Club TBAC, Camaret-sur-mer (Bretagne) Geschrieben am 28.12.2010 von tiefenbetrüger [CMAS ***, ? TG]
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CLUB TBAC (Tauchbasis Atlantik Camaret) Dieses Jahr sollte es wieder ein neuer Tauchplatz werden. Aus einer Debatte von 2009 (´Wo liegen die meisten Wracks´) konnten wir keine Lösung, zwischen Norwegen und der Bretagne, finden. Norwegen war bereits bekannt, also starteten wir die Planung für Frankreich, Bretagne und genauer gesagt Camaret-sur-Mer! Die Erfahrung unseres Tauchpartners und der gute Ruf vom Club TBAC eilte Voraus und somit war unser Ansprechpartner schnell gefunden. Dr. Albert Ubl aus Ludwigshafen mit seinem Tauchboot ´BIG HEIN´. Er unterhält den Tauchbetrieb während der Sommermonate oder nach Absprache auch zu späteren Zeitpunkten. Nach einer wirklich tollen Autofahrt durch die Normandie kamen wir im Juli 2010 halbwegs entspannt, aber mit viel Freude und tollem Wetter, in Camaret an. Die Verbindungen in Camaret sind mehr als nur leicht. Es ist ein kleines gemütliches Städtlein, wo aber auch Stimmung sein kann (Reisezeitpunkt Fußball WM2010). Die Umgebung, das Essen und die Gastfreundschaft waren wirklich sehr schön. Englisch sollte man allerdings vermeiden ;-)
Zum Tauchen: Die kleine, fast übersehbare Tauchbasis liegt direkt am kleinen Hafen Camarets. Hier erkennt man schnell, dass nicht neuste Tauchequipment sondern taucherrische Fähigkeiten angesagt sind. Kurz gesagt ´Einfach urig, aber toll!´. Nach einem gründlichen Check von Brevet, Ärztliche Untersuchung und Co. geht es zur Absprache der Tauchgänge. Die Tauchregeln in Frankreich sind klar und straff festgelegt. Das bekommt man, bei Albert nicht besonders, schon zu spüren. Große Ansprachen zu den Tauchspots muss und braucht man nicht erwarten. Briefing, Highlights und evtl. Besonderheiten und ab geht es. Natürlich kann man mit Albert auch tolle lange Gespräche führen :-)) - gerade bei den ´Heimreisen´ in den Hafen. Die verschiedenen Tauchzonen (Entfernungsabhängig) werden nach Wunsch und Wetter angefahren. Wetter und gerade ´Tidenhub´ sind hier die wichtigsten Punkte. Trotz viel Erfahrung und Gezeitentabelle kann es manchmal Unterwasser ´schaukelnd´ zugehen :-) Im Allgemeinen hatten wir eine Sicht von 10-20m und Wassertemperaturen um die 16°C. Freie Aufstiege mit der eigenen Sicherheits- / Dekoboje waren hier Standard, wie auch das ´Einsammeln´ der Tauchgäste. Im Flachwasser (~6m) konnte man sehr häufig mit Wellengang rechnen. Die Tauchplätze wurden immer sehr gut von Albert angefahren (Erfahrung und GPS) und lagen mit Masse im 20-30m Bereich. Hier bleibt eigentlich kein Wunsch offen. Kleine Höhlen, Grotten, Wracks, Steilwände und eine tolle Fauna und Flora Landschaft bieten tolle Tauchgänge! Nach dem ersten Tauchgang fährt man im Normalfall immer in den Hafen zurück. Auf Grund der Tide müssen ein paar Stunden vergehen bis der 2. Tauchgang durchgeführt werden kann. Mit Glück sieht oder hört man ein (fahrbereites ;-) ) U-Boot. Der größte französische Marinehafen liegt nämlich in der Nähe. Die Tauchgänge waren wirklich toll und eine angenehme Erfahrung, in jeder Hinsicht!
Was haben wir für uns mitgenomen?
