Basen/Shops Costa Rica

Costa Rica Diving, Playa Flamingo

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 Datenbank - Basen/Shops - Costa Rica - 22 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 3:   [ 1 2 3 ]

Datenbankeintrag 68101
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 15.08.2011 von Hans-Werner [PADI OWD, 30 TG]

Hallo,
es wurde ja lange nichts mehr über diese feine Tauchbasis geschrieben, was sicher nicht daran liegen wird, dass niemand da war. Aber Ihr wisst ja, wie das ist: zu Hause angekommen bleibt solch eine Rückmeldung erst einmal liegen.
Ich war mit meinem Sohn (14 Jahre und gerade zu Hause in Berlin den Junior OWD absolviert) im Juli 2011 bei Barbara und Harald, und wir haben uns dort top aufgenommen und aufgehoben gefühlt. Eigentlich waren wir bei der Ankunft schon fast Vertraute, denn es hatte zuvor einen regen Email Verkehr gegeben. Das ist schon mal eine Empfehlung wert, denn als Costa Rica Neuling war ich für viele Tipps dankbar.
An 3 Tagen sind wir dann für je 2 Tauchgänge mit Harald und seinem auch sehr netten Käptn Dennis in See gestochen. Dabei waren nur sehr wenige andere, so dass die Atmosphäre sehr persönlich blieb.
Harald war ein äußerst besonnener, humorvoller und verlässlicher Tauchführer, der die Anwesenheit von Haien oder Rochen förmlich zu riechen schien und uns auf alles schnell aufmerksam machte.
Total nett war, dass er mir unter Wasser seine Tauchmaske zum Tausch anbot, weil meine ständig voll Wasser lief (zu Hause stellte ich dann fest, dass sie einfach undicht ist). Dies nur als kleines Beispiel für die Aufmerksamkeit, die er an den Tag legte.
Harald hat sich sehr gut darauf eingestellt, dass wir nicht die allererfahrensten Taucher sind, hat uns die Schlepperei der Ausrüstung komplett abgenommen (was nicht heißt, dass man nicht Hilfe anbieten sollte), und ihm war keine Frage zu blöd.
Also Leute, wenn Ihr in Costa Rica ein schnell erreichbares fischreiches Tauchgebiet mit kompetenter Begleitung sucht: Costa Rica Diving kann ich nur empfehlen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 49433
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 05.03.2009 von emn [AOWD, 160 TG]

Meine Tochter und ich waren im Februar bei (mit) Harald und Barbara tauchen. Ich stimme den positiven Berichten über diese Basis 100% zu. Ganz nach dem Motto ´klein aber fein´. Erwähnenswert ist die ruhige, zurückhaltende Art von Harald- seine Tips wirkten nie aufdringlich!!! Die bereits erwähnte Tierstation ist ebenfalls ein Grund sich für diese Basis zu entscheiden.
Einziges kleines Manko waren die Anzüge. Wir hatten das seltene ´Glück´ das durch den Humboldtstrom die Wassertemperatur zwischen 21-25°C lag. Für diese Ausnahmeerscheinung waren die Anzüge zu dünn. Als Entschädigung hatten wir aber einen Buckelwal beim Boot gehabt. Ansonsten ist die Ausrüstung neu und in einem sehr guten Zustand.
FaziT: Empfehlenswert, jeder Zeit ohne Bedenken wieder

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 48559
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 13.01.2009 von Roderich Bahr [Rescue Diver, 100 TG]

Meine Frau und ich waren Anfang Januar 2009 nach einer (sehr zu empfehlenden) Rundreise durch Costa Rica für eine Woche im Paradisus Playa Conchal ganz in der Nähe der Tauchbasis. Es gibt dort wohl insgesamt 4 Tauchbasen, aber nachdem wir deren Werbebilder (Taucher, die sich an schwimmenden Mantas festhalten und alles antatschen) gesehen haben, haben wir lieber bei Barbara und Harald angerufen. Von dort hat man uns auch nach sehr freundlichem Kontakt ohne Probleme abgeholt und mit dem Auto (ist jetzt ein anderes als das bilddokumentierte) zum Strand gebracht, wo es dann mit dem Tender (Tauchgerödel wird einem komplett getragen) auf das Boot ging. Dort ca. 30-40-minütige Fahrt zu einem der Spots der Catalina-Inseln, wo es dann in das 26-28°C warme Wasser geht. Bei viel Plankton hatten wir Sichtweiten von 10 bis 15m, was dazu führte, dass wir bei 3 von 4 Tauchgängen Mantasichtungen hatten. Bei der Oberflächenpause gab es dann Eistee und Ananas und Melone (in Costa Rica natürlich super lecker). Der zweite TG wurde dann bei einem weiteren Spot in der Nähe durchgeführt. Zu sehen hatten wir neben den Mantas, Schildkröten, Ammenhaie (andere haben auch white-tips zu Gesicht bekommen), jede Menge Muränen, Koffer-/Igelfische und Schwarmfische und vom Boot aus Delphine und Mobulas. Gegen Mittag waren wir dann wieder im Hotel und hatten auch noch Zeit für uns. Equipment hatten wir bis auf einen INT-Adapter (mitbringen) eigenes, das bei den anderen Tauchgästen gesehene, geliehene machte einen sehr guten Eindruck.
Uns hat das Tauchen mit Costa Rica Diving gut gefallen, leider hatten wir nur wenig Zeit zum Tauchen, was ich sehr bedauere, aber man kann ja wiederkommen!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 44611
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 23.07.2008 von Roland Krammer [PADI DM, 700 TG]

