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Datenbank - Basen/Shops - Kenia - Diani Marine, Galu Beach



Basen/Shops Kenia

Diani Marine, Galu Beach

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 Datenbank - Basen/Shops - Kenia - 5 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 30006
Diani Marine, Galu Beach
geschrieben am 23.09.2006 von Asphalt [Nitrox OWD Atec, 15 TG]

Meine Freundin und ich waren Anfang September in Kenia. Wir waren im Hotel Neptune Paradies am Galu Beach, wo die Diani Marine Tauchschule eine Zweigstelle hat. Die Tauchlehrer sind alle deutschsprachig und machten auf uns von Anfang an einen sehr vertrauensvollen Eindruck. Wir haben uns gleich für den nächsten Tag eingeschrieben um mit Ihnen zur ´Shark Alley´ tauchen zu gehen. Als wir das 10 seitige Formular ausfüllten, welches die Tauchschule gegen ihre Haftbarkeit unterschreiben ließ, viel uns auf das wir KEIN ärztliches Atest brauchten (Padi Tauchschule)!!!!

Am nächsten Morgen wurden wir dann um 7.00 Uhr im Hotel abgeholt und zur Tachschule gebracht. Dort wurde uns von einem der Tauchlehrer das Equiptment gegeben. Das Equiptment war gut. Das Einzigste was mir nicht gefallen hat war, das wir am Finimeter keinen Tiefenmesser und keine Temperaturanzeige dran hatten. Danach machten die Tauchlehrer mit allen ein sehr ausführliches Briefing auf Deutsch und Englisch. Die Tauchgruppen bestanden höchsten aus 2 mal 2 Buddies und dem Guide. Als wir aufs Boot gingen mussten wir nichts schleppen. Das haben alles die Tauchlehrer für uns gemacht(6 Service Punkte). Die Fahrten zu den Tauchplätzen betrugen immer zwischen 20 und 40 min, was seeeehr seeeeehhr lange Zeit für die meisten von uns war. Durch den starken Wellengang hat sich der Ein oder Andere das Essen nochmal durch den Kopf gehen lassen, trotz Tabletten gegen Seekrankheit. Also NIE aber auch NIE vor dem Tauchen Frühstücken, wenn man das Bootsfahren nicht verträgt. Angekommen am Tauchplatz gab es eine klare Reihenfolge, die im Briefing zuvor festgelegt wurde, wie alle ins Wasser zu gehen haben, was ich sehr gut und sinnvoll fand. Im Wasser hatten wir keine gute Sicht (3-7 Meter). Aber die Unterwasserwelt kann sich durchaus sehen lassen. Beim Aussteigen vom Boot mussten wir wie schon gewohnt nichts schleppen und unsere Kleidung nicht Waschen (6 Service Punkte). Das einzige was etwas überzogen war waren die Preise. Ich habe für 4 Tauchgäne 180 Euro bezahlt. Aber ich würde die Tauschule ohne Bedenken jedem weiterempfehlen, egal ob Anfänger oder Profi.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11827
Diani Marine, Galu Beach
geschrieben am 28.10.2004 von Angie [AOWD, 175 TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Leider ist wohl schon lange kein Taucher mehr ins Neptune Paradies Village gereist, oder haben manche die Bezeichnung verwechselt (Diani Marine Galu Beach, Diani Marine Ukunda Beach). Wir waren auf jedenfall im Neptune Paradise Village Galu Beach untergebracht. Deshalb habe ich im Vorfeld vor dem geplanten Urlaub im Taucher-Net auch nur über diese Basis gelesen, wobei der letzte Bericht leider schon 2 Jahre zurück liegt. Wir ließen uns nicht abschrecken und haben unsere Tauchausrüstung mitgenommen.

Nach einer 3-tägigen Safari, welche wirklich nur noch genial war, freuten wir uns schon darauf, unserem Lieblingssport dem Tauchen nachzugehen. Wir sind gleich am nächsten Tag zu der im Gelände des Hotels befindlichen Station der Diani Marine gegangen und haben uns informiert. Eigentlich wollten wir 7 Tage No Limit tauchen, weil dies eine günstige Möglichkeit gewesen wäre, haben uns das aber noch offen gehalten (glücklicherweise). Dem Basisleiter ist es dann gerade noch eingefallen, dass er das Brevet noch sehen sollte, die tauchärztliche Untersuchung hat allerdings keinen interessiert (Bemerkung: es handelt sich hier um eine von PADI mit 5 Sternen ausgezeichnete Basis!!!!!!!).

