Royal Island, Baa Atoll, Delphis Diving Centers Geschrieben am 11.12.2006 von Christine [OWD, 130 TG]
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Wir waren vom 24.11.-08.12. auf Royal Island. Der Monsumwechsel hat dieses Jahr sehr lange gedauert und es war über 6 Wochen lang ständig bewölkt mit sehr viele Regenschauern.
Die Delphis Diving Basis auf Royal ist erstklassig organisiert und geführt, aber auch dementsprechend teuer. Die aktuellen Preise kann über die Webside abgerufen werden.
www.royal-island.com www.delphisdiving.com
e-mail: ddcroy@delphis.com.mv
Nitrox: Ist seit Mai 2006 kostenlos möglich. Nitrox-Kurse können gelegt werden. Nitrox-Stahl-Flaschen mit 10 bzw. 12 Liter verfügbar.
Tauchgänge: Es werden nur 2 Boots-Tauchgänge pro Tag angeboten. 08.30 uhr und 14.30 Uhr. Dies hat den Nachteil, daß unterschiedliche Tauchgruppen (Anfänger und Profis) einen Tauchplatz betauchen.
Tauchguide: Die Tauchgruppen 2 bis maximal 6 Taucher werden sehr gut zusammengestellt. Wir hatten einmal zu 2 einen Guide, und die Anfänger ebenfalls zu 2.
Boot: Ich habe noch nie so gut organisierte Bootsfahrten erlebt. Die Nitrox-Flaschen und das Tauch-Equipment (in vorbereiteteten nummerierten Taschen der Tauchbasis) werden je nach Gruppenzusammenstellung bereits so im Boot plaziert, daß man bereits bei seiner Tauchgruppe sitzt und alles parat hat. Man blickt links und rechts und weiss, wer heute zu seiner Tauchgruppe gehört. Nach der Bootsfahrt gibt es einen Becher Saft (Ananas-, Mango, jenachdem was die Crew an Bord hat) sowie ein trockenes Beach-Badetuch und die sagenhaften Kokosnuss-Stückchen. Das Equipment wird von der Boots-Crew von der Basis zum Boot und zurück auf einem großen Wagen befördert. Es muß nichts selbst getragen werden. Zurück an der Basis stehen 2 Helfer bereit, die beim Aufhängen und Säubern des Equipments helfen.
Tauchplätze: Es gibt leider keine engen Kanäle mit Großfischen. Der einzige Hai-Tauchplatz ist Anga-Faru bzw. man betaucht Anga-Thila und taucht bei Anga-Faru auf. Dort befindet sich auf ca. 9 bis 10 Meter Tiefe eine Schnur zum Festhalten an einem Grat, wo immer 3 bis 6 graue Riffhaie auf die Taucher warten und sich wunderschön photographieren lassen (Fast wie ein Foto-Shutting). Die Thilas bieten ein reichhaltiges Fischangebot, jedoch keine Großfische. Wir vermuten, daß die Fischer alles herausholen. Man sollte daher der Boots-Crew auch keine Infos geben. Diese rufen per Handy die Fischer an. Daher, wenn Ihr einen Hai sehen sollte, bitte an Bord des Dhonis nicht erwähnen. Wir hatten noch Glück mit der Manta-Saison, die eigentlich schon vorbei war. Wir waren an einem Thila, wo wir mit 30 bis 40 Mantas über 1 Stunde tauchen konnten. Einfach herrlich. In einem Blick (ohne Kopfbewegung) habe ich einmal 7 Mantas gezählt). Immer wieder kamen diese majestätisch über uns weg gesegelt, bzw. zwischen uns durch. Einfach super
Inselbungalow: Sehr komfortabel und durchdacht geplant. Mit einer Außendusche, die sich im kleinen Gartenteil des Bades befindet, jedoch noch mit einem Vordach überdacht ist. Man duscht und hat den Blick auf die herrliche sehr üppigen Palmenwelt. Die Betten sind sehr gut und hart, Minibar sehr teuer (Bier $ 6,50 - muß man ja nicht nehmen) TV, überdachte Terrasse zum Meer mit 2 Stühlen und Tisch sowie eigene numerierte Liegen am Strand mit Auflagen. Einrichtung sehr edel in dunklem Holz und in einem sehr guten Zustand).
