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Datenbank - Tauchplätze - Kuba - Cayo Largo




Tauchplätze Kuba

Cayo Largo

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 Datenbank - Tauchplätze - Kuba - 9 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 40894
Cayo Largo
geschrieben am 30.01.2008 von Seidl [CMAS*, 26 TG]

Die Tauchbasis auf Cayo Largo ist, wenn man von zu
Hause aus die Tauchgänge und die Unterkunft bucht,
ein sehr gutes und ruhiges Urlaubsziel.

Man muß allerdings wirklich vorbuchen. Auf der Insel befinden sich nämlich mehrere größere Hotelanlagen und von diesen kommen jeden morgen etliche Leute für spontane Tauchgänge. Offensichtlich wird überall damit geworben, daß dies ohne Probleme möglich sei.
Das hat dann zur Folge, daß man immer wieder
Kunden weg schicken bzw. vertrösten muß.
Die Basis selbst trifft hier noch die geringste Schuld, man lockt vielmehr gerne Touristen auf die
Insel mit dem Hinweis, es gäbe dort auch eine Tauchbasis und man könne problemlos einchecken.

Darüber hinaus kann man, wenn man die Ruhe abseits
vom Familien- und Badetourismus schätzt, auch in der Marina neben der Basis Quartier beziehen. Dort gibt es eine kleine Bungalow-Anlage mit Pool, zwei
kleinen Restaurants, Hafenbar und Laden. Aber auch das sollte im voraus, zusammen mit dem Tauchpaket
über einen ordentlichen Tauch-Reiseveranstalter
gebucht werden.
Die Basis selbst hat alles was man braucht:
Die Ausrüstungen sind in gutem Zustand, man bietet
Nitrox an, es gibt ein Waschbecken und auch
Wäschestangen, die Ausrüstung wird abends vom Team
von den Stangen genommen.
Es gab nur ein Boot mit Platz für 12 Taucher plus
2 Guides.
Das Deko-Bier kann man in der Hafenbar gleich nebenan zu sich nehmen, es gibt zwar einen Schulungsraum aber der ist eben keine Kneipe.
Man hat mindestens 25 Tauchplätze und findet neben
Ammenhaien, Schildkröten und Rochen auch viele Barrakudas und jede Menge rießiger Lobster.

Ich persönlich fand die kleine Anlage, auch durch
den offenen Yachthafen und die wechselnden Crews,
sehr erholsam, die Leute waren freundlich und hilfsbereit. Wenn man abends die Animation und
das Programm sucht, kann man ja jederzeit mit dem Bus oder Taxi in eine der großen Hotelanlagen
an den Badestränden fahren.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39584
Cayo Largo
geschrieben am 17.11.2007 von Saubermann [Dive Con SSI, 379 TG]

Die einzige Basis liegt in Marina und mit viel Glück trifft man dort auch Personal an. Sollte dies der Fall sein, bemerkt man schnell, dass kein Interesse an taucherischen Aktivitäten für Gasttaucher vorhanden ist. Man wird mit folgenden Ausreden abgefertigt: Boot defekt, nicht genügend oder bereits zuviele Taucher. Bei ausreichenden Englisch- oder Spanischkenntnissen kommt man mit viel Glück aufs Boot und zum Tauchen! Empfehlenswert ist es, dem Briefing sehr aufmerksam zu folgen, da es lediglich einmal erklärt wird. Auf Fragen gibt es keine oder nur eine missverständliche Antwort.
Preislich gesehen ist es teuer, da für eine kurze Bootstour und eine vorgeschriebene Tauchzeit von ca. 20 - 30 Minuten 30 EUR verlangt werden! Deswegen kann ich nur eine Flosse geben.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 34370
Cayo Largo
geschrieben am 29.04.2007 von greg_bln [PADI RD, 320 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren Anfang April 2007 auf Cayo Largo, 20 TG.

Die Wichtigste Erfahrung vorab: Alle Berichte, die man findet, sind veraltet und stimmen meist nicht (mehr). So ging es uns nicht nur mit Cayo Largo, sondern auch sonst mit Kuba: Was gestern galt, gilt heute nicht mehr. Also: Unbedingt versuchen, aktuelle Infos zu bekommen.

Nun aber zu Cayo Largo, April 2007:

Tauchbetrieb:
-------------

Es gibt auf der gesamten 27 km großen Insel nur eine kubanisch-staatliche Tauchschule. Berichte von einer deutschen Tauchschule, die immer wieder kursieren, sind Vergangenheit.

Eine Tauchbasis im eigentlichen Sinn ist dies eigentlich nicht. Wer eine freundliche Rezeption, ein Dekobier an der gemeinsamen Bar, eine Ausbildung in mehreren Sprachen sucht... gibt es hier alles nicht.

Die Basis fährt die Hotels im eigenen Bus morgens ab, holt uns pünktlich um 8 Uhr kostenlos ab und bringt uns auch nach den TG wieder zurück. 8 Uhr Abholung, das ist zu früh, weil das Restaurant um 7:30 öffnet, folglich Hetze beim Frühstück... um danach an der Basis auf das Boot zu warten, das mal um 8:30, aber mal auch erst um 10 Uhr kommt. Aber da ist nichts zu machen, obwohl täglich ein anderer Gast sagte, man möge das doch mal ändern.

Das Gerödel kann in der Basis in Kisten gelagert werden, die man selbst ca 50m zum Boot trägt, ebenso kann man nach dem TG seine Sachen zum Trocknen aufhängen, die Guides räumen es dann am Abend in die Basis. Klappt alles gut.

