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Tauchplätze Malediven Bathala, Ari-Atoll
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Datenbank - Tauchplätze - Malediven - 2 Berichte zu diesem Eintrag!
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Bathala, Ari-Atoll geschrieben am 02.12.2004 von Resu [PADI ADV OW, 87 TG] |
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3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Reisebericht Bathala vom 20.09.04 – 03.10.04 Dies war mein vierter Malediven Urlaub und einer der schönsten! Flug Am 20.09. flogen meine Schwester und ich ab Zürich mit Sri- Lankan Air nach Male. Der Flug dauerte ca. 9 Std. und war sehr angenehm. Viel Beinfreiheit und jeder hatte seinen eigenen In-seat Monitor mit Gamepad. Man konnte sich auf ca 8 Kanälen die neusten Filme anschauen (Sprachauswahl d/e) und diverse Spiele waren wählbar auch die 2 aussen Kameras waren cool. Die eine war nach unten gerichtet, und man sah die Häuser und die Landschaft während des Flugs. Die andere war vorne am Flugzeug montiert und man konnte den Start und die Landung aus Pilotensicht mitverfolgen. Die Cabincrew war sehr zuvorkommend und das Essen (Auswahl aus 3 Menüs) schmeckte lecker. Als wir in Male landeten, mussten wir zuerst unseren Reiseleiter suchen, was aber gar nicht schwierig war. Denn alle Reiseanbieter haben einen kleinen Schalter aussen vor dem Flughafen. Mit dem Bus ging’s dann zum Wasserflughafen. Nach ca. 1 Stde. Wartezeit wurde dann endlich unser Flug nach Bathala aufgerufen! Tipp: Wer empfindliche Ohren hat, Ohrstöpsel besorgen. Nach 20 Min. sind wir vor Bathala gelandet. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Dhoni zur Insel wurden wir mit einem erfrischenden Eistee empfangen. Nach dem ausfüllen des Check-in Zettels erhielten wir den Schlüssel. Mein Kollege aus Deutschland mit dem ich mich verabredet hatte auf der Insel instruierte mich über alles (Essenszeiten usw.) Bungalow (42 Stück) Wir erhielten den Bungalow Nr. 133 bei dem man vom Bett aus durch die doppelte Terrassentür aus Glas durch die Büsche hindurch das Meer sah. Die anderen Bungalows hatten fast alle eine einfache Holztüre. Der Bungalow war sehr speziell, die Terrasse war durch 2 Stufen erhöht und auch das Bett war noch einmal 2 Stufen höher als die Terrasse. Mir kam es fast vor wie ein Tempel! Ausstattung: Doppelbett, Schrank mit genügend Kleiderbügel, gemauerte Ablagen links und rechts vom Eingang mit Sitzgelegenheit, Minibar, Ventilator und Klimaanlage und ein Regenschirm! Das Beste aber war das maledivische Badezimmer, es war einfach genial unter freiem Himmel zu duschen. Jeder Bungalow hat zwei Holzliegen am ´eigenen´ Strandabschnitt. Die überwiegend italienischen Gäste können gelegentlich etwas laut und daher etwas nervig werden. Ansonsten sind mir keine negativen Sachen aufgefallen. Insel Grösse: 350 x 100 m Lage: Nord Ari Atoll Beschreibung: Ovale Insel mit umlaufendem Hausriff und dem ´Servicezentrum´ in der Mitte. Reine Barfuss- Insel, alles mit sehr sauberem Sand. Die gesamte Insel wird kontinuierlich von morgens bis abends von Blattabfall gereinigt. Empfehlenswert ist die Nord- oder Westseite zu wählen. (Bungalow Nr. 121 – 140) Wetter 1. Woche Regen, 2. Woche Sonnenschein pur mit angenehmem Wind. Essen: Morgens: Eier, Speck, Würstchen, Toast, Omelett, Waffeln, Gipfeli, Butter, 5 Sorten Konfitüre, frische Früchte, 2 Sorten Saft. Mittags und Abends: jeweils frischer Fisch und Pasta, dann Poulet, Schwein, Rind, Schaf, Kartoffeln, Reis, versch. Gemüse versch. Currys, frische Früchte usw. Es hatte immer von allem genügend und schmeckte immer lecker! Nach dem Essen wurde Kaffee oder Tee serviert. Abends gab es zusätzlich noch div. Mousse- Sorten, Schoko- Vanillesauce Gebäck. Samstags war immer Grillabend, da gab es zusätzlich Gegrillten Fisch, Beefburger, Chicken wings. (mit leckerer Barbeque- Sauce) Vollpension lohnt sich meiner Meinung nach nicht, es sei denn man will jeden Abend volllaufen lassen. Aktivitäten: Tauchen, Schnorcheln, Beachvolleyball. Organisierte Ausflüge werden auch angeboten. Sehr witzig ist, dass auf der Insel Kaninchen und Hühner frei herumlaufen. Jeden Tag um 19 Uhr ist Fischfütterung am Nordsteg, da kommen riesige Stachelrochen, Ammenhaie (bis zu 2,50m lang) angeschwommen. Unbedingt anschauen, da sich die Rochen beim Fressen mit dem Maul nach oben drehen und dabei laut keuchen. Tauchen: Norbert und Kalle führen die Tauchbasis. Sie sind sehr zuvorkommend und die Tauchgänge mit Ihnen sind super! Was ich empfehlen kann: Digu Tila, da kann man durch einen schön grossen Kamin tauchen. Orimas Tila, hier hat es ziemlich viele farbige Korallen. Malhos Tila, das Beste! Hier sind die Überhänge mit lauter blauen Korallen überwachsen, man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Auf den Tauchgängen kann man folgendes sehen: Kugelfische, Kofferfische, Trompetenfische, Rotfeuerfische Muränen, Schildkröten, Adlerrochen, Weissspitzriffhaie, bunte Mördermuscheln, Anemonen. Vereinzelt kann man schon wieder ein paar farbige Korallen auf den abgestorbenen Korallenblöcken wachsen sehen. Ich war überwältigt wie viele Fische ich gesehen habe, auch schon beim Schnorcheln sieht man sehr viel. Kalle empfahl uns für ein anderes Mal die Monate März – April da in diesem Zeitraum das Wetter und auch die Sicht unter Wasser besser ist. Die meisten Italiener sind nicht wegen dem Tauchen auf der Insel dadurch hat man viel Platz auf dem Boot. Schnorcheln ist beim Nord- sowie beim Südsteg möglich. Wer entspannende Ferien ohne überflüssigen Luxus will, sollte unbedingt nach Bathala fliegen, er wird garantiert nicht enttäuscht sein.