Essen: Entspricht einem 4,5 Sterne-Status. Manche Gerichte bedürfen jedoch noch der Verbesserung wie z.B. die Sauer-Scharf-Fisch-Suppe, die wir weder sauer, noch scharf sondern nur fad empfanden. Andere Dinge sind einfach köstlich wie Ananasstücke in Arak flambiert, dazu Nußeis oder die Sushi- und Sashimi-Platten am Vorspeisenbuffet.
Vorspeisen ca. 5 verschiedene Salate und 5 Platten mit Terrinen bzw. Sushi
Hauptspeisen: leider nur 1 Suppe
10 Töpfe mit verschiedenen Hauptgerichten (Rind, Huhn, Fisch) Gemüsen und Beilagen,
2 Töpfe mit Curry-Gerichten (1 x Gemüse, 1 x Fisch oder Fleisch)
Pastaecke mit von einem Koch frisch zubereiteten 2 verschiedenen Pasta-Sorten mit 2 verschiednene Soßen
Warm-Ecke mit 1 Hauptgericht direkt vom Koch filetiert (z.B. Lammkeule)
Fritier-Ecke mit einem von einem Koch frischen fritierten Teil (Fisch oder Huhn oder Frühlingsrollen)
Nachspeisebuffet: sehr sehr lecker mit 5 bis 7 Kuchen bzw. Creme-Kompositionen, dazu noch 3 Sorten frisches Obst (z.B. Ananas, Banane, Melone, usw.)
Keiner wird bei diesem reichhaltigen Angebot abnehmen.
Restaurant: Architektonisch sehr gut durchdacht. Ohne Klimaalage, zum Meer zu lassen sich die Glas-Schiebetüren bei starkem Wind schließen. In der Mitte eine großes Fischbecken (ca. 6 auf 4 Meter) mit Lobster, Papageien-Fischen, Anemonenfische inkl. Anemone usw.) Sehr schön anzusehen. Bitte gleich versuchen, einen Tisch direkt am Becken zu bekommen. Wir haben diesen dann nach 2 Tagen erhalten. Das Buffet ist großzügig arrangiert, sodaß keine großen Warteschlagen entstehen.
Insel-Arzt: Ein sympatischer Inder, der mir gleich ein ayurvedisches Alternativrezept empfohlen hat. Man muß jedoch etwas Zeit mitbringen, da er sehr gerne redet, aber auch total nett ist. Dieser stellt auch ärztliche Tauchzeugnisse aus.
Mitbringsel aus Deutschland: bitte bei Tauchbasis anfragen, ob diese etwas brauchen ddcroy@delphis.com.mv oder www.delphisdiving.com (Die Tauchlehrer vermissen z.B. Schwarzbrot, auch mit Schokolade kann man Ihnen eine Freude machen. Die weiblichen Tauchcrew-Mitglieder freuen sich, wenn man Ihnen Shampoo, Sonnenmilch und Haar-Spühlung oder Haar-Kurpackungen) bei der Abreise am Shop abgibt. Dieses ist zwar alles auf den Maledvien erhältlich, aber sehr teuer.
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Royal Island, Baa Atoll, Delphis Diving Centers Geschrieben am 10.10.2006 von Bernd Blaser [PADI AOWD, 375 TG]
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Wir waren von mitte September bis Anfang Oktober 2006 auf Royal-Island im Baa-Atoll.
Die Insel ist sehr schön. Für eine Malediveninsel relativ groß und dicht bewachsen mit Palmen Büschen und Farnen. Sie gleicht, im Insel inneren, stellenweise einen Dschungel. Aussen um die Insel liegt eine sehr kleine Lagune, ohne störende Stabilisationsmauern. In der Lagune schwimmen kleine Babyhaie umher. Die Zimmer sind sauber, luxuriös, mit großem, halb offenen Bad und unaufälligem Roomservice.
Das Essen ist sehr gut und dank Buffet sehr abwechsungsreich.
