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Tauchplätze Niederländische Antillen

Curacao

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 Datenbank - Tauchplätze - Niederländische Antillen - 2 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 14385
Curacao
geschrieben am 09.11.2003 von Navigator [1070 TG]

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren Ende Oktober 2003 für 15 Tage auf Curacao und haben dabei von Land aus getaucht. Aufgrund der teilweise sehr schlechten Straßen, ist als Leihwagen ein Pickup angebracht. Die offizielle Tauchplatzkarte nebst Tauchplatzbeschreibungen des Fremdenverkehrsamts ist von 1996 und in vielen Teilen nicht mehr aktuell. Da viele Tauchplatze nur über lange und schlechte Schotterpisten zu erreichen sind, soll dieser Bericht helfen unnötig Zeit und Reifen zu verschwenden. Ich erwähne deshalb nur Tauchplätze, die schlecht oder gar nicht erreichbar sind oder im offiziellen Tauchguide als "nicht von Land aus erreichbar" beschrieben werden, jedoch problemlos anzufahren und zu betauchen sind.
An Straßenrändern, wo Wege zu den Tauchplätzen abzweigen, liegen i.d.R. numerierte rote Steine, die Nummern stimmen zu 95% nicht mit der offiziellen Tauchkarte überein. Richtig numeriert ist die sehr präzise aber schwer erhältliche "Drive and Dive"-Karte. Im nachfolgenden lasse ich deshalb die Nummern weg.

Sortiert von Nord nach Süd

- Watamula = Einstieg wg. ständiger Brandung sehr gefährlich.

- Santa Cruz = Ca. 25Min Schnorcheln bis zur Riffkante (1x und nie wieder)

- Santu Pretu = Straße durch abgeschlossenen Schlagbaum versperrt.

- Boka Fluit = Straße durch abgeschlossenen Schlagbaum versperrt.

- Playa Hulu = Straße durch abgeschlossenen Schlagbaum versperrt.

- Pos Spano und die Plätze südlich von San Nicolas = Straße durch abgekippten Bauschutt versperrt.

- Coral Cliff Hotel = Gasttauchern wird für die Strandbenutzung 10 US-Dollar berechnet, darin ist allerdings eine Leihflasche enthalten. (Wir haben verzichtet)

- Nördlich Playa Hundu (Namenlos Nr.11 Touri-Karte) = Hohe Steilküste kein Zugang zum Wasser.

- Kaap Sint Marie = Straße durch Gitter versperrt.

- Bullenbaai Lighthouse = Jeglicher Zugang zum Wasser durch Zäune versperrt.

- Pestbai = Die sehr schlechte Straße endet an 8m hoher Steilküste, anschließend folgt eine unzumutbare Kletterpartie hinunter zum Wasser.

- Nördlich Boka St.Michiel (Namenlos Nr.21 Touri-Karte) = Die in der Touri-Karte eingezeichnete Straße existiert nicht.

- Playa Largu (südl. von Sint Michiel) = Straße gesperrt

- Superior Producer (Wrack) = Die Boje ist mittig am Wrack befestigt. Wenn ein Kreuzfahrtschiff am Pier liegt, besteht Tauchverbot.

- Jan Thiel Baai = Zugang problemlos

- Tugboat (Wrack)= Zugang problemlos

- Kabaye (Directors Bay) = Zugang problemlos, gleiche Straße wie Tugboat.

- Alle Plätze südlich von Barbara Beach sind per Auto nicht erreichbar, es gibt dort keine Straßen.