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Bathala, Ari-Atoll geschrieben am 15.06.2004 von NonStopDiver [AOWD, 40 TG] |
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9 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Touristeninsel Bathala liegt am Außenrand des Ari-Atolls und wird von den Bathala-Divers hervorragend betreut. Die Insel ist ringsum von einem intakten Hausriff umgeben, was sie nicht nur für Taucher, sondern auch für Schnorchler sehr interessant macht. Für Taucher gibt es zwei Zugänge in Form von Stegen die exakt nach Norden und Süden ausgerichtet sind, allerdings kann man am Südsteg auch bequem über Sandgrund ins Wasser laufen und durch ein breite Lücke im Riff zur Außenseite durchtauchen. Das ist auch bei Nachttauchgängen sehr vorteilhaft, da man diesen Ausstieg unmöglich verpassen kann. Am Riff herrscht meist eine leichte bis mittlere Strömung von West nach Ost (je nach Gezeiten), die es einem aber nicht erlaubt, die Ost- oder Westspitze der Insel zu umrunden um so vom Nord- zum Südsteg zu tauchen oder umgekehrt. Dafür wird aber ein Bootsshuttle angeboten (sollte man erfragen, wird nicht unbedingt erwähnt), der es einem z.B. ermöglicht von der äußerst fischreichen Westspitze zu einem der beiden Stege mit der Strömung zurückzutauchen. Das Hausriff fällt rundum von West nach Ost zunehmend steiler in Tiefen bis ca. 40 Meter ab. Die Sichtweiten liegen je nach Strömung und Gezeiten zwischen 15 und 40 Metern. Auffällig ist der Wechsel zwischen Korallenschuttfeldern, die von wunderbar bewachsenen Steilhängen mit Höhlen abgelöst werden, wobei die intakten Korallen zunehmen, je weiter man sich von den üblichen Einstiegsstellen wegbewegt. Man kann durchaus davon ausgehen, dass sich die Korallen auf dem Weg der Besserung befinden, besonders was die Vielfalt und Größe der Arten angeht. Bedingt durch die Strömung herrscht am Hausriff reges Fischtreiben. Regelmäßiger Kontakt mit Adlerrochen (ich hatte eine ganze Schule mit 7 Tieren) die zum Fressen ans Riff kommen sind garantiert. Weißspitzen-Riffhaie, riesige Thunfische, ein stationärer Schwarm von Fledermausfischen, viele Muränen und Stachelrochen, sowie die üblichen Verdächtigen an prallem Tierleben sind regelmäßig zu sehen. Für die „Makrotaucher“ sind mehrere Arten von Schnecken als auch gebänderte Garnelen zu entdecken. Bisweilen schwimmen Babyhaie in die innere Lagune und auch Schildkröten tummeln sich am Riff. Es soll sogar schon ein Walhai in unmittelbarer Nähe des Hausriffes gesichtet worden sein. Ich gehe aber davon aus, dass sich bei intensivem Betauchen noch die eine oder andere Überraschung entdecken lässt. Nachttauchgänge mit viel Großfisch bieten sich am Nordsteg an, da dort jeden Abend um 19.00 Fischabfälle an die hungrigen Kunden verfüttert werden. Hier hat man die Gelegenheit in direkten Kontakt mit riesigen Stachelrochen zu kommen oder dem einen oder anderen Ammenhai auf die Pelle zu rücken. Allerdings ist jedoch auch Vorsicht geboten: Bei uns wurde ein Nachttauchgang von „außen“ abgebrochen, da sich die beobachtenden Taucher nach Meinung der Tauchbasis und der Fischfütterer zu nahe an der Fütterungsstelle befanden und das Risiko bestanden hätte, dass es zu Kollisionen zwischen Mensch und Natur gekommen wäre. Wer’s ruhiger mag taucht nachts am Südsteg (s.o.), auch da ist nachts einiges geboten! Für Schnorchler ist das Hausriff bei ausreichend hohem Wasser von überall über das Riffdach zugänglich, man sollte aber ein wenig Zeit zum Umschnorcheln der Insel mitbringen. Bei Gefallen bitte auch den Basenbericht „Bathala “ lesen! Viel Spaß wünscht euch allen der „NonStopDiver“  Fly like an eagle..... Such den Fisch! Igelfisch
Bewertung :
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24.07.2008 09:50 Taucher Online : 172 Heute 3791, ges. 27727187 Besucher
 
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