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In Guanacaste, auf der Straße von Brasilito nach Protero und Flamingo liegt 400 m vor dem Strand rechter Hand das Tauchcenter „Costa Rica Diving“ (www.costarica-diving.com). Barbara Deppe und Harald Kunkel führen seit 13 Jahren den kleinen Betrieb. Auf eigenen Grundstück befinden sich vier Zwei-Betten Bungalows mit Terrassen, eine überdachter Gemeinschaftsplatz, sowie die Tauchbasis mit zwei Kompressoren. Die Bungalows sind einfach, jedoch zweckmäßig und für Taucher ausreichend. Die Bungalow-Terrassen liegen vor dem Garten und bieten Platz für gemeinsame Abende bei Bier und Dekowasser. Der Gemeinschaftsplatz verfügt über mehrere originelle Tische aus Guanacastebaum-Baumscheiben und mehreren bequemen Sesseln. Vier Mitglieder des TCWN (Tauchclub Wr. Neudorf, www.tcwn.at) haben beschlossen, im März 2008 einen dreiwöchigen Tauch-Aufenthalt bei Barbara und Harald zu absolvieren. Mit dem Sonnenaufgang melden sich die Vögel und Brüllaffen zu Wort und erleichtern das Aufstehen. Durch ein reichhaltiges Frühstück wird man auf einen Ereignisreichen Tag vorbereitet. Harald verwöhnt seine Gäste und nimmt jegliche Mühe ab. Nur am ersten Tag bringt man die Tauchausrüstung in die Tauchbasis. Jeden Tag werden die Ausrüstung und Pressluftflaschen von der Basis zum Tauchboot und wieder retour gebracht. Ein Shuttleservice bringt uns jeden Tag zum Boot und wieder zurück; die Fahrt dauert ca. 2 Min. Die Ausrüstung wird vom Auto ins Boot verladen und nach dem Tauchen gewaschen und zum Trocknen aufgehängt. Für die Ausfahrt mit der „Moby Dick 1“ zu den Catalina Inseln benötigt man, je nach Tauchplatz und Witterung, ca. 20 bis 40 Minuten. Die Catalina Inseln sind über 20 mehr oder weniger kleine Inselchen mit über 35 unterschiedlichen Tauchplätzen. Das Tauchboot „Moby Dick 1“ ist ein 36 Fuß Boot mit einer 2 x 240 PS Caterpillar-Motorisierung. Auf dem Boot finden ca. 8 Taucher Platz. Pro Tag werden zwei Bootstauchgänge mit einer Oberflächenpause von mindestens einer Stunde durchgeführt. Bei der Bootsfahrt werden wir täglich von Seevögel und Delphinen begleitet. Für den März üblich, wurde es schon nach kurzer Zeit zur Gewohnheit, Buckelwale und springende Rochen, während der Oberflächenpause zu beobachten. Unterwasser haben die Tauchplätze auch ihre Reize. Rochen aller Art (Manta, Kuhnasen-, Zitter-, Gitarren-, Marmorierte- und Stachelrochen), Weißspitzen-Riffhaie und herrliche Schwärme von Gelbschwanzgruntzer, Stachelmakrelen, Doktorfische oder Kaiserfische erfreuen das Taucherauge. Beeindruckend ist auch das Vorkommen von freischwimmenden Grünen Muränen, welche eine beachtliche Länge erreichen können. Durch das hohe Planktonvorkommen können die Sichtverhältnisse stark variieren und bewegten sich zwischen 2 und 30 Meter. Ebenso ist die Wassertemperatur stark Strömungsabhängig und variiert zwischen 20° und 29°C. Für Erfrorene empfiehlt sich ein 5 mm Anzug. Wir hatten das Glück und durften Kuhnasenrochen-„Regen“ (für einen Schwarm waren es einfach zu viele Exemplare, d.h. einige Hundert Exemplare) und Buckelwale beobachten. Auch Überwasser ist das Naturerlebnis eindrucksvoll. Barbara hat ein großes Herz für Tiere und nimmt sich deren an, wenn sie von ihren Besitzern nicht mehr gewollt werden. Im Laufe der Zeit hat sich im Areal der Tauchbasis ein Kleintierzoo mit Papageien, Tukane, Enten, Hunde, Katzen und Nasenbären entwickelt. Die Tiere werden in Volieren, bzw. in Gehegen gehalten und stören den Naturverbundenen Gast nicht. Im Laufe unseres Aufenthaltes haben wir einige Tier-Freundschaften geschlossen. Ein Internet-Cafe mit WLAN, sowie Festnetz-Telefon steht dem Gast ebenso zur Verfügung. Alles im Allem verbrachten wir eine ereignisreiche und interessante Zeit bei Costa Rica Diving.

Kuhnasenrochen
Kuhnasenrochen

Makrelen
Makrelen

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 42677
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 04.05.2008 von olivia [MSDT/PADI, 3000 TG]

Basen bericht über Costa Rica Diving.
Ich habe den Bericht von Klaus über diese Basis gelesen und bin der Meinung, hier muss mal was richtig gestellt werden.ich führe seit 8 Jahren eine eigene Tauchbasis und denke, dass ich mir ein Urteil erlauben kann.Anfang des Jahres waren wir 3 Wochen auf dieser Basis eingebucht und haben prima Tauchgänge gemacht,auch auf 30m und es ging uns dabei sehr gut.Die Luft war prima und die anderen Gäste hatten auch keinerlei Beschwerden.Wir hatten unsere eigene Tauchausrüstung dabei, aber andere Gäste (auch aus Europa)haben mit uns getaucht und die Leihausrüstung war einwandfrei.Einige wahren Wiederholungs Gäste. Das Boot war einmal nicht in Ordnung, weil ihnen verwässerter Spritt getankt wurde.Wir hätten auch mit anderen ansässigen Tauchschulen tauchen können. Diese fuhren jedoch mit riesigen Gruppen los und eben nicht genügend Guides an Board.Das war uns zu unsicher und zu sehr auf commerz ausgelegt. Da haben wir lieber einen Tag gewartet und sind mit der individuellen Betreuung von Harald sehr zufrieden immer wieder verschiedene Gebiete angetaucht (jeden Tag Catalina Islands).Es gab im übrigen alles zu sehen, was das Herz begehrt:Manta, Schildkröte, hunderte Kuhnasenrochen, jede Menge Schwarmfisch, wunderbarer Bewuchs der Steilwände, Geigenrochen, Stachelrochen usw.An der Oberfläche Wale, Delfine, springende Mobulas, aufeinander liegende Schildkröten. Zu den Unterkünften kann ich nur sagen dass alles piko bello war. wir haben keine Autos vorbeifahren gehört und haben uns sehr wohl bei Barbara und Harald gefühlt.Das essen war immer reichlich und sehr lecker.Wir haben niemals ´ein Haar in der Suppe´ gefunden. Zu dem pet shpo kann ich auch nur meine Hochachtung an Barbara aussprechen, sie ist sehr engagiert in Bereichen angefahrene oder verlassene Ein, Drei oder Vierbeinern.Da sie die Einzige ist, und das alle wissen, kann es Zeitweilig schon mal voll werden, aber immer sauber. Wir können nur Gutes berichten und werden gerne wieder hinfahren.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 42448
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 23.04.2008 von Klaus [Instructor, ? TG]