Der schöne Leitsatz ´Wer in Deutschlands dunklen Seen das Tauchen gelernt hat, kann auf der ganzen Welt tauchen!´ muss ergänzt werden. Nach diesem Urlaub heißt es: ´Wer in Deutschlands dunklen Seen das Tauchen gelernt und den ersten Tauchurlaub in der Bretagne hinter sich hat, kann auf der ganzen Welt tauchen!´ :-) * Wir kommen wieder !!
Die Tauchbasis
Club TBAC
BIG HEIN
BIG HEIN & Albert
Felsküste - Bretagne
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Club TBAC, Camaret-sur-mer (Bretagne) Geschrieben am 19.07.2009 von Dunker
3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Der Club TBAC (steht für: Tauchbasis Atlantik Camaret) liegt am Quai Kleber, Nummer 4. Geführt wird die Basis von Dr. Albert Ubl, einem Arzt aus Ludwigshafen, der als Inhaber einer französischen BEES-Lizenz hier seinen kleinen, aber feinen Tauchbetrieb durchführt. Zur Basis gehört die BIG HEIN, ein ehemaliges DLRG-Schiff aus Düsseldorf, niederländischen Ursprungs. Die Basis befindet sich in einer kleinen Garage, in der sich auch das Equipment nebst dreier Kompressoren (nur 200 bar) befindet, dass man zu tauchen benötigt. Dazu kommt ein Dixiklo im Hof und ein Trocknungsraum. Mehr braucht das Taucherherz auch nicht und das ist gut so. Wer hofft, eine bunte Basis vorzufinden, an der Sonnenschirme im Vorgarten stehen und knapp bekleidete Mädels den Gästen zur Begrüßung Longdrinks und Specialityangebote in Hochglanzprospekten offerieren, ist hier falsch: hier wird getaucht!
Mit der Big Hein werden bis zu 20 Wracks und diverse andere Spots angefahren, die aber alle eins gemeinsam haben: Strömung – und je nach Gezeitenlage nicht zu knapp :-) Aber Albert beherrscht sein Handwerk und steuert den ausgewählten Spot passend zum Tidenwechsel an, dass eine stärkere Strömung erst passend zum Ende des TG merkbar wird.
Der Einstieg erfolgt über die hintere Plattform des Bootes an einer zuvor gesetzten Markierungsboje. Der Aufstieg setzt unvermeidlich das Mitführen (und Beherrschen) einer Boje voraus, da aufgrund mit der jeweiligen Strömung ein Abtreiben vom Spot zwangsläufig einhergeht. Ist man dann – je nach Deko oder Sicherheitsstopp - mal oben, wartet das Boot in der Regel schon in akzeptablem Abstand neben der Boje. Zurück geht es mit Hilfe von Leiter und Seilen, die je nach Wellengang auch bitter von Nöten sind. Je nach Seegang sollte auch über das ein oder andere Magenpräparat nachgedacht werden.
Das französische Tauchreglement in allen Ehren, aber hier darf tauchen, wer tauchen kann – mit Verbandsdiskussion ist man bei Albert fehl am Platz. Welcher Verband das Kärtchen ausgestellt hat, ist hier egal – ob man tauchen kann, ermittelt Albert beim ersten TG und danach werden die Teams zusammengestellt. Somit darf sich hier auch ein PADI, SSI, CMAS oder sonst wie Brevertierter den Freuden des Wracktauchens hingeben, was in Frankreich nicht die Regel ist. Die Anfänger schnappt sich Albert persönlich, der Rest darf frei tauchen.
Sauerstoff ist ausreichend an Bord und die medizinische Betreuung taucht gleich in der Nähe mit – besser ist dieser Aspekt kaum zu bewerkstelligen.
Flaschen werden in der 10, 12 und 15 Literversion vorgehalten, gleiches gilt für alle Ausrüstungsgegenstände. Blei ist ausreichend an Bord.
