Dive Zone, Lombok Geschrieben am 02.02.2012 von Bernd_SB [SSI Master, 150 TG]
meine Frau und ich waren vom 22.10. bis 5.11 2011 auf Lombok und dort in Sekotong tauchen mit Dive Zone. Sekotong und somit auch die Tauchbasis sind ein bisschen abgelegen aber leicht zu finden den direkt gegenüber wird ein relativ großes Resort das Sundancer Resort gebaut. Für uns war das kein Problem da wir mit einem Auto unterwegs waren, Dive Zone organsiert aber auch einen Transfer. Die Formalitäten, bei George, waren schnell erledigt auch weil wir unsere eigene Ausrüstung mitgebracht hatten und nur Flasche und Blei, welches aber immer auch ausreichend auf dem Boot vorhanden war, benötigten. Am nächsten Morgen, wie auch die anderen Tage, sammelte Dive Zone uns bei unserem Resort auf da es auf dem Weg zum Pearl Resort, auf Gili Asahan, lag von dem aus die Tauchspots angefahren wurden. Normalerweise werden zwei bis drei Tauchgänge /Tag angeboten je nach Wunsch. Das Equipment wird getragen und gespült, man selber muss nichts weiter machen. Das Briefing erfolgt direkt vor dem Tauchgang. Die größte Gruppe waren 5 Taucher mit 2 Guides/TL aber wir machten auch etliche Tauchgänge zu viert, also wir zwei nur mit den beiden Guides/TL. Der Vorteil ist das die dive spots alle nahe beieinander liegen und die verschiedenen Spots lohnen jede Tauchminute. Sie sind bis auf einen oder zwei bei Gili Ringgit, welche 2 mal/Jahr als Party Insel missbraucht wird, gut intakt. Da es aber ausreichend gute Spots dort gibt muss man dort ja nicht tauchen. Mir hat Orange County besonders gut gefallen, die größten Tischkorallen die ich bisher gesehen habe und davon viele. Neben jeder Menge verschiedener Korallen gab es Haie, Schidkröten, Lobster, Sepias Baracudas, Oktopusse, Muränen viele Schnecken und mehr zu sehen. Einer der australischen Guides war sportlich sehr ambitioniert während wir lieber etwas langsamer tauchen einfach weil an mehr sieht, was man dann aber, ohne Probleme, in einem Gespräch klären kann. Ansonsten war das Tauchen sehr relaxed. Man kann auch Wünsche äußern und es wird alles Mögliche getan diese auch zu erfüllen. Verbesserungsfähig ist das Boot mit dem man zum Tauchen rausfährt indem auf dem Boot Flaschenhalter angebracht werden könnten was dem Equipment zu Gute kommt. Nitrox wurde nicht angeboten. Belongas Bay war während unserer Zeit leider ausgebucht, aber…. Zusammenfassend können wir sagen das es sich absolut lohnt in Sekotong, mit Dive Zone, tauchen zu gehen, am liebsten gleich wieder. LG Bernd
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 10.06.2011 von Schaffel [AOWD/PUDA TL***, 742 TG]
Über Ostern war ich mit meiner Tauchpartnerin für 1 Woche auf Lombok. Nachdem ich 2007 nur für ein paar Stunden dort war (ich hatte mich als einziger Gast von Hotel und Tauchbasis für die Rückfahrt entschieden), hatten wir dieses Mal die Entdecke-Lombok-Tour von Indo-Divers gebucht, die dann komplett von George von Divezone organisiert wurde. Wir waren zunächst für 4 Nächte auf Sekotong und haben da im traumhaften Pearl Island Resort gewohnt, das war fast wie Urlaub auf dem Bauernhof, eine wirklich tolle Unterkunft, wir wurden jeden Morgen mit dem Tauchboot abgeholt, alles hat perfekt geklappt. Das Tauchen in Sekotong war entspannt und interessant, da wir aber direkt aus Komodo/Flores angereist waren, mussten wir uns erst mal vom Blick ins Blaue auf den Blick im Riff umstellen, dann hat es uns aber prima gefallen.