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Basenbericht
Nach einer anstrengenden, über 24 Std. dauernden Anfahrt, bin ich am 06.12.07 in
Playa Flamingo (Costa Rica) angekommen. Ich wollte für 3 Monate auf der Basis
Costa Rica Diving als Guide arbeiten. Selber bin ich IANTD Advanced EANx
Instructor, SCR Dolphin Inst. sowie Trimix Gasblender Instr. und habe >2500
Tauchgänge.
Die Betreiber, Barbara und Harald, hießen mich an den Nachmittag herzlich
willkommen. Harald ohne ein Wort, wie mir gesagt wurde, wurde er von mehreren
Bienen oder Wespen gestochen, dafür von Barbara umso mehr.
Mein erster Eindruck von der Basis war eher enttäuschend, alles voller Dreck und
Hühnerkot. Von den Hunden und Katzen, die ihre Spuren auch hinterlassen, nicht zu
sprechen. Der Pet-Shop tut sein übriges. Man sollte sich überlegen ob ich
Tiernahrung verkaufe, eine Tierpension oder eine Tauchbasis leite.
Naja dachte ich, Augen zu und durch, wird schon, sind ja keine europäischen
Standards.
Als ich dann am anderen Morgen das Equipment sah, war ich froh meine eigenen
Sachen dabei zu haben. Es wurden vor geraumer Zeit ein paar Mares Jackets
gekauft, das ist das einzige Equipment das man zum tauchen benutzen kann.
Natürlich werden bei der Anprobe diese Jackets genommen und vorgezeigt.
Nicht so die Regler, die waren alle verstaubt und in einem desolaten Zustand. Wie sich
später bei den Tauchausfahrten zeigte bliesen die Regler auch öfter ab. Mit deren
Regler währe ich nicht tauchen gegangen. Die Flaschen, ok keine europäischen
Standards, alle ohne die letzten Jahre einen TÜV gesehen zu haben. Flaschen die 1998
den letzten TÜV Stempel bekommen haben sind hier keine Seltenheit.
Der Kompressor, wenn man diesen so bezeichnen kann, hatte in der letzten Zeit auch
keinen Filterwechsel oder eine Wartung erfahren. Zudem ist nur eine kleine Filterpatrone
im Einsatz, die max. 25 Betriebs Std. laufen sollte. In der Zeit, in der ich da war, lief der
Kompressor über 50 Std. ohne Wechsel. An dem Einsatz des Kompressors, wo die
Filterpatrone eingebaut wird, ist zu sehen, dass da auch schon vorher nicht viel dran
gearbeitet wurde.
Ich kann den Tauchgästen nur raten, sich den Kompressor vor dem Buchen eines
Tauchgangs mal zeigen zu lassen und sich selber ein Bild davon zu machen.
Mir schmeckte die Luft nicht, Gott sei Dank sind die Tauchtiefen hier nur um die 10 -
20 m, so dass eine verunreinigte Luft nicht so schnell auffällt.
Zu den Konditionen meiner Anstellung gehörten 200$ / Monat, eine Mahlzeit pro Tag
und die Unterbringung auf der Basis.
Die tägliche Mahlzeit setzte sich aus zwei belegten Tost zusammen. Öfter mit
Tierhaaren versehen, ist ja bei der Menge an Katzen (ca. 20-30) und Hunden (ca. 5 -
10) kein Wunder. Ohne die ganzen anderen Tiere, die hier beherbergt werden.
Nach 10 Tagen konnte ich das belegte Toast nicht mehr sehen und fragte Barbara,
ob ich anstatt der „Mahlzeit“ 1-2$ bekommen könnte, damit ich was Anständiges
kaufen kann. Die Antwort viel so aus, wie ich Barbara mittlerweile kennen gelernt
hatte. Barbara in einem Ton, den ich hier nicht wieder geben kann, NEIN so nicht
und in dem Ton schon gar nicht!!!!!!!
Daraufhin gab es dann Suppe, für weitere 10 Tage, die so dünn war, dass man sie
durch ein Fliegengitter bekommen hätte ohne dies zu verunreinigen.
Nach mehreren Anspielungen auf das Essen hatte es sich dann einigermaßen
gebessert, für drei bis vier Tage. Dann gab es wieder Tost mit Tomate drauf. Es kam,
wie es kommen musste, die Sache eskalierte. Nach einem Gespräch mit Harald,
Barbara redete Gott sei es gedankt nicht mehr mit mir, wurde dann ein Gaskocher
angeschafft, den die Basenhilfe und ich zur freien Verfügung hatten. Auf die
Basenhilfe komme ich später noch zu sprechen. Sorry, doch Barbara redete noch ein
einigstes Mal mit mir. Als abends die Tauchgäste zusammensaßen habe ich noch
einen kleinen Smalltalk mit denen gehalten, Barbara kam dazu und sagte ich soll sie
und die Gäste doch alleine lassen.
Das ganze hatte ein Vorspiel. Zuvor war meine Freundin für 14 Tage zu Gast und ich
hatte etwas anderes zu tun als mich nach Feierabend mit den Gästen über das
Tauchen zu unterhalten. Was Sie mir übel nahm.
Zu den 200 $ im Monat kann ich nur sagen, dass sie bei einer täglichen Arbeitszeit
von 8 - 10 Std. OK währen, wenn man nicht nach einem freien Tag fragen muss. So
alle 10 Tage kann man mal damit rechnen frei zu haben, oder die „Mahlzeit“
dementsprechend ist. Dies sollte jeder, der auf der Basis arbeiten will, im Vorfeld
klären, um später nicht wie ich dumm da zu stehen.
Trinkgelder, die wir bekamen, haben die Basenhilfe und ich geteilt.
Wie gesagt Trinkgelder die ich oder sie bekamen wurden geteilt. Das Trinkgeld, dass
an Harald oder Barbara gezahlt wurde, davon hat weder sie noch ich was gesehen.
An dieser Stelle, werdet glücklich damit.
Wir bekamen von einer Amerikanischen Familie mal angeblich 40$ Trinkgeld, also
15$ die Basenhilfe, 15$ ich und 10$ für die Tiere, und ich frage mich
wann die Tiere mal nen Tank geschleppt haben!! Meine 15$ hingen Tagelang am
Brett, ohne das mir Barbara oder Harald was davon gesagt hat. Erst als
ich die Basenhilfe darauf angesprochen habe, sagte sie mir, dass das Geld am
schwarzen Brett hängt. Dort würde es immer noch hängen wenn es nach denen ging.
War übrigens das einzige Trinkgeld das bei uns angekommen ist.
Jetzt zu dem Fahrzeug das dass Equipment zum Strand bringt, seht euch die Bilder
an, schicke ich bei Wunsch zu, die sprechen für sich.
