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Tauchplätze Kuba Cayo Largo
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| Anfahrt/Anreise: | Nur mit Hotelaufenthalt auf Cayo Largo. Abholung mit Bus enthalten, je nach Hotel 10-25 Minuten.
Die Tauchpakete kann man praktisch nur über die Tauchreiseveranstalter vorbuchen. In D habe ich dafür
www.cuba-diving.de/ und
www.nautilus-tauchreisen.de/
ausgemacht und gute Erfahrungen mit beiden gemacht. Sehr freundlich und kompetent.
Tauchgepäck wird wie alles Gepäck auf dem Inlandsflug extra berechnet, frei sind auch nur 20 kg pro Person, aber es kostet nur 1 € pro Kilo - manchmal ist es frei.
Über mehrere Veranstalter - auch die großen - Komplett-Pakete buchbar, empfehlenswert ist auf jeden Fall, die Spezialisten zu vergleichen. |  | |
| Örtlichkeit/Einstieg: | Basis mit Steg, Boot fährt zu den Tauchplätzen. Alle 10-20 Minuten entfernt. 2 TG täglich, zwischen den TG Rückfahrt zum Steg. Gelegentlich ein TG am Nachmittag.
Eigenes Material empfehlenswert, obwohl Leihmaterial vorhanden ist.
Schwierigkeit reicht von Anfänger mit Profi.
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| Wasser: | Salzwasser | Erreichbarkeit: | Boots-TG |  | |
| Max. Tiefe: | 40 | Schwierigkeit: | Anfänger-TG |  | |
Wrack-TG | Strömung |  | |
Höhlen-TG | Bergsee |  | |
| Füllmöglichkeit: | 12 l Alu INT an der Basis. |  | |
| Tauchregulierung: | Tiefenlimitierung 18 m für wenig erfahrene Tuacher wird praktiziert. Nur strikt geführte Tauchgänge, da die Gruppe zusammenbleiben muss - keine Ankermöglichkeit für das Boot, Abholung im Freiwasser. |  | |
| Notruf/Kammer: | Vergesst es. Ihr seid auf Kuba auf einer Insel.
Es gibt einen Hotelarzt. |  | |
| Letzte Änderung: 15.08.2007 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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Datenbank - Tauchplätze - Kuba - 9 Berichte zu diesem Eintrag!
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Cayo Largo geschrieben am 30.01.2008 von Seidl [CMAS*, 26 TG] |
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Die Tauchbasis auf Cayo Largo ist, wenn man von zu Hause aus die Tauchgänge und die Unterkunft bucht, ein sehr gutes und ruhiges Urlaubsziel. Man muß allerdings wirklich vorbuchen. Auf der Insel befinden sich nämlich mehrere größere Hotelanlagen und von diesen kommen jeden morgen etliche Leute für spontane Tauchgänge. Offensichtlich wird überall damit geworben, daß dies ohne Probleme möglich sei. Das hat dann zur Folge, daß man immer wieder Kunden weg schicken bzw. vertrösten muß. Die Basis selbst trifft hier noch die geringste Schuld, man lockt vielmehr gerne Touristen auf die Insel mit dem Hinweis, es gäbe dort auch eine Tauchbasis und man könne problemlos einchecken. Darüber hinaus kann man, wenn man die Ruhe abseits vom Familien- und Badetourismus schätzt, auch in der Marina neben der Basis Quartier beziehen. Dort gibt es eine kleine Bungalow-Anlage mit Pool, zwei kleinen Restaurants, Hafenbar und Laden. Aber auch das sollte im voraus, zusammen mit dem Tauchpaket über einen ordentlichen Tauch-Reiseveranstalter gebucht werden. Die Basis selbst hat alles was man braucht: Die Ausrüstungen sind in gutem Zustand, man bietet Nitrox an, es gibt ein Waschbecken und auch Wäschestangen, die Ausrüstung wird abends vom Team von den Stangen genommen. Es gab nur ein Boot mit Platz für 12 Taucher plus 2 Guides. Das Deko-Bier kann man in der Hafenbar gleich nebenan zu sich nehmen, es gibt zwar einen Schulungsraum aber der ist eben keine Kneipe. Man hat mindestens 25 Tauchplätze und findet neben Ammenhaien, Schildkröten und Rochen auch viele Barrakudas und jede Menge rießiger Lobster. Ich persönlich fand die kleine Anlage, auch durch den offenen Yachthafen und die wechselnden Crews, sehr erholsam, die Leute waren freundlich und hilfsbereit. Wenn man abends die Animation und das Programm sucht, kann man ja jederzeit mit dem Bus oder Taxi in eine der großen Hotelanlagen an den Badestränden fahren.
