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Dhiggiri Dive Center geschrieben am 31.03.2006 von AndyS [PADI AOWD, ? TG]
Nachdem ich im März 2005 auf Dhiggiri meine Ausbildung zum PADI OWD gemacht habe, besuchte ich (mittlerweile AOWD) die Insel im März 2006 mit meiner (nichttauchenden) Frau zum zweiten mal. Das tolle Team der Basis sowie die hervorragend geführten Tauchgänge sind für mich Grund genug, hier mal etwas über das DHIGGIRI DIVE CENTER zu schreiben. Die Basis: Die Basis wird seit Ende letzten Jahres vom Malediver Ali geführt. Sie liegt direkt am Strand der kleinen Insel Dhiggiri (Beschreibung zum Resort folgt demnächst) und macht einen sauberen, gepflegten und aufgräumten Eindruck. Ausgebildet wird nach dem PADI-System. Die Leihausrüstung stammt von Mares (Jackets, Atemregler, Shorties) und Suunto (Computer Octopus II) und ist in einem sehr guten Zustand. Ferner gibt es 10ltr-Tanks mit DIN- und INT-Anschlüssen. Wer mit eigenem Atemregler kommt, braucht also keinen Adapter. Nitrox und Trimix gibt es nicht. Für Tauchfahrten stehen bis zu 3 Dhonis zur Verfügung, auf denen Sauerstoffkoffer mitgeführt werden. Angeboten werden täglich Einzeltauchgänge (morgens um 9:30, nachmittags um 15:00), Halbtagestouren mit 2 Tauchgängen (morgens um 8:30), sowie auf Wunsch Tagestouren mit 3 Tauchgängen und Nachttauchgänge (19:00). An der Basis hängen Listen für die Tauchgänge der nächsten Tage aus, in die man sich einträgt. Getaucht wird meist in kleinen Gruppen, wärend meines Urlaubs zwischen 2 und 6 Tauchern plus Guide(s). Bei der Auswahl der Tauchspots werden die Wünsche der Taucher berücksichtigt, soweit Ausbildungsstand und örtliche Gegebenheiten zusammenpassen. Auf den Malediven ist die größte Tauchtiefe per Gesetz auf 30 Meter festgelegt. Auf die Einhaltung dieser Maximaltiefe wird von allen Guides sehr viel Wert gelegt. In einem ausführlichen Briefing vor jedem Tauchgang (Erläuterungen zum Tauchspot, Tauchgangsplanung, Besonderheiten, Sicherheitsregeln) wird explizit darauf hingewisen, genauso wie auf die Einhaltung der 18m-Grenze für OWD´s. Jeder Taucher erhält im DHIGGIRI DIVE CENTER eine eigene Kiste für seine Ausrüstung. Vor den Tauchgängen werden die Kisten der teilnehmenden Taucher auf das Dhoni gebracht, wo die Ausrüstung vom Personal montiert wird. Vor Abfahrt des Dhonis überprüft jeder Taucher seine Ausrüstung auf Vollständigkeit und Funktion und checkt seinen Flaschendruck. Nach den Tauchgängen baut jeder seine Ausrüstung selbst ab und verstaut sie in seiner Kiste. Die Kisten werden dann vom Personal wieder zur Basis gebracht, wo die Ausrüstung in frischem Süßwasser gespült und zur Trocknung aufgehängt wird. Das Team: Für alle Teammitglieder gilt: Sie sind überaus freundlich und hilfsbereit, haben durchweg sehr viel Erfahrung sowie hervorragende Ortskenntnisse, und sind als Taucher, Tauchlehrer, Guides und Kenner von Flora und Fauna absolut kompetent. Ali: Ali ist Malediver und seit Ende letzten Jahres Leiter der Basis. Er spricht Italienisch, Englisch und ein immer besser werdendes Deutsch. Roger: Roger ist Schweizer und bereits die 3. Wintersaison (Oktober bis April) in Folge