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Biyadoo, Süd Male Atoll

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 Datenbank - Basen/Shops - Malediven - 5 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 60854
Biyadoo, Süd Male Atoll
Geschrieben am 06.08.2010 von ostracion [PADI RD, ? TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Als Last-Minute-Angebot bereisten wir im Juli 2010 die Insel Biyadhoo im Süd-Male-Atoll. Das kleine runde Eiland ist dicht bewachsen und spendet somit viel Schatten. Die Palmen und der weißer Sand vermittelt Barcadi-Feeling.
Die Zimmer sind einfach, jedoch sehr sauber gehalten. Im Restaurant steht dreimal täglich ein Buffet zur Verfügung, das ausreichend Auswahl im Wochenturnus zu bieten hat. Für besondere Anlässe kann man ein Candlelight-Dinner oder einen Spa-Besuch buchen. Die Bar wartet mit Live-Musik auf.

Die Tauchbasis von ´Dive Ocean´ trägt die goldene Palme eines PADI-5Star-Ressorts - nicht zu unrecht, wie unser Eindruck ist. Das Becken zum Spülen des Equipments ist mehrfach unterteilt: Ein ´Vor-Becken´ für die Füßlinge, ein großes rundes Becken zur Reinigung von Flossen und Anzügen sowie drei weitere kleinere Becken in Hüfthöhe nach Kameras und Computer, Regler und Jackets getrennt. Diese werden täglich mehrmals nach
Bedarf entleert und wieder befüllt.

Die Aussage zur Ausbildung bis Divemaster ist wahrlich nicht nur ein Werbeversprechen auf der Dive-Ocean-Homepage sondern wird auch engagiert durchgeführt. ( Danke, Jessica! ) Nach erfolgtem Check-Dive, oder wie man es etwas weniger Furcht einflößend ´Orientierungstauchgang´ nennt, sind für brevetierte Taucher auch selbständige Tauchgänge am Hausriff möglich.

Die 12l-Alu-Flaschen stehen hierfür jederzeit mit gut 200 bar gefüllt bereit. Der dafür verwendete Bauer-Kompressor macht einen ordentlich gewarteten Eindruck. Alle Breefings werden ausführlich in Englisch und auf Wunsch gerne auch in Deutsch, Italienisch, Spanisch und Französisch abgehalten.

Das Dhoni war stets blitz blank geputzt, wenn wir es betraten, unsere Ausrüstung war bereits in nummerierten Kisten am Boot verteilt und eine Pressluftflasche stand dabei. Nach kurzem Ausrüstungs-Check ging die Fahrt zu den Tauchplätzen, an welchen in Gruppen mit maximal 5 Personen plus Guide getaucht wurde.
Wajeeh, ein maledivischer Divemaster, hatte ein besonders gutes Auge für kleine bunte Schnecken. Das meiste Glück beim Aufspüren von Großfischen hatten wir mit Hugo, dem spanischen Tauchlehrer. Franck, ein französischer TL, vermochte es, durch seine ausdrucksstarke Mimik und Gestik, alle in seinen Bann zu ziehen. Die Tauchlehrerin Christina bildete auf ihre liebenswerte Art den Ruhepol der Tauchbasis. Auch der Tauchlehrer Marco half sofort beim leisesten Anzeichen eines Problems und führte die Gruppe unter Einhaltung aller Regeln stets sicher durch den Tauchgang. Danach wurde uns an Bord stets Kokosnuss-Streifen gereicht.

