Basen/Shops Spanien - Festland

Centro de Buceo Scorpora, Costa de la Luz, Tarifa

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 Datenbank - Basen/Shops - Spanien - Festland - 2 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 66321
Centro de Buceo Scorpora, Costa de la Luz, Tarifa
Geschrieben am 01.06.2011 von Fya

Wir waren Ende Mai 2011 für 10 Tage in Tarifa; hatten bei der Sprachschule „Escuela Hispalense“ 1 Woche (Anfänger-)Spanischkurs und Tauchen gebucht.
Die ganzen Tauchshops (Centro de buceo Scorpora, Cies Sub, Yellow Sub) liegen direkt am Hafen, unter Straßenniveau auf Höhe des Kais. Offen waren in der kompletten Zeit, in der wir da waren, nur Scorpora und Yellow Sub, die Cies-Leute hatten nur Sonntag geöffnet.
Miguel Blanco Salguero, der Betreiber der Basis Scorpora, spricht Spanisch und ein bisschen Englisch, Ana nur Spanisch. Verständigung war aber in Spanisch, Englisch und zur Not mit Händen und Füßen immer irgendwie möglich.
In unseren gebuchten Tauchpaketen waren 3 TG bei mir und der PADI OWD-Kurs bei meiner Freundin im Preis eingeschlossen, Ausrüstung inklusive. Zwei zusätzliche TG waren aber – direkt mit Scorpora abgerechnet – deutlich günstiger als die über die Sprachschule gebuchten; also Tauchen am Besten immer direkt bei Miguel buchen… Jackets waren ganz neu, Regler und Anzüge ok, Flaschen hatten schon ein paar TG gesehen.

Die Tauchgänge fanden alle vom Boot aus statt, die Spots lagen um die Isla de Tarifa, ein kleines vorgelagertes Inselchen ca. 10 Bootsminuten vom Hafen entfernt. An den ersten 2 Tagen herrschte starker Levante, so dass Tauchen nicht möglich war, danach war alles ok. Sichtweiten lagen am schlechtesten Tag bei 5-6 m, sonst zwischen 15 und 30 m; Wassertemperaturen bei 17/18°C. Auch für extreme Frostbeulen wie mich war es mit (eigenem) 7mm Wetsuit und Eisweste 40 – 60 min unterwasser gut auszuhalten, von der Basis aus gab es 7 mm Naßanzüge. Die Tauchspots waren erstaunlich schön, mit deutlich mehr Leben und Farbe, als ich erwartet hatte. Orange Krustenanemonen, lila-rote Algen, vereinzelte Hornkorallen in gelb, lila und weiß, verschiedenfarbige Schwämme, Schwarmfische von Fahnenbarschen bis zu diversen Brassen und Barschen, tolle Schnecken und Plattwürmer unterschiedlichster Größen, Farben und Formen, Oktopoden bei der Futtersuche, Conger, Junkerfische, viele große Krebse, Seespinnen, Drachenköpfe, 2 große Marmorrochen, Quallen, viele Muränen, Jakobsmuscheln, Seesterne von 10 bis 60 cm Größe…
Am Punta Marroqui und San Andrés liegen verrostende Wracks, an letzterem Spot ein Schaufelraddampfer (?), dessen Speichenrad und einige Aufbauten man noch gut erkennen kann. Die Tauchgänge für uns wurden unter der Woche nachmittags gegen 17.00 Uhr durchgeführt, da wir vormittags Spanischkurs hatten; am Sonntag fanden zwei TG um ca. 10.00 und 12.30 statt. Dabei wurde nach dem ersten TG kurz der Hafen wieder angesteuert, die Flaschen gewechselt und dann ein zweiter Spot angesteuert. Bis auf Sonntag, wo es etwas voller war, waren wir nur zu viert oder fünft unter Wasser. Die Tauchzeiten und -spots richten sich auch nach den Gezeiten, die um die Insel mitunter starke Strömungen hervorrufen können; davon war aber nur einmal ansatzweise bei einem leicht verspäteten TG etwas zu merken.
Insgesamt lohnt sich Tauchen in Tarifa auf jeden Fall, ist man sprachlich etwas flexibel, ist Miguel und die Basis Scorpora definitiv zu empfehlen. Sehr nett und herzlich; sehr bemüht, bei allen Problemen zu helfen; flexible Ausfahrten auch nur für wenige Leute, und irgendwie findet sich immer ein Weg Sprachprobleme zu lösen – und sei es, den netten Herren aus dem Whale-Watching-Büro nebenan kurz als Übersetzer für die vertracktesten Sprachprobleme heranzuziehen :)…
Fazit: definitiv wiederholungswürdig, auch in der Kombination Spanischlernen und Tauchen!