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Cayo Largo geschrieben am 17.11.2007 von Saubermann [Dive Con SSI, 379 TG] |
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Cayo Largo geschrieben am 29.04.2007 von greg_bln [PADI RD, 320 TG] |
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir waren Anfang April 2007 auf Cayo Largo, 20 TG. Die Wichtigste Erfahrung vorab: Alle Berichte, die man findet, sind veraltet und stimmen meist nicht (mehr). So ging es uns nicht nur mit Cayo Largo, sondern auch sonst mit Kuba: Was gestern galt, gilt heute nicht mehr. Also: Unbedingt versuchen, aktuelle Infos zu bekommen. Nun aber zu Cayo Largo, April 2007: Tauchbetrieb: ------------- Es gibt auf der gesamten 27 km großen Insel nur eine kubanisch-staatliche Tauchschule. Berichte von einer deutschen Tauchschule, die immer wieder kursieren, sind Vergangenheit. Eine Tauchbasis im eigentlichen Sinn ist dies eigentlich nicht. Wer eine freundliche Rezeption, ein Dekobier an der gemeinsamen Bar, eine Ausbildung in mehreren Sprachen sucht... gibt es hier alles nicht. Die Basis fährt die Hotels im eigenen Bus morgens ab, holt uns pünktlich um 8 Uhr kostenlos ab und bringt uns auch nach den TG wieder zurück. 8 Uhr Abholung, das ist zu früh, weil das Restaurant um 7:30 öffnet, folglich Hetze beim Frühstück... um danach an der Basis auf das Boot zu warten, das mal um 8:30, aber mal auch erst um 10 Uhr kommt. Aber da ist nichts zu machen, obwohl täglich ein anderer Gast sagte, man möge das doch mal ändern. Das Gerödel kann in der Basis in Kisten gelagert werden, die man selbst ca 50m zum Boot trägt, ebenso kann man nach dem TG seine Sachen zum Trocknen aufhängen, die Guides räumen es dann am Abend in die Basis. Klappt alles gut. Leihen sollte man dort nichts und auch jede Schraube und jeden O-Ring doppelt einpacken. Es gibt zwar Equipment, aber der Zustand ist mindestens bedauernswert und da werden dann auch schon mal Mädchen mit Größe 36 in einen alten Herrenshorty gepackt und bei 26 Grad Wasser aufgefrischt. Unbedingt auch Adapter mitnehmen, es ist ein Gerücht, dass es dort DIN gäbe! Klar, dass man nach Nitrox nicht mal fragen braucht. Wir hatten zwei Boote, von denen eines bei 19 TG zweckmäßig war und eines bei einem TG indiskutabel, weil die Leiter schlicht lebensgefährlich war, blutende Finger bei mehreren Tauchern; aber wie gesagt, in aller Regel hatten wir ein kleines, gutes, ausreichendes, etwas schmuddeliges Boot. Wer hier ägyptische Tagesausflugsschiffe erwartet, der ist natürlich fehl am Platz. Allerdings sind die Ausfahrten auf Cayo Largo in aller Regel nur 10-20 Minuten und zwischen den TG wird zurück zur Basis gefahren, so dass das kein Grund zur Beschwerde ist. Die kurzen Ausfahren fanden wir übrigens toll, trotz vieler Warterei ist man bei 2 TG immer gegen 3 Uhr wieder am Hotel und kann gemütlich am Pool bei einem Bier oder Mochito ausklingen lassen. Die Crew ist nett und bemüht, spricht natürlich nur spanisch. Die Guides sind kompetent, klar, die tauchen da seit Jahren. Man merkt, sie arbeiten für Trinkgeld, vom mageren stattlichen Gehalt kann man dort kaum leben. Sie machen möglich, was möglich ist. Mit Englisch kommt man gut klar, Spanisch ist natürlich besser, Deutsch bitte zuhause lassen, kennt dort keiner. Wegen der vielen Kanadier wird noch ganz gut franzözisch gesprochen. Leider sind auch die Guides in dem strikten kubanischen Regelwerk gefangen. Erster TG 50 Minuten (und das ist wörtlich zu nehmen), zweiter 55 Minuten, warum weiss keiner, manchmal haben wir 100 bar mitgebracht. Getaucht wird immer in der Gruppe, und die muss zusammen bleiben; da alle TG Freiwassertauchgänge sind und das Boot nie ankert, bei zum Teil 2 m Wellen verständlich. Das soll nun Anfänger nicht abschrecken, es waren auch jede Menge dabei (Kanada ist nah) und das ging immer gut, die Crews machen das seit Jahren und bekommen alle immer gut rein und raus. Und vertauchen kann man sich ja nicht, wenn das Boot zur Gruppe kommt und nicht umgekehrt. Für erfahrene Taucher, speziell ambitionierte Fotografen und Videografen ist das strikte Gruppentauchen natürlich etwas nervig. Das Tauchpaket hatten wir vorgebucht, ein MUSS! Wir zahlten 780 EURO für 2 x 20 TG, vor Ort wollten sie 60 EUR pro TG! Wir wollten noch ein paar TG nachbuchen: Geht nicht, 60 EUR zahlen. So sei die sozialistische staatliche Regel, sagten die Angestellten bedauernd. Wir haben´s dann gelassen. Die Gerüchte, es gäbe 3 TG täglich sind übrigens auch nur halb war. Es gibt morgens immer einen ersten tieferen TG, der auf die Plateaus bei 15 m führt und von dort die Wände und Schluchten herab auf 30-40 m. Aber keine Angst, die Gegend ist leicht zu betauchen. Der zweite TG findet nach etwa einer Stunde Pause (an Land) statt und führt auf ca. 15 m, bei schlechter Sicht auch mal auf dem Innenriff bei 5 m, was auch nicht übel ist. Der dritte