Paolo, der Basis-Leiter war leider während unseres Aufenthalts nicht zugegen. Lediglich der stellvertretende Basis-Leiter Daniel macht trotz aller Bemühungen einen etwas hilflosen Eindruck bei der Kundenorientierung: Kundenwünsche werden unter der Angabe von nicht plausiblen Gründen verweigert, wenn es dann Dank Überredungskunst doch geschafft war, die Tauchplätze kundengerecht umzuverlegen, wurden die Initiatoren dabei leider nicht berücksichtigt. Manche Spots wurden in einer Woche zwei mal angefahren, andere interessante Plätze ließ man dafür weg. Es fällt ihm sichtlich schwer, die eingefahrenen Pfade zu verlassen.
Zudem wäre es auch schön gewesen, wenn die Gruppen nicht für jeden Tauchgang anders zusammengestellt, und jedes Mal ein anderer Guide zugewiesen worden wäre. Wünschenswert wäre auch die Anschaffung von Nitrox, was in dieser Region schon fast als Standard anzusehen ist.
Diese Umstände veranlassen mich, der Basis trotz des tollen Teams, nur 5 Flossen zu vergeben.

Die Basis
Die Basis

Die Füllanlage
Die Füllanlage

Das Flaschenlager
Das Flaschenlager

Der Ausrüstungsraum
Der Ausrüstungsraum

Das besagte Spülbecken
Das besagte Spülbecken

Das Tauch-Dhoni
Das Tauch-Dhoni

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 53470
Biyadoo, Süd Male Atoll
Geschrieben am 29.08.2009 von viwnet [PADI ADV, 55 TG]

Unser Urlaub in Biyahdoo (August 2009) war wunderschön!

Insel und Hotel
Biyahdoo ist klein, dicht bewachsen und sehr hübsch. Fast rundum sind Strände, die in das Hausriff übergehen, wobei der grösste Strand auf der Westseite liegt. Neben der Tauchbasis gibt es noch ein sehr kleines „Wassersport-Center“ wo man Schnorchelausrüstung ausleihen und u.a. Windsurfen oder Katamaransegeln lernen kann. Die Hotelanlage selbst ist eher älter, dafür fast unschlagbar günstig. Die Zimmer sind geräumig, sauber und gut klimatisiert - alles da was man braucht! Dennoch muss man hier dran denken, dass wenn man für 2 bis 3 Sterne zahlt, man nicht 5 Sterne erwarten kann. Die Roomboys waren freundlich und brachten jeden Abend frische Strandhandtücher. Das einzige wirkliche Manko aus unserer Sicht ist der Duschvorhang gewesen, der nicht verhinderte, dass der Boden im Badezimmer beim Duschen nass wurde. Ansonsten alles schlicht, praktisch und gut.
Mücken waren kaum ein Problem, da fast täglich die Gehwege mit Insektengift besprüht werden. Nur wenn man mal länger unser den dichten Bäumen in der Nähe des (sehr zu empfehlenden) Spas herumstand, gab es schon mal ein Paar Stiche.

Restaurant und Bar
Auch nach zwei Wochen Vollpension hat uns das Essen vom Buffet immer noch geschmeckt. Wiederrum nicht 5 Sterne, aber dennoch abwechselungsreich und lecker, besonders wenn man bedenkt, dass ALLES ausser der Kokosnüsse von weither importiert werden muss!!! Wir haben eher zu viel als zu wenig gegessen ☺
Die Bar ist sehr bequem, die Preise voll in Ordnung (3.50-5.00 USD für ein Bier, 7-10 USD pro Cocktail, alles zzgl 10% Servicegebühr). Jeden Abend wird etwas Kleines veranstaltet, mal eine Live-Band, mal ein Video-Abend der Tauchschule, auch mal einheimische Trommler. Für ein Cocktail oder Bierchen am Abend war die Bar ideal.