auf Dhiggiri. In dieser Zeit hat er dort schon über 1000 Tauchgänge absolviert. Er spricht Englisch und natürlich Deutsch. Mit ihm zu tauchen, ist immer wieder faszinierend, denn er sieht unter Wasser einfach alles, auch wenn es noch so klein oder gut getarnt ist. Und durch die 10cm-Lupe, die er mitführt, hat man dann auch noch die Gelegenheit, sich diese kleinen und/oder getarnten Lebewesen genauestens anzusehen. Dafne: Dafne ist Italienerin, die neben ihrer Muttersprache fließend Englisch spricht. Sie ist noch relativ neu auf Dhiggiri, kennt sich aber bereits sehr gut aus. Stefania: Auch Stefania ist Italienerin, auch sie spricht fließend Englisch. Auch sie ist neu auf Dhiggiri, war aber vorher 2 Jahre auf der Nachbarinsel Alimatha und kennt somit sämtliche Tauchspots in- und auswändig. Lal: Lal ist Malediver und als ´Bodenpersonal´ und ´Herr über die Taucherkisten´ zuständig für Reinigung, Pflege und Reparatur der Ausrüstung. Die Tauchspots: Im Felidhu-Atoll, in dem Dhiggiri liegt, werden 39 Tauchspots angefahren. Diese liegen an Thilas innerhalb des Atolls, an Kandus (Kanälen), am Außenriff und am Hausriff. Durch den glücklichen Umstand, daß es im Felidhu-Atoll neben Dhiggiri nur ein weiteres Touristen-Resort (Alimatha) gibt, kommt es nur höchst selten vor, daß man an einem Tauchspot auf ein weiteres Tauchboot trifft (ich habe es nie erlebt). Da man von Dhiggiri aus stets in kleinen Gruppen taucht, ist ´Rudeltauchen´ somit ausgeschlossen. In den Kandus und am Außenriff gibt es oft stärkere Strömungen, an den Thilas innerhalb des Atolls gibt es meistens nur geringe oder gar keine Strömungen. Zu sehen gibt es (fast) alles, was der Indopazifik im Bereich der Malediven zu bieten hat, allerdings nicht ganzjährig. So sind Manta- und Walhai-Sichtungen überwiegend in den Monaten Oktober bis Januar zu verzeichnen. In diesen Monaten ist durch vermehrtes Plankton die Sicht aber schlechter, die ansonsten bei 30-40m liegt. Sehr oft trifft man auf Großfische wie Haie (Weißspitzen, graue Riffhaie, ab und zu auch Leoparden- und Ammenhaie), Napoleons, Thunas, Barracudas, etc. Mit viel Glück lassen sich auch mal Delfine sehen. Darüber hinaus trifft man oft auf diverse Steinfische und Drachenköpfe, Bat- und Filefische, verschiedene Kugel und Kofferfische, diverse Muränenarten, verschiedene Rochen sowie Schildkröten. Auch einen gut getarnten, kaum zu erkennenden Anglerfisch (Frogfish) hat Roger entdeckt. El Nino und auch der Tsunami von 2004 haben natürlich ihre Spuren hinterlassen, aber die Riffe haben sich weitestgehend erholt. In wunderschönen Korallengärten und -landschaften wimmelt es von Kleinfischen, Krabben und Garnelen in allen Größen und Formen, und auch sehr viele Nacktschnecken sind zu beobachten.
Fazit: Ich habe mich im DHIGGIRI DIVE CENTER bei einem Super-Team sehr wohl gefühlt, und mit diesem Team tolle Tauchgänge an wunderschönen Tauchspots durchgeführt. Und auch die Insel selbst entspricht genau unseren Vorstellungen. Das verlangt nach mehr: Meine Frau und ich werden am 20.3.2007 zum 3. mal nach Dhiggiri fliegen, wir haben heute - 2 Tage nach unserer Rückkehr - eine Vorausbuchung getätigt.