TG findet meist gar nicht statt. Er findet statt, wenn sich genügend Anfänger für Schnupperkurse oder Kurse finden und ist prinzipiell immer im Schnorchelrevier am Innenriff. Das kann man nicht täglich mit machen, so haben wir´s auch nur einmal gemacht. Unter Wasser: ------------- Meine Frau fand es toll, ich fand es Schulnote 2. Großartige Landschaften mit Plateaus, Schluchten, Canyons. Riesige Adlerrochen, z.T. in Gruppen, Rochen überhaupt überall, und man sieht auch schon mal einen kleinen Hai und ab und an einen Schildkröte, die auch mal wirklich groß sein kann. Selbst für die Karibik, die bekanntermassen nicht die Farben des roten Meers hat, ist alles sehr braun-grün und die Sicht mit meist 20 m eher durchschnittlich. Bahamas und Bonaire schien mir bunter und auch mit mehr Fisch, die Florida keys schienen mir ähnlich. Ich würde das nicht als das beste Tauchgebiet der Welt bezeichnen, aber wer schon ein paar Gebiete gesehen hat, macht hier sicher keinen Fehler und sieht mal was anderes. Wasser im April war 26-28 Grad, wobei die Guides sagten, es wäre ein bis zwei Grad wärmer als in der Zeit üblich und auch zu wellig und zu windig, was auch der Grund gewesen sei, warum wir weniger Haie sahen als üblich. Ich würde eine Woche mit 2 TG hier empfehlen, dann hat man mit etwas Glück alles Sehenswerte einmal gesehen. Unsere 2 Wochen waren aber auch kein Fehler. Hotel: ------ Wir waren im Sol Club Cayo Largo, was eindeutig das beste Hotel auf Cayo Largo ist. Wer nach Cayo Largo will - unbedingt da hin, es gab Alternativen, und die sahen z.T. wirklich übel aus! Die Anlage liegt taucherisch günstig ca. 15 Minuten mit dem Bus von der Basis entfernt, so dass man fast als letzer geholt und als erster heim gebracht wird. Zu der Anlage, den Essen, dem Service sei kurz gesagt: Googlen; die positiven Berichte im WWW stimmen. Wir sind beide gerade mit Essen und mit Reinlichkeit im Hotel ziemlich empfindlich und waren positiv überrascht. Die Anlage ist wie alle Anlagen dort all inclusive. Das wollten wir nicht, machen wir sonst nie, aber es sei jedem geraten, das zu buchen! Es gibt nämlich keine Alternative. Kleine gemütliche Bar am Hafen? Fehlanzeige. Restaurants mit Blick auf Meer? Nur im all inclusive, auf hohem Niveau und grölende Saufgelage haben wir nie erlebt. Bei Gelegenheit möchte ich auch von den an sich sehr schönen Bungalows am Hafen abraten, die die Tauchveranstalter anbieten: Sie sind zwar direkt an der Basis und ersparen das Busfahren, aber man ist dort wirklich allein und isst dann halt allein im Fischspezialitätenrestaurant im idyllischen Dorfkern. Das Restaurant hat meistens keinen Fisch, die Bedienung meistens keine Lust, und der Dortkern hat Parkplatzcharme. Lasst es, macht all inclusive. Und sonst noch: Hier geht´s ja um Tauchen, deshalb sei nur kurz gesagt, für´s Tauchen allein muss man nicht bis Kuba fliegen. Und wer nur auf Cayo Largo ist, der hat von Kuba nichts gesehen, denn die all inclusive Insel ist ein Paradies, aber eben nicht Kuba. Unbedingt also eine Woche Havanna, Cienfuegos, Trinidad, usw einplanen! Das ist anders, das ist Kuba, das sollte sein. Flossen: -------- Muss man differenziert geben: Für´s Tauchgebiet: 5 Flossen Für´s Boot und Guides: 4 Flossen Für die Basis: 2 Flossen Für Cayo Largo und Sol Club: 6 Flossen
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Cayo Largo geschrieben am 14.04.2003 von Frank |
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Cayo Largo geschrieben am 24.02.2003 von Sepp [ÖBV ****, 370 TG] |
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18 von 19 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Bericht Cayo Largo Generelles: Cayo Largo gehört zum Staatsgebiet von Cuba. C.L ist eine reine Touristeninsel, auf der Cubaner sich nur aufhalten dürfen, wenn sie einen Arbeitsplatz haben. Es gibt die Möglichkeit von C.L. aus Tagesausflüge nach Havanna, Cienfuegos (Delfinschwimmen), Pina del Rio (Tabakanbaugebiet), Trinidad ect. zu machen. Einzelheiten unter www.cayolargodelsur.cu . Anreise wie in den anderen Berichten beschrieben. Villa Lindamar: All inclusive Anlage. Unterbringung in Bungalows, Ausstattung: Bad/WC, vollklimatisiert, Hängematte auf der Terasse. Verpflegung: reichhaltiges Frühstücksbuffet, Mittagessen im Strandranchon (bei starkem Wind nicht so toll, sonst recht nett). Abendessen wieder in Bufettform, oder bei Voranmeldung im Ranchon (Cubanische Küche, oder auch Langusten gegen Aufpreis) oder in einem anderen der zur Kette gehörenden Lokale. Die Anlage ist gepflegt und die Bediensteten sind sehr freundlich. Tauchen: Es gibt zur Zeit auf Cayo Largo nur noch eine Basis, die unter Cubanischer Führung steht. Leihausrüstungen sind (mit Ausnahme der Anzüge) soweit ich gesehen habe in einwandfreiem Zustand (hab ich aber selbst nicht gebraucht). Es gibt zwei Deutsche Guides (Thomas (TL) und Heike (DM)), die sich um Ihre Schäfchen mit großem Einsatz annehmen. Ausgefahren wird bis zu dreimal pro Tag (9:00, 11:00 + Nachmittag), vobei nach Möglichkeit am Vormittag ein two-tank-dive gemacht wird. Ich selbst habe nur die Vormittäglichen TG wahrgenommen. Abholung erfolgt durch einen Buss von den einzellnen Hotelanlagen zu festgelegten Zeiten. Tauchgebiet: lt. Plan der Basis werden ca. 30 Tauchplätze angefahren (Wind und Wetterabhängig!). Bei mir waren es bei 14TG immerhin 12 verschiedene Tauchplätze, wer Pech hat, der sieht weniger, da bei starkem Wellengang die Aussenrifftauchplätze nicht angefahren werden können. Es gibt auch die Möglichkeit von Ganztagesausfahrten (2 Tauchgebiete), das kostet aber dann 30.