Die Tauchbasis sehr sauber. Mit großem Spülbecken, das Wasser wurde nach jedem auswaschen der Ausrüstung, nach der Rückkehr des Dhonis, ausgetauscht. Immer war Desinfektionsmittel im Wasser (vorbildlich). Der Service beim Auswaschen der Tauchklamotten ist einfach einzigartig. Dank Babu und Kollegen, werden einem die Tauchsachen nach dem auswaschen nahezu aus den Händen gerissen um aufgehängt und getrocknet zu werden. Muß man nach den Tauchen einmal für kleine Jungs, auf das absolut steril saubere Taucherklo, werden einem die Sachen ausgewaschen, bevor man sein Geschäft beendet hat. So etwas habe ich noch auf keiner Tauchbasis der Welt erlebt.
Beim Einchecken wird ein kurzer Fragebogen zu Gesundheitsfragen beantwortet. Darauf eine kurze Beleerung über Sicherheitmaßnahmen. Danach erfolgt ein kostenloser Checktauchgang am Hausriff.
Die Ausbildung erfolgt nach PADI-Standard. Nitrox, ist nach Vorlage eines Nitroxbrevets, for free. 10 und 12 Liter Stahlflaschen sind wie neuwertige Leihausrüstung reichlich vorhanden.
Die Dhoniausfahrten finden um 8:30 Uhr(etwas früh) Morgens und um 14:30 Uhr statt. Die besten Tauchplätze liegen 20-45 Minuten Bootsfahrt entfernt. Da Royal-Island im inneren des Atolls liegt gibt es nur geringen Wellengang.
Besonders Gefallen haben die Tauchplätze: Donfanu Thila 3x besucht immer mindestens einer grauer Riffhai und fünf Adlerrochen. Einmal auch eine Schildkröte drei graue Riffhaie fünf Adlerochen und zwei Mantas. Da weiß man nicht wo man zuerst hinsehen soll. Neliavru Haa: Millionen Glasbarsche in den kleinen Canyons des Fleckenriffs sowie fünf Mantarochen. Beide Fleckenriffe waren wegen der Glasbarsche nicht mehr zu sehen. Deshalb kann eine Beurteilung der Korallen nicht erfolgen. Kihaadoofaru Thila: Drei Manta-Rochen eine halbe Stunde lang über den Köpfen. Wenn die Luft nicht alle gewesen wäre noch länger. Wie sagte ein Tauchkollege: Absolut abgefahren!
Alle Tauchgänge werden, in kleinen Gruppen geguided durchgeführt. Maximal vier bis fünf, manchmal auch nur zwei Taucher auf einen Guide. Die Tauchleher wie Zamir und Jamel sind schon Jahre lang auf Royal-Island und kennen alle Tauchplätzen blind. Die Tauchbasis Leitung war während unseres Urlaubs auch im Urlaub. Deshalb war Toshiko und Erik die Vertretung. Hätte Toshiko es uns nicht erzählt, daß Sie üblicherweise auf Paradis-Island ist, ich hätte es nicht erahnt. Denn so viel wie uns die beiden an versteckten Tieren gezeigt haben, hätten wir es für unmöglich gehalten, daß Sie nicht schon ewig im Baa-Atoll sind.
Nach dem Bootstauchgang erhält jeder ein frisches Handtuch eine kleine Flasche Wasser und Kokusnüsse. An Bord der Dhonis Mobiltelefon, Funk, GPS, Sauerstoffkoffer, Verbandskasten und eine komlette Ersatztauchausrüstung. Der Fastenmonat Ramadan zeigte keinen Einfluss. Da es im Baa-Atoll nur vier Hotelinseln gibt, war unser Dhoni meißt das einzige an einem der 20 Tauchplätze.
Insgesamt hat jeder von uns 22 Bootstauchgänge auf Royal-Island gemacht. Nicht einer von diesen war mittelmäßig oder schlecht. Da wir vor vier Jahren schon einmal im Baa-Atoll, auf einer anderen Insel waren kann ich bestätigen daß es dort auch mittelmäßige Tauchplätze und Tauchbasen gibt. Wenn es zum tauchen in das Baa-Atoll gehen soll dann unbedingt nach Royal-Island, auch wenns ein paar Euro mehr kostet.
