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Datenbank - Basen/Shops - Kuba - Cayo Largo



Basen/Shops Kuba

Cayo Largo

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 Datenbank - Basen/Shops - Kuba - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 42404
Cayo Largo
geschrieben am 21.04.2008 von tedesca [PADI OAWD, 71 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hier ein topaktueller Bericht aus Cayo Largo - wir sind gestern (20.4.08) erst zurückgekommen:

Nach einigen Tagen in Havana (eine großartige Stadt!) und 5 Tagen Rundreise im Mietwagen (sehr empfehlenswert) haben wir die letzten 6 Tage im Hotel Sol Cayo Largo verbracht, wo es uns sehr gut gefallen hat.

Das Tauchen kann man theoretisch bei den verschiedenen Touroperators (im Pavillon gegenüber der Lobby) buchen, allerdings hatte man uns schon gewarnt, dass man uns dort sagen würde, es gäbe keine freien Plätze. Somit sind wir am ersten Tag gleich in die Marina gefahren und haben dort mit dem Tauchbasenleiter selbst gesprochen, der uns für 2 Tage später in seine Liste eingetragen hat.

Seit Jänner hat sich dort einiges geändert, weil die Tauchbasis nunmehr unter italienischer Führung steht, d.h. es gibt - zumindestens vor Ort - keine Packages mehr zu kaufen, d.h. jeder Tauchgang, egal wie viele man macht, kostet CUC 45,- (in Euro rund *0,8), die Ausrüstung (Weste und Regler) pro Tauchgang noch einmal CUC 10,-. Ist also nicht ganz billig. Inkludiert sind die Abholung im Bus vom Hotel, Boot (ein bequemes großes), Flasche (12 L Alu) und Blei, sowie der Guide. Tauchen ohne Guide gibt es nicht.

Die Abholung hat einwandfrei und pünktlich funktioniert, vor Ort muss man sich zuerst im Büro anmelden, d.h. sein Brevet vorweisen (jeden Tag aufs Neue, also immer mitnehmen!) und einen Zettel ausfülen, dann bezahlen. Für den Fall, dass man nicht genügend CUC hat, gibt es gleich gegenüber eine Bank.

Dann sucht man sich aus der vorhandenen Ausrüstung die benötigten Teile aus, der Zustand ist gebraucht, aber OK. Bei unseren 4 Tauchgängen hat bei allen alles funktioniert.

Ich hatte das Gefühl, dass es für Anfänger dort etwas stressig war, weil man im Grunde kaum Hilfe mit der Ausrüstung bekam. Am Boot haben dann die routinierteren Taucher zugegriffen und geholfen, wo es nötig war.

Vor jedem Tauchgang gab es ein Briefing, bei dem die Basics (also maximale Tiefe, Zeit, Safety Stop, etc.) erklärt wurden. Unser Guide sprach sehr gut Italienisch, aber nicht so gut Englisch, aber wir haben dann irgendwie alle füreinander übersetzt. Es wusste also jeder, was zu tun war und wer sein Buddy war.

Die Guides waren sehr nett und haben auch unter Wasser immer darauf geachtet, dass die Gruppe (pro Guide so um die 6-8 Personen) zusammenbleibt. Sie haben uns viel gezeigt und sich auch um diejendigen gekümmert, die Probleme hatten, es gab also nichts auszusetzen. Alle Tauchgänge waren Stömungstauchgänge, wobei die Strömung eher schwach war. Das Boot ist einfach oben mitgefahren und hat uns dann eingesammelt.

Die Tauchsites waren im Grunde alle sehr schön. Besonders gut haben uns El Ballenato und Las Cuberas gefallen, weil die wirklich wunderschön bewachsen sind. Dort haben wir auch große Schulen Tarpune gesehen, Barakudas, Adlerrochen, große Schulen Grunzer, Barben und Unmengen an Kleinfisch. Schön war auch Cueva del Negro, und bei Las Coronas haben wir einen ziemlich großen schlafenden Ammenhai gesehen, Schildkröten gab es bei allen Riffen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass uns das Tauchen dort sehr gut gefallen hat. Natürlich kann man es nicht mit Ägypten vergleiche, wo man einen Full Service gewohnt ist und einem jeder Handgriff abgenommen wird bzw. wo die Korallen so bunt sind und es nur so wimmelt von Fischen, aber diese Tauchplätze haben einen sehr eigenen Charme, und die Tauchbasis bemüht sich, aus dem Vorhandenen das Beste zu machen. Daher bekommen sie 6 Flossen, wenn auch nicht alles so perfekt war.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für Nur für registrierte Benutzer registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 40682
Cayo Largo
geschrieben am 15.01.2008 von BikerPeter2504 [OWD, 45 TG]

Da ich weiß wie schwer es ist neuere Informationen über Kuba zu bekommen werde ich meine Erfahrungen vom November 2007 mal weitergeben.