Die Wracks sind von Meeresbewohnern gut besucht bzw. besiedelt, und wer zur Panhir rausfährt (ok, nur noch zwei Kessel sind übrig) kann hier Conger in jeder Größe antreffen. Der dickste Bursche, den wir besucht haben (halt: Burschin) dürfte hierbei fast die drei Meter erreicht haben, ein imposanter Anblick. Leider variiert die Sicht je nach vorherrschenden Bedingungen, was aber dem Tauchspaß keinen Abbruch tut. Siehe auch hier:
http://www.youtube.com/watch?v=0YzC7fvsW1w
Ansonsten ist auch überall eine reichliche Fisch- und Farbenpracht anzutreffen. Insgesamt das richtige für Taucher, die auf Alteisen stehen. Taucher, die mit Strömung oder Wellengang auf Kriegsfuß stehen, sind hier nicht unbedingt richtig am Platz. Dafür gibt es auch kein Rudeltauchen
Neben den normalen Öffnungszeiten (Sommermonate) kann man bei Albert auch individuelle Gruppentermine buchen. Auf jeden Fall empfiehlt sich ein vorheriger Kontakt via Email über die Webseite des Club TBAC. Von mir, da ich es so gern habe deshalb die volle Flossenzahl.
D.
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Club TBAC, Camaret-sur-mer (Bretagne) Geschrieben am 19.10.2007 von Christian Füreder [PADI, 70 TG]
Hallo Leute: Ich war heuer von 4-5.8.07 in Camaret-Sur-Mer, die Tauchbasis TBAC habe ich auf Taucher.Net gefunden. Der Besitzer der kleinen aber sehr Persöhnlichentauchbasis heist Albert und ist ein Deutscher Arzt. Was heist das ihr euch dort mit deutsch od. Französisch verständigen könnt. Albert ist ein sehr netter aber korrekter Tauchlehrer der nach CMAS unterichtet, es ist jedoch auf dieser Basis kein Problem als PADI-Taucher tauchen zu konnen, hingegen auf anderen Basen hat man als PADI-Tacher oft Probleme weil die Franzosen nicht wissen wie sie einen in Ihr System einstufen sollen. Für mich war das Tauchen mit TBAC ein tolles Erlebniss und ich werde bestimmt wieder dort hinn fahren. Wenn Ihr zum Hafen fährt kommt,Ihr einen Hügel hinunter und an der linken Straßenseite kurtz vor der Torristeninformation liegt die Tauchbasis. Von der Tauchbasis angefahren werden ca.20 Fracks und einige schöhne Riffs. Achtung Ärztliches Artest mitbringen, um in Frankreich Tauchen zu können.
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Club TBAC, Camaret-sur-mer (Bretagne) Geschrieben am 24.02.2004 von Detlef
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Tauchen am Ende der Welt? Camaret liegt im Departemente Finistere auf der Südseite des Eingangs zur Reede von Brest. Die deutsche Tauchbasis Altlantik Camaret (Club TBAC) wird von Dr. med. Albert Ubl betrieben und ist saisonal oder nach Absprache geöffnet.
Es werden ca. 12 Warcks, von 15 bis 130 Meter Länge, gesunken von 1795 bis 1990, angefahren. Die Tiefe beträgt zwischen 4 und 48 Meter. Daneben gibt es unzählige Untiefen, Riffe und Klippen die man betauchen kann. Neben den Wracks gibt es Conger (man sind die dick) und Hummer (lecker) und anderes Getier.
Es wird ausschließlich vom Boot mit qualifizierter Begleitung u.a mit einem Brakuda Course Dirktor getaucht. Ausbildung und Fortbildung wird nach Absprache angeboten.
Der Sicherheitsstandart ist sehr hoch, was auch u.a daran liegt, daß man im Falle eines Falles innerhalb kürzester Zeit in einer der beiden Druckkammern in Brest sein kann.
Das Tauchen ist in Frankreich gesetzlich geregelt!! Die Basis ist verpflichtet, euch nach einem Checktauchgang, in ein vier Sternesystem einzustufen. Die Ausbildungsorganisation ist egal, es wird keiner bevorzugt oder benachteiligt.
Bei der Vermittlung der Unterkünfte ist die Basis behilflich. Camaret ist kein Ziel für Pauschaltouristen. Der Campingplatz oder ein Ferienhaus ist die erste Wahl.
Weitere Informationen unter www.camaret.de oder www.tusgahlen.de.
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