Am nächsten Tag wurden wir von der Basisleiterin am Hotel abgeholt. Beim anschließenden Briefing (an Land!!!) erklärte uns die Basisleiterin die Tauchplätze, wobei sie schon bemerkte, dass wenn der 2. Tauchplatz zu kritisch wäre, wir einen anderen anfahren würden. Ein Checktauchgang wurde nicht gemacht, er wurde nicht einmal angesprochen. Als wir dann den 1. Tauchgang hinter uns hatten (er war soweit in Ordnung, der Renner war es allerdings nicht, denn das Riff war total kaputt), fuhren wir an die Stelle für den 2. Tauchgang. Es waren 4 Tauchguides an Bord und von dreien, welche deutsch sprachen, bekamen wir mit, dass sie einen Drift-Dive geplant haben. Auf Nachfrage bei unserem Tauchguide , ob die Strömung stark ist und ob wir auch einen Drift-Dive machen, verneinte er dieses. Wir haben nochmals nachgefragt und ihm deutlich gesagt, dass wir es wissen müssen, wenn die Strömung stark ist, denn dann müssten wir mehr Blei mitnehmen, damit ein schnelleres abtauchen möglich ist. Er verneinte nochmals und sagte ausdrücklich, dass die Strömung nicht stark sei und er keinen Drift-Dive machen würde. Die anderen Guides blieben aber dabei einen Drift-Dive zu machen (das kam uns schon seltsam vor, dass 1 Person anderst entscheidet wie die 3 anderen).

Als ich mich dann, in dem ´super´ Tauchboot bei dem man mit der kompletten Ausrüstung über die Sitzbank klettern und sich dann ca. 1,2m rücklings ins Wasser stürzen muss, ins Wasser stürzte, sollte ich an die Ankerleine schwimmen, was aber wegen der seeeehhhhr starken Strömung unmöglich war. Somit ließ ich mich an den hinteren Teil des Bootes treiben und hielt mich dort fest. Als es dann soweit war, dass die Gruppe zum abtauchen fertig war, sind mein Mann und ich abgetaucht, aber wegen der starken Strömung und des wenigen Bleis kamen wir nur langsam runter. Als wir abgetaucht waren, war unsere Gruppe nicht mehr zu sehen, auf Grund der Sichtweite von unter 10m. Deshalb tauchten wir nach ca. 2 Minuten auf und mussten feststellen, dass wir inzwischen schon ca. 200m vom Boot abgetrieben waren.

Wir ließen uns dann von einem kleinen Boot einer anderen Tauchbasis holen, da unsere eigene Basis keine Möglichkeit hatte uns sofort zu holen. Erst als wir mit diesem kleinen Boot an unserem Boot zurück waren (er handelte sich mit Sicherheit um 10-15 Minuten) tauchte unser Guide (Almasi) auf, um sich darum zu kümmern, wo wir abblieben. Wir gaben ihm dann zu verstehen, dass für uns der Tauchgang zu Ende sei, da wir total entkräftet waren (vom gegen die Strömung ankämpfen). Unser Tauchguide versuchte nach dem Tauchgang zuerst uns die Schuld in die Schuhe zu schieben, was wir uns nicht gefallen ließen. Als er merkte, dass wir uns nicht für Dumm verkaufen lassen, schwenkte er um und versuchte mich die ganze Rückfahrt zu überreden, am nächsten Tag nochmals mitzugehen. Er würde mir dann beweisen, dass er es besser kann.Ich konnte in diesem Moment keine Entscheidung treffen, weshalb wir unsere Ausrüstung an der Basis wieder zusammengepackt haben und mit ins Hotel zurück nahmen. Im Gespräch mit dem Basisleiter meinter er nur, dass er ja nicht dabei gewesen sei. Wir hatten das Gefühl dass es ihm nur um die Kohle, die er schwinden sah, ging und ihn der Vorfall an sich gar nicht so sehr interessierte. Aber ein anderer Tauchguide verfolgte das Gespräch und bestätigte, dass die Entscheidung unseres Tauchguides von Anfang bis Ende falsch und gefährlich gewesen sei. Ein anderer (auch deutscher) Taucher aus unserer Gruppe bestätigte, dass dieser Tauchgang von Anfang bis Ende Sch.... gewesen sei. Als wir dann noch die Gruppenzusammenstellung mitbekamen war für uns insgesamt klar, dass diese Basis keine 5 Sterne von PADI verdient hat. Es waren der eine Deutsche mit 70 TG, ein Engländer mit 4 TG und dann mein Mann und ich mit je 175 TG. Was hat ein Taucher mit 4 TG in dieser Gruppe zu suchen? Wir haben uns dann 2 Tage überlegt, ob wir nochmal einen Versuch starten und haben dann aber entschieden, bei so horenten Tauchpreisen von 45 Euro pro TG (mit eigener Ausrüstung) ansonsten 50 Euro, diese Geld lieber in eine weitere Safari zu investieren, welche wir auch richtig genossen haben.