Nach einer 7-tägigen Kuba Rundreise (die ich nur empfehlen kann) haben wir(zwei Ehepaare, die Frauen Nichttaucher) zwölf Tage Erholung und Tauchen auf Cayo Largo im „Sol Cayo Largo“ vor uns. Die Tauchgänge habe ich im Voraus bei Nautilus Reisen gebucht. Für zweimal fünf Tauchgänge habe ich dort 250€ bezahlt. Vor Ort hätte es mehr gekostet, aber nicht sehr viel.
Gleich nach unserer Ankunft auf Cayo Largo habe ich den Voucher von Nautilus Reisen bei der Cubatour Vertreterin vorgelegt die dann Termine für uns vereinbart hat.
Da wir etwas Schlaf nachholen mussten, wollten wir uns erstmal zwei Tage ausruhen bevor es zum ersten Tauchengang gehen sollte.
Am 15.11. um 11.00 Uhr sollten wir vom Hotel abgeholt werden, aber es kam anders.
Der Reiseleiter teilte uns mit das wegen schlechter Witterung (leichte Bewölkung) das Tauchen nicht stattfinden kann. Nach einem Anruf in der Basis erfuhren wir dann, dass das Boot defekt ist. Am nächsten Morgen um 8.00 Uhr die Gleiche Information, das Boot ist defekt und wir sollen uns das Geld für die Tauchgänge in Deutschland wieder geben lassen.
Ohne Bescheinigung geht da aber nichts, also fahren wir mit dem Bus zur Basis (10 Minuten).
Dort angekommen sprechen wir mit Miky, die eigentlich für den Papierkram (Anmeldung, Ausrüstungsverleih etc.) verantwortlich ist. Sie bestätigt uns, dass das Boot defekt ist, aber an dem Problem gearbeitet wird. (einer der Tauchguides ist nach Havanna geflogen um Teile zu besorgen).
Wir sollen jeden Tag in der Basis anrufen und Nachfragen ob das Boot wieder flott ist.
Am 21.11. war es dann endlich soweit, zwei Tauchgänge stehen an. Die Abholung um 8.00 Uhr klappt schon mal. In der Basis angekommen, folgt die Anmeldung und die Bezahlung für die Leihausrüstung (ich brauchte nur ein Jacket, Steffen mein Buddy alles außer ABC). Das ging recht zügig und ohne Probleme von statten. Als nächstes ging es daran das Gerödel in eine Kiste zu packen und ein Jacket anzuprobieren.
Die Leihausrüstungen: ca. 30-40 Anzüge und ca.20-25 Jackets und Lungenautomaten waren allesamt in einem sehr guten Zustand ich würde sagen fast neuwertig. Da habe ich in Ägypten schon viel Schlimmeres gesehen.
Auch der Rest in der Basis war ordentlich, ein neuer Kompressor und ca.50 zwölf Liter
Alu-Flaschen sind da.
Im Außenbereich ein Süßwasserbecken zum Gerödel spülen und natürlich war auch ein Gestell zum Trocknen der Tauchsachen vorhanden. Die Sachen werden am Abend von den Leuten in der Basis eingeschlossen. An der Außenwand der Basis hängt ein Tauchplan für 3 Wochen der leider vom Wetter schon etwas unleserlich geworden ist.
Die Basis machte also einen recht ordentlichen Eindruck obwohl sie nicht sehr groß ist.
Fehlte nur noch das Boot, und das konnte sich auch sehen lassen.
Eine 10 Meter Jacht mit zwei Decks und Innenbereich. Tauchausrüstung aufs Boot Flasche dazu und los geht’s. Nachdem wir unsere Ausrüstung fertig gemacht haben wurden zwei Gruppen eingeteilt(je ein Guide und 3-4 Touris) und wir bekommen unsere Einweisung. Auf Grund des hohen Wellenganges können wir am Vormittag nicht wie geplant vor das Riff auf 30 Meter gehen sondern bleiben innerhalb und gehen auf 8-9 Meter. Nach dem ersten Tauchgang fahren wir zurück in die Basis und tauschen die Flaschen. Wer will kann sich einen Hummer (frisch gegrillt) für 10 CUC (ca. 8€) als Mittagessen bestellen. Den bekommt man dann nach dem zweiten Tauchgang auf dem Boot serviert (meine Empfehlung, unbedingt machen sehr lecker).
Am Nachmittag fahren wir also wieder raus, es geht wieder auf 8-9 Meter. Wer schon mal in Ägypten war wird etwas enttäuscht sein, da die Flora und Fauna nicht so üppig ist. Mir hat es aber trotzdem gefallen und das ist die Hauptsache.
Tag zwei beginnt mit dem tiefen Tauchgang, es geht auf 28 Meter. Die Sichtweite ist überwältigend ich denke es sind bestimmt 60 Meter. Es sind zwar sehr wenig Fische zu sehen, aber die Landschaft entschädigt, große Canyons mit Korallen. Am Nachmittag gehen wir auf 15 Meter da sind dann mehr Fische zu sehen (Zackis, Ammenhai, Schildköte, Hummer, Barrakuda etc.).
Tag drei, es geht wieder auf 28 Meter. Der Spot, ein Cnyon, bietet eine schöne Strömung, mit etwas Geschick kann man ohne großen Kraftaufwand mit der Tide gleiten.
Alles in allem muss ich sagen war das Tauchen auf Cayo Largo sehr gut organisiert bis auf den Bootsausfall für über eine Woche.
Wer den Leuten von der Basis (Carlos und Carlito) einen Gefallen tun möchte, nimmt etwas Ausrüstung zum verschenken mit(dafür bekommt man eventuell ein, zwei Tauchgänge umsonst). Die Leute können alles brauchen vom Kabelbinder über Muttern und Schrauben bis zu O-Ringen. Was bei uns Pfennig Artikel sind ist dort absolute Mangelware. Was die Jungs auch brauchen können ist etwas Werkzeug, ein kleiner Nußkasten oder ein Satz Schraubendreher aus dem Baumarkt tun es allemal.
Was jeder der seinen eigenen Automaten mitnimmt auf jeden Fall braucht ist ein DIN Adapter, denn so etwas haben ich dort nicht gesehen in der Basis.
Wie es mit Nachttauchgängen aussieht kann ich leider nicht beantworten danach habe ich nicht gefragt, obwohl ich einige kleine LED Lampen in der Basis gesehen habe.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 36024
Cayo Largo
geschrieben am 05.07.2007 von Tom [212 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo!