Nun aber keine Panik, es gibt noch genügend Tauchplätze die ohne Schwierigkeiten von Land zu betauchen sind. An vielen Stränden wird Eintritt zwischen 3,- und 6,- Gulden p.Pers. oder 5-10 Gulden pro Auto verlangt. Am Wochenende sind die Preise oft doppelt so hoch (1 Gulden = über`n Daumen 0,5 Euro) Diese Strände sind dann meist gepflegter, haben eine Snackbar, Liegenvermietung und Sonnenschirme. Besondere Erwähnung verdient hier Port Marie. Eine gepflegte Anlage in einer malerischen Bucht. Im günstigen Eintrittspreis von 3,50 ist ein Freigetränk enthalten. Unter den kostenlosen Stränden mit Schirmen und Bar verdient Grote Knip (Playa Abou) besonderes Lob.
Persönlich gefallen mir menschenleere Buchten ohne die Zeichen der Zivilisation besser, diese werde ich aber nicht verraten, denn sonst sind sie demnächst event. nicht mehr so leer.

Grüße an Sylvia und Roel

Andreas


Alle Angaben ohne Gewähr

Tipp: http://www.shorediving.com/Earth/ABC/Curacao/

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Datenbankeintrag 13247
Curacao
geschrieben am 30.04.2001 von Alexander Kleineidam

5 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Curacao - 27.Januar - 17. Februar 2001

Flug mit KLM von DUS über Amsterdam nach CUR.

Appartment und Auto via e-mail gebucht bei Limestone Appartments & Diving oder hier http://www.diveatlas.com/limestone

An/abreise

Der unangekündigte (man erfährt erst am Flughafen davon !) aber geplante Zwischenstop in St Marteen nervt natürlich etwas, da der Flug so um fast 2 Stunden länger wird als der Rückflug.
Bei der Rückreise weigerte man sich mit fadenscheinigen Ausreden uns die vorreservierten Plätze zu geben. Damit hat KLM anscheinend ein Problem, auf Hin- und Rückflug war das Personal die ersten 2 Stunden mit der Umsetzten der Gäste beschäftigt, da das Bodenpersonal anscheinend unfähig ist Familien und Paare nebeneinander zu setzen !

Da wir auf dem Rückweg in Amsterdam nur eine halbe Stunde Aufenthalt hatten, fehlte in Düsseldorf natürlich unser Gepäck, das man uns dann am selben Abend nach Hause brachte.

Da Roel vergessen hatte uns abzuholen zu lassen, haben wir für $30 ein Taxi genommen, zum Abschied hat er uns dann zum Flughafen gebracht.

Appartment & Auto

Wir haben für eine Nacht im Appartment 1 (2 Schlafzimmer) und dann im Appartment 6 ( 1 Schlafzimmer) gewohnt, zur Ausstattung gehörten ein großer Kühlschrank, Kaffemaschine, Toaster, Mikrowelle, Gasherd, Töpfe, Pfannen, Besteck und Geschirr für 3 Personen. Klimanlage im Schlafzimmer und Warmwasser in der Dusche.

Auf Nachfragen erhielten wir auch eine Salat und Spülschüssel und eine Moskitonetz.

Das Auto war ein Mazda 323 Caravon, klasse zum Tauchen da man mit 2 Personen leicht 4 Flaschen und Ausrüstung unterbringt und im Gegensatz zu den oft verliehenen Jeeps diese auch abgeschlossen im Auto lassen kann.
Die Klappe ist auch zum Anziehen der Gerätes sehr praktisch.

Roel vermietet Ausrüstung und Flaschen 12l Alu INT, macht Ausbildung und hat Tips zu fast  Strand oder Tauchplatz auf Lager.

Roel war einmal Lehrer und Autor, er lebt seit 40 Jahren auf der Insel und spricht Niederländisch, Spanisch, Papiemento, English und Deutsch. Seine Frau Silvia ist Divemaster und spricht Spanisch und Englisch.

Land & Leute

Curacao sieht nicht aus wie man sich eine tropische Insel vorstellt. Die Insel ist semi-arid, d.h. es regnet nur wenig und vor allem Kakteen wachsen ausgezeichnet. Fast jeder spricht gut Englisch, von Papiemento oder Spanisch mal abgesehen.

Es war immer 31° warm und sehr windig, da fällt schon mal der Reis von der Gabel !

Die Insel ist zwar nicht groß (70x15km), trotzdem sind  wir insgesamt 1400 km gefahren um jeden Tag von Spanish Water zu einem Strand zu fahren.