Tauchen und Tauchbasis
Wer gerne viele Haie und ganze Schwärme von grossen Adlerrochen um sich hat, ist hier bestens bedient. Morgens wird ein tendentiell anspruchsvoller Stömungstauchgang (z.B. nach Kandooma Thila, wo es viele Grossfische gibt) am Nachmmittag ein einfacher Tauchgang von der Tauchbasis angeboten. Es gibt auch fast jeden Abend einen Nachttauchgang, entweder am Hausriff oder an einem nahegelegenen Tauchplatz.
Die Boote, die für die Ausfahrten verwendet werden sind praktisch und die Crew kennt sich gut aus. Bei den Strömungstauchgängen gab es schon mal Schwierigkeiten den idealen Einstiegspunkt zu ermitteln, liegt aber auch daran, dass die Strömung sehr verschieden sein kann (in Richtung und Stärke). Man sollte daher darauf gefasst sein, auch mal gegen die Strömung schwimmen zu müssen – eine gewisse Fitness hilft da schon. Dafür wird man mit tollen Tauchgängen belohnt!
Die Basis war super organisiert (thanks esp. to Simona!), die Tauchguides sehr freundlich, sicherheitsbewusst und immer hilfsbereit. Die Tanks und Equipmentkisten werden von dem Basispersonal aufs Boot und zurückverfrachtet, man muss selber vor dem Tauchgang nur zusammenbauen und nacher selber auswaschen. Egal ob Deutsch, Italienisch, Französisch, English oder Japanisch – mindestens ein Guide konnte die Sprache sehr gut.
Wenn man sich über etwas beschweren wollte, dann über die Mittaucher, die zum Teil auf Korallen trampelten (trotz Abmahnung der Guides), versuchten zu fotografieren obwohl sie die eigene Buoyancy nicht im Griff hatten, oder so wenig fit waren, dass die Tauchgänge kürzer wurden als notwendig, weil jemand die Flasche schon nach 30min leergesaugt hatte (obwohl die Guides meistens dann versuchen, die Sauger zusammenzulegen und dann getrennt aufsteigen zu lassen). Die Tatsache, dass das Riff um Biyahdoo auch an einigen Stellen nicht mehr schön ist, hängt sicher auch mit solchem Verhalten zusammen, allerdings ist die Vielfalt von Fischen dadurch nicht beeinträchtigt. Im Laufe der Zeit wurden dann auch festere Gruppen gebildet, die gut zu einander passten.

Wir haben selber keine Kurse bei der Basis absolviert, aber Mittaucher, die den OWD und AOWD gemacht haben, fühlten sich gut aufgehoben.

Man kann jederzeit (auch für einen Nachttauchgang) sogenannte „Self Dives“ am Hausriff (rundum die Insel) machen – einfach auf dem schwarzen Brett eintragen, das Equipment schnappen und los (und nach der Rückkehr wieder austragen).

Hinweise
• Im Wasser am Strand gibt es doch eine Menge schafer Korallenstücke und ähnliches am Boden. Ein Paar wasserfeste Schuhe oder Neoprenbooties sind da ganz nützlich.
• Wer in der Regenzeit auf die Malediven fährt (insb. Juni-August) muss wissen, dass es auch mal zwei Wochen lang bewölkt und regnerisch (bei 30 Grad Celsius) sein kann. Zwar kann das Wetter auch in dieser Zeit schön sein, aber umbedingt ein paar gute Bücher mitnehmen! Zwar regnet es meist nur mal 30 Minuten und hört dann wieder auf, aber es kann eben auch ein Paar Tage nass und windig sein, wie bei uns. Tauchen geht zum Glück auch wunderbar bei Regen ;-)
• Tauchcomputer und Sicherheitsboje sind Pflicht, können aber bei der Tauchbasis gemietet werden. Umgang mit der Sicherheitsboje sollte man vorher üben, sonst amüsiert sich die Gruppe köstlich über deine Bemühungen.
• Die Mietsausrüstung ist in Ordnung und gut gewartet wenn auch nicht ganz neu. Die Flossen sind allerdings „Schnorchelflossen“ mit integriertem Schuh. Wer also auf grosse Flossen steht sollte sie selber mitbringen.

Fazit: Insel, Hotel, Essen und Bar – preis-leistungsmässig sehr gut.
Tauchbasis, Tauchen: spitze!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 36454
Biyadoo, Süd Male Atoll
Geschrieben am 22.07.2007 von uwman [Rescue, ? TG]

Wir sind Ende Juni, Anfang July 2007 für 2 Wochen auf Biyadhoo gewesen. Im groben und ganzen kann ich mich dem vorherigen Bericht anschliessen.