-$ extra. Aber das auch wieder nur, wenn das Wetter es zulässt. Tauchboote: Während meines Aufenthaltes waren zwei Tauchboote im Einsatz. Man muß damit rechnen, daß die Boote möglichst voll besetzt werden, was aber aufgrund der Wirtschaftlichkeitsrechnung verständlich ist (ein TG kostet ca. 29.-€ - bei etwa 12TG, es gibt eine Staffelung mit abnehmenden Preisen bei größerer Anzahl von TG). Die Tauchgänge sollten nicht von Deutschland/Österreich aus gebucht werden, da eine Anzahlung von zwei TG vor Ort mit Endabrechnung nach dem Letzten TG der einfachere und bessere Weg ist (sollte man z.B. wegen Ohrenentzündung nicht alle gebuchten TG wahrnehmen können). Tauchen: Es wird nach Kubanischer Vorschrift getaucht, d.h. es muß ein Guide bei jeder Gruppe sein. Gruppengröße maximal 8 Personen (meist weniger). Der erste TG ist ein Tieftauchgang bis ca. 40m, der meist die Nullzeit hinter sich lässt. Zweiter TG dann auf ca. 15-20m. Das war zumindest bei unserer Gruppe so, wobei auch wieder zu bemerken ist, es wird sehr wohl auf Wünsche nach nicht so tiefen TG eingegangen bzw. diese werden nur mit entsprechend geübten Tauchern durchgeführt. Es wird normalerweise getaucht, bis der erste Taucher auf 50 bar ist, dann in Ruhe aufgetaucht. Bei zu starkem Luftverbrauch eines einzelnen wird der vom Guide vorher noch mitversorgt und erst beim zweiten Mann mit 50 bar erfolgt das Auftauchen. Was kann man sehen: Ammenhaie, Graue- und Schwarzspitzenriffhaie (mit viel Glück auch Bullenhaie oder Hammerhaie - das Glück hatte ich leider nicht). Adlerrochen, große Zackenbarsche, grüne Muränen, Stachelrochen, Schildkröten, Barakudas..... Bei meinen TG hatte ich insofern Glück, bei mehr als der Hälfte der Tauchgänge Haie, Adlerrochen und Schildkröten zu sehen. Anders gesagt - bei fast jedem TG war was Großes dabei. Freunde von Nacktschnecken und anderem "Kleinkram" kommen hier aber kaum auf Ihre Kosten, denn da gab es wirklich nur sehr wenig zu sehen. Außerdem sei hier angemerkt, daß sich die Karibik nicht mit der Farbenpracht eines Roten Meeres messen kann. Alles in Allem ein gelungener Urlaub, der meiner Meinung nach 5 Flossen verdient hat.
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Cayo Largo geschrieben am 14.04.2001 von Thorsten |
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12 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Im November des letzten Jahres also 2000 war es so weit es sollte ein
gelungener Tauch und Erholungsurlaub auf der Cayo Largo werden.
Wir (3Taucher eine Nichtaucherinn erreichten Cayo Largo nach ca. 11Stunden
im unbequemen Flugzeug mit Zwischenlandung in Havanna. Kaum angekommen
wurden wir gefilzt was das Zeug hält...trotzdem unsere Gummibären
hatten sie nicht gefunden den Füßlingen sei dank.
Nach dieser Tortur begrüßte uns als erstes der der sog Basenleiter
von der ehemals Action Sport Basis mit einem freundlichen Hallo eure Voucher
sind nicht gültig aber ihr könnt trotzdem tauchen natürlich
gegen harte $ also war dieser Abend schon gerettet.......
Wie gesagt wir hatten unsere TG in Deutschland bei Actionsport gebucht
doch in der Zwischenzeit hatten die Kubaner die Basis übernommen bzw
mit der eigenen zusammengelegt.
Da wir keine Wahl hatten gingen wir am nächsten Morgen zur besagten
Tauchbasis um unser Gerödel abzugeben und die näheren umstaände
zu klären.
Dort angekommen wurde erstmal der Stand der Tauchdinge geklärt
wie viel TG´s welche brevetierung der übliche kram halt.
Dann ging es daran die TG´s zu buchen schweren Herzens entschloßen
wir uns dann unsere letzten und einzigen Dollars dem staatlich angestellten
Zahlmeister der Kubaner zu überlassen (nur bahres ist wahres ist wohl
der Leitspruch der Kubaner Plastikgeld wurde nicht akzeptiert...).
Nachdem dies geklärt war wurden wir in Gruppen eingeteilt die auch
wenn möglich immer zusammentauchen sollten was meiner Meinung nach
sehr gut war.
Am nächsten Tag ging es dann los es wurden mehrer Termine angeboten
wir nutzten immer die Tour früh morgens, da wir so noch etwas vom
Tag hatten und diese Tour immer zur Riffkante führten und tiefen versprachen
die uns gut erschienen( 30m+ der mittagstauchgang war max 18m).