Die Basis
Karte mit den Tauchspots
v.l.: Dafne, Ali, Stefi, ich, Roger und Lal
Roger im Schulungsraum bei der theor. Ausbildung eines Tauchschülers
Dhoni kurz vor der Abfahrt
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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Dhiggiri Dive Center geschrieben am 05.12.2005 von Simi [Padi Divmaster, 330 TG]
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Wir waren vom 23.10 bis zum 08.11.2005 auf Dhiggiri. Sie ist eine wunderschöne kleine Insel. Wir bewohnten in der ersten Woche den gewünschten Bungalow Nr.45 mit halboffenem Badezimmer, wovon es leider nur zwei auf Dhiggiri gibt. Er ist sehr geräumig und nett eingerichtet. Das Essen ist wirklich sehr lecker und kommt morgens und mittags als Büfett und abends als Menü auf den Tisch. Ausser Flaschenwasser, einige Alkoholika und die Minibar auf dem Zimmer war alles im Ai-programm. Da die Insel viel von Italiener besucht wird gibt es auch Animation aber ´Hier´ war sie dezent und auf Deutsch, Englisch und Italienisch. Dies ist unsere 4. Malediven Insel (Sun Island, Medhupparu und Summer Island) und unserer Meinung nach die schönste, da Sie, so das gewisse Robinsonfeeling hat, keine Schuhe, kein Pool überall Sand, ein Traum. Die Schnorchler auf der Insel waren Anfangs nicht so begeistert, da die Korallen nicht wirklich zahlreich vorhanden sind. Obwohl wir dort Steinfische, Muränen und sogar Schildkröten gesehen haben. Auch die Schnorchelausfahrten sollen nicht besser gewesen sein. Aber nachdem bekannt wurde das die Taucher viele Mantas gesichtet hatten, kammen auch die Schnorchler endlich zu Ihren Mantaerlebnisse. Leider hat das Paradies ein Manko! Wir hatten bis dato auch nur von dieser Raupe gelesen. Nun da ich sehr empfindlich bin , hatte ich auch promt eine Allergie die sich in Wasserpickeln mit starken Juckeiz äußert, da half nur noch ein Besuch beim Arzt auf Alimatha. Diese Raupe findet man nur auf bestimmte Bäume,wovon leider 4 stück um unseren Bungalow standen. Da die Insel nicht ganz ausgebucht war, bot man uns einen Wasserungalow an. Sie haben die gleiche Ausstattung wie die Beachbungalow und sind etwas kleiner, leider gab es dort kein Schatten auf der Veranda, bei Windstille war es dort sehr heiß. Überhaupt hatten wir bis auf den ersten drei Tagen super Wetter.
Kommen wir nun zur Tauchbasis. Bei unserer Ankunft begrüßte uns Werner, der kurz vor seiner Abreise stand und wohl nach Hause wollte. Denn auf unsere Frage, wie denn so das Tauchen im Felidhu-atoll sei, stecke Werner den Finger im Hals und würgte. Na klasse haben wir gedacht,voll in die Sch. gegriffen. Die ersten 3 Tauchgänge machten wir an Thilas und die waren wirklich nicht besonders, zumal die Sicht durch viel Plankton sehr eingeschrenkt war. Werner wurde ersetzt durch Roger, ein Schweizer , da er aber erst einen Tag später kam. Auch Ali der Basisleiter hatte seinen Urlaub beendet, so das wir mit ihm tauchen gingen. Nun standen Kandutauchgänge an. Ali ist ein sehr guter Unterwasserguide kennt alle Verstecke sieht jede Schnecke oder Plattwürmer und überhaupt alles was kreucht und fleucht grins... Und dann machten wir den Tauchgang unseres Lebens. Schon beim reinspringen waren wir von einen riesigen Schwarm großer Makrelen umringt, als dann nach mehreren Minuten, die Sicht frei wurde, trauten wir unseren Augen nicht. Mantas ohne Ende, sie tanzden Kapriolen über uns hinweg. Sobald der eine Schwung weg war, kam schon der nächste Trupp, dazwischen sahen wir noch graue Riffhaie, Weißspitzenriffhaie, Napoleon, Schwarzpunktrochen und große Zackenbarsche und immer wieder Mantas, es war wie im Film. Wieder an Bord mußte ich mich erst mal kneifen, nein es war kein Traum. Ich bekomme heute noch eine Gänsehaut so toll war dieses Erlebniss, danach schwebten wir zwei Tage lang einen Meter über der Erde grins... Ali meinte wir hätten sehr viel Glück gehabt, es war wohl die richtige Zeit denn im Januar wäre die Sicht zwar besser aber dann gebe es nicht soviele Mantas dafür mehr Haie. Egal für uns bleibt es wohl der genialste Tauchgang den wir bis hier her gemacht haben. So einen Tauchgang macht man nicht alle Tage. Dann wollten wir noch bei Fotteyo tauchen, da das Wetter gut war und die See ruhig, fuhren wir ca. 3 Stunden mit dem Dohni nach Fotteyo. Dies ist ein wunderschöner Tauchplatz mit vielen Überhänge, sie hängen voll mit bunten Weichkorallen und riesigen Anemonenfelder. Einfach nur schön.