Das Boot hustet auch aus dem letzten Loch, es gab mehrere Tage wo die Gäste am
Strand zum Café trinken geschickt wurden, sie sollten etwas später wieder kommen
und sind dann doch nicht zum Tauchen gekommen, da dass Boot nicht Seetüchtig
war. Die wurden dann nach Hause geschickt und konnten den Tag anderwärtig
verplanen.
Jetzt zu der Basenhilfe, sie hatte ein Monatslohn von 150$ bekommen. Davon
musste sie ihre ganzen Mahlzeiten, Getränke usw… bezahlen. Arbeitszeiten waren
um die 8-10 Std. Beinhaltet Tiernahrung verkaufen, Hunde an der Leine halten,
Internetcafé abrechnen, einkaufen gehen usw.. Was bitte hat das mit ner Basenhilfe
zu tun??? Selbst das Weihnachtsessen, es gab mal Fleisch, musste sie mit 5000
Colom (10$) bezahlen. Unter dem Strich blieb nichts übrig und die Tauchgänge die
sie macht währen ja Freizeit. Das sie aber, wenn sie mal mit zum tauchen ist, ganze
6-mal ist sie mit, alles mit aufs Auto geschleppt hat und dann ins Beiboot, danach ins
Boot mit dem die Ausfahrten gemacht wurden, und dann noch das Equipment
zusammengebaut hat, das ist anscheinend auch Freizeit. Das ich nicht lache, sowas
nennt man ausnutzen. Sie hat übrigens nach 4 Wochen die Nase gestrichen voll
gehabt und ist wie ich früher abgereist. Geplant waren 3 Mon.
Weitere kleinere Highlights.
Bilder dich ich mit meiner Kamera gemacht habe durfte ich den Gästen nicht
brennen oder geben, diese sollten die Gäste für 10 $ bei Harald erwerben. Wohl
gemerkt mit einer kleinen Auswahl von den gesammelten Werken Haralds.
Ausfahrten zu den außenliegenden Inseln (Catalinas) wurden nur selten bis gar nicht
gemacht, kostet zu viel Sprit. Alle anderen Basen fahren diese mit dem ersten
Tauchgang immer an. Und da ist die Möglichkeit auf Mantas, oder andere Großfische
zu treffen am größten.
Ich bin in meiner Freizeit mal Oberkörper frei zum Kühlschrank gegangen, bei 36°C
im Schatten, und musste mir von Harald in einem komischen Ton anhören, ich hätte
im Kundenbereich immer ein T-Shirt zu tragen. Kein Kunde war da und das ganze
dauerte max. 10 Sek. Da war ich wieder weg. Leider ist in der Unterkunft der Guids
keine Möglichkeit sein Essen kühl aufzubewahren. Und der Kühlschrank im
Kundenbereich wurde mir von Barbara zugewiesen, mein Essen und Trinken darin
zu lagern.
Die Unterbringung der Guids ist direkt an der Str. Kommt der A2 ziemlich nah. Die
der Gäste liegt so 20m dahinter. Also die ganze Nacht Fahrzeuge die mit bis zu 100
Km/h in 5m Entfernung am Zimmer vorbeirasen. Teilweise ohne, oder kaputten
Auspuff.
Ist dann so gegen 2-3 Uhr etwas Ruhe eingekehrt, schleicht ein Gürteltier oder
anderes Nachtaktives Tier vorbei und die Hundemeute legt los. Gebelle und rufen
von Barbara, die die Hunde beruhigen will, bis Morgens. Na ja, Ihr wisst schon was.
Keine …….
Ein Übernachtungs- und Tauchgast wollte im Internetcafé seinen MP3 Player
aufladen und fragte anständig ob er einen USB Port benutzen kann!!! Na klar geht
das, so die Antwort. Man muss nur die Zeit aufschreiben, in der der MP3 Player am
PC eingesteckt ist um diese Zeit nachher (Internetkosten) abzurechnen!!!! Ich habe
den MP3 Player dann an meinen Laptop gehangen bis er wieder voll war. Das Ende
vom Lied war das mir der Internetzugang verwehrt wurde und ich sollte doch
Bescheid geben wann ich diesen benutzen will, damit dann abgerechnet werden
kann. Aber das ich Harald vorher einen Handpalm gegeben habe um im Gegenzug
das Internet „Wireless LAN“ während meines Aufenthalts benutzen kann, davon war
auf einmal keine Rede mehr. Auch hier, werde glücklich damit. Die Rechner laufen
sowieso und der USB nimmt weder Rechenkapazität noch Trafik (Down-Upload) in
Anspruch.
Was mich letztendlich veranlasst hat früher abzureisen ist, dass Harald mir
beibringen wollte wie ich eine Erste Stufe von der Flasche abzunehmen habe. Sorry
aber ich habe schon genügend Equipment auf und ab gebaut und für dumm
verkaufen, habe ich mich lange genug auf der Basis.
Usw….usw…
Fazit:
Jeder der ein wenig Wert auf Niveau legt, und sicher tauchen will (Anständige Luft,
gewartetes Equipment usw..) ist hier definitiv an der falschen Adresse. Es muss nicht
alles nach EU Norm laufen, aber wenn auf Kosten der Gesundheit der Taucher
gespart wir sollte man einen Rigel davor schieben. Es gibt genug andere Basen in
Flamingo die anständig gewartetes Equipment haben und Ausfahrten auch machen,
die gebucht sind, und wie gesagt auch bei dem ersten Trip zu den äußeren Catalinas
fahren. Kosten liegen 5-7$ (3-5€) über denen von Costa Rica Diving.
Dann der Werbeslogan, „wir fahren in kleinen überschaubaren Gruppen“ Pazifik
Goast fährt mit einem Größeren Boot, hat 2,3 oder 4 Guids auf dem Boot und die
Gruppen im Wasser sind auch nicht größer als die von Costa Rica Diving.
Jeder der eine mehrmonatige Anstellung auf der Basis in Betracht zieht (als
Instructor, Guide, Basenhilfe usw…) sollte sich im Klaren sein das er die Konditionen
im Voraus bis ins kleinste Detail abmachen sollte. Denn wenn ich mich mit der
Basenleitung schon über ein „Butterbrot“ streiten muss, und das mir nach 8-10 Std
harter Arbeit eigentlich was Anständiges zusteht, unter anderem auch das gezahlte
drink Geld, dann kann sich jeder sein eigenes Bild von den Umständen machen. Ich
kann nur sagen als Basenhilfe, Guide oder Instructor, Hände weck von dieser Basis.
Tauchgäste sollten sich wie schon erwähnt das Equipment (Kompressor Filter) im
Vorfeld zeigen lassen, und nicht erst auf dem Boot die Automaten sehen.