Willemstad

Die Stadt breitet sich über die Mitte der Insel aus, touristisch interessant ist eigentlich nur Punda (4x4 Straßen groß), das man in 20min besichtigt hat, nur wenn hier Kreuzfahrtschiffe angelegt haben ist hier richtig was los.

Einkaufen

Kleine Supermärkte gibt es in jeder Siedlung, den vielleicht größte und vergleichbar preiswerte Supermarkt CENTRO findet man vom Kreisverkehr Gasparito Richtung Westpunt auf der linken Seite. Man bekommt fast alles, sogar Boursin oder Nutella,natürlich zu den entspr. Preisen. Hier kann man auch mit Kreditkarte bezahlen.

Softdrinks und Bier sind recht teuer (6,- Nfl die 2l Flasche, 2,- Nfl die kleine Dose), Fleisch und Gemüse etc. sind vielleicht 20% teurer als in Deutschland. Fisch war kaum zu bekommen. Im Supermarkt gibt es leider sehr viel Dosen und Tiefkühlkost. Das Sortiment war jeden Tag anders, d.h. es gab nicht immer alles, was wir noch beim letzten Besuch gekauft hatten.

Man kann überall mit US$ bezahlen, der verwendete Umrechnungskurs macht dies aber recht teuer (1,75 statt 1,77), an fast allen Geldautomaten kann man mit Kreditkarten Bargeld (NFL = ca. 1,20 DM oder US$ ) bekommen (withdrawal drücken).

Die Restaurantpreise sind gesalzen, am Strand zahlt man man schnell $20 für 2 Burger mit Pommes.

Tankstellen gibt es rund um Willemstad, der Liter Normal kostet ca 1,42 Nfl.

Strände

Caracas Baai

5 Nfl Eintritt Softdrink inkl., Liege 5 Nfl , Toiletten , Restaurant und Bananaboot, Schnorchel und Jetskiverleih.Auf dem Gelände liegt auch das Towboat. Vor dem Strand liegt ein Tanker, der Ausblick ist also nicht so schön.

Cas Abou

7,5 Eintritt, Liege 7,5 Nfl, Toiletten , Restaurant, Platz für Tauchausrüstung und "anrödeln" im Schatten, Schöner Strand

Jan Thiel Baai

7,5 Eintritt, Liege 7,5 Nfl, Toiletten , Restaurant, Tauchbasis

eigentlich kein Strand sondern mehr eine Hafenmole, vor der Bucht, wo das Riff liegt herrscht wohl starke Strömung

Playa Kalki

nix, das Schild für den Schorcheltrail war weg und die Bude von All West nicht besetzt
kleiner Kiesstrand

Kleine und große Knipp, Lagun

Nette kleine Strände ohne Eintritt mit Bude, das Riff liegt aber immer außerhalb der kleinen Buchten.

Vaarsenbaai

2$ für Taucher, Restaurant, Toilette, keine Liegen.

Playa Portomari

8,75 Nfl Eintritt inkl Liege und Softdrink, Toiletten , Restaurant, Schnorchelverleih, Platz für Tauchausrüstung und "anrödeln" im Schatten, unser Lieblingstrand

Tauchen

Wassertemeratur 26°C, die meisten waren hier mit Shorties unterwegs, uns war jedoch auch in den 6.5 Halbtrocken bzw. 5mm Naßanzügen beim 2.Tauchgang am Tag oder beim Driftdive etwas kühl. Wir haben im Wasser auch ohne etwas anzufassen der öfteren die Bekanntschaft mit Nesseln gemacht (woher die auch immer kamen), daher würde ich jedem zumindest eine Lycraanzug empfehlen.

Die Riffe liegen zumeist zwischen 5 und 20m Tiefe, 50-100m vor dem Strand. In geschützen Buchten nur leichte, ansonsten auch starke Strömung von Osten. Die Sicht lag zwischen 10 und 25m, am Vormittag meist besser als am Nachmittag. Strandtauchen ist angesagt, nur ein paar Stellen im Westen sind nur per Boot erreichbar. Niemand hat einen Checkdrive von uns verlangt oder unser Brevet etc. sehen wollen. Begleitete Strandtauchgänge werden fast gar nicht angeboten, Bootsfahrten machen nur die großen Basen an den Hotels, meist auch nur in der Nähe der Basis.