Leihen sollte man dort nichts und auch jede Schraube und jeden O-Ring doppelt einpacken. Es gibt zwar Equipment, aber der Zustand ist mindestens bedauernswert und da werden dann auch schon mal Mädchen mit Größe 36 in einen alten Herrenshorty gepackt und bei 26 Grad Wasser aufgefrischt. Unbedingt auch Adapter mitnehmen, es ist ein Gerücht, dass es dort DIN gäbe!

Klar, dass man nach Nitrox nicht mal fragen braucht.

Wir hatten zwei Boote, von denen eines bei 19 TG zweckmäßig war und eines bei einem TG indiskutabel, weil die Leiter schlicht lebensgefährlich war, blutende Finger bei mehreren Tauchern; aber wie gesagt, in aller Regel hatten wir ein kleines, gutes, ausreichendes, etwas schmuddeliges Boot. Wer hier ägyptische Tagesausflugsschiffe erwartet, der ist natürlich fehl am Platz. Allerdings sind die Ausfahrten auf Cayo Largo in aller Regel nur 10-20 Minuten und zwischen den TG wird zurück zur Basis gefahren, so dass das kein Grund zur Beschwerde ist. Die kurzen Ausfahren fanden wir übrigens toll, trotz vieler Warterei ist man bei 2 TG immer gegen 3 Uhr wieder am Hotel und kann gemütlich am Pool bei einem Bier oder Mochito ausklingen lassen.

Die Crew ist nett und bemüht, spricht natürlich nur spanisch.

Die Guides sind kompetent, klar, die tauchen da seit Jahren. Man merkt, sie arbeiten für Trinkgeld, vom mageren stattlichen Gehalt kann man dort kaum leben. Sie machen möglich, was möglich ist. Mit Englisch kommt man gut klar, Spanisch ist natürlich besser, Deutsch bitte zuhause lassen, kennt dort keiner. Wegen der vielen Kanadier wird noch ganz gut franzözisch gesprochen.

Leider sind auch die Guides in dem strikten kubanischen Regelwerk gefangen. Erster TG 50 Minuten (und das ist wörtlich zu nehmen), zweiter 55 Minuten, warum weiss keiner, manchmal haben wir 100 bar mitgebracht. Getaucht wird immer in der Gruppe, und die muss zusammen bleiben; da alle TG Freiwassertauchgänge sind und das Boot nie ankert, bei zum Teil 2 m Wellen verständlich. Das soll nun Anfänger nicht abschrecken, es waren auch jede Menge dabei (Kanada ist nah) und das ging immer gut, die Crews machen das seit Jahren und bekommen alle immer gut rein und raus. Und vertauchen kann man sich ja nicht, wenn das Boot zur Gruppe kommt und nicht umgekehrt.

Für erfahrene Taucher, speziell ambitionierte Fotografen und Videografen ist das strikte Gruppentauchen natürlich etwas nervig.

Das Tauchpaket hatten wir vorgebucht, ein MUSS! Wir zahlten 780 EURO für 2 x 20 TG, vor Ort wollten sie 60 EUR pro TG! Wir wollten noch ein paar TG nachbuchen: Geht nicht, 60 EUR zahlen. So sei die sozialistische staatliche Regel, sagten die Angestellten bedauernd. Wir haben´s dann gelassen.

Die Gerüchte, es gäbe 3 TG täglich sind übrigens auch nur halb war. Es gibt morgens immer einen ersten tieferen TG, der auf die Plateaus bei 15 m führt und von dort die Wände und Schluchten herab auf 30-40 m. Aber keine Angst, die Gegend ist leicht zu betauchen.

Der zweite TG findet nach etwa einer Stunde Pause (an Land) statt und führt auf ca. 15 m, bei schlechter Sicht auch mal auf dem Innenriff bei 5 m, was auch nicht übel ist.

Der dritte TG findet meist gar nicht statt. Er findet statt, wenn sich genügend Anfänger für Schnupperkurse oder Kurse finden und ist prinzipiell immer im Schnorchelrevier am Innenriff. Das kann man nicht täglich mit machen, so haben wir´s auch nur einmal gemacht.


Unter Wasser:
-------------

Meine Frau fand es toll, ich fand es Schulnote 2. Großartige Landschaften mit Plateaus, Schluchten, Canyons. Riesige Adlerrochen, z.T. in Gruppen, Rochen überhaupt überall, und man sieht auch schon mal einen kleinen Hai und ab und an einen Schildkröte, die auch mal wirklich groß sein kann. Selbst für die Karibik, die bekanntermassen nicht die Farben des roten Meers hat, ist alles sehr braun-grün und die Sicht mit meist 20 m eher durchschnittlich. Bahamas und Bonaire schien mir bunter und auch mit mehr Fisch, die Florida keys schienen mir ähnlich.

Ich würde das nicht als das beste Tauchgebiet der Welt bezeichnen, aber wer schon ein paar Gebiete gesehen hat, macht hier sicher keinen Fehler und sieht mal was anderes.

Wasser im April war 26-28 Grad, wobei die Guides sagten, es wäre ein bis zwei Grad wärmer als in der Zeit üblich und auch zu wellig und zu windig, was auch der Grund gewesen sei, warum wir weniger Haie sahen als üblich.

Ich würde eine Woche mit 2 TG hier empfehlen, dann hat man mit etwas Glück alles Sehenswerte einmal gesehen. Unsere 2 Wochen waren aber auch kein Fehler.