Wir haben hier sechs Flossen vergeben. Das haben wir bis jetzt noch nie. Bis jetzt war ich weltweit nur auf zwei Tauchbasen die sich mit Delphis Royal-Island vergleichen könnten. Eine davon war vor Jahren ProDivers unter Silvia Roos auf Komandoo, kurz nach der Eröffnung des Resorts. Als es noch nicht überlaufen war. Die andere war Divi-Tiara in Cayman Brac. Wer je eine dieser Tauchbasen besucht hat, weiß wovon ich rede: Worldclass Diving!
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Royal Island, Baa Atoll, Delphis Diving Centers Geschrieben am 12.02.2006 von Arno [PADI Rescue D., 53 TG]
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Wir waren bis jetzt 2 mal auf Royal Island (Frühjahr 2005 und Weihnachten/Neujahr 2005/06). Eine Basis wie auf dieser Insel findet man allerdings selten. Der ganze Betrieb ist perfekt organisiert, die Ausrüstung ist in einem top Zustand und das Personal immer freundlich und hilfsbereit.
Von der Basis werden ca. 20 verschiedene Tauchplätze angefahren; pro Woche gibt es einen Nachttauchgang. Von den Tauchplätzen gefielen uns Kihadhoofaru Thila, Nelivaru Beru (Außenriff) und Anga Faru am besten. Besonders in Anga Faru hat man (saisonabhängig) gute Chancen auf Großfische. Unser absolutes Highlight hier war ein Tauchgang mit 2 Schildkröten, einem Manta und 10-12 grauen Riffhaien. Da die Leute vom Delphis Diving Center hier ein Seil gespannt haben, kann man ganz entspannt in der Strömung hängen und die Haie beobachten.
die Basis
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Royal Island, Baa Atoll, Delphis Diving Centers Geschrieben am 11.02.2005 von Karin Gasser [PADI AOWD, 90 TG]
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Wir waren vom 25.1.05 - 7.2.05 schon das zweite mal auf Royal Island. Wir waren schon auf 5 verschiedenen Inseln in den Malediven, jedoch eine Tauchbasis die mit Royal Island vergleichbar ist,fanden wir noch nicht. Die Qualität des Equipment und auch die Organistation sind einfach Top. Die Crew ist immer gut gelaunt und super freundlich es macht einfach viel Spass mit ihnen Tauchen zu gehen, auch die Kurse die sie durchführen sind von hoher Qualität und machen doch viel Freude. Wir können diese Tauchbasis nur jeden empfehlen.
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Royal Island, Baa Atoll, Delphis Diving Centers Geschrieben am 04.02.2005 von Patrick Muller [PADI OW, 207 TG]
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Um es vorweg zu nehmen: wir haben fast nichts von den Folgen des Tsunamis sehen oder erfahren können. Man kann ohne Probleme auf die Malediven. Tauchen (und Schnorcheln) ist genauso wie in den vergangenen Jahren und die Resorts, die offen sind, sind wohl alle in Ordnung.
Nach dem Tsunami im Dezember 2004 waren wir lange verunsichert und haben uns erst kurz vor Abflug entschlossen doch auf die Malediven zu fliegen, da wir nun schon zum 7. Mal dort waren, war unsere Überlegung, dass wir am besten helfen können wenn wir unser Geld dort ausgeben.
Den Flug erspare ich allen Lesern, da dies wohl der langweiligste Teil der ganzen Reise ist. Ankunft am Wasserflugzeugterminal (TMA = die gelben) zeigte erste Spuren des Tsunami. Teile der Räume zum Meer hin, wurden gerade neu gestrichen und teilweise renoviert. Aber alles so weit in Ordnung und funktionsfähig. Wie wir später erfahren sollten hat das ansteigen des Wassers Teile des Terminals beschädigt und einen neuen Anstrich notwendig gemacht.
Royal Island liegt im Baa Atoll (Norden) und gehört zur Gruppe der Villa Hotels, die noch weitere 4 Anlagen auf den Malediven betreiben.