Direkt am ersten Tag sollte es zu einem kleinen Wrack auf ca.33m führen
jedoch war zuerst der Checkdive angesagt Maske hoch Maske runter Wasser
raus das übliche eben...Nach diesem kurzen intermezzo ging es dann
ab richtung Wrack ein kleines Boot nicht alzuspektakulär jedoch recht
ansehnlich...was mich verblüffte war die ewige Sicht und die nichtvorhandene
Strömung es war einfach ein Tauchtraum auf 30+m wassertiefe eine temperatur
um die 26° ein Wahnsinn auch was das Fischvorkommen angeht absolut
super....
Hier noch ein paar Plätze die mann und auch frau einfach gesehen
haben sollten: Pista del Ski, Cueva Negra
Fazit:
Das Tauchen in den 14tagen war ein Traum (Großfische zu Hauf
z.B. Adlerochen teilweise 15Stk auf einmal ein erhabenes Gefühl Schwarzspitzen
und Bullsharks Schildkröten Barakudas etc) Die Tauchbasis war typisch
Kubanisch "es lebe der sozialismus" ich war froh meinen eigenen Kram dabeigehabt
zu haben.Die Guides einfach spitze und für ein kleines Trinkgeld waren
sie richtig dankbar und gingen voll auf die bedürfnisse ein.
Der Deutsche TL ein XXXXX (von der Redaktion ausgeXt :-)) ) par
exelence so stellt man sich einen Tauchlehrer vor bei dem man nicht die
beinahe schönste Sache der Welt lernen möchte vor. Die Insel
ein Traum aus Sand und Wasser, die Hotels zum überleben geeignet.
Cayo Largo ist auf jede´n Fall eine Tauchreise wert......
Bei Fragen oder Bilderwunsch mailt einfach
Gruß
Thorsten
Bewertung :
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Cayo Largo geschrieben am 02.04.2001 von Peter |
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2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Kommentar zu Cayo Largo von Dirk Levy:
Dirk Levy hat absolut und in allen Punkten Recht, aber teilweise noch
etwas untertrieben. Merke: Wer hier tiefer als 18 Meter tauchen möchte,
muss AOWD sein, sonst taucht er im Flachen und hat keine Chance, die versprochenen
Bullenhaie zu sehen. Wer dementsprechend seinen AOW-Kurs gleich vor Ort
machen möchte, ist genauso angeschmiert: Ausbildung nicht möglich.
So jedenfalls der Stand Ende 1998. Laut "unterwasser"-Bericht hat allerdings
die Basenleitung gewechselt. Und das war wohl auch dringend nötig.
Peter
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3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich habe im Oktober 98, kurz nach Erscheinen der UNTERWASSER 10/98 mit
einem Bericht über Cuba, auf Cayo Largo 10 Tage getaucht bis wir wegen
Hurrican Mitch nach Varadero zwangsevakuiert wurden (was übrigens
tadellos organisiert war). Allerdings habe ich mit den Cubanern der Basis
Puertosol an der Marina getaucht (und nicht mit der deutschen Tauchbasis)
- was ich nur sehr empfehlen kann. Die deutsche Tauchbasis war durch Vorausbucher
völlig überfüllt und nicht jeder Interessent konnte den
im Voraus gebuchten Tauchkurs oder sein Tauchpaket machen, da auch zuwenig
Tauchlehrer und Guides vorhanden waren. Auch verfügt die deutsche
Tauchbasis nicht über Süßwasser. Ich bevorzuge ohnehin
im Ausland stets die einheimischen Tauchbasen und buche daher auch nie
aus Deutschland irgendwelche Tauchpakete vor. Bei den Cubanern, die mehr
Laufkundschaft haben, macht man am ersten Tag einen kostenlosen Tauchgang,
nachdem man sich entscheiden kann, ob man die Basis mag oder nicht. Wenn
man sie mag, dann taucht man solange man will, ohne sich vorher für
ein 6er, 12er oder sonst ein Paket entscheiden zu müssen. Es reicht
am Abend vorher zu sagen, ob man am nächsten Tag tauchen will oder
nicht. Wenn man nicht erscheint, wird der TG auch nicht berechnet - easy
going - it´s Karibik-feeling! Am letzten Tag wird bezahlt und zwar die
für den Gast günstigste Variante (Cash Dollar bevorzugt - no
Problem - Bank ist gegenüber der Basis.). Die Bustransfers Hotel -
Basis, Beladung und Auslaufen des Bootes erfolgten stets pünktlich,
das Boot war mit maximal 12 Tauchern keinesfalls überladen, wir hatten
sogar noch Platz bei einigen Bootsausfahrten Taucher der deutschen Basis
mitsamt TL mitzunehmen....Das Tauchen war gut organisiert, die Basis machte
einen sehr ordentlichen Eindruck: großes Süßwasserbecken
für Ausrüstung mit täglichem Wasserwechsel (was manchen
Taucher zum Bad im Minipool veranlaßte), Raum für Ausrüstung,
Trockengestelle im Freien, die bei Abwesenheit in den verschlossenen Trockenraum
gebracht wurden, die Leihausrüstungen sahen auch relativ jung und
gepflegt aus. Nachttauchgänge fanden in Ermangelung von Tauchinteressenten
nicht statt. Die Guides waren sehr nett und kompetent, Tiefenlimit 40 m,
worauf bei wenig erfahrenen Tauchern auch geachtet wurde. Die Tauchplätze
allerdings fand ich eher langweilig. und ich und andere Taucher verstanden
die in UNTERWASSER 10/98 diesbezüglich gegebene Beschreibung wirklich
nicht. Demgegenüber bietet die nicht weit entfernte Isla de la Juventud
("Schatzinsel"), auf der ich im November 95 immerhin 46 TG machte,
wesentlich interessantere Tauchgänge, mehr Fisch und Großfisch
und eine bedeutend abwechslungsreichere UW-Landschaft. Mein Fazit: Tauchen
auf Cayo Largo für Anfänger und auf der "Schatzinsel"
für Fortgeschrittene und besonders für Tiefenfanatiker - keine
Strömung und Sichtweiten bis zu 60 m - da lockt "The Big Blue".