Hotel:
------

Wir waren im Sol Club Cayo Largo, was eindeutig das beste Hotel auf Cayo Largo ist. Wer nach Cayo Largo will - unbedingt da hin, es gab Alternativen, und die sahen z.T. wirklich übel aus!

Die Anlage liegt taucherisch günstig ca. 15 Minuten mit dem Bus von der Basis entfernt, so dass man fast als letzer geholt und als erster heim gebracht wird.

Zu der Anlage, den Essen, dem Service sei kurz gesagt: Googlen; die positiven Berichte im WWW stimmen. Wir sind beide gerade mit Essen und mit Reinlichkeit im Hotel ziemlich empfindlich und waren positiv überrascht.

Die Anlage ist wie alle Anlagen dort all inclusive. Das wollten wir nicht, machen wir sonst nie, aber es sei jedem geraten, das zu buchen! Es gibt nämlich keine Alternative. Kleine gemütliche Bar am Hafen? Fehlanzeige. Restaurants mit Blick auf Meer? Nur im all inclusive, auf hohem Niveau und grölende Saufgelage haben wir nie erlebt.

Bei Gelegenheit möchte ich auch von den an sich sehr schönen Bungalows am Hafen abraten, die die Tauchveranstalter anbieten: Sie sind zwar direkt an der Basis und ersparen das Busfahren, aber man ist dort wirklich allein und isst dann halt allein im Fischspezialitätenrestaurant im idyllischen Dorfkern. Das Restaurant hat meistens keinen Fisch, die Bedienung meistens keine Lust, und der Dortkern hat Parkplatzcharme. Lasst es, macht all inclusive.

Und sonst noch:

Hier geht´s ja um Tauchen, deshalb sei nur kurz gesagt, für´s Tauchen allein muss man nicht bis Kuba fliegen. Und wer nur auf Cayo Largo ist, der hat von Kuba nichts gesehen, denn die all inclusive Insel ist ein Paradies, aber eben nicht Kuba. Unbedingt also eine Woche Havanna, Cienfuegos, Trinidad, usw einplanen! Das ist anders, das ist Kuba, das sollte sein.


Flossen:
--------

Muss man differenziert geben:

Für´s Tauchgebiet: 5 Flossen
Für´s Boot und Guides: 4 Flossen
Für die Basis: 2 Flossen
Für Cayo Largo und Sol Club: 6 Flossen


    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13939
Cayo Largo
geschrieben am 14.04.2003 von Frank

2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tolles Revier mit ca. 30 Tauchplätzen.
Typisch Karibik, viele Korallen aber nicht sehr bunt. Rochen, Ammenhaie, Schildkröten sind fast immer anzutreffen.

Eindrücke von der Insel und von Unterwasser gibts auf:
http://home.arcor-online.de/franky.steck

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13876
Cayo Largo
geschrieben am 24.02.2003 von Sepp [ÖBV ****, 370 TG]

18 von 19 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Bericht Cayo Largo

Generelles:

Cayo Largo gehört zum Staatsgebiet von Cuba. C.L ist eine reine Touristeninsel, auf der Cubaner sich nur aufhalten dürfen, wenn sie einen Arbeitsplatz haben.
Es gibt die Möglichkeit von C.L. aus Tagesausflüge nach Havanna, Cienfuegos (Delfinschwimmen), Pina del Rio (Tabakanbaugebiet), Trinidad ect. zu machen.
Einzelheiten unter www.cayolargodelsur.cu .
Anreise wie in den anderen Berichten beschrieben.

Villa Lindamar:

All inclusive Anlage.
Unterbringung in Bungalows, Ausstattung: Bad/WC, vollklimatisiert, Hängematte auf der Terasse.
Verpflegung: reichhaltiges Frühstücksbuffet, Mittagessen im Strandranchon (bei starkem Wind nicht so toll, sonst recht nett). Abendessen wieder in Bufettform, oder bei Voranmeldung im Ranchon (Cubanische Küche, oder auch Langusten gegen Aufpreis) oder in einem anderen der zur Kette gehörenden Lokale.

Die Anlage ist gepflegt und die Bediensteten sind sehr freundlich.


Tauchen:

Es gibt zur Zeit auf Cayo Largo nur noch eine Basis, die unter Cubanischer Führung steht. Leihausrüstungen sind (mit Ausnahme der Anzüge) soweit ich gesehen habe in einwandfreiem Zustand (hab ich aber selbst nicht gebraucht).
Es gibt zwei Deutsche Guides (Thomas (TL) und Heike (DM)), die sich um Ihre Schäfchen mit großem Einsatz annehmen.
Ausgefahren wird bis zu dreimal pro Tag (9:00, 11:00 + Nachmittag), vobei nach Möglichkeit am Vormittag ein two-tank-dive gemacht wird. Ich selbst habe nur die Vormittäglichen TG wahrgenommen. Abholung erfolgt durch einen Buss von den einzellnen Hotelanlagen zu festgelegten Zeiten.

Tauchgebiet: lt. Plan der Basis werden ca. 30 Tauchplätze angefahren (Wind und Wetterabhängig!). Bei mir waren es bei 14TG immerhin 12 verschiedene Tauchplätze, wer Pech hat, der sieht weniger, da bei starkem Wellengang die Aussenrifftauchplätze nicht angefahren werden können.
Es gibt auch die Möglichkeit von Ganztagesausfahrten (2 Tauchgebiete), das kostet aber dann 30.-$ extra. Aber das auch wieder nur, wenn das Wetter es zulässt.