´Auto´
´Auto´

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 40074
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 11.12.2007 von Gabi Leßmann [PADI AOWD, 250 TG]

Dass wir Fans von Costa Rica Diving geworden sind, sieht man wohl daran, dass wir Ende Oktober schon zum zweiten Mal in diesem Jahr (nach Februar) dort tauchen waren. Die Flüge sind seither zwar leider erheblich teurer geworden, aber die Preise für Hotel, Transfers, Essen und Tauchen sind vergleichsweise so niedrig, dass ich persönlich nie wieder auf die Malediven fliegen werde, da in Costa Rica das Tauchen besser ist und man dort außerdem auch noch Möglichkeiten zum Sightseeing hat.

Barbara von CRD hatte uns wieder mit der Vermittlung des Hotels und des Transfers vom Flughafen geholfen, wir hatten uns diesmal für den in der Nähe liegenden Flughafen Liberia (Kürzel LIR) entschieden. Einen Mietwagen für nachmittägliche Flexibilität hatten wir übers deutsche Reisebüro bei Budget gebucht, so dass einem entspannten 2-wöchigen Tauchurlaub nichts im Wege stand.

Kritische Anmerkungen eines hier weiter unten zu lesenden Gasts, dass Barbara und Harald nicht hilfsbereit genug seien, überraschen mich ein wenig, da ich es eigentlich bewundernswert finde, wieviel die beiden nur zu zweit auf die Beine stellen. Denn es gibt dort keine Kompressorboys, keine Fahrer, keine Bürokräfte! An anderen Basen (z. B. auf Kuba so erlebt) würde das z. B. bedeuten, dass die Taucher ihre Sachen selber zum Boot tragen, inkl. Flaschen. HIER tragen Taucher gar nichts! Man braucht das Equipment nicht einmal selber zusammenzubauen oder auszuwaschen. Barbara bucht außerdem gerne und so preiswert wie möglich den Transfer zwischen Flughafen und Hotel, Unterkunft und Mietwagen, wenn man sie vorher darum bittet. (Man kann die costaricensische Infrastruktur nicht mit Ägypten oder Europa vergleichen: es gibt hier kaum Taxen, gar keine Sammelbusse und sehr wenig öffentlichen Nahverkehr.) Aber wenn man erst alles eigenverantwortlich organisiert hat und überraschend irgendwo steckenbleibt, kann Barbara verständlicherweise nicht plötzlich alles stehen und liegen lassen, um ganz flexibel mal eben irgendwo ein paar Touristen abzuholen. Wir selber haben Barbara und Harald jedenfalls jederzeit als sehr serviceorientiert empfunden.

Nun aber zum Tauchen: Besonders in der ersten, regnerischen Woche haben wir die Bedingungen fürs Tauchen anders erlebt als im Februar.
Während in der Trockenzeit am Anfang des Jahres unsere 3-mm-Anzüge für 29 Grad Wassertemperatur völlig ausgereicht haben, hatten wir diesmal mit ´thermoclines´ zu tun - vergleichbar mit den Sprungschichten in deutschen Seen. In den oberen 10 Metern war die Sicht extrem schlecht, das Wasser aber mollig warm, während es ab 11 Metern abwärts immer kälter und die Sicht besser wurde. Diese lag bei schätzungsweise 10 bis 15 Metern, die Temperaturen durchschnittlich um 21 bis 23 Grad, es gab aber auch schon mal nur 17 Grad. Nachdem wir zusätzlich Kopfhauben, dünne Handschuhe und Unterzieher angezogen haben, ließ es sich dann aber besser aushalten.
Wind und Wellen waren deutlich mäßiger als im Februar und Harald erzählte, dass in der Regenzeit die Wasseroberfläche manchmal glatt wie ein Spiegel sei. Als später, zu Beginn der Trockenzeit, der Wind wieder zunahm, wurden auch Wellen und Dünungen stärker. Da die Tauchausfahrten zu den berühmten Catalinas von hier aus sehr kurz sind (25 bis 35 Minuten), erscheint einem aber auch mal etwas rauere See nicht schlimm. Andere Basen aus dem Norden müssen weit über 1 Stunde und noch länger fahren, aber CRD hat die Islas Catalinas quasi vor der Haustüre.
Von den Strömungen und der Fischvielfalt her haben wir keinen Unterschied zu unseren TG am Anfang des Jahres festgestellt. Zwar haben sich diesmal keine Haie blicken lassen, aber wir haben bei fast der Hälfte unserer 22 Tauchgänge Mantas gesehen, außerdem große Schulen von Mobulas (die man auch schon mal vom Boot her aus dem Wasser springen sieht) und riesige Formationen von Adlerrochen und Kuhnasenrochen. Guitarrenrochen waren bei fast jedem TG dabei und bei 3 Tauchgängen haben wir zusätzlich so extrem viele Stachelrochen (auch schwimmend – nicht nur im Sand liegend!) gesehen, dass die Stingray-City an den Caymans neidisch geworden wäre, das war wirklich unglaublich. Mantas und Stachelrochen haben keine Scheu vor den Tauchern gezeigt, so dass man sich ungezwungen bewegen konnte, das hat wirklich Spaß gemacht. Außer den ganz spektakulären Begegnungen hatten wir aber auch diesmal wieder jede Menge Schwarmfisch, Barrakudas, Kaiserfischen, Sardinen und anderen Sorten, deren Namen ich nicht kenne. Natürlich haben wir auch Jackfish, Tunas, Makrelen, Langusten und jede Menge der üblichen Verdächtigen wie verschiedene Sorten Muränen, Doktor-, Drücker-, Koffer- und Igelfischen, einige Oktopusse, Drachenköpfe, Steinfische und eine imposante Schildkröte gesehen. Auf die Makro-Lebewesen wie hübsche Röhrenwürmer, rotäugige Blennies, Garnelen etc. konnten wir bei so vielen großen Fischen natürlich nicht mehr so richtig achten. ;-) Oben vom Boot aus haben wir außer den Mantas und Mobulas auch Delphine, eine Schildkröte und eine Wasserschlange beobachten können.