Dieter Zimmer, Wuppertal (e-mail: Diet.Zimmer@t-online.de),
Jan. 98 und 22.06.2000
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Cayo Largo geschrieben am 03.03.1999 von Dirk Levy |
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5 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 12 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Lage des Gebietes: Cayo Largo ist eine kleine Insel im Süden
von Kuba. Sie ist 38 qkm groß und hat ca. 27 km Sandstrand. Neben
Cayo Largo liegt die Isla de Juventud. Die Flugzeit von Havanna beträgt
ca. 1 Stunde.
Die Insel: Die Insel ist relativ klein und besteht aus einem
Flughafen, einer Marina mit ein paar Wohnhäusern und 5 Hotels, die
den All-Inclusive-Komplex bilden. Es gibt nur eine größere Straße,
sonst meistens Sandpisten. In der Nähe des Flughafens gibt es eine
einheimische "Zappelhalle" (Disco), die gegen Eintritt besucht
werden kann.
Die Insel ist mit Palmen, Pinien (Fichten?) und Mangroven dicht bewachsen.
Abends und bei Windstille plagen die Mücken schon ziemlich. Selbst
das gute alte Autan hat da nicht viel geholfen und diverse "biologische"
Mittel helfen gar nicht.
Die Einreise: Auf dem Hinflug hatten wir eine Zwischenlandung
in Havanna mit fast 2 Stunden Aufenthalt. Das nervt nach dem langen Flug
reichlich. Auf Cayo Largo angekommen müssen alle erstmal durch den
Zoll. Immer nur je 1 Person darf vor die Kabine treten, um seine Papiere
abfertigen zu lassen. Danach wird das Handgepäck bei fast jedem gründlich
durchleuchtet und durchsucht. Hier fühlt man sich auch das erste Mal
an die Einreisen in den Ostblock von früher erinnert.
Dieser
Abschnitt behandelt nicht das Hotel Pelicano in dem die 2. Rezeption ist,
da wir dort nicht waren. Dort sind sowieso fast nur Italiener untergebracht.
Nach dem Warten auf das Gepäck werden alle in Kleinbusse gepfercht
und zu den 2 Hauptrezeptionen der Hotelanlage (Isla del Sur und Pelicano)
gefahren. Dort bleibt das Gepäck dann erstmal vor dem Hotel liegen
und alle werden in einer langen Schlange eingecheckt.
Man wird dort mit der obligatorischen Handschelle (buntes Plastikbändchen)
versehen und bekommt den Zimmerschlüssel ausgehändigt. Es werden
keine Unterlagen oder Pläne verteilt, wo man sich befindet und wo
die einzelnen Hotels, Bars und Restaurants liegen.
Den Tresor-Schlüssel für das Zimmer gibt es im Isla del Sur an
einem Schalter rechts vor der Rezeption für 12 US-$. Allerdings nicht
mehr am Abend des Eincheckens.
Danach muß man sich darum kümmern (kämpfen), daß
die Gepäckträger mit kleinen Sackkarren oder Bussen das Gepäck
zu den entsprechenden Zimmern, Hütten bzw. Hotels bringen (1 US-$
min. Trinkgeld nicht vergessen).
Das kann alles etwas länger dauern.
Die Hotels: Die Hotels liegen fast alle am Strand. Die Strände
sind zu 100% frei zugänglich. Die Hotels sind allerdings von der Qualität
der Zimmer oder Hütten sehr unterschiedlich.
Das
billigste Hotel besteht aus einfachen Hütten (Palapas), die teilweise
nicht einmal Fenster und natürlich keine Klima-Anlage haben, dafür
liegt das Hotel direkt am Insel-FKK-Strand. Die meisten Gäste haben
sich nach Ansicht der Zimmer sofort in den anderen Hotels unterbringen
lassen. An der Rezeption im Haupthotel genügte schon der Name der
Billig-Hütten und schon hatte man ein neues Zimmer. Die restlichen
Hotels waren vom Standard her schon akzeptabel bis gut.
ACHTUNG! Nicht von den Sternen der
Hotels oder den günstigen Preisen überzeugen lassen. Nach meiner
Erfahrung in der Karibik, sind 4 Sterne in Kuba nicht mehr als 2 bis max.
3 auf anderen Inseln.
Zu jedem Hotel gehören eigene Restaurants und Bars, die sich in Qualität
der Küche und des Personals, Freundlich- bzw. Unfreundlichkeit des
Personals und Organisationsniveau stark unterscheiden.
Wer Glück hat, hat von Anfang an das richtige Hotel gebucht und bekommen.
Hotel
Lindamar: Die Unterbringung erfolgt in Palmhütten, die auf Stelzen
stehen. Alle Hütten sind zum Meer ausgerichtet und aus den vorderen
Hütten ist auch das Meer zu sehen. Die Zimmer sind mit einer guten
Klima-Anlage, 2 Betten, einem Kühlschrank, einem Fernseher mit kostenlosem
Pay-TV gut ausgestattet und sauber. Vor den Hütten hängt eine
Hängematte.