Die zweite Station war Belongas Bay, da ich unbedingt am Tauchplatz Magnet tauchen wollte, der laut irgendeiner Liste zu den schwersten Tauchspots der Welt zählen soll. Wir waren auch hier prima untergebracht, das Resort war sehr schön mit einer Art Haus mit zwei Schlafräumen und einer Lounge davor, das einzige was hier nicht so toll war, war das wirklich gar nicht gute Essen. Am nächsten Tag ging es dann zum Magnet, und ich wurde nicht entäuscht, bei sehr starker Strömung und Dünung fanden wir (was mir eigentlich schon vorher klar war, aber die Hoffnung stirbt zuletzt) keine Hammerhaie vor, dafür einige Weisspitzen und eine ´wilde´ Unterwasser-Landschaft. Mir hat der Tauchgang sehr gut gefallen, meine Tauchpartnerin hat sich aber leider die Finger aufgeschnitten, da sie sich nicht anders zu helfen wusste, als sich festzuhalten, da einen die Kombination aus Strömung und Dünung immer wieder regelrecht ans Riff geworfen hat. Zusätzlich war noch ein Amerikaner dabei, der - wie meine Tauchpartnerin - über 400 Tauchgänge hatte und auch ziemlich angeschlagen und aufgeschürft aus dem Wasser kam, da er sich mit seiner großen Kamera auch nicht immer vom Riff weghalten konnte. Man muss zu diesem Riff ganz klar sagen, dass das nur etwas für unter schwierigen Bedingungen erfahrene Taucher ist - auch 1000 Tauchgänge helfen einem nicht, wenn man nicht absolut sicher im Wasser ist, einen Stick oder Riffhaken geübt einsetzen kann und nicht auch mal mit den Flossen richtig kräftig gegen die Dünung arbeiten kann. Für mich war es ein Traum.......wir sind am nächsten Tag gleich wieder hin, nur der Guide und ich........noch besser, wir sind 10 Minuten mit einem Manta getaucht, haben eine riesige Barakuda-Schule gesehen, wieder ein paar Weisspitzen, mehrere Seeschlangen - spitze! Für mich war Belongas Bay super, endlich mal anspruchsvolles Tauchen, ich würde das aber nur wirklich erfahrenen Tauchern empfehlen. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob die Bedingungen an anderen Tagen besser sind, ich glaube es aber eher nicht.
Unsere dritte Station war dann Kuta, wo wir nochmal 2 Nächte Aufenthalt hatten, da ich dort nicht so recht wusste, was ich tun sollte, habe ich nochmal 2 nicht geplante Tauchgänge gemacht, die zwar nicht der Hammer, aber ganz nett waren, für die Ecke war wohl auch nicht die beste Jahreszeit. Insgesamt hat von allen Transfers, den Unterkünften, dem persönlichen Kontakt usw. alles gepasst, ich habe mich bei George wohl gefühlt und würde jederzeit sofort wieder zu Divezone gehen. Ich habe sowohl in Sekotong als auch in Belongas Bay 2 Tauchgänge mehr gemacht, als ich mit unserem Voucher gebucht und bezahlt hatte, weil andere Gäste mehr Tauchgänge gebucht hatten - George hat dafür nichts verlangt, das ging jeweils aufs Haus - nette Geste, macht nicht jeder.
Fazit: Eine Lombok-Tour ist eine tolle Kombination mit z.B. Bali und Komodo, man sollte aber Komodo ans Ende stellen, da man sonst schon seeehr verwöhnt ankommt.
Wer sehen möchte, wie es unter Wasser war, kann hier meinen Film anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=E0QjHJ-AYgM LG Schaffel
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 01.07.2009 von fifty [PADI Advanced, 300 TG]
Aufgrund meiner guten Erfahrung im letzten Jahr, ging es diesen Juni wieder zu DiveZone- Dieses Mal waren wir nur zu Zweit und haben wieder bei Andreas im Palm Beach Bungalow in Permule gewohnt. Das Tauchen war wieder sehr gut. Die Sichtverhältnisse weitaus besser als im letzten Jahr Okt./Nov. Überaus zufrieden waren wir mit der Wahl der Tauchplätze und auch mit dem Erkunden 2 neuer Riffs. Alles in allem wieder ein sehr entspanntes Tauchen mit einer ausgezeichneten Tauchbasis.
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 06.06.2009 von Frank [400 TG]
Wir waren im April für 18 Nächte auf Lombok und haben die bei vielen Lomboktauchern beliebte Drei-Stopp- Strategie (Sekontong-Belongas-Kuta) angewendet. Gebucht haben wir die Unterkünfte und das Tauchpaket von Deutschland aus, und alles hat prima geklappt. Wir hatten uns via E-Mail bei George über die Unterkünfte und Tauchplätze vorab informiert und können die Antworten auf unsere Fragen nur mit fundiert und zeitnah bewerten. Nun zum Reisebericht Begonnen hat der Urlaub in dem familiären Bola Bola Resort wo wir einen schönen Bungalow bezogen hatten und uns erst einmal an das tropische Klima gewöhnen konnten. Von hier wurden wir dann jeden morgen zur Basis gebracht, wo wir dann bei den Tauchgängen viele verschiedene, bunte und intakte Korallen, Nacktschnecken, Frogfische usw. sahen. Meine Frau war zum schnorcheln mit auf dem Boot und konnte sogar Riffhaie sehen, die von uns Taucher durch die Luftblasen meist verschreckt wurden. Dann ging es weiter nach Belongas, dies wurde mein Lieblingstauchplatz obwohl wir keine Hammerhaie sahen (ist ja auch kein Zoo). Wir hatten ca. 10 bis 15 m Sicht und reelle Strömung an den exponierten Tauchplätzen, wir wurden aber von der Unterwasserwelt für die Mühen in der Strömung entschädigt. Es ist einfach ein tolles Erlebnis wenn sich ein Barakudaschwarm kreisförmig um einen Taucher formiert und man nur noch silberne Fischleiber sieht, oder man permanent von Riffhaien begleitet wird. Vielen Dank nochmals an das Team, daß ich am Gili Sarang einen Nachttauchgang machen konnte, die nachts geöffneten Korallen waren der Hammer. Jedoch sollte jeder der in Belongas tauchen will, mit teilweise heftiger Strömung klarkommen, denn Tauchen in Belongas ist kein Spaziergang. Den dritten Stopp hatten wir dann im Novotel, wo wir noch mal zwischen den Tauchgängen richtig relaxen konnten. Das Hotel ist ein wunderbarer Ausklang des Urlaubs mit vielen Annehmlichkeiten. Leider konnten wir aufgund von Meeresströmungen vom Hotel aus nicht immer zu den Tauchplätzen fahren (Sichtweiten zwischen 0 und 20m) aber George hat dann arrangiert, daß wir noch einmal nach Sekontong zum Tauchen gebracht wurden.