Tauchboote: Während meines Aufenthaltes waren zwei Tauchboote im Einsatz. Man muß damit rechnen, daß die Boote möglichst voll besetzt werden, was aber aufgrund der Wirtschaftlichkeitsrechnung verständlich ist (ein TG kostet ca. 29.-€ - bei etwa 12TG, es gibt eine Staffelung mit abnehmenden Preisen bei größerer Anzahl von TG). Die Tauchgänge sollten nicht von Deutschland/Österreich aus gebucht werden, da eine Anzahlung von zwei TG vor Ort mit Endabrechnung nach dem Letzten TG der einfachere und bessere Weg ist (sollte man z.B. wegen Ohrenentzündung nicht alle gebuchten TG wahrnehmen können).

Tauchen: Es wird nach Kubanischer Vorschrift getaucht, d.h. es muß ein Guide bei jeder Gruppe sein. Gruppengröße maximal 8 Personen (meist weniger). Der erste TG ist ein Tieftauchgang bis ca. 40m, der meist die Nullzeit hinter sich lässt. Zweiter TG dann auf ca. 15-20m. Das war zumindest bei unserer Gruppe so, wobei auch wieder zu bemerken ist, es wird sehr wohl auf Wünsche nach nicht so tiefen TG eingegangen bzw. diese werden nur mit entsprechend geübten Tauchern durchgeführt.
Es wird normalerweise getaucht, bis der erste Taucher auf 50 bar ist, dann in Ruhe aufgetaucht. Bei zu starkem Luftverbrauch eines einzelnen wird der vom Guide vorher noch mitversorgt und erst beim zweiten Mann mit 50 bar erfolgt das Auftauchen.

Was kann man sehen: Ammenhaie, Graue- und Schwarzspitzenriffhaie (mit viel Glück auch Bullenhaie oder Hammerhaie - das Glück hatte ich leider nicht). Adlerrochen, große Zackenbarsche, grüne Muränen, Stachelrochen, Schildkröten, Barakudas.....
Bei meinen TG hatte ich insofern Glück, bei mehr als der Hälfte der Tauchgänge Haie, Adlerrochen und Schildkröten zu sehen. Anders gesagt - bei fast jedem TG war was Großes dabei. Freunde von Nacktschnecken und anderem "Kleinkram" kommen hier aber kaum auf Ihre Kosten, denn da gab es wirklich nur sehr wenig zu sehen. Außerdem sei hier angemerkt, daß sich die Karibik nicht mit der Farbenpracht eines Roten Meeres messen kann.

Alles in Allem ein gelungener Urlaub, der meiner Meinung nach 5 Flossen verdient hat.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 12388
Cayo Largo
geschrieben am 14.04.2001 von Thorsten

12 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im November des letzten Jahres also 2000 war es so weit es sollte ein gelungener Tauch und Erholungsurlaub auf der Cayo Largo werden.
Wir (3Taucher eine Nichtaucherinn erreichten Cayo Largo nach ca. 11Stunden im unbequemen Flugzeug mit Zwischenlandung in Havanna. Kaum angekommen wurden wir gefilzt was das Zeug hält...trotzdem unsere Gummibären hatten sie nicht gefunden den Füßlingen sei dank.

Nach dieser Tortur begrüßte uns als erstes der der sog Basenleiter von der ehemals Action Sport Basis mit einem freundlichen Hallo eure Voucher sind nicht gültig aber ihr könnt trotzdem tauchen natürlich gegen harte $ also war dieser Abend schon gerettet.......
Wie gesagt wir hatten unsere TG in Deutschland bei Actionsport gebucht doch in der Zwischenzeit hatten die Kubaner die Basis übernommen bzw mit der eigenen zusammengelegt.

Da wir keine Wahl hatten gingen wir am nächsten Morgen zur besagten Tauchbasis um unser Gerödel abzugeben und die näheren umstaände zu klären.
Dort angekommen wurde erstmal der Stand der Tauchdinge geklärt wie viel TG´s welche brevetierung der übliche kram halt.
Dann ging es daran die TG´s zu buchen schweren Herzens entschloßen wir uns dann unsere letzten und einzigen Dollars dem staatlich angestellten Zahlmeister der Kubaner zu überlassen (nur bahres ist wahres ist wohl der Leitspruch der Kubaner Plastikgeld wurde nicht akzeptiert...).

Nachdem dies geklärt war wurden wir in Gruppen eingeteilt die auch wenn möglich immer zusammentauchen sollten was meiner Meinung nach sehr gut war.

Am nächsten Tag ging es dann los es wurden mehrer Termine angeboten wir nutzten immer die Tour früh morgens, da wir so noch etwas vom Tag hatten und diese Tour immer zur Riffkante führten und tiefen versprachen die uns gut erschienen( 30m+ der mittagstauchgang war max 18m).
Direkt am ersten Tag sollte es zu einem kleinen Wrack auf ca.33m führen jedoch war zuerst der Checkdive angesagt Maske hoch Maske runter Wasser raus das übliche eben...Nach diesem kurzen intermezzo ging es dann ab richtung Wrack ein kleines Boot nicht alzuspektakulär jedoch recht ansehnlich...was mich verblüffte war die ewige Sicht und die nichtvorhandene Strömung es war einfach ein Tauchtraum auf 30+m wassertiefe eine temperatur um die 26° ein Wahnsinn auch was das Fischvorkommen angeht absolut super....