Fazit für diesen Urlaub:
Hotel absolut empfehlenswert
Safaris (einmal Tsavo 3-Tage, einmal Flugsafari in die Masai Mara 2-Tage) beides aller erste Sahne.

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Datenbankeintrag 1298
Diani Marine, Galu Beach
geschrieben am 02.03.2002 von Marc

7 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Jambo an alle
Ich war dieses Jahr wieder in meinem Traumland Kenia und mußte natürlich sofort zum Tauchen.
Ich ging zu Diani-Marine und somit zu meinem altbekannten und guten freund INGO (Kidogo).
Es war wirklich alles perfekt vom Briefing bis zum Boot und die Ausrüstung alles in bester Ordnung (was ich bei anderen Tauchschulen in Kenya anders in erinnerung hatte).Dieses Jahr wurde ein Traum war, als wir nach dem ersten Tauchgang auftauchten und uns gerade auszogen kam der schrei von Ingo WHALESAHRK (Walhai) also nix wie rein.Wir schwammen gute 10min neben dem ca. 8 meter großen Walhai. Als wir wieder auf dem Boot waren dauerte es 15 min. bis Ingi wieder schrie WALESHARK also wieder rein, diesmal war neben dem Walhai auch noch ein ca.2 meter großer Bullenhai im Wasser echt der Wahnsinn.Bei den anderen Tauchgängen sahen wir noch Delphine, Anglerfisch,Barakudas,Schaukelfische usw..
ES war auf alle Fälle der schönste tauchurlaub bis jetzt danke noch mal an alle Mitarbeiter von Diani-Marine und besonders an INGO.

Kwaheri Marc

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 952
Diani Marine, Galu Beach
geschrieben am 18.10.2001 von Christof

11 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tauchbasis Diani Marine, Kenia, Oktober 2001

Im Oktober waren ich + Freundin in Kenia, es war ein kurz entschlossener Urlaub, der für mich vorwiegend zum Tauchen genutzt werden sollte. Untergebracht waren wir im All-Inclusive-Hotel Neptune Paradise Village (4*) in Galu Beach, direkt angrentzend an Diani Beach und etwa 40 km südlich von Mombasa. Zum Hotel ist nur zu sagen: alles super! Sehr große Anlage, sämtliche Zimmer in 4er-Rondavels, Animation recht unaufdringlich, sehr gute Küche – was will man mehr.

Ein Büro der SSI- und PADI-Tauchbasis Diani Marine befand sich auf dem Hotelgelände, so daß ein unkomplizierter Tauchurlaub bevorstand. Die Hauptbasis mit 2 Tauchbooten und ca. 5 Tauchbasen /-büros in verschiedenen Hotels am Diani Beach steht unter deutscher Leitung, die Hotelbüros verfügen auch über etliche Tauchausrüstungen für kostenloses Schnuppertauchen im Pool und sind ebenfalls unter deutscher Leitung, im Neptune waren das Fred + Anita (Dive Instructor) unterstützt durch Hamisi (Intructor Assistant) und Aysha im Büro.

Das Informieren über die Modalitäten (Tauchplätze, Abläufe, Preise) gestaltete sich sehr einfach, etwas zu einfach vielleicht: weder wurde mein Tauchpass/Brevet noch mein Logbuch und Tauchtauglichkeitsbescheinigung verlangt, alle mündlichen Angaben wurden ohne Prüfung anstandslos akzeptiert. Bei Tauchpausen von 6 Monaten und mehr würde ein Check-Dive im Pool verlangt, das fiel bei mir weg, hatte ich doch erst im August mein CMAS*- bzw. DTSA Bronze - Brevet erhalten.

Eine PADI-Erklärung mußte vorab unterschrieben werden, und die hatte es in sich: in diversen Paragraphen wurde ein Haftungsausschluß von PADI bei Verletzungen oder Tod vorgeschrieben, unabhängig davon, ob das Personal passiv oder aktiv (!!) daran beteiligt ist. Ein starkes Stück. Mich als Anfänger würde es interessieren, ob das so gängige Praxis ist (originales PADI-Formular) und dem internationalem Recht entspricht. Ich strich jeweils diese Passagen und unterschrieb. Auf meine Nachfragen hieß es nur knapp: „Das liest sich kaum jemand durch, ...streich das ruhig durch, wenn Du damit ein Problem hast,...hier ist noch nie etwas passiert...“ blabla. Sehr beruhigend...