Vielen Dank nachmals an George und sein Team für den fantastischen Urlaub
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 12.03.2009 von *Fundiver* [DM, 600 TG]
Hi,
wir sind gerade aus Süd-Lombok zurück und total begeistert!!! Haben die 3 Wochen Tour rund um Süd-Lombok gemacht und waren von den immer unterschiedlichen Tauchplätzen fasziniert. In Belongas sind zwar zur Zeit keine Hamerhaie aber das Tauchen da ist einfach genial. Überall Fisch Fisch Fisch und für diese Jahreszeit wirklich tolle Sichtbedingungen. Pii unser erfahrener Guide hat uns durch alle Strömungen sicher geleitet und ganz neue Höhlentauchplätze gezeigt. (Nicht zu vergessen, dass er uns zwischen den Tauchgängen Kokusnüsse besorgt hat ;-)
Sekotong war dann im ´iner reef´ total entspannt und super zum Fotografieren und Schnecken, Schaukelfische... um die Wette finden. Das Outer Reef wiederum bot mit Haien und Mantas alles was das Taucherherz begehrt - nicht zu vergessen die wahnsinnig schönen Korallen dort! Highlight war die Entdeckung des ´neuen Magneten´ bei Sekotong mit George, dem Basenleiter. Wie bei Belongas gibt es auch hier eine Felsnadel, bei der es richtig kachelt, aber dafür auch Haie, riesige Tunas und Barracudas vorbeiziehen...
Wir können George und seinem Team wirklich ein ganz großes Kompliment für die tolle und freundliche Betreuung machen. Alles (von Inlandsflug, Transporte bis Equipmentpflege) hat wie am Schnürchen geklappt. Und wenn wir mal einen Tauchgang wegen schlechten Wetters ausfallen lassen mussten, haben wir immer eine Alternative oder Geld zurück bekommen. Wir haben schon lange keine so individuelle Betreuung mehr gehabt (teilweise hatten wir das Boot ganz für uns) und unsere Tauchplatzwünsche wurden immer umgesetzt.
Fazit: Wer schon viel gesehen hat, ist hier genau richtig und wer noch nicht viel gesehen hat, sollte schnellsten herkommen, um es zu sehen :-)
Vielen vielen Dank an George und sein Team für diesen fantastischen Urlaub!!!!
Ps.: Die unten stehende Meinung können wir wirklich überhaupt nicht teilen, aber ob man nach einem Tag eine Basis bewerten kann... Naja, eine komplete Gegendarstellung haben wir auf https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=17694531;offset=10 gefunden
Paradies...
Unser Guide Pii
Zwischen den bunten Korallen
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 26.01.2009 von Elias [PADI Rescue, 50 TG]
Diese Tauchschule angelt dich auf Xing und lockt dich nach Lombok, wo sich der Geld-Hai und Geschäftsführer George Moore deine Kohle schnappt. Das ist meine kürzlich erlebte Geschichte.
Ich bin 31 Jahre, seit 5 Jahren P.A.D.I., seit 3 Rescue Diver und habe 50 Tauchgänge. Also mäßig erfahren, aber durch 16 Jahre Leistungssport körperlich extrem fit und darum schon ziemlich sicher unter Wasser. Bisherige Tauchgebiete waren Koh Tao, Similan Islands, Rotes Meer, Mittelmeer, Vietnam und Sipadan Islands. Blumige Versprechungen und verbale Freudenfeuerwerke der Tauchschulen bin ich schon einigermaßen gewohnt und darum meist recht skeptisch, wenn ich von Walhai-Begegnungen und Atlantis-Sichtungen höre.
Dieser Selbstschutz hat sich leider ausgeschaltet, als ich dann Mitte letzten Jahres von der Marketingfrau der DiveZone Tauchschule kontaktiert wurde. Wahrscheinlich, weil ich Asia und Scuba in meinem Profil hatte. Ich empfand das als zeitgemäßen und professionellen Erstkontakt. Überflog die ordentliche, schön gelayoutete und zweisprachige Homepage, worauf ich ein gewisses Maß an Professionalität annahm.
Plötzlich flirteten Hammerhaie mit mir! Liebe auf den ersten Regulatoratemzug. Im Gedanken schmuste ich bei starker Strömung mit meinem Hammerhaihaarem, zelebrierte Unterwasser-Candle-Light-Dinner mit Rochen jeglicher Form und Stacheligkeit. Meine Seh-Sucht musste ich aber noch zügeln, weil „da mal schnell hinfliegen“ nicht so einfach finanziell gewuppt werden kann. Aber beim nächsten Asien-Trip baue ich dieses Tauchgebiet ein.