Hier noch ein paar Plätze die mann und auch frau einfach gesehen haben sollten: Pista del Ski, Cueva Negra

Fazit:
Das Tauchen in den 14tagen war ein Traum (Großfische zu Hauf z.B. Adlerochen teilweise 15Stk auf einmal ein erhabenes Gefühl Schwarzspitzen und Bullsharks Schildkröten Barakudas etc) Die Tauchbasis war typisch Kubanisch "es lebe der sozialismus" ich war froh meinen eigenen Kram dabeigehabt zu haben.Die Guides einfach spitze und für ein kleines Trinkgeld waren sie richtig dankbar und gingen voll auf die bedürfnisse ein.

Der Deutsche TL ein XXXXX (von der Redaktion ausgeXt :-)) ) par exelence so stellt man sich einen Tauchlehrer vor bei dem man nicht die beinahe schönste Sache der Welt lernen möchte vor. Die Insel ein Traum aus Sand und Wasser, die Hotels zum überleben geeignet.
Cayo Largo ist auf jede´n Fall eine Tauchreise wert......

Bei Fragen oder Bilderwunsch mailt einfach

Gruß

Thorsten

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13196
Cayo Largo
geschrieben am 02.04.2001 von Peter

2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Kommentar zu Cayo Largo von Dirk Levy:
Dirk Levy hat absolut und in allen Punkten Recht, aber teilweise noch etwas untertrieben. Merke: Wer hier tiefer als 18 Meter tauchen möchte, muss AOWD sein, sonst taucht er im Flachen und hat keine Chance, die versprochenen Bullenhaie zu sehen. Wer dementsprechend seinen AOW-Kurs gleich vor Ort machen möchte, ist genauso angeschmiert: Ausbildung nicht möglich. So jedenfalls der Stand Ende 1998. Laut "unterwasser"-Bericht hat allerdings die Basenleitung gewechselt. Und das war wohl auch dringend nötig. Peter

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Datenbankeintrag 13229
Cayo Largo
geschrieben am 22.06.2000 von Dieter Zimmer

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich habe im Oktober 98, kurz nach Erscheinen der UNTERWASSER 10/98 mit einem Bericht über Cuba, auf Cayo Largo 10 Tage getaucht bis wir wegen Hurrican Mitch nach Varadero zwangsevakuiert wurden (was übrigens tadellos organisiert war). Allerdings habe ich mit den Cubanern der Basis Puertosol an der Marina getaucht (und nicht mit der deutschen Tauchbasis) - was ich nur sehr empfehlen kann. Die deutsche Tauchbasis war durch Vorausbucher völlig überfüllt und nicht jeder Interessent konnte den im Voraus gebuchten Tauchkurs oder sein Tauchpaket machen, da auch zuwenig Tauchlehrer und Guides vorhanden waren. Auch verfügt die deutsche Tauchbasis nicht über Süßwasser. Ich bevorzuge ohnehin im Ausland stets die einheimischen Tauchbasen und buche daher auch nie aus Deutschland irgendwelche Tauchpakete vor. Bei den Cubanern, die mehr Laufkundschaft haben, macht man am ersten Tag einen kostenlosen Tauchgang, nachdem man sich entscheiden kann, ob man die Basis mag oder nicht. Wenn man sie mag, dann taucht man solange man will, ohne sich vorher für ein 6er, 12er oder sonst ein Paket entscheiden zu müssen. Es reicht am Abend vorher zu sagen, ob man am nächsten Tag tauchen will oder nicht. Wenn man nicht erscheint, wird der TG auch nicht berechnet - easy going - it´s Karibik-feeling! Am letzten Tag wird bezahlt und zwar die für den Gast günstigste Variante (Cash Dollar bevorzugt - no Problem - Bank ist gegenüber der Basis.). Die Bustransfers Hotel - Basis, Beladung und Auslaufen des Bootes erfolgten stets pünktlich, das Boot war mit maximal 12 Tauchern keinesfalls überladen, wir hatten sogar noch Platz bei einigen Bootsausfahrten Taucher der deutschen Basis mitsamt TL mitzunehmen....Das Tauchen war gut organisiert, die Basis machte einen sehr ordentlichen Eindruck: großes Süßwasserbecken für Ausrüstung mit täglichem Wasserwechsel (was manchen Taucher zum Bad im Minipool veranlaßte), Raum für Ausrüstung, Trockengestelle im Freien, die bei Abwesenheit in den verschlossenen Trockenraum gebracht wurden, die Leihausrüstungen sahen auch relativ jung und gepflegt aus. Nachttauchgänge fanden in Ermangelung von Tauchinteressenten nicht statt. Die Guides waren sehr nett und kompetent, Tiefenlimit 40 m, worauf bei wenig erfahrenen Tauchern auch geachtet wurde. Die Tauchplätze allerdings fand ich eher langweilig. und ich und andere Taucher verstanden die in UNTERWASSER 10/98 diesbezüglich gegebene Beschreibung wirklich nicht. Demgegenüber bietet die nicht weit entfernte Isla de la Juventud ("Schatzinsel"), auf der ich im November 95 immerhin 46 TG machte, wesentlich interessantere Tauchgänge, mehr Fisch und Großfisch und eine bedeutend abwechslungsreichere UW-Landschaft. Mein Fazit: Tauchen auf Cayo Largo für Anfänger und auf der "Schatzinsel" für Fortgeschrittene und besonders für Tiefenfanatiker - keine Strömung und Sichtweiten bis zu 60 m - da lockt "The Big Blue".

