Cancun Scuba Center, Cancun, Dos Playas Geschrieben am 22.01.2012 von Diegelbeflosse [AOWD, 700 TG]
Wir waren über Weihnachten 2011 für zwei Wochen in Mexiko. In dieser Zeit waren wir beim Cenoten-Tauchen in Dos Ojos. Wir wurden von unserer Tauchbasis auf Isla Mujeres an Juan Charlos verwiesen. Mit ihm führten wir zwei Tauchgänge in den Cenoten durch. Juan Charlos ist ein absoluter Voll-Profi, sehr sicher und ruhig und es war ein Vergnügen mit ihm tauchen zu gehen. Die Cenoten kennt er aus seiner Kindheit und man ist bei ihm in besten Händen. Absolut empfehlenswert!!!!!!!!
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Cancun Scuba Center, Cancun, Dos Playas Geschrieben am 12.04.2011 von doggy [PADI Rescue, 60 TG]
Ich bin das erste Mal in Mexiko. Dos Playas, das Hotel in dem Ich mich eingecheckt habe, ist ein 2 Sterne Hotel welches in Deutschland als ein 3 Sterne Hotel angeboten wird, es hat eine nette Anlage, ist sehr hellhörig und hat ein sehr schlechtes Management. Es ist sehr laut, die Gäste die schlafen wollen werden häufig von jüngeren Gästen wach gemacht oder wach gehalten (lautes Sprechen und Alkoholgenuss). Jeden Samstag ist im Nachbarclub die Musik so laut, dass man den Bass noch im Bett spüren kann. Nun zu Cancun Scuba Center, Juan-Calos macht am Anfang einen netten Eindruck, dieser ändert sich nach kurzer Zeit und man erkennt sein wahres Gesicht. Er macht einen Eindruck, als wenn er nur Geld machen will. Es gibt eine Riffsteuer, die Beträgt 25 Pesos bzw. $2 US-Dollar. Carlos vergibt diese ´Bändchen´ nur, wenn die Küstenwache kommt. Und bittet die Taucher diese weiterhin zu tragen, falls eine erneute Kontrolle kommt. Somit bin ich ca. 16 Tage damit rumgelaufen und habe nun einen weißen Streifen am Handgelenk. Ein ´Tauchgang´ besteht hier aus 2 Flaschen, was 2-mal tauchen bedeutet. Grund ist der, dass hier immer ein Boot benötigt wird, um zu einem Riff oder einem Wrack zu kommen. Abgebrochene Tauchgänge werden komplett gewertet, egal ob es zu gefährlich ist oder ob der Guide den Tauchgang nach 5 Minuten abbricht. Sobald man das Boot betritt, wird es als ´Tauchgang´ gewertet.
Apropos Boot... Es ist beängstigend womit Carlos seine Kunden aufs Wasser schickt. Ich habe einen Wracktauchgang gemacht, welcher auch sehr gut war. Ich war immer der Meinung gewesen das die Bedeutung, dass man sich ein Wrack anschaut und keins erstellt.
Das kleine Boot von Juan-Carlos, ist an diesem Tag fast abgesoffen. Die Taucher wurden gebeten sich nach vorne ans Bug zu setzen, damit das Heck nicht so tief im Wasser ist. Der Skipper hat einen größeren Wasserbehälter zerschnitten um das vollgelaufene Schiff vom Wasser zu befreien. Er schippte und schippte das Wasser raus während der Guide das Schiff in Richtung Strand gelenkt hat. Des Weiteren ist das Deck angebrochen, der zweite Motor macht Probleme und fällt regelmäßig aus. Es hat kein GPS, somit werden Tauchplätze per Sicht gesucht. Die Suche nach dem Tauchplatz, für einen Nachttauchgang, hat bei Dunkelheit sehr lange gedauert. Wir waren Tagsüber Vorort und haben dort getaucht. Zeit vom Strand bis zum Tauchplatz knapp 20 Minuten. Als es dunkel war haben die über 1h gebraucht, den Nachttauchplatz zu finden. Wir sind immer wieder im Kreis gefahren und irgendwann hat man an einer Boje festgemacht und gesagt, wir sind da.... An einem weiteren Tage hatte Ich einen Argentinischen Buddy, einen Anfänger mit 17 Tauchgängen. Dieser hat einen Atemregler bekommen der scheinbar funktionierte, allerdings im Wasser hat es anders Ausgesehen. Statt Luft hat er Wasser gesaugt. Er hat den Tauchgang mit dem Oktopus gemacht und ist mir nicht von der Seite gewichen, so wie man es lernt. Ein weiteres Beispiel, mir wurde unter Wasser ein Oktopus angeboten, damit ich ein paar Minuten mehr Zeit gewinne um mir Skulpturen anzusehen. Der ist auch defekt gewesen. Statt Luft, habe ich eine Ladung Salzwasser bekommen. Das Mundstück war defekt. Buddychecks werden ignoriert. Statt eines Inflator habe ich ein neueres System mit Hebel. Das hat keinen Interessiert. Nur die deutschen Taucher wollten wissen wie dieses System funktioniert, falls ein Notfall eintritt Die Ausrüstung, die Carlos den Tauchern anbietet, ist alt und funktioniert nicht oder nur halb. Angebrochene Flossen, Verwahrloste Jacketts, Defekte Atemregler, Uralt löchrige Neoprenanzüge, Sämtliche Atemregler liegen in der Ecke in einer Box, etc.