Wie der Zufall es so will, ist es ein halbes Jahr später soweit. Ich kündige meinen Job, habe endlich Zeit um wieder hinüber zu jetten und schreibe die Tauchschule 2 Monate vorher an. Stimmt das mit den Hammerhaien? Ja. Kann man in der Jahreszeit tauchen? Ja. Alles weiteren Fragen be-ja-t der dortige Leiter George Moore und verfasst ein Fischarten-Name-dropping-Pamphlet, das mir die Kiemen wässrig macht. Endlich mal Fische, die größer als meine Schwimmflossen sind, freue ich mich. Zudem Tauchbedingungen, die einen herausfordern.
Ende Dezember in Bali angekommen, rufe ich 5 Tage vorher noch einmal an. Zappelig, wie ein Kleinkind zu Weihnachten, bestätigt mir George erneut: Alles super! Wir tauchen die ganze Zeit schon dort! Nein, Regenzeit kein Problem! Sicht auch fabulös! Aber komm schnell, weil sonst nicht genug Taucher da sind, um dort hinzufahren!
Ergo bin ich 3 Tage später auf Lombok und bei der Tauchschule. Hier lerne ich ihn persönlich kennen und wieder, zum 3. Mal, bestätigt er seelenruhig alle Fragen und wischt meine Bedenken beiseite. Morgen geht’s los! Super Bedingungen! Nur noch eine Nacht im Homestay. Dort lerne ich ein Tauchlehrerpärchen kennen, die an diesem Tag bei DiveZone angefangen haben. Ihr Debakel mit der Tauchschule folgt später.
Nächster Morgen. Wache von selber auf vor lauter Hairegung. Deutsche Pünktlichkeit. Freude jauchzend fahre ich mit dem indonesischen Tauchlehrer los. Wir wackeln etliche Kilometer auf einem Schweizer Käse aus Beton und Geröll zur anderen Inselseite. Dem Südwesten Lomboks, Blongas Bay. Was sind schon Bandscheibenvorfälle im Vergleich zur betörenden Melodie tosendender Klippen?
Am Zubringerboot kommen dann noch 2 Taucher hinzu. Ein russisches Pärchen. Er AOW mit 25, sie nur OW mit 5 Tauchgängen! Erste graue Wolken strömen in meinen zerebralen Kortex. Ist nicht explizit angegeben, dass man mindestens 50 Tauchgänge und Advanced haben muss? Als beide beim ihren ersten Schritten auf dem Boot ausrutschen und weniger zweibeiniges Stehvermögen als Elefanten auf Schlittschuhen demonstrieren, die den sterbenden Schwan vorführen, ahnt mir schlimmes.
Auf dem Boot kommt dann der Hammer, ohne Hai: Wir fahren nicht zum explizit gewünschten Tauchspot raus. Dem einzigen Grund, weswegen ich stundenlange Anfahrt und mehrere Tage meines Urlaubes dazu investierte. Die Indonesier gestehen auch, dass sie schon seit einer Woche nicht mehr dort hinfahren konnten und es immer schlimmer wird, weil Regenzeit ist. Sogar die großen Fischerschiffe waren alle in der Bucht!
An der ersten Biegung zum offenen Meer sind die Wellen bereits 4 Meter hoch. Also mussten wir sie mit unserem 7 Meter Boot, wie italienische Terpentinen, rauf und runter fahren. Meinen Wunschspot anzufahren, wäre extrem unvernünftig gewesen. Wir sahen aus der Ferne, wie der Leuchtturm auf dem winzigen Felsen, komplett verschwand und wieder kam. Also eine ca. 7 Meter Amplitude des Wassers. Alle wussten Bescheid, vom Fahrer über den Kapitän, bis zum Tauchlehrer.
Theoretisch hätte ich ja noch nicht tauchen können und es wäre kein Kaufvertrag zustande gekommen, aber wer macht das, wenn er u.a. dafür 14 Flugstunden geflogen ist? Gefrustet teame ich mich mit der Deutschen, die zum Glück schon 80 Tauchgänge hat und sehr elegant durch die Riffe schlängelt. Aber eben an einem langweiligen Spot, während die Russen beide total überfordert mit der Brandung und den Strömungen kämpfen. Erst beim 3. Abtauchen schafft die Russin das Equalizen. Duzend Korallenfamilien wurden mit ihrer Tauchflasche ins Jenseits geschlagen. Hoffentlich waren die Korallen Hindus, dann werden sie wenigstens wiedergeboren.
Dem Tauchlehrer, der sie nunmehr Händchen haltend durch die Gegend zieht, schlägt sie in Panik oder Hilflosigkeit oder beidem, den Regulator aus dem Mund. Hier kriegt man noch was geboten für sein Geld. Mich erinnert das Szenario an einen alten James Bond Film, wo alle gegen alle und jeder gegen die Wellen. Nach 30 Minuten ist ihre Luft alle und wir müssen zum offenen Meer hinaus auftauchen. Ganz wo anders, als mit dem Boot vereinbart. Es ist zu laut um die Crew herbeizupfeifen. Die orangene Gurke sehen sie auch nicht. Wie auch, wenn wir nicht einmal das Boot sehen. Also pendeln wir fast 15 Minuten zwischen „mal schnell am Felsen zerschellen“ und „eine Express-Strömung nach Australien nehmen“.