Heftig fand ich auch die Preise: 2 TGs gibt es für 80 $, weiter gestaffelt dann bis 12 TGs für 360 $. Stolze Preise, wie ich meine. Ich bestellte erstmal 8 TGs zu 270 $ mit der Option, auch 10 oder 12 zu erweitern zu den Stufenkonditionen. Beim Bezahlen dann die nächste kleinere Überraschung: bei Bezahlung mit Kreditkarte wurde ein Aufschlag von 5% erhoben, und die Umrechnung von USD in KSH (Kenya Shilling) wurde großzügig zugunsten der Basis betrieben. Anyway, das mit den 5% steht auch auf deren Website + hätte ich wissen können. Im Preis ist enthalten: Bootsausfahrt mit jeweils 2 TGs, volle Ausrüstung, kleiner Obst-Snack an Board und auf Wunsch Tablette gegen Seekrankheit. Außerdem konnte man seine eigene Ausrüstung in der Basis lassen, welche dann nach selbst durchgeführter Pflege nochmals abgespült und aufgehangen wurde. Guter Service! Achja, wer eigene Ausrüstung am Start hatte (außer Blei + Luft, natürlich), bekommt 10% Rabatt, also bezahlte ich erstmal 243 $ statt 270 $ (bzw. die entsprechenden KSH) für die 8 TGs (allerdings 5% wieder drauf wg. Kreditkarte, s.o.). Anmerkung: die örtliche Konkurrenz von „Diving the crab“ langt beim Geld noch mehr hin.

Dann ging´s los: wir wurden von einer Lorry (LKW mit Sitzplätzen auf der Ladefläche) zwischen 7.10 Uhr und 7.40 Uhr (Ausfahrzeiten orientieren sich an den Gezeiten) vom Hotel abgeholt und sind 3,5 km zur Basis gefahren. Dort angekommen versorgte man sich mit Ausrüstung oder bereitete seine eigene vor, wie ich selbst. Danach Zusammenstellung der Tauchteams, Briefing über die beiden TGs und Notfallverhalten, dann ging es auf das 7m-Boot. Das Boot war einfach ausgestattet: 2 YAMAHA-Außenmotoren, Sauerstoff-Koffer, ca. 30 Flaschen (10 l und 12 l Alu) für bis zu 14 Taucher incl. Instructoren. Kein WC vorhanden, war auch nicht notwendig bei eine Länge von ca. 4,5 Stunden je Bootsausfahrt. Bei Nachfrage fährt das Boot auch Nachmittags raus, ich war jedoch immer vormittags dabei. Zum Boot noch etwas: eine Woche nach meiner Abreise stand das komplett überholte und renovierte 18 m-Komfort-Boot zur Verfügung, das vermutlich keine Wünsche mehr offen läßt und längere Ausfahrten zum Nationalpark gestattet. Die TGs gestalteten sich beim ersten Mal als nicht einfach, da mich sofort nach dem ersten TG die Seekrankheit befiel und das Frühstück zweimal über Bord mußte. Für den zweiten TG gab ich mir 5 Minuten, bis ich aufgebe, aber als ich Unterwasser war, ging es mir wieder schlagartig besser, danach allerdings war ich dann wieder soweit.

Für jeden weiteren Tag ließ ich mir jeweils vor der Ausfahrt eine Tablette geben, die auch wirklich half. Meine Erfahrung wollte ich dann auch immer an die Neuankömmlinge weitergeben, aber es hieß immer „Ich war noch nie seekrank.“ usw. „Das habe ich auch vor dem ersten Mal gesagt.“, entgegnete ich, aber fast alle mußten ohne Tablette dieselben Erfahrungen machen: Mageninhalt über die Reeling. Nunja, auf dem großen Boot läuft das vielleicht besser.

Ich bin zuerst und dann auch später mit „meiner“ Hotelbasenleiterin Anita getaucht, mein Fazit: es wurden bei diesen 4 TGs 2 Buddies verloren, davon einer, der gerade erst einen OWD gemacht hat. Ich (auch erst 10 TGs insgesamt) blieb bei ihm und wir beendeten den TG dann auch bald. Insgesamt war es ein ziemliches Gehetze, was ich von meinen anderen Tauchführern, meist Hamisi, nicht behaupten kann. Ein Buddy kann hier ziemlich schnell verloren gehen bei derzeitigen Sichtweiten von max. ca. 12 m (im Jan/Feb sollen sie wesentlich besser sein), aber als Dive Guide sollte man wenigstens ab und zu seine Buddies im Blick haben. Wie gesagt, mit den schwarzen Tauchführern war es wesentlich entspannter: kein gegen-die-Strömung-tauchen, umsichtige Tauchführung, alles etwas entspannter. Hamisi erwies sich hier als Idealbesetzung, sehr angenehmes Tauchen war also doch möglich.