Auf Royal Island hat man (fast) nichts von den Folgen des Tsunami sehen oder erfahren können. Die Bungalows auf der Ostseite der Insel (wir hatten 161) sind alle ok und das Wasser ist nicht bis in die Bungalows gekommen, da diese ein wenig erhöht auf kleinen Stelzen stehen. Lediglich der Strand auf der Westseite der Insel unterhalb des Restaurants wurde wohl teilweise abgetragen und diese Bungalows werden im Augenblick auch nicht vergeben. Des weiteren kann man vereinzelt Pflanzen sehen, denen das Meerwasser nicht bekommen ist und die deshalb alle ausgetauscht werden. Die Gärtner der Insel arbeiten daran. Das war´s! Mehr gibt es nicht über Tsunami zu sagen. Freunde von uns sind noch bzw. waren auf Coco Palm (Baa Atoll in der Nähe von Royal) und berichten genau das gleiche.
Was gibt es sonst noch wichtiges ? Die Auslastung der Insel (insgesamt circa360 Betten Kapazität) lag bei 20 % während der Zeit als wir da waren. Es waren bei unserer Ankunft um die 30 Gäste auf der Insel und bei Abflug circa 50 Gäste. Wir hatten den Eindruck, dass sich die Angestellten dafür geschämt haben, dass so wenig Leute da waren und sie hatten alle eine Stinkwut auf CNN und BBC, die – ihrer Meinung nach – schlecht über die Vorkommnisse berichtet haben und den Leuten in Europa und in der Welt ein falsches Bild dessen was passier ist gegeben haben. Die allgemeine Tendenz der Meinung der Angestellten kann man am besten wir folgt zusammenfassen: wir haben 2 Tage viel aufräumen müssen auf der Insel, aber danach war sofort alles ok und jetzt müssten die Leute doch wieder zu uns kommen !
Die hälfte der Angestellten war in Urlaub geschickt worden und ich denke alle haben Angst um ihren Job. Was sollen sie auf den Malediven auch für einen anderen Job finden als in der Tourismus Industrie ?
TAUCHEN: Die Tauchbasis gehört zu Delphis Diving Center und der Basis Leiter (Jörg) ist deutscher. Dazu kommen 2 Japanische Tauchlerer (Junko und Eiko) sowie ein Malediver (Zamir) und ein Russe (Kyril). Alle sind super Nett und immer freundlich.
Die Basis selbst ist gründlich (deutsch) organisiert, und präsentiert sich bereits beim ersten Blick aufgeräumt und übersichtlich. Die Ausrüstung hängt in Reih und Glied an der Wand und ist in sehr gutem Zustand. 2 Bauerkompressoren stehen im hinteren Teil der Anlage in einem separaten Raum und wenn du vorne stehst kriegst du nicht mal mit, dass sie Kompressoren laufen. 10 Liter und 12 Liter Stahlflaschen stehen zur Verfügung. Allerdings gibt es nur Shortys als Anzüge zum leihen. Wer also eher unter Wasser friert, sollte sich einen Langen Anzug mitbringen.
Einchecken geht sehr schnell und Problemlos. Allerdings muss jeder 2 Formblätter ausfüllen und unterschreiben. Normalerweise werden pro Tag 2 Tauchgänge angeboten: Morgens (08h30) und Nachmittags (14h30). Einmal pro Woche und je nach Anfrage einen Nachttauchgang. Jeder Taucher musste am Hausriff einen Checktauchgang machen.
Es gibt für jeden eine Tasche, die an der Basis selbst gepackt werden muss und danach übernimmt die Bootscrew alles weitere bis zum Boot. Für die persönliche Ausrüstung gibt es einen Trockenraum wo alles untergebracht werden kann. Ich persönlich bevorzuge die berühmten Kisten, die ich bisher auf den Malediven kennen gelernt habe und finde die Taschen nicht sehr praktisch- vor allem weil diese keine Wasserabläufe haben – Dennoch sind die Taschen innen super sauber – was wohl vor allem daran liegt, dass das Team der Basis peinlich darauf achtet, dass niemand seine Tasche unausgepackt in die Ecke feuert und dort 2 Tage lang liegen lässt.
Das Boot ist über einen Steg, der direkt bei der Tauchbasis beginnt zu erreichen. An Bord setzt man dann die Ausrüstung zusammen und wenn alle bereit sind geht es auch schon los. Wer Nachmittags noch mal taucht kann nach dem Morgentauchgang seine Tasche auf dem Boot lassen.
