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Datenbank - Basen/Shops - Spanien - Kanarische Inseln - DIVERsity, Playa de las Americas, Teneriffa



Basen/Shops Spanien - Kanarische Inseln

DIVERsity, Playa de las Americas, Teneriffa

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 Datenbank - Basen/Shops - Spanien - Kanarische Inseln - 1 Bericht zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 31380
DIVERsity, Playa de las Americas, Teneriffa
geschrieben am 19.11.2006 von Christof [CMAS ***, 260 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Während der Herbstferien haben wir latest second eine Woche Teneriffa gebucht. Diesmal sollte es eine Woche Entspannung sein. Dazu gehörte auch, dass wir unser Tauchegrödel zu Hause gelassen haben und uns vor der Buchung nicht nach den vor Ort ansässigen Tauchbasen und -plätze erkundigt haben. Vor Ort wollten wir dann doch wenigstens einmal unter Wasser, was wir mit der Tauchbasis DIVERsity getan haben.

Die Basis liegt unmittelbar am Hafen von Playa de las Americas und besteht aus einem schmalen, langgezogenen Raum, in dem Office, ein kleines Tauchbecken, Equipmentlager sowie zwei große Spülbecken (Badewannen) untergebracht sind. Täglich gibt es zwei Ausfahrten mit einem Festrumpfschlauchboot zu nahe gelegenen Tauchplätzen.

Eine Viertelstunde vor der morgentlichen Ausfahrt haben wir nachgefragt, ob wir eventuell noch mitkönnten. Nachdem wir unsere Brevets, Versicherungskarte und TTU vorgelegt, schnell noch die Anmeldung ausgefüllt und für den Tauchgang bezahlt hatten, erhielten wir kurzfristig Leihequipment und wurden noch mitgenommen. Dies fanden wir sehr flexibel und kundenfreundlich.

Das Leihequipment (muss ich leider sagen) war doch sehr runtergekommen. Die Anzüge waren stark verschlissen. Das erste Jacket hatte einen verklemmten Auslassknopf. Die Flasche war nicht wirklich voll, wurde jedoch sofort noch nachgefüllt. Der Orbiter blies nach Betätigen der Luftdusche ab. Das Mundstück des Oktopus war eingerissen. Die Basis-Crew war hierbei jedoch insgesamt wirklich sehr bemüht. Einen Computer erhielten wir ohne Aufpreis.

Vor der Ausfahrt gab es dann ein informatives Briefing in Englischer Sprache. Wir wurden gefragt, ob das so OK sei, was wir bejahten. Das Briefing endete mit dem Schlachtruf: ´... and now let´s go diving guys because DIVING IS FUN!´ Vor dem Hintergrund der Englischen Klientel fanden wir das im Grunde ganz witzig, auch wenn dies für uns im ersten Moment etwas ´ungewöhnlich´ war.

Die Ausfahrt zum Tauchplatz dauerte ca. 20 Minuten. Mit dabei waren afair. 7 Gäste und vier Guides. Die anderen Gäste waren offensichtlich etwas zappeliger und unerfahrener, was uns aber nicht weiter störte. Der Tauchgang verlief nicht ganz nach Briefing. Dies lag daran, dass der Guide einen großen Stechrochen gesehen hatte und diesem hinterher spurtete. In der Zwischenzeit fragten die anderen Guides jeweils das OK ab. Vor dem Hintergrund der offensichtlichen Klientel war das sicherlich OK. Wir hatten jedoch den Eindruck, dass dies ein Bisschen chaotisch verlief und einfach zu viele Guides ohne ausreichende Absprachen untereinander mit im Wasser waren.

Auf der Hin- und Rückfahrt wurde das Equipment in der Bootsmitte sicher vertäut. Was vielleicht nicht hätte sein müssen, war dass einer der Guide sich in aus seiner Sicht sicherlich lockeren Weise über dem Equipment fläzte. Wir haben uns zwar gegenseitig ein wenig ungläubig angestaunt, es dann aber für uns unter der Rubrik ´Was soll´s“ abgelegt.

Als Alternative für einen Tauchgang wäre auch noch der Nachmittag in Frage gekommen. Da uns der morgentliche Tauchplatz als einer der interessanteren Plätze beschrieben worden war und die Mitarbeiter entsprechend flexibel waren, uns noch kurzfristig mitzunehmen, hatten wir uns für diesen entschieden. Mittlerweile kennen wir sehr viele Tauchplätze auf den Kanaren. Vom Fischreichtum und den Felsformationen empfanden wir diesen eher als Mittelmaß. Es gab vergleichsweise wenig Fisch. Highlight war ein Stechrochen, eine versenkte (Madonnen?) Statue sowie eine kleine Höhle.

Unser Fazit:

* Die Flexibilität der Mitarbeiter fanden wir wirklich prima. Bei einer ´Deutschen Basis´ wäre dies so sicherlich nicht möglich gewesen.
* Der Zustand des Leihequipments war aus unserer Sicht sehr schlecht.
* Ein paar Dinge fanden wir - vor dem Hintergrund unserer persönlichen Erfahrungen - doch recht gewöhnungsbedürftig
* Insgesamt bestätigt uns diese Erfahrung in unserem sonstigen Vorgehen bei der Auswahl einer Tauchbasis. Dabei würde diese Basis (basierend auf unseren individuellen Evaluations-Kriterien) bereits im Vorhinein aus der Wahl ausgeschlossen.
* Auf Basis unserer Kriterien hätten wir (im Nachhinein betrachtet) in dieser Gegend keinen Tauchurlaub verbracht. Wenn doch, dann hätten wir uns für die Basis im RIU Hotel, ´ATLANTIK Sur´, entschieden (können über diese aber natürlich nichts berichten).

Insgesamt kann unser Bericht natürlich nicht repräsentativ sein, da wir dort ja schließlich nur einen einzigen Tauchgang absolviert haben. Auf Basis dieser begrenzten Erfahrung möchten wir keine Flossen-Bewertung abgeben.

Allzeit Gut Luft
Christof + Gudrun

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