Die Tauchplätze sind alle ca. 600 m vom Strand entfernt, man sollte hier aber keine steilen Riffwände erwarten. Der Korallenbewuchs und Fischdichte sind sehr hoch, u.a. sieht man „garantiert“ Meeresschildkröten (bis 1,20 m Länge!), Muränen, kleine Haie, Trompetenfische, Rochen. Mit etwas mehr Glück bzw. besseren Sichtweiten sieht man häufiger Mantas, Walhaie, Delfine und Buckelwale. Die Tiefen lagen alle außer das Wrack im Bereich 9 – 18 m, es wurden keine Deko-TGs durchgeführt. Für jeden TG war ein Sicherheitsstop für 3 Minuten in 5 m vorgeschrieben und eingehalten.

Einige Riffe sind auf der Seite www.dianimarine.com beschrieben, herausheben möchte ich Marefu und Shark Alley. Ein TG führte uns zum sog. Waa-Wrack, ein untergegangenes Boot der englischen (?) Marine. Es liegt auf dem Rücken auf Sand in 20 – 26 m Tiefe und hat demzufolge keine interessanten Aufbauten. Der Pflanzenbewuchs und das Fischvorkommen halten sich in Grenzen, insgesamt recht langweilig. Gebriefte TGs wurden teilweise nicht durchgeführt, da die Sichtweiten nicht so doll waren – ein Extra-Briefing für den alternativen Platz gab es nicht, es wurde allerdings auch nicht verlangt. Auch starke Strömungen wurde man aber verwiesen, und das war das wichtigste.

Meine Freundin entschloß sich dann, einen Fun Dive zu machen. Er kosten 100 $ und beinhalten Theorie, Pool-Praxis sowie ein Meeres-TG. Bis auf die Theorie (Fred) wurde der Rest mit Hamisi gemacht, zu dem meine Freundin und ich großes Vertrauen haben. Es lief alles auch wunderbar, sie hat großes Talent. Vielleicht wird sie in Deutschland einen Kurs belegen, wobei sie aber zu den CMAS-Richtlinien tendiert, diese PADI-Basis erschien nicht nur mir etwas oberflächlich.

Fazit: Die TGs waren meist interessant, viele schöne Riffe mit Korallen und Fischreichtum sind zu bestaunen. Die Leute sind aller sehr locker drauf, zum Tauchen würde ich die einheimischen Tauchführer empfehlen. Die Ausrüstungen sind in sehr gutem Zustand und von der Fa. Mares, alle Neoprene-Anzüge waren Shorties, was allerdings ausreichend war bei den Wassertemperaturen um 25 Grad Celsius an der Oberfläche. Verleih von einfacher Foto-Ausrüstung ist ebenfalls möglich. Den guten Eindruck trüben hierbei die damaligen Sichtweiten (im Kenia-Sommer allerdings weit besser), die hohen Preise sowie teilweise die Tauchgangsführung (kein Blick für Buddies und dementsprechend Verlust bei manchen Guides), das PADI-Formular und Nicht-Prüfung der Tauchvoraussetzungen. Der Eindruck der Geldmacherei lag immer ein wenig in der Luft. Für dieses Plus/Minus gebe ich 4 Flossen.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 56
Diani Marine, Galu Beach
geschrieben am 15.10.1998 von Marcus Jansen

5 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Sehr gut geführte Tauchbasis im Hotel LTI Kaskasi Beach.

Gepflegte über dem Durchschnitt liegende Mares Leihausrüstungen.

Die Basis ist eine von vier der Diani - Marine - Gruppe und ist komplett unter deutscher Leitung. Die Basis besitzt drei eigene Tauchboote von 5 bis 18 Meter, die je nach Zulauf eingesetzt werden. Es werden im Durchschnitt zwei Tauchgänge am Tag durchgeführt. Die Startzeiten sind Gezeitenabhängig. Von Wrack- bis Nachttauchgänge wird alles angeboten. Sicht und Strömung sind von der Jahreszeit abhängig. Selber habe ich dort eine Begegnung mit einem Wahlhai gehabt.

Fazit: Tauchen und Safari sind in Kenia ein Ereignis das man gut kombinieren kann.

Die Preise sind gestaffelt:
1 Tauchgang = 67 DM
3 Tauchgänge = 150 DM
10 Tauchgänge = 450 DM
Eignene Ausrüstung - 10 %

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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