Die Insel:
Biyadoo ist sehr dicht bewachsene Insel. Da die herunterfallenen Sachen liegengelassen werden, außer auf den Gehwegen, ist eine üppige Vielzahl von Insekten (Stechmücken usw.) vorhanden. (meiner Meinung nach mehr als auf anderen Inseln die ich kenne). Dementsprechend macht die Insel einen nicht so ganz sauberen Eindruck (es liegt schon eine Menge Müll herum)und wirkt sehr dunkel. Die Zimmer sind wie schon beschrieben in 5 doppelstöckigen Häusern an je 16 Zimmer untergebracht. Die Einrichtung ist einiegermaßen sauber (was nicht am Personal liegt) und zweckmässig. Unnötigen Luxus sucht man wirklich vergebens, (das macht ja auch nichts). Aber die Zimmer haben eine dringende Renovierung (wird teilweise gemacht, Ostseite) wirklich nötig.
Die Insel ist von einem wirklich sehr schönen Hausriff umgeben. Schnorcheln ist daher überall möglich. Zu den Besuchern im Hausriff gehören 9-10 Schwarzspitzen-Riffhaie (ganz kleine und auch große), Adlerrochen, Schildkröten, Langusten, Schaukelfischen, uww.. An einzelnen Orten des Riffes kann es zu Strömungen kommen.
Die Gäste sind sehr gemischt. Vorwiegend sind es Enländer, Italiener, Japaner, Schweizer und Franzosen. Wir waren 1 Woche lang die einzigsten Deutschen, aber das macht ja nichts.
Auf der Insel ist ein zentral gelegenes Restaurant(klimatisiert mit Steinboden), eine Bar mit genügend Plätzen, eine Tauchbasis und ein Wassersportzentrum (welches aber nicht immer besetzt war) und wir hatten gehört auch kein Instructor zwecks Segeln vor Ort war. Weiter hat es noch einen Fussballplatz. Neben dem Fussballplatz hat es noch ein Clubhaus in dem anscheinend auch eine zweite Bar ist. Dieses war aber während unserem Aufenthalt nicht geöffnet und wurde (sah jedenfalls so aus) gerade renoviert.

Das Essen im Restaurant ist gut aber hat eine Indischen Touch (also etwas scharf). Alle Mahlzeiten werden am Buffet präsentiert. Zum Frühstück gibt es verschiedene Internationale Angebote wie Eierspeisen, Brote, Beans, Speck, Würste, CornFlakes,...
Mittag- und Abendessen besteht meist aus vier Manues wie Currys, Fisch, Fleisch und einem Pasta-Menue. Dazu gibet es verschiedene Salate und Nachtische.

Die Preise sind eigentlich ziemlich ok. ein Bier kostet 3$, Wasser 3$ ein grosses Bier 4$. Longdrinks gibts ab 6.50$ und Cocktails ab 8$.

Tauchen:
Die Basis auf Biyadoo ist ok. Die Basis wird von Daniel, einem Deutsch-Spanier, geführt. Des weiteren ist Monika (Schweizerin), ihr Ehemann Majeed (Malediver) und eine nette Japanarin (sorry ich hab den Namen vergessen) tätig. Sprachlich wird so eigentlich alles abgedeckt sodass jeder das Brefing in seiner Muttersprache haben kann.
Da wir sehr ausgiebig fotografieren (Macro) sind wir nur am Hausriff getaucht. Dieses ist aber wirklich sehr schön und wir haben soweit alles vorgefunden. Sehr schön ist die Grotte am Einstieg 6 und der Korallenblock am Einstieg 1.
Die Basis selbst ist schön gross und man hat genügend Platz sein Equipement zu waschen und für die Ausrüstung gibt es ausreichend Aufhänge-Vorrichtungen und Kisten (mit Nummern) für den Rest.