    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 66320
Centro de Buceo Scorpora, Costa de la Luz, Tarifa
Geschrieben am 01.06.2011 von Fya

Wir waren Ende Mai 2011 für 10 Tage in Tarifa; hatten bei der Sprachschule „Escuela Hispalense“ 1 Woche (Anfänger-)Spanischkurs und Tauchen gebucht.
Die ganzen Tauchshops (Centro de buceo Scorpora, Cies Sub, Yellow Sub) liegen direkt am Hafen, unter Straßenniveau auf Höhe des Kais. Offen waren in der kompletten Zeit, in der wir da waren, nur Scorpora und Yellow Sub, die Cies-Leute hatten nur Sonntag geöffnet.
Miguel Blanco Salguero, der Betreiber der Basis Scorpora, spricht Spanisch und ein bisschen Englisch, Ana nur Spanisch. Verständigung war aber in Spanisch, Englisch und zur Not mit Händen und Füßen immer irgendwie möglich.
In unseren gebuchten Tauchpaketen waren 3 TG bei mir und der PADI OWD-Kurs bei meiner Freundin im Preis eingeschlossen, Ausrüstung inklusive. Zwei zusätzliche TG waren aber – direkt mit Scorpora abgerechnet – deutlich günstiger als die über die Sprachschule gebuchten; also Tauchen am Besten immer direkt bei Miguel buchen… Jackets waren ganz neu, Regler und Anzüge ok, Flaschen hatten schon ein paar TG gesehen.

Die Tauchgänge fanden alle vom Boot aus statt, die Spots lagen um die Isla de Tarifa, ein kleines vorgelagertes Inselchen ca. 10 Bootsminuten vom Hafen entfernt. An den ersten 2 Tagen herrschte starker Levante, so dass Tauchen nicht möglich war, danach war alles ok. Sichtweiten lagen am schlechtesten Tag bei 5-6 m, sonst zwischen 15 und 30 m; Wassertemperaturen bei 17/18°C. Auch für extreme Frostbeulen wie mich war es mit (eigenem) 7mm Wetsuit und Eisweste 40 – 60 min unterwasser gut auszuhalten, von der Basis aus gab es 7 mm Naßanzüge. Die Tauchspots waren erstaunlich schön, mit deutlich mehr Leben und Farbe, als ich erwartet hatte. Orange Krustenanemonen, lila-rote Algen, vereinzelte Hornkorallen in gelb, lila und weiß, verschiedenfarbige Schwämme, Schwarmfische von Fahnenbarschen bis zu diversen Brassen und Barschen, tolle Schnecken und Plattwürmer unterschiedlichster Größen, Farben und Formen, Oktopoden bei der Futtersuche, Conger, Junkerfische, viele große Krebse, Seespinnen, Drachenköpfe, 2 große Marmorrochen, Quallen, viele Muränen, Jakobsmuscheln, Seesterne von 10 bis 60 cm Größe…
Am Punta Marroqui und San Andrés liegen verrostende Wracks, an letzterem Spot ein Schaufelraddampfer (?), dessen Speichenrad und einige Aufbauten man noch gut erkennen kann. Die Tauchgänge für uns wurden unter der Woche nachmittags gegen 17.00 Uhr durchgeführt, da wir vormittags Spanischkurs hatten; am Sonntag fanden zwei TG um ca. 10.00 und 12.30 statt. Dabei wurde nach dem ersten TG kurz der Hafen wieder angesteuert, die Flaschen gewechselt und dann ein zweiter Spot angesteuert. Bis auf Sonntag, wo es etwas voller war, waren wir nur zu viert oder fünft unter Wasser. Die Tauchzeiten und -spots richten sich auch nach den Gezeiten, die um die Insel mitunter starke Strömungen hervorrufen können; davon war aber nur einmal ansatzweise bei einem leicht verspäteten TG etwas zu merken.
Insgesamt lohnt sich Tauchen in Tarifa auf jeden Fall, ist man sprachlich etwas flexibel, ist Miguel und die Basis Scorpora definitiv zu empfehlen. Sehr nett und herzlich; sehr bemüht, bei allen Problemen zu helfen; flexible Ausfahrten auch nur für wenige Leute, und irgendwie findet sich immer ein Weg Sprachprobleme zu lösen – und sei es, den netten Herren aus dem Whale-Watching-Büro nebenan kurz als Übersetzer für die vertracktesten Sprachprobleme heranzuziehen :)…
Fazit: definitiv wiederholungswürdig, auch in der Kombination Spanischlernen und Tauchen!



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