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Club Léo Camaret sur Mer Bretagne Frankreich

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European Diving St. Tropez

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 Datenbank - Basen/Shops - Frankreich - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 61515
Club Léo Camaret sur Mer Bretagne Frankreich
Geschrieben am 29.08.2010 von larus84 [PADI OWD, 29 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im Sommerurlaub in Camaret Anfang Juli 2010 habe ich erstmals hier getaucht und den Ferienort gezielt nach Vorhandensein einer Tauchbasis ausgewählt. Grundsätzliches über Lage und Organisation der Tauchbasis steht hinreichend in den schon veröffentlichten Berichten. Im Gegensatz zu den üblichen Tauchbasen in Urlaubsgebieten gehört hier organisatorisch eine Art Jugendherberge sowie eine Segel- und Surfschule zu dem Club dazu. Daher gibt es auch keinen Pick-up-Service im Hotel oder gar Ferienhaus wie anderenorts. Besonders erwähnen möchte ich die insgesamt gute Organisation durch die First-Ladies Laetitia und Terez (Merci beaucoup à tous) mit ihren vielen, teils freien oder ehrenamtlichen Mitstreitern. Der Club ist kein rein privatwirtschaftlich geführtes und auf maximalen Gewinn ausgerichtetes Unternehmen sondern Gutes, z.T. neues Material in ausreichender Menge ist vorhanden, wobei der Umgang damit durch einzelne Gäste einen manchmal schaudern läßt. Spinde für das individuell ausgegebene oder eigenen Material sind vorhanden, z.T. etwas verranzt, Schlösser gibt es nicht, aber darauf wird vorab in der Homepage hingewiesen. Die Räumlichkeiten und Duschen (mit warmem Wasser!) haben einen ziemlichen Retro-Charme, die Toiletten könnten regelmäßigere Reinigung vertragen, aber funktionell taugt es. Als noch recht neuer ´Warmtaucher´ hatte ich einigen Respekt vor den erwarteten und tatsächlich vorhandenen 14-16°C an den ca. 80 Tauchplätzen in der Rade de Brest und um die Pte. de Penhir. Mit den neuwertigen 7mm Leihneoprens mit Kapuze ist das aber kein Problem, das ausgiebeige Akklimatisieren nach dem Sprung ins Wasser ist zwingende Notwendigkeit. Im Gegensatz zu Mittelmeer und Kanaren herrscht hier häufig deutlich merkbare, teils heftige Strömung und die Sicht beträgt nur einstellige Meter. Wo Großfische relativ selten angetroffen (oder wg. der Sichtweiten nur nicht entdeckt?) werden, ist die Mikrofauna und -flora, besonders mit Patricks Lupe, an Artenreichtum und Farbenfrohheit kaum zu toppen. Krustentiere jeder Art und Größe, bis zu markttauglichen großen Seespinnen und Taschenkrebsen sowie kleinere und mittelgroße Barscharten sind immer wieder in den Seetangwäldern, Höhlen und Nischen anzutreffen. Das Tauchen durch meterhohe Kelbwälder hat seinen besonderen Reiz und erleichtert bei starker Strömung auch das Fortkommen. Spannende Tauchplätze, z.B. isoliert aus der Tiefe herausragende Felsen werden mit GPS punktgenau angefahren und entlang der Ankerleine angetaucht.
Wracks, meist aus der Neuzeit, aber auch mehrere 100 Jahre alt, sind hier keine Seltenheit und liegen nicht nur in großer Tiefe, z.B. das Torpedoboot Challand du Dellec in nur ca. 11m! Der jeweilige Tauchplatz wird recht kurzfristig in Abhängigkeit von Wetter und Gezeiten angefahren, ein kurzer Check erfolgt durch die Tauchlehrer und dann erst das Briefing. Täglich gibt es zwei Ausfahrten, wobei die Bootsfahrt teils über eine Stunde einfacher Weg dauert, man bekommt sozusagen die Promenade en mer gleich mit dazu. Warum niemals morgens und nachmittags am gleichen Platz getaucht werden kann und jedesmal eine lange Mittagspause, verbunden auch mit Ausräumen des Materials, sein mußte, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Ich vermute, daß im öffentlichen Dienst in Frankreich die mehrstündige Mittagspause Pflicht ist... Abfahrt morgens um 9:00h und nachmittags ist erst um 15:00h. Dadurch wird ein Tauchtag doch recht lang, anderweitige Unternehmungen damit ausgeschlossen. Eine etwas kürzere Mittagspause auf dem Boot hätte mir auch gereicht und wäre zumindest in dieser Zeit angesichts der angetauchten Tiefen kein Problem gewesen. In Frankreich wird viel von ´oben herunter´ reglementiert und die Limits der Brevetierungen haben so was wie Gesetzcharakter; daran