Ich war im Mai zuerst zwei Wochen in Cuba (Cayo Largo und Maria la Gorda) und anschließend noch eine Woche in Mexiko (Playa del Carmen) – eine tolle Reise! Unsere Überlegungen waren eine Karibiktauchreise mit unterschiedlichen Inseln bzw. Destinationen zu machen, was sich hier mit der letztlich gewählten Variante sehr gut realisieren ließ. Geflogen sind wir nämlich mit Martinair die sowohl Havanna, wie auch Cancun anfliegen und auch keinen Kombi-Zuschlag verlangen. So konnten wir zunächst nach Havanna fliegen, schließlich nach zwei Wochen einen Anschlussflug für die Strecke Havanna-Cancun nehmen und dann am Ende ganz locker ab Cancun direkt zurückreisen. Organisiert hat die Reise für uns Nautilus (www.nautilus-tauchreisen.de ), die uns diese Kombination angeboten und letztlich auch empfohlen haben. Hier möchte gleich vorweg anführen, dass alles super geklappt hat, selbst Transfers um 4.30 Uhr für einen Flug in Cuba. In Cuba hatten sie eine deutschsprechende Reiseführerin, die uns zweimal die notwendigen Transferzeiten zukommen hat lassen, und in Mexiko hat die „Reiseleitung“ die zuständige Tauchbasis vor Ort übernommen. Auch das hat prima geklappt, aber dazu später mehr…

Nach Cayo Largo sind wir nach einer Zwischenübernachtung in Havanna um halb siegen morgens von Havanna aus mit einem kleinen Ferienflieger gereist. Wir hatten erst ein bisschen Bammel, ob der Transfer auch klappt, aber letztlich lief alles glatt.

