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Canyon am Thomas Reef (Straße von Tiran) Geschrieben am 06.04.2003 von Uli
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Ein Tauchgang durch den Canyon an der östlichen Seite vom Thomas Riff. Das Riff ist berühmt, für die mögliche Umrundung bei günstiger Strömung.
Der Tauchgang beginnt beim Ankersymbol an der südöstlichen Seite. Das Tauchboot fährt rückwärts an das Riff und der zügige Ausstieg beginnt. Nach kurzem Sammeln trägt einen die Strömung nach Norden. So kommt man an der Sandfläche auf 25 Metern vorbei und es erscheint der Canyon. Er beginnt plötzlich. Ein Spalt tut sich auf mit 2 Metern Breite und 5 Metern Tiefe, in dem man senkrecht einschweben kann, wie auf dem ersten Foto auf der rechten Seite zu sehen ist. Hier herrscht schon Dämmerlicht und eine Lampe dient nicht nur zur Orientierung, sondern zeigt auch den Buddy´s die Standorte an. Die Augen gewöhnen sich erstaunlich schnell ans Dämmerlicht das nur verschiedene Blautöne zulässt. Das zweite Bild zeigt den engen Einstieg und den weiteren Verlauf des Canyon. Im Bild drei ist der erste Taucher bereits durch den ersten Bogen mit dem runterhängenden Zapfen durchgetaucht. Im Bild vier sieht man schon die zweite Canyonbrücke unter der man auch problemlos durchtauchen kann. Hier öffnet sich, Bild fünf, der Canyon in bodenlose Tiefe und Dunkelheit.
Zum dritten Canyonbogen geht der Tauchgang noch etwas tiefer. Hier ist es problemlos möglich den nach oben weiterwerdenden Canyon, wie auch an anderen Stellen, zu verlassen. Wie es aus dem helleren, türkisscheinenden, Wasser auf dem Foto sechs zu sehen ist. Der Taucher im Bild lässt sich etwas sinken, um durch den dritten Bogen zu tauchen. Hier sind keine Farben mehr, außer Blau und leichte Grüntöne zu erkennen. Foto sieben, beim Durchtauchen des dritten Bogens. Nach dem dritten Bogen beginnt für uns nach 5 Minuten Tauchzeit der Aufstieg, wir sind immer noch in der Nullzeit. Der Canyon geht weiter in die unendlichen Tiefen des roten Meeres, das sich in der Dunkelheit verliert. Die Taucher erreichen die Canyon-Kante, die im heller werdenden Wasser deutlich zu sehen ist. Mit Licht erscheinen selbst im dunklen Canyon die Gewächse in den gewohnt bunten Farben. Wir tauchen weiter auf und lassen uns von der Drift um das Riff mitnehmen. Auf der nördlichen Riffseite wird es durch die fehlende Sonneneinstrahlung dunkler. Erst auf der westlichen Seite dringt wieder Sonnenlicht durch das Wasser. Mit viel Glück lassen sich auf der Westseite Weißspitzenriffhaie sehen. So tauchen wir nach 40 Minuten beim Strömungswirbel an der südwestlichen Seite nach 40 Minuten auf. Er ist von unten durch kleine kurze Wellen gut sichtbar und durch die fehlende weiterführende Strömung fühlbar. An der Oberfläche wartet schon das Tauchboot auf uns. So flosselten wir an der Oberfläche vom Riff weg auf das Boot zu, das eine Leine auswarf um uns einzuholen.
Zeichnung zum Tauchgang am Thomas Riff
Blick auf den Thomas-Canyon
Einstieg in den Canyon
Beginn des Canyons
Erste Canyonbrücke aus Korallen
Im Hintergrund erkennt man die zweite Korallenbrücke
Der Canyon öffnet sich nach unten.
Zum dritten Canyonbogen geht der Tauchgang noch etwas tiefer.
Der Taucher lässt sich etwas sinken, um durch den dritten Bogen zu tauchen.
Hier sind keine Farben mehr, außer Blau und leichte Grüntöne zu erkennen.
Beim Durchtauchen des dritten Bogens
Nach dem dritten Bogen beginnt nach 5 Minuten Tauchzeit der Aufstieg
Die Taucher erreichen die Canyon-Kante, die im heller werdenden Wasser deutlich
Mit Licht erscheinen selbst im dunklen Canyon die Gewächse in den gewohnt bunte
Auf der Canyon-Kante leben die Korallen gut in der Drift
Der Tauchgang geht weiter an der steil abfallenden nördlichen Riffwand entlang
Lutz testet uns auf Tiefenrausch
So kommen wir zu der östlichen Riffwand, wieder mit Sonnenschein
Schildkröten kreuzen und begleiten uns auf unserm Weg.
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