Dieter Zimmer, Wuppertal (e-mail: Diet.Zimmer@t-online.de), Jan. 98 und 22.06.2000

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Datenbankeintrag 13170
Cayo Largo
geschrieben am 03.03.1999 von Dirk Levy

5 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 12 Usern stimmten diesem Bericht zu.

  • Lage des Gebietes: Cayo Largo ist eine kleine Insel im Süden von Kuba. Sie ist 38 qkm groß und hat ca. 27 km Sandstrand. Neben Cayo Largo liegt die Isla de Juventud. Die Flugzeit von Havanna beträgt ca. 1 Stunde.
  • Die Insel: Die Insel ist relativ klein und besteht aus einem Flughafen, einer Marina mit ein paar Wohnhäusern und 5 Hotels, die den All-Inclusive-Komplex bilden. Es gibt nur eine größere Straße, sonst meistens Sandpisten. In der Nähe des Flughafens gibt es eine einheimische "Zappelhalle" (Disco), die gegen Eintritt besucht werden kann.
    Die Insel ist mit Palmen, Pinien (Fichten?) und Mangroven dicht bewachsen. Abends und bei Windstille plagen die Mücken schon ziemlich. Selbst das gute alte Autan hat da nicht viel geholfen und diverse "biologische" Mittel helfen gar nicht.
  • Die Einreise: Auf dem Hinflug hatten wir eine Zwischenlandung in Havanna mit fast 2 Stunden Aufenthalt. Das nervt nach dem langen Flug reichlich. Auf Cayo Largo angekommen müssen alle erstmal durch den Zoll. Immer nur je 1 Person darf vor die Kabine treten, um seine Papiere abfertigen zu lassen. Danach wird das Handgepäck bei fast jedem gründlich durchleuchtet und durchsucht. Hier fühlt man sich auch das erste Mal an die Einreisen in den Ostblock von früher erinnert.

    Isla del SurDieser Abschnitt behandelt nicht das Hotel Pelicano in dem die 2. Rezeption ist, da wir dort nicht waren. Dort sind sowieso fast nur Italiener untergebracht.
    Nach dem Warten auf das Gepäck werden alle in Kleinbusse gepfercht und zu den 2 Hauptrezeptionen der Hotelanlage (Isla del Sur und Pelicano) gefahren. Dort bleibt das Gepäck dann erstmal vor dem Hotel liegen und alle werden in einer langen Schlange eingecheckt.
    Man wird dort mit der obligatorischen Handschelle (buntes Plastikbändchen) versehen und bekommt den Zimmerschlüssel ausgehändigt. Es werden keine Unterlagen oder Pläne verteilt, wo man sich befindet und wo die einzelnen Hotels, Bars und Restaurants liegen.
    Den Tresor-Schlüssel für das Zimmer gibt es im Isla del Sur an einem Schalter rechts vor der Rezeption für 12 US-$. Allerdings nicht mehr am Abend des Eincheckens.