Angekommen im Hotel Sol Club Cayo Largo mussten wir uns fast die Augen reiben, so schön ist dieses Hotel! Angefangen bei der Lobby, der Anlage, dem Poolbereich, die Zimmer, die Restaurants und der Strand – alles top!!! Wirklich, was für ein tolles Hotel!!!! Soweit ich weiß gibt es hier nur All-Inclusive, aber nicht wie bei vielen anderen Hotels in Europa bekommt man hier kein billiges „gemanschtes“ Essen, sondern sehr gut zubereitet, sehr lecker und auch frisch. Die Zimmer sind schön karibisch, der Strand wie aus der Rafaelo-Werbung, so dass man sich wirklich wohl fühlt.

Auf der Insel selber kann man nicht viel machen, außer sich Motorräder leihen (das macht schon Spaß und so kann man sehr gut die Insel ein wenig erkunden), Strandspaziergänge und ein paar kleinere Ausflüge machen. So zum Beispiel gibt es eine Insel voller Leguane, die per Boot erreicht wird, oder aber eine kleine Schildkröten-Farm im einzigen Ort Cayo Largos (haben wir nicht besucht). Das „Highlight“ sind sicherlich die Strände der Insel und den bekanntesten Strand Playa Sirena kann man mit einem Tagesausflug (fünf Minuten per Bus zum Hafen, zehn Minuten mit dem Boot) erreichen. Das lohnt sich – ein unglaublich breiter weißer Sandstrand mit schönen Palmen wie man ihn selten gesehen hat! Dort gibt es auch ein Restaurant, welches zugegebenermaßen sehr teuer ist!

Das Tauchen ist auch hier – ähnlich wie in Maria la Gorda – richtig klasse. Die Unterwasserlandschaft ist zwar hier nicht ganz so spektakulär wie in Maria la Gorda, dafür gibt es hier mehr Fisch. Hier hat man durchaus oft richtig große Fischschwärme (öfter als in Maria la Gorda), dazu sehr viel Kleinfisch und dann eben die gleichen Fische wie in Maria la Gorda – außer Rochen sieht man hier mehr!

Die Tauchbasis funktioniert recht gut, auch wenn ich mich manchmal gefragt habe wie!?! Man wird jeweils am Hotel abgeholt, wobei hier der Sol Club den Vorteil hat, das letzte Hotel zu sein, so dass man als Letzter abgeholt und als Erster wieder abgeliefert wird. Dies klappt recht zuverlässig, gut auf die Uhr schauen braucht man nicht, aber ok. Die Basis selber befindet sich im Hafen des Ortes der Insel. Dort liegen viele Boote und Segelschiffe, die wohl anscheinend für Tagestouren gemietet werden können. Das Gebäude der Tauchbasis ist etwas älter und könnte einen neuen Anstrich vertragen. Die Aufbewahrung erfolgt in Kisten, wo man sein Equipment lassen kann. Der Kompressor war soweit ich das beurteilen kann noch recht neu. Wie viele Boote die Basis besitzt weiß ich nicht, da wie gesagt sehr viele Boote immer im Hafen waren und unser Tauchboot immer extra vorgefahren wurde.
Der Tauchablauf war auch hier teilweise etwas holprig, so hatte unser Tauchboot einmal über eine halbe Stunde Verspätung! Das war natürlich nicht so witzig, ansonsten sind die Jungs auch hier sehr bemüht, jedoch alles im Rahmen des „cubanischen Service-Empfindens“.

Cayo Largo war insgesamt auf jeden Fall ein Treffer. Als wir das Angebot von Nautilus bekamen, hat uns zunächst der höhere Preis gegenüber 2 Wochen nur Maria la Gorda abgeschreckt, allerdings war für uns dann schließlich ausschlaggebend, dass wir hier All-Inclusive hatten und dann einfach doch noch mal ein sehr gutes Hotel. Der Unterschied zu Maria la Gorda hätte nicht größer sein können in Sachen Komfort! Beides hat seinen Charme, aber hier hat man dann einfach doch einige Annehmlichkeiten (Sportangebote, Pool), die man in Maria la Gorda nicht hat. Wir haben zudem ein 1-Wochen-Arrangement bei Nautilus gebucht, was preislich billiger kommt, als zum Beispiel nur 6 Nächte! Grund ist irgendwie ein Paket was Nautilus so günstiger, was wir natürlich gerne angenommen haben.


Zur Flossenbewertung:
Die Basis bekommt 4 Flossen, das Tauchgebiet 6 Flossen!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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