Ich bin sehr froh gewesen, das ich meine Ausrüstung mitgenommen habe.
Es gibt leider vieles zu bemängeln. Die Angestellten: - Patricia (Pati) ist eine sehr freundliche verständnisvolle Frau, scheinbar. Aber kann sich nicht wirklich gegenüber Carlos durchsetzen. Sie ist der Prellbock zwischen Kunde und Carlos.
- Diego ist ein Tauchlehrer, der sehr lustig ist. Sicherheit wird bei ihm ´Groß´ geschrieben. Es machte jedes Mal sehr viel Spaß mit ihm. Zu jederzeit würde ich wieder mit Ihm tauchen gehen.
- Angelo kenne ich nur als Guide. Er ist lustig und hat keine Angst. Möglicherweise hat er eine gute Versicherung. Wer bei 20 Bar Luft fragt, ob man noch weiter tauchen will ist in meinen Augen irgendwie ´Crazy´...
Ich habe mit Angelo leider einen heftigen Tauchgang gehabt. Diesen habe ich nach 2 Minuten abgebrochen. Wie verrückt muss man sein, sich freiwillig gegen eine sehr starke Strömung zu schwimmen, damit man sich an einer Boje / Seil runter ziehen kann. Probiert habe ich es, aber wenn man sich festkrallen muss und dabei wie eine Flagge im Wind hängt, macht es kein Spaß mehr. Er hat den Tauchgang mit einem weiteren Taucher fortgesetzt. Als sie wieder an Bord kamen, waren die ersten Worte immer wieder: Extrem Diving... That was Extreme... - der Kapitän ist hilfsbereit und versucht sich in Spanisch mit einem zu unterhalten, es sei den man braucht Ruhe. Er wurde kurz vor meiner Abreise gefeuert. Angeblich kennt er die Tauchplätze nicht.
Es tut mir leider für die Angestellten, aber ich kann leider nicht mehr als 1 Flosse geben. Begründung: - Bei mir zählt Sicherheit und Fairness. - Sicherheit bei der Ausrüstung ist (meiner Meinung) nicht gewehrleistet, ungepflegt. Atemregler liegen in der Ecke in einer Box - Das Boot hat mir häufig Angst gemacht. Besonders wenn es mit Wasser vollläuft, und es nicht abgepumpt wird... Leider habe ich mich vom Preis blenden lassen. Ein paar hundert Meter weiter, in Richtung Downtown, gibt es seriösere Tauchangebote. Diese haben größere Schiffe mit Plattform. So, wie man es z.B. aus Ägypten kennt.
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Cancun Scuba Center, Cancun, Dos Playas Geschrieben am 09.04.2011 von Mike [SSI Master, 330 TG]
Ich war im März 2011 das erste mal in Mexico und habe mich aufgrund des Bericht vom 30.11.2010 von Thomas Huxoll für diese ´Tauchbude´ entschieden.
Besagtem Bericht gibt es eigentlich kaum noch etwas positives hinzuzufügen. Es hat einfach alles gepasst. Juan Carlos und Diego geben sich die größte Mühe um einem das Tauchen so angenehm wie möglich zu machen.
Unter Wasser ist wie in dem Vorbericht beschrieben heile Welt. Es gab auf jedem TG ordentlich Fischsuppe und großes zu sehen. Strömung gab es eigentlich kaum außer am beschriebenen Wrack ´Canoneiro 45´ - hier hatte ich dann mal einen richtigen advanced Tauchgang der sich schon allein wegen der vielen Adlerrochen voll gelohnt hat.