Caracas Baai

Das Riff ist hier ziemlich hinüber, und das Towboat auf 4m (links an der Klippe hinter den Pöllern) ist eher was für diezahlreichen Schnorchelausflüge die mit Heerscharen von Touristen mit Booten hier auftauchen.

Am Riff vor dem freien Kiesstrand vor dem Tor haben wir einen schönen Oktopus eine zeitlang beobachten können und einen Southern Stingray gesehen.

Cas Abou

Schönes Riff in eine strömungslosen Bucht

Vaarsenbaai

ganz schönes Riff ca 50m for dem Strand

Playa Portomari

schönes Doppelriff ca 50m vor der Strand, manchmal leicht Strömung Richtung Westen, gute Orientierung wegen Sandrutsche als Einsteigsstelle. Hier gab es alle Arten karibischer Fische (Doktorfische, Barsche, Igelfische, Spatenfische,Kaiserfische etc.) und sogar einmal einen Cownose Stingray gesehen.

Mushroom Forst

Bootstauchgang mit Easy-Divers beim Coral Estate, $30, inkl. Flaschen, 20min, dann unbegleiteter Driftdive durch einephantastische Landschaft von großen Pilzkorallen mit vielen Fischschwärmen.  Roel organisierte die Fahrt zum Mushroom Forest und machte Videoaufnahmen.

andere Basen & Hotels

Animal Encounters / Seaaquarium

23 Nfl Eintritt. Wird wohl gerade renoviert, ganz nett aber etwas heruntergekommen, die Aquarien sind viel zu klein vor allem für die Ammenhaie. Man kann im Meerwasserpool tauchen oder Schnorcheln $55 und von sich ein Video machen lassen $45. Wir haben da aber weder Zitronenhaie, Ammenhaie, noch Rochen im Pool gesehen, vielleicht weil man nur 5m weit sehen konnte ?

Habitat

Schöne Anlage, weit ab jeglicher Siedlung, ein Auto ist also ein Muß. 2xtäglich Bootstauchen (2-Tank) für $55 auch zu Plätzen die man gut vom Strand aus betauchen kann. Am Hausriff sind nur Habitattanks erlaubt ($21 unlimited fill). Keine Landtauchgänge.

Lions Dive

Sehr belebt durch Schaaren von Kindern am Pool in der Mitte der Anlage. 1xtäglich Bootsfahrt im Osten der Insel für $60. Begleitete Standtauchgänge am Hausriff.

Mangrove Inn

Die Lage an der 4spurigen Straße vor dem Kraftwerk garantiert sicherlich nicht die beste Aussicht.

Fazit

Wir haben pro Kopf für 3 Wochen inkl. Flug, Appartment, Auto, Sprit, Einkaufen, 19 x Tauchen etc. ca. 4500,- DM bezahlt, was wir verglichen mit Pauschalangeboten für sehr günstig halten.

Bei Silvia und Roel, Kindern und Hund haben wir uns sehr wohl gefühlt. Wir werden sicher noch einmal hinfahren, da man auf Curacao preiswert und einfach einen selbstbestimmten Tauchurlaub verleben kann.

Infos gibts bei: www.sonnenferien.de da gibt es auch die Broschüren "Tauchinfo Curacao"  und "Was kann man unternehmen" in denen man alle wichtigen Adressen und aktuelle Infos findet. Außerdem betreiben die Niederl. Antillen jedes Jahr auf der boot einen Stand.

dieser Bericht steht mit Bildern und Links auch unter http://www.alexander-kleineidam.de/Reisen/abc.htm
 

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TIPP:Was ist so schön am Sinai? Nur das Tauchen? Oder auch mehr? Unser Sinai-Führer gibt Auskunft.


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