Alle Mitarbeiter der Tauchbasis waren sehr hilfsbereit und freundlich. Das einziege was nicht so ganz ok ist, dass für den Checkdive (ist ja ok das man einen macht, Maske ausblasen, Regler finden) ein Preis für einen geführten TG berechnet wird, aber sonst war wirklich alles ok.
Man kann dann, selbständig (Brevetabhängig) Tauchen wie man lustig ist. Man trägt sich ein und aus an der Tauchbasis und dann gehts los.
Also für die Tauchbasis gibt es 5 Flossen für die Insel selber nur 2 (welches aber nicht am Personal liegt), ergibt also in der Summe 3 Flossen.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 31884
Biyadoo, Süd Male Atoll
Geschrieben am 15.12.2006 von swoop [PADI Rescue, ? TG]

Wir sind Anfangs Dezember für eine Woche auf Biyadoo gewesen. Da im Internet einige Berichte zu finden sind welche so nicht mehr der Wahrheit entsprechen möchte ich meine Eindrücke weitergeben.
Ich kann dem Bericht von Silke und Andy nur zustimmen (und war euch sehr dankbar dafür)

Die Insel:
Biyadoo liegt im Süd-Male Atoll direkt neben der Cocoa Island und der früheren Schwester-Insel Velivaru.
Biyadoo ist sehr schön bewachsen und hat als eine der wenigen Inseln einen schönen ursprünglichen Charme bewahren können. Die Zimmer sind in 5 doppelstöckigen Häusern an je 16 Zimmer untergebracht. Die Einrichtung ist sauber und zweckmässig. Unnötigen Luxus sucht man vergebens.
Die Insel wir von einem sehr schönen Hausriff umgeben. Schnorcheln ist daher überall möglich. Zu den regelmässigen Besuchern im Hausriff gehören Schwarzspitzen-Riffhaie, Adlerrochen, Schildkröten, Langusten, Schaukelfischen, und und und. An einzelnen Orten des Riffes kann es zu Strömungen kommen. An der Tauchbasis erhält man aber jederzeit Informationen auch zum Schnorcheln.
Die Gäste sind sehr gemischt. Vorwiegend sind es Enländer, Italiener, Japaner, Schweizer, Deutsche und Franzosen.
Die Infrastruktur sieht so aus dass man ein zentral gelegenes Restaurant hat (klimatisiert mit Steinboden), eine Bar mit genügend Plätzen, eine Tauchbasis und ein Wassersportzentrum. Weiter hat es noch einen Fussballplatz und ein Beach-Volleyball-Feld. Deben dem Fussballplatz hat es noch ein Clubhaus in dem anscheinend auch eine zweite Bar ist. Dieses war aber während unserem Aufenthalt noch nicht geöffnet. Sollte jetzt aber auf die Hauptsaison auf machen.

Das Essen im Restaurant ist durchwegs gut. Alle Mahlzeiten werden am Buffet präsentiert. Zum Frühstück gibt es verschiedene Internationale Angebote wie Eierspeisen, Brote, Beans, Speck, Würste, CornFlakes,...
Mittag- und Abendessen besteht meist aus vier Manues wie Currys, Fisch, Fleisch und einem Pasta-Menue. Dazu gibet es verschiedene Salate und Nachtische. Zusätzlich hat man die Möglichkeit ´spezial-Speisen´ wie beispielsweise Hummer, Cheeseburger, ... zu konsumieren.

Die Preise sind eigentlich ziemlich ok. ein Bier kostet 3$, ein grosses Bier 4$. Longdrinks gibts ab 6.50$ und Cocktails ab 8$.