Obwohl ich mich in Unterwasserhöhlen nicht besonders wohl fühle, bin ich mit Juan Carlos in der Cenote ´Dos Ojos´ tauchen gewesen. Diese Höhle ist auch für nicht zertifizierte Höhlentaucher zugelassen. Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, dies mal zu probieren - ist zwar nicht ganz billig aber definitiv jeden Dollar wert.
Ansonsten sind die Preise echt human, 22 Euro pro TG findet man auf der Welt nicht allzu oft.
Ich möchte ebenfalls darauf hinweisen, dass das Equipment wirklich recht betagt ist. Es funktioniert zwar alles und man kann damit tauchen, ich würde aber beim nächsten mal meine eigene Ausrüstung mitnehmen.
Alles in allem hatte ich ebenfalls eine sehr angenehme Zeit mit Juan Carlos und Diego und empfehle euch die Basis auf jeden fall.
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Cancun Scuba Center, Cancun, Dos Playas Geschrieben am 12.03.2011 von doggy [Rescue Diver, 60 TG]
Ich bin das erste Mal in Mexiko.
Dos Playas, das Hotel in dem Ich mich eingecheckt habe, ist ein 2 Sterne Hotel welches in Deutschland als ein 3 Sterne Hotel angeboten wird, es hat eine nette Anlage, ist sehr hellhörig und hat ein sehr schlechtes Management. Es ist sehr laut, die Gäste die schlafen wollen werden häufig von jüngeren Gästen wach gemacht oder wach gehalten (lautes Sprechen und Alkoholgenuss). Jeden Samstag ist im Nachbarclub die Musik so laut, dass man den Bass noch im Bett spüren kann.
Nun zu Cancun Scuba Center,
Juan-Calos macht am Anfang einen netten Eindruck, dieser ändert sich nach kurzer Zeit und man erkennt sein wahres Gesicht. Er macht einen Eindruck, als wenn er nur Geld machen will.
Es gibt eine Riffsteuer, die Beträgt 25 Pesos bzw. $2 US-Dollar. Carlos vergibt diese ´Bändchen´ nur, wenn die Küstenwache kommt. Und bittet die Taucher diese weiterhin zu tragen, falls eine erneute Kontrolle kommt. Somit bin ich ca. 16 Tage damit rumgelaufen und habe nun einen weißen Streifen am Handgelenk.
Ein ´Tauchgang´ besteht hier aus 2 Flaschen, was 2-mal tauchen bedeutet. Grund ist der, dass hier immer ein Boot benötigt wird, um zu einem Riff oder einem Wrack zu kommen.
Abgebrochene Tauchgänge werden komplett gewertet, egal ob es zu gefährlich ist oder ob der Guide den Tauchgang nach 5 Minuten abbricht. Sobald man das Boot betritt, wird es als ´Tauchgang´ gewertet.
Apropos Boot...
Es ist beängstigend womit Carlos seine Kunden aufs Wasser schickt. Ich habe einen Wracktauchgang gemacht, welcher auch sehr gut war. Ich war immer der Meinung gewesen das die Bedeutung, dass man sich ein Wrack anschaut und keins erstellt.
Das kleine Boot von Juan-Carlos, ist an diesem Tag fast abgesoffen. Die Taucher wurden gebeten sich nach vorne ans Bug zu setzen, damit das Heck nicht so tief im Wasser ist. Der Skipper hat einen größeren Wasserbehälter zerschnitten um das vollgelaufene Schiff vom Wasser zu befreien. Er schippte und schippte das Wasser raus während der Guide das Schiff in Richtung Strand gelenkt hat.
Des Weiteren ist das Deck angebrochen, der zweite Motor macht Probleme und fällt regelmäßig aus. Es hat kein GPS, somit werden Tauchplätze per Sicht gesucht. Die Suche nach dem Tauchplatz, für einen Nachttauchgang, hat bei Dunkelheit sehr lange gedauert. Wir waren Tagsüber Vorort und haben dort getaucht. Zeit vom Strand bis zum Tauchplatz knapp 20 Minuten. Als es dunkel war haben die über 1h gebraucht, den Nachttauchplatz zu finden. Wir sind immer wieder im Kreis gefahren und irgendwann hat man an einer Boje festgemacht und gesagt, wir sind da....