Der Basis-Service war wie gewohnt hervorragend, das Equipment befand sich morgens schon fertig verschraubt auf dem Boot, mittags gab es Obst und kalte Getränke, die Klamotten etc. werden nachmittags von Barbara gewaschen und verschlossen. Nach der Rückkehr des Bootes am Strand kann man also entweder sofort seiner Wege gehen oder für ein Sandwich und einen Drink an die Basis fahren, mit Barbara plaudern und sein Logbuch voll schreiben. Harald ist ein kompetenter, geduldiger, hilfsbereiter und witziger Guide, der den Tauchern mit viel Gelassenheit und Engagement alles zeigt und auf Wunsch an Bord noch mal erklärt, was man vorher gesehen hat. Da immer nur in kleinen Gruppen getaucht wird, kann Harald sich individuell kümmern und tut das auch sehr gut.

Die Informationen auf der Internetseite von Costa Rica Diving sollen bei Gelegenheit mal aktualisiert werden ... wenn Ihr vorher genaue Fragen zu Preisen etc. habt, solltet Ihr die Basis vorher anmailen – Barbara wird Euch sicher schnell, verbindlich und freundlich antworten.

Die Tierauffangstation und Barbaras damit verbundenes Engagement existieren zwar immer noch, Barbara hat mittlerweile aus Rücksichtnahme auf die Taucher aber fast alle Hunde in den privaten Bereich nach hinten ´verbannt´ und Betto, dem oft erwähnten Nasenbären, ein verschlossenes Gehege gebaut. Vorne im Gästebereich laufen jetzt nur noch Katzen und vielleicht mal ein Huhn herum, so dass auch die nicht ganz so tier-verrückten Besucher keine Angst mehr haben müssen, ´belästigt´ zu werden.

Barbara und Harald: wir haben uns bei Euch wieder superwohl und toll betreut gefühlt und das Tauchen bei Euch ist spitze. Vielen Dank für alles!!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 40033
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 09.12.2007 von Nils Scherer [AOWD, 85 TG]