Den 2. Tauchgang erspare ich hier aus Jugendschutzgründen. Es war wieder ein heilloses Korallenmassaker. Zurück in der Basis erwähne ich das Wetter dem Geschäftsführer Gorge gegenüber und der unschuldig: „...ach ja, dass ist jetzt seit 2-3 Tagen erst so. Tauchst du morgen noch mal?! Solltest du tun, weil es sonst zu spät ist! Und?! Und?! Ja?!“
Was ist mit den unfähigen russischen Tauchern und deren mangelnde Zertifizierung? Eigentlich hätte die Frau gerade mal auf 18 Meter gedurft, bei guten Bedingungen. Der Tauchlehrer hat sie auf 35 runter gezerrt. Warum hat er sie überhaupt angenommen? Keine klare Antwort. Also entweder wusste George es wirklich nicht, weil es ihm egal war. Oder es war ihm egal und er wusste es darum nicht.
Was ihm nicht egal war, war die Tatsache, dass ich den vollen Preis für die teuren Tauchgebiete zahlen musste, obwohl ich nicht einmal dort getaucht habe. Also 90 Dollar, bzw. 85 Euro. Was nicht nur unverschämt ist, sondern auch mit keinem US-Euro-Umrechnungskurs der letzten Jahrzehnte erklärbar wäre! Dankend sage ich weitere Expeditionen ins Ungewisse ab, fahre zum Homestay zurück und spreche mit dem Tauchlehrer-Pärchen.
Sie sind seit etlichen Jahren zusammen, verliebt wie am ersten Tag, und gerade von Thailand für den Job hierher gezogen. Sie hatten schon eine eigene Tauchschule und zusammen ca. 25 Jahre Taucherfahrung. Sie wurden explizit als Pärchen gesucht und eingestellt. Aber beim 1. Job wollte die Tauchschule, die mehrere Basen auf Lombok hat, sie trennen. Für mehrere Tage, was in Thailand oder jedem entwickelterem Land kein Problem wäre. Aber in dieser Ecke von Lombok ist nichts, außer Hotels, Homestays und einheimische Familien. Kilometerweit verstreut. Darauf angesprochen erwartete George, dass die beiden sich wie flexibles Humankapital verhalten sollten. Er unternahm nicht einmal den Versuch die Personalplanung umzustellen, sondern wurde nur sehr unangenehm und beharrlich.
Obwohl das alles schon schlimm genug war, dachte ich, dass sich mein Ärger nach ein paar Tagen legt und ich nicht darüber schreiben werde. Aber als ich in Kuta Lombok, einen Tag später, erlebt habe, wie er wieder zwei Taucher vorsätzlich anlügt, stand mein Beschluss. Obwohl seit über einer Woche keiner den Tauchspot anfahren konnte, schilderte er ihnen, wie zuvor mir, alles in illustren Bildern. Ohne eine Miene zu verziehen, überredete er sie 120 Dollar (inkl. längere Anfahrt) für einen Tauchtag auszugeben. Und wieder 2 Fische am Haken!
Mein Fazit:
Das könnte mal ein schönes Tauchgebiet werden, wenn sich irgendwann eine vernünftige Tauchschule ansiedelt. Ich empfehle zu warten, da in 2-3 Jahren der Flughafen in der Nähe fertig wird und man leichter nach Lombok kommt. Sicher werden dann auch ein paar andere Tauchschulen im Süden aufmachen, die einen faireren Service bieten, sich für die Sicherheit ihrer Taucher interessieren und mehr Ehrlichkeit an den Tag legen.
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 23.01.2009 von Markus [PADI OWSI, 850 TG]
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Wir sind heute erst aus Lombok zurückgekommen, waren dort insgesamt drei Wochen. Natürlich waren wir dort auch tauchen, schließlich war das der Grund für unsere Reise. Schon im Vorfeld hatten wir mit George von divezone Kontakt aufgenommen, weil wir hier im Forum nur positives gelesen hatten. Die Kommunikation klappte von Anfang an super, wir bekamen stets sehr ausführliche Antworten auf unsere Fragen. Diese reichten bis hin zu Unterkünften, Anreise etc., also auch Kram, der nicht unbedingt was mit Tauchen zu tun hat.
Als wir (von Bali kommend) mit der Fähre in Lombok ankamen, stand da auch schon ein von George organisierter Transport, der uns direkt zur Tauchbasis brachte. Dort stationierten wir unser Equipment, und nach einem gereichten Kaffee wurden wir von den Jungs nach Gili Nanggu, einer nahe gelegenen Insel (10min.) gebracht, wo wir die ersten Nächte wohnten. Übrigens wunderschön dort, es gibt ca. 12-15 Hüttchen, wo die Gäste untergebracht sind, wir waren aber die meiste Zeit allein. Zwar nicht ganz billig für indonesische Verhältnisse, aber trotzdem bezahlbar (250.000Rp. pro Nacht).