wird sich auch strikt gehalten, offenbar finden regelmäßige Kontrollen der Logbücher und der Tauchcomputer der Tauchlehrer statt. Das war ich von anderen Ländern nicht so gewohnt. CMAS zählt und sonst nicht viel. Taucher mit anderen Brevetierungen dürfen in Frankreich prinzipiell nur mit Tauchlehrer tauchen. Für mich kein Problem, für meine Individualanleitung und Führung durch einen der erfahrenen Tauchlehrer wie z.B. Patrick, Bernard oder Frank (Merci beaucoup) war ich sehr dankbar und erhielt immer auch tauchtechnischen Input. Zum Glück reichten meine Französischkenntnisse aus, um mit Native-speakern klarzukommen. Denn Frank aus der Pfalz und Didier, der perfektestes Hochdeutsch und Schwäbisch spricht, waren die einzigen Deutschsprachigen für eine ganze Reihe von deutschen Urlaubern. Der Reisezeitpunkt kurz vor den französischen großen Ferien war gut gewählt, da ab diesem Zeitlunkt eine Flut von Tauschschülern über die Basis hereinbricht, so daß die bisher gewohnte individuelle Betreuung nicht mehr möglich sein dürfte. Insgesamt sehr abwechslungs- und erlebnisreiches Tauchen unter etwas anspruchsvolleren Bedingungen, als bisher gewohnt, mit tollen Tauchlehrern ließen die Zeit in Camaret unvergeßlich werden.
Die Bretagne und besonders die Rade de Brest sind als Tauchziel sehr zu empfehlen und mit den Leuten vom Club Léo-Lagrange hat man kompetente Partner dabei.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 61082
Club Léo Camaret sur Mer Bretagne Frankreich
Geschrieben am 15.08.2010 von Conny [CMAS*, 111 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Der Freizeitclub Léo-Lagrange in Camaret-sur-Mer, Bretagne, Frankreich bietet die Wassersportarten Tauchen, Segeln, Windsurfen und Surfen an.Camaret-sur-Mer ist ein kleiner Ort und liegt an der Spitze der Halbinsel von Crozon in der Bretagne. Der Hafen ist geschützt durch einen Deich, auf dem ein vom Festungsbauer Vauban errichteter Turm seit Jahrhunderten über die Hafeneinfahrt wacht. Dieser Turm gehört heute zum Unesco-Weltkulturerbe. In Camaret haben auch sehr viele Künstler ihr Atelier. Die Tauchbasis befindet sich direkt am Hafen, von dessen Quai auch die Boote zu den Tauchausflügen starten. Die Basis bietet Garderoben, Duschen, Trockenräume für ca. 100 Taucher und eine Füllstation mit drei Kompressoren sowie eine Nitrox-Füllanlage. Der Club verfügt über drei große Boote.
Es stehen über 80 Tauchplätze zur Verfügung, davon sind mehr als 20 Wracks. Die Basis war bis vor kurzem VDST-Ausbildungs- und Trainingsstandort. Die Bucht von Camaret und das Seegebiet vor der Atlantikküste der Bretagne um Brest haben etliche Schätze zu bieten, denn
aufgrund der starken Strömungen ist das Wasser des Mer d’Iroise sehr sauerstoffreich und erlaubt daher einen großen Artenreichtum von Flora und Fauna.
Organisiert und begleitet wurden meine Tauchgänge von Terez und Laetitia, die an Charme, Fachwissen, Organisationstalent und Sicherheitsbewußtsein kaum zu übertreffen sind. Sicherheit ist in Frankreich beim Tauchen das erste Gebot, u. a. deshalb werden nur CMAS-Brevets akzeptiert. Wer Bronze hat, so wie ich, darf nur in Begleitung eines Buddies mit Tauchlehrer-Brevet und nicht tiefer als 20 m tauchen.
Bei Léo-Lagrange gehen die Tauchausflüge auf die Minute pünktlich los. Am Tauchplatz angekommen springt Terez mal schnell ins Wasser, um den Anker, den Strömungsverlauf und die Gesamtsituation zu prüfen. Etliche der Tauchplätze haben eine schwierige Strömung bei Flut, andere sind in ruhigen Gewässern. Nachdem sie wieder an Bord ist, erfolgt das Briefing, dann gehen die Gruppen ins Wasser.
Ende Juni hatte das Wasser an der Oberfläche 22 Grad C, ab ca. 18m sind es dann 14 Grad. Je nach dem, ob die Algen schon blühen, ist die Sicht besser oder schlechter. Die Dünung kann schon ganz schön stark sein. Unter Wasser sind die versprochene Vegetation und die Fische tatsächlich da. Es gab Lippfische, Anemonen, Quallen, Röhrenwürmer, Nacktschnecken, Saint Jacques, Hummer, Schwämme, die auf deutsch Elefantenpopo heißen, und und und. Die Anemonen im Torpedoschacht „meines“ Wracks waren besonders schön.
In der Bucht von Brest ist Tauchen noch echter Sport und bei den Mädels von Léo-Lagrange fühlte ich mich sicher aufgehoben. Danke Terez und Laetitia.