    Danach muß man sich darum kümmern (kämpfen), daß die Gepäckträger mit kleinen Sackkarren oder Bussen das Gepäck zu den entsprechenden Zimmern, Hütten bzw. Hotels bringen (1 US-$ min. Trinkgeld nicht vergessen).
    Das kann alles etwas länger dauern.
  • Die Hotels: Die Hotels liegen fast alle am Strand. Die Strände sind zu 100% frei zugänglich. Die Hotels sind allerdings von der Qualität der Zimmer oder Hütten sehr unterschiedlich.
    Billig-HütteDas billigste Hotel besteht aus einfachen Hütten (Palapas), die teilweise nicht einmal Fenster und natürlich keine Klima-Anlage haben, dafür liegt das Hotel direkt am Insel-FKK-Strand. Die meisten Gäste haben sich nach Ansicht der Zimmer sofort in den anderen Hotels unterbringen lassen. An der Rezeption im Haupthotel genügte schon der Name der Billig-Hütten und schon hatte man ein neues Zimmer. Die restlichen Hotels waren vom Standard her schon akzeptabel bis gut.
    ACHTUNG! Nicht von den Sternen der Hotels oder den günstigen Preisen überzeugen lassen. Nach meiner Erfahrung in der Karibik, sind 4 Sterne in Kuba nicht mehr als 2 bis max. 3 auf anderen Inseln.
    Zu jedem Hotel gehören eigene Restaurants und Bars, die sich in Qualität der Küche und des Personals, Freundlich- bzw. Unfreundlichkeit des Personals und Organisationsniveau stark unterscheiden.
    Wer Glück hat, hat von Anfang an das richtige Hotel gebucht und bekommen.
  • Hotel LindamarHotel Lindamar: Die Unterbringung erfolgt in Palmhütten, die auf Stelzen stehen. Alle Hütten sind zum Meer ausgerichtet und aus den vorderen Hütten ist auch das Meer zu sehen. Die Zimmer sind mit einer guten Klima-Anlage, 2 Betten, einem Kühlschrank, einem Fernseher mit kostenlosem Pay-TV gut ausgestattet und sauber. Vor den Hütten hängt eine Hängematte.
    Im Restaurant des Lindamar bekommt der Gast das Frühstück und das Abendessen. Beides findet in Buffet-Form statt. Abends ordert man die Getränke beim Personal. Der Wein war gar nicht schlecht. Im Lindamar hat dabei die Organisation von allen Hotels noch am besten funktioniert und bißchen Trinkgeld (nicht zu oft und zuviel) erhöht die Bereitschaft des Personals etwas zu tun. Die Qualität des Essens empfand ich als Mischung aus Kantine und Autobahn-Raststätte. Aber das schmeckt ja jeder anders. Die Fruchtsäfte sind so eine Art sehr süßes Tri-Top mit Wasser (Merke: Orangen oder anderes auszupressen macht halt zuviel Arbeit). Beim Frühstück kommt auch jemand um Eier zu braten oder Omelett etc. zu machen, aber je nach Tageslaune mal früher oder später.
    Die Bar des Lindamar war eigentlich sehr bemüht und anständig. Die haben zwar den Elektro-Mixer nach kurzer Zeit ruiniert und natürlich keinen Ersatz in den restlichen 10 Tagen besorgt, aber sonst war es sehr nett. Im Lindamar gibt es zum Glück keine Animation (Waren eh nur Amateure) und auch keine (laute) Musik. Direkt vor der Bar und dem Restaurant ist der Pool mit ein paar Liegen und Schattenpilzen.
    Den Strand erreicht man über kleine Holzstege, die zwischen den einzelnen Hüttengruppen angelegt sind. Am Strand sind Liegen und Schattenpilze (soweit sie nicht kaputt sind) vorhanden. Der Strand selber ist nicht umwerfend und ins Wasser gelangt man nur zwischen einigen Felsformationen. Also einfach reinrennen ist nicht zu empfehlen. Das Gute an den Steinen ist, daß man dort beim Schnorcheln doch schon viele Fische sehen kann. Für die Karibik schon ganz gut.
    Legt man auf schönen Strand wert muß man in Richtung des Pelicano laufen (5-10 Minuten) oder den Strand in der anderen Richtung nach einem guten Stück absuchen. Dort findet man harten Sand, Sand in dem man tief einsinkt, Sand der wie feiner Puderzucker ist etc.
  • Die Tauchbasen: Ich hatte mein Tauchpaket bei der Action-Sport-Basis gebucht. Bevor man die Basis aufsuchen kann, muß man natürlich wissen, wo sie sich befindet und wie man sie erreichen kann. Dafür finden sich dann alle Gäste am nächsten Tag im Haupthotel beim Reiseleiter, umgebrieft zu werden. (wie schon erwähnt, erhält man vom Hotel ja keinerlei Unterlagen beim Einchecken).
    Action-SportDort hat sich dann Ursula Rehfeld als Basenleiterin vorgestellt und die Zeiten für die Abfahrt der Busse zur Marina genannt. Zum Check-In sollten sich dann alle Taucher gemeinsam auf der Basis einfinden. Vorher habe ich schon von anderen Tauchern im Hotel mitbekommen, daß die Organisation mehr als miserabel ist und manche Schwierigkeiten hatten, überhaupt tauchen zu können.
    Der Transport zur Basis wird mit kleinen Bussen erledigt. Kostenlos ist er nur zu bestimmten Zeiten (Sonst 1 Dollar pro Person und Strecke). Rechtzeitiges Erscheinen an einer der Bushalte-Stellen sicherte den einigermaßen pünktlichen Transport und das rechtzeitige Erreichen des Bootes, um von der Marina zur Tauchbasis gefahren zu werden (Einige haben auch schon mal ein Boot verpaßt). An der Marina haben die Vortritt, die den nächsten Tauchgang mitmachen. Alle anderen müssen warten oder mit der kostenlosen Fähre übersetzen. Bei der Rückkehr muß sich der Taucher schon sehr beeilen, um noch den Bus zu bekommen. Nach dem Nachttauchgang haben wir über eine halbe Stunde gewartet bis sich endlich ein Fahrer gefunden hatte uns noch, wie versprochen, zum Hotel zurückzubringen.

    Für die Anmeldung wird ein gültiges ärztliches Attest (Tauchtauglichkeitsbestätigung), das Brevet und soweit vorhanden der Voucher für das Tauchpaket benötigt. Danach werden alle Taucher von Norbert (der sich auch als Basenleiter vorstellt) in Gruppen von A bis D eingeteilt, je nach Anzahl der Tauchgänge. Dann werden die Termine für die ersten Tage eingeteilt. Zuerst die Taucher mit den größten Tauch-Paketen, dann nach Größe absteigend bis zu den Tauchern, die ohne Tauch-Paket erschienen sind (die bekommen dann die übriggebliebenen Termine). Das ganze zieht über einen längeren Zeitraum (1-2 Std.) hin. Dann kann man seine Sachen in eine Kiste packen und unbesorgt auf der Basis lassen. Geklaut wird dort nicht. Die Flaschen sind alle 12er-Stahl mit DIN-Anschluß, die Lampen gehen so, Kowalski und Co. sind natürlich besser. Für den Nachttauchgang muß noch extra etwas dazugezahlt werden.
    Wer nun denkt, daß die Taucher je nach Gruppe A-D auf den Booten eingeteilt wird, irrt sich gewaltig, nein alles schön gemischt.
    Getaucht wird in Gruppen, immer dem Guide hinterher. Die Tauchplätze waren bei mir meistens im flachen Bereich, aber andere sind auch richtig tief gegangen (über 30m). Die haben dann auch mal einen Hai gesichtet. Die einheimischen Tauchguides waren alle supernett. Auf den Booten war allerdings der Platz schon sehr beengt. Ins Wasser konnte man über die Platform oder mi der beliebten Rolle rückwärts (besonders wenn die See mal rauher war). An Bord gibt es gegen US-$ Cocktails, Bier, Wasser und Cola und auf Nachfrage frischen Lobster (ein paar Minuten vorher gefangen) mit Rum-Bier-Sauce oder gegrillt mit Beilagen (Reis) und Obst, sowie Getränk für 12 US-$ (Lohnt sich, ist im Hotel teurer, ca. 20 Dollar und nicht so frisch).