Von hier wurden wir täglich vom Tauchboot abgeholt und auch anschließend wieder zurückgebracht, absolut komfortabel, alles ohne irgendeinen Aufpreis. Auch später, als wir bei Andreas (Palm Beach Garden) wohnten, wurden wir auf Wunsch abgeholt, Fahrzeit mit dem Auto ca. 30 min. Meistens sind wir aber selbst mit dem gemieteten Moped gekommen. Übrigens ist die Unterkunft bei Andreas nach unserem Empfinden das Beste, was man in dieser immer noch sehr ruhigen Ecke Lomboks für wirklich wenig Geld, 100.000Rp., bekommen kann. Absolut empfehlenswert!! Leider hat er bislang keine Internet-Seite, fragt einfach George direkt vor Ort. Er gibt euch die Telefonnummer.
Doch nun zum Tauchen: divezone bietet Tauchgänge in drei verschiedenen Regionen an: Sekotong, Kuta und Blongas Bay. Mehr dazu findet ihr am besten direkt auf deren homepage: www.divezone-lombok.com Wir tauchten erst etliche Tage in Sekotong, da es logistisch der geringste Aufwand ist, die Tauchplätze liegen im Schnitt 30-45 min. entfernt. Die Unterwasserwelt dort ist total intakt, weil bislang noch absolut unberührt. Die einzigen, die dort seit wenigen Jahren tauchen, sind eben divezone. Riesige Flächen von Tischkorallen, Gorgonien, Weichkorallen in allen Farben, alles ist da. Und eben noch total intakt! Doch das wohl bemerkenswerteste ist die ganze Makrowelt, ein absolutes MUSS für U/W-Fotografen (wie wir es sind). Wir haben schon so einige Länder und Top-Sites dieser Erde betaucht, doch wir haben hier in Sekotong/Südlombok so einiges vor die Linse bekommen, was wir bis dato noch nie gesehen hatten. Vor allem die tausende von verschiedenen Nacktschnecken. Auch 1,5 cm große Seepferdchen, Seenadeln, Shrimps, Sepien, alles da! Natürlich auch Fisch, wir machten unter anderem Muränen-, Feuerfisch-, Schaukelfisch-, Skorpionfisch- sowie Schildkrötensichtungen usw. Doch wer hier Großfisch erwartet, ist leider fehl am Platze. Die müssen hier auch gar nicht unbedingt sein, dafür gibt es die Tauchplätze in der Blongas Bay, eine Stunde mit dem Auto südlich gelegen. Dort sind wir auch für einige Tage getaucht und auch hier ist divezone die einzige Tauchbasis, die dort hin fährt. Die Tauchplätze in Blongas sind absolut weltklasse! Hanibal Rock, Gili Sarang, The Cathedral und natürlich The Magnet sind wirklich Tauchplätze, die man nur als atemberaubend bezeichnen kann. Riesige Felsbrocken, kleine Tunnel zum durchtauchen, Steilwände – und das alles mit Hart- und Weichkorallen, Schwämmen und Gorgonien bewachsen. Taucherherz, was willst du mehr? Ach ja, Fisch. Kein Problem, den gab es hier mehr als reichlich. Große Jacks, Süßlippen, Barrakuda-Schulen, Haie, Rochen mit 1m, alles war da. Das Tauchen hier ist allerdings schon etwas anspruchsvoller als in Sekotong, aber die meisten Tauchplätze können schon auch von Anfängern betaucht werden. Kommt auch immer auf die Begebenheiten des Tages, wie Brandung, Wellen und Strömung an. Für fortgeschrittene Taucher ist Blongas Bay ein absolutes Mekka. Es geht zum Teil tiefer runter, als für uns Sporttaucher möglich ist, vor allem am „Magnet“. Vielleicht noch ein nicht ganz unwichtiger Tipp: Nehmt eine Lampe mit, am besten eine starke. Dann habt ihr wesentlich mehr Spaß! Es gibt hier so viele Überhänge, kleine sowie größere Löcher und wie erwähnt auch hier und da mal was zum durchtauchen. Nur genial, Tauchfreunde!
Sollte ich den ein oder anderen weniger erfahrenen Taucher nun abgeschreckt haben, macht euch keine Gedanken. George und sein Team checken stets genau, wer an Bord ist und was (vor allem in Blongas) getaucht werden kann und was nicht. Keiner wird überfordert. Übrigens sind die Tauchplätze oben in Sekotong durch die Bank einfach zu betauchen: meist schräg abfallende Riffe von 5-28m. Meist keine oder nur wenig Strömung. Wir hatten hier (im Gegensatz zu Blongas) niemals eine –manchmal für die Fotografie nervende- Brandung.