Wir haben im November 2007 – 3 Tage bei Costa Rica Diving in Playa Flamingo verbracht. Wir hatten unseren Aufenthalt bereits von Deutschland aus angefragt und gebucht. Als wir am besagten Tag bei Costa Rica Diving ankamen hatten wir super Wetter und ich freute mich auf einen schönen Tauchnachmittag. Meine Freundin war sich im Vorfeld nicht ganz sicher ob sie mittauchen wollte, entschied sich nach der langen Autofahrt von Quepos bis nach Flamingo gegen das tauchen. Barbara begrüßte uns freundlich in der Basis und zeigte uns unsere Cabina in der wir die nächsten 3 Nächte bleiben wollten. Die Cabina war in einem sauberen Zustand da kann man nichts sagen, was man aber von dem Basisgelände nicht behaupten kann. Da sich auf dem Basisgelände noch ein Petshop befand und überall Katzenklo´s, Hundekörbe und jede Menge dazugehörige Tiere herumlagen, stellte sich eher die Frage: Ist jetzt der Petshop auf der Tauchbasis, oder ist die Tauchbasis nur ein Nebenerwerb neben dem Petshop? Nicht dass wir pingelig wären, aber es war nicht gerade das sauberste Ambiente. Aber gut sei wie es sei. Als uns Harald sah, hielt er es nicht einmal für nötig seine neuen Taucher auf der Basis zu begrüßen und ich dachte mir, dann muss ich eben zu Ihm gehen und Ihn begrüßen. Als ich nach der Anprobe der Tauchausrüstung fragte, sagte Harald: Du musst dich um nichts kümmern, ich bringe dir alles mit zum Boot! Ok, dachte ich mir, wenigstens den Tauchanzug und die Flossen möchte ich schon mal anprobieren! Nach der Frage sagte er, beim Anzug sehe ich schon was Du für eine Größe benötigst und wegen den Flossen, da drüben steht eine Kiste, da suchst du dir welche raus. Mitten im Garten stand dann eine Kiste mit Flossen rum und ich nahm eben die passenden mit. Als wir dann zum Tauchboot kamen und ich die Ausrüstung in Augenschein nahm, stellte ich fest, dass Harald einen 2,5 mm Tropenanzug für mich dabei hatte. Danach schaute ich mir Atemregler und Jacket genauer an. Der Atemregler war schon locker 10 Jahre alt und kann noch nie eine Revision erfahren haben. Am Inflatordruckschlauch war am oberen Ende der Schlauch so spröde, dass man schon das Gewebe sehen konnte. Ich dachte mir, bloß gut dass das kein Hochdruckschlauch ist, sondern nur Mitteldruck. Wir legten mit dem Boot ab und das Abenteuer ging weiter! Zuerst sprang der 2. Motor nicht an und wir mussten erst noch beim Nachbarboot eine neue Batterie holen, welche Harald während der Fahrt zu den Catalinas einbaute. Am Tauchplatz angekommen machten wir uns fertig, drehten die Flaschen auf und siehe da, ein weiteres Abenteuer! Aus der ersten Stufe pfiff mir ein tropischer Vogel ein Lied ins Ohr, oder war es doch bloß eine veraltete Dichtung?! Ich wies Harald darauf hin, aber er meinte, einen Druckverlust sieht man doch auf dem Finimeter! Da mir die Sache trotzdem keine Ruhe ließ wechselten wir die Flasche, in der Hoffnung es würde bloß der O-Ring sein. Aber Pustekuchen, das Vögelchen pfiff weiter! Beim abtauchen stellte ich dann fest, dass Harald für sich auch „Hightech“ dabei hatte, denn auch bei Ihm hatte scheinbar ein Vögelchen noch genug Luft in der Lunge und blies diese unaufhörlich am Finimetereingang ins kühle Nass. Das sich mein Atemregler erschwert atmen lies, wunderte mich dann nicht. Ich habe dann den Hauptautomat gegen den Oktopus getauscht und dieser hatte es dann besser mit mir gemeint. Wie ich mir auch weiter denken konnte wurde mir nach 20 min bei ca. 20°C kühlem Wasser im 2,5 mm Anzug etwas, wie soll ich sagen, saukalt! Als wir dann nach ca. 35 min auftauchten und wieder auf dem Boot waren, war mir so kalt, dass ich keinen bock mehr auf einen 2 Tauchgang hatte. Der fiel dann zum Glück aus, weil nun die Steuerung des Bootes ausgefallen war und wir mit halber Kraft in den Hafen zurückfuhren. Für den 2. Tag hatte ich dann noch einen Shorty zum drüberziehen und auch das Boot hat durchgehalten so dass wir 2 Tauchgänge machen konnten. Diesmal war ich nur mit Harald im Wasser, was schon nicht schlecht war, denn wann hat man das schon mal, allein am Tauchplatz zu sein und dann auch nur zu zweit zu tauchen. Aber alles in allem entschieden wir uns dann doch einen Tag eher weiter zu reisen und unsere Zeit sinnvoller zu nutzen. Natürlich durfte ich, weil ich so „dumm“ war und von Deutschland aus schon ein 3 – Tagespaket vorzubuchen und eine Anzahlung zu leisten, den 3. Tauchtag noch voll zu zahlen! Aber da es mir so „gut“ gefallen hatte zahlte ich die 74,- US$ für den 3. Tag natürlich „gerne“! Nix wie weg hieß es dann für uns, auf zum Vulkan Arenal.

Also für alle die doch das Abenteuer Costa Rica Diving erleben wollen sei gesagt, keine Anzahlung im Voraus leisten und sich somit bei Nichtgefallen die Fluchttüre aus Playa Flamingo offen zu halten und nur für die Tage zahlen zu müssen, an denen man auch getaucht ist.

Allen Rechtfertigungen seitens der Basis im Voraus, sei angemerkt: „Warum sollte ich solch einen Bericht schreiben, wenn alles Super gewesen wäre und wir eine schöne Zeit gehabt hätten?!“

Daher kann ich, vielleicht weil mir mit dieser „super“ Ausrüstung zum Glück nichts passiert ist, nur 1 von 6 Flossen vergeben.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39685
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 22.11.2007 von Susanne Nußhär [OWD, 12 TG]

Als ich bei Barbara und Harald angekommen bin, war ich stolzer Besitzer des OWD und hatte die hierfür erforderlichen 6 TG. Da der Kurs bereits 1 Jahr alt war hatte ich anfangs ein ungutes Gefühl. Aber schon bei der Anfahrt des ersten Tauchplatzes am nächsten Tag wurde es besser. Wir waren eine sehr kleine Gruppe, 3 Taucher (ich inclusive) und Harald. Da ich das Glück hatte mit 2 Profis und Harald unterwegs zu sein, hatte ich von allen Seiten Unterstützung. Harald hat mir alle Tätigkeiten an Bord, beim Fertigmachen und beim Tauchen noch einmal erklärt und immer ein besonderes Augenmerk auf mich. Die Tauchgänge waren spitze. Mantas hatten wir fast immer dabei, bei zwei Tauchgängen sogar ´zum Anfassen´ nah. Harald ist bemüht einem wirklich alles, vom kleinsten Fisch unter uns, bis zum Manta über uns, zu zeigen. Nach den ersten zwei Tauchgängen am ersten Tag habe ich bereist mit den ´Füssen gescharrt´ um wieder ins Wasser zu kommen.
Ich habe mich auf alle Fälle auf der Tauchbasis super aufgehoben gefühlt. Die Leihausrüstung war in einem sehr guten Zustand, und wurde von der Tauchbasis auf das Boot und auch wieder zurückgebracht. Man musste sich also um nichts kümmern.
Barbara und Harald waren immer nett und jederzeit ansprechbar. Leider konnten wir nicht auf der Basis wohnen, da ein heftiges Unwetter sämtliche Zimmer unter Wasser gesetzt hatte. Wir sind auf eine Lodge in der Nähe ausgewichen, die ich aber auch nur empfehlen kann.
Da ich leider einen ´nicht tauchenden Freund´ habe, habe ich nur 6 super tolle TG gemacht und war auch nicht sehr oft auf der Basis. Aber von mir gibt es auf alle Fälle 6 Flossen!
Falls es fragen gibt, mailt mir ruhig.
Harlad, noch mal vielen Dank für die tollen ´Dives´.