Tauchen:
Die Basis auf Biyadoo ist eine von drei Dive Ocean Basen. Seit einigen Wochen wird die Basis von Daniel, einem Deutsch-Spanier, geführt. Des weiteren ist Monika (Schweizerin), ihr Ehemann Majeed (Malediver) und Claudia (Deutsche)bei Dive Ocean tätig. Am Tag nach unserer Abreise ist noch ein Insruktoren-Paar gekommen. Sprachlich wird eigentlich alles abgedeckt sodass jeder das Brefing in seiner Muttersprache haben kann.
Die Tauchplätze sind alle in der Nähe (10 - 30 Minuten Fahrt mit dem Doni).
Getaucht wird jeweils am Morgen (Abfahrt um 08.45 Uhr) und am Nachmittag (Abfahrt um 14.45 Uhr).
Insgesammt werden 18 Tauchplätze angefahren. Morgens hat man meist einen anspruchsvolleren Tauchgang und Nachmittags dann einen etwas relaxteren. Wir haben insgesammt 12 Tauchgänge gemacht und sind von allen Plätzen durchwegs Überzeugt worden. Neben Strömungstauchgängen gab es auch sehr schöne Steilwände, Überhänge und ein kleines Wrack zu sehen (Frachter ca. 37 m lang).
Die Mietausrüstung ist, soweit ich gesehen habe, in einem super Zustand. Das Material ist neu und wird kompetent gewartet.
Die Basis selbst ist schön grosszügig gebaut. So hat man genügend Platz sein Equipement zu waschen. Zusätzlich gibt es neben der Basis einen Raum in dem jeder Taucher eine Kiste für sein Material hat. Für BCD, Anzüge und Automaten gibt es ausreichend Aufhänge-Vorrichtungen welche wie die Kisten Nummeriert sind. Dies hat den Vorteil dass das ganze Material gut trocknen kann und die Crew kann alles für die Tauchgänge bereitstellen und aufs Boot bringen. Nach dem Briefing braucht man also nur noch aufs Boot zu gehen, sein Zeugs bereit zu machen und los zu tauchen. Alles sehr Komfortabel.

Alle Insruktoren und Dive Master waren sehr hilfsbereit, freundlich, ruhig und sicher. Wir haben uns jederzeit top betreut gefühlt.

Wir fanden den Urlaub absolut super. Da es nicht eine typische Honeymooner-Insel ist trifft man viele verschiedene Gäste. Alleinreisende, Kollegen, Paare, Familien und Tauchclubs. Abends trifft man sich dann meist noch in der Bar wo neben den Gästen meist auch die Crew der Tauchbasis anzutreffen ist.

Auf diesem Weg noch einemal vielen Dank für einen tollen Urlaub. Wir werden wieder kommen.
und Monika: Grüss die Pinguine von uns....