An einem weiteren Tage hatte Ich einen Argentinischen Buddy, einen Anfänger mit 17 Tauchgängen. Dieser hat einen Atemregler bekommen der scheinbar funktionierte, allerdings im Wasser hat es anders Ausgesehen. Statt Luft hat er Wasser gesaugt. Er hat den Tauchgang mit dem Oktopus gemacht und ist mir nicht von der Seite gewichen, so wie man es lernt.
Ein weiteres Beispiel, mir wurde unter Wasser ein Oktopus angeboten, damit ich ein paar Minuten mehr Zeit gewinne um mir Skulpturen anzusehen. Der ist auch defekt gewesen. Statt Luft, habe ich eine Ladung Salzwasser bekommen. Das Mundstück war defekt. Buddychecks werden ignoriert. Statt eines Inflator habe ich ein neueres System mit Hebel. Das hat keinen Interessiert. Nur die deutschen Taucher wollten wissen wie dieses System funktioniert, falls ein Notfall eintritt.
Die Ausrüstung, die Carlos den Tauchern anbietet, ist alt und funktioniert nicht oder nur halb.
Angebrochene Flossen, Verwahrloste Jacketts, Defekte Atemregler, Uralt löchrige Neoprenanzüge, Sämtliche Atemregler liegen in der Ecke in einer Box, etc.
Ich bin sehr froh gewesen, das ich meine Ausrüstung mitgenommen habe.
Es gibt leider vieles zu bemängeln.
Die Angestellten:
- Patricia (Pati) ist eine sehr freundliche verständnisvolle Frau, scheinbar. Aber kann sich nicht wirklich gegenüber Carlos durchsetzen. Sie ist der Prellbock zwischen Kunde und Carlos.
- Diego ist ein Tauchlehrer, der sehr lustig ist. Sicherheit wird bei ihm ´Groß´ geschrieben. Es machte jedes Mal sehr viel Spaß mit ihm. Zu jederzeit würde ich wieder mit Ihm tauchen gehen.
- Angelo kenne ich nur als Guide. Er ist lustig und hat keine Angst. Möglicherweise hat er eine gute Versicherung. Wer bei 20 Bar Luft fragt, ob man noch weiter tauchen will ist in meinen Augen irgendwie ´Crazy´...
Ich habe mit Angelo leider einen heftigen Tauchgang gehabt. Diesen habe ich nach 2 Minuten abgebrochen. Wie verrückt muss man sein, sich freiwillig gegen eine sehr starke Strömung zu schwimmen, damit man sich an einer Boje / Seil runter ziehen kann. Probiert habe ich es, aber wenn man sich festkrallen muss und dabei wie eine Flagge im Wind hängt, macht es kein Spaß mehr. Er hat den Tauchgang mit einem weiteren Taucher fortgesetzt. Als sie wieder an Bord kamen, waren die ersten Worte immer wieder: Extrem Diving... That was Extreme...
- der Kapitän ist hilfsbereit und versucht sich in Spanisch mit einem zu unterhalten, es sei den man braucht Ruhe. Er wurde kurz vor meiner Abreise gefeuert. Angeblich kennt er die Tauchplätze nicht.
Es tut mir leider für die Angestellten, aber ich kann leider nicht mehr als 1 Flosse geben.
Begründung:
- Bei mir zählt Sicherheit und Fairness. - Sicherheit bei der Ausrüstung ist (meiner Meinung) nicht gewehrleistet, ungepflegt. Atemregler liegen in der Ecke in einer Box - Das Boot hat mir häufig Angst gemacht. Besonders wenn es mit Wasser vollläuft, und es nicht abgepumpt wird...
Leider habe ich mich vom Preis blenden lassen.
Ein paar hundert Meter weiter, in Richtung Downtown, gibt es seriösere Tauchangebote. Diese haben größere Schiffe mit Plattform. So, wie man es z.B. aus Ägypten kennt.
Basis - Dos Playas
La Cruz - Isla Mujerta
Pati
Diego
...
