familiär und gewissenhaft von Laurenz und Christa mit ihrem Team geführt. Bereits am Tag der Ankunft fiel mir die Vorbesprechung für Taucher (und solche die es werden wollen- Ausbildung nach PADI) sehr angenehm auf. Dabei wurde auf die Gepflogenheiten der Tauchbasis eingegangen sowie die Logbücher, Brevetkarten sowie die ärztlichen Tauchtauglichkeitsuntersuchungen begutachtet und eine Kiste für die Ausrüstung sowie Blei zugeteilt. Erhältlich ist auch eine drei Wochen gültige Mitgliedschaft/ Versicherung der Deko-Kammer Hurghada für 6 US$. Zu den Ausfahrten: Der postive Eindruck setzte sich an Bord des Tauchbootes fort: Als Neuling wird man zu Beginn der Ersten Ausfahrt vom Guide in den Tauchbetrieb und die (Tauch-) Sicherheit am Boot eingewiesen. Dazu zählen Funk, Sauerstoff und die allgemeinen Regeln zur Tauchsicherheit und den Gepflogenheit am Bord. Sehr positiv fiel mir auch das sehr gewissenhaft durchgeführte Briefing an Bord auf. Es gilt ein absolutes Tiefenlimit von 40 Metern- bei verdächtigen Tauchgängen werden nach dem Tauchgang auch die Tauchcomputer kontrolliert.

Bei Verstoß gegen dieses Limit resultiert Tauchverbot. Ferner ist die Tauchzeit auf 90 (!!) Minuten begrenzt und der an Bord gehende Taucher muß einen Flaschenrestdruck von mindestens 30 bar einhalten. Eine für mich nicht ganz nachvollziehbare Regel ist es, daß der Schnorchel an der Maske befestigt werden muß. (da ich es vorziehe den Schnorchel beim Messer zu tragen, hatte ich mit dieser Vorgabe nicht gerade viel Freude). Die rote Farbe der Tauchboote der Basis erleichtert das Auffinden des richtigen Bootes am Ankerplatz sehr. Zur Ausrüstung/ Tauchangebot: 12 l Stahlflaschen mit DIN Anschluß, INT Adapter wird gestellt. Großzügig dimensionierte Räume für die Tauchausrüstung sowie ein Trockenraum. Die vorhandenen Leihausrüstung machte auf mich einen guten Eindruck. Neben den üblichen Tagesausfahrten werden auch Early-Morning Dives (und weiter zur "Salem Express"), Nachttauchgänge und Ausbildung im Tauchen mit Nitrox angeboten. Preise etc. auf der informativen Homepage der Basis unter: http://www.red-sea.com/laurenz/

Taucheindrücke: Leider war zur Zeit Korallenblüte, was die Sicht auf anfänglich etwa 8-10 m einschränkte. Meine Begeisterung hielt sich also in Grenzen. Glücklicherweise verbesserte sich die Sicht jedoch von Tag zu Tag und als auch der starke Nordwind nachließ konnten auch die Aussenriffe wieder betaucht werden. Am Abu Kafan hatte ich dann die langersehnte Begegnung (bisher wartete ich über 80 Tauchgänge im Roten Meer darauf) mit meinem Ersten Rotmeer-Hai, einem dicken Weisspitzenhochseehai. Apres Dive: Direkt an die Basis angeschlossen ist die sehr gemütliche "Safaga Bar" die bis 19:00 den zurückkehrenden Taucher mit Kaffe und Kuchen (sehr beliebt, ehrlich !) sowie dem notwendigem Deko-Bier versorgt. Zum Hotel Menaville: Sauberes Hotel mit großen, schönen Zimmern mit Balkon oder Terrasse ("Villas") in einer netten Gartenanlage.

Ein Großteil der Gäste schien aus Frankreich zu kommen (tauchten aber in der benachbarten Tauchbasis), der Rest verteilte sich auf Deutsche, Österreicher und andere Nationen. Mit der Klimaanlage hatte ich so meine Probleme, da sie nur als Umluftgebläse ohne Kühlwirkung funktionierte (Zimmer-Villa 119). Das Essen ist hervorragend, auf Grundlage der Ägyptischen Küche. In der Anlage befinden sich noch mehrere Bars (bis 19 Uhr geöffnet) sowie eine länger geöffnete Sisha-Bar mit -wie der Name schon sagt- Gelegenheit zum Rauchen einer Wasserpfeife. Das Abendprogramm ist so gesehen also eher gering, was andererseits die Grundlage für einen erholsamen Urlaub mit viel Schlaf bildet. Das mir empfohlene "Diver´s House" in Safaga habe ich nicht besucht, es klang aber interessant.

Ach ja ! Die Besatzung der Basis freut sich sehr über mitgebrache "CARE-Pakete" mit raren deutschen/ östereichischen Köstlichkeiten wie Schwarzbrot, Speck, Wurst, etc. (und ganz besonders Frank !)

Zum Flughafen Hurghada: Kurz gesagt, es wird immer schlimmer. Eineinhalb Stunden Schlange stehen um überhaupt erst in den Flughafen zu gelangen, eine weitere Stunde um in die Abflughalle zu kommen sowie die übliche Überfüllung und die chronischen Flugverspätungen lassen den Erholungsgehalt des Urlaubs leider rasch schwinden. Ich denke bereits wieder an Ausweichziele.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23
Barakuda Diving Center, Port Safaga
geschrieben am 28.09.1997 von Dr. Werner Steinert

9 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Lage der Basis: eine PKW-Stunde südlich von Hurghada, in der Anlage des Menaville-Hotels.

Tauchgebiete: alles wird angeboten: Drei-Tages-Touren zum Wrack der "Thistlegorm", ab und zu eine ´early-morning-dive´ zum Wrack der "Salem Express" (mit den üblichen Bauchschmerzen). Ansonsten die mehr oder weniger weit entfernten Klassiker wie Panorama Reef, Abu Kafan, Shab Sheer, Shab Claude etc. Fische: satt, alle Größen, gelegentlich Schildkröten, Haie, Napoleon, aber auch unerwartete Strömungen.

Basisbetrieb/Service: Obwohl saisonbedingt Massenabfertigung stattfinden kann, hat man zu Boot, Besatzung und TL recht schnell ein persönliches Verhältnis. Basis-Leiter Laurenz Geishler hat mit österreichischem Charme erstens alles im Griff und zweitens keine unnötige Distanz zu den Tauchgästen. Seine Frau Gabi tut im Büro das ihrige für eine angenehme Atmosphäre.

Das Equipment ist in guten Zustand, morgens legt man - oder besser stapelt man "seine" Kiste auf die Ladefläche eine Klein-LKW´s, der alles 100 Meter den Kai hinunterführt und wieder ablädt. Während der Hochsaison kann´s schon mal hektisch werden, wenn drei, vier Boote mit dreißig Tauchern raus wollen. Nix für tiefengeile Zahlenfetischisten: stichprobenweise werden die Tauchcomputer kontrolliert....die Grenzen sind bekannt.

Nach dem Tauchgang und dem Versorgen der Ausrüstung findet sich alles rund um eine kleine Bar, futtert handtellergroße Pizza und schlürft kaltes Deko-Bier. Abends folgt dann die Wasser- pfeife, stilecht in der Shisha-Bar.

Safaga selbst ist "tote Hose", keine Disko, keine Nachtbar - nur Ruhe und Frieden.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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