Thema Sichtweiten: Von November bis Mai ist auf Lombok Regenzeit, das heißt es regnet schon immer wieder mal. Wir hatten leider das, wie uns gesagt wurde, sehr seltene Pech, gleich vier Tage Regen am Stück zu haben. Zwei davon sind wir trotzdem getaucht. Da mit der ganzen Wassermenge aus den Flüssen auch viel Erde und Sediment ins Meer kommt, leidet natürlich die Sichtweite darunter, vor allem in Sekotong. Hier kann man dann mit Sichtweiten von ca. 5-15m rechnen. In Blongas sind die Tauchplätze weiter draußen, so war die Sicht immer über 20m, am Magnet sogar weit über 30m. George sagte uns, dass ab Mai die Sichtweiten deutlich steigen, auch in Sekotong sowie auch in Kuta, wo wir zwar kurz waren, aber nicht getaucht sind.
Der Vorteil der Regenzeit war: wir waren fast immer alleine auf dem Boot. Purer Luxus!!! Somit durften wir das Programm auch mitbestimmen. In der trockenen Zeit ist natürlich mehr los, man kann also schon sagen, dass der Preis der Exklusivität somit der Regen ist, der ab und zu herrscht, meistens aber nur nachts, ist halb so schlimm.
Alles in allem können wir nur Gutes berichten, außer der manchmal etwas trüben Sicht und dem Regen, aber das ist eben Natur. George und sein Team sind absolut relaxt und total flexibel. Wenn ihr mehr taucht, bekommt ihr einen Paketpreis und sollte dann etwas anders laufen, findet sich immer eine Lösung. Das ist zumindest unser Eindruck und wir haben es so erlebt. Ich wünschte, alle Tauchbasen und deren Inhaber dieser Welt wären so und wir können uns nur noch einmal für die tolle, erlebnisreiche Zeit mit divezone bedanken. Deshalb alle sechs Flossen. Könnte man hier sieben Flossen vergeben, würde ich doch glatt acht geben! Ach übrigens: von einigen Tauchkollegen haben wir während unserer Reise erfahren, dass rund um Gili Trawangan vor einigen Jahren der El Nino enorme Spuren hinterlassen hat. Hiervon ist im Süden absolut nichts zu sehen. Somit wage ich zu behaupten, dass das Tauchen in der Blongas Bay wohl das Beste rund um Lombok ist. Probiert es einfach selbst aus. Viel Spaß dabei!
Gorgonien
Hartkorallenfelder
Fisch reichlich
jede Menge Schnecken
Schaukelfisch
Sepie
Skorpion
los geht´s
Heri
´P.E.´ der Guide
alles OK
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 19.11.2008 von fifty [PADI Advanced, 244 TG]
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Für meinem diesjährigen Herbstaufenthalt auf Bali stand auch Tauchen auf Lombok im Bezirk Sekontong auf dem Programm. 4 Freunde wollten mich begleiten. Um alles klar zu machen, fuhr ich bereits Anfang Oktober für ein paar Tage rüber, suchte die Unterkunft (Palm Beach Garden Bungalows) aus, vereinbarte das Tauchpaket und die ungefähren Tauchtage. Am 27.10. ging es mit der Fähre von Padangbai aus rüber. Unterwegs kurz SMS an George, daß wir jetzt auf der Fähre sind. In Lembar wartete bereits der Fahrer auf uns. Nach ca. 1,5 St. Fahrt begrüßte uns George mit seinem Team in der Tauchbasis. Der Empfang war sehr herzlich, sofort wurden wir gefragt, ob wir einen Kaffee / Tee möchten, das Equipment wurde uns abgenommen und im Equipment Raum untergebracht. Tauchtage und Transfers vereinbart. Die Basis ist sehr gepflegt, die Mannschaft sehr routiniert. Die Tauchtage waren ein Traum. Okay, wir hatten Pech mit der Sicht - Beginn der Regenzeit - aber es ging schon. Wunderschöne Riffe, keine weiteren Taucher, Mittagspause an einsamen Stränden auf kleinen Inseln. Sehr aufmerksame Mannschaft. Ein Ausflug nach Belongas stand für 3 von uns auch auf dem Programm. Dort hatten wir leider mit den Sichtverhältnissen sehr viel Pech. Am Magneten ein paar große Tunas und Barrakudas und einige Schatten von sehr großen Fischen - nur konnte man die nur erahnen und nicht richtig ausmachen. Es war unten so dunkel, daß sogar die ganzen Drückerfische noch in den Felsspalten schliefen - war ein lustiger Anblick. Alles in allem waren es sehr schöne Tauchgänge, sehr gut organisiert und wir haben die Woche sehr genossen. Ein ganz großes Lob an George und seine Mannschaft!
Lobend erwähnen möchte ich auch ´Palm Beach Garden´ (neben Bola Bola). Saubere, einfache Bungalows. In der Früh´ haben wir mit Andreas ausgemacht, was wir am Abend essen möchten und er hat die entsprechenden Zutaten besorgt und am Abend hatten wir immer sehr leckeres Essen - jeden Tag frischen Fisch mit sehr guten Beilagen.
Nur wer einsame, total ruhige Gegenden mit teilweise unberührten Stränden nicht mag, ist im Sekontong ein wenig fehl am Platz. Meine Freunde und ich kommen sicher wieder.
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 30.01.2008 von Christoph [PADI AI, 450 TG]
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Hallo,
wir - ich und drei Freunde - waren letztes Jahr auf Lombok und total begeistert.
