Basen/Shops Spanien - Festland

Club Nautique, Marina del Este / Almunecar

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 Datenbank - Basen/Shops - Spanien - Festland - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 28594
Club Nautique, Marina del Este / Almunecar
Geschrieben am 28.07.2006 von Zentaucher

Vom Betreiber selber haben wir eine Antwort bekommen, dass Club Nautique auf unabsehbare Zeit nicht operiert. In Marina del Este war von dieser Tauchbasis auch nichts zu sehen. Von einer informierten Hotelbesitzerin vor Ort hörten wir, dass viele kleine Tauchbasen, auch Club Nautique, ganz oder vorübergehend schließen mussten, weil neue spanische Gesetze einen irren Personalaufwand für Bootstauchgänge verlangen.

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Datenbankeintrag 2318
Club Nautique, Marina del Este / Almunecar
Geschrieben am 19.09.2002 von Harald Pauli [PADI Recue, 3 TG]

9 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Allgemein kann zur Basis nur noch gesagt werden, daß sie Anfang 2002 den Besitzer gewechselt hat. Sie ist immer noch in englischen Händen: der Vorname des Besitzers ist Dids, der zusammen mit seiner Frau die Tauchbasis leitet.
Ansonsten sind die anderen Tauchlehrer neben englischer auch argentinischer Nationalität. Mit einigen deutschen Lehrer, die vorhin dort arbeiteten, ist noch immer ein guter Kontakt (man hilft sich untereinander). Wenn gewünscht kann man also seinen Kurs oder die Tauchgänge in deutscher Sprache machen.
Was mit persönlich besonders gefiel waren die festen Tauchzeiten: um 10.00 / 12.00 / 14.00 und 16.00 Uhr. Vor allem um 10.00 Uhr war es sehr ruhig; einmal fuhr man sogar mit mir alleine hinaus.
Die "Nachbartauchschule" in Marina del`Este hatte zwar ein größeres Boot, aber auch viel mehr Taucher, die oft unkontrolliert wie eine Gruppe Piranhas über einen Tauchplatz herfielen, sich durch aufwirbeln des Bodens die Sicht nahmen, und am Ende nichts gesehen hatten (ich habe mit einigen Tauchern gesprochen, die denselben Tauchplatz besucht hatten).
Durch die vielen englischen Besucher ist die Stimmung immer sehr humoristisch/gut.
Beim Wechseln (z.B. vom 10.00 Uhr Tauchgang zum 12.00 Uhr Tauchgang) geht es ein wenig hektisch zu, aber das gehört dazu. Man muß eben darauf achten, daß alle Sachen auf`s Boot geraten.
Auch die Preise waren sehr o.k.: für einen Tauchgang mit Boot inklusive Material (ich hatte nur meinen eigenen Komputer und mein eigenes Atemgerät mit) zahlte ich ganze Euro 26,-
Alles in allem also sehr empfelenswert.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 709
Club Nautique, Marina del Este / Almunecar
Geschrieben am 07.08.2001 von Marco Thornagel

6 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Da dies der zweite Bericht zu der Tauchbasis ist, brauche ich die Lage nicht näher zu beschreiben. vielleicht nur soviel, Marina del Este ist ein kleiner aber feiner Jachthafen, der gut 50 Km östlich von Malaga bei Almunecar liegt. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass viele Tauchschulen, die westlich von Malaga liegen, also z.B. in Marbella, die zwei Stunden Autofahrt in Kauf nehmen, um in Marina del Este tauchen zu können. Das spricht für die Tauchplätze und somit für sich.

Allgemein ist zur Tauchbasis zu sagen, dass die Leitung im Sommer 2000 gewechselt hat. Chef ist jetzt Andrew Spencer, ein super netter Engländer - dementsprechend ist die Basissprache auch Englisch. Das ganze Team haben wir in unserem Urlaub nicht kennengelernt, wir waren überwiegend mit der spanischen Tauchlehrerin Paqui und Andrew im Wasser. Paqui hat einige Jahre in Deutschland verbracht und spricht fliessend Deutsch, so dass es mit der Verständigung keinerlei Probleme gab. Die Basis ist nach wie vor recht klein und auch die Ausrüstung ist nicht unbedingt auf dem allerneusten Stand - allerdings ist unserer Meinung nach alles top gewartet und gepflegt.