    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 31172
Biyadoo, Süd Male Atoll
Geschrieben am 10.11.2006 von Andy/Silke [PADI-AOWD, 220 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nach einer Tauchsafari haben wir noch eine Woche auf Biyadoo im Süd-Male-Atoll verbracht. Da nur wenig an Information über die Insel zur Verfügung steht, möchten wir unsere Eindrücke hier etwas genauer schildern.
Biyadoo steht seit ca. 2 Jahren unter einem neuen Management. Seitdem steht die Tauchbasis unter Leitung von Dive Ocean. E-mail: biyadoo@dive-ocean.com.mv.
Auch die Tauchbasen der Inseln Makunudu und Coco Palm Bodu Hithi gehören zu Dive ocean.
Wir haben vor unserer Abreise Kontakt mit der Basis aufgenommen und sehr freundlich Auskunft von Claudia bekommen (die demnächst leider nach Bodu Hithi wechselt). Bisher konnte man noch keine Tauchpakete vorbuchen, was aber jetzt wohl über Orca- Reisen möglich werden soll.
Die Tauchbasis selbst liegt direkt beim Anlegesteg und wir wurden von der ersten Minute an sehr herzlich aufgenommen. Das Einchecken bei Antonio, dem Basisleiter aus Italien, erfolgte völlig problemlos und unkopliziert auf englisch. Deutsch wäre auch kein Problem gewesen, da z.Zt. einige Guides aus Deutschl. bzw. der Schweiz vor Ort sind. Jeder Gast bekommt eine Kiste mit einer Nummer für das Equipment und findet im Trockenraum für Jacket und Automat Aufhängevorrichtungen mit der gleichen Nummer. Fanden wir sehr praktisch. So konnten die Jungs morgens alle Sachen für jeden Taucher zusammen in die jeweilige Kiste packen und auf`s Dhoni bringen. Wir Taucher hatten nur noch unseren Anzug über den Arm zu legen und brauchten uns um nichts weiter kümmern. Schön stressfrei!
Vor Biyadoo liegen die tollsten Tauchplätze direkt vor der Haustür. Da die Ausfahrten zum Aussenriff recht kurz sind, wird das briefing schon an der Basis durchgeführt. Manchmal in 3-4 Sprachen- für jede Gruppe nach Bedarf. Da viele TG Strömungstauchgänge sind, gehen ausreichend Guides mit. Für uns war es neu, aber sehr angenehm, dass selbst bei wenigen Tauchern ca. 3 Guides an Board waren. Hier braucht sich keiner allein gelassen fühlen oder irgendeinem fremden Buddy ausgeliefert. Alle Guides strahlen unter Wasser eine angenehme Ruhe aus, was bei teilw. starker Strömung, die wir erlebt haben, einen enormen Sicherheitsfaktor gibt.
Bisher haben wir in erster Linie Erfahrungen mit Tauchbasen gemacht, die hauptsächlich von Deutschen besucht wurden. Unsere anfänglichen Vorurteile zu einer derart gemischten Tauchgemeinschaft konnten wir recht bald beiseite schieben. Wie unkompliziert es doch sein kann. Was sind wir Deutschen da doch teilweise für engstirnige und meckernde Vertreter. Wenn man sieht, wieviel Spaß z.B. die Japaner haben und sich über Mantas an der Oberfläche juchzend wie Kinder freuen, dann steckt das richtig an.

Die Basis ist mit einem Altersdurchschnitt von etwa 30 Jahren noch sehr jung, ist aber trotzdem professionell organisiert. Sicherheitsvorschriften werden eingehalten ohne dabei bevormundend aufzutreten.
Monika, eine Krankenschwester aus der Schweiz, hilft gern bei kleinen Wehwehchen aus. Sie und ihr Mann Majeed, sowie natürlich auch die anderen Guides haben zu tollen Tauchgängen beigetragen und uns auch viel vom Leben auf den Malediven und von der Unterwasserwelt erzählt.
Am Hausriff lohnen sich auch einige Tauchgänge. Es gibt 7 einfach zu findende markierte Einstiege. Neben Schildkröten und Schwarzspitzenriffhaien findet man am Hausriff auch Schaukelfische und Geisterpfeifenfische. Allerdings können hier auch ganz gute Strömungen auftreten.
Eine Homepage von Dive ocean ist gerade in Arbeit und soll Dez./Jan. einzusehen sein.
Nitrox wird bisher noch nicht angeboten. Aber was nicht ist kann ja noch werden.
Wir haben uns jedenfalls sehr wohl gefühlt und würden am Liebsten direkt wieder zurückfliegen.
Auf diesem Wege vielen Dank an Alle!


Nun noch ein paar Ausführungen zu Biyadoo selbst. Einen ausführlichen Bericht haben wir auch auf www.holidaycheck.de hinterlassen.
Biyadoo ist sicherlich eine der wenigen einfachen Inseln, die dem Luxusboom noch nicht verfallen sind. Deshalb sollte man sich auf einen normalen Standard einstellen und sich freuen, dass es noch einige bezahlbare Resorts gibt. Wir fanden es gemütlich und so hagelt es von uns auch keine Kritiken über mangelnde Ausstattung o.ä. Ihren 2,5 Sternen wird Biyadoo allemal gerecht. Wir haben selten so einen entspannten Urlaub erlebt. Wir hatten uns eher auf weniger eingestellt und waren daher eher positiv überrascht.

Wir hoffen, das war nicht unser letzter Urlaub auf B. und wir sehen den Einen oder Anderen bald mal wieder.


Andy und Silke

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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