Überwasser bietet der Süden ein nahezu unberührtes tropisches Paradies. Unendlich Palmenwälder und weisse Traumstrände. Auch die Menschen dort muss man einfach nur gern haben. Immer offen und freundlich empfangen ist man überall ein gern gesehener Gast und es macht richtig Spaß die Landschaft (auch auf eigene Faust) zu erkunden.
Jetzt aber zum eigentlichen Highlight unseres Urlaubs: das Tauchen. Zu beginn waren wir in Sekotong tauchen. Sehr entspannende Tage mit traumhaften Korallen, Heeren von Nacktschnecken und auch Haien und Schildkröten. Wer davon träumt an unberührten Riffen zu tauchen und am Tauchplatz niemand anderes zu sehen, ist hier goldrichtig. Die Tage waren alles in allem relaxen pur. Die Jungs von DiveZone - hier nochmal ein Danke an ´August´ und ´Hermann´ kümmern sich wirklich um Alles. Und die Mittagspausen auf den einsamen Inseln waren absolut traumhaft. Alles in allem kann man das Tauchen in Sekotong jedem (vom Profi, bis hin zum Anfänger mit Familie bis hin zum Schnorchler) empfehlen.
Als nächstes waren wir in der Belongas Bucht. WOW - was will man da mehr sagen?! Ich habe zwar schon viel gesehen, aber diese Tauchgänge waren echt der Wahnsinn. Perfekt von George organisiert ging es raus zu den Tauchplätzen, aber zu was für welchen! Die knalle bunten Riffe sieht man vor lauter Fischen kaum. Alles was das Herz begehrt und davon nicht zu wenig. Schlangen, Haie, riesige Schwärme und dann natürlich wieder jede Menge Schnecken. Das absolute Highlight kam dann am zweiten Tag: The Magnet - Hammerhaie!!! George meinte sie wäre sicherlich da, aber wir trauten dem Braten noch nicht 100%ig, bis wir im Wasser waren. 220 Bar waren dafür einfach nicht genug. Ich glaube niemand in unserer Gruppe wäre nicht noch gerne 2-3 Stunden da unten geblieben. Wer auf Lombok ist sollte sich das nicht entgehen lassen. Das Dugong in der Bucht haben wir leider nicht gesehen - das nächste mal halt, wir kommen wieder!! Aber nicht nur das Tauchen in Belongas ist jeden cent wert, auch die Belongas Bay Lodge hat uns total überzeugt. Mitten im Palmengarten am Meer,nur 6 Bungalows, super leckeres Essen und keine Touristen weit und breit - Urlaub pur.
Unser Abschluß war eine Woche im Novotel in Kuta. Cocktails, Spa, traumhafter Strand und jeden Tag 1-2 schöne Tauchgänge - was will man mehr? Das Tauchen in Sekotong war zwar für meinen Geschmack etwas schöner, aber auch hier gab es so einiges zu sehen. Viel Kleinkram Schnecken, Krebse aber auch vieles an exotischen Fischen (Fetzenfische, Schnepfenmesserfisch und und und)und öfter mal Rochen und Schildkröten. Die Woche in Verbindung mit dem Hotel der perfekte Abschluß für drei Wochen die viiiiiieeeeel zu schnell vorbeigingen.
Wir kommen wieder, keine Frage!!
Liebe Grüße an George und sein ganzen Team (und an Alex mit der wir auf der boot schon unseren 2. Lombok Trip geplant haben:-))
Christoph
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Dive Zone, Lombok Geschrieben am 28.01.2008 von Bergseehai [PADI, 380 TG]
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Hallo ihr, bin wieder zurück in München und schicke euch schöne Grüsse und ein riesen ´Danke, war Spitze!´.
Ich war 2 Wochen auf Lombok und bin bei der Suche nach einer geeigneten Tauchbasis auf DiveZone gestossen. Nach einem kurzen Telefonat mit George war ich über alles informiert und entschloss mich dazu nach Süd Lombok zu fahren und ´mal kucken´. In Sekotong angekommen wurde ich herzlich empfangen und es ging auch gleich ab auf´s Boot. Die Tauchtage in Sekotong (3 an der Zahl)waren äusserst entspannt und das Tauchen war richtig gut. Hab zwar nicht wirklich was grosses gesehen, aber die Riffe sind astrein intakt und ich hab ´ne CD voll schönen Makro Aufnahmen. Als George mir dann Angebot nach Belongas rüber zu fahren, war ich natürlich sofort dabei. Die Fahrt war recht holprig, aber das Stündchen ´rumgehopste´ hat sich definitiv rentiert. Haben zwar am Magneten keine Hammerhaie gesehen, aber ein paar fette Tuna und ´ne riesen Schule Barakuda waren´s dann doch. Ich war so begeistert,das ich gleich nochmal 2 Tagestouren machte und bin mit Napoleon, Adlerrochen und jede Menge Fischschwärmen belohnt worden. Hat sich wirklich gelohnt!
Ein grosses Lob an George und sein fleissiges Team! Sie haben mich taucherisch sowie Urlaubstechnisch so richtig verwöhnt. Ich weiss auf jeden Fall schon wo mich der nächste Urlaub wieder hinführt. Bis die Tage Jungs!!!
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