    Die Tauchplätze, die ich kennengelernt habe waren:
    • Rabirubia, Tiefe bis ca. max. 8m, Blaupunkt-Rochen, viele große Barrakudas, Langusten, sehr häufig Stachel-Rochen, Papageienfische, Eidechsenfische, Tintenfische, Krebse, Conch-Schnecken, Blaupunkt-Rochen, sehr schönes Riff.
    • Punta mal tiempo, Tiefe bis ca. max. 20m, nicht so viel zu sehen.
    • Carmita, Tiefe bis ca. max. 15m, ganz nett.
    • El Rayo, Tiefe bis ca. max. 6m, Adler-Rochen, Stachel-Rochen, Igelfische, Langusten und ein kleines Wrack auf 2-5m Tiefe.
    • Punta di Barreda, Tiefe bis ca. max. 8m, viele Barrakudas.

      Die anderen Tauchplätze sollen teilweise auch super gewesen sein, mit Strömung und schön tief, war aber selber nicht da, also kein Kommentar!
  • Um sich den Ärger mit der ganzen Fahrerei zu sparen, kann man auch ohne weiteres mit der kubanischen Tauchbasis, die direkt an der Marina liegt, tauchen. Allerdings ist Englisch Pflicht für die Verständigung. Die Taucher, die dort getaucht haben waren eigentlich durchauszufrieden. Da dort die Erwartungen auch nicht so hoch gesteckt sind, wie bei einer deutschen Tauchbasis, gibt es entsprechend weniger Entäuschungen.
  • Fortbewegungsmittel: Auf der Insel mit den Bussen, oder es ist auch möglicheinen Motorroller oder einen Buggy zu mieten, nicht gerade günstig, aber man hat ja Urlaub.
  • Die Umgebung (Ausflüge): Von der Insel aus werden diverse Ausflüge nach Havanna, Pinar del Rio (Haupt-Tabakanbaugebiet), die Rambo-Tour (soll supergut sein), zu Inseln in de Nähe (Tip, die Leguane kann man sich umsonst am Strandvon Cayo Largo angucken, spart das Geld), Katamaran-Touren bei denen nur der Kapitän im Schatten sitzt (Brutzeln macht ja Spaß) angeboten. Die Touren auf die Hauptinsel werden per Flugzeug gemacht (wenn sie denn wirklich stattfinden), die Flieger sind alte Russengurken mit nur jeweils 3 Fenstern auf jede Seite und vielen Krabbeltieren nach dem Start. Die Flugtour nach Pinar del Rio hat uns pro Person 199 US-$ gekostet und war, das Geld nicht wert. Aber ein paar Bilder von der Landschaft und den Tabakplantagen und Fabriken gibt es trotzdem:
  • Farm

     Gemälde

    Auto

    Farm auf dem Land


     Einheimische Felsmalerei


     Ein "alter" Ami-Schlitten


     Tabakpflanzen

     Tabak trocken

     TabakfabrikTabakroller

     Tabakplantage

    Getrockneter Tabak

    In der Tabakfabrik



    Die Landschaft ist leider geprägt von Monokulturen (Tabak oder Zuckerrohr) und nicht so schön wie z.B. in der Dom. Republik. Die Städte und Dörfer sind sehr verfallen und strahlen höchstens den morbiden Charme von 40 Jahren karibischem Sozialismus aus. Wirkliche Sehenswürdigkeiten sind uns nicht aufgefallen.

  • Besonderheiten: Impfungen sind nötig. Die sonst so gewohnte karibische Mentalität der Menschen fehlt fast vollkommen.
  • Fazit: Einmal im Leben kann man nach Kuba fahren, dann reicht es aber auch vollkommen. Es gibt genauso preiswerte Ziele in der Karibik, wo aber ansonsten alles stimmt.
  • Abstimmungsmöglichkeit nur für Nur für registrierte Benutzer registrierte und eingeloggte Benutzer.
    TIPP:Wo ist die nächste Dekokammer? Und wie erreiche ich diese? Schau doch einfach mal in unsere Kammern-Datenbank.


    08.09.2008 06:13 Taucher Online : 42
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    Condor
    (01.09.2008) Wir sind bereits mehrmals mit Condor auf Langstrecken mit Tauchgepäck geflogen. Bisher sehr kullant mit Anmeldung und kostenfrei. Unsere Tauchtrolleys (Aqua Lung) reichen uns für das (mehr)

    LTU
    (26.08.2008) Flug Düsseldorf - Male - Düsseldorf 09.08. - 24.08.2008 positiv: wirklich nette und hilfsbereite Flugbegleiter Essen auf Rückweg gut Hinweg pünktlich auf Rückweg eine Stunde verspätet los, haben (mehr)

    Condor
    (23.08.2008) Ich flog am Donnerstag den 7.7.08 mit Condor von Frankfurt nach Marsa Alam. Unser Flug wurde von 6:25 Uhr auf 13:30 Uhr verschoben. Es gab ein kostenloses Frühstück im Steigenberger Airport Hotel, (mehr)





    Herbstferien 2008:
    03.10.-14.10.08
    12 Tage Kultur und Tauchen ab Köln
    2 Tage Kairo-Sightseeing und 10 Tage Tropitel Dahab Oasis
    849,- Euro im DZ
    999,- Euro im EZ

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    (20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr)

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