Die Tauchplätze sind zwischen 5 und 45 Minuten Bootsfahrt zu erreichen und alle ausnahmslos interessant. Wir hatten sehr unterschiedliche Strömungs- und Sichtverhätnisse, von sehr wenig Strömung und super Sicht bis hin zu sehr starker Strömung und Sichten von ``nur`` 15-20 Metern. Alle Taucher werden immer von einem Tauchlehrer begleitet. Allerdings waren nicht besonders viele Taucher da (siehe weiter oben) und somit waren wir maximal 10 Taucher auf dem Boot und war auch teilweise der einzige Taucher auf einigen Tauchgängen ! Das war natürlich toll für mich, aber weniger gut für das Team der Tauchbasis !
Einer der besten Tauchplätze für mich war ``Anga Faru`` an dem man – bei entsprechender Strömung – den Haikindergarten besuchen kann. Wir waren leider nur 1 Mal dort und hatten 1 große Haimutter (Graue Riffhaie) und circa 20 Kinderhaie von circa 40 cm bis 1,5 Meter. Die Tauchbasis hat ein Seil befestigt an dem man sich einfach festhalten kann und das Spektakel beobachten kann. Die Haimutter kommt teilweise nahe heran so dass man sie sehr gut beobachten kann. Mir ein wenig Glück kann man auch Barakudas oder sonstige Großfische beobachten.
Bei jedem Tauchgang gesehen: Rotfeuerfische, Skorpionsfische, Schwärme von Snappern oder sonstigen. Oft gesehen: Napoleon, Octopus, Makrelen, Lobster und natürlich alles was die Malediven so zu bieten haben. Weniger oft gesehen: Steinfische, Schildkröten. Gar nicht gesehen: Mantas, Wahlhai und Delfine. Allerdings lag das nur daran, dass wir am letzten Tag nicht mehr tauchen konnten (wegen des nahenden Rückfluges) und deshalb die 4 Delfine verpasst haben, die alle auf dem Nachmittagstauchgang beim Auftauchen gesehen haben !!!!
Preise für`s Tauchen sind soweit in Ordnung, allerdings finde ich 10 USD für eine Lampe pro Tauchgang nicht in Ordnung ! Alles andere ist Fair und teilweise billiger als auf anderen Inseln.
Kleine Wehrmutstropfen sind die Preise für das Tauchboot, die ich mit 14USD pro Bootsfahrt sehr happig finde. Allerdings muss man dazu sagen, dass dies nichts mit der Tauchbasis zu tun hat, denn die Bootsfahrt wird direkt vom Hotel berechnet und kassiert.
Abschliessend würde ich persönlich die Tauchbasis als eine der besten bezeichnen, die ich bisher auf den Malediven gesehen habe (habe bisher 5 verschieden kennengelernt) und ich würde jederzeit wieder hinfahren. Staff ist ausgesprochen freundlich und zuvorkommend und wer einmal ein Briefing mit Junko miterlebt hat möchte nie mehr darauf verzichten (viele Grüße aus dem Baggersee an Junko!)
Zuletzt möchte ich noch eine Bitte loswerden: wer die Malediven mag – oder auch zum ersten Mal hinfahren möchte – sollte auf jeden Fall hin, denn es ist die beste Möglichkeit den Leuten dort zu helfen und sie zu unterstützen!
Patrick Muller 04.02.2005
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Royal Island, Baa Atoll, Delphis Diving Centers Geschrieben am 25.01.2005 von Alex [PADI Rescue, 130 TG]
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Diese Tauchbasis ist sehr zu empfehlen !!! Das Personal ist durchwegs sehr erfahren und professionell, ausserdem sind die Tauchlehrer freundlich. Man versucht auch auf persoenliche Wuensche einzugehen, soweit es moeglich ist. Wenn nicht viele Gaeste da sind, wird wirklich alles sehr flexibel gehaendelt. Die Ausruestung ist hochwertig (Mares Abyss Atemregler, Seaquest BCD´s, Suunto Computer) und in sehr gutem Zustand. Hatte sehr gute Tauchgeange hier. Eine der best organisierten Tauchbasen die ich soweit gesehen habe.
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