Fazit: Für Taucher die nicht gerne in großen Truppen tauchen wollen ist Dhiggiri nur zu empfehlen. Leider sind die Tauchgänge mit 41€ sehr teuer, auch sollte man sich vielleicht die Ausrüßtung zuhause ausleihen. Nitrox gibt es leider auch nicht. Für die schönen Tauchgänge 6 Flossen Für die Thilatauchgänge 2-3Flossen Für Ali, Elena und Roger 6 Flossen Für Werner nur 1-2Flossen da ich der Meinung bin, auch wenn ich keine Lust mehr habe,als ´Profi´ wie er sich nannte,halte ich mich mit schlechten Aussagen zurück, vor allen Dingen wenn sie nicht war sind. Obwohl wir immer gesagt haben nicht zweimal auf ein und die selbe Insel zu fahren würden wir bei Dhiggiri eine Ausnahme machen, trotz Raupe.
Bewertung :
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Amedes Diver Nautic Club (07.05.2008) Nicht der grösste dafür sicher einer der ältesten und familiärsten TC der Schweiz. Ich tauche nun seit gut 1 1/2 Jahren und bin begeistert von diesem Club. Ich brauche mir keine eigene Flasche zu (mehr) Aberration Dive Club, Siquij.. (07.05.2008) Um es vorweg zu sagen: so stellen wir uns einen Tauchurlaub vor! Etwas skeptisch waren wir ja schon, zumal uns das freie tauchen nur aus unserem eigenen Vereinssee bekannt war und wir noch nie auf (mehr) Herborner Unterwasserclub (04.05.2008) Wir sind ein Tauchverein aus Herborn mit ca.150 Mitgliedern. Tauchtraining und Tauchtermine an unserem Vereinssee in Herborn Schönbach könnt Ihr unserer Homepage entnehmen. Auch organisieren wir (mehr)
Brayka Bay Resort - Marsa Al.. (13.05.2008) Wir waren vom 24.4.-8.5.2008 im Brayka Bay in den Tauchferien. Nachdem wir viele Taucherhotels in der ganzen Welt gesehen haben, waren wir diesmal echt frustriert. Ein solch schlechtes Hotel, vor dem (mehr) Nuweiba Village (12.05.2008) Das Hotel hat seine besten Tage sicherlich schon hinter sich, ist jedoch für uns absolut zufriedenstellend gewesen. Anm.: Wir hatten mit 5€ Aufpreis/Tag die teuersten Zimmer gebucht. Die Zimmer (mehr) Brayka Bay Resort - Marsa Al.. (12.05.2008) Inspiriert von einem Artikel in der Zeitschrift ´Tauchen´ habe ich für April 2006 „Brayka Bay“ gebucht.Unserer dritter Ägypten-Besuch sollte ein Volltreffer werden.Hotel super,Tauchbasis ´SEAFARI´ (mehr)
Segeln, Tauchen und Bio-Wiss.. (17.05.2008)
Highlight im Spätsommer 2008
Vom 29.10. – 05.11.2008 wird unter der Leitung von Prof. Dr. Mathias Hafner
ein einwöchiges Meeresbiologischen Seminar mit dem Tauch- und (mehr) Die Tauchperle auf der Insel.. (16.05.2008)
Ab sofort im Programm von Aquaventure Tauchreisen ist das familiär
geführte North Bali Divecenter. Das kleine Resort verfügt über ein Beachhouse mit drei Zimmern, drei (mehr) Forschungseisbrecher Polarst.. (16.05.2008)
Artenvielfalt und Rolle des Südlichen Ozeans für unserKlima - im Fokus der Wissenschaftler
Bremerhaven, den 16. Mai 2008: Am 20. Mai 2008 kehrt der Forschungseisbrecher
Polars tern (mehr)
Thailand (20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr) Österreich (19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt
2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an
die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr) Oman (02.09.2006) Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst Ende des 20.Jhd. festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordosten liegt der Golf von Oman, das arabische Meer begrenzt das (mehr)