Association créée il y a 45 ans, le Club Léo-Lagrange de Camaret propose une varirété de sports nautiques : plongée, voile, planche à voile et surf.
A la pointe de la Bretagne, le port de Camaret est protégé par le sillon et la Tour Vauban (patrimoine mondial de l´Unesco). Au bord du quai, et face à la cale d´embarquement, la base accueille 100 plongeurs avec vestiaires, douches, sanitaires, séchoirs, atelier, station de gonflage avec trois compresseurs et station Nitrox. Le club dispose de trois bateaux.
Avec plus de 80 sites de plongée, dont une vingtaine d’épaves, la base a servi récemment de centre de formation pour moniteurs allemands VDST.
Au coeur du parc marin de la Mer d’Iroise, la faune et la flore sous-marines sont très variées. La anse de Camaret et la mer d’Iroise recèlent quantité de trésors à découvrir.
Mes explorations ont été organisées et conduites par Terez et Laetitia. Leur charme, leur talent d’organisation et leur sens des responsabilités s’agissant de la sécurité sont sans équivalent. La sécurité est le point central en France, raison pour laquelle seuls les brevets CMAS y sont acceptés. Le CMAS niveau 1 permet de partir en exploration avec un moniteur jusqu’à 20 m.
Une fois arrivés sur le site de plongée, Terez se jette dans l’eau pour vérifier l’ancre, les courants et la situation générale. De retour sur le bateau, une séance de briefing est tenue et l’exploration commence.
Fin Juin 2010, l’eau était à 22° C en surface de la mer et de 14°à partir de 18 m.
La visibilité dépend de la floraison des algues et de la houle.
On rencontre beaucoup de merveilles sous-marines : méduses, spirographes, nudibranches, fesses d’éléphant, Saint Jacques, homards.
La rade de Brest et la anse de Camaret offrent des explorations sportives. Il faut absolument y plonger ! Merci Terez et Laetitia.
Merci Erwan pour rédiger le texte.

Terez (links) & Laetitia
Terez (links) & Laetitia

LéoLagrange Basis
LéoLagrange Basis

Die Flotte
Die Flotte

Die Planung
Die Planung

Camaret
Camaret

Die Ausfahrt
Die Ausfahrt

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 37209
Club Léo Camaret sur Mer Bretagne Frankreich
Geschrieben am 18.08.2007 von Doppeldreier [VDST TL, ? TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

TAUCHEN IM Club Léo Lagrange in Camaret. Viel verschreckt der Ruf des schönen und fast schon romantischen Ortes Camaret sur Mer. Warum ist dass aber so? Weil der VDST Jahre lang hier seine Tauchlehrer ausgebildet hat und deren Schilderungen am Stammtisch meist sehr grausam waren um den eigenen Ruhm zu stärken. In Wirklichkeit ist das Tauchgebiet um Camaret sehr sehr schön, kleine schöne Häuser in einer schönen Landschaft umgeben vom Atlantik. Viele Tauchplätze, Felsen und Wracks bieten für Anfänger und Fortgeschrittene Abwechslung und Spaß. Das Wetter biete leider auch sehr oft Abwechslung aber auf das Wetter kann man sich ja einstellen. Die Tauchbasis ist sehr gut ausgestattet, mit Moderner Ausrüstung versehen und mit sehr viel Personal versehen. Diese bildet sich meist aus ehrenamtlichen Tauchlehrern aus Frankreich und Deutschland, meist CMAS aber auch hier und da PADI. Also kein typisches Rotes Meer Personal, sondern Taucher mit sehr viel Erfahrung und Routine. Die Tauchboote sind ältere kleine Ausflugsdampfer, Lotsenboote oder Fischkutter, mit viel Charme und robuster Technik und eben ideal zum tauchen. Rausgefahren wird 2x am Tag und streng eingeteilt nach der Einstufung des Brevets. Leider ist das so und gerade für 1* Taucher sieht das französische Gesetzt viele Einschränkungen vor , das ist leider eine Tatsache und muss von der Basis eingehalten werden. Die Polizei bzw. der Hafenmeister achten sehr streng darauf. Das Personal versucht aber immer jeden Taucher schöne Tauchgänge zu ermöglichen. Überfüllte Tauchplätze gibt es hier nicht, Hektik ist unbekannt, das Essen ist gut, typisch französisch eben und wer nicht tauchen will oder kann, kann Segeln, Windsurfen oder sich an den schönen Strand von Pen Hir legen. Mal im Internet nachschauen, http://www.club-leo-camaret.net/indexD.htm

Viel Spaß in Frankreich!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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