Im Restaurant des Lindamar bekommt der Gast das Frühstück und
das Abendessen. Beides findet in Buffet-Form statt. Abends ordert man die
Getränke beim Personal. Der Wein war gar nicht schlecht. Im
Lindamar hat dabei die Organisation von allen Hotels noch am besten funktioniert
und bißchen Trinkgeld (nicht zu oft und zuviel) erhöht die Bereitschaft
des Personals etwas zu tun. Die Qualität des Essens empfand ich als
Mischung aus Kantine und Autobahn-Raststätte. Aber das schmeckt ja
jeder anders. Die Fruchtsäfte sind so eine Art sehr süßes
Tri-Top mit Wasser (Merke: Orangen oder anderes auszupressen macht halt
zuviel Arbeit). Beim Frühstück kommt auch jemand um Eier
zu braten oder Omelett etc. zu machen, aber je nach Tageslaune mal früher
oder später.
Die Bar des Lindamar war eigentlich sehr bemüht und anständig.
Die haben zwar den Elektro-Mixer nach kurzer Zeit ruiniert und natürlich
keinen Ersatz in den restlichen 10 Tagen besorgt, aber sonst war es sehr
nett. Im Lindamar gibt es zum Glück keine Animation (Waren eh nur
Amateure) und auch keine (laute) Musik. Direkt vor der Bar und dem Restaurant
ist der Pool mit ein paar Liegen und Schattenpilzen.
Den Strand erreicht man über kleine Holzstege, die zwischen den einzelnen
Hüttengruppen angelegt sind. Am Strand sind Liegen und Schattenpilze
(soweit sie nicht kaputt sind) vorhanden. Der Strand selber ist nicht umwerfend
und ins Wasser gelangt man nur zwischen einigen Felsformationen. Also einfach
reinrennen ist nicht zu empfehlen. Das Gute an den Steinen ist, daß
man dort beim Schnorcheln doch schon viele Fische sehen kann. Für
die Karibik schon ganz gut.
Legt man auf schönen Strand wert muß man in Richtung des Pelicano
laufen (5-10 Minuten) oder den Strand in der anderen Richtung nach einem
guten Stück absuchen. Dort findet man harten Sand, Sand in dem man
tief einsinkt, Sand der wie feiner Puderzucker ist etc.
Die Tauchbasen: Ich hatte mein Tauchpaket bei der Action-Sport-Basis
gebucht. Bevor man die Basis aufsuchen kann, muß man natürlich
wissen, wo sie sich befindet und wie man sie erreichen kann. Dafür
finden sich dann alle Gäste am nächsten Tag im Haupthotel beim
Reiseleiter, umgebrieft zu werden. (wie schon erwähnt, erhält
man vom Hotel ja keinerlei Unterlagen beim Einchecken).
Dort
hat sich dann Ursula Rehfeld als Basenleiterin vorgestellt und die Zeiten
für die Abfahrt der Busse zur Marina genannt. Zum Check-In sollten
sich dann alle Taucher gemeinsam auf der Basis einfinden. Vorher habe ich
schon von anderen Tauchern im Hotel mitbekommen, daß die Organisation
mehr als miserabel ist und manche Schwierigkeiten hatten, überhaupt
tauchen zu können.
Der Transport zur Basis wird mit kleinen Bussen erledigt. Kostenlos ist
er nur zu bestimmten Zeiten (Sonst 1 Dollar pro Person und Strecke). Rechtzeitiges
Erscheinen an einer der Bushalte-Stellen sicherte den einigermaßen
pünktlichen Transport und das rechtzeitige Erreichen des Bootes, um
von der Marina zur Tauchbasis gefahren zu werden (Einige haben auch schon
mal ein Boot verpaßt). An der Marina haben die Vortritt, die den
nächsten Tauchgang mitmachen. Alle anderen müssen warten oder
mit der kostenlosen Fähre übersetzen. Bei der Rückkehr muß
sich der Taucher schon sehr beeilen, um noch den Bus zu bekommen. Nach
dem Nachttauchgang haben wir über eine halbe Stunde gewartet bis sich
endlich ein Fahrer gefunden hatte uns noch, wie versprochen, zum Hotel
zurückzubringen.
Für die Anmeldung wird ein gültiges ärztliches Attest (Tauchtauglichkeitsbestätigung),
das Brevet und soweit vorhanden der Voucher für das Tauchpaket benötigt.
Danach werden alle Taucher von Norbert (der sich auch als Basenleiter vorstellt)
in Gruppen von A bis D eingeteilt, je nach Anzahl der Tauchgänge.
Dann werden die Termine für die ersten Tage eingeteilt. Zuerst die
Taucher mit den größten Tauch-Paketen, dann nach Größe
absteigend bis zu den Tauchern, die ohne Tauch-Paket erschienen sind (die
bekommen dann die übriggebliebenen Termine). Das ganze zieht über
einen längeren Zeitraum (1-2 Std.) hin. Dann kann man seine Sachen
in eine Kiste packen und unbesorgt auf der Basis lassen. Geklaut wird dort
nicht. Die Flaschen sind alle 12er-Stahl mit DIN-Anschluß, die Lampen
gehen so, Kowalski und Co. sind natürlich besser. Für den Nachttauchgang
muß noch extra etwas dazugezahlt werden.
Wer nun denkt, daß die Taucher je nach Gruppe A-D auf den Booten
eingeteilt wird, irrt sich gewaltig, nein alles schön gemischt.
Getaucht wird in Gruppen, immer dem Guide hinterher. Die Tauchplätze
waren bei mir meistens im flachen Bereich, aber andere sind auch richtig
tief gegangen (über 30m). Die haben dann auch mal einen Hai gesichtet.