Zu unseren Erfahrungen mit der Basis ist zu sagen, dass wir absolut zufrieden waren. Unsere Erwartungen wurden sogar eher übertroffen. Für meine Frau und mich ist es wichtig, dass wir dem Hobby "Tauchen" gemeinsam nachgehen können. Da wir einen kleinen Sohn haben (gut 1 Jahr alt) ist dies durchaus schwierig. Aus diesem Grund haben wir im Frühjahr, also einige Monate vor unserem Urlaub, per E-Mail Kontakt mit der Tauchbasis aufgenommen und angefragt, ob sie einen Babysitter organisieren können. Obwohl wir eigentlich keine positive Nachricht erwartet hatten, kam nur wenige Tage später die Antwort, dass es überhaupt kein Problem sei, sie könnten einen Babysitter besorgen. Wie wir mittlerweile wissen, war das nicht zuviel versprochen - das Babysitting hat hervorragend geklappt!

Die Basis bietet drei Tauchfahrten täglich an (10.00, 12.30, 16.00 Uhr), die Anfahrtzeiten sind mit ca. 10 min sehr kurz. Da wir noch gerade in der Vorsaison dort waren, hatten wir während der Woche den Diveguide für uns fast allein. An den Wochenenden wird es dann schon voll, zumal die anderen Basen (s.o.) auch alle kommen. Außerdem gibt es in Marina del Este noch eine zweite, größere Basis (Buceo la Herradura). Wir haben den Ablauf der Tauchfahrten sehr angenehm empfunden, da zu keiner Zeit Hektik aufkam. Das Gerät wurde im Hafen fertig gemacht und auf das Boot verladen. Am Tauchplatz angekommen fand als erstes ein ausführliches Briefing statt, der Tauchplatz und -gang wurde genau erklärt, Zeichen abgesprochen, Buddies zugewiesen (sofern wir nicht sowiso nur zu dritt waren) - also wie man es sich wuenscht, und wie gesagt, alles in Ruhe. Dann wurde endgueltig aufgerödelt und es ging los. Tauchgänge können entsprechend allen Ausbildungsstufen durchgeführt werden, diesbezüglich ist dem ersten Bericht zu der Basis nichts hinzuzufügen.

Als Fazit kann gelten: Wir haben uns auf dieser Basis in sehr guten Händen gefühlt - entsprechend schwer viel der Abschied. Wenn jemand weitere Informationen moechte kann er uns gerne ansprechen, außerdem hat der Club Nautique auch eine neue Homepage (derzeit nur in Englisch, Spanisch und Deutsch sollen aber folgen): www.clubnautique.com

Ganz im Gegensatz dazu stehen unsere Erfahrung mit der zweiten, spanischgeführten Basis (Buceo la Herradura), die wir im letzten Oktober für exakt 1! Tauchgang besucht haben. Neben den nicht so relevanten sprachlichen Problemen (der Diveguide konnte sich nur mühsam auf Englisch verständigen und unser Spanisch ist leider auch noch nicht allzuweit vorangeschritten) haben wir uns dort nicht sicher gefühlt. In Spanien darf man nur Tauchen, wenn man versichert ist z.B. über DAN und dies gegenüber der Tauchschule dokumentieren kann. Da uns dies damals nicht bekannt war hatten wir keine entsprechende Versicherung. Nachdem der Guide dies zur Kenntniss genommen hatte, hat er uns ohne einen weiteren Kommentar die Ausrüstung gegeben und wir sind zum Tauchgang aufgebrochen - ohne Versicherung! Da wir noch zu den Anfängern zählen, ist uns die Tragweite dieses Vorgehens erst im Nachhinein wirklich bewusst geworden. Darüberhinaus gab es auch kein Briefing. Wir kamen am Tauchplatz an und der Guide schickte uns ins Wasser.

Sicherlich war dies nur eine einmalige Erfahrung und kann nicht verallgemeinert werden. Wir haben allerdings nun den Club Nautique als sehr kompetent und zuverlässig kennengelernt, so dass wir keine Veranlassung haben die andere Tauchschule nochmals zu testen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 373
Club Nautique, Marina del Este / Almunecar
Geschrieben am 10.11.2000 von Carsten Schmitz

7 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,

Eins vorweg: Ich habe diese Tachbasis stets in der Nebensaison besucht, d.h. alle Angaben können sich natürlich während der Hauptsaison ändern. Das letzte Mal war ich dort vor ca. einem 3/4 Jahr.