    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33833
Costa Rica Diving, Playa Flamingo
Geschrieben am 04.04.2007 von cia [CMAS ***, 250 TG]

Weihnachtszeit 2006 – meine Frau und ich waren eine Woche bei Costa Rica Diving, wohnten dort und hatten 6 wunderschöne Tauchtage. Gutes Wetter, warmes Wasser, große Fischvielfalt und für Pazifik-Verhältnisse gute Sicht. Wir haben fast alles gesehen, was man dort unter Wasser sehen kann. Über Wasser sogar einmal Buckelwale und öfter Delphine. Alles eitel Sonnenschein? Nicht ganz.
Leider hatten wir bei der Anreise unseren regulären Bus von San Jose nach Flamingo verpasst, was als Costa Rica Greenhorn wirklich kein Kunststück ist. Aber wir hatten uns immerhin mit einer anderen Linie bis auf 10 km an Flamingo herangearbeitet. Wir verständigten die Basis per Handy, uns doch bitte dort abzuholen. Tatsächlich wurden wir dann aber nach 6 Stunden Busfahrt auf der heißen, staubigen Dorfstrasse stehen gelassen und bekamen auf Nachfrage die Antwort: „Das ist mir zu weit. Schaut mal, ob Ihr Euch von irgendjemand für 15 $ herfahren lassen könnt.“ Nachdem wir uns -in Ermangelung spanischer Sprachkenntnisse- mit Händen und Füßen verständigen konnten, fanden wir auch jemanden, der uns mit einem Pickup gefahren hat. Ein besonderes Vergnügen, denn die Strassen sind dort nicht befestigt. Wer zum ersten Mal in Costa Rica ist, sollte sich lieber rechtzeitig einen Interbus von San Jose nach Flamingo buchen (www.interbusonline.com). Kostet ca. 30 $ pro Person, erspart einem aber viel Stress.
Das Tauchen bei Costa Rica Diving ist wirklich gut. Kleine Gruppen (max. 4-6 Taucher), ein exponiertes Tauchgebiet rund um die Catalina Islands und guten Service auf dem Boot kann man als gegeben hinnehmen. Die Zimmer auf der Basis (Reihenbungalow) sind ansprechend, sauber und funktionell eingerichtet. Man wohnt im Grünen, inmitten vieler exotischer Pflanzen und Tiere.
Das Frühstück, wie auch die Verpflegung auf dem Boot waren OK. Abendessen wurde uns während unseres Aufenthaltes nicht angeboten aber man findet in Flamingo genügend Möglichkeiten (15 – 30 min Fußweg).
Barbara, von Costa Rica Diving, engagiert sich für den Tierschutz und betreibt eine Tierauffangstation. Das bietet Abwechslung nach dem Tauchen. Wenn man aber auf der Basis wohnt, muss einem vorher klar sein, dass man eigentlich den ganzen Tag von Tieren umgeben ist. Man sollte auch kein Problem damit haben, vielleicht mal einen Biss vom durchaus süßen Nasenbären zu kassieren. Dem Vorschlag, so eine blutende Wunde dann mit Bier zu behandeln, bin ich aber lieber nicht nachgekommen.
Die Kommunikation mit der Basisleitung war recht zäh, sofern es nicht das Tauchen ging. Das betraf schon den E-Mail Verkehr im Vorfeld der Reise, als auch weitergehende Informationen vor Ort. Costa Rica hat einfach sehr viel mehr zu bieten als das Tauchen. Frage nach Busfahrzeiten – in Costa Rica spielen öffentliche Busse eine große Rolle – wurden eher so beantwortet. „Weiß ich auch nicht. Ich fahre nie mit dem Bus“.
Zurück zum Tauchen: Basis-Chef Harald ist ein Insider bezüglich der Catalinas. Sollten einem zum perfekten Glück noch Haie fehlen findet er einen entsprechenden Tauchplatz. Zum Tauchboot setzt man grundsätzlich vom Strand mit einem kleinen Schlauchboot über. Um die Ausrüstung kümmert sich die Basis. Das heißt, außer einer Badehose und guter Laune muss man nichts weiter mit aufs Tauchboot mitnehmen. Sehr angenehm und erholsam! Von der Basis sind es ca. 30 min Fußweg zur Ablegestelle. Normalerweise wird man mit dem Jeep von der Basis mitgenommen. Rückwärts war es dann oft ein Glücksspiel, zu erfahren wie und wann es zurück geht. Konversation – nicht gerade Haralds Stärke. So sind wir manchmal auch gelaufen. Bei Tagestemperaturen um die 35 Grad, kein Pappenstiel. Blöd ist nur, wenn das Auto einen später überholt und einen weiterlaufen lässt ...
Bei der Ausrüstung der Basis darf man nicht den Standard wie auf großen Basen in Europa oder beispielsweise am Roten Meer erwarten. Wer höhere Ansprüche an das Equipment hat, nimmt seine Ausrüstung lieber mit.
Die Informationen auf der Webseite www.costarica-diving.com (Stand 4.04.2007) sind zum Teil sehr unvollständig (Preise, Tauchpakete), seit langer Zeit nicht gepflegt und bezüglich der Tauchboote auch nicht mehr richtig.
Flamingo ist ein sehr kleines Örtchen, mit einer landschaftlich schönen Umgebung. Es gibt einige Hotels, einige Kneipen, eine Bank, einen Supermarkt (Nähe Tauchbasis) aber keinen Touristenrummel wie z.B. in Tamarindo.
Wir sind von Flamingo aus noch 3 weitere Wochen durchs Land gereist.
Fazit: Wer sich abseits des großen Rummels entspannt auf gutes Tauchen konzentrieren möchte, ist bei Costa Rica Diving in jedem Fall gut aufgehoben. Für Deutsche keine Verständigungsprobleme, nur auf große Konversation sollte man verzichten können. Tierliebe und Toleranz vorausgesetzt, kann man auf der Basis etwas rustikaler, interessanter und günstiger wohnen, als im Hotel. Informationen über Costa Rica, zum Umfeld und zur Reise besorgt man sich besser selber. Eigene Ausrüstung aus meiner Sicht „nice to have“.
Gern können weitere Informationen zum Tauchen und auch zu Costa Rica bei uns angefragt werden.

Gesamteinschätzung der 7 Tage: 4 von 6 Flossen

Blick von Flamingo auf die Catalina Inseln
Blick von Flamingo auf die Catalina Inseln

Delphin am Tauchschiff
Delphin am Tauchschiff

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 3:   [ 1 2 3 ]

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