Die einheimischen Tauchguides waren alle supernett. Auf den Booten war
allerdings der Platz schon sehr beengt. Ins Wasser konnte man über
die Platform oder mi der beliebten Rolle rückwärts (besonders
wenn die See mal rauher war). An Bord gibt es gegen US-$ Cocktails, Bier,
Wasser und Cola und auf Nachfrage frischen Lobster (ein paar Minuten vorher
gefangen) mit Rum-Bier-Sauce oder gegrillt mit Beilagen (Reis) und Obst,
sowie Getränk für 12 US-$ (Lohnt sich, ist im Hotel teurer, ca.
20 Dollar und nicht so frisch).
Die Tauchplätze, die ich kennengelernt habe waren:
- Rabirubia, Tiefe bis ca. max. 8m, Blaupunkt-Rochen, viele große
Barrakudas, Langusten, sehr häufig Stachel-Rochen, Papageienfische,
Eidechsenfische, Tintenfische, Krebse, Conch-Schnecken, Blaupunkt-Rochen,
sehr schönes Riff.
- Punta mal tiempo, Tiefe bis ca. max. 20m, nicht so viel zu sehen.
- Carmita, Tiefe bis ca. max. 15m, ganz nett.
- El Rayo, Tiefe bis ca. max. 6m, Adler-Rochen, Stachel-Rochen,
Igelfische, Langusten und ein kleines Wrack auf 2-5m Tiefe.
- Punta di Barreda, Tiefe bis ca. max. 8m, viele Barrakudas.
Die anderen Tauchplätze sollen teilweise auch super gewesen sein,
mit Strömung und schön tief, war aber selber nicht da, also kein
Kommentar!
Um sich den Ärger mit der ganzen Fahrerei zu sparen, kann man
auch ohne weiteres mit der kubanischen Tauchbasis, die direkt an der Marina
liegt, tauchen. Allerdings ist Englisch Pflicht für die Verständigung.
Die Taucher, die dort getaucht haben waren eigentlich durchauszufrieden.
Da dort die Erwartungen auch nicht so hoch gesteckt sind, wie bei einer
deutschen Tauchbasis, gibt es entsprechend weniger Entäuschungen.
Fortbewegungsmittel: Auf der Insel mit den Bussen, oder es ist
auch möglicheinen Motorroller oder einen Buggy zu mieten, nicht gerade
günstig, aber man hat ja Urlaub.
Die Umgebung (Ausflüge): Von der Insel aus werden diverse
Ausflüge nach Havanna, Pinar del Rio (Haupt-Tabakanbaugebiet), die
Rambo-Tour (soll supergut sein), zu Inseln in de Nähe (Tip, die Leguane
kann man sich umsonst am Strandvon Cayo Largo angucken, spart das Geld),
Katamaran-Touren bei denen nur der Kapitän im Schatten sitzt (Brutzeln
macht ja Spaß) angeboten. Die Touren auf die Hauptinsel werden per
Flugzeug gemacht (wenn sie denn wirklich stattfinden), die Flieger sind
alte Russengurken mit nur jeweils 3 Fenstern auf jede Seite und vielen
Krabbeltieren nach dem Start. Die Flugtour nach Pinar del Rio hat uns pro
Person 199 US-$ gekostet und war, das Geld nicht wert. Aber ein paar Bilder
von der Landschaft und den Tabakplantagen und Fabriken gibt es trotzdem:
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| Farm auf dem Land
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Einheimische Felsmalerei
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Ein "alter" Ami-Schlitten
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Tabakplantage
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Getrockneter Tabak
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In der Tabakfabrik
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Die Landschaft ist leider geprägt von Monokulturen (Tabak oder Zuckerrohr)
und nicht so schön wie z.B. in der Dom. Republik. Die Städte
und Dörfer sind sehr verfallen und strahlen höchstens den morbiden
Charme von 40 Jahren karibischem Sozialismus aus. Wirkliche Sehenswürdigkeiten
sind uns nicht aufgefallen.
Besonderheiten: Impfungen sind nötig. Die sonst so gewohnte
karibische Mentalität der Menschen fehlt fast vollkommen.
Fazit: Einmal im Leben kann man nach Kuba fahren, dann reicht
es aber auch vollkommen. Es gibt genauso preiswerte Ziele in der Karibik,
wo aber ansonsten alles stimmt.
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08.09.2008 06:13 Taucher Online : 42 Heute 990, ges. 28662173 Besucher
 
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 Condor (01.09.2008) Wir sind bereits mehrmals mit Condor auf Langstrecken mit Tauchgepäck geflogen. Bisher sehr kullant mit Anmeldung und kostenfrei. Unsere Tauchtrolleys (Aqua Lung) reichen uns für das (mehr)
 LTU (26.08.2008) Flug Düsseldorf - Male - Düsseldorf 09.08. - 24.08.2008 positiv: wirklich nette und hilfsbereite Flugbegleiter Essen auf Rückweg gut Hinweg pünktlich auf Rückweg eine Stunde verspätet los, haben (mehr)
 Condor (23.08.2008) Ich flog am Donnerstag den 7.7.08 mit Condor von Frankfurt nach Marsa Alam. Unser Flug wurde von 6:25 Uhr auf 13:30 Uhr verschoben. Es gab ein kostenloses Frühstück im Steigenberger Airport Hotel, (mehr)

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 Libyen (29.05.2008) (mehr)

Thailand (20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr)

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