So, nun mein Bericht:

Die kleine aber von PADI sehr gut benotete Tauchbasis (auch Tauchlehrer PADI Lehrgänge werden hier durchgeführt) liegt an einer der besten Tauchgebiete Andalusiens im wirklich paradiesischen Jachthafen Marina del Este. Ich hatte das Vergnügen dort meinen Open Water Diver und eine halbes Jahr später meinen Advanced Open Water Diver zu machen. Mein Tauchlehrer in beiden Kursen war Heiko Schäfer, ein sehr netter aber auch umsichtiger und sehr erfahrener Tauchlehrer mit Berliner Dialekt. Ich habe mich stets bei ihm sehr wohl und vor allen Dingen sicher gefühlt. Überhaupt geht es in der kleinen Tauchbasis eher familiär und umgänglich zu. Ausser Heiko gab es damals noch zwei weitere Tauchlehrer, mit denen ich aber leider wenig Kontakt hatte. Der Besitzer des Ladens, Walter Daxer, ist auch ein netter Kerl und Österreicher.

Unser OpenWater Diver wurde mit 4 Teilnehmern abgehalten, was natürlich eine sehr persönliche Betreuuung zuliess. Keinen Moment liess uns Heiko während der Flachwasserübungen/TGs aus den Augen. Beim Advanced OWD hatte ich sogar das seltene Vergnügen einen persönlichen Kurs zu belegen. Ich war der einzige Teilnehmer, da gerade spanischer Winter war ; ) (Januar bis Februar).

Soweit ich weiss, gab es in dieser Tauchbasis bisher nicht einen einzigen noch so kleinen Unfall.

Grundsätzlich war das Leihen von Ausrüstung dort verhältensmässig günstig. Die Ausrüstung selber war in durchschnittlicher bis guter Verfassung. Aufgrund des persönlichen Kontaktes war es kein Problem auf Wünsche bzgl. der Ausrüstung einzugehen.

Sofern man dort seinen Tauchschein gemacht hat, werden die einzelnen Dives den PADI Absolventen dort 10% günstiger angeboten.

Tauchplätze: Vorweg gilt es natürlich zu sagen, dass Spaniens Mittelmeerküste natürlich nicht das Rote Meer ist. Es gibt eine Menge Fische dort, Weichkorallen, Seesterne, Kleinlebewesen (alles in allem eine sehr abwechslunsgreiche Flora und Fauna ;-) inkl. Muränen und Kraken), und wenn man sich ein bisschen Zeit und ein Auge für Details hat kann man eine Menge entdecken. Selten sieht man auch Mondfische, sehr selten mal Delphine oder kleine (völlig ungefährliche) Haiarten.

Es gibt ein paar Höhlen , die aber eher für erfahrene Höhlen-Taucher ein Reiz sind, und eine sehr schöne Grotte, die ab AOWD betaucht werden kann (das o.g. Höhlensystem schliesst an diese Grotte an).

Alle Tauchgänge werden von bis zu 2 Tauchbooten mit maximal 10 Leuten pro Boot abgehalten.

Die Anweisungen des Dives sind bündig und eindeutig , das Gefahrenpotential ist in diesem Tauchgebiet niedrig, die Stimmung war immer sehr gut, auf Vorkenntnisse wird geachtet (Frage des Divemaster an zwei Engländer: ´You know this area?´. Antwort:´Yeah. We know the fish by name...!´).

Trotzdem ist es wichtig, sich wie überall auch sich mit seinem Buddy vorher zu verständigen, damit es später keine Missverständnisse gibt ( ich hatte auch schon den Buddy, der vor mir ohne Pause durchs Riff rennt).

Fazit: Alles in allem für den günstigen Tauchurlaub sehr zu empfehlen. Nicht ganz so tolle Anzüge, alles andere aber sehr gut und regelmässig gewartet (man setzt hier auf Scubapro), freundliche familiäre Atmosphäre (wie man in den Wald hineinruft...), klasse Umgebung, klasse Ausbildungstauchgänge, sehr gute Lehrer (auf jeden Fall meiner).

Grüsse,

Carsten

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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