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Cancun Scuba Center, Cancun, Dos Playas Geschrieben am 30.11.2010 von Thomas Huxoll [CMAS*, 112 TG]
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Ich bin das erste Mal in Mexiko gewesen und hatte mich wegen kurzfristiger Buchung nur wenig schlau machen können über Tauchbasen-und Möglichkeiten vor Ort. Untergebracht im Hotel Dos Playas, einem schlichten kleinen Hotel ohne Schnickschnack, machte ich mich auf die Suche und fand eher durch Zufall am Hotelstrand eine ca. 15 qm große Tauchbude. Nachdem ich mich mit dem Betreiber Juan Carlos Garrido bekannt gemacht hatte und er mein Brevet sowie die Tauchtaglichkeitsbescheinigung gesehen hatte, vereinbarten wir die ersten Tauchgänge. Seine Preise sind moderat und teilweise auch noch verhandelbar, so habe ich pro TG mit Ausrüstung, Flasche und Blei, Boot und Guide 30 $ US bezahlt, das sind aktuell etwas weniger als 22 Euro. Sein Boot und die Ausrüstung sind schon etwas betagt, aber funktionieren gut. Wir waren auf jedem TG nie mehr als 2-3 Taucher plus Guide. Der Skipper des Bootes hilft etwas beim Aufrödeln, was bei Wellengang von allen gern angenommen wurde, ansonsten wird Selbstständigkeit erwartet. Und die Tauchgänge haben sich von der Schönheit des Erlebten wirklich gelohnt. Es ist deutlich zu sehen, daß man sich in einem Nationalpark mit Fischereiverbot befindet. Bei jedem TG gab es Großfisch und Fischsuppe reichlich, garniert mit tropischen Kleinlebewesen,bewohnten Tonnenschwämmen und Korallen etc. Die Riffe sind anders gestaltet als z.B. im roten Meer. Sie ragen nicht wirklich nach oben, sondern die Riffe sind recht flach und sehen aus, als wären vor langer Zeit Bodenareale eingebrochen. In diesen teilweise mehrere Meter tiefen und recht großen Vertiefungen gibt es allerdings korallenbewachsene Riffe mit Grotten und Gängen, die zu betauchen sind. Über das Riff geht ständig eine starke Strömung, so daß man sich im Strömungsschatten bewegen muß. Die Wege über das Riff von einer Vertiefung zur nächstgelegenen kostet Kraft und Luft. Die TG sind durchschnittlich 15-17 m tief, so daß man nach 45 Minuten immer noch mit einer guten Reserve nach oben kommt. An diesen Riffen hatte ich den Eindruck, daß hier das Leben explodiert in einem selten gesehenen Übermaß. Große Schwärme von großen Schnappern, Makrelen jeweils mit Exemplaren darin, die fast die doppelte Größe ihrer nicht gerade kleinen Artgenossen erreichten, wechselten sich mit dichten Schwärmen unterschiedlichster bunter Fische ab. Durchsetzt war das Ganze mit verschiedenen Papageienfischen, Feilenfischen und Kaiserfischen um nur einige zu nennen. Bei den meisten TG sahen wir große Barrakudas und einmal wurden wir von einem Schwarm von sieben neugierigen Tieren, die sehr nahe kamen, ein Weilchen umkreist. In den etwas tiefer gelegenen Regionen sahen wir mehrere grüne Riesenmuränen und zweimal auch einen Ammenhai. Auf zwei TG begegneten uns große Karettschildkröten, die sich durch uns nicht stören ließen und die Korallen abweideten. Eine davon begleitete uns ca. zehn Minuten lang und kam mehrmals sehr nah heran, um uns zu begucken. Unter den Riffvorsprüngen standen oft große Zackenbarsche und vor den Riffkanten ihre etwas kleineren Kollegen. Sämtliche Nischen und Spalten waren besetzt mit Soldatenfischen, kleinen Muränen, Lobstern und Seespinnen. Aus kleinen Löchern schauten überall Gobys und Blennys heraus. Es gab auch ein Wrack zu betauchen, die ´Canoneiro 45´. Es ist ein ehemaliges Kanonenboot, welches für Taucher versenkt und 1988 vom Hurrikan Wilma in zwei Stücke gebrochen wurde. Das Schiff liegt auf 24 m Tiefe und die Strömung ist reißend. Es hat betauchbare Räume und wird von zwei großen Zackenbarschen bewohnt. Als wir dort tauchten, standen fünf Adlerrochen scheinbar bewegungslos direkt über dem Schiff. Auf allen TG herrschte hervorragende Sicht, selbst bei bewölktem Himmel. Juan Carlos und sein Kollege Diego waren sehr aufmerksam. Sie fanden ständig interessante Dinge, die uns z.T. wohl sonst entgangen wären. Es war sehr enspanntes Tauchen mit den Beiden und hat wirklich Spaß